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Rentacop

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1

Dienstag, 5. Dezember 2017, 08:57

Authentic German Food

Manchmal, ganz selten aber doch, wage ich das Experiment: "Authentic German Food"

Diesmal ging's in's "Jägerhaus" in Anaheim.

Das Lokal ist angeblich eine Art "Institution" in Anaheim. Und in einer Stadt, welche von deutschen Einwanderern gegründet wurde, sollten ja die Chance gar nicht so klein sein, auch wirklich "authentisches" deutsches Essen zu bekommen.

Von aussen gibt sich das Jägerhaus eher unauffällig. Das Lokal liegt in einem Strip-Mall und wenn man nicht direkt danach sucht, findet man's wohl auch nicht.



Wenn man's trotzdem gefunden hat und das Lokal betritt, wird man zuerst von einer Wand voller diverser Auszeichnungen, Anerkennungs-Zertifikaten, etc. begrüsst - und dann gleich von einem angemessen freundlichen Herrn mit spanischem Akzent und genug Öl im Haar, um damit Schnitzel herauszubacken.



Im Inneren findet man sich in dem Ambiente wieder, das man als nicht-Deutscher wahrscheinlich als authentisch empfinden könnte - sofern man noch nie in Deutschland war. Also zBsp. den typisch deutschen Wald-Waschbär in Plastik, liebevoll neben der typisch deutschen Kuckucksuhr (ebenfalls in Plastik) platziert...



Tische und Stühle sind ebenfalls typisch deutsch.



Eine gewisse Edel-Patina (in Form einer unübersehbaren Staubschicht) bedeckt die Dekoration und die Pflanzen (ebenfalls aus Plastik - also die Pflanzen, nicht der Staub...).

Der Gedanke drängte sich mir auf, dass das Department of Health schon lange niemanden dort vorbeigeschickt hat. Aber wenn ich hungrig und mutig (leichtsinnig) genug bin, schreckt mich sowas nicht ab.
Es heisst ja nicht umsonst "No Risk - No Fun!" Richtig? Und da ich gerade erst letzte Woche eine Lebensmittelvergiftung überstanden hatte, war ich ja sowieso schon "immun" :D

Die Speisekarte empfand ich als durchaus reichhaltig geschrieben und ich brauchte dann doch einige Zeit dafür, mir zu überlegen was ich nehmen würde.


(Diese Bilder hatte ich eigentlich gedreht, aber picr.de checkt das irgendwie nicht)


Aber ich wollte ja eigentlich die "Authentizität" testen, also entschied ich mich für etwas, das ich gut kenne und auch selbst fallweise zubereite:

Gulaschsuppe und Wienerschnitzel mit "deutschem" Kartoffelsalat und Rotkraut (man bekommt zwei Beilagen zu jeder Hauptspeise, also nahm ich Rotkraut, da mir "Baked Beans", grüne Bohnen, Spätzle, o.ä., als nicht ausreichend "authentisch" im Kontext mit Wienerschnitzel erschienen.

Zuerst gab's aber einmal typisch, authentisches, deutsches Brot:



Kaum eine Viertelstunde später kam dann auch schon die Gulaschsuppe:



Und ich war sehr angenehm überrascht!

Konsistenz, Geschmack, etc. passte total. Die Gulaschsuppe war definitiv hausgemacht und nicht aus der Dose. Einziger Minuspunkt: Ich fand mir nichts zu meckern daran... :whistling:

Dann kam mein "Wienerschnitzel" mit "deutschem" Kartoffelsalat" und Rotkraut:



Ja, da waren wir wieder beim wirklich typischen "Authentic German Food" Restaurant angelangt. :rolleyes:
So stellt man sich ein Wienerschnitzel vor, wenn man um drei Uhr früh beim Rasthof "Jura Ost" an der AB einkehrt und der Koch dort gerade einen ganz schlechten Tag hatte...

Das Schnitzel selbst war immerhin Kalbfleisch.
Der übliche Kapitalfehler, das Fleisch nicht ausreichend zu klopfen und somit das Schnitzel viel zu dick ausfallen zu lassen, war vermieden worden - allerdings im umgekehrten Extrem. Dieses bedauernswerte Stück einer einst lebensfrohen Baby-Kuh war so flachgeprügelt worden, dass man fast nichts mehr vom Fleisch schmecken konnte.



Und wie man an der Färbung der Panier sieht, wurde das Ding dann nicht in ausreichend Öl (es sollte ja eigentlich Butter sein) herausgebacken, was ebenfalls ein Kapitalfehler ist.

Aber ok, ansonsten war's eben auf Rasthof-Niveau...

Das Rotkraut (aka "Rotkohl") passte sich qualitativ hervorragend dem Schnitzel an. Zu wenig lang gekocht, dafür aber auch nicht süss genug. Aber ok, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Irgendwo gibt's sicher wen, der das so mag... (ich bin's nicht)

Der ultimative Bauchstich war aber der authentische "German Potato Salad"...



Der ging nicht einfach nur gar nicht - Der ging direkt in den Abfall... :pinch:

Ich weiss gar nicht, wo ich mit miner Urteilsverkündung bezüglich dieser kulinarischen Katastrophe beginnen soll...
Ok vielleicht damit, dass das gar kein Kartoffelsalat war - sondern Kartoffelbrei
Oder besser damit, dass dem Koch bei der Zubereitung dieser undefinierbaren "Masse", ohne jeden Zweifel eine Flasche Essig in den Topf gefallen sein musste.
Oder zusammenfassend: Was immer das war, oder hätte werden sollen, war absolut ungeniessbar.

Fazit: Das "Jägerhaus" in Anaheim reiht sich qualitativ nahtlos in die lange Linie der bislang von mir ausprobierten "Authentic German Food" Restaurants ein - und dem Rasthof Jura Ost.
(Ok, Letzteres ist ein Insider-Witz. Wahrscheinlich kochen die normal dort eh richtig gut...)

Uli

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2

Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:58

Hey, die haben immerhin Striche überm A :D
Grüßle, Uli
Bisher Treffer


Terry

.........

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3

Dienstag, 5. Dezember 2017, 10:29

Wir haben es mal in unserem jugendlichen Leichtsinn 2008 in Victoria probiert auf Vancouver Island.
War für uns seit dem der erste und letzte Mal in den USA oder Kanada ein "German Restaurant" zu besuchen :rolleyes:

OliH

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4

Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:54

(:lachtod:)

Sehr unterhaltsam geschrieben! Ich war noch nie in einem German Restaurant. Dem am nächsten kam wohl ein Besuch bei Noah's in Stonington, Connecticut - und das war sehr gut! Der Chef hatte auf der Rhein-Main Air Base das Kochen gelernt und es fanden sich einige deutsche Einflüsse in den Speisen, z.B. Schwarzwälder Schinken in der Pasta mit Kürbis.

Cunningham

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5

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:18

Ich finde, man muss auch mal mutig sein...
1999 In Fredericksburg TX im Ausländer - Schnitzel Wiener Art mit Sauerkraut (!) und ein Paulaner Hefeweizen.
Paulaner trink ich nicht mal in Deutschland (:kotz:)
Besucht mich auf meiner Homepage oder auf der noch übersichtlichen Photo-Seite bei f

kwm

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6

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:37

Paulaner trink ich nicht mal in Deutschland (:kotz:)

auf Staten Island in meinem Lieblings Pub Jimmie Steiny's Pub gibt es sogar Radeberger
hab ich mir aber verkniffen, in Deutschland würde ich es immer nehmen

Ian

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7

Dienstag, 5. Dezember 2017, 14:43

Sehr amüsanter Beitrag: Wenn die Panade schmeckt, brauchts doch kein Schnitzel :D und der Kartoffelsalat :thumbsup:
Besonders hat mir aber die Schriftart der Karte gefallen, da weiß man gleich, in welche Tasche man gesteckt wird (:tongue:)

Übrigens hat es Radeberger sogar in die US Sitcom "Two and a half man" geschafft...

onkelstony

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8

Dienstag, 5. Dezember 2017, 14:55

Das Zürcher Geschnetzelte im Swiss Chalet in South Lake Tahoe war 1994 sehr fein. :thumbup: Allerdings gibt's den Laden nicht mehr. ;-(
- Viktor

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Tom goes West

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9

Dienstag, 5. Dezember 2017, 15:01

OK ist jetzt nicht direkt bei Dir um die Ecke aber wenn es Dich mal nach San Francisco verschlägt, versuch's mal mit der "Suppenküche" schaust Du hier http://www.suppenkuche.com/

Unser Besuch liegt zwar schon einige Jahr zurück aber damals fanden wir es klasse.

Glück Auf

Tom
"Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso die Uhr anhalten, um Zeit zu sparen"
Henry Ford (1863-1947)

10

Dienstag, 5. Dezember 2017, 15:05

Klasse Bericht. Vielleicht 'ne Idee für 'nen Thread "Restaurant-Kritik"? Passt ja auch irgendwie zu einem Stammtisch. :-)

ohne jeden Zweifel eine Flasche Essig in den Topf gefallen sein musste
... ist das nicht südlich des "Weißwurstäquators" so üblich?

Hey, die haben immerhin Striche überm A :D
Das sind doch "Metal-Dots": Metäl Döts

Das Ganze erinnert mich an mein erstes und einziges Oktoberfest-Erlebnis: In Kitchener/Waterloo in Ontario. Dort gab's an einer Imbissbude Gewürzgurken am Stiel. Sagenhaft.


Viele Grüße,

Nick (:hutab:)
"Drivin' in the sun ... looking out for #1"

jewa

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11

Dienstag, 5. Dezember 2017, 15:58

:thumbsup: :thumbsup: (:lachtod:) (:lachtod:)

Klasse Beitrag. Und sehr lecker sieht das alles aus .... (:fluecht:)

Grüße Jens
1997 - Südwest 1 / 1999 - Ostküste / 2001 - Texas / 2003 - Deep South / 2005 - Nordwest und Westkanada / 2007 - Südwest 2 / 2009 - Ostkanada und Neuengland / 2011 - Blue Ridge Parkway / 2013 - Florida / 2015 - Südwest 3 / 2017 - Rocky Mountains

ThomasMG

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12

Dienstag, 5. Dezember 2017, 20:10

Moin.
Toller Bericht. Was hab ich gerade gelacht.

Ist doch wahrscheinlich vorhersehbar, dass die Speisen dem Ambiente angepasst sind, oder? :rolleyes:
Aber was sonst tun, wenn das Heimweh zuschlägt.

Wir hatten im OK-Cafe in Tombstone einmal Kartoffelsalat, der schmeckte wirklich wie Zuhause.
Die Chefin kam aus Bergheim, wie wir hinterher erfahren haben. :D
War aber bereits 2009.
Bevor Du jetzt nâchstes Wochenende hinmachst, erkundige dich ob der Laden noch existiert. :thumbsup:

Viele Grüße Thomas

Susanne

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13

Dienstag, 5. Dezember 2017, 23:48

Wir sitzen hier in Peru auf unserer Terrasse und lachen uns kaputt :D . Schön beschrieben, Bernie !! Unsere Freunde in Seattle gehen gerne in ihr deutsches Stammlokal und finden es toll. Die Bilder vom Essen sind allerdings nicht was wir uns darunter vorstellen würden. Sie sind auch schon seid 50 Jahren hier weg :D
Bei vielen Treffen dabei :D !

Rentacop

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14

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 01:16

Ich kann natürlich nicht alle "Authentic German Food" Restaurants ausprobieren und ich kann (und will) gar nicht ausschliessen, dass es vereinzelt richtig gute Lokale gibt. Aber in 35+ Jahren ist mir halt noch keines untergekommen. Es gab ein paar Lokale, wo das Essen akzeptabel war, aber nicht ein Einziges, wo ich unbedingt wieder hin "musste", weil's so herausragend gut geschmeckt hätte.

Positiv in Erinnerung geblieben sind mir "Das Bratwurst Haus" in Yuma, AZ und der "Phoenix Club" in Anaheim, CA. Im Bratwurst Haus hatte ich zuletzt Rindsrouladen und im Phoenix Club gebackenen Leberkäse. Beides war ok und hätte auch in Deutschland oder Österreich durchaus mit durchschnittlichem Niveau mithalten können.

Und natürlich kommt's auch immer auf das jeweilige Gericht an, das man bestellt. Wie zuvor erwähnt, war die Gulaschsuppe im Jägerhaus wirklich gut. Der "Kartoffelsalat" hingegen war ein erhobener Mittelfinger aus der Küche.
Ich bestelle normal kein Wienerschnitzel, da ich diesbezüglich sehr hohe Ansprüche stelle und man auch in Deutschland kaum wo was Akzeptables unter diesem Titel vorgesetzt bekommt.

Ich werde sehr wahrscheinlich irgendwann wieder in's "Jägerhaus" gehen, aber dann ein "Hungarian Goulash" mit Spätzle bestellen. Am Nachbartisch hatte gestern ein Gast ein "Jägerschnitzel" mit Pilz-Sauce und Spätzle. Das sah alles recht ansprechend aus. Als Nächstes werd' ich voraussichtlich wieder einmal im Phoenix Club vorbeischauen.

Aber heute Abend gibt's erst einmal Thai-Food

:D

Biker175

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15

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 07:43

Als Nächstes werd' ich voraussichtlich wieder einmal im Phoenix Club vorbeischauen. :D
Da freue ich mich jetzt schon auf Deine Restaurant-Kritik, denn ich habe ebenfalls herzhaft gelacht.
Die Speisekarte sieht ja richtig gut aus, aber das Foto vom Kartoffelsalat - brrr....
Wobei ich auch ein ziemlich komisches Gesicht gemacht habe, als ich zum ersten Mal in meinem Leben einen bayerischen Kartoffelsalat mit Essig und Öl bekommen habe. Kannte ich als Randberliner so nicht. Sah aber definitiv deutlich besser aus.
Bei Stammtischtreffen dabei.

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16

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 09:54

(:prost:) Ich war mal im Hofbräuhaus Las Vegas...das war aber schon 2006...also sicher nicht mehr sehr aussagekräftig.

Damals hab ich dort typisch Deutsch Rindsroulade mit Rotkohl und Klösen gegessen...es war sehr lecker und schmeckte tatsächlich wie zu Hause...
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rubtown

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17

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 10:17

Wobei ich auch ein ziemlich komisches Gesicht gemacht habe, als ich zum ersten Mal in meinem Leben einen bayerischen Kartoffelsalat mit Essig und Öl bekommen habe. Kannte ich als Randberliner so nicht. Sah aber definitiv deutlich besser aus.

Da hab ich auch 'ne Kindheitserinnerung:

Ich ca. 9-10 Jahre alt war, genau wie Du, immer Kartoffelsalat mit Majo gewohnt, mit einen Eltern in Bregenz im Urlaub und esse Wienerle mit Kartoffelsalat - mein erster Essig - Öl Salat. :thumbsup:

Mein erster Kommentar zu meiner Mutter
"Ab jetzt machst du zuhause nur noch solch einen Kartoffelsalat!" 8-)
tatsächlich gab es danach zuhause nur noch bayrischen Kartoffelsalat (oder zumindest häufiger)

Ich war mal im Hofbräuhaus Las Vegas...das war aber schon 2006...also sicher nicht mehr sehr aussagekräftig.


Haha auch hier haben wir mal das ein oder andere Mass getrunken.
Die junge Kellnerin fragte dann: "Do you like another cup of beer?"
und es war um meine Frau geschehen (sie kommt aus der Bierregion Bamberg/Franken) und die Kellnerin erhielt eine kurze Unterweisung das es sich hierbei ganz offensichtlich nicht um einen 'Cup' handelt und wie es richtig heißt und ausgesprochen wird :-) engel1
Normalerweise sind wir absolut keine 'Besserwisser' aber wenn schon authentisch dann bitte auch richtig :rolleyes:
Over and Out
Dein
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18

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 02:02

Ich war mal im Hofbräuhaus Las Vegas...das war aber schon 2006...also sicher nicht mehr sehr aussagekräftig...


Ich war zuletzt 2008 im HBH Las Vegas und hatte damals ebenfalls Wienerschnitzel. Ich erinnere mich nur daran, dass es ebenfalls eher unterdurchschnittlich war. Aber andere Gerichte waren ok.

Und in dem Zusammenhang fällt mir gerade ein, dass ich noch nie im HBH München etwas konsumiert habe 8|

Terry

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19

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:16


Und in dem Zusammenhang fällt mir gerade ein, dass ich noch nie im HBH München etwas konsumiert habe 8|
hast nix verpasst :rolleyes: ist halt ne Touriabsteige, aber empfehlenswert, wenn du asiatische gestalten mit zuviel Bier sehen willst :D

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:50

...empfehlenswert, wenn du asiatische gestalten mit zuviel Bier sehen willst



Alles klar! Flug ist gebucht! :thumbsup:

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