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Otto

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581

Dienstag, 22. Oktober 2019, 21:47

Eigenbrauer-Syndrom: Mann braute Bier im eigenen Darm

Zitat

Wenn Antibiotika die Darmflora zerstören, kann dies unangenehme Folgen haben - für die körperliche Gesundheit, aber auch für den Ruf und die Psyche, wie ein kurioser medizinischer Fall aus den USA belegt.

Eingewanderte Hefezellen haben den Darm eines US-Amerikaners zu seiner ureigenen Privatbrauerei gemacht: Die Mikroorganismen vergären laufend Zucker aus der Nahrung zu einer Art Bier. Von dieser medizinischen Kuriosität berichtet das britische Wissenschaftsmagazin »New Scientist«. Vorgestellt wird dort ein 46-jähriger Mann, der um das Jahr 2011 zunehmend gesundheitliche Probleme an sich bemerkte. Er schilderte verschiedenen Medizinern andauernde Probleme mit Schwindel, dem Gedächtnis und dem Konzentrationsvermögen, die schließlich – im Nachgang einer Routineverkehrskontrolle – auf einen chronisch erhöhten Alkoholspiegel zurückgeführt werden konnten. Als Ursache des ständig erhöhten Blutalkoholwerts konnten dann in weiteren Untersuchungen Alkohol produzierende Saccharomyces-cerevisiae-Stämme im Darmtrakt nachgewiesen werden.
Der Fall ähnelt damit dem zuletzt bekannt gewordenen Syndrom eines Mannes aus China, in dessen Darm Mediziner gärende Bakterien der Art Klebsiella pneumonia gefunden hatten. Die Alkoholgärer des US-Amerikaners müssen vor einigen Jahren in seinen Darm eingewandert sein – vermutlich, als er 2011 wegen einer hartnäckigen Schnittwunde am Daumen über längere Zeit Antibiotika genommen hatte, die seine normale Darmflora schädigten und neu siedelnden Pilzen freie Nischen eröffneten. In solchen Situationen droht etwa die Gefahr, dass gesundheitsschädliche Pilze wie Candida albicans den Körper besiedeln. Im Fall des Amerikaners haben sich stattdessen Stämme der Brauerhefe Saccharomyces cerevisiae durchgesetzt, die sich in geringer Zahl häufig im Darm finden, wo sie im Normalfall aber von anderen Darmkeimen überwuchert werden.
Im Darm des Amerikaners produzierten die Hefen dann fleißig das Endprodukt ihrer typischen Gärung – Ethanolalkohol. Bei ausreichendem Brennstoffnachschub in Form von Zucker aus der Nahrung konnte der Alkoholspiegel im Blut typischerweise Werte von bis zu vier Promille erreichen. Die Krankheit des Mannes – das seltene so genannte Eigenbrauer-Syndrom – identifizierten nach dem Besuch verschiedener Ärzte schließlich Gastroenterologen um Fahad Malik vom Richmond University Medical Center im Jahr 2017. Die Mediziner therapierten den Mann anschließend mit Antipilzmedikamenten und Probiotika sowie einer kohlehydratarmen Diät. Seit 2019 ist er nun symptomfrei – und, so Malik gegenüber dem »New Scientist«, »sehr glücklich«, nachdem Ärzte, Pflegepersonal und Familienmitglieder über Jahre hinweg vermutet hatten, er müsse heimlicher Trinker sein.

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Mittwoch, 23. Oktober 2019, 08:42

... was der Typ an Geld sparen konnte ... permanent einem im Tee - und das für lau ...

Viele Grüße,

Nick (:hutab:)
"Drivin' in the sun ... looking out for #1"

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583

Sonntag, 27. Oktober 2019, 21:26

438 hats pulled from Yellowstone hot springs — and 16,404 bits of litter, rangers say

Zitat

Hats off to this Yellowstone National Park clean-up crew.
Yellowstone’s Thermal Area Preservation Program, which dredges up litter stuck in the park’s iconic hot springs, pulled out an astounding 438 hats this summer alone — as well as 16,404 pieces of litter, park rangers said in a Facebook post Wednesday.
Rangers said the team collects data on the abandoned items, which “is used to guide management decisions in order to better protect these natural resources for the future.”
Visitors to the park — which spans Wyoming, Montana and Idaho — don’t usually intend to litter or sacrifice their articles of clothing in hot springs, rangers said.
“Most people know not to throw things into hot springs, but many of the impacts we’re seeing seem to be accidental,” Megan Norr, a geothermal monitor at the park, said in the Facebook post. “So hold onto your hats!”

Norr explained how those accidents happen.
“Reach into your pocket for your camera and out comes a stray wrapper along with it,” Norr said. “A brief gust of wind and say bye to your hat.”
Park rangers shared a photo showing one geothermal monitor standing on a boardwalk and using a tool to grab a hat. Another photo shows the kaleidoscope of hats all lined up together.

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Mittwoch, 30. Oktober 2019, 21:38

Autofahrer will seinen Neuwagen loswerden

Zitat

Schnell weg mit dem schnellen Auto
Erst Gas geben, um dann doch auf die Bremse zu treten. Ein Autofahrer aus dem US-Bundesstaat Arkansas hat die Nase voll von seinem Wagen. Dabei hat er seinen 2019 Porsche Cayenne E-Hybrid vor erst wenigen Wochen gekauft. Doch der Grund für den plötzlichen Sinneswandel ist alles andere als gewöhnlich.

„Ich bin zu alt und zu nervös“
Andere Verkäufer würden womöglich die Ausstattung, vielleicht auch noch die Optik erwähnen. Doch der anonyme Verkäufer schreibt in einer Zeitungsannonce in der "Arkansas Democract-Gazette" vom September 2019, dass ihm der Wagen schlicht zu schnell ist: "Das Auto ist zu schnell, ich bin zu alt und zu nervös".

Wertverlust in Kauf genommen
Der Fahrer möchte seinen Neuwagen daher loswerden. Das Elektroauto des Sportwagenherstellers hat gerade einmal 4669 Kilometer auf dem Tacho und wurde am 30. August 2019 gekauft. Umgerechnet knapp 94.000 Euro will er dafür jetzt haben. Je nach Ausstattung kann der Neuwagen in den USA weitaus mehr kosten.
Ob er das Auto mittlerweile verkaufen konnte, ist unklar. In den Online-Anzeigen der Zeitung taucht die Annonce zumindest nicht mehr auf.

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585

Montag, 4. November 2019, 20:32

Labrador-Retriever wird von Staatsanwaltschaft in Chicago vereidigt

Zitat

Hier wird ein Hund von einem Staatsanwalt vereidigt
Ja, das ist ein echter Hund und der Labrador-Retriever wird von einem Staatsanwalt in Chicago vereidigt. Hatty steht hier auf ihren Hinterbeinen über einem Tisch und legt ihre Pfote über ein Gesetzbuch. Die zweijährige Hündin wird jungen und geistig behinderten Opfern von sexuellen Übergriffen und Gewalttaten Beistand und Hilfe bieten.
Die frisch vereidigte Mitarbeiterin hat einen geregelten Arbeitstag. Ihre Aufgabe ist, nur das zu tun, was für die meisten Hunde selbstverständlich ist: Zuneigung zeigen. Hatty wird bei Strafverfahren kleinen Kindern und Menschen mit psychischen Problemen, die Opfer von Übergriffen wurden, die Aussage erleichtern. Sie wird jährlich bis zu 200 Fälle bearbeiten.
Hatty ist der erste emotional unterstützende Hund des Büros und wurde zum Teil von Insassen ausgebildet.

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Dienstag, 5. November 2019, 20:43

Zu hoch gewonnen – American-Football-Trainer für ein Spiel gesperrt

Zitat

Weil sein Team einen Touchdown zu viel erzielte, wurde ein American-Football-Trainer in den USA gesperrt.

Ungewöhnliche Strafe für einen Highschool-Trainer in den USA. Der Coach des Footballteams der Plainedge High School aus Long Island, Robert Shaver, ist für ein Spiel gesperrt worden, weil sein Team zu hoch gewonnen hat. Das berichtete unter anderem die New York Post.
Die Regeln des Bezirks sehen vor, dass sich jeder High-School-Trainer einem Komitee erklären muss, wenn sein Team mit mehr als 42 Punkten Vorsprung gewinnt. Die Schule aus Plainedge setzte sich mit 61:13 gegen South Side "Cyclones" durch. Beide Mannschaften war vor diesem Duell noch ungeschlagen.

Neue Regel soll Unlust am Football spielen verhindern
Die Regel wurde im Highschool-Football-Bezirk Nassau County eingeführt, um ausufernde, hohe Ergebnisse zu verhindern. Derart hohe Niederlagen würden jungen Footballspielern die Lust am Spiel nehmen. Die Regel sei nach Beratungen mit Trainern, Athletik-Experten und anderen Offiziellen eingeführt worden.
Shaver setzte im letzten Viertel trotz einer 35-Punkte-Führung weiter auf seine Stammformation – und wurde somit als erster Coach seit Einführung der Regel vor drei Jahren bestraft. In den drei Begegnungen zuvor hatte sich sein Team noch an die Vorgaben gehalten und mit 49:7, 42:0 und 42:0 gewonnen. "Ich möchte daraus keine größere Geschichte machen, als sie es ohnehin schon ist", sagte Shaver der New York Times.

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587

Dienstag, 5. November 2019, 22:15

"Zauberfels" gibt Rätsel auf

Riesiger Felsbrocken plötzlich wieder da

Zitat

n einem US-Nationalpark wird ein riesiger Stein auf geheimnisvolle Weise entwendet. Er ist über eine Tonne schwer und wird von allen geliebt: Der als "magische Stein" betitelte Brocken taucht nun wieder auf.
Ein Felsbrocken mit einem Gewicht von einer Tonne ist einem Monat nach seinem Verschwinden wieder im Staatsforst in Arizona aufgetaucht. Eine Mitarbeiterin des Waldes entdeckte den Stein bei einer Patrouille durch den Wald, ausgerechnet genau an denselbem Fleck, von dem er zuvor verschwunden war. "Wir freuen uns riesig, dass der Zauberstein zurück gebracht wurde und sind dankbar, dass, wer auch immer ihn entwendet hat, gewissenhaft genug war, um ihn der Öffentlichkeit zurückzugeben" sagte Sarah Clawson, leitende Försterin in dem Destrikt laut CNN.
Der Brocken aus schwarzem Gestein, durchzogen mit weißem Quarzgestein, ist besonders bei Geologen und vorbeifahrenden Autofahrern beliebt, die gerne für ein Selfie stoppen. Das Verschwinden des Felsens stellte die Waldmitarbeiter vor Rätsel. Der riesige Steinklumpen wiegt etwas so viel wie ein Kleinwagen, wodurch ein unbemerktes Anheben einen extremen Aufwand erfordert hätte.
Hinzu kommt, dass das Entfernen von Mineralien aus nationalen Wäldern ohne Genehmigung illegal ist. Der Entwender hätte mit bis zu 5000 Dollar Strafe oder sechs Monaten Gefängnis rechnen müssen oder sogar beidem, wenn er den Stein nicht zurückgegeben hätte. Das war wahrscheinlich genug, um den Felsdieb dazu zu bewegen, den Brocken an seinen ursprünglichen Platz zurückzubringen.
Dass der Fels dort lange verweilt, ist aber unwahsrcheinlich. Die Forstbeamten erwägen, den geliebten Zauberstein an einen prominenteren Ort zu verlegen, damit dort noch mehr Besucher ihn bewundern können. Der Staatswald wurde in der Vergangenheit oft Opfer von Felsbrockenraub. In den letzten vier Monaten gab es zwei weitere illegale Mitnahmen von Geröllablagerungen im Wald.

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588

Freitag, 8. November 2019, 20:08

Kurioser Fall aus den USA:
Verlorenes Stofftier nach 14 Jahren wiedergefunden

Zitat

14 Jahre musste Emily ohne ihr Stofftier auskommen
Emily Bauer (18) aus dem US-Bundestaat Virginia war vier Jahre alt, als sie ihr Stofftier verlor. Von einem Tag auf den anderen war ihre geliebte Katze Plurna weg, etliche Suchaktionen blieben ohne Erfolg. Emily litt sehr unter dem Verlust. Jetzt, 14 Jahre später, ist ihr Kuscheltier wie durch ein Wunder wieder aufgetaucht. Wie glücklich Emily ist und warum dieses Ereignis gerade jetzt so wichtig für ihre gesamte Familie ist, verraten wir im Video.

So ging Plurna verloren
Emily spielte als Kleinkind vor dem Haus im Sandkasten, Plüschkatze Plurna legte sie am Baum vor ihrem Haus ab. Doch als sie eine Stunde später nachsah, war Plurna weg. Ihre Familie hatte das Stofftier überall eine Woche lang gesucht. Ohne Erfolg.

14 Jahre später Plurna gefunden
Ein Handwerker, der für die Bauer-Familie arbeitet, fand das Stofftier, als er im Wald einen Zaun für die Ziegen aufstellen wollte. Unter Ästen und Laub fand er die mit Dreck und Moos bewachsene Katze. Der Zustand des Kuscheltieres war überraschend gut.

Plurnas Erfolgsgeschichte verbindet Menschen
"Ich war so verblüfft, ich konnte meinen Augen nicht trauen, dass er Plurna in den Händen hielt", verriet Emilys Mutter, Susan Wise Bauer (51), im Interview mit der "Washington Post" über den Moment, als ihr der Mann das verschollene Plüschtier überreichte. Die Familie ist seit Plurnas Fund überglücklich und sieht es sogar als kleine Botschaft des Universums.
Besonders schön: Zu den Fotos, die Susan von Plurna bei Twitter postete, teilten etliche Menschen ihre eigenen Geschichten von ihren verlorenen Kuscheltieren. Über 460 Kommentare befinden sich unter dem Post.
Und Emily? Die ist wieder tierisch glücklich und nach einer Wäsche sieht ihre Plurna auch wieder fast wie neu aus.

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589

Freitag, 8. November 2019, 22:57

Verlassener Bibel-Themenpark
"Holy Land" rottet vor sich hin

Zitat

Das "Holy Land" im Nordosten der USA ist irgendetwas zwischen kurios und gespenstisch: Kniehohe Miniaturen von biblischen Orten verfallen auf dem 18 Hektar großen Gelände. Nur ein überdimensionales LED-Kreuz leuchtet unerschütterlich über der Stadt Waterbury.

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Sonntag, 10. November 2019, 20:35

Mörder will lebenslange Strafe abgesessen haben – weil er wiederbelebt wurde

Zitat

Er muss eine lebenslange Haftstrafe absitzen – und will jetzt trotzdem aus dem Gefängnis entlassen werden. Die Argumentation des verurteilten Mörders aus den USA ist kurios.
Man kann es ja mal versuchen. Ein verurteilter Mörder aus dem US-Staat Iowa hat vor Gericht beantragt, dass er aus dem Gefängnis entlassen wird. Und das, obwohl der 66-Jährige zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Aussicht aus Begnadigung verurteilt worden war. Sein kreatives Argument: Er sei im Gefängnis gestorben und habe somit die Strafe abgesessen.
Der Mann wurde 1997 verurteilt, einen 39-Jährigen mit einer Axt erschlagen zu haben. Der Urteilsspruch des Richters: „Sie müssen den Rest ihres natürlichen Lebens hinter Gittern verbringen.“ 2015 erlitt der Häftling dann eine Blutvergiftung mit Organversagen. Auf der Krankenstation musste er gleich fünfmal wiederbelebt werden und war laut Gefängnisarzt für einige Momente klinisch tot.

„Ich habe meine Strafe gesühnt“
Genau den Fakt nutzte der Häftling dann, um vor das Berufungsgericht von Iowa zu ziehen. Der 66-Jährige: „Ich sollte lebenslang absitzen und nicht bis zum Ende meines Lebens plus etwas obendrauf. Ich habe meine Strafe gesühnt.“
Richterin Amanda Potterfield lehnte den Antrag ab mit der Anmerkung: „Wir können nur über den Antrag eines Lebenden entscheiden. Und wenn er grade lebt, muss er im Gefängnis bleiben. Und wenn er wirklich tot ist, hat sich die Angelegenheit erübrigt.“

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Mittwoch, 13. November 2019, 21:09

Nach Verhaftung: Hier essen alle Burger in einer U-Bahn-Station

Am Wochenende wurde in San Francisco ein Mann verhaftet, der einen Burger an einer U-Bahn-Station aß.

Zitat

Als Form des Protests verabredeten sich einige Menschen aus San Francisco und aßen dann gemeinsam für zwei Stunden an einer U-Bahn-Station ebenfalls Burger, berichtet der San Francisco Examiner.
Den Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs geht es dabei darum, einmal zu protestieren, bevor etwas Schlimmes passiert und nicht erst, wenn es zu spät ist. Rund 30 Menschen beteiligten sich an dem kurios anmutenden Protest.
"Sie wissen, dass es eine Kleinigkeit ist", sagte ein pensionierter Tischler aus dem Vorort Oakland, der sogar extra mit der U-Bahn zum Protest fuhr. "Der Typ wurde nicht verprügelt oder erschossen. Aber es ist eines dieser kleinen Dinge, die mich nur verärgern."
Der Betreiber der U-Bahn, "BART", verbietet Essen und Trinken in den Zügen, aber auch an Stationen. Vielen Reisenden soll dies nicht bewusst sein.
Viele der Demonstranten sollen auch vermuten, dass die Verhaftung am Freitag nur stattfand, weil der Burger-Esser eine dunkle Hautfarbe hat.

U-Bahn-Betreiber isst mit
"Mindestens die Hälfte der Zeit, in der ich mit dieser U-Bahn fahre, trinke ich Kaffee oder esse etwas. Einmal habe ich sogar Kaffee verschüttet", sagte ein anderer Demonstrant der Zeitung San Francisco Examiner. Angesprochen oder gar verhaftet soll er aber niemals worden sein.
"Die Polizei ist korrupt. Die einzige Lösung für dieses Problem besteht darin, sie darauf aufmerksam zu machen", sagte eine protestierende Nutzerin des öffentlichen Personennahverkehrs. "Genau das machen wir hier."
In den USA werden U-Bahn-Station oft regelmäßig durch die Polizei kontrolliert. Verstöße sollen sofort geahndet werden.
Bei dem Protest am Samstag nahm auch "BART"-Vorstandsmitglied Janice Li teil. Sie soll jedoch nicht die Teilnehmer kritisiert, sondern auch gegessen haben. "Ich weiß, dass einige Dinge mit unserem Strafgesetzbuch verboten werden", erklärte sie gegenüber abc7 News. "Aber ich möchte darauf achten, wie wir Ressourcen zur Durchsetzung unseres Systems einsetzen."
In einer Erklärung von "BART" heißt es, dass der Verhaftete noch vor Ort freigelassen wurde, als er seinen Namen angab. Ihm wurden überhaupt nur Handschellen angelegt, weil er sich geweigert haben soll, diese Auskunft zu geben. Nun laufen polizeiinterne Ermittlungen gegen die Maßnahme.

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592

Freitag, 15. November 2019, 21:26

Honda-Besitzer attackiert Tesla-Fahrer auf der Autobahn

Zitat

Aggression im Straßenverkehr gibt es überall. Meist missfällt dabei dem einen, wie der andere fährt. Eher selten, was er da fährt. Der Tesla-Fahrer Brendan Do hingegen musste nun erfahren, dass es andere Verkehrsteilnehmer richtig wütend machen kann, dass er einen Tesla fährt.
Auf zwei Videos, die Do auf Youtube veröffentlichte, ist zu sehen, wie er und seine Ehefrau bei einer Fahrt mit einem Tesla von einem Minivan-Fahrer auf der Autobahn bedrängt werden.
Do kann einen Unfall gerade noch verhindern.
Als Dos Ehefrau den wütenden Fahrer auf sein Verhalten anspricht und fragt, warum er sie so angeht, brüllt der Unbekannte ihnen entgegen: "Weil ihr ein Stück Scheiße fahrt."
In der Folge beschimpften sich Do und der unbekannte Fahrer eines Hondas gegenseitig. Der Vorfall ereignete sich offenbar bereits in der vergangenen Woche auf einer Autobahn im US-Bundesstaat Ohio.
Nun sorgt das Video vor allem bei Fans des Elektrobauers für Aufsehen. Immer wieder klagen Tesla-Kunden über Attacken gegen Ladestationen und Autos.
Do hat mittlerweile die Polizei eingeschaltet, berichtete er dem Portal "electrek.co". Die Streiterei könnte für den Unbekannten rechtliche Folgen haben: Im Bundessstaat Ohio werden Wutausbrüche auf Straßen mit bis zu 60 Tagen Gefängnis und einem Führerscheinentzug von bis zu drei Jahren bestraft.


Vorfreude statt Wut bringt Tesla-Gründer Elon Musk in diesen Tagen hingegen nach Brandenburg und Berlin: Im Jahr 2021 will er nämlich eine Tesla-Großfabrik in Brandenburg in der Nähe des Berliner Flughafens eröffnen. Der Beginn sei für das erste Quartal nächsten Jahres geplant, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Mittwoch in Potsdam. "Die müssen mit Rekordgeschwindigkeit Unterlagen dafür einreichen."
In der ersten Stufe solle die Fabrik über 3000 Arbeitsplätze bringen. Die Investitionen lägen in mehrfacher Milliardenhöhe. Die Fabrik auf einer Industriefläche in Grünheide nahe der Autobahn 10 soll 300 Hektar umfassen.
Steinbach hat nach eigenen Angaben am Dienstag eine Absichtserklärung mit dem Chef Automotive von Tesla unterschrieben. Die geplante Fabrik hat nach Einschätzung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) Signalwirkung für Europa. "Das erste Mal gelingt es, hier bei uns in Brandenburg zu zeigen, dass Klimaschutz und Schaffung von Wohlstand und Arbeitsplätzen Hand in Hand gehen können."

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Anmerkung:
Die Tesla-Fabrik wird wohl schneller fertig als der Flughafen BER! (:tongue:)
Vielleicht sollte man die Fabrik auch gleich IN den Flughafen bauen; der ist doch sowie schon jetzt vor der Eröffnung zu klein und veraltet. (:fluecht:)
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Gestern, 23:45

Dieser Wodka wird aus Luft hergestellt

Zitat

Gegen den Klimawandel: Eine kleine Brennerei in New York könnte die erste sein, die ihren Wodka aus Luft herstellt.

Kohlendioxid hat nicht gerade den besten Ruf, ist es doch die Hauptursache der vom Menschen verursachten Klimaveränderung. In der Atmosphäre absorbiert das CO2 die von der Erde reflektierte Infrarotstrahlung, die Luft erwärmt sich und kann nicht entweichen. Doch atmosphärisches Kohlendioxid ist nicht per se schlecht. Die New Yorker Brennerei Air Co. stellt jetzt den ersten Wodka aus umgewandelter Luft her.

Herstellung ist CO2-negativ
Das Prinzip hinter dem geschützten Verfahren entspricht dem der Photosynthese. Wie auch bei Pflanzen, wird CO2 absorbiert und in Kohlenstoff und Sauerstoff umgewandelt. Daraus wird dann - mit Wasser und Sonnenlicht - das chemisch betrachtet einfachste Alkoholmolekül synthetisiert.
Die Herstellung ist CO2-negativ – nutzt also mehr Kohlendioxid als danach wieder freigesetzt wird.

Hoher Reinheitsgrad
"Das Kuriose an unserem Wodka ist", so Air Co.-Mitgründer und Chemiker Stafford Sheehan, "dass wir einen Großteil des CO2s von unseren Mitbewerbern in der Nähe bekommen, die ihren Alkohol noch traditionell destillieren."
Der so entstandene Wodka hat einen höheren Reinheiltsgrad als Wodka, der traditionell aus Hefe hergestellt wird. Normalerweise beginnt das Verfahren mit der Fermentation, diese fällt hier flach. Anstatt von Hefe verwendet Sheehan eine "geheime Sauce" um den Destillationsprozess zu starten.

Derzeit ist Air Co. Wodka nur in den USA um etwa 65 US-Dollar erhältlich, eine weltweite Auslieferung soll 2020 starten.

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