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Freitag, 22. März 2019, 19:53

Aufregung um riesigen "Meteor" über Los Angeles

Zitat

Los Angeles Ein Feuerball über der Skyline von Los Angeles – Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie ein vermeintlich ein Meteor Richtung Erde stürzt. Das steckt wirklich dahinter.

Ein riesiger "Meteor" im Himmel über Los Angeles hat im Internet wilde Spekulationen ausgelöst – und sich letztlich als Werbegag entpuppt. Zahlreiche Beobachter filmten, wie am Mittwochabend ein orangefarbener Feuerball über die US-Filmstadt raste. „Hat sonst noch jemand gerade den Meteor über LA gesehen?", fragte ein Nutzer im Kurzmitteilungsdienst Twitter. „Unglaublich. Das Coolste, was ich je gesehen habe."
„Hat jemand den gigantischen Meteor oder Feuerball über der Innenstadt von Los Angeles beobachtet? Es sah wie ein Meteor aus, aber es flog viel zu tief", schrieb ein anderer Beobachter. „Ist Captain Marvel zurück?", fragte sich ein weiter Internet-Nutzer. Schließlich fühlte sich die Polizei von Los Angeles bemüßigt, die Nerven der Bevölkerung zu beruhigen.
„Es ist kein Meteor im Zentrum von Los Angeles eingeschlagen, und nein, es gibt keine Invasion von Außerirdischen... das waren nur Dreharbeiten. Schließlich ist das hier die Traumfabrik", schrieb die Polizei der Filmstadt auf Twitter.
Das Phänomen stellte sich als Teil eines Werbefilms für Red Bull heraus, bei dem Extremsportler in mit LEDs und Pyrotechnik ausgestatteten Wingsuits aus einem Hubschrauber über Los Angeles abgesprungen waren.

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Montag, 25. März 2019, 20:09

Google-Challenge
Darum ist der "Florida Man" gerade der meistgesuchte Mann im Internet

Er schmeißt schon mal den Alligator durch das Fenster am Drive-In-Schalter oder bedroht seine Familie mit Coldplay-Lyrics: Der "Florida Man" ist ein Synonym des Wahnsinns. Aber was hat es wirklich auf sich mit einem der lustigsten Internet-Phänomene überhaupt?

Zitat

In den USA ist er längst eine Legende, jetzt bekommt er auch über die Landesgrenzen hinweg die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt – einer aktuellen Google-Challenge sei Dank: Wenn ihr bei Google den Begriff "Florida Man" in Verbindung mit eurem Geburtsdatum eingebt, erwartet euch mit dem ersten Treffer garantiert eine kuriose Schlagzeile aus dem sonnigsten aller Bundesstaaten. Beispiel mit dem Geburtstag des Autors dieser Zeilen, "Florida Man June 25": "Florida Man rides on hood of car going 70 mph".
Und das ist beileibe noch ein harmloses Beispiel, wie die Tweets der letzten Tage seit dem Ausrufen der aktuellen Google-Challenge belegen – da attackiert der "Florida Man" den Nachbarn mit dem Traktor; da beschuldigt er den Hund, seiner Freundin ins Bein geschossen zu haben; da isst er Pancakes an der Kreuzung; da wird er von der Polizei angehalten, weil er als Fred Feuerstein im Steinzeitmobil durch die Gegend fährt

Florida Man: Dumme Aktionen jeglicher Couleur
Authentische Florida-Man-Schlagzeilen beinhalten oft einen oder mehrere der folgenden Aspekte: ungewöhnliche Begegnungen mit der Polizei, sexuelle Absurditäten, peinliches und/oder unanständiges Verhalten in der Öffentlichkeit, zügellosen Drogenmissbrauch – kurz: dumme Aktionen jeglicher Couleur.
In Amerika ist der "Florida Man" schon seit Jahren ein Phänomen, über das viel gelacht wird: Ursprünglich 2013 vom Twitter-Feed @_FloridaMan als Meme in die Welt gerufen, gilt der "schlechteste Superheld der Welt" inzwischen als Synonym für seltsame und ausgesprochen ungewöhnliche Gesetzesverstöße, die sich in Florida ereignen.
Aber warum ausgerechnet – und so zuverlässig – in Florida? Dafür gibt es mehrere Gründe: Die dritthöchste Einwohnerzahl aller Bundesstaaten bedeutet zunächst einmal, dass dort viele Menschen leben, die potenziell seltsame Dinge tun können; aber wichtiger ist eine gesetzliche Regelung namens "Florida Sunshine Law", auf die der ansonsten wenig progressive Bundesstaat eigentlich nicht ganz zu Unrecht stolz ist.

Internet-Trottel von Weltformat
Demnach gilt in Florida, dass alle Regierungsangelegenheiten öffentliche Angelegenheiten und damit für jedermann – und somit auch alle Journalisten – einsehbar sind. Diese Transparenz hat einerseits zur Folge, dass Mauscheleien und Korruption in Florida naturgemäß schwieriger durchzuführen sind, andererseits sind Berichte über jegliche Verhaftungen leicht zugänglich – weshalb sich auch in fast jeder News über den "Florida Man" der Nebensatz "according to the arrest report" (dt.: "laut Haftbericht") findet.
Und so hat sich der "Florida Man" im Laufe der Jahre zum Musterbeispiel für die vielseitige Fehlbarkeit des Menschen gemausert. Oder, schlichter formuliert, zum Internet-Trottel von Weltformat. In jedem Fall aber zu einem der lustigsten viralen Phänomene überhaupt.

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Mittwoch, 27. März 2019, 18:51

Riesen-Alligator spaziert seelenruhig über Golfplatz
Während einer Partie Golf: Ein Alligator fasziniert die überraschten Augenzeugen auf einem Golfplatz im US-Bundesstaat Georgia durch seine schiere Größe.

Zitat

Das sei doch verrückt, ist die Stimme eines Augenzeugen des Tier-Spektakels im US-Bundesstaat Georgia zu hören. Dort spazierte der Alligator am Sonntag seelenruhig über einen Golfplatz. Die Spieler unterbrachen ihre laufende Partie. Der beherzte Videofilmer gab an, Alligatoren seien auf dem Gelände durchaus schon gesichtet worden, doch die Größe dieses Exemplars sei etwas Besonderes. Alle hätten sie sich davon beeindruckt gezeigt, und er habe sich gedacht, sein vierjähriger Sohn würde die Aufnahmen sicher lieben. Selbst die Fortbewegungsgeräusche seien faszinierend gewesen. Das alles beeindruckte den Alligator-Star vor Ort natürlich gar nicht, er verabschiedete sich ins erfrischende Nass. Nach Angaben der Umweltbehörde leben in Georgia zwischen 200.000 und 250.000 Alligatoren.

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Sonntag, 31. März 2019, 19:57

Der größte Politiker der Welt kommt aus den USA

Zitat

Er überragt die zwei vorherigen Rekordhalter im Guinnessbuch der Rekorde: Robert Cornedy, der Stadtrat aus New York, ist nun als der größte Politiker der Welt eingetragen. Er ist ehemaliger Basketball-Profi.

Groß - größer - Robert Cornegy: Der Stadtrat aus New York ist laut Guinnessbuch der Rekorde der größte Politiker der Welt. Cornegy sei vor einigen Wochen mit 209,6 Zentimeter gemessen worden, teilten die Herausgeber des Buchs mit.
Damit überrage er zwei vorherige Rekordhalter aus Großbritannien: den 1979 gestorbenen Louis Gluckstein, der 2,02 Meter groß war, und Archie Hamilton, der 1989 mit 1,98 Meter gemessen wurde.
Cornegy war früher Basketball-Profi und sitzt nun für die Demokraten im Stadtrat, wo er den New Yorker Bezirk Brooklyn vertritt. "Der größte Politiker der Welt zu sein, zeigt, dass man für seine Gemeinschaft riesig viel beitragen kann, egal wie man aussieht", sagte Cornegy.
"Wegen seines Engagements für die Stadt schaue ich zu Stadtrat Robert Cornegy auf", sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio, der mit 1,96 Meter ebenfalls sehr groß ist. "Aber auch, weil ich keine Wahl habe."

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Freitag, 5. April 2019, 18:57

Utah stellt Sex außerhalb der Ehe straffrei

Zitat

Bis dato war der Sex zwischen unverheirateten Menschen in Utah illegal – ein Relikt früherer Zeiten. Diese Woche unterzeichnete Gouverneur Gary Herbert ein Gesetz, das Sex außerhalb der Ehe im Staat entkriminalisiert.

Fehlverhalten der Klasse B
Das Unzuchtgesetz von 1973 in Utah bezeichnete Sex außerhalb der Ehe als Fehlverhalten der Klasse B. Die Tat brachte eine mögliche Strafe von bis zu sechs Monaten Gefängnis oder eine Geldstrafe von maximal 1.000 Dollar mit sich. Utah gehörte zu den wenigen Bundesstaaten, die an diesem Gesetz festhielten.
Die demokratische Minderheitenführerin im Senat von Utah, Karen Mayne, sagte gegenüber NPR, das sei nur ein kleiner Teil des Strafrechts in Utah, der überarbeitet werden müsse. „Sie hören überall in den USA von Gesetzen über Pferde auf den Straßen und solche Dinge. Es ist Zeit, die Gesetzgebung zu modernisieren“, sagt Mayne.
Der Republikaner Paul Ray bezeichnete das Unzuchtgesetz als nicht durchsetzbar. Einige Gesetzgeber wollten jedoch aus moralischen Gründen daran festhalten. Der Website UtahPolicy.com zufolge wurde es aber seit Jahren nicht exekutiert.

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Mittwoch, 10. April 2019, 19:20

Kuriose Verkehrskontrolle: Schwein am Steuer

Zitat

Eine Verkehrskontrolle der besonderen Art erlebten kürzlich zwei Beamte der Polizei in Minnesota (USA). Sie stoppten einen Wagen, der Schlangenlinien fuhr – als Sergeant Foster dann zum Fahrer ging, konnte er seinen Augen nicht trauen: Auf dem Schoß des Mannes lag ein Schwein.

Der ältere Mann am Steuer habe während der Fahrt regelrecht mit dem 115 Kilogramm schweren Schwein gekämpft, das sich ständig gegen das Lenkrad lehnte und dadurch den Wagen aus der Spur brachte. Der Fahrer war aber einfach nicht kräftig genug, um das riesige Tier von seinem Schoß zu bewegen, berichtet „Fox 9“.

Polizei rät: Kein Schwein am Steuer
Die Beamten nahmen die Situation zunächst mit Humor und konnten selbst kaum glauben, was sie gerade vor sich haben. Statt einer Strafe ermahnte Sergeant Foster den Fahrer und rieten ihm, das Borstenvieh auf den Rücksitz oder die Ladefläche des Autos zu manövrieren.
Auf Twitter postete die Polizei dann ein Foto des Vorfalls – im Tweet gab es gleich auch eine Checkliste mit Dingen, die beim Autofahren ablenken. Darunter das Texten am Handy, Essen und Schminken. Und neuerdings eben auch ein Schwein auf dem Schoß…

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Mittwoch, 17. April 2019, 18:56

Kuriose Kunst auf Rädern

Kinetic Sculpture Race am 4. Mai 2019 in Baltimore

Zitat

Vom überdimensionalen Krokodil auf Rädern über eine Kuh im Raumanzug bis hin zur rollenden Wohnsiedlung – am Samstag, 4. Mai, wird die Gegend rund um den Inner Harbor von Baltimore wieder zum Schauplatz eines der außergewöhnlichsten Wettbewerbe an der US-Ostküste.
Beim Baltimore Kinetic Sculpture Race ist es Aufgabe der teilnehmenden Teams, selbstgebaute Skulpturen allein mit ihrer Muskelkraft über den rund 23 Kilometer langen Parcours durch Marylands größte Stadt zu bringen. Darüber hinaus müssen die Objekte bei einem Abstecher in die Chesapeake Bay ihre Schwimmfähigkeit unter Beweis stellen sowie erfolgreich durch eine Schlammgrube navigiert werden. Bei der Gestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was zur Freude des Publikums zu den kuriosesten Erscheinungen führt und die immense Kreativität der Teilnehmer deutlich macht.
Trotz zahlreicher Preiskategorien stehen vor allem der Spaß am Dabeisein und die Freude an der individuellen Kreativität jedes einzelnen an oberster Stelle. Neben dem schnellsten und dem kreativsten Team werden unter anderem der eindrücklichste Zusammenbruch einer Skulptur, das mittelmäßigste Team sowie der vorletzte Zieleinlauf ausgezeichnet. Laut dem offiziellen Regelwerk, das ebenso kurios wie die mobilen Skulpturen selbst ist, müssen sich Teilnehmer, Zuschauer und Offizielle außerdem größte Mühe geben, Spaß zu haben. Auch das Publikum darf durchaus verkleidet erscheinen. Das Rennen dauert insgesamt rund acht Stunden, bevor am Abend die Preise verliehen werden.
Start- und Zielpunkt des Rennens ist das American Visionary Art Museum (AVAM), das 1995 von Rebecca Hoffberger gegründet wurde. Es widmet sich der sogenannten Outsider Art oder Art Brut, die außerhalb des künstlerischen Mainstreams stattfindet und deren Vertreter – oft selbst gesellschaftliche Außenseiter – sich ihre Fähigkeiten nicht selten selbst angeeignet haben. Vom US-Kongress wurde das AVAM zum nationalen Museum für Outsider Art erklärt. Hier sind auch Fifi, das Maskottchen des Rennens, sowie weitere herausragende Skulpturen ganzjährig ausgestellt.

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Freitag, 26. April 2019, 18:02

Frau wird vor Nachtklub angegriffen: Unfassbar, wer ihr zur Hilfe eilt

Zitat

Es sind irre Szenen, die Lindsey Edwards am Sonntagabend vor einem Nachtklub in Orlando, Florida beobachtet. Davon berichtete er dem NBC-Sender Welsh.
Edwards sah, wie ein Mann vor dem Nachtklub eine Frau angriff und sie bespuckte. Da eilte plötzlich der unwahrscheinlichste Retter herbei: Antoine McDonald in seinem Osterhasen-Kostüm.
„Ich bin da also rübergegangen und habe versucht, die beiden zu trennen. Er ist auf sie draufgeklettert und hat sie geschlagen, also musste ich etwas anderes versuchen, um den Kampf zu beenden. Das hat dann auch funktioniert“, erzählt McDonald gegenüber NBC News. Das „andere“ waren übrigens wüste Schläge gegen den Angreifer.
Auf Youtube tauchte außerdem ein Video der Schlägerei auf, das zeigt, wie McDonald den Angreifer von der Frau losreißt und auf ihn einprügelt – natürlich im Osterhasenkostüm.

„Mir hat es echt die Sprache verschlagen“
Nachtklub-Leiter Josh Manes eilte direkt heraus, als er von der Schlägerei hörte: „Mir hat es echt die Sprache verschlagen. Aber so laufen Sonntage in Orlando hier wohl ab. Ich sollte wohl nicht all zu überrascht sein“, sagte er im Gespräch mit NBC.
Schließlich ging ein Polizist dazwischen, der den Kampf schnell beendete. Weil in der Gegend viele Klubs und Bars sind, ist dort regelmäßig Polizei unterwegs. McDonald war da aber offenbar noch so voller Adrenalin, dass er schattenboxend neben dem Polizisten herumhoppelte.

Ursache für Streit bleibt unklar
Der Polizist sei zunächst ziemlich wütend auf ihn gewesen, berichtet McDonald: „Der Polizist kam zu mir und meinte: Wenn du das nochmal machst, nehme ich dich und deinen verdammten Hasenanzug fest.“ Dazu kam es aber nicht.
„Die Cops haben die Leute getrennt, dem Typen im Hasenazug die Hand geschüttelt und ihn laufen lassen“, erzählt Nachtklub-Besitzer Manes: „Der wollte halt nur seinen Ostersonntag genießen.“
Warum der Kampf zwischen dem Mann und der Frau ausbrach, ist aber weiterhin unklar. Gegenüber NBC bestätigte die Polizei außerdem, dass es keine Festnahmen nach der Schlägerei gab.

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 18:57

50 Jahre Sesamstraße
New York hat jetzt eine Sesame Street

Zusammen mit Ernie weihte Bürgermeister Bill de Blasio am Mittwoch die Sesame Street in New York ein. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der Kindersendung

Zitat

Besucher New Yorks können künftig auch die Sesamstraße besichtigen. Ein Teil der West 63rd Street am Südwesteende des Central Parks wurde am Mittwoch (Ortszeit) nach der berühmten US-Kinderserie in „Sesame Street“ umbenannt. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Sendung begrüßte Bürgermeister Bill de Blasio dabei unter vielen Gästen auch Sesamstraßen-„Stars“ wie Ernie oder den gelben Vogel Bibo.

Multikulturelles Lernprogramm lockt die Promis
Die US-Fernsehserie ist eines der erfolgreichsten Kinderprogramme überhaupt. Sie startete am 10. November 1969 unter dem Originaltitel „Sesame Street“ als multikulturelles Lernprogramm, das benachteiligten Kindern gleiche Bildungschancen eröffnen sollte. Deutschland brachte 1973 weltweit die erste Koproduktion heraus.
Immer wieder traten auch Prominente in der Sendung auf, so auch die ehemalige First Lady Michelle Obama. Dabei wurde lange gerätselt, wo sich die Sesamstraße - die in den Szenen der US-Version zu sehen war - tatsächlich befand.

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Beruf: Fachang. für Medien-und informationsdienste (Bibliothek)

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Freitag, 3. Mai 2019, 13:52

50 Jahre Sesamstraße
New York hat jetzt eine Sesame Street
Das ist ja echt klasse! :-)

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Dienstag, 7. Mai 2019, 19:15

New York Austern sollen Wasser vor Manhattan filtern

Umweltaktivisten kämpfen für ein Comeback der Auster vor New York. Sie sollen helfen, das Wasser zu säubern. Genießbar sind sie dann wohl nicht mehr.

Zitat

Heute ist es nur schwer vorstellbar - aber einst trug New York den Titel der Austern-Welthauptstadt. Als der britische Seefahrer Henry Hudson im Jahr 1609 in die Gewässer vor der heutigen Metropole kam, umfassten die Austernbänke mehr als 890 Quadratkilometer. Zur Einordnung: Das entspricht der Fläche der Stadt Berlin.
"Man musste nicht weit ins flache Wasser gehen, um Austern wie reife Früchte zu pflücken", schreibt Autor Mark Kurlansky in seinem Buch "The Big Oyster: History on the Half Shell" über die Salzwasser-Spezialität. Aber Anfang des 20. Jahrhunderts hatten die New Yorker alle Austern gegessen.
Manhattan wuchs in die Breite und Höhe, und die sumpfig-steinigen Ufer im Tidengewässer - ein ideales Zuhause für Austern - wurden von Schottwänden und Piers verdrängt. Hinzu kam, dass tonnenweise Abwasser und Chemikalien in die Gewässer geleitet wurden. Erst mit einem umfassenden Gesetz zur Reinhaltung des Wassers von 1972 kam langsam die Wende.
Seitdem steht die Frage im Raum: Können sich die abgeernteten Bestände erholen und dank ihrer hohen Filterleistung vielleicht sogar helfen, die Wasserqualität zu verbessern? Immerhin lässt jede einzelne der Muscheln pro Tag rund 240 Liter Wasser durch ihren Körper strömen, um so an verwertbare Nährstoffe zu kommen. Auch andere Muscheln arbeiten so als Filter - allerdings sorgt das auch dafür, dass sich Abfallstoffe wie Mikroplastik in ihnen ansammeln.

28 Millionen Austern bereits im Wasser
Das "Billion Oyster Project" recycelt pro Woche 3,6 Tonnen Austernschalen von etwa 80 Restaurants New Yorks und verwandelt sie in Brutplätze für Austern-Larven. In sogenannten Hafenlabors werden dafür zunächst Keimzellen in Wassertanks befruchtet. Die dabei entstehenden Larven werden mit Algenkulturen versorgt und nach zwei bis drei Wochen in Tanks zu den Restaurant-Schalen gesetzt.
Dieses sogenannte Andocken gelingt bei 10 bis 40 Prozent der Larven, die sich dann in Austern verwandeln. In schwimmenden Käfigen und später an neu gebauten Riffs und Gittern wachsen sie schließlich weiter. Essbar sind die so gezüchteten Austern allerdings nicht, dafür ist das Wasser im Hafen zu verschmutzt.
28 Millionen Austern haben Schüler - die öffentlichen Schulen binden das Non-Profit-Projekt in ihren Unterricht ein - und Freiwillige in fünf Jahren seit Projektbeginn bereits ins Wasser gebracht. Was nach viel klingt, ist für Direktor Pete Malinowski erst der Anfang. Ziel seien eine Milliarde Austern, geschafft sind also gerade einmal 2,8 Prozent. Eine Milliarde Austern würden das stehende Wasser im Hafen einmal alle drei Tage reinigen, sagt Malinowski. Zumindest, wenn man Zu- und Abfluss vom beziehungsweise in den Atlantik nicht mitrechnet.
Aber den Organisatoren des Projekts geht es um noch mehr, nämlich eine stärkere Verbindung der Bewohner zum Hafen und dem Lebensraum. "Die meisten New Yorker leben fußläufig zum Wasser, die meisten Straßen enden am Wasser, trotzdem verstehen sich die New Yorker nicht als Bewohner einer Hafenstadt oder eines wichtigen Natursystems", sagt Malinowski.

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Dienstag, 7. Mai 2019, 21:32

Verkehrskontrolle in Florida
Frau zieht Alligator aus ihrer Hose

Zitat

Punta Gorda in Florida am frühen Montagmorgen: Eine Polizeistreife kontrolliert einen Pick-up, der an einem Stoppschild nicht angehalten hatte. Laut Polizei folgen die üblichen Fragen an den 22 Jahre alten Fahrer: Führerschein, Fahrzeugpapiere. Der Mann sagt, er und seine 25 Jahre alte Beifahrerin seien dabei, Tiere von der Straße zu retten, Frösche und Schlangen etwa.
Derlei Getier fanden die Polizisten bei der Durchsuchung des Wagens zwar nicht. Dafür aber 41 kleine Schildkröten in einem Rucksack. Auf die Frage, ob sie noch etwas bei sich trage, zog die Frau laut Polizei dann einen etwa 30 Zentimeter langen Alligator aus ihrer Hose und legte ihn auf die Ladefläche des Wagens.
Warum sie das Tier in ihrer Hose verstaut hatte, ist unklar. Laut "Miami Herald" ist noch offen, ob sich das Paar nun wegen etwaiger Vergehen verantworten muss.

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thi

Jaaaaa, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch...

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Mittwoch, 8. Mai 2019, 08:49

Gut das es kein Mann war: "Ich hab nen 30cm Alligator in meiner Hose. Moment, ich hole ihn mal raus und lege ihn auf die Ladefläche" könnte durchaus zu Missverständnissen führen :D
Stammtischtreffen: Ich sag mal 74, wahrscheinlich aber noch ein paar mehr :zwinker:

Deutsche Stiftung für Organspende Wer noch keinen Spenderausweis hat, besorgt ihn sich am besten auf der verlinkten Seite.

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Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:08

Mut zur Parklücke: Wie die Bewohner San Francisco den Mietwahnsinn bekämpfen

Die Westküstenmetropole ächzt unter hohen Mietpreisen. Einige Bürger besetzen nun Parkflächen als Büro. Es ist ein verzweifelter Ruf nach Hilfe.

Zitat

Victor Pontis hat die Nase voll. Blechkarossen von Tesla bis Chevrolet verschwenden stunden- oder tagelang für kleines Geld kostbaren Straßenraum in San Francisco als Parkfläche, moniert er. Währenddessen müssen sich die Einwohner der Stadt an der Westküste winzige Wohnungen zu horrenden Mieten teilen und überteuerte Büros anmieten.
Pontis will dem den Kampf ansagen und hat deshalb Ende April die Initiative WePark gegründet. Mit Klapptisch und Stuhl „besetzt“ er Parklücken in der Stadt und will sich so den Lebensraum zurückholen, den viele schon unwiederbringlich an den „ruhenden Verkehr“ verloren geglaubt haben.
Auf Twitter kündigt der Webdesigner an, wann er wo sein nächstes Parkstreifen-Büro aufmachen will. Jedermann ist eingeladen, dazuzustoßen. Die Parkgebühren, irgendwo zwischen zwei und fünf Dollar pro Stunde, teilt man sich. Die Aktion gegen die Parkraumverschwendung für Autos hat binnen weniger Tage schon Nachahmer in Santa Monica oder sogar im französischen Toulouse gefunden.
Was als Protestaktion begann, könnte sich sogar zur Geschäftsidee entwickeln. Autoanhänger mit einer Zulassung und Nummernschild können legal für einen begrenzten Zeitraum in jeder Parklücke in San Francisco abgestellt und als mobiles Büro genutzt werden.

Sie böten ein Dach über dem Kopf, vielleicht einen großen Akku im Fahrzeugboden, Steckdosen, einen Drucker oder eine Kaffeemaschine. 2,75 Dollar Parkgebühren, vier Büroarbeiter, von denen jeder 5 Dollar die Stunde zahlt – und fertig ist das Start Up.
ollaboratives Arbeiten in der Öffentlichkeit hat Tradition in San Francisco. Mit Mietpreissteigerungen jenseits der Obszönitätsgrenze, können sich selbst gutverdienende Mittelständler mit 4000 Dollar Monatsgehalt nicht viel mehr als ein Bett in einem Doppelzimmer leisten. Selbst das kostet schon zwischen 500 und 1000 Dollar pro Monat.
Ein eigenes Zimmer mit abschließbarer Tür und Schreibtisch neben dem Bett ist schon purer Luxus. Ein 35 Quadratmeter-Studio im Altbau kommt inklusive Nebenkosten und Heizung – falls vorhanden – schnell auf 75 Dollar pro Quadratmeter. Die 100-Dollar-Grenze ist in besserer Lage oder im Neubau geknackt.
Unter diesen bedrängten Umständen ist an ein konzentriertes Arbeiten praktisch nicht zu denken. Also zieht es viele in Coffee Shops. Das „Cup a Joe’s“ auf der Leavenworth Street ist ab dem frühen Morgen durchgängig von mobilen Arbeitern belegt, die mit dem Laptop unter dem Arm der Öde ihrer Schlafhöhlen entfliehen.
Das Bild ist immer das Gleiche: Ein Tisch mit vier Stühlen, besetzt von einer Person, Laptop, Papiere, Backpack und sonstigem platzraubenden Füllstoff, der strategisch auf Tischplatte und Stühlen verteilt ist. Wer sich nähert, wird von Blicken getroffen, die an Deutlichkeit nicht zu überbieten sind: „Sprich mich an, ob ich für dich was wegräume und ich bring dich um“, blitzt es aus zugekniffenen Augen.
Von vielen Auswärtigen und Silicon-Valley-Romantikern wird das Arbeiten im Kaffeehaus gerne als disruptiv oder gesellig verklärt, als Weg zum eigenen Unternehmen und der ersten Milliarde stilisiert. Die Realität ist: es ist blanke Raum- und Geldnot. Alles andere ist Gerede.
Denn je höher die Wohnungsmieten steigen, desto weniger bleibt übrig, um sich anderem Vergnügen zu widmen – etwa der Anmietung eines Schreibtischs in einem der WeWork-Gebäude. Da gäbe es ein regen- und windsicheres Dach über dem Kopf, Strom, Wlan, Kaffee, Drucker, eine Putzkraft und abends sogar Bier auf Kosten des Hauses.
Doch das läppert sich. Bei WeWork in der zentral gelegenen California Street 600 kostet ein privates Winz-Büro 1040 Dollar im Monat, ein fest zugewiesener Schreibtisch im Großraumbüro 900 Dollar. Am günstigen ist mit 550 Dollar monatlich ein „Hot-Desk“, der nach dem Prinzip ‚Mal sehen, was gerade frei ist‘ funktioniert.
2017 eröffnete dann das erste offizielle Freiluft-Büro. Auf dem Parkplatz eines alten Industriegeländes gibt es ab elf Dollar die Stunde einen Arbeitsplatz am Biertisch, ebenso wie die Toilette befindet er sich unter freiem Himmel. Wer ein Company-Meeting plant, kann sich auch für 500 Dollar pro Stunde einen Dachgarten mit Blick über San Francisco mieten.
Da wirken 2,75 Dollar pro Stunde fürs Parkbüro von Pontis' WePark sehr günstig. Vor allem, weil sonntags sogar die Parkuhren abgeschaltet sind. Da wird kostenfrei durchgearbeitet, bis der Akku qualmt. Während in den 1980er Jahren die Revoluzzer noch ganze Häuser besetzt haben, reicht es in der Gig-Economy des 21. Jahrhunderts, wo Festanstellungen so rar geworden sind wie Hippies in Sausalito, nur noch für Parkplätze am Straßenrand.

Denn im Grunde genommen ist die gesamte Parklücken-Aktion nur ein verzweifelter Hilferuf verärgerte Anwohner. Start-ups haben Tausende Elektroroller und Miet-E-Fahrräder auf den Straßen San Franciscos hervorgebracht und blockieren damit – ohne etwas zu zahlen – Bürgersteige, Bushaltestellen und Fußgängerzonen.
Die Parkuhren in der Innenstadt sind verstopft von circa 40.000 Ride-Share-Autos, die nach Erhebungen der Stadt San Francisco täglich in die Stadt fluten. Zum Vergleich: es gibt 2100 lizensierte Taxis. Wenn die Fahrer mal Pause machen oder einfach nur auf neue Kunden warten, werfen sie natürlich kein Geld in die Parkautomaten. Anwohner oder Shopper bleiben mit ihren Autos für Stunden in der stabilen Umlaufbahn um den Häuserblock, bis mal ein Plätzchen frei wird.
Nur die Einwohner, die haben praktisch nichts von den Straßen ihrer Stadt, müssen um Berge von E-Scootern herumlavieren, finden keinen bezahlbaren Platz zum Arbeiten. Den wollen sie sich jetzt wiederholen. Und wenn man nicht in Kalifornien unter freiem Himmel arbeiten kann, ja wo denn dann?

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Sonntag, 12. Mai 2019, 18:20

Beim Pfandleiher: Mann versucht Baby zu verkaufen

Zitat

Im US-Bundesstaat Florida hat ein Mann versucht, sein sieben Monate altes Baby bei einem Pfandleiher zu verkaufen. Wie der Miami Herald berichtet, war der Mann am Dienstag in den Laden gekommen, und hatte das Kind dort angeboten.
Der 43-jährige allein-erziehende Vater stellte das Kind in einer Baby-Schale auf den Tresen. Doch der Angestellte in dem Pfandleihhaus fand das alles andere als witzig – und meldete den Vorfall der Polizei.

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 18:37

Rentnerstadt in den USA
Bis zum Schluss lustig

In Sun City im US-Bundesstaat Arizona leben fast ausschließlich Rentner. Mehr als 130 Klubs sorgen dafür, dass es den Einwohnern nie langweilig wird. Fotografin Kendrick Brinson zeigt den kuriosen Alltag.

Zitat

Die Frauen des Cheerleaderteams "Sun City Poms" tragen kurze rote Kleider, die mit schwarzen Pailletten bestickt sind, und strecken ihre bunten Pompons weit in die Luft, eine von ihnen macht einen Spagat. Fast wirken sie wie ein gewöhnliches Sportteam, wären da nicht die Falten in ihren Gesichtern, die auffällig vielen Dauerwellen und die etwas ungelenken Haltungen. Jede von ihnen ist über 55 Jahre alt.
Die Fotografin Kendrick Brinson hat die Damen in Sun City porträtiert, der ersten Siedlung nur für Rentner. Hier im Bundesstaat Arizona, wo das Klima das ganze Jahr über angenehm ist, leben knapp 40.000 ältere Herrschaften, die ihren Ruhestand genießen und gleichzeitig körperlich und geistig aktiv bleiben wollen.
Mehr als 130 Klubs sorgen dafür, dass es den Einwohnern nie langweilig wird. Sie können neue Fähigkeiten erlernen oder sich mit Gleichgesinnten austauschen. Das Angebot reicht vom Fotografiekurs, dem Hundeklub, dem Tennistraining, über Bingoabende bis hin zu einer Synchronschwimmgruppe.
2009 schaute sich Fotografin Brinson einen Film an, in dem eine Szene in Sun City spielte. Sie war beeindruckt und fand heraus, dass die Rentnersiedlung ein paar Monate später ihren 50. Jahrestag feierte. Im Dezember desselben Jahres fuhr sie deshalb hin - und kehrte in den vergangenen zehn Jahren mehrmals dorthin zurück.
Sun City wurde 1959 von dem Geschäftsmann Del Webb erbaut und im darauffolgenden Jahr eröffnet. Damals war es die erste Kommune nur für Rentner in den USA. Die Idee: Auch ältere Menschen sollten mehr erwarten dürfen als nur den Tod.
Fast 60 Jahre später pulsiert in Sun City das Leben: Brinsons Fotos zeigen Paare, die tanzen und sich wie frisch Verliebte küssen; Einwohner, die ihre Hunde stolz verkleidet bei einer Parade ausführen oder einen Mann, der sein Sofa zu einem fahrbaren Untersatz umgebaut hat. Altern bedeutet für die Porträtierten nicht, das Haus nicht zu verlassen - sie sind stattdessen aktiver als manch junger Mensch.
Doch nicht nur die zahlreichen Aktivitäten locken die Rentner hierher. Früher war hier Wüstenboden, daher gibt es kaum Hügel, wenig Treppen oder Rampen. Selbst die Bordsteine wurden abgeflacht, Verkehrsschilder vergrößert. Die Wege zum Einkaufen sind kurz, es gibt eine hohe Dichte an medizinischem Personal. Die Einwohner werden nicht von Babygeschrei geweckt, es gibt keine Kinder, die zur Schule rennen, kaum Kriminalität.
Als Brinson mit ihrem Projekt anfing, war sie 26 Jahre alt, mittlerweile ist sie 36, sticht aber trotzdem in dem Ort hervor. "Die Leute wissen sofort, dass ich nicht dort wohne", sagt sie. "Das hat den Vorteil, dass sie neugierig werden und wissen wollen, was ich mache." Und so kommen sie miteinander ins Gespräch. Brinson hat mittlerweile mit vielen Menschen in Sun City Freundschaft geschlossen.
Auch wenn aufgrund des hohen Durchschnittalters der Einwohner der Tod ein alltäglicher Begleiter ist, will ihn Brinson nicht in den Mittelpunkt rücken. "Wenn es um das Altern geht, wird das immer mit Leiden und Sterben in Verbindung gebracht. Ich habe aber so viel Energie und Geselligkeit in Sun City erlebt und möchte zeigen, wie viele Menschen sich bis zum Ende voll ausleben."
Die Fotografin hat durch die Männer und Frauen aus Sun City gelernt, dass es bei allen Aktivitäten nicht um das Ergebnis geht - sondern um die Erfahrung, das Erlebnis und den Spaß dabei. Vor zwei Jahren fing sie daher selbst an, Aquarelle zu malen und dabei nicht mehr so perfektionistisch zu sein wie früher. Und sie fürchtet das Alter nicht mehr - weil man es auch genießen kann.

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 20:18

Pole rennt beim Treppenlauf des Empire State Buildings allen davon

Zitat

Beim 42. Treppenlauf im New Yorker Empire State Building hat in diesem Jahr ein Pole gewonnen. Ein Preisgeld bekommt er aber nicht.

Der Pole Piotr Lobodzinski ist beim 42. Treppenlauf im Empire State Building allen Kontrahenten davongezogen. Mit einer Zeit von 10 Minuten und 5 Sekunden erklomm der 33-Jährige am Dienstagabend (Ortszeit) die 1576 Stufen des berühmten New Yorker Hochhauses. Damit deklassierte er seine Gegner: Der Zweitplatzierte Wai Ching Soh aus Kuala Lumpur brauchte 69 Sekunden länger für die 86 Stockwerke. Der deutsche Ralf Hascher aus Ulm in Baden-Württemberg kam mit 12 Minuten und 52 Sekunden als achter Mann ins Ziel.

Bei den Frauen siegte einmal mehr die Gewinnerin der Vorjahre, Suzy Walsham aus Singapur. Sie kam mit 12 Minuten und 18 Sekunden über eine Minute vor der Finnin Laura Manninen ins Ziel. Der mit 81 Jahren älteste Teilnehmer, der Chicagoer Williard Zangwill, kam als Lezter ins Ziel. Er erreichte die Spitze des Empire State Buildings in etwas mehr als einer Stunde und 25 Minuten.
Anders als bei solchen Hochhaus-Läufen in China oder dem Nahen Osten winkt in New York kein Preisgeld. Den Rekord von 9 Minuten und 33 Sekunden über die 86 Stockwerke stellte 2003 der Australier Paul Crake auf. Die Läufer bereiten sich häufig mit Intervalltrainings in Hochhäusern ihrer Heimatstädte vor. Den Siegrekord der Männer hält der Deutsche Thomas Dold, der zwischen 2006 und 2012 siebenmal als Schnellster oben war.

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 22:17

Cannabis-Museum in Las Vegas: Marihuana mal anders

Zitat

In Las Vegas hat ein Museum eröffnet, das sich um ein Thema dreht: Cannabis. Das Museum verkauft kein Gras, zelebriert aber den Aufstieg der Cannabiskultur in den USA.
Das 2018 eröffnete Museum "Cannabition" in Las Vegas verbindet Cannabis und Kunst. Das 10.500 Quadratmeter große Museum ist wahren Cannabis-Freunden gewidmet und bietet Besuchern ab 21 Jahren ein buntes Angebot rund um das Thema Cannabis: Kunst, Galerien, interaktive Displays, Ausstellungen und verschiedene Aktivitäten, die Besuchern Spaß machen, wenn sie die berüchtigte Pflanze kennenlernen (und konsumieren) möchten.

Cannabis-Konsum in Nevada legalisiert: Museum nähert Besucher an das Thema an
Freizeit-Cannabiskonsum wurde am 1. Juli 2017 im US-amerikanischen Staat Nevada legalisiert, ist jedoch nicht in der Öffentlichkeit gestattet. Seither habe der Cannabis-Konsum stark zugenommen, was wiederum zu Neueröffnungen von Apotheken, die Marihuana vertreiben, und dadurch zu erhöhten Steuereinnahmen führte.
Wie CNN berichtete, brachte es den USA 140 Prozent mehr Steuereinnahme als erwartet ein. "Die gesamte Erfahrung mit der Legalisierung von Marihuana war erfolgreicher als je zuvor angenommen", sagte dazu der Senator des US-Bundesstaates Nevada, Tick Segerblom. "Dieses Museum, diese Idee, eine Erfahrung rund um Cannabis zu machen, bringt alles auf die nächste Ebene."

Bongzilla und mehr: Die Highlights des Cannabis-Museums
Eines der Highlights des Museums "Cannabition" ist eine riesige Bong: Bongzilla, wie sie genannt wird, ist fast sieben Meter hoch (22 Fuß). Die aufwändige, von Cannabis inspirierten Pop-up-Kunstinstallation wurde von der Glasfirma Jerome Baker Designs erbaut, wie das Portal Hytiva berichtet.
Zudem können Gäste dort Kunst, Kultur und Geschichte des Cannabiskonsums mit 20 einzigartigen Cannabis-Kunstinstallationen feiern. Jeder Raum erzählt dabei eine andere Geschichte über die Cannabispflanze. Besucher erfahren auch, wie die Pflanze angebaut und geerntet wird.

Cannabis-Kultur im "Cannabition"
In Zusammenarbeit mit Cannabismarken aus Nevada wurde das Museum "Cannabition" eröffnet. Ziel soll es sein, den Cannabiskonsum und die Cannabiskultur weiter voranzutreiben. Die Eintrittskarten kosten 4,20 US-Dollar. Der Konsum von Cannabis ist aus rechtlichen Gründen im Museum selbst nicht gestattet.

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Dienstag, 21. Mai 2019, 20:00

Verlassene Ferraris in Texas

Ferrari-Friedhof im Grünen

Zitat

Elf achtlos auf einem Feld abgestellte Ferraris boten dem Betrachter einen traurigen Anblick. Die Geschichte dahinter ist tragisch, doch sie nahm für die Autos inzwischen eine gute Wendung.
Der anfängliche Reflex beim Betrachten dieser Bilder ist wohl bei den meisten Auto-Enthusiasten derselbe: „Wie kann man nur!?“ Nämlich Autos dieser Güteklasse, hochdekorierte Sportwagen aus dem Hause Ferrari, derart verrotten lassen? Das ist doch Blasphemie, zumindest ein Frevel! Wer für so etwas verantwortlich ist, den sollte man… Aber Moment. Manchmal ist die Geschichte hinter dem Offensichtlichen nicht so, wie sie im ersten Moment scheint. In diesem Fall ist sie ziemlich tragisch, wie unsere Kollegen vom Online-Motormagazin Silodrome herausgefunden haben.

Von der Lagerhalle auf den Autofriedhof im Grünen
Aufgebaut wurde die Sammlung, die mehrere Jahre vor sich hin moderte, von einem anscheinend ziemlich erfolgreichen Anwalt. Irgendwann besaß er 13 Ferraris aus den Achtzigern und Neunzigern: diverse Mondials, einen 400i, einen 308 Quattrovalvole, einen 456, mindestens zwei 328 und drei 348er und als Highlight einen Testarossa. Doch dann, in den Jahren 2011 und 2012, erkrankte der Anwalt schwer. Er musste sich einer intensiven medizinischen Behandlung unterziehen. Natürlich erst, nachdem der Texaner sichergestellt hatte, dass seine Autos sicher in einer Lagerhalle untergestellt werden.
Doch der Gesundheitszustand des Ferrari-Sammlers verschlechterte sich, und irgendwann blieben einige Zahlungen für die Lagerhalle aus. Dort scheinen recht herzlose Menschen in der Verantwortung zu stehen, denn letztlich fiel die Entscheidung, die Autos aus der Halle herauszuholen und auf jenem Feld abzustellen, auf dem sie bis vor Kurzem standen. Und das, obwohl die Zahlungen zwischenzeitlich wieder geleistet wurden. Eine fatale Entscheidung hinsichtlich des Zustandes der Ferraris.

Vier Autos verschwanden in der Zwischenzeit
Der Anwalt verstarb in der Zwischenzeit, seine Familie erbte die Autos. Es dauerte lange, bis endlich alles Rechtliche geklärt war und die Hinterbliebenen Zugriff auf die mittlerweile ziemlich verwilderten Sportwagen bekamen. Doch bei der Bestandsaufnahme der nächste Schock: Bei der Recherche wurden 13 Eigentumsnachweise oder Rechnungen für Ferraris gefunden und zwei für Rolls-Royce-Modelle. Doch auf dem Feld standen letztlich nur elf Ferraris und kein einziger Rolls-Royce. Vier Autos sind also verschwunden, ihr Verbleib ist völlig unklar.
Doch selbst tragische Geschichten nehmen manchmal eine glückliche Wendung. Hier ist das zumindest für die verbliebenen Autos der Fall. Als sich die Familie des Anwalts an Paul Cox wendete, hatten die Autos plötzlich eine Perspektive. Cox ist ein ebenso bekannter wie geachteter Mann innerhalb der amerikanischen Ferrari-Szene und organisiert jährlich ein großes Ferrari-Festival in Houston. Er ließ seine Kontakte spielen und fand dem Anschein nach für alle Autos, für die Eigentumsnachweise existieren, neue Besitzer. Es sieht ganz danach aus, als legen diese aktuell alles daran, dass die Ferraris bald wieder fahrbereit sind und damit ihrer wahren Bestimmung frönen können.

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Dienstag, 21. Mai 2019, 21:34

International Spy Museum in Washington eröffnet an neuem Standort

Mehr Ausstellungsfläche und modernste Vermittlung / Eigener Ausstellungsbereich über Berlin im Kalten Krieg

Zitat

Seit 12. Mai 2019 hat das International Spy Museum in Washington, DC nach einem mehrmonatigen Umzug an seinem neuen Standort an der L’Enfant Plaza wieder geöffnet. Mit einer Gesamtfläche von über 13.000 Quadratmetern hat das einzige Museum der USA, das den Bereichen Spionage und Geheimdienste sowie deren Bedeutung für die Gesellschaft und den Alltag der Bürger gewidmet ist, seine Größe mehr als verdoppelt.

Die gut 7.000 Exponate umfassende Dauerausstellung des International Spy Museum ist die größte öffentlich zugängliche Sammlung von Spionageartefakten der Welt. An mehreren interaktiven Stationen können die Besucher zudem ihre eigenen Fähigkeiten als Spion testen.

Von Popkultur bis Stasi-Staat
Thematisch reichen die einzelnen Ausstellungsbereiche von der Antike bis zu den Herausforderungen des digitalen 21. Jahrhunderts. Neben den nachrichtendienstlichen Aktivitäten der USA werden dem Namen des Museums entsprechend auch Regionen wie der Nahe Osten, Russland und China näher beleuchtet. Das Leben im von der Stasi überwachten Ost-Berlin wird ebenfalls eindrücklich vermittelt. So befindet sich in diesem Bereich neben einem Stück der Berliner Mauer ein Abschnitt eines Tunnels, der von den USA zwischen Ost- und West-Berlin zu Spionagezwecken angelegt wurde. Auch das Bild von Spionage in der Popkultur wird thematisiert, beispielsweise anhand eines Aston Martin DB5, des wohl bekanntesten Bond-Autos.
Dabei zeigt das Museum nicht nur faszinierende historische Ausstellungsstücke, sondern schöpft die technologischen Möglichkeiten der Gegenwart voll aus, um Besuchern jeden Alters die Welt der Nachrichtendienste mit ihren mitunter komplexen Themen anschaulich zu vermitteln. Die zahlreichen Facetten, die nachrichtendienstliche Tätigkeiten insbesondere in einer Demokratie kennzeichnen, werden dabei umfassend dargestellt. So scheuen die Kuratoren auch vor kontroversen Themen nicht zurück, offene Debatten zu ermöglichen gehört zum erklärten Konzept des Museums.

Moderne Architektur mit Ausblick auf das US-Kapitol
Der Entwurf für das futuristische Museumsgebäude, attraktiv gelegen zwischen der National Mall mit ihren weltbekannten Wahrzeichen und Monumenten sowie dem neuen Waterfront-Viertel The Wharf, stammt vom Architekturbüro Roger Stirk Harbour + Partners, das unter anderem auch schon für das Centre Pompidou in Paris verantwortlich zeichnete. Neben der um knapp ein Drittel vergrößerten Ausstellungsfläche wurden die Räumlichkeiten für Bildungsveranstaltungen sowie private Events deutlich ausgebaut. Die Dachterrasse bietet unter anderem Ausblicke auf das US-Kapitol und das Washington Monument. Der gut 144 Millionen Euro teure Bau wurde eigens für das International Spy Museum entwickelt, das sich seit seiner Gründung 2002 in einem deutlich kleineren Gebäude aus dem 19. Jahrhundert in Washington, DC befunden hatte.

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