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Rentacop

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Dienstag, 14. Mai 2019, 12:19

Um in solchen Call-Centern auf eine ""No Call" Liste zu kommen, muss man ihnen entsprechend schaden. Das funktioniert nur, wenn man ihnen Zeit stiehlt. Diese Call-Center sind hauptsächlich in Indien und Pakistan daheim, aber auch in Thailand, auf den Philippinen und zunehmend auch in Vietnam und einigen anderen Ländern. Die Rufnummern stammen von VOIP Software und können jede gewünschte Vorwahl anzeigen. Dass nicht Franz Müller aus Regensburg, sondern Rahjid Singhl aus Kalkutta anruft, sieht man so nicht. Rechtlich kann man denen nichts anhaben, da sie lokalen Behörden meistens entweder gar kein Interesse haben, oder ohnehin eingeweiht und bestochen sind.

Solche "Tech Support" Scams laufen wahlweise über Pop-Up Fenster, die eine Virusinfektion simulieren und den User auffordern, wine Hotline anzurufen, oder vie "old Calls", also solhe Anrufe. Dabei erzählt einem ein angeblicher "Windows" oder "Microsoft" (o.ä.) "Techniker", dass ein Virusbfefall auf dem PC festgestellt wurde. In Wirklichkeit gibt es in beiden Fällen keinen Virusbefall, sondern der User soll lediglich ausreichend verängstigt und eingeschüchtert werden, um die Dienste des "Tech Supports" teuer zu kaufen.

So wird das gemacht

Früher gab es solche betrügerischen Anrufe hauptsächlich an pozenzielle Opfer in englischsprachigen Ländern. Da aber speziell in den USA bereits sehr viele Leute von diesen "Scams" wissen und es zudem bereits viele User gibt, die solche Call-Center mit Anrufen bombardieren und so lahmlegen, haben sich die Betrüger in letzter Zeit auf neue Märkte verlegt. Dass es zunehmend "Heimkehrer" mit Deutschkenntnissen in den o.g. Ländern gibt, hat zu einem vermehrten Auftreten am deutschspachigen Markt geführt.

Die Kontaktdaten potenzieller Opfer werden im Dark-Web gehandelt und stammen meist aus dubiosen Quellen, wie zBsp. gehackten Datenbanken irgendwelcher Firmen, aber gerne auch aus den Teilnemerlisten irgendwelcher vermeintlichen "Gewinspiele" oder "Meinungsumfragen".

Es gibt natürlich eine Vielzahl von Betrugsmaschen ("Scams")). Ich nehme mir immer wieder gerne die Zeit, solche Leute möglichst lange am Telefon zu halten, um ihnen möglichst viel Zeit zu stehlen. DSA ist der grösste Schaden, den man denen zufügen kann. Denn in der Zeit können sie niemanden abzocken, der sich der betrügerischen Absichten der Anrufer nicht bewusst ist.

Kerstin

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562

Dienstag, 14. Mai 2019, 12:50

Ich versuche es zunächst auch mal mit der Trillerpfeife, obwohl mein Sohn gerade meinte das Brüllen ist eigentlich schlimmer als jede Trillerpfeife. :D

In der Leitung halten und reden habe ich auch einmal vor 1-2 Jahren versucht, die haben aber sehr schnell gemerkt dass ich sie auf den Arm nehme, Anrufe kamen trotzdem weiterhin. Mit brüllen habe ich die damals los bekommen, aber dieses mal hilft es nicht. In die Ignorierliste kann man bei uns leider selbst nichts setzen, da ich in der Leih-Fritzbox vom Telefonanbieter nichts konfigurieren darf.
Liebe Grüße
Kerstin



Rentacop

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Dienstag, 14. Mai 2019, 13:06

Kontaktiere einmal Callcenter Fun und gib dem die jeweiligen Nummern durch, von denen die Anrufe kommen. Der ruft solche Telefonbetrüger u.a. auch aktiv an und blockiert die dann für Stunden.

Markus1996

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Dienstag, 14. Mai 2019, 14:50

Hallo Kerstin,


Ich versuche es zunächst auch mal mit der Trillerpfeife, obwohl mein Sohn gerade meinte das Brüllen ist eigentlich schlimmer als jede Trillerpfeife. :D


Beides bringt vermutlich in der Regel nicht viel.


In der Leitung halten und reden habe ich auch einmal vor 1-2 Jahren versucht,


Das hat beim letzten Mal bei mir anscheinend geholfen. Zuerst einmal fragt man nach woher sie die Nummer haben, die sie gerade anrufen.
Dann zweifelt man die Aussage die darauf hin kommt an, den meistens wird behauptet dass nach Zufallsprinzip gewählt wurde etc.
Dann behauptet man, dass er kurz vorher doch auch auf dem Handy angerufen hat und diese Nummer in keinem Telefonbuch kommt und man äußert den Verdacht, dass man gestalkt wird.
Als nächstes kommt man mit der Datenschutzverordnung, unlauterem Wettbewerb etc.


die haben aber sehr schnell gemerkt dass ich sie auf den Arm nehme,


oh Du musst das glaubhaft rüber bringen und mit Anwälten drohen ist manchmal auch nicht verkehrt. Drohen ist eigentlich immer gut...


Anrufe kamen trotzdem weiterhin. Mit brüllen habe ich die damals los bekommen, aber dieses mal hilft es nicht.


Ein ziemlich ärgerlicher Unterton in der Stimme und laut gesprochen darf das schon sein.
Wenn man nur brüllt, dann lachen die einen vielleicht nur aus.


In die Ignorierliste kann man bei uns leider selbst nichts setzen, da ich in der Leih-Fritzbox vom Telefonanbieter nichts konfigurieren darf.


Ich weiß gar nicht ob ich eine Ignorierliste bei einer KabelBW Box setzen kann… Ich denke eher nicht, außerdem will ich an der Box selber auch nichts machen.

Gruß Markus

Otto

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565

Mittwoch, 15. Mai 2019, 17:55

schone Deine Stimme .. einfach eine Trillerpfeife neben das Telefon legen .. und bei solchen Anrufen kräftig in den Hörer trillern (:rofl:)
hat bei uns funktionier ..

Leider macht man sich damit auch strafbar und es hat auch schon mal eine Verurteilung deshalb gegeben. :S:

M. E. ist das Beste, die Nummer bei der Bundesnetzargentur online anzuschwärzen.
Geht recht gut und die unternehmen oft was.
Vor Jahren hatte ich teilweise bis zu 15 Anrufe am Tag wegen irgendeinem Scheiß bekommen, da habe ich jede Nummer dort gemeldet.
Jetzt kommt vielleicht nur noch einmal die Woche ein Spam-Anruf.
Wobei ich viele Nummern auch im Router gesperrt habe.
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Markus1996

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Mittwoch, 19. Juni 2019, 07:06

Hurra ich habe gewonnen…

Im Betreff steht nur: Guten Tag

Die Mail selbst enthält nur:

Hallo
anbei ist die Besondere Gewinnbenachrichtigung.
mit freundlichen grüßen
M. YYYYYY
National Tourism Board

(Name wegen Datenschutz geändert… )

und als Anhang gibt es noch eine 1 MB große PDF

und die Mail kommt von einer "vertrauenswürdig" aussehenden Adresse: tXXXXX@fn.de (wobei jedes X eine Zahl ersetzt…)

Jetzt frage ich mich, was ich gewonnen habe, wenn ich doch nirgendwo mit gespielt habe?!?
Wir werden es nie erfahren…

Gruß Markus

PS: Nicht immer alles öffnen… erst nachdenken dann klicken…

onkelstony

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Mittwoch, 19. Juni 2019, 10:03

Irgend so ein Spacko hat mir 6000 USD für meine Domain (stony.com) angeboten. Nachdem ich abgelehnt hatte, hat er mir jetzt 12'000 USD geboten. Bin immer noch nicht interessiert, aber ich frag' mich ja, ob sowas echt ist, oder eine neue Masche... :wacko:

Und bevor ihr fragt: Ich verkaufe eher meine Mutter als meine Domain. (:fluecht:)
- Viktor

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kwm

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568

Mittwoch, 19. Juni 2019, 10:30


Irgend so ein Spacko hat mir 6000 USD für meine Domain (stony.com) angeboten. Nachdem ich abgelehnt hatte, hat er mir jetzt 12'000 USD geboten. Bin immer noch nicht interessiert, aber ich frag' mich ja, ob sowas echt ist, oder eine neue Masche... :wacko:

Und bevor ihr fragt: Ich verkaufe eher meine Mutter als meine Domain. (:fluecht:)

bei dem Preis würde ich sofort verkaufen, aber ich hab ja auch nur de-Domains und die will eh keiner haben :tksm:
mit lieben Grüßen aus dem Norden

Alles rund um unsere Reisen findet Ihr auf unserer Webseite



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569

Mittwoch, 19. Juni 2019, 12:24

Irgend so ein Spacko hat mir 6000 USD für meine Domain (stony.com) angeboten. Nachdem ich abgelehnt hatte, hat er mir jetzt 12'000 USD geboten. Bin immer noch nicht interessiert, aber ich frag' mich ja, ob sowas echt ist, oder eine neue Masche...



Vielleicht ein Online Händler für Cannabis? :thumbsup: (:fluecht:)

Markus1996

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570

Mittwoch, 19. Juni 2019, 14:28

Irgend so ein Spacko hat mir 6000 USD für meine Domain (stony.com) angeboten. Nachdem ich abgelehnt hatte, hat er mir jetzt 12'000 USD geboten. Bin immer noch nicht interessiert, aber ich frag' mich ja, ob sowas echt ist, oder eine neue Masche...



Vielleicht ein Online Händler für Cannabis? :thumbsup: (:fluecht:)


Der ist gut, aber der Name der Domain ist auch sehr gut, die dürfte an die 20.000 US$ wert sein, vielleicht auch mehr.

Also ich würde mir das überlegen, mit dem Verkauf… (:fluecht:)

Gruß Markus

onkelstony

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571

Mittwoch, 19. Juni 2019, 14:32

Der ist gut, aber der Name der Domain ist auch sehr gut, die dürfte an die 20.000 US$ wert sein, vielleicht auch mehr.

Es geht gar nicht um's Geld. 12'000 USD sind eine nette Summe und ich hätte vieles dafür verkauft. Nur halt eben nicht die Domain. Die hab' ich seit 21 Jahren und alle meine Accounts laufen da drüber... ausserdem ist das ja mein Name. Man verkauft doch nicht seinen Namen? Naja. Nickname. Aber trotzdem.

Ich denke aber immer noch, dass es ein Scam sein könnte. Da kommt doch nicht so aus dem Nichts einer und will 'ne 08/15-Domain kaufen. Kann ich nicht ganz ernst nehmen... (:kratz:)
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Otto

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Sonntag, 11. August 2019, 22:39

Täuschung mit günstigen Angeboten
Vorsicht vor neuer Betrugsmasche auf Amazon

Zitat

Auf Amazon können Kunden manchmal verlockend günstige Angebote finden. Doch Sie sollten aufpassen: Derzeit versuchen Händler, Nutzer mit solchen Angeboten in eine Falle zu locken.

Derzeit melden Nutzer vermehrt unseriöse Shops auf dem Amazon Marketplace. Diese locken Kunden mit extrem günstigen Angeboten. Das berichtet "Watchlist Internet".
Wer bei einem dieser Shops etwas bestellt, erhält als Folge eine Nachricht vom Verkäufer. In dieser behauptet der Händler, dass die Zahlung über das Amazon-System abgelehnt wurde und nennt als Grund: "Interner Fehler 2045 – Prozess abgelehnt."

Betrüger nutzen möglicherweise gehackte Amazon-Konten
Kunden sollen das Geld dann auf ein externes Konto überweisen, das in der Mail genannt wird. Wer das tut, schickt sein Geld aber an Betrüger. Die Ware erhält er nicht.
Laut "Internet Watchlist" haben Kriminelle wohl Händlerkonten auf Amazon übernommen – vermutlich durch Phishing-Attacken – und missbrauchen sie nun für Betrugsversuche.

Was Sie im Ernstfall tun sollten
Überweisen Sie beim Kauf über Amazon auf keinen Fall Geld auf externe Konten. Wenn Sie so eine Mail erhalten, melden Sie am besten den Händler auf Amazon.
"Internet Watchlist" rät zudem, seine Bank zu kontaktieren und eine Rückholung der Beträge zu versuchen. Kontaktieren Sie auch den Amazon-Kundenservice und informieren sie ihn über das Vorgehen. Falls Sie das Geld nicht zurückerhalten, erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.

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573

Mittwoch, 14. August 2019, 14:34

immer wieder neues
half of my is in Florida

--------------------------------------
Bei einigen netten Treffen dabei ^^
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Mittwoch, 14. August 2019, 15:01

So neu ist die Masche allerdings nicht, das gab es schon vor über einem Jahr, damals wurde auch schon gewarnt.
Liebe Grüße
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Sonntag, 29. September 2019, 20:19

E-Mail-Abzocke
Thomas-Cook-Pleite zieht Betrüger an

Zitat

Erst können Kunden der Thomas Cook ihre Reise nicht antreten, nun werden sie auch noch Opfer von Betrügern. Ihr Ziel: sensible Kundendaten. Der Reiseveranstalter warnt.
Nach der Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook wollen Betrüger offenbar sensible Kundendaten abfischen. Thomas Cook in Deutschland warnte am Samstagabend via Twitter und auf seiner Homepage.
Derzeit gibt es eine böse Email-Betrugsmasche: Diese Email ist als offizielle Nachricht von Thomas Cook deklariert mit dem Betreff: ‚Wichtig: Erstattung Ihrer Thomas Cook-Reise.‘
Derzeit gibt es eine böse E-Mail-Betrugsmasche: Diese E-Mail ist als offizielle Nachricht von Thomas Cook deklariert mit dem Betreff: "Wichtig: Erstattung Ihrer Thomas Cook-Reise." Und weiter: " Darin würden sensible Daten abgefragt, beispielsweise Pass- und Kreditkartendaten. Thomas Cook habe aber "zu keiner Zeit E-Mails dieser Art an Kunden verschickt. Bitte ignorieren Sie diese Mails und löschen diese", hieß es weiter.

Im Sog der Insolvenz der Konzernmutter
Der traditionsreiche britische Reisekonzern Thomas Cook hatte am Montag Insolvenz angemeldet, zwei Tage später ging auch die deutsche Tochter Thomas Cook GmbH in die Insolvenz. Unmittelbar von der Pleite betroffen sind rund 600.000 Kunden, die zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung mit Thomas Cook auf Reisen waren. Nach Angaben vom Freitag waren aktuell noch 55.000 Thomas-Cook-Pauschalurlauber aus Deutschland unterwegs. Zu Beginn der Woche waren es noch etwa 140.000. Die Kosten ihrer Rückreise soll im Bedarfsfall der Insolvenzversicherer Zurich übernehmen.

Absicherung bei einer Insolvenz
Die Insolvenzverwalter wollen versuchen, die drei Thomas-Cook-Gesellschaften in Deutschland fortzuführen und eine Zukunftslösung zu finden. Für die Unternehmen sollen Investoren gefunden werden.
Pauschalreisende sind gegen eine Insolvenz des Reiseveranstalters abgesichert. In diesem Fall greift die Insolvenzversicherung. Allerdings ist die Höhe der Absicherung auf insgesamt 110 Millionen Euro begrenzt. Vor dem Hintergrund der Größe von Thomas Cook ist unwahrscheinlich, dass diese Summe ausreicht.

Keine Reisen bis 31. Oktober 2019
Seit Wochenbeginn können Urlauber, die für die folgenden Tage und Wochen gebucht haben, nicht mehr mit der deutschen Thomas Cook in ihren Urlaub starten. Wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte, wurden alle Reisen bis einschließlich 31. Oktober abgesagt, auch wenn sie schon bezahlt sind. Wie es um Reisen mit Start ab dem 1. November 2019 steht, ließ das Unternehmen offen. In Abstimmung mit der Insolvenzversicherung werde die weitere Vorgehensweise geprüft, hieß es.

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576

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19:36

Betrug verhindern
Warum Sie Ihre Bordkarte nach dem Flug vernichten sollten

Zitat

Airline-Bordkarten enthalten eine Reihe persönlicher Daten, die in den falschen Händen gefährlich werden können. Stellen Sie also nie ein Foto davon ins Netz. Und werfen Sie nach der Reise auch keine Bordkarte achtlos weg.

Wer auf Instagram nach dem Stichwort "Boarding Pass" sucht, der erhält aktuell mehr als 91.000 Treffer gelistet. Vermutlich machen sich die wenigsten User Gedanken über das Thema Sicherheit, wenn sie stolz ihre Reisetrophäe posten. Aber das ist ein Fehler.

Barcodes enthalten viele Details
Sicherheitsexperten wie Michal Špacek weisen darauf hin, dass der Barcode auf einer Bordkarte verwendet werden kann, um zukünftige Reisepläne auszuspähen. Špacek gelang es auf einer Sicherheitskonferenz live, bevorstehende Flüge zu ändern und zu stornieren. Auch die Vielfliegerinformationen eines Reisenden lagen wie ein offenes Buch vor ihm.
Der Grund dafür liegt in einer kaum zu glaubenden Unbekümmertheit vieler Fluggesellschaften. Auf ihren Webseiten reichen bereits der Nachname und die Buchungsnummer als Username und Passwort für Stornierungen und Umbuchungen. So kann es passieren, dass ein Fremder durch die Bordkarte an die Login-Daten eines Fluggastes gelangt und dessen Rückflug von der Reise annulliert, für den sich der Betroffene noch gar nicht eingecheckt hat.

Lesegeräte sind leicht zu bekommen
Um die Barcodes auf den Bordkarten auszulesen, reicht ein 20 Euro teures Barcodelesegerät. Und schon liegen die in den Bordkarten gespeicherten Informationen im Klartext vor. Trotzdem, so der Security-Journalist Brian Krebs in der vergangenen Woche, haben seinen Recherchen zufolge auch große Fluggesellschaften wie United und Lufthansa diese Sicherheitslücke nicht ausreichend behoben.
Auch die Sicherheitsexperten Karsten Nohl und Nemanja Nikodijevic fanden heraus, dass zahlreiche Fluggesellschaften im Wesentlichen den sechsstelligen Buchungscode, auch PNR genannt, als temporäres Passwort verwenden. Während die Leute reisen, wird der PNR alles von Bordkarten bis zum Gepäckaufkleber gemeinsam mit dem Namen des Passagiers angehängt.

Keine Bilder von Flugtickets im Internet posten
"Sie würden vermuten, dass eine Zeichenfolge, die wie ein Passwort verwendet wird, auch so geheim gehalten bleibt wie ein Passwort", sagte Nohl. "Aber das tun sie nicht, sondern drucken es auf alles, was man von der Fluggesellschaft bekommt."
Daher sollten Bilder davon nie im Internet gepostet und, auch wenn sie schon abgelaufen sind, nie im Hotel zurückgelassen, sondern am besten geschreddert werden. Besser ist es, Apps und digitale Dokumente auf dem Smartphone zu verwenden. Der Sicherheitscode des Mobilgeräts schützt diese Daten, auch wenn das Smartphone gestohlen wird oder verloren geht.

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Montag, 25. November 2019, 21:38

Drücker dreht Sterbenden Verträge an

Mönchengladbach Verträge für Internet, W-Lan, Digital-TV – all das hat ein Vertriebsmitarbeiter einer Telekommunikationsfirma einer 91-jährigen, bettlägerigen Rheydterin untergejubelt. „Ein krasser Fall“, sagen auch Verbraucherberater.

Zitat

Wie der Vertreter in die Wohnung der 91-jährigen Rheydterin kam, kann sich niemand so genau erklären. Simone Wolff, die sich um die bettlägerige Frau kümmert, weiß nur dies: „Auf einem Tisch lagen plötzlich Verträge eines Telekommunikationsunternehmens und etliche Pakete.“ Als sich Simone Wolff die Papiere näher ansah, erkannte sie, dass der pflegebedürftigen Frau quasi auf dem Sterbebett etliche Verträge untergejubelt worden waren. „Sie sollte plötzlich für W-Lan, für Digital-TV mit Sportpaket und allem Zipp und Zapp bezahlen. Auf dem Papier war wirklich alles angekreuzt, was man ankreuzen konnte“, berichtet Wolff. Die Betreuerin war entsetzt: „Die alte Dame wurde unter Morphium gesetzt, weil es ihr nicht gut geht. Wie kann man so etwas machen?“
Simone Wolff, die die 91-Jährige schon sehr lange kennt und die für sie die schriftlichen Dinge erledigt, suchte sofort einen Shop des entsprechenden Telekommunikationsunternehmens auf. „Ich hatte Glück, die Verträge wurden gecancelt“, berichtet sie. Dennoch will sie den Vorfall öffentlich machen. „Ich möchte, dass andere gewarnt sind, dass alle wissen, welche Methoden in der Branche angewendet werden“, sagt sie.



Info
14-tägige Widerrufsfrist
Der Gesetzgeber räumt dem Verbraucher beim Haustürgeschäft ein Widerrufsrecht nach
§ 355 BGB ein, um ihn vor einer etwaigen Überrumpelung durch den Unternehmer und somit einem unüberlegten Vertragsabschluss zu schützen.
Die Widerrufsfrist startet nur, wenn der Unternehmer den Verbraucher ordnungsgemäß über die Möglichkeit eines Widerrufs belehrt hat. Dies geschehe oft nicht, sagen Verbraucherschützer.



In der Verbraucherberatungsstelle Mönchengladbach kennt man das Problem mit diesen „übermotivierten Vertriebsmitarbeitern, die vor allem ihre Provisionen sehen“. Verbraucherberaterin Edda Nowak weiß von vielen Beschwerden über Telekommunikationsunternehmen. In deren Namen seien oft Drückerkolonnen unterwegs, die sich gerne wehrlose Opfer aussuchten. So einen krassen Fall wie den von Simone Wolff hat Nowak zwar noch nicht erlebt, aber perfide Maschen kennt sie zuhauf. „Da wird Flüchtlingen, die noch nicht so gut Deutsch können, erklärt, dass sie nicht weiter fernsehen können, wenn sie nicht unterschreiben. Es gab auch schon Fälle, wo behauptet wurde, für das Mehrfamilienhaus sei ein Gruppen-Kabel-Vertrag abgeschlossen worden. Andere erklären, sie müssten ein Gerät überprüfen und man solle unterschreiben, um zu bestätigen, dass dies geschehen sei. Wieder andere gaukeln sogar vor, dass sie von einem Amt kommen“, berichtet Edda Nowak. Plötzlich hätten alle ungewollte und oft auch unnütze Verträge. Und oft bliebe das bei den Opfern zunächst unbemerkt.
„Es gibt schon Vertriebsmitarbeiter, die frei von jeglicher Moral sind“, klagt die Verbraucherschützerin. Aber was tun, wenn man ungewollt einen Vertrag abgeschlossen hat? Die Verbraucherschützerin verweist auf die 14-tägige Widerrufsfrist bei Haustürgeschäften. Der Widerruf sollte am besten per Einwurfeinschreiben geschickt werden. Dabei dokumentiert der Zusteller, dass die Sendung in den Briefkasten oder das Postfach des Empfängers eingeworfen wurde. Das Zustelldatum kann im Internet über die Sendungsverfolgung abgerufen werden.
Edda Nowak rät davon ab, über die Hotlines anzurufen. „Da wird man von Pontius zu Pilatus geschickt. In der Regel wird kein einziger Anruf dokumentiert, deshalb können die Betroffenen auch nichts beweisen“, sagt sie.

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Sonntag, 1. Dezember 2019, 22:32

Banken-Abzocke: Mit DIESEN miesen Tricks ziehen Banken Ihnen das Geld aus der Tasche

Banken haben sich einen neuen Trick ausgedacht, um ihre Kunden zur Kasse zu bitten. Bei diesem sollten sie die Zeit im Blick behalten - sonst wird es teuer.

Zitat

Sparer haben es weiterhin schwer. Für ihr hart erarbeitetes Geld bekommen sie dank der Nullzinsen immer noch keine Erträge auf ihr Bankkonto gut geschrieben. Auch Banken haben unter der Spar-Politk der Europäischen Zentralbank (EZB) zu kämpfen. Deshalb drücken sie ihren Kunden Strafzinsen auf oder kündigen Sparverträge. Jetzt haben Finazexperten einen neuen Trick entlarvt - und der ist richtig dreist.

Banken verlangen je nach Tageszeit Gebühren beim Geld abheben
Wie das Portal "Biallo.de" herausgefunden hat müssen Kunden bei einigen Kreditinstituten jetzt genau auf die Uhr gucken, wann sie Geld abheben wollen. Denn bei einigen Kreditinstituten ist kostenloses Geld vom Konto holen nicht mehr kostenlos. So erlässt zum Beispiel die VR-Bank ihren Bank-Kunden die Gebühren, wenn sie werktags zwischen acht und 17 Uhr Geld abheben. Zu anderen Zeiten verlangt die öffentliche Bank 35 Cent. Eine andere Bank geht noch einen Schritt weiter und verlangt schon zur Mittagszeit Gebühren.
Gegenüber "Bild" sagt Horst Biallo (64), dass "in Deutschland neun Banken, die Gebühren abhängig von der Uhrzeit berechnen. Fast alle sind VR-Banken, nur eine Sparkasse ist auch dabei." Meistens bitten eher kleinere Banken ihre Kunden zur Kasse - auch unabhängig von der Tageszeit. 300 Banken erheben Gebühren für ihre Kundschaft. Das findet der Verbraucherschützer ungerecht.

Miese Masche von Sparkasse und Co.: So werden Kunden getäuscht
"Das Fiese ist, dass die Banken das meistens irgendwo in den Buchungsgebühren verstecken. Das wird in der Regel nicht einzeln aufgelistet. Dadurch merken es viele Verbraucher gar nicht. Das finde ich unmöglich", sagt Horst Biallo.

Banken verlangen seit Jahren Service-Gebühren
Seit Jahren verlangen Banken für immer mehr Leistungen Gebühren. Kostenloses Geld abheben am Schalter oder Geldautomaten ist somit passe. Laut "Biallo.de" müssen Bankkunden bei 800 von 1.300 Geldinstituten zahlen, um an ihr Geld zu kommen. Am teuersten wird es für Sparer bei der Stadtsparkasse Cuxhaven.So zahlen Sparer im Kontomodell "GiroPc" 3,50 Euro für die Bank-Leistungen. Weil mann als Bank irgendwie von etwas leben muss staffeln sie sogar die Gebühren nach einem bestimmten Muster. Wer also beispielsweise bei der Raiffeisenbank Riedenburg-Lobsing Geld abhebt zahlt 0,35 Euro. Ab der 5. Abhebung wird eine zusätzliche Gebühr von 1,49 Euro fällig.

Was können Kunden dagegen tun?
Die Finaz-Experten raten dazu, immer mehr Geld abzuheben, als kleinere Beträge. Außerdem kann sich ein WEchsel zu einem Premium-Konto lohnen. Falls Ihnen die Service-Gebühr doch zu hoch erscheint, können Sie zu einer Bank wechseln, wo Geld abheben noch kostenlos ist. Das ist ja zum Glück noch bei einigen Banken der Fall.

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