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Otto

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Dienstag, 15. September 2020, 22:29

Great Smoky Montains
US-Nationalpark: Bär frisst Mann auf Campingplatz

Zitat

Wanderer haben bei einer Tour durch den Great Smoky Nationalpark in den USA zerfetzte Körperteile entdeckt. Ein Bär soll einen Mann getötet haben. Das Tier wurde vorsorglich eingeschläfert.

Bei einem Spaziergang am North-Carolina-Arm des Hazel-Creek-Trails, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Tennessee entfernt, ist eine Gruppe Wanderer an einem scheinbar verlassenen Campingplatz vorbeigekommen. Dort stieß sie auf verstreute Körperteile. Die Gruppe informierte daraufhin den Parkranger.
In der Nähe wurde auch ein Bär gesichtet, der "das Gebiet durchkämmte", wie es in einer Pressemitteilung des Parks hieß. Die Überreste konnten identifiziert werden – es handelte sich um einen Mann aus Illinois.Der Bär suchte offenbar nach Überresten des Mannes. Obwohl nicht geklärt werden konnte, ob der Bär ihn auch wirklich getötet hatte, wurde das Tier eingeschläfert.

Die Website der Great Smoky Mountains warnt Parkbesucher davor, sich den Schwarzbären, die in der Region heimisch sind, bis auf 15 Meter zu nähern. "Wenn ein Schwarzbär auf Sie zu läuft, laute Geräusche macht oder auf den Boden knallt, laufen Sie nicht weg, sondern gehen Sie langsam zurück und beobachten Sie den Bären", heißt es auf der Website. "Vergrößern Sie den Abstand zwischen Ihnen und dem Bären. Der Bär wird wahrscheinlich dasselbe tun." Ob der Mann dem Bären zu nahe kam oder an einer anderen Ursache verstorben ist, bleibt ungeklärt.

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302

Montag, 21. September 2020, 20:31

Bandelier National Monument: It’s Tarantula Time Again

Zitat

BANDELIER NATIONAL MONUMENT

About this time of year, tarantulas start making themselves known in Bandelier and other parts of New Mexico. Every autumn, mature male tarantulas start out on their quest to find a mate. This exposes them to many dangers, from hawks and skunks, which want to eat them, to fast-moving cars, to people who just find them creepy and may think they should be squashed.
Tarantulas have been around for more than 16 million years and comprise more than 900 species found across the world. They do have venom, but for the ones around here, it is about equivalent to a wasp sting. New world tarantulas also have barbed urticating (stinging) bristles which they can brush from their abdomens in self-defense; these are particularly harmful if breathed into the lungs and can do permanent damage to eyes But generally, they are easy-going creatures.

They are spiders, with eight legs, even though they have two other sets of appendages that sometimes make it look like they have 12 legs. arantulas are hunters, preying on such creatures as centipedes, millipedes, beetles, and even smaller types of spiders. In turn, they are considered food by predators including hawks, owls, coyotes, foxes, and snakes. hey are very long lived; given the chance; females may live 30-40 years, spending most of that time in their burrow when they’re not hunting. Males mature in 2-5 years and seldom live more than a year or so after that, partly because of having to go out into the world to find a female.
The wandering individuals seen in fall on the roads and elsewhere are almost certainly males, trying to reproduce in the short time available to them. The females stay at their burrows and the males follow hormone scents to try to find them. f you see one of these males, be kind. f he’s in a threatening location like a road or trail, and it’s feasible, consider helping him across with a piece of carboard or a magazine for them to crawl onto. e aware for your own safety in that location! Place him off the road or trail in the direction he was traveling. Certainly, don’t squash him. Let him proceed on his mission to provide future generations of arantulas. Hopefully these big hairy spiders will share the earth with us for another 16 million years.

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303

Gestern, 22:58

Wrangell-St. Elias National Park and Preserve

Grizzly bear kills hunter in largest U.S. national park, first-of-its-kind attack

Zitat

A grizzly bear mauled and killed a hunter at an Alaska park Sunday, the National Park Service (NPS) confirmed,
The fatal attack occurred in the Wrangell-St. Elias National Park and Preserve, America's largest national park, while the hunter was on a 10-day moose hunt with a friend.
Only the deceased hunter was injured in the attack. The exact injuries have not been released — and the hunter's identity is currently being withheld, pending investigation.
"The incident is the first known bear mauling fatality recorded in Wrangell-St. Elias National Park and Preserve since the park was established in 1980," wrote NPS in a statement.
"Visitors are encouraged to be Bear Aware when traveling in the backcountry and take precautions such as carrying bear spray and using Bear Resistant Food Containers."
At 13.2 million acres (20,625 square miles), Wrangell-St. Elias is the same size as Yellowstone National Park, Yosemite National Park, and the country of Switzerland combined.
Even outside of Wrangell-St. Elias, fatal bear attacks are very rare. According to Alaska News Source, on average, there are 2.56 bear attack deaths in the continent of North America each year.

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304

Gestern, 23:33

Ein netter, kleiner Bericht über die Anasazi, die auch in Parks im Südwesten gelebt haben. Darun habe ich es hier mal eingestellt.

Plötzlich weg

Die altindianischen Anasazi im Südwesten der späteren USA verschwanden im 13. Jahrhundert. Bis heute wird in der Forschung über die Gründe spekuliert.

Zitat

Wer das erste Mal Cliff Palace im Mesa Verde National Park im Südwesten des US-Bundesstaats Colorado erblickt, möchte an eine Vision glauben, eine Traumprojektion. So unwirklich, unbedingt geheimnisvoll und zugleich anziehend wirken die hellen steinernen Türme, mehrstöckigen Häuser und rituellen Kreisvertiefungen der sogenannten Kivas, die altindianische Baumeister vor 1000 Jahren kühn und raffiniert unter den gewaltigen Felsüberhang einpassten.
Mesa Verde ist insgesamt ein von Klüften durchzogener, mächtiger und dicht bewaldeter Tafelberg, der bis zu 2600 Meter Höhe erreicht, und Cliff Palace ist eines der berühmtesten archäologischen Monumente überhaupt in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Insgesamt schützt der Mesa Verde National Park aber mehr als 4000 Fundstätten, von denen die wichtigsten und eindrucksvollsten von Indianern errichtet wurden und als Ruinen heute geradezu magisch wirken. Denn Ende des 13. Jahrhunderts verließen die Bewohner plötzlich ihre Stätten und Siedlungsräume, in die sie schon in vorchristlicher Zeit gekommen waren.
Die Architekten waren die Ancestral Puebloans oder auch Chacoans oder Hisatsinom, wie sie von ihren Nachfahren, den Hopi, Zuni und anderen heute hier lebenden Pueblo-Indianervölkern, genannt werden - im Gegensatz zu der 1936 von Alfred V. Kidder, dem Vater der amerikanischen Archäologie gerade im Südwesten, vorgeschlagenen und dann geläufig gewordenen Bezeichnung "Anasazi". Die stammt aus der Navajo-Sprache und bedeutet wenig freundlich "Feinde unserer Vorfahren". Dabei ist es keinesfalls gesichert, dass sich diese frühen Indianer überhaupt als eine Völkerschaft verstanden oder eine gemeinsame Sprache benutzten.
Schon Jahrhunderte vor der Ankunft spanischer Weißer und auch der Apachen und Navajos aus dem Norden sind hier im Vierländereck, der "Four Corners", wo Utah und Colorado an Arizona und New Mexico grenzen, die Anasazi eingewandert. Sie haben sich von halbnomadischen Korbflechtern zu jenen souveränen Baumeistern entwickelt, deren Hinterlassenschaften zu den großen Schätzen im Südwesten der USA gehören.
Die Zentren dieser Kultur, die zwar keine Schrift hervorbrachte, aber neben der Architektur auch viele Felsenbilder und Petroglyphen schuf, lagen vor allem im Chaco Canyon in New Mexico, in Mesa Verde in Colorado, auch im Canyon de Chelly in Arizona. Dazu sind in Utah und in weiteren Canyons in Colorado bedeutende Spuren dieser trotz aller Ausgrabungen weiterhin mysteriösen Kultur zu finden.

Die klimatischen Verhältnisse waren nicht gerade einladend
Über den Bauten liegt eine rätselhafte Melancholie. Warum verließen die Ancestral Puebloans in der Hochblüte ihrer Kultur so gut wie auf einen Schlag ihre Zentren und verschwanden im Dunkel der Geschichte. Das Warum hat bisher so wenig erschöpfende Antworten zur Rätsellösung gebracht wie die Frage, wohin sie entschwunden sind.
Für viele Experten sind die heutigen Völker der Hopi, Zuni und andere wohl Nachfahren der Ancestral Puebloans. Hopi und Zuni sehen das selbst so. Darüberhinaus wird vermutet, dass Anasazi auch nach Mexico gezogen sind. Mit den Tolteken dort betrieben sie Türkishandel. Umgekehrt fanden Archäologen in Anasazi-Stätten Perlmuttschmuck, der nur von Muscheln von Mexikos Küste stammen kann, ebenso Papageienfedern und seltene Kupferglöckchen.
Erstaunlich bleibt auch, dass weder Chaco Canyon, dessen Bauten als Höhepunkt der Anasazi-Kultur gelten, noch Mesa Verde und andere Siedlungsorte besonders einladend gewesen wären. Selbst zu jener frühen Zeit herrschten im Sommer auf den Hochebenen bis zu 35 Grad Celsius und mehr, im Winter konnten die Temperaturen bis 30 Grad Minus sinken.
Das Bauholz für die mehrstöckigen Großhäuser im Chaco Canyon holten sie aus den westlich gelegenen, 75 Kilometer entfernten Chuska-Bergen. Dafür könnte das etwa 600 Kilometer umfassende Wege- und Straßennetz der Anasazi gedient haben. Manche Straßen waren neun Meter breit, gut für Holztransporte. Auch die Ernährung haben sie wohl durch importierten Mais aus den Chuska-Bergen gedeckt, vermutet Larry Benson von der University of Boulder.
Denn die Böden in Chaco Canyon und Umgebung waren viel zu mager, trocken und salzig, um auf ihnen erfolgreich für etliche Tausend Menschen Ackerbau zu betreiben. Doch am Fuß der schneereichen Chuska-Berge könnten sie mit Bewässerungsanlagen genug Mais, Bohnen, Kürbis und Baumwolle geerntet haben. Manche Forscher nehmen wegen dieser Nahrungsproblematik an, dass Chaco Canyon nicht durchgehend bewohnt war, sondern als zeremoniales Zentrum diente, zu dem man bei wichtigen Anlässen hinpilgerte.
Doch die plötzliche Aufgabe der Siedlungen, Dörfer und Großhäuser kann keine der vielen Theorien wirklich erklären. Einige sehen in lang anhaltenden Dürren den Grund, andere meinen, es könnten ökologische Probleme wie Auspowerung der Böden, kriegerische Auseinandersetzungen und Überbevölkerung dazu beigetragen haben, das alte Leben zu verlassen.
Die wohl tiefsinnigste Hypothese hat der indigene Anthropologe Professor Alfonso Ortiz 1990 in einem Film der Reihe "Terra X" formuliert: "Es könnte sein, dass sie sahen, dass ihre bisherige Lebensweise in Chaco Canyon und den anderen Zentren einfach nicht mehr aufging im Zusammenklang mit der Natur, dass sie also das Scheitern ihres bisherigen Daseins ahnten und sich deshalb zurückzogen als Konsequenz aus dem drohenden Kollaps ihrer bis dahin so erfolgreichen Kultur."

Link
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