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klaus

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41

Freitag, 21. März 2014, 18:09

hier mal 2 Auszüge aus 2 Berichten von mir

traumhaft schön !!!!!!!!!!!!!!!!
(:hutab:) Klaus


WeiZen

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42

Freitag, 21. März 2014, 20:11

Goldfield – Apache Trail – Roosevelt Lake



Auszug aus dem Reisebericht vom 03. Mai 2011
Kurz nach Mittag dann unser erstes richtiges Ziel: Goldfield.

Wir waren um die Mittagszeit dort, wie man sieht, ist da leider nicht viel los.























Diese pseudo Ghosttown ist schon so, wie man sich das als Depp aus Old Europe vorstellt. Klein aber fein. Wir wollten schon wieder fahren, da ertönte ein Aufruf zur Mine Tour. Da das nur ein paar Bucks kostet machten wir die auch mit. Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde der Betrieb wegen einem Wassereinbruch damals eingestellt, in einer Tiefe, so tief, wie das Empire State Building hoch ist. Im klapprigen Fahrstuhl ging es dann auf die Ebene, die noch trocken war.



Sehr interessant, zur Nachahmung empfohlen.

https://www.youtube.com/watch?v=3_5owdxa868]Video Goldfield[/url]
https://www.youtube.com/watch?v=k-ddNHsc6OY]Video Goldfield Mine Tour[/url]



Da ich dies Jahr das Verbot für den Apache Trail bei der Womo Übernahme nicht mehr signieren musste, auf gut deutsch, man darf nun, fuhren wir nun auf den Apache Trail weiter zum Roosevelt Dam. Da wir schon Nachmittag hatten, hatten wir ein wunderschönes Licht.
























Dazu das frische Frühlingsgrün, sehr toll. Nach 30 Minuten oder gegen 16:30 Uhr schlugen wir in Tortilla Flats auf, noch war die Straße geteert. Ein kurzer Blick in den Saloon, dann zur Eisdiele um dem Kaktuseis unsere Aufwartung zu machen. Wenn ich den Geschmack beschreiben wollte, Wassereis trifft es wohl am besten.














Die Furt durch den Creek stellt mangels Wasser kein Problem dar und ich wunderte mich, dass es immer noch geteert war.



Raben spendiern uns immer noch Geleitschutz, immer wieder scheuchten wir Raben am Wegesrand auf.





Das änderte sich dann beim Mile Marker 220 und die nächsten 22 Meilen bis Roosevelt waren nun feinstes Washboard.







Am View Point vom Fish Creek Hill haben dann Womos die letzte Gelegenheit zu flüchten, ansonsten geht es nun 1,5 Meilen Onelane bergab. Man kann bedingt an der ersten Kurve vermuten, dass einem niemand von unten entgegen kommt. Wenn ja besser warten, denn viel Platz für zwei ist dort nicht, zwei Womos. Bis auf Gegenverkehr und Washboard ist die Strecke bedenkenlos und fahrtechnisch keine Herausforderung, man zuckelt halt mit 5-10mph, selten mehr, über den Trail, der einem alten Apache Trail folgt, daher ja auch der Name.












Dass es langsam geht, macht überhaupt nichts, das Abendlicht ist einfach gigantisch und man hat mehr Zeit sich die Gegend an zu schauen. Ein Blick in dem Außenspiegel und ich glaub ich spinne! Ein Flasche Cola fällt auf den Trail! Wir schließen die Kellertüren ja nicht und so hat sich durch das Gerüttel und dem Druck der Flaschen, auf einer Seite das Schloss geöffnet. Immer diese Zufälle genau dann in den Spiegel zu schauen, wo die erste Flasche fällt. Diesmal schließ ich dann ab.







Endlich unten, und niemanden begegnet.






Noch immer haben wir niemanden getroffen und die Sonne sinkt unerbitterlich zum Horizont. Uns wird klar, zum Roosevelt Lake kommen wir heute nicht im Hellen.











Es wundert mich, das es so rappelt, obwohl wir doch den Spuren eines Autos folgten, wo das Washboard weniger war. Irgendwann fiel es mir ein, wir haben hinten ja Zwillingsreifen, die ragen über die Fahrspur hinaus und es rappelt.

Als die Schatten immer länger wurden, biegen wir zum Burnt Corral CG links ab. Sehr schön, endlich wieder Teer. Auf dem CG ist augenscheinlich niemand außer uns und vor lauter Möglichkeiten nehmen wir ein schöne kuschelige Site am Salt River/Apache Lake. Perfekt, wenn nicht das Problem der Bezahlung wäre, aber mit 6$ nun wahrlich kein Vermögen. Der Platz ist gut für Womos up to 40 Fuß.






Der Platz liegt 6 Meilen südlich des Roosevelt Damms.

Link



Auch heute Morgen zeigt sich der Himmel nur im wolkenlosen klaren Blau. :songelb: Nach dem Frühstück gehen wir hinunter zum Beach. Schade dass wir keine Zeit haben einfach hier zu bleiben. Beim filmen fällt mir auf, das die Kamera ein Problem mit dem Autofocus hat, aber sie besinnt sich dann doch noch.





So während der Woche ist das schon ein schönes einsames Fleckchen Erde, aber wir müssen ja wieder auf die Straße zurück.



Die letzten 6 Meilen des Trails sind etwas weniger holprig für unser Gefährt, nützt aber nichts, da wir immer wieder Anhalten müssen um zu kucken. Die Straße verläuft nun direkt oberhalb des Salt River.









Neben diesen zahlreichen gelb blühenden Sträuchern, deren Namen ich nicht weis, versteckt sich auch der ein oder andere Ocotillo, dessen rote Blüten sich nach Regen nicht nur im Frühling zeigen, und da er auch Höhen von 10 Metern erreichen kann, ist er bei den Saguaros in guter Gesellschaft. Obwohl der Busch bis zu 4cm lange Stacheln haben kann, ist das kein Kaktus, sondern ein Laubabwerfender, xerophytischer Strauch.









Als sich eine rasende Staubwolke von vorne nährt, fahren wir lieber rechts ran, bevor es uns die Sicht vernebelt. Es gibt sie also noch die Menschen.







Dann ist es geschafft, das Ende des Apache Trails ist erreicht und der Teer hat uns leider wieder.



An einer Viewpoint Restarea hinter dem Roosevelt Dam schieb ich mir eine Stulle (Brot) rein, während über uns die Geier oder Raben kreisen. Sie müssen wohl leer ausgehen, denn wir haben es überlebt. ;)



Auf dem Beeline/Duthie-Martin Hwy geht es nun entlang des Roosevelt Lakes nach Norden. Am Tonto fahren wir vorbei, da waren wir schon, aber am Ende des Sees halten wir kurz um die „sumpfige“ Landschaft als Bild einzufangen.











Und nun der Apache Trail in epischer Breite speziell für die Wohnmobilfahrer, damit sie weissen was sie erwartet.

https://www.youtube.com/watch?v=j5Bw5eCgUCk]Video Apache Trail[/url]

  • Goldfield Ghostown - Tortilla Flat - Roosevelt Dam

  • 01:12 Canyon Lake
  • 02:08 Tortilla Flat
  • 05:30 Start Unpaved
  • 06:10 Fish Creek Hill, 2 Mile Narrow Road
  • 09:15 End Narrow Road
  • 11:30 Apache Lake
  • 11:52 Burnt Corral Campground
  • 12:30 Last 6 Miles to Dam along Salt River






Gruß
Ulrich

klaus

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43

Freitag, 21. März 2014, 20:13

... Zum Glück wussten wir wo man eine Saguaro
findet deren Arme sich auch mal nach unten beugen, ansonsten hat man
einfach keine Chance die Blüten zu fotografieren.
...

Gibt es GPS-Daten oder eine Wegbeschreibung - das wäre toll :kuss: oder zumindest den Namen des oder der Trails, die wir wandern müssen :kuss:


(:hutab:) Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »klaus« (21. März 2014, 20:21)


andie

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44

Freitag, 21. März 2014, 20:25

Irgendwie wär's auch blöd, wenn man die Saguaro-Blüten jetzt auch noch mit GPS-Koordinaten anvisiert ...
Viele Grüsse .......andie


. . . welcome-ontour

klaus

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45

Freitag, 21. März 2014, 20:34

Danke Bille für die tollen Tipps :-)

Wir werden uns die Blütenzaubereien erwandern, wie es sich gehört :thumbsup: meine GPS-Funktion an der Kamera schalte ich ab :rolleyes:
(:hutab:) Klaus


Thomas

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46

Freitag, 21. März 2014, 20:38

Ich muss das Thema nochmal aufwärmen, weil wir im Mai in die Phoenix-Tucson-Area reisen.

Ist es sinnvoll den Apache Trail weiter als zum Tonto NM zu fahren oder sollte man ab dort die Rückreise nach PHX wieder antreten ?
Oder ist es sogar erlebenswert über Globe und den Hwy 60 zurück nach PHX zu fahren ?

Der Teer ist lagweilig und zieht sich hin. Wenn noch genug Zeit bis zum Sonnenuntergang, einfach umdrehen und den Trail zurück fahren. Du siehst auch in Google Maps/Earth, dass es über den Teer viel länger ist. Meine Meinung.

Thema beste Zeit für einen Besuch. Kommt auf die Jahreszeit an. Im Winter ist das sehr gut besucht.
Im Winter 17.00Uhr
Im Winter 8.30Uhr
Im Sommer 8.00Uhr

Zu deiner Frage was man sonst noch machen könnte. Im Sommer Frühherbst einfach dort baden gehen. Im Winter fehlt dir die Zeit. Im Herbst und Frühling, auch hier sehe ich das eher so, dass du keine Zeit hast was anderes zu machen, es sei denn du bist auf dem Apache Trail auf der Flucht.

steffuzius

...der unter Reisefieber leidet

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47

Samstag, 22. März 2014, 08:34

Vielen Dank noch mal für die Info's...

...wenn ich nun grad noch mal die Berichte und Bilder betrachte, werd ich immer aufgeregter vor Vorfreude :freu:

Wenn da generell kein großer Trubel in Goldfield zu erwarten ist, umso besser. Ich brauch nur ein paar nette Fotomotive mit möglichst gegen Null tendierender Anzahl Menschen drauf :thumbup:
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)

Bei kleinen und großen Stammtischtreffen dabei

Thomas

Kasperkopp

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48

Samstag, 22. März 2014, 08:54

Wer kann, unbedingt einmal am Morgen und einmal am Abend vorbei schauen, weil jeweils eine andere Seite der Straße in der Sonne liegt.

Sylvia-und-Michael

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49

Samstag, 22. März 2014, 10:19

Echt klasse! :thumbsup: Den Apache Trail kannten wir noch nicht! :ccts:
Den haben wir für eine der nächsten Reisen gleich mal vorgemerkt!
(:danke:)
(:hutab:) Viele Grüße
Sylvia & Michael


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