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onkelraffi

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21

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 21:21

Ich durfte schon mehrfach eine E-Golf fahren. Elektrisch fährt sich sehr angenehm, die Reichweite kann mich im Alltagstest für weitere Strecken nicht überzeugen. Da werden aus möglichen 190 km Reichweite schnell 120 oder 130 ...und zwar bei normaler Fahrweise ohne Autobahn....

Das ist einfach zu wenig.....

Bei realistischen Reichweiten von echten 450 km wäre ich dabei. Einen Mehrpreis würde ich auch bezahlen, aber keine Mondpreise.

Und Strom selbst zu erzeugen und zu speichern wäre auch eine Idee...

M.E dauert es einfach noch ein paar Jahre......

Bei KP Benziner plus 3-4 T€ als Mehrpreis wäre ein Zweitwagen per Strom schon jetzt eine Option.
USA 2009, USA 2012
Bei Stammtischtreffen nette Leute getroffen....

onkelstony

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22

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 23:02

M.E dauert es einfach noch ein paar Jahre......

Toshiba hat vorgestern angekündigt, dass sie 2019 eine Batterie auf den Markt bringen, die in 6 Minuten für 320km aufgeladen werden kann. Das kommt... :thumbup:
- Viktor

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23

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 02:10

Hi,

allein in dieser Diskussion hier kann man sehen, wie viele Menschen sich doch ideologisch und politisch einlullen
und verar...en lassen. :tksm:


E Mobilität ist und bleibt der feuchte Traum weltfremder, grüner Ideologieerpresser / Weltverbesserer.


In der Realität Leben die Menschen in Großstädten, Hochhäusern, kurven stundenlang herum auf Parkplatzsuche.
Auch die ökologischen Bananen und der Fencheltee im Weltladen um der Ecke finden nicht Ihren Weg in den Laden mittels Kutsche!


Verstrahlte kann man nicht heilen.
Wer in Betracht zieht, einen eGolf für min.35.000€ zu kaufen, der über 200 kg schwerer wie ein vergleichbarer Benziner ist,
welcher weit unter 20.000€ kostet, der muss verblendet sein.Richtig lustig wird es für die Käufer, wenn sie nach paar Jahren Lust auf ein neues Auto haben.
Der Benziner bringt noch Geld ein. Wenn die Akkus im A... sind, hat man nen teuren Haufen Sondermüll.
Von Landwirtschaft, Schifffahrt, Transport... ganz zu schweigen.


Da wird es eher noch die Brennstoffzelle, die sich durchsetzt.


Bis denne...

K@lle

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24

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11:14

Zitat

Da wird es eher noch die Brennstoffzelle, die sich durchsetzt.

zu diesem Thema hört man gar nichts mehr
Gruss Kalle
www.kalle-jaeck.de
Bisher bei netten Treffen dabei

WeiZen

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25

Freitag, 6. Oktober 2017, 14:31

Zitat

Da wird es eher noch die Brennstoffzelle, die sich durchsetzt.

zu diesem Thema hört man gar nichts mehr

Das ist das Traurige an der Diskussion.
Gruß
Ulrich

Kat

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26

Freitag, 6. Oktober 2017, 14:55

Wir haben eine E-Auto-Ladestation auf dem Firmengelände. ... da hängt nie jemand dran.... die zwei E-Autos auf dem Parkplatz ziehen sich den Strom in deren Firma haha.
Viele Grüße Kat


chrischi

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27

Freitag, 6. Oktober 2017, 15:47

Kaufen macht beim E-Auto schon mal 0,0 Sinn.
Der technische Fortschritt und die damit zu erwartende Erhöhung der Reichweite
machen einen Verkauf wahrscheinlich fast unmöglich, bzw. geht es nur über den Preis.
Für mich als Gewerbler ist das kein Problem, ich gebe mein E-Smart nach 4 Jahren zurück da hat MB dann das Problem.
Auch halten sich die Kosten in Grenzen, mtl. Leasing 130€ netto inkl. Wartungspaket kann man verknusen.
Ich habe zeitgleich noch den Leasingvertrag vom Skoda Kodiaq auf weniger km geändert,
was auch nochmal eine Einsparung von mtl. 40€ einbringt.
Für meine 20km Pendlerfahrt pro Strecke ist die Kiste voll ok
und vor allem macht das E fahren irre Spass :thumbsup:

Global gesehen, gerade wenn man aus dem Urlaub aus den Staaten oder südlichen Ländern kommt,
fühlt sich die Diskussion die hier in D geführt wird einfach lächerlich an.
Klar möchte D gerne einen Vorreiterrolle spielen und den technischen Fortschritt voran treiben
aber zu diesem Zeitpunkt über Quoten, Zwang und Gesetzte Autos auf die Straße bringen zu wollen
die für Großteil der Bevölkerung nicht praktikabel sind macht keinen Sinn.

Der Umweltaspekt macht das ja alles noch um ein vielfaches lustiger.
Der Kreuzfahrer rußt, der Inder, der Chinese und sonst wehr bläst aber ich brauch eine Plakette um mit
in die Innenstadt zu fahren. (Jedenfalls parkt der E-Smart da kostenlos.)

Ein Thema, tausend Fragen, 82 Mio Meinungen, die richtige Antwort wird es nicht geben.
Wir leben in wilden Zeiten und früher war alles besser.

In diesem Sinne
chrischi
times

Lal@

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Hei

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29

Freitag, 6. Oktober 2017, 22:30

@chrischi,
wenn dann irgenwann um Hamburg herum mal alle Autobahnbaustellen verschwunden sind;
wäre vieleicht ein etwas stärkeres Gefährt nicht schlecht

oder auch diese Variante .. ca 1300 "PS"

falls keine Ladesäule verfügbar ist, kommt halt die Ladestation zu dir (mit Verbrennungsmotor)


Gruß Heiner :winken:
„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben“ (Alexander von Humbolt)




chrischi

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30

Sonntag, 8. Oktober 2017, 00:26

Hat ja nichtmal nen Blinker :8o:
times

gerhardg

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31

Sonntag, 8. Oktober 2017, 08:45

Aktuelle Elektroautos sind Dinosaurier wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, da steckt noch keine Revolution drin. In 2 Jahren wird sich die "Diskussion" vom Antrieb auf die Autonomie der Fahrzeuge verlagern, dann laufen Fahrzeuge mit nahezu gänzlicher Autonomie von den Bändern. Diese werden jedoch weiterhin zu großen Teilen einen Verbrennungsmotor nutzen. Eine "Revolution" wird erst mit der danach folgenden Generation kommen, mit Fahrzeugen die gänzlich Autonom fahren.


Ich denke die meisten unterschätzen mit welcher Geschwindigkeit die Entwicklung voran geht. Der Elektromotor ist eigentlich nur Nebensache welche sich, je nach Einsatzart, simpel aus Kostengründen durchsetzen wird. Bei autonomen Fahrzeugen spielt die Akkulaufzeit, Ladezeiten, Parkplätze,.. keine Rolle mehr => die Fahrzeuge kümmern sich darum unabhängig vom Fahrer. Es ist für die meisten Hersteller schon lange klar das Car Sharing in Ballungsräumen damit den "privaten" PKW Besitz ablösen wird. Es hat schon seine Gründe warum diverse große Automobildfirmen neben Car Sharing Firmen v.a. auch Parkhäuser an strategisch günstigen Positionen kaufen.


IM Grunde gibt es aktuell v.a. ein großes Problem - die Auswirkung auf die Gesellschaft. Eine Fahrt in einem Fahrzeug mit vollständiger Autonomie hat bisher noch jeden politischen Entscheidungsträger die Augen geöffnet was da auf uns zukommt.

Minnesota

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32

Sonntag, 8. Oktober 2017, 16:03

Interessante Diskussion! Auch wenn sie sich eher auf unsere Heimat bezieht als auf Erfahrungen im Amiland.

Wir kommen seit nunmehr fast 6 Jahren ohne eigenes Auto aus - aber irgendwann wird es sich fügen (müssen?), dass wir da auch wieder einsteigen. Dann war für mich bisher immer klar, dass wir zumindest über einen Hybrid mal nachdenken. Bin jetzt schon gespannt, wie die Analyse dann sein wird - wann auch immer sie sein wird.

In Holland haben wir übrigens im Frühjahr bemerkt, dass da auffällig viele Kabel von den Häusern zu den Autos liegen - mitten auf dem Gehweg. Man musste zum Teil echt aufpassen, nicht zu stolpern - ist vermutlich aber auch Gewöhungssache. Jedenfalls schien uns da die E-Auto-Nutzung deutlich höher zu sein als hier im Lande. Nur mal so als Beobachtung...

Bellagio"o"

USA Experte

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33

Sonntag, 8. Oktober 2017, 16:37

Völlig autonomes Fahren wird noch lange brauchen bis zur Serienreife.

Unabhängig von der technischen Machbarkeit ist die gesellschaftliche Akzeptanz.

Ich zum Beispiel habe gar keine Lust, mich durch Zwang entmündigen zu lassen. Ich würde so etwas als Einschränkung meines Persönlichkeitsrechts empfinden.


Oregon 1990, Südwest Sommer 2008, Miami Oktober 2011, Südwest September 2012, Südwest Sommer 2013, Las Vegas Mai 2014, Nordwest Sommer 2015, New York Silvester 2015/2016, Südwest Mai 2016, Nord- & Südwest Oktober 2016, Provence Sommer 2017, Australien Silvester 2017/2018, Südwest Sommer 2018

onkelstony

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34

Sonntag, 8. Oktober 2017, 21:24

Völlig autonomes Fahren wird noch lange brauchen bis zur Serienreife.

Unabhängig von der technischen Machbarkeit ist die gesellschaftliche Akzeptanz.

Naja, ich glaube, dass das technisch bereits möglich ist. Heute. Das Problem ist eher die ethische Komponente.

Wenn das Auto einen Unfall vorhersieht aber nicht mehr verhindern kann. Wie soll die Elektronik in den letzten Milisekunden entscheiden? Für die Sicherheit des Unfallgegners? Für den Insassen? Wie sieht's aus, wenn es Fussgänger sind? Kinder? Merere Personen? Ältere Personen? Tiere?

Wollen wir solche ethischen Fragen den Herstellern überlassen, oder sollte der Gesetzgeber entscheiden, wie das zu implementieren ist?

Diese Fragen sollten geklärt sein, bevor die Technik zum Zug kommt. Und darum führt das mMn kein Hersteller jetzt schon ein.
- Viktor

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K@lle

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35

Montag, 9. Oktober 2017, 10:02

Ich zum Beispiel habe gar keine Lust, mich durch Zwang entmündigen zu lassen. Ich würde so etwas als Einschränkung meines Persönlichkeitsrechts empfinden.


Ich kaufe nur noch Autos mit Getriebe-Automatik und Intelligent Light System und fühle mich nicht eingeschränkt (:fluecht:)
Gruss Kalle
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Uli

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36

Montag, 9. Oktober 2017, 10:13

Wer sich nicht mehr aktiv am Verkehrsgeschehen beteiligen möchte, kann ja Bahn fahren, da ist das schon immer möglich.

Ich frage mich, wer haftet, wenn ein Unfall passiert? Der Autobauer, der, der das Dingen programmiert hat, oder der, der vorne links sitzt?
Grüßle, Uli
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37

Montag, 9. Oktober 2017, 10:37

Ich frage mich, wer haftet, wenn ein Unfall passiert? Der Autobauer, der, der das Dingen programmiert hat, oder der, der vorne links sitzt?

Der Betreiber. Das ist ja bei führerlosen Fahrzeugen jetzt schon so, z.B. bei Achterbahnen, unbemannten Flughafen-Bahnen etc.

Beim autonom fahrenden Auto bist Du halt ggf. Betreiber und Insasse zugleich.
- Viktor

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38

Montag, 9. Oktober 2017, 12:59

:D
Ich zum Beispiel habe gar keine Lust, mich durch Zwang entmündigen zu lassen. Ich würde so etwas als Einschränkung meines Persönlichkeitsrechts empfinden.


Ich kaufe nur noch Autos mit Getriebe-Automatik und Intelligent Light System und fühle mich nicht eingeschränkt (:fluecht:)
Na, ich sehe da noch einen Unterschied zwischen "Helferlein" und "Verbieterlein".

Verbotsparteien sind ja auch nicht umsonst so unbeliebt :D


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39

Montag, 9. Oktober 2017, 14:20

Nur mal so am Rande, die Herstellung von einem Liter Benzin verbraucht ca.1,4 kw/h an Strom.
Wäre also auch möglich anstatt Benzin herzustellen gleich ein E-Fahrzeug zu laden.
times

gerhardg

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40

Montag, 9. Oktober 2017, 17:05

Völlig autonomes Fahren wird noch lange brauchen bis zur Serienreife.

Unabhängig von der technischen Machbarkeit ist die gesellschaftliche Akzeptanz.

Ich zum Beispiel habe gar keine Lust, mich durch Zwang entmündigen zu lassen. Ich würde so etwas als Einschränkung meines Persönlichkeitsrechts empfinden.
Für eine praxistaugliche Nutzung sind es wohl noch 5-8 Jahre. Zudem wird es dabei auch diverse Ausnahmen geben wo die Automatik schlicht und einfach aussteigt (Wald und Wiesenwege). Im Grunde sprechen wir dabei aber von Anwendungsbereiche die in Ballungsräumen nicht wirklich von Bedeutung sind. Von daher wird es gerade für Menschen die am "Land" wohnen wohl noch lange Zeit entsprechende Alternativen geben. Diese werden aber wohl deutlich teurer werden da die Masssenfertigung von "klassischen" Fahrzeugen stark einbrechen wird. In Ballungsräumen wird sich niemand mehr einen eigenen PKW leisten, wenn Car Sharing nur einen Bruchteil der Kosten verursacht. Natürlich ist auch entsprechender Druck in der Stadtplanung absehbar, hier geht es um gewaltige Flächen die man für andere Zwecke nutzen kann.

Ich persönlich fahre auch gerne "selbst" in der Freizeit. Für die typischen Arbeitswege oder die langen Fahren im Urlaub, könnte ich darauf aber durchaus verzichten.

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