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Otto

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Donnerstag, 12. März 2020, 18:26

Polizei warnt vor Trickbetrügern mit Corona-Masche

Zitat

Kriminelle machen sich derzeit die Angst um das Coronavirus zunutze. Die Vorgehensweise erinnert an den "Enkeltrick" – doch die neue Masche ist besonders hinterlistig.

Die Polizei hat Berliner Senioren vor einer neuen Enkeltrick-Masche gewarnt. Betrüger sollen sich derzeit vermehrt am Telefon als Angehörige ausgegeben haben, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Täter fragen die Senioren nach Geld für teure Medikamente. Anschließend vereinbaren sie einen Abholtermin an der Wohnanschrift. Die Polizei rief dazu auf, niemals Geld und Wertsachen an Unbekannte zu geben und misstrauisch zu sein, wenn Anrufer sich nicht mit Namen melden.
Auch in Osnabrück warnt man vor der Masche Enkeltrick. So könnten etwa vermeintliche Verwandte anrufen, die Geld verlangen, weil sie in einer Notlage seien, sagte am Donnerstag Matthias Bekermann von der Polizeiinspektion Osnabrück. So könnten die Betrüger etwa behaupten, Geld für eine Behandlung zu benötigen oder Kost und Logis bezahlen zu müssen, weil sie in Quarantäne seien. Vor allem ältere Menschen werden mit dem Enkeltrick hereingelegt.
Die Beamten beobachten aber auch andere Betrügereien mit dem Coronavirus. "Ein Unternehmen aus unserem Bereich ist bereits auf einen Fake-Shop hereingefallen", sagte Bekermann weiter. Die Firma habe online Schutzmaterial gegen Vorkasse bestellt, die Ware sei aber nie angekommen
Die Bürger sollten beim Bestellen in unbekannten Internet-Shops vorsichtig sein, raten die Beamten. Entweder werden angebotene Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken gar nicht geliefert, oder diese Produkte werden zu deutlich überzogenen Preisen angeboten.
Die Polizei warnt auch vor angeblichen Handwerkern, die behaupten, Haus und Wohnung zu überprüfen und desinfizieren zu wollen. Die Bürger sollten kritisch sein, Unbekannte nicht in die Wohnung lassen und ihnen auch kein Geld geben. Von angeblichen Amtspersonen sollte man sich den Dienstausweis zeigen lassen und bei der entsprechenden Behörde telefonisch nachfragen, nachdem man die Telefonnummer selber herausgesucht hat.

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USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

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582

Donnerstag, 19. März 2020, 19:36

Falsche Versprechen im Netz
Coronavirus: EU will gegen Internetbetrüger durchgreifen

Zitat

Wer Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel sucht, findet im Internet überteuerte Angebote und falsche Versprechungen. Oft handelt es sich um das Werk von Betrügern. Dagegen will die EU jetzt vorgehen.

Betrüger nutzen nach Angaben der EU-Kommission die Angst vieler Menschen vor dem Coronavirus aus. Im Internet würben sie mit falschen Versprechungen für überteuerte Atemmasken, Desinfektionsmittel und andere Produkte, warnte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Sie versprach, gemeinsam mit Verbraucherschützern entschlossen gegen Betrugsversuche vorzugehen.
Manche Anbieter verheißen die Abwehr oder gar Heilung der Viruserkrankung, erklärte die Kommission. "Solche Händler nutzen die aktuelle Situation aus, um ihre Produkte zu sehr hohen Preisen zu verkaufen, wobei sie vorgeben, dass die Bestände schrumpfen, was europäische Kunden täuscht." Die italienischen Behörden seien als erste dagegen vorgegangen. Nun würden die Kommission und das Netzwerk europäischer Verbraucherschützer gemeinsam tätig.
"Wir werden nicht akzeptieren, dass Händler mit der Angst der Verbraucher spielen, die vom Covid-19-Ausbruch in Europa verursacht wurde", sagte Verbraucherkommissar Didier Reynders. Manche Portale wie Amazon und Facebook gingen bereits freiwillig gegen derartige Werbung vor, fügte Reynders hinzu.

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