Du bist nicht angemeldet.

icehouse

superNETt

  • »icehouse« ist männlich

Beiträge: 113

Registrierungsdatum: 13. Januar 2012

Wohnort: Ruhrgebiet

Beruf: vergisset

  • Private Nachricht senden

681

Donnerstag, 23. Juli 2020, 19:47

Liebe Grüße

Klaus



Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 800

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

682

Sonntag, 26. Juli 2020, 20:20

Google Maps: Navigation führte ins Chaos – über 100 Autofahrer blieben auf matschigem Feldweg stecken

Zitat

Die Google Maps Routenplanung und Navigation führen Tag für Tag viele Millionen Menschen an ihr Ziel und genießen im Allgemeinen ein großes Vertrauen. Aber natürlich ist die Kartenplattform nicht unfehlbar und verfügt manchmal nur über lückenhafte oder nicht ganz korrekte Daten, was in ganz seltenen Fällen zu Problemen führen kann. In den USA hat das vor einiger Zeit zu einem kuriosen Fall geführt, der bei allen Beteiligten hoffentlich für ein Umdenken gesorgt hat: Knapp 100 Autofahrer blieben in einem matschigen Feldweg stecken.

Viele Menschen steigen ohne Navigationsgerät gar nicht mehr ins Auto bzw. würden sich gar kein neues Fahrzeug ohne eine fest installierte Navigationshilfe kaufen. Durch Kooperationen oder der Nutzung von Android Auto kommt dabei häufig Google Maps zum Einsatz, auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick als solches zu erkennen ist. Aufgrund der Zusatzfunktionen wie etwa der Stauwarnung geben viele Menschen ihr Ziel selbst dann in das Navi ein, wenn sie den Weg in- und auswendig kennen. Den Anweisungen sollte man aber natürlich nicht blind vertrauen.
In den USA hat sich vor einiger Zeit ein kurioses Ereignis zugetragen, an dem Google Maps nicht ganz unschuldig ist – zumindest indirekt: Im Bundesstaat Colorado geschah auf einer Straße zum Flughafen Denver ein Verkehrsunfall, woraufhin sich sehr schnell ein längerer Stau gebildet hat. Googles Algorithmen zur Stau-Erkennung haben diese Stockung sehr schnell erkannt und entsprechend eine Ausweichroute geplant, die allen Fahrern mit aktiver Navigation vorgeschlagen wurde. Ein übliches Vorgehen, das den Fahrern die Schleichwege empfiehlt und auch zum Auflösen von Staus beitragen soll.
Doch in diesem Fall hatte die Routenplanung die Autofahrer durch einen Feldweg geführt, der zwar für den Verkehr freigegeben ist, aber aufgrund starker Regenfälle und folgender Schlammbildung kaum zu befahren war. Das hielt einige Autofahrer dennoch nicht davon ab, die Route zu nehmen und das Glück auf die Probe zu stellen. Immerhin sollte der Umweg nur 23 Minuten dauern und der Stau hätte laut der Prognose in frühestens 43 Minuten durchfahren werden können. Und auf dem Weg zum Flughafen hat man es ja dann doch meistens eilig.
Die Autofahrer haben sich und ihre Fahrzeuge allerdings überschätzt und schon nach wenigen Hundert Metern blieben die ersten Autos im Schlamm stecken. Es gab weder vor noch zurück, letztes vor allem deswegen, weil Dutzende weitere Autofahrer auf dem gleichen Feldweg in der Schlange standen. Dadurch bildete sich ein zweiter Stau auf der Ausweichroute, aus dem es für viele Fahrzeuge kein Entrinnen mehr gab. Insgesamt sollen fast 100 Fahrzeuge an dieser motorisierten Schlammschlacht beteiligt gewesen sein.
Viele Autofahrer gaben später an, Bedenken vor dieser Route gehabt zu haben, doch die Tatsache, dass es von Google Maps vorgeschlagen wurde und die ersten Fahrzeuge in diese Richtung abgebogen sind, hat die Zweifel dann schnell verwischt. Schlussendlich geben die Autofahrer die Schuld also Google Maps und dem Herdentrieb. Dass man als Autofahrer selbst die Verantwortung trägt, wird da gerne mal vergessen – man kennt die bekannten Fälle, in denen Autos in den Fluss stürzen oder in den U-Bahn-Schacht fahren, weil es das Navi so vorgeschlagen hat ?
Google hatte sich aufgrund des großen Medienrummels schnell zu Wort gemeldet und ebenfalls auf die Eigenverantwortung der Autofahrer verwiesen. Gleichzeitig stellt man klar, dass sehr viele Faktoren für die Routenplanung verwendet werden – das Wetter aber offenbar noch nicht in allen Fällen. Wer bei überfluteten Straßen von Google Maps durch den Tunnel geschickt wird, sollte sich das trotz des freundlichen Navis ja auch zweimal überlegen…

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

icehouse

superNETt

  • »icehouse« ist männlich

Beiträge: 113

Registrierungsdatum: 13. Januar 2012

Wohnort: Ruhrgebiet

Beruf: vergisset

  • Private Nachricht senden

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 800

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

684

Montag, 27. Juli 2020, 21:18

Vegan lebende Frau will, dass ihr Freund seine Katze weggibt: Der Grund ist absurd

Zitat

Wie kurios ist das denn bitte? Ein 22-jähriger Student bittet das Internet um Hilfe. Für seine 21-jährige Freundin wurde er bereits zum Veganer, doch nun geht sie ihm entschieden zu weit. Er soll seine Katze loswerden, weil diese Fleisch isst!

Katze oder Liebe? Diese Frage muss sich ein junger Student aus den USA nun stellen. Auf der Plattform Reddit suchte er Unterstützung bei der Community - mit überwältigendem Feedback.
Doch der Reihe nach: Vor rund sieben Monaten lernte der junge Mann auf dem Universitätscampus seine Freundin kennen. Diese machte gleich zu Beginn klar, dass Fleisch ein No-Go ist. Der Mann war zu jenem Zeitpunkt ein Pescatarianer, also jemand, der kein Fleisch, aber Fisch sowie Meeresfrüchte isst.
Die Umstellung zum Veganer sei für ihn nicht allzu schwierig gewesen. Bei der veganen Lebensweise verzichtet man auf alle tierischen Lebensmittel, also darf kein Fleisch, Fisch oder Milchprodukte wie Käse oder Joghurt konsumieren.
Seine Freundin, so schreibt er, "sei sehr stolz darauf gewesen, dass ich grausamkeitsfrei lebe". Auf ihrem Campus waren sie bald als "veganes Pärchen" bekannt. Die Beziehung lief gut.
Doch es gab einen kleinen Streitpunkt: Katze Mittens! Wie der User berichtete, lebte diese seit drei Jahren bei ihm. Seine Freundin kam nicht wirklich mit ihr klar, weshalb sie sich zunächst entschieden, sich mehr in ihrer Wohnung als bei ihm zu treffen.
Während der Quarantäne-Zeit verbrachten die beiden viel Zeit miteinander. Sie beschlossen zusammenzuziehen. Doch dann ließ seine Freundin die Bombe platzen: Sie sehe nur eine gemeinsame Zukunft, wenn Mittens weggegeben wird!

Der Besitz von Mittens, so die 22-Jährige, sei eine Verletzung der "veganen Prinzipien"
Der 22-Jährige war zunächst geschockt. Weshalb sollte er auch seinen geliebten Vierbeiner aufgeben?
Seine große Liebe erklärte es ihm: Der Besitz einer Katze sei für Veganer unzumutbar. Denn die Samtpfoten jagen Mäuse und essen Fleisch. Demzufolge sei der Besitz von Mittens eine Verletzung der "veganen Prinzipien".
Die Diskussion endete in einem riesigen Streit. Wutentbrannt verließ der Mann die Wohnung seiner Freundin.
Er wollte auf keinen Fall Mittens aufgeben, doch nur wegen einer Ideologie-Frage die wunderschöne Beziehung zu beenden, erschien ihm ebenfalls nicht richtig.
Daher suchte er nach einem Mittelweg. Es gibt vegane Ernährungsmethoden für Katzen, doch aufgrund von Verdauungsproblemen und dem Rat seines Tierarztes waren diese für Mittens nicht geeignet.
Seine Freunde, die ebenfalls Vegetarier und Veganer sind, verstanden die Frau nicht. Es sei keineswegs die allgemeine Ansicht von Veganern, dass man Haustiere aufgrund ihrem Fleischkonsum nicht halten darf. Viele besitzen Hunde und Katzen und ernähren diese mit Fleisch.
Der 22-Jährige war verzweifelt. Er wollte eine Lösung finden, doch wie? Seine Frage ging innerhalb weniger Stunden durch die Decke. Der Großteil der Community meinte, dass der Vorschlag seiner Freundin einfach grausam und sinnlos sei.
Selbst wenn Mittens weggegeben werden würde, würde er bei seinen neuen Besitzern ebenfalls Fleisch essen. Die meisten meinen, er solle sich von der Frau trennen. Denn diese würde die veganen Prinzipien für Tiere falsch auslegen und ihn manipulieren.

Der Student traf eine Entscheidung
Wenige Tage später teilte der Mann der Community seine Entscheidung mit. Er hatte sich von seiner Freundin getrennt, denn er würde unter keinen Umständen Mittens aufgeben! Dabei betonte er erneut, dass die kuriose Ansicht seiner Freundin definitiv nicht unter Veganern verbreitet ist. "Die meisten von uns tun einfach das Beste, was wir können, um Tiere nicht zu verletzen!", schrieb er.
Er bedankte sich bei den zahlreichen Ratschlägen, die ihn erreicht hatten. Er sei einfach blind dafür gewesen, dass es seiner Freundin wohl mehr um Kontrolle als wirklich um den veganen Lebensstil ging.
Der Community gefiel es: Sie beglückwünschten ihn zu seiner Entscheidung und meinten, dass Mittens in ihm ein grandioses Herrchen gefunden hat.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 800

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

685

Dienstag, 4. August 2020, 21:46

Mississippi sucht eine neue Flagge - und bekommt kuriose Vorschläge

Zitat


In Folge der Proteste gegen rassistische Polizeigewalt hat auch Mississippi seine Flagge mit Südstaatensymbolik abgeschafft.
Nun muss eine neue Flagge her: Die Bewohner des US-Staates reichen Vorschläge ein.
Und die sind mitunter sehr kurios.

Magnolien und Sterne. Kreuze und Gitarren. Bierdosen und Flusskrebse. Ein Leuchtturm an der US-Golfküste. Oder wie wäre es mit Elvis Presley und Kermit dem Frosch? Das sind allesamt Vorschläge für die neue Flagge von Mississippi, die Bürger eingereicht haben.
Der US-Staat hat kürzlich sein Banner samt Wappen der einstigen Konföderiertenarmee abgeschafft, die 1861 bis 1865 im Sezessionskrieg der Südstaaten gegen die Nordstaaten kämpfte und sich vor allem gegen eine Abschaffung der Sklaverei stemmt. Jetzt soll eine neunköpfige Kommission ein neues Flaggenmotiv entwerfen helfen – mit zwei Auflagen: das Konföderiertensymbol ist tabu, und irgendwo muss das Motto “In Gott vertrauen wir” auftauchen.

Vorschläge aus der Bevölkerung
Fast 2700 Vorschläge kamen schon aus der Bevölkerung und wurden erst am Montag auf der Webseite von Mississippis Behörde für Archive und Geschichte gepostet. Bis Anfang September sollen sich Mitglieder des Gremiums dann auf ein Motiv einigen und es für die US-Wahlen am 3. November zur Abstimmung stellen. Die Kommission kann sich für einen der Vorschläge aus der Öffentlichkeit entscheiden, Elemente aus verschiedenen Designs kombinieren oder noch mal ganz von vorn anfangen und ein neues Motiv kreieren.
Der Experte Clay Mass riet den Gremiumsmitgliedern vergangene Woche, dass das beste Flaggenmotiv einfach, zugleich aber unverwechselbar sein sollte. Als gutes Beispiel zog er die Flagge von Texas heran: Das sogenannte "Lone-Star"-Design lasse sich einfach zeichnen und sei leicht wiederzuerkennen.

2001 wurde das Südstaatensymbol bestätigt
Einige der Motivideen von Bürgern sind tatsächlich recht einfach gehalten. Andere wiederum sind komplexer, haben Schnörkel, viele Streifen und sind etwa mit Efeu, Adlern, Enten, Spottdrosseln, Hirschen, Bienen und Fische verziert. Einige wirken professionell in ihrer Aufmachung, andere wurden mit Blei – oder Filzstift gezeichnet. Manche Absender protestierten mit ihren Vorschlägen gegen die Vorgabe, dass auf der Flagge ein religiöses Statement zu lesen sein muss.
Die bisherige Flagge mit dem Konföderiertensymbol hatte Mississippi schon seit 1894. Damals wurde es von Verfechtern einer vermeintlichen Überlegenheit der Weißen festgelegt – in einer Zeit des Widerstands gegen den politischen Einfluss, den Schwarze in der “Reconstruction” genannten Phase des Wiederaufbaus und der staatlichen Neuordnung nach dem Bürgerkrieg gewannen.
Im Jahr 2001 entschieden sich die Bürger von Mississippi bei einer Wahl für die Beibehaltung der Flagge, doch blieb das Südstaatensymbol höchst umstritten in einem Staat, in dem der Anteil der schwarzen Bevölkerung bei 38 Prozent liegt.

Dynamik in die Debatte durch George Floyd
Seit Jahrzehnten erklärten Spitzenpolitiker des Parlaments von Mississippi, dass sie weder im dortigen Repräsentantenhaus noch im Senat des Staats Einigkeit für eine Änderung des Flaggenmotiv hätten. Der 2019 gewählte republikanische Gouverneur Tate Reeves erklärte vor seinem Amtsantritt, falls die Flagge auf den Prüfstand komme, sollte dies im Rahmen einer weiteren Wahl passieren.
Dabei hissten schon seit den vergangenen Jahren alle acht öffentlichen Universitäten von Mississippi und eine zunehmende Zahl von Städten und Bezirken die Flagge nicht mehr.
Neue Dynamik in die Debatte brachte die aufsehenerregende Tötung von George Floyd, einem Schwarzen, dem ein weißer Beamter Ende Mai in Minneapolis minutenlang das Knie in den Nacken gedrückt hatte. Der Fall löste weltweit Proteste gegen Rassismus aus und beförderte eine Abrechnung mit der Erinnerungskultur und der Symbolik der Konföderierten.
Binnen Wochen drängten Spitzenvertreter von Unternehmen, Kirchen und dem Bildungswesen die Abgeordneten in Mississippi, sich von der Flagge zu trennen und sie durch ein versöhnlicheres Motiv zu ersetzen.

Zwei-Drittel-Mehrheit für den Vorstoß
Zwei Collegesport-Organisationen setzten ihre Macht als Hebel ein: Die sogenannte Southeastern Conference drohte mit einem möglichen Stopp von Liga-Meisterschaften in Mississippi, sollte der Staat seine Flagge nicht ändern. Und die National Collegiate Athletic Association kündigte an, dass Mississippi nicht Gastgeber von ihr organisierter Sportprogramme sein könne.
Gouverneur Reeves knickte schließlich ein und unterschrieb ein Gesetz, das die bisherige Flagge aufs Altenteil schickte. Zuvor hatte sich im Abgeordnetenhaus von Mississippi klar eine Zwei-Drittel-Mehrheit für den Vorstoß abgezeichnet, mit der ein Veto des Gouverneurs ohnehin hätte ausgehebelt werden können.
Wenn die Wähler den Vorschlag der Kommission annehmen, hat der Staat eine neue Flagge. Wenn nicht, erstellen die Gremiumsmitglieder einen Entwurf, über den zu einem späteren Zeitpunkt abgestimmt wird.


Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 800

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

686

Mittwoch, 5. August 2020, 21:43

Unglaublich gefährlich: YouTuber montieren 200-Watt-Laser auf Autodach
Die Macher des YouTube-Kanals TheBackyardScientist montieren einen 200-Watt-Laser auf einem Autodach, um damit "Planeten abzuschießen". Unglaublich gefährlich.

Zitat

"Ist das erlaubt?" Die anfängliche Frage im Video kann sich der Moderator des Videos "200 Watt car mounted laser!" sparen. Die zuständige US-Behörde am anderen Ende der Leitung fragt sicherheitshalber noch einmal nach: "Was sind sie? YouTuber?" Das, was im folgenden Video zu sehen ist, dürfte in keinem Land der Welt erlaubt sein. Die Macher des Kanals TheBackyardScientist zeigen ihren 4,56 Millionen Abonnenten, wie sie einen aus China importierten 200-Watt-Laser testen.
Die gesamte Energie fließt dabei durch ein etwa 100 Mikrometer dickes Fiberglas-Röhrchen und tritt an dessen Ende gebündelt und in für das menschliche Auge unsichtbarer Form aus.
Nicht nur die Unscheinbarkeit, sondern vor allem die unglaubliche Leistung dieses Lasers macht die Apparatur so gefährlich. Mühelos durchbohrt der Laserstrahl in der Folge Holzblöcke, Kupfermünzen und massiven Stein.
Was in Innenräumen für ungeübte Hände fatale Folgen haben kann, wird draußen zur potentiellen Gefahr für die Allgemeinheit. Denn die YouTuber belassen es nicht bei den Experimenten im Hobbykeller und im eigenen Garten, sondern bauen den abenteuerlichen Laser in eine noch viel abenteuerliche Apparatur und schnallen das gesamte Konstrukt dann auf ihren Geländewagen.
Ein ausgedienter Motor einer automatischen Satellitenantenne eines Wohnmobils wird zur per Joystick fernsteuerbaren Einheit, die den Laser in gewünschte Stellung bringt. Als Elektronikhirn dient ein Arduino.

Feuer frei: "Lasst uns diesen Planeten da abschießen"
Um den per Teleskop fokussierbaren Laser im Nachthimmel überhaupt sehen zu können, benötigt man eine Infrarotbrille. Dann zeigt sich der imposante Laserstrahl, der bis in die Unendlichkeit zu reichen scheint.
Die technische Umsetzung der YouTuber ist trotz all der Gefahren bemerkenswert, doch beim Betrachten des Clips bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Auch wenn die Macher eigenen Angaben zufolge per Flight Radar die Umgebung nach Flugzeugen gescannt haben, bleibt es ein verantwortungsloses Unterfangen, so wie mit einem Sofa an einem Paraglidingschirm hängend übers Meer zu fliegen. Hätten sie die doch besser die hellste Taschenlampe der Welt auf ihrem Autodach montiert.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Uli

FreixeNett

  • »Uli« ist weiblich

Beiträge: 2 520

Registrierungsdatum: 10. Januar 2012

Wohnort: Bullerbü ♥

Beruf: nur noch 3 Kreuzfahrten ☺

  • Private Nachricht senden

687

Freitag, 7. August 2020, 10:55

Ich glaube, wir müssen uns um den Klimawandel keine Sorgen machen.
Die menschliche Dummheit ist unendlich, wusste schon Einstein.
Das wirklich Schlimme ist ja, dass sie nicht alleine auf dem Ast sitzen, an dem sie sägen :thumbdown:
Grüßle, Uli
Bisher Treffer

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 800

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

688

Freitag, 7. August 2020, 20:31

US-Präsident vermisst Glühbirnen
Trump: Modernes Licht macht mich orange

Zitat

Es ist ein wohlgehütetes Geheimnis von US-Präsident Donald Trump - der Grund für seinen orangefarbenen Teint im Gesicht. Obwohl: Eigentlich spricht der Staatschef ganz offen darüber. Es sei das Licht von Energiesparlampen, wiederholte er nun. Die klassische Glühbirne sei ihm daher lieber.
US-Präsident Donald Trump findet sich im Licht klassischer Glühbirnen schöner als bei modernen Energiesparlampen. "Ich mag sie besonders, weil ich nicht so orange aussehe", sagte der 74-Jährige bei einer Rede vor Angestellten eines Haushaltsgeräteherstellers im US-Bundesstaat Ohio. "Ihr seid alle schöne Leute, aber ihr habt mit der alten Glühbirne besser ausgesehen als mit den furchtbaren neuen Glühbirnen."
"Ich mag diesen Look nicht", sagte er mit Blick auf das Licht energieeffizienter Lampen. Seine Regierung hatte schon vor einiger Zeit eine Verordnung kassiert, die den Verkauf der eher verschwenderischen Birnen mit Glühdraht - ähnlich wie in der EU - weitestgehend verboten hätte. Trump behauptet, Energiesparlampen seien schädlich für die Umwelt. Trump hat zudem wiederholt erklärt, er halte Pressekonferenzen lieber im Freien ab, weil er bei natürlichem Licht besser aussehe.
Für seinen unnatürlich wirkenden Teint wird der Republikaner immer wieder verspottet. Für Aufsehen sorgte ein Foto von Trump von Anfang Februar, auf dem der Wind das Haar des Präsidenten zurückweht. Dadurch kam ein weißer Rand am Haaransatz zum Vorschein, der es offensichtlich machte, dass sich die Farbe von Trumps Gesicht von der seiner übrigen Kopfhaut unterscheidet.

Bräunungsbett oder Puder?
Die genaue Ursache für Trumps Hautton ist allerdings nach wie vor unklar. Zwar hatte er bereits im vergangenen Herbst auf einer Rede das Licht von Energiesparlampen für seinen rötlichen Hautton verantwortlich gemacht - damals blieb allerdings genau wie zuletzt unklar, ob es sich um einen Scherz handelt oder er dies wirklich als Begründung sieht oder auszugeben versucht.
Eine ehemalige Mitarbeiterin des Weißen Hauses, Omarosa Maigault Newman, hatte in ihrem Enthüllungsbuch geschrieben, der US-Präsident liege täglich auf einem sogenannten Bräunungsbett, was seinen ungewöhnlichen Hautton erklären soll. Andere Experten gaben die Einschätzung ab, dass es sich um Selbstbräuner handle, den der Präsident verwende. Wie eine anonyme Quelle aus dem Weißen Haus der "New York Times" verriet, sei der Grund für das Orange ein spezielles Puder, welches Trump auftrage, bevor er vor Kameras trete.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 800

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

689

Gestern, 20:46

Apple Maps findet Yellowstone-Nationalpark nicht

Etliche Besucher fehlgeleitet - Fauxpas erst nach langem Drängen von Anwohnern behoben

Zitat

Bis vor wenigen Tagen strandeten zahlreiche Touristen, die den berühmten Yellowstone National Park in den US-Bundesstaaten Wyoming, Montana und Idaho besuchen wollten, im beschaulichen Dörfchen Driggs in Idaho. Schuld daran war ein Fehler im Kartendienst Apple, berichtet die Tageszeitung "New Haven Register". Erst nach langem Drängen der Dorfbewohner wurde der Fehler berichtigt.

Keine Bisons und Geysire
Eugenio Bautista war mit seiner Familie auf einer ausgedehnten Tour. Nach dem Besuch des Yosemite-Nationalparks übernachteten die Touristen aus Chicago in Idaho Falls. Am nächsten Morgen tippte er sein neues Ziel ein und wählte die erste angebotene Route aus. Am vermeintlichen Ziel mussten sie jedoch vergeblich nach Bisons und Geysiren Ausschau halten. Auch die teils atemberaubenden Ansichten bei der Fahrt über den Teton-Pass hätten sie nicht entschädigt. "Ich bin frustriert. Wir sind extra ganz früh aufgestanden, um viel Zeit für den Park zu haben und jetzt haben wir zwei Stunden verschwendet", so Bautista.
Matt Britsch und Jack Thornby traf es noch härter. Auch sie wurden von der Apple-Technologie in die Irre geführt. Sie hatten im Ferienpark von Dubois übernachtet. Dach führte sie der Apple-Dienst 160 Meilen weit vom Ziel weg, berichten sie. "So behandeln sie also Kunden, die auf Apple Maps angewiesen sind, um zu einem der größten und meistbesuchten Nationalparks zu gelangen", empört sich Britsch. Täglich seien etwa 20 Autos, deren Insassen zum Park wollten, bei ihnen gestrandet, so die Anwohner. Viele nahmen es mit Humor. Carol Gregory etwa malte ein paar Pflastersteine gelb an und stellte ein Schild mit "Google Maps ist korrekt" auf.

Ankunft im "falschen" Frankfurt
Viele Menschen vertrauen blind auf Navis und Kartendienste, statt sich zusätzlich wenigstens grob auf einer Landkarte zu orientieren. Manche fahren dabei in Flüsse, andere landen 600 Kilometer von ihrem Ziel entfernt wie zwei Fußballfans. Sie reisten zu einem Spiel ihres Vereins Benfica Lissabon eigens nach Frankfurt. Sie kamen auch an, aber an der Oder statt am Main, wo das Match ausgetragen wurde. Auch blindes Vertrauen in Google Maps wurde 2016 der US-Abrissfirma Billy L. Nabors Demolition Rowlett in Texas zum Verhängnis. Sie riss damals aus Versehen das falsche Haus ab

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto