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OliH

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1

Donnerstag, 26. Juli 2012, 22:01

Kanarra Creek, UT

Glasklares Wasser, rote Felsen, rauschende Wasserfälle, wundersam geformte Auswaschungen, kein Mensch weit und breit - der Kanarra Creek bietet alles, was der Canyonfan begehrt. Leicht erreichbar bietet er sich als nettes Ausflugsziel ab St. George an und lässt sich prima mit einem Besuch des Kolob Canyon kombinieren, dem nördlichen Teil des Zion Nationalparks.

Wie kommt man hin? Einfach die Interstate 15 Richtung Cedar City an der Ausfahrt Kanarraville verlassen. In dem kleinen Ort ist ein Parkplatz am Trailhead "Kanarra Falls" ausgeschildert. Den scheint die Gemeinde ziemlich neu angelegt zu haben und verlangt 10 Dollar dafür. Andernfalls drohen gleich mehrere Schilder mit dem Abschlepp-Dienst. Wir wollen uns mal nicht lumpen lassen und hinterlegen das Geld. Mit diesen Dorfbewohnern weiß man ja nie. Wer das Geld nicht ausgeben will, aber dafür länger laufen mag, kann in der Ortsmitte parken.

Die Weiterfahrt wird durch dieses Tor versperrt:



Zunächst geht es auf der gesperrten Dirt Road an Wassertanks vorbei, dann ist bereits das erste Mal der Kanarra Creek zu queren. Das geht nicht ohne nasse Füße. Ist aber auch egal, denn in den nächsten Stunden werden wir noch unzählige Male ins eiskalte Wasser steigen.









Der Trail wird bald schmaler und folgt einfach dem Bach. Verlaufen kann man sich hier nicht, auch wenn der Pfad manchmal nur schwer zu erkennen ist. Im Zweifel muss man eben mal die Seite wechseln. Nach etwa einer halben Meile kommen wir in die Narrows, hoch aufragende Sandsteinwände, die nicht mehr als drei, vier Meter auseinander stehen und durch die der Kanarra Creek fließt. Der ist ab jetzt der Weg. Wir sind schwer beeindruckt von diesem Ort!





An einem wunderschönen Wasserfall helfen uns an einen Baumstamm geschlagene Holztritte weiter. Dahinter wird das Tal wieder breiter - aber nicht minder spektakulär. So einen tollen Canyon hätten wir hier nicht erwartet. Eine Wasseramsel schaut uns interessiert beim Überklettern der Hindernisse zu.





Schließlich kommen wir an die nächste Engstelle. Hier geht das Wasser bis übers Knie, dazu sind die Felsen sehr rutschig. Conny schafft es noch über die erste knifflige Passage, kurz darauf folgt allerdings ein weiterer, größerer Wasserfall, den man früher wohl mit Hilfe eines Baumstamms und eines Seils durchsteigen konnte. Beides ist allerdings verschwunden, also ist für uns hier Ende.



Der Rückweg ist dann überraschend schnell absolviert. Auf dem Weg canyonaufwärts haben wir wohl sehr viel Zeit mit Staunen und Fotografieren verbracht. Nun sind wir nach etwa 45 Minuten zurück am Auto und wechseln in trockene Schuhe. Insgesamt haben wir drei Stunden am und im Kanarra Creek verbracht. Es hat sich gelohnt.

Infos & Karten: klick

Brenni

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2

Donnerstag, 26. Juli 2012, 23:11

Kanarra Creek, darüber habe ich noch nie etwas gelesen. Beim nächsten Besuch in der Nähe auf jeden Fall berücksichtigt. (:danke:)
:-) Gruß Brenni

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HOH

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3

Donnerstag, 26. Juli 2012, 23:14

Hab ich ja bereits länger auf der to-Do-Liste, inzwischen muss diese epische Ausmaße annehmen :thumbup: Traumhafte Bilder jedenfalls, von einer wie ich finde traumhaften Location. Die Stelle bzw.das Foto mit dem Wasserfall und der Baumstammleiter ist einfach nur genial!
.
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Kat

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4

Donnerstag, 26. Juli 2012, 23:32

So ein Zufall dass wir nächstes Jahr in der Nähe sind.

Klasse und schon gecheckt. Vielen dank dass du diesen tollen Trail mit uns geteilt hast.
Viele Grüße Kat


AndreaR

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Freitag, 27. Juli 2012, 00:41

Habe ich gerne noch mal gelesen. Der Trail ist für mich Bewegungs-Legastheniker wohl eher nicht geeignet, aber die Bilder gucke ich mir trotzdem gerne an.

LG
Andrea
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sheikra

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6

Freitag, 27. Juli 2012, 06:22

War schon auf der Liste. Schön nochmal drüber zu lesen. Wie HoH beschrieben - das Bild.. :thumbsup:
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Bei einigen netten Treffen dabei ^^
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K@lle

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7

Freitag, 27. Juli 2012, 09:12

Danke für die Beschreibung und das Bild :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Gruss Kalle
www.kalle-jaeck.de
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muhtsch

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8

Freitag, 27. Juli 2012, 09:20

Ah...wieder jemand mit "Stöcklies" unterwegs:thumbup: ...will ich nächstes Mal auch mitnehmen...dieses Jahr leider vergessen.

"Gemerkt"...
Zu welcher Jahreszeit warst Du oder Ihr dort? Ist dort immer Wasser?

9

Freitag, 27. Juli 2012, 09:28

Juhu,

sehr schöner den Bericht wieder zu lesen. Danke! Kann diese Wanderung auch nur empfehlen :thumbup:

Kleines Update aus 5/2012: Der Baumstamm am zweiten Absatz ist wieder da, allerdings sehr fragil und schon reichlich ramponiert.
An der Engstelle kurz vor dem Absatz ist das Wasser jetzt deutlich tiefer als Kniehoch. Was natürlich immer im Auge, bzw. in der Beinlänge des Wanderers liegt. Für Erik wohl eher Nippelhoch, für Carsten nur knapp übder dem Knöchel... :zwinker:

Grüße aus Dortmund

Waldi
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Mareike & Waldi in Amerika

Wenn der Klügere nachgibt, hat der Dümmere gewonnen...

muhtsch

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OliH

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11

Freitag, 27. Juli 2012, 10:03

:D Solche Krabbelbilder habe ich von Conny auch noch ein paar... Schöne Serie geschossen, als sie an der gleichen Stelle wie Du, Waldi, versucht, NICHT in den Bach zu rutschen. Was sie auch geschafft hat. Bei Euch war aber in der Tat mehr Wasser im Creek. Wir waren Anfang Oktober dort.

Ah...wieder jemand mit "Stöcklies" unterwegs:thumbup: ...will ich nächstes Mal auch mitnehmen...dieses Jahr leider vergessen.

Wir haben immer Stöcke dabei. Also "immer" im Sinne von "in unwegsamem oder steilem Gelände oder in Bächen", nicht beim Sonntagsausflug auf dem Rheinsteig. :zwinker:

Yes

.net... net.ter... Yes...

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12

Freitag, 27. Juli 2012, 11:35

Einfach Klasse... und Seeeeeehnsucht... :whistling:

EditH: Waldi... :8o: stark!!! :thumbup:
Yes

Verrückt...
______________________

oder so...

Otto

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13

Freitag, 27. Juli 2012, 14:07

:thumbsup: Danke fürs Wiederauflebenlassen.

Das Bild mit Wasserfall und Holzstiege ist wirklich spitze!

Ich bezweifele, dass ich an Waldis Stelle das so probiert hätte und nicht umgekehrt wäre. Bei meinem Glück....... :whistling:
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Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
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14

Dienstag, 3. Dezember 2013, 09:29

Hallo,

viele von uns kennen den Kanarra Creek und waren dort – ein netter Spaziergang. ^^

Was ein Fotograf mit seiner Geheimniskrämerei daraus machen kann, kann man hier nachlesen.

Kurz zusammengefasst: Eine lange Wanderung und etwas Canyoneering ist notwendig, um dort hinzukommen ?!? ?( Der muss wohl von Top to Bottom unterwegs gewesen sein. (:fluecht:)
Gruß aus München

Rainer

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15

Dienstag, 3. Dezember 2013, 09:48

Ich glaube da verfasse ich nachher mal einen comment :D
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OliH

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16

Dienstag, 3. Dezember 2013, 09:53

Zitat

A long hike

Vielleicht ist er in St George losgelaufen...

Otto

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17

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:54

Popular southern Utah hiking being trail 'loved to death,' town says

Zitat

Located just north of Zion National Park, Kanarra Creek Canyon has become one of Utah's busiest hiking destinations, but the 2-mile trail to a slot canyon and waterfalls also introduced at least 40,000 people to Kanarraville's watershed last year.
With no restrooms or prohibitions against pets and horses in the canyon, town leaders fear the recreational traffic could degrade the drinking water, which comes from a spring on a state trust section near the falls and is piped to tanks at the canyon's mouth.
The southern Utah town of 350 is now pursuing a leasing deal with the Utah School and Institutional Trust Lands Administration (SITLA) that would enable officials to severely limit the number of people hiking the scenic canyon, even though the trail crosses public lands.
Town Manager David Ence said officials would be remiss in not protecting Kanarraville's year-round drinking water supply, which he noted is "at ground zero for the hike."
"It's being loved to death," Ence said. "Last year was over the top. Nobody could believe it. On Labor Day we estimated 3,000 people. It was a parade of people."
Ence anticipates limiting trail access to 20 hikers a day. That's on par with some of Utah's most coveted hikes such as Moon House and the Wave, yet far less than the 300 who now visit on a typical weekend day.
The proposal worries public access advocates, especially if it's approved without first exploring other options that don't restrict access and figuring out whether recreational use is actually hurting the town's water.
"They need to go through that process of determining the carrying capacity and what the impacts are, and there's no way to know that if you don't test the water quality," said Erik Murdock, policy director for the Access Fund, a climbing group not directly involved with Kanarra Canyon.

Thanks to the internet, the canyon has been discovered by Utahns displaced by the huge crowds at their national parks. It is conveniently located off Interstate 15 about 10 miles south of Cedar City and offers a rewarding path through a slot sculpted in sandstone. It may be technically challenging, but the hike attracts lots of families with children. The trip starts from a town-owned trailhead, where visitors are to pay $10 to park, and crosses federal land for about a mile.
Tapping the Land and Water Conservation Fund, the Bureau of Land Management spent $660,000 acquiring 41 private acres at the canyon's mouth last month to ensure public enjoyment of the public lands beyond. The agency is sensitive to Kanarraville's plight and is collaborating on ways that balance competing interests.
"We are going to continue to work with the city, Iron County and stakeholders to come up with strategies to address issues as they come up," said Keith Rigtrup, acting manager of the BLM's Cedar City field office. "There isn't anything BLM is aware of that are causing huge issues. It is 1n everyone's interest to protect the water and continue allowing the recreational use."
But the agency's options remain limited because the trail follows a public road before entering the slot canyon. Visitors walk in the creek for the last mile to the falls, but that land is a state inholding inside the BLM's Spring Canyon wilderness study area.
"It's a difficult discussion because we don't manage the attraction and we don't manage the trail head," said BLM spokesman Christian Venhuizen.
According to minutes from a recent town board meeting, it will cost the town $48.75 per acre to lease trust lands in the canyon where it already holds an easement for its pipeline. The town will need to secure 20 to 40 acres below the falls to accomplish its goal of controlling access, at a cost of $1,000 to $2,000 a year.
SITLA officials say the point of the proposed lease is to improve management of the water resources and infrastructure, not lock out the public. Education will be a major part of whatever solution the town adopts, according to Ence.
"If they know it's a water system, they are cautious about it," he said. Ence has seen no problem with litter, although graffiti has appeared on the canyon walls.
But others say the town can do more to protect its water, such as discourage people from bringing dogs and replace the portable toilet at the trailhead with a permanent restroom by tapping revenue from the parking lot, which amounted to $67,000 in 2015.

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Schöne Grüße
Otto

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Hiking, Utah, Waterfalls