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Otto

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Mittwoch, 22. Mai 2019, 21:42

Zu gefährlich: New York will Texten im Gehen verbieten

Im irren Straßenverkehr von New York ist es ein Leichtes, eines der heransausenden Taxis zu übersehen – erst recht, wenn du ständig auf dein Handy guckst. Deshalb soll das Texten im Gehen illegal werden.

Zitat

Gelbe Taxis, rasende Fahrradfahrer und gestresste Busfahrer – der Verkehr der Mega-Metropole New York ist nichts für schwache Nerven. Besonders beim Überqueren der Straße solltest du beide Augen auf den Verkehr gerichtet haben, um mögliche Gefahren zu erkennen.
Doch immer mehr Menschen gucken selbst in dieser riskanten Situation nicht von ihrem Handy auf. Ein Gesetz soll genau dieses Verhalten jetzt verbieten.

Chatten im Straßenverkehr von New York soll illegal werden
Vor Kurzem wurde beim Senat des Staates New York ein entsprechender Gesetzentwurf eingereicht. Demnach sollen Menschen, die beim Schlendern auf den Straßen des Big Apple beim Texten erwischt werden, bestraft werden. Zwischen umgerechnet 22,50 und 225 Euro soll der Verstoß kosten.
Unterwegs texten, Mails checken und im Internet surfen soll somit illegal werden, es sei denn, es ist ein Notfall. Bei deinem nächsten New-York-Trip solltest du also lieber Augen für die aufregenden Sehenswürdigkeiten haben als für dein Handy.
New York will Einheimische und Reisende mit dem Gesetz schützen
Mit dem Gesetz will der Staat die Einwohner vor sich selbst schützen, denn während die Bürger am Handy beschäftigt sind, haben sie kein Auge mehr für ihre Umgebung. „Wir wollen den Menschen beibringen, dass es okay ist, fünf Sekunden zu warten“, erklärte Senator John Liu gegenüber „CNN“. Er versucht, das Thema im Senat voranzubringen.
Unaufmerksamkeit kann im Straßen-Chaos von New York schnell fatal enden: Die Zahlen von getöteten Fußgängern im Straßenverkehr sind in den USA auf einem absoluten Hoch – mit fast 6.300 Todesopfern im Jahr 2018.
Wann und ob das Verbot tatsächlich in Kraft tritt, bleibt abzuwarten. Einige Gegner sehen das Gesetz als „Überregulierung“.

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Donnerstag, 23. Mai 2019, 20:59

48 Millionen Dollar teuer :
Las Vegas bestellt bei Elon Musk einen Hyperloop

Zitat

In Las Vegas soll Elon Musks Boring Company bis 2021 ein Hyperloop-System mit zwei Tunneln bauen. Das lässt sich die Stadt einiges kosten. Der Unternehmer macht dazu wieder einmal großmäulige Versprechen.

Elon Musks Unternehmen The Boring Company soll in Las Vegas einen Hyperloop bauen. Die Touristenbehörde der Stadt beschloss am Mittwoch die Genehmigung. Das Verkehrssystem mit dem Namen „LVCC Loop“, das Menschen unterirdisch in Hochgeschwindigkeit über das Messegelände der Stadt transportieren soll, wird aus zwei Tunneln und drei Haltestellen bestehen, berichtet das Technologie-Magazin „The Verge“.
Geplant ist eine Fertigstellung bis zur Consumer Electronics Show im Januar 2021, einer der größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik. Erste Tests sollen ab November 2020 durchgeführt werden. Musk selbst – bekannt dafür, in seinen Tweets gern einmal den Mund zu voll zu nehmen – behauptete auf Twitter, der Hyperloop könne schon zum Ende dieses Jahres betriebsbereit sein.
Kosten soll der Hyperloop die Stadt 48,6 Millionen Dollar (44 Millionen Euro). Zwei Drittel davon erhält The Boring Company erst nach Fertigstellung des Projekts. Noch ist nicht entschieden, was für Fahrzeuge in dem Tunnel in Las Vegas zum Einsatz kommen sollen. Im Gespräch sind aber die Tesla-Autos Model X und Model 3 sowie modifizierte elektrische Tram-Fahrzeuge mit 16 Sitzen.

Weitere Hyperloops geplant
The Boring Company ist an mehreren anderen Hyperloop-Projekten beteiligt, die aber alle noch in der Planungsphase feststecken. In Chicago wollte das Unternehmen einen Tunnel zum Flughafen bauen, doch seit der Wahl der neuen Bürgermeisterin Lori Lightfoot liegt das Projekt auf Eis. In Los Angeles gab es Gespräche über einen Tunnel zum Baseball-Stadion der L.A. Dodgers. Für einen geplanten Tunnel zwischen Washington, D.C. und Baltimore steht noch eine Studie zur Umweltverträglichkeit aus. Fertiggestellt ist bisher ein etwa eine Meile langer Tunnel im kalifornischen Hawthorne. Musk zufolge dauerte der Bau dieses Prototyps anderthalb Jahre und kostete 10 Millionen Dollar.
Das Konzept des Hyperloops hatte Musk erstmals im Jahr 2013 vorgestellt. Die Idee damals: Wie in einer Rohrpost werden Passagiere und Güter in Kapseln auf Luftkissen gleitend durch Tunnel geschossen. Das System soll mit Solarzellen betrieben werden und deshalb sehr viel umweltschonender sein als beispielsweise Flugzeuge. In Musks Theorie sollten dabei Geschwindigkeiten bis zu 1200 Kilometer in der Stunde möglich sein. Das, so der Unternehmer, könne außerdem das Verkehrsproblem in den Großstädten lösen.
Die Praxis fällt eher ernüchternd aus: Durch den Tunnel fahren Tesla-Autos mit eigenem Antrieb, die Geschwindigkeit liegt eher bei 250 Kilometer in der Stunde selbst das ist allerdings bisher nur Theorie: Bei ersten Tests in Los Angeles im vergangenen Jahr waren es lediglich 80.

Viel Luft zwischen Traum und Realität
An Musks Ideen gab es reichlich Kritik. Viele Physiker halten die Umsetzung zwar für theoretisch möglich, aber in der Praxis für zu teuer und zu gefährlich für Passagiere. Unter anderem sei das System anfällig wegen des hohen Luftdrucks und der hohen Temperaturen, die in den Tunneln entstünden.
Zwischen Traum und Realität gibt es also noch gehörig Luft. Dennoch hat Musks Konzeptpapier vor sechs Jahren einen neuen Pioniergeist im Hochgeschwindigkeitsverkehr ausgelöst. Neben The Boring Company arbeitet in Amerika unter anderem auch das Unternehmen des Milliardärs Richard Branson Virgin Hyperloop One am Transport mit Schallgeschwindigkeit. Virgin kündigte in der vergangenen Woche an, 172 Millionen Dollar Kapital für seine Hyperloop-Pläne eingesammelt zu haben.
Auch in Deutschland könnte schon bald ein Hyperloop fahren. Auf der stillgelegten Teststrecke des Transrapid im Emsland wollen die Hochschulen Emden/Leer und Oldenburg ein europäisches Forschungszentrum für Hyperloop-Technologie aufbauen und haben dafür Fördergelder beantragt. Über fünf Jahre soll das Projekt zehn Millionen Euro kosten. Im Dezember hatte auch der Hamburger Hafen mitgeteilt, für den Gütertransport eine Hyperloop-Teststrecke zu planen.

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Mittwoch, 12. Juni 2019, 19:52

San Francisco
Bald eröffnet ein Ratten-Café

Zitat

Katzen-Café war gestern.
Eine fette Ratte mit langem Schwanz, die in der Küche krabbelt, am Essen knabbert und dir beim Saufen zusieht: Das ist keine Szene aus dem Zeichentrickfilm "Ratatouille", sondern eine Attraktion des San Francisco Dungeon. Zwischen dem 13. und 15. Juni eröffnet dort der gruselige Pop-Op-Store "Rat Bar".
Dungeon gehört zu dem britischen Unternehmen Merlin Entertainment und ist eine Touristenattraktion, bei der sich Leute erschrecken lassen können. Die Dungeons unterscheiden sich thematisch nach ihren jeweiligen Standorten. So wird in dem Dungeon in Edingburgh die Enthauptung der Mary Queen of Scots behandelt. In San Francisco liegt der Horrorschwerpunkt nun auf den kleinen, zackigen Nagern.
50 Dollar kostet ein Ticket und beinhaltet eine Reise durch das Dungeon, einen Begrüßungscocktail und eine halbe Stunde mit den Ratten. Die Nagetiere werden laut "Vice" alle von "Ratical Rodent Rescue" gestellt, einer in Kalifornien ansässigen Organisation, die sowohl als Zufluchtsort als auch als Adoptionsstelle für Kleintiere dient.

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Donnerstag, 13. Juni 2019, 23:41

Ein Schluck Heimat in der Prärie
Mitten in Utah gibt es jetzt Düsseldorfer Cowboy Alt

Zitat

Man kann das Mädchen aus Düsseldorf holen, aber man kann Düsseldorf nicht aus dem Mädchen holen.“ Auf kaum jemanden trifft das Sprichwort so zu, wie auf Annette Helmus. Vor fünf Jahren wanderte die ehemalige Altstadtwirtin („Till’s Eleven) in die USA aus. Vermisst hat sie seitdem vor allem eins: Das leckere Altbier. Nun schafft eine Brauerei im Bundesstaat Utah Abhilfe, braut der Düsseldorferin ein richtiges Düsseldorfer Dröppke.

Traum wurde wahr
Utah in Amerika. Unendliche Weiden. Viel Vieh, viel Prärie. Seitdem Annette Helmus in die USA auswanderte, ist für sie ein Traum in Erfüllung gegangen. „Ich bereue absolut nichts“, sagt die Düsseldorferin, die den Rhein verließ, um bei den Mormonen zu wohnen.

In USA gibt's Light statt Latzen
Dennoch vermisst die Ex-Gastronomin etwas. „Ich wäre doch kein Altstadt-Mädel, wenn mir unser Düsseldorfer Altbier nicht abgehen würde“, sagt Annette. Mit dem Bierbrauen haben es die Amerikaner eben nicht so. Da gibt’s eben eher Light- als Latzen-Bier. Ein Problem, mit dem sich Annette Helmus notgedrungen abfinden musste.
Jetzt kam die Rettung. Die Hopfen-Helden von der „Bohemian Brewery“ im benachbarten Midvale brauen seit kurzem ein richtiges, bernsteinfarbenes Altbier nach obergäriger Düsseldorfer Braukunst.

„Ein Schluck Heimat"
„Ich konnte es kaum glauben, als ich die erste Dose im Kühlregal entdeckte“, sagt Annette. „Ich war das Light so leid. Und dann steht da auf einmal ein Ding mit der Aufschrift «Düsseldorfer Altbier». Sogar der Bergische Löwe mit dem Anker ist darauf abgebildet. Ein echter Schluck Heimat.“

„Zwischen Düssel und Schumacher"
Und wie schmeckt das Cowboy-Alt? „Einfach hervorragend“, sagt die Wahl-Amerikanerin. „Ich würde es geschmacklich zwischen Düssel und Schumacher einordnen. Ein echtes Düsseldorfer Alt, bei dem sich die Brauer viel Mühe gegeben haben.“

Gebraut nach dem Reinheitsgebot
Ein Kompliment, das Braumeister Brian Ericksen mit Sicherheit gerne annimmt. Wie alle seine Biersorten, stellt der mann aus Wyoming das Düsseldorfer Altbier strickt nach dem deutschen Reinheitsgebot her.
Sehr zur Freude von Annette, die nun endgültig den Himmel auf Erden gefunden hat. Die Spiele ihrer Fortuna kann sie nämlich in Utah auch verfolgen. Und nun sogar mit einem leckeren Altbier.

...wo es sonst noch unser Bier gibt:
Altbier in den USA: Nicht nur im Staate Utah richten sich die Amerikaner nach Düsseldorfer Braukunst. Wie sich EXPRESS-Reporter Colja Schliewa selbst überzeugen durfte, wissen auch die Cowboys im texanischen Örtchen Shiner (2060 Einwohner) ein leckeres Alt zu schätzen. In der gleichnamigen Brauerei stellt Braumeister Jimmy Mauric von Zeit zu Zeit sein „Oldtime Alt“ her. „Born in Düsseldorf, brewed in Shiner“ („geboren in Düsseldorf, gebraut in Shiner“) prangt dann stolz auf dem Flaschenhals. „Schmeckt ein bisschen wie Schlüssel“, befand der Düsseldorfer Reporter.

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