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reizhusten

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1

Freitag, 27. Oktober 2017, 16:21

Fragen zu Namibia

Hallo liebe Fomis,

Nach mehreren USA Reisen, möchte ich jetzt gerne auch mal ein anderes Land bereisen.

Da kam ich auf Namibia...

Aber ich tue mich irgendwie schwer...ich habe sowohl hier als auch, vor allem, in einem Namibia-Forum viiieeeelleeee Reiseberichte gelesen.

Ich finde dort tolle Landschaften, Weite, Einsamkeit und spannende Tiersichtungen . Eigentlich alles, was es für mich zu einem guten Urlaub braucht!

Aber...viel von der Landschaft erinnert mich doch sehr an den (Süd-)Westen der USA...., zumindest auf den Fotos, die ich so im Netz finden kann.

Die Preise für Unterkünfte sind extrem hoch, die Planung ist aufwändig...ich habe Angst, dass die enormen Mehrkosten sich am Ende nicht "lohnen", weil für mich die Landschaft in den USA vielleicht nicht zu toppen ist...oder in Namibia eben doch beinahe gleich aussieht!?!?!?

Klar, es gibt die Tiere!!! Und hier nun meine Frage an diejenigen USA-Begeisterten, die auch schon in Namibia unterwegs waren:

Lohnt es sich, Namibia auch "nur" mit Blick auf die Tierwelt, sprich Etosha, KTP, Wüstenelefanten im Damaraland..., zu bereisen? Oder andersherum, kann die Landschaft dort mit den USA "mithalten"?
Ich möchte einfach nicht so einen Haufen Energie, Zeit und Geld investieren und dann stehe ich da und denke immer, sieht ja aus wie in Utah/ Arizona etc..., aber halt, denk daran, du bist in Afrika...
klar kann mir niemand die Entscheidung abnehmen, wo ich hinreisen soll :8o: , aber bestimmt finden sich ein paar Entscheidungshilfen...


Je mehr ich mich hier verzettele, desto mehr glaube ich, ich will vorallem Tiere sehen, es ist also wohl die Frage, ob Namibia da das richtige Land ist oder ein anderes afrikanisches Land besser geeignet ist...
Allerdings scheint Namibia im Vergleich einfacher und sicherer zu bereisen zu sein, als eben Kenia...


Das hört sich alles irgendwie so geschrieben total bekloppt an und gesprochen würde ich es sicher besser erklären können, was ich meine...ich traue mich auch gar nicht, sowas im Namibia-Forum zu fragen...aber vielleicht versteht ihr mich ja... :rolleyes: :S: 8-)


Jedenfalls bin ich fuer jede Hilfe dankbar, falls es jemand geschafft hat , diesen ganzen Text zu lesen... :whistling: (:hutab:)
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steffuzius

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2

Freitag, 27. Oktober 2017, 16:39

Ich weiß nicht, wie schnell du Antworten brauchst, ich komme erst nach Dienstag dazu ausführlicher zu antworten. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten mit anderen afrikanischen Ländern, aber wir waren mit Namibia als Reisziel sehr zufrieden. Wir haben damals sicher nicht alles gesehen, aber landschaftlich fand ich es auch nicht soooo spektakulär (mal abgesehen vom Soussousvlei, Vingerklip und Waterberg). Für mich hat es die Tierwelt rausgerissen und dafür gesorgt, dass wir auf jeden Fall noch mal hin wollen. Ich werde mich auf jeden Fall nächste Woche noch mal ausführlich melden.
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)





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reizhusten

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3

Freitag, 27. Oktober 2017, 17:04

Hallo Stefan,

Es eilt nicht so sehr, Namibia -Planung muss zur Zeit mind. ein Jahr im voraus stattfinden....ich bin ja erst bei der Frage, ob überhaupt


Was du zur Landschaft sagst, deckt sich ja etwas mit meinen Befürchtungen, ich glaube auch, dass ich deinen Bericht gelesen habe und das auch dort schon rausgelesen hatte...

Aber ob sich bei den aktuellen Preisen ( Namibia boomt gerade wohl sehr) genug Tierbeobachtungen ergeben, wenn wir zB Caprivi auslassen???


Ich würde dann auch gerne KTP UND Etosha in eine Reise packen. Da bekommt man aber im Namibia Forum nicht so viel Hilfe als Neuling.. (:fluecht:) ich hoffe, dass da keiner hier mitliest.... :whistling: ...ist auch nicht böse gemeint, aber Menschen, die ein Land sehr lieben und gut kennen, neigen ja oft mal dazu, den Neuen etwas harsch und bevormundend zu erscheinen 8-)


Also, ich freue mich auf deine Infos nächste Woche!!! Danke!
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4

Freitag, 27. Oktober 2017, 20:34

Wenn du das Namibia-Forum.CH meinst, dann stimme ich dir zu. Nach meinem ersten Post dort kam eine PN mit einem derart belehrenden Ton, dass mir auch fast die Lust vergangen ist. Ein paar fachliche Informationen kann dort aber gut recherchieren und wenn es mir zu bunt wurde, habe ich halt die Klappe gehalten. :whistling: Man darf es halt nicht allzu persönlich nehmen.
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5

Samstag, 28. Oktober 2017, 13:35

Ja, das meine ich :D
Es gibt aber auch andere da, zum Glück...ich habe daher auch erst mal gut 1 Jahr mitgelesen und nix gepostet, aber jetzt brauchte ich auch mal Antworten und da überlege ich schon immer lange, wie ich was formuliere :rolleyes:
aber es gibt viele tolle Infos , trotzdem würde ich gerne etwas von weniger "voreingenommenen" Reisenden hören, am besten von USA-Freunden, da ich da schon grundsätzliche Gemeinsamkeiten erwarten kann...

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kwm

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6

Samstag, 28. Oktober 2017, 13:59

ich hatte für 2018 Namibia auf dem Schirm
ich war voll konzentriert auf Tier-Beobachtungen und habe deswegen nach einer geführten 2 Personen-Safari-Tour gesucht
die habe ich auch gefunden - eine Selbstfahrerreise kam für mich nicht in Frage, also waren die Preise höher als in den USA
gescheitert ist es letztendlich daran, daß meine bessere Hälfte Bedenken hatte - die wollte eine Gruppenreise, das wollte ich aber nicht ^^

wenn du damit rechnest, daß dies deine einzige Afrika-Reise sein wird
dann würde ich dir empfehlen auf Süd-Namibia zu verzichten
und durch den Norden Namibias (Etosha) nach Osten durch Botsuana (Chobe NP) bis nach Simbabwe zu den Victoria Falls zu reisen

Kat

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7

Samstag, 28. Oktober 2017, 14:04

daß meine bessere Hälfte Bedenken hatte - die wollte eine Gruppenreise, das wollte ich aber nicht


(:rofl:) KLICK
Viele Grüße Kat


reizhusten

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8

Samstag, 28. Oktober 2017, 16:29

daß meine bessere Hälfte Bedenken hatte - die wollte eine Gruppenreise, das wollte ich aber nicht


(:rofl:) KLICK
:D Jaaaa, das habe ich auch schon gehört!!!
Nee, also für mich kommt nur selber Fahren in Frage, das macht mir einfach zu viel Spaß.
Meine Route steht schon ziemlich, leider habe ich nur ca 18 Tage zur Verfügung, werde also nicht bis Botswana kommen. Also wahrscheinlich
Eher ein bißchen ins Damaraland, Palmwag usw. ..und Etosha natürlich. Oder eben ausschließlich Tiere und dann halt KTP und Etosha und sonst nix...
(:kratz:)
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Freitag, 3. November 2017, 15:55

Hallo Tanja,

es hat nun doch etwas länger gedauert...

Wir waren damals auch 18 Tage unterwegs und haben uns bewusst für etwas Sightseeing, ein wenig Landschaft und relativ viel Tierwelt entschieden. Im Nachhinein betrachtet hätten wir vielleicht das eine oder andere anders gemacht. Wir sind von Windhoek aus nach Westen an die Küste, dann hoch zum Etosha und wieder runter nach Windhoek. Das alles haben wir ziemlich ruhig und entspannt abgewickelt. Das dürfte mit KTP und Etosha sicher auch so machbar sein, wobei ich zum KTP keine Erfahrungen beisteuern kann.

Dass man seine Unterkünfte in den Parks beizeiten buchen sollte, dürfte bekannt sein. Wir hatten 5 Übernachtungen im Etosha, wobei wir bestimmt vier Mal mit der Reservierungsabteilung des Parks hin und her schreiben mussten, ehe wir passende Termine gefunden haben. Ich würde auch immer wieder die Unterkünfte im Park buchen, man ist halt näher dran bzw. mitten drin und kann die Tage ausnutzen. Unter Mittag dann auch mal zurück ins Camp um sich an den Pool zu legen fanden wir auch praktisch. Plane auf jeden Fall die Parktage zuerst, ehe du die restlichen Tage und Übernachtungsmöglichkeiten planst.

Dass es eine teure Reise wird, hast du ja schon festgestellt. Aber uns hat es um das Geld nicht leid getan, es war eine unbeschreibliche Erfahrung, die Tierwelt so nah und beeindruckend zu erleben. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie wir mit unserem Auto mitten in einer vorbeiziehenden Giraffenherde standen.

Tiersichtungen kann man sicher nicht erzwingen, aber mit etwas Planung und vor allem Geduld gibt es sicher einiges zu sehen. Es hängt auch viel von der Reisezeit ab. Wir waren im Mai, also dem dortigen Spätherbst/Winter, unten und auf Grund der Trockenzeit war an den Wasserlöchern gut was los. Hilfreich sind auch die ausliegenden Bücher mit Tiersichtungen des Tages an den Rezeptionen der Lodges. Eventuell würde ich beim nächsten Mal auch über Lodges nachdenken, die eigene Game-Drives anbieten. Da hat man durchaus größere Chancen auch mal seltenere Tiere zu sehen. Da die Farmen dort ziemlich groß sind, merkt man auch kaum, dass das Wild dort eigentlich auch eingesperrt lebt.

Beim Fliegen würde ich nächstes Mal direkt nach Windhoek fliegen und nicht wieder über Johannesburg. Die Eco bei SAA war auch ziemlich unbequem.

Der Mietwagen ist auch so ein Thema. Ein SUV sollte es schon sein. Zum Einen sitzt du höher und siehst dadurch mehr und zum Anderen sind nur 10 % der Straßen dort geteert. Auf Ersatzreifen (besser zwei) sollte man auch achten. Auch hier wirst du merken, dass die Preise recht hoch liegen.

Vieles muss mit Bargeld bezahlt werden und es gibt am Geldautomaten nur eine begrenzte Summe (ich glaube max im Gegenwert von 300 Euro). Da es auf dem Land keine allzu hohe ATM-Dichte gibt, solltest du also schon ein paar Reserven beschaffen.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Wenn noch was unbeantwortet geblieben ist oder neue Fragen auftauchen sollten dann immer her damit.
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)





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Freitag, 3. November 2017, 20:21

Stefan, Vielen Dank für deinen Beitrag! Toll, dass du dir die Zeit genommen hast :thumbsup:

Aufgrund der schwierigen Unterkunftssituation in Namibia und speziell in den Parks, verschieben wir die Reise jetzt auf 2019...es ist einfach nicht möglich eine sinnvolle und annähernd bezahlbare Reise nach meinen Wünschen für 2018 zu basteln...so habe ich Zeit und werde, auch mit deinen Tipps :-) , bestimmt etwas Vernünftiges hinbekommen. Ich denke, dass ich trotz meiner Bedenken die Landschaft betreffend, dieses Land bereisen will!!
Vielleicht kann ich meine Angst vor Malaria noch bezwingen und dann würde ich am liebsten noch Botwana mit einbauen...

Nochmals Danke und wenn ich noch Fragen hab, melde ich mich :D
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