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Otto

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Montag, 28. September 2020, 22:46

Digitale Desinformation Weiße Hundehalter sind Rassisten! Oder?

Viele Konservative in den USA, darunter ein Ex-Gouverneur, sind wütend. Ein linker Aktivist hat im Netz gefordert, allen Weißen ihre Hunde wegzunehmen. Wirklich? Eine kleine, ernüchternde Propaganda-Recherche.

Zitat

Mike Huckabee, ehemaliger Gouverneur von Arkansas, ehemaliger Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, hat auf Twitter 1,6 Millionen Follower. An die verteilte er vergangene Woche wütend einen Link zu einer Website namens unitedwildlifeunion.com.
Er habe zuerst gedacht, es handele sich um Satire, so Huckabee, "aber dann habe ich verstanden, dass dieser Typ wirklich glaubt, es sei 'RASSISTISCH!', wenn Weiße Hunde halten". "Empörend" fand Huckabee das. Empörung, outrage, ist bekanntlich die Leitwährung der sozialen Medien von heute.

"Ich besitze Waffen. Versucht nur, mir meine Hunde wegzunehmen"
Für den Wutausbruch gab es 459 Retweets und über 1100 Likes. Huckabees Follower ergänzten ihn: "Als Nächstes kommen unsere Häuser und Autos dran … und da wird es nicht enden", schrieb eine "konservative Patriotin, die ihr Land liebt". Ein anderer drohte: "Ich lebe in Texas. Ich habe vier Hunde. Ich besitze Waffen. Versucht nur, mir meine Hunde wegzunehmen."
Auch in diversen Foren wurde der Link erbost herumgereicht. Ein Kommentator in einer zu "Fox News" gehörenden Lokalradiostation erklärte, er habe das zuerst für Satire gehalten aber: "Nein! Der Typ ist echt."

Nein, ist er nicht
Die Website "United Wildlife Union" enthält noch genau zwei weitere Artikel, einen über den Krieg gegen Tiere, den Donald Trump angeblich führt (fragen Sie nicht), und einen erfreuten über Seepferdchen, die "Geschlechterstereotypen durchbrechen".
Wenn man sich ernsthaft fragt, ob so etwas wirklich echt ist, scrollt man als Erstes zum Seitenfuß und sieht erst einmal nach, was da steht. In diesem Fall: "Powered by Globe Media Holdings."
Klickt man auf den zugehörigen Link, landet man auf einer Website voller Stock-Fotos und generischem Firmen-Blabla ("Maximieren Sie Ihr Wachstum und seien Sie versichert, dass wir Sie bei jedem Schritt begleiten"). Klickt man ein bisschen herum, stößt man schnell auf Seiten mit Blindtext ("lorem ipsum…") und auf einen "Shop", in dem Abendkleider und Herrenanzüge zu sehen sind, einsortiert in Kategorien wie "Maurerwerkzeuge" oder "Wasserwaagen". Seltsam, oder?
Das Ganze ist offenkundig ein nicht vollständig ausgefülltes Dummy-Webseiten-Template, wie man sie beim Weltmarktführer "Wordpress" zu Dutzenden kostenlos bekommt.

Debile Versionen rechter Feindbilder
Auf der Startseite von Globe Media Holdings steht: "Unser Hauptprinzip ist die Freiheit, Ihrer inneren Stimme zu folgen - frei von der Sorge, ein weiteres Opfer der flüchtigen Welt der Cancel Culture zu werden." Da haben wir erste selbstentlarvende Schlagwort: "Cancel Culture." Unsere Freiheit wird bedroht! Und zwar von fiktiven Aktivisten!
Unter "einige unserer gefeatureten Marken" findet man bei Globe Media Holdings Links zu diversen anderen Websites, die ebenfalls auf Wordpress-Standardformaten basieren. Sie haben noch etwas gemeinsam: Alle sollen wirken, als würden sie von politisch sehr bewegten Feministinnen und anderen "Social Justice Warriors" betrieben, die völlig absurde Positionen vertreten. Von debilen Karikaturen der Feindbilder der amerikanischen Rechten also.

"Die Zukunft des progressiven Nordkorea"
Oft geht es um Gaming ("Doom: Der Beginn der toxischen Männlichkeit in Videospielen"), mal landet man bei einem "Buzzfeed" nachempfundenen Angebot namens BeezFud ("Der Tag der Arbeit ist kapitalistische Propaganda"), mal geht es um "Nachrichten" ("Kim Yo-johg ist die Zukunft des progressiven Nordkorea").
Klickt man ein bisschen herum, stößt man stets auf Löcher im Angebot und noch mehr Blindtext. Aber man muss es eben wissen wollen, nicht nur seine Vorurteile bestätigen.
Wirft man, über die gemeinsame IP-Adresse all dieser Angebote, einen Blick hinter die Kulissen (wenn man weiß, wie das geht, ist es nicht schwierig), findet man auf dem einen Server, auf dem diese Angebote sämtlich liegen, noch weitere, die noch weniger fertig sind. Darunter auch eine Seite für einen Hundesalon und ein fiktives Forschungsinstitut. Und ein einziges echtes Unternehmen (eine texanische Schreinerei), das auf Anfragen leider nicht reagiert.
Der Name-Server, von dem all die Websites ihre Namen bekommen, heißt "Texas Vanguard". So heißt auch der texanische Ableger einer Neonazi-Vereinigung namens "Vanguard America".

Ein Senator ist auch schon darauf hereingefallen - und die "Washington Post"
Auf diesem Server ist neben all den seltsamen Wordpress-Sites auch das von YouTube und Facebook mittlerweile gesperrte "Plandemic"-Propagandavideo herunterzuladen, das Verschwörungstheorien über die Corona-Pandemie verbreitet.
Außerdem liegt dort noch eine Seite namens "Friends of Journalism". Der Protagonist dieser Seite, wie auch einer Facebook-Seite namens "Journalism Excellence Worldwide", nennt sich "Dustin Levitt". In Wahrheit handelt es sich aber um einen offenbar ursprünglich aus Oregon stammenden rechten Troll namens Brandon. Linke aus Boston haben ihn und seine Freundin schon 2017 enttarnt. Damals gaben die beiden sich online als "Boston Antifa" aus. Die Methode war also schon damals die gleiche.
Brandon und seine Freundin hatten damals auch schon einmal einen großen viralen Erfolg: US-Medien von der Rechtspostille "Breitbart" über "Fox News" und bis hin zur "Washington Post" berichteten damals ganz ernsthaft über den Verdacht russischer Einflussnahme - weil ein republikanischer Senator auf einen Tweet von Brandon und seiner Freundin hereingefallen war. Die beiden hatten als Standort ihres "Antifa"-Accounts "Wladiwostok" angegeben. Das reichte.

Immer wieder JEW als Akronym
Offenbar hat mindestens Brandon sein arbeitsaufwendiges Hobby noch immer nicht aufgegeben. Brandon, das hat er einmal in einem diesmal augenscheinlich ernst gemeinten YouTube-Video erklärt, hasst "Kommunisten" und andere Linke. Juden mag er auch nicht. Vermutlich erfindet er deshalb immer wieder fiktive, sehr lächerlich wirkende Pseudojournalismus-Plattformen, deren Namen sich stets zu JEW (Jude) abkürzen lassen.
Diverse Versuche der Kontaktaufnahme, über Mailadressen auf den Websites und assoziierte Twitteraccounts blieben übrigens erfolglos. Das überrascht nicht. Mit der Presse reden solche Leute lieber nicht.
Brandon und seine mutmaßlichen Mitstreiter arbeiten nämlich fleißig, wenn auch etwas schlampig, an der Erzeugung eines medialen Paralleluniversums. Einer Welt, in der "woke" Linke sich genauso dämlich aufführen, wie Rechte, Rassisten und Antifeministen ihnen das gern unterstellen. Weißen die Hunde - und die Musik! - wegnehmen wollen, Gamern die Videospiele und Männern die Freiheit. Vermutlich finden sie das irgendwie lustig, total ironisch! Aber es hat durchaus ernste Konsequenzen.

So hässlich und dumm, wie man den Feind gern sehen will
Wir haben es hier nicht mehr mit Fake News zu tun (ein Begriff, den man ohnehin vermeiden sollte), sondern mit Fake Discourse: Hier wird ein Zerrbild des politischen Gegners entworfen, das Akteure auf der eigenen politischen Seite dann für echt halten und verbreiten. Auch Leute mit 1,6 Millionen Twitter-Followern wie Mike Huckabee.
Der Feind wird so hässlich und dumm dargestellt, wie man ihn selbst findet, und andere glauben das dann. So sorgt man in einer ohnehin schon gespaltenen Gesellschaft für noch mehr Polarisierung. Das ist die neue, hässliche Qualität, die die so Internet-ironische "Alt Right"-Bewegung in die US-Öffentlichkeit getragen hat. Eine Zutat zu Donald Trumps Version von Amerika.
Russlands Hilfe brauchen solche rechten Trolle gar nicht. Eine gewisse Verwandtschaft zu (post-)sowjetischen Propagandastrategien ist aber durchaus erkennbar: Säe Zweifel, wo du nur kannst, verunsichere die Leute so lange, bis sie nichts mehr so richtig glauben können.
Außer dem, was zu ihrem Weltbild passt.
Mike Huckabees Tweet über den irren Linken ist übrigens immer noch online. Obwohl ihn mehrere Twitterer auf den wahren Sachverhalt hingewiesen haben.

Link
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Dienstag, 29. September 2020, 22:31

Spatzen singen dank Corona wieder schöner

Die Corona-Pandemie hat ungeahnte Gesangsfähigkeiten ans Licht gebracht: Aufgrund der einkehrenden Ruhe in der amerikanischen Metropole San Francisco, haben die Sperlinge schöner gesungen. Besonders die Weibchen nahmen den Gesang als «besser und sexier» war.

Zitat

Während das öffentliche Leben in San Francisco wegen der Corona-Pandemie weitgehend zum Erliegen kam, haben Sperlinge in der plötzlichen Ruhe ungeahnte Gesangsfähigkeiten bei sich entdeckt. Sie sind nach Angaben von Forschern zu Höchstform aufgelaufen.
Die männlichen Exemplare der zu den Sperlingen gehörenden Dachsammern (Zonotrichia leucophrys) tschilpten plötzlich sanfter, verbesserten die Bandbreite ihrer Stimme und wurden dadurch verführerischer für die Weibchen, wie aus einer am Donnerstag im Magazin «Science» veröffentlichten Studie hervorgeht.
«Als die Stadt laut war, riefen sie wirklich laut», sagte Hauptautorin Elizabeth Derryberry von der Universität Tennessee der Nachrichtenagentur AFP. Als dann im Frühling in Kalifornien weitgehende Ausgangsbeschränkungen erlassen wurden und der Verkehr deutlich nachliess, nahm der Lärm in San Francisco um rund 50 Prozent ab und fiel auf das Niveau des Jahres 1954.

Vögel trafen tiefere Töne
Die Forscher verglichen Aufnahmen von Dachsammernrufen des vergangenen Jahres mit Aufnahmen an den gleichen Orten im April und Mai 2020 und fanden heraus, dass die Vögel jetzt deutlich leiser tschilpten und tiefere Töne trafen.
Derryberry verglich die Vogelrufe mit menschlichem Verhalten bei Partys: Während man zu Beginn des Abends noch ganz normal reden kann, muss man immer lauter sprechen, je mehr Gäste kommen. «Wenn man bei einem Cocktailempfang brüllt, ist die Stimme nicht gerade die Beste», sagte die Forscherin. Genauso sei es, wenn die Sperlinge gegen den Stadtlärm anschreien müssten.

Lockdown verbessert Liebesleben von Spatzen
Mit dem Abnehmen des Lärms während der Corona-Beschränkungen hätten die Männchen plötzlich viel «besser und sexier» geklungen: «Für Weibchen klangen sie nach besseren Partnern.» Obwohl sie nun leiser riefen, waren sie in der ruhigen Stadt zudem in einem doppelt so grossen Umkreis zu hören wie vorher.
Die Erkenntnisse der Studie zeigen laut den Forschern, wie schnell Vögel sich an veränderte Bedingungen anpassen können. Langfristige Lösungen zur Bekämpfung von Lärm könnten positive Auswirkungen wie etwa eine höhere Artenvielfalt haben.

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Freitag, 2. Oktober 2020, 20:51

Süßes Mädchen reagiert skeptisch auf Fragebogen der Lehrerin

Zitat

"Sie möchte meine Identität klauen"
Name, Alter, Telefonnummer, Adresse, Namen der Eltern… diese und viele weitere Fragen stehen auf einem Bogen, den eine Grundschülerin in den USA ausfüllen soll. Aber diese Fragen sind ihr nicht ganz geheuer. Für das Mädchen ist klar: Die Lehrerin will ihre Identität klauen.

Süßer Tweet geht durch die Decke
Diese kleine aber süße Geschichte twitterte eine Mutter in den USA. "Meine Tochter weigert sich, das hier auszufüllen, und weist auf die vielen Felder hin, die beweisen, dass ihre Lehrerin versucht, ihre Identität zu klauen", schreibt Userin "Judge Jessica" zu dem Foto. Offenbar wollte die Lehrerin nur, dass alle Schüler ihren Charakter beschreiben. Ziemlich kurios, findet die Kleine.
Die Twitter-User feiern den Tweet der Mutter, dafür gab es schon fast 10.000 Likes. Ein User findet die Kritik der Grundschülerin sogar sehr gut. Sie habe völlig zurecht den Charakter-Bogen hinterfragt. Mit ihrer vorsichtigen Reaktion sei sie ein gutes Vorbild für die nächsten Generationen. Der Datenschutz ist dem kleinen Mädchen offenbar jetzt schon super wichtig.

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Freitag, 9. Oktober 2020, 21:07

"Spot" - der Roboterhund erobert das Netz

Zitat

Ein Hund als Haustier ist zu langweilig? Wie wäre es denn dann einmal mit einem Roboterhund, der überwachen, tanzen und Schafe hüten kann - unser Netzfundstück der Woche.

In den USA hat das Unternehmen "Boston Dynamics" einen Roboterhund namens "Spot" entwickelt, der inzwischen im Netz für Aufregung sorgt. Treppen, unebenes Gelände, steinige Pisten: All das soll für den Roboter kein Problem sein. Und wem das noch nicht reicht: Die Maschine kann auch noch tanzen.
Im Internet kursieren bereits mehrere Videos über den Roboterhund, der angeblich in Neuseeland zum Schafe hüten eingesetzt wird. In Singapur dagegen setzt die Polizei "Spot" ein, um zu überwachen, ob die Menschen sich an das Abstand halten in der Corona-Krise halten.
Besonders kurios ist allerdings das Video eines Instagramers aus Kanada: Dem begegnete der Roboter nämlich nachts in einem Wohnviertel. Sein Video wurde inzwischen über 21.000 Mal geliked.
Viele finden den Roboterhund aber eher unheimlich als süß. "Sehr gruselig", schreibt eine Userin beispielsweise unter den Post. Doch keine Sorge: "Spot" läuft nicht herrenlos durch die Straßen Kanadas, wie der Instagramer in seinem Post verrät. Sein Herrchen war während des ganzen Videos ganz in der Nähe.

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Sonntag, 11. Oktober 2020, 22:10

Nach TV-Duell-Szene
Fliegen-Kostüme in den USA ausverkauft

Zitat

Während die US-Vizekandidaten Kamala Harris (55) und Mike Pence (61) zum TV-Duell antraten, sorgte diese Woche eine Fliege für viel Aufsehen. Sie landete direkt auf dem Kopf von Pence. Der Moment wurde im Internet gefeiert. Jetzt wurde daraus ein Halloween-Trend.

Nach dem chaotischen Schlagabtausch zwischen Donald Trump (74) und Joe Biden (77) ging es beim TV-Duell ihrer Stellvertreter eher gemässigt zur Sache. Diese Woche traten US-Vizepräsident Mike Pence (61) und Kamala Harris (55) gegeneinander an. Die Debatte verlief gesittet und wenig spektakulär. Und sorgt doch für einen kuriosen Halloween-Trend in den USA. Fliegen-Kostüme sind so begehrt wie nie!
Denn ein Highlight des Vize-TV-Duells war für viele Zuschauer eine schwarze Fliege. Sie landete kurzerhand auf dem silbernen Haar von Pence und stahl so dem 61-Jährigen kurzzeitig die Show stahl – und das Internet lief heiss. Twitter und Instagram-Accounts wurden angelegt. Die Fliege wurde zum Internet-Star. Inzwischen gibt es einen regelrechten Hype, der bislang anhält.

Nur ein paar Dutzend Kostüme auf Lager
Während sich Amerikaner noch Gedanken über ihr Halloween-Kostüm machen, haben sich viele schon entschieden. Sie wollen die Pence-Fliege darstellen. Mit der Folge: Fliegen-Kostüme für Erwachsene sind mittlerweile in den USA ausverkauft. Das bestätigt ein Sprecher eines grossen Kostüm-Shops gegenüber «TMZ». Normalerweise werden nur ein paar Dutzend Fliegen-Kostüme verkauft. Doch jetzt ist die Nachfrage derzeit einfach zu gross. Bedeutet für Fliegen-Ultras ohne Kostüm: selber Hand anlegen und eine Verkleidung basteln.

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Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:04

Mann will Oma wieder auferstehen lassen - am Ende herrscht Chaos auf dem Friedhof

Zitat

Kurioser Vorfall im US-Bundesstaat Tennessee: Weil ein Mann nach eigener Aussage seine Oma wieder auferstehen lassen wollte, buddelte er mitten in der Nacht den ortsansässigen Friedhof um. Der finanzielle Schaden beläuft sich dabei auf fast 30.000 US-Dollar.

Überall Erdlöcher und beschädigte Grabsteine: Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie Montagmorgen gegen 02.30 Uhr den Friedhof der amerikanischen Ortschaft Knoxville in Tennessee erreichten.
Laut des lokalen Fernsehsenders „WLTV“ hatte ein Augenzeuge die Polizisten zuvor auf einen Obdachlosen aufmerksam gemacht, der auf der Ruhestätte sein Unwesen treiben würde.
Polizei nahm den jungen Mann wegen Vandalismus fest
Als die Offiziere den 34-jährigen Verdächtigen verhörten, lieferte der für das von ihm verursachte Chaos eine ungewöhnliche Erklärung. Mit der Aktion habe er seine auf dem Friedhof begrabene Oma zum Leben wiedererwecken wollen.
Der Mann wurde schließlich wegen Vandalismus und Hausfriedensbruch festgenommen. Um die Schäden zu beheben, sind laut Polizei rund 30.000 US-Dollar – in etwa 25.000 Euro – notwendig.

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Donnerstag, 15. Oktober 2020, 06:38

Ziemlich hartnäckig!

https://youtu.be/9Pg2CDCm34w
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709

Freitag, 16. Oktober 2020, 22:44

"Wow, das gab es noch nie"
US-Präsident Trump fällt auf Satire-Artikel rein

Zitat

Totalabschaltung bei Twitter? Um die Verbreitung eines Artikels zu stoppen? Diese Falschmeldung verbreitete ein US-Satireportal am Freitag – und Donald Trump glaubte sie prompt.

US-Präsident Donald Trump ist am Freitag auf einen Satire-Artikel reingefallen, wonach Twitter komplett abgeschaltet wurde, um die Verbreitung eines negativen Berichts über seinen Herausforderer Joe Biden zu stoppen. "Wow, das gab es noch nie in der Geschichte", kommentierte Trump in einem Tweet im Zuge seiner morgendlichen Twitter-Aktivität. "Lenkt mehr Aufmerksamkeit auf den schläfrigen Joe und Big T." Mit "Big T" meinte er vermutlich "Big Tech", die großen Technologie-Konzerne, denen Trump und andere Republikaner vorwerfen, konservative Ansichten zu unterdrücken

Satire-Website "Babylon Bee"
Trump verlinkte in seinem Tweet zu einem Bericht der Satire-Website "Babylon Bee", der den kurzzeitigen Twitter-Ausfall in der Nacht zum Freitag behandelte. Dort hieß es unter anderem, Twitter-Chef Jack Dorsey habe versucht, die Server mit einem Vorschlaghammer zu demolieren. Die Satire knüpfte an Ereignisse vom Mittwoch an: Twitter blockierte Links zu einem Artikel der "New York Post", in dem es um eine angebliche E-Mail von Bidens Sohn Hunter ging. Der Online-Dienst begründete das Vorgehen damit, dass in dem Bericht auch Dokumente mit persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen abgebildet waren.
Der Tweet kam einen Tag nachdem Trump bei einer im Fernsehen übertragenen Fragestunde mit Wählern seine Twitter-Aktivität verteidigen musste. Moderatorin Savannah Guthrie sprach ihn auf seinen Retweet der Behauptung an, dass von US-Soldaten nur der Doppelgänger des Top-Terroristen Osama bin Laden getötet worden sei. Trump verwies darauf, dass dies nur ein Retweet gewesen sei und sich jeder seine eigene Meinung bilden könne. Guthrie konterte: "Sie sind der Präsident, Sie sind nicht der verrückte Onkel von irgendjemandem."

Der "Babylon Bee" lieferte Trump unterdessen Stoff für den nächsten Artikel. "Präsident Trump erklärt die "Babylon Bee" zu seiner vertrauenswürdigsten Nachrichtenquelle", verkündete die Website am Freitag.

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710

Freitag, 23. Oktober 2020, 22:55

New Yorker Metropolitan Museum of Art
Museumsbesucherin entdeckt vermisstes Bild in der Wohnung ihrer Nachbarn

Eine Museumsbesucherin in New York hat ein 60 Jahre lang vermisstes Bild des US-Künstlers Jacob Lawrence wiederentdeckt: In der Wohnung ihrer Freundin. Die war sich der kunsthistorischen Bedeutung nicht bewusst.

Zitat

Eine Besucherin im New Yorker Metropolitan Museum of Art (Met) hat ein Gemälde, das seit Jahrzehnten als vermisst galt, in der Wohnung ihrer Nachbarn entdeckt. Das Bild des US-Künstlers Jacob Lawrence (1917-2000) sei nun als Leihgabe Teil der Ausstellung, teilte das Museum am Mittwoch (Ortszeit) mit. Es ist eines von 30 aus der von dem afroamerikanischen Künstler zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung in den Fünfzigerjahren angefertigten Serie "Struggle: From the History of the American People", die das Metropolitan Museum derzeit ausstellt. Fünf der Bilder galten als vermisst, von zweien waren nur die Titel bekannt - darunter das nun wiederentdeckte.
Die Frau hatte die Ausstellung demnach besichtigt und dabei sofort an das Gemälde in der Wohnung ihrer Nachbarn auf der Upper West Side, nicht weit entfernt vom Metropolitan Museum, gedacht. Zurück zu Hause ermutigte sie ihre Nachbarn, das Museum zu kontaktieren. Die Nachbarn hatten das Bild 1960 für eine geringfügige Summe bei einer lokalen Benefiz-Auktion erworben - und waren sich dessen kunsthistorischer Relevanz eigenen Aussagen zufolge nicht bewusst.
"Eine Freundin hat sich die Ausstellung angesehen und gesagt: 'Da ist ein weißer Fleck an der Wand und ich glaube, da gehört dein Bild hin'", sagte die Besitzerin der "New York Times". "Ich hatte das Gefühl, ich schulde es sowohl dem Künstler als auch dem Met, dass ich erlaube, dass das Bild gezeigt wird." Sie sei 27 Jahre alt gewesen, als sie es gemeinsam mit ihrem Mann erworben habe. "Das Bild hängt seit 60 Jahren unberührt in meinem Wohnzimmer."
Das Museum habe schließlich bestätigen können, dass es sich um das Original handelt, wie es hieß. "Eine Entdeckung von dieser Bedeutung in der modernen Kunst ist rar", sagte der österreichische Direktor des Metropolitan Museums, Max Hollein. "Und es ist aufregend, dass eine lokale Besucherin dafür verantwortlich ist." Das Met ist das größte Kunstmuseum der USA

Link
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Sonntag, 25. Oktober 2020, 23:25

Kuriose Szene im College-Sport
Boing, Boing, Boing, Boing - Football klatscht viermal gegen die Stangen

Mit einem Field Goal hätte Collin Riccitelli sein College-Footballteam zum Sieg schießen können. Doch der Football schlug viermal an die Stangen - und fiel dann zurück ins Feld.

Zitat

Die Zeit war abgelaufen, als Collin Riccitelli zum Helden seines Teams hätte werden können: Im US-College-Footballspiel gegen Middle Tennessee State hatte der Kicker der Rice Owls die Chance, in der ersten Verlängerung (first Overtime) mit einem Field Goal für den Sieg zu sorgen. 34:34 war der Spielstand als Riccitelli den Football trat. Der Ball flog 45 Yards weit, Richtung der Stangen und dann:
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Boing.
Boing.
Boing.
Boing.
Raus.

Viermal sprang der Football gegen die Stangen, gegen eine senkrechte, dann gegen die Querstange, gegen die andere senkrechte, wieder auf die Querstange und von dort zurück ins Feld. Die Chance auf den Sieg war vergeben, das Spiel ging weiter. Und der Football-Sport war um eine kuriose Szene reicher.
n der zweiten Verlängerung (second Overtime) hatte Riccitelli eine weitere Chance, sein Team mit einem Field Goal in Führung zu bringen, doch auch dieser Versuch misslang, berichten "Yahoo Sports" und "USA Today". So war es Tennessee-Quarterback Asher O'Hara, der mit einem Touchdown-Lauf über 14 Yards die nötigen Punkte für den 40:34-Sieg im ersten Saisonspiel brachte.
Der "Quadruple-Doink", wie die Aktion von US-Medien getauft wurde, weckt Erinnerungen an Cody Parkey von den Chicago Bears, der im Januar des vergangenen Jahres für ein ähnlich kuriose Szene gesorgt hatte.
Im Playoff-Spiel gegen die Philadelphia Eagles hätte er sein Team ins Viertelfinale bringen können, traf aber zweimal die Stangen - damit war sein Team ausgeschieden. "Es ist eins der schlimmsten Gefühle der Welt: dein Team hängen zu lassen. Ich fühle mich schrecklich", sagte Parkey damals.

Link mit Video
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Dienstag, 27. Oktober 2020, 21:02

Spadena-Haus: Ein fast 100 Jahre altes Märchenhaus in Los Angeles

Zitat

Versteckt zwischen den Luxus-Villen von Beverly Hills in Los Angeles befindet sich ein Märchenhaus. Das sogenannte Spadena-Haus diente vor fast 100 Jahren unter anderem als Kulisse für Stummfilme.

Nach Symmetrie sucht man beim Spadena-Haus in Los Angeles vergebens. Mit der gelblichen Fassade, dem steilen und krummen Satteldach, den kleinen Fenstern und wackligen, schiefen Fensterläden erinnert es an ein Märchenhaus. Lokal ist es auch unter dem Namen «The Witch’s House» bekannt und wird oft mit dem Lebkuchenhaus aus Hänsel und Gretel assoziiert.

1921 für Stummfilm-Studio gebaut
Die Geschichte des kauzigen Spadena-Hauses reicht weit zurück. Es wurde 1921 vom Oscar-nominierten Art Director Harry Oliver für das Stummfilm-Studio Willat gebaut. In erster Linie wurde es damals aber lediglich als Umkleidekabine und Büro genutzt. Das Haus wurde zudem nicht dort gebaut, wo es heute steht, sondern wenige Kilometer entfernt in der benachbarten Stadt Culver City.
Durch sein spezielles Aussehen wurde das Spadena-Hause auch in mehreren Stummfilmen als Kulisse genutzt. Als das Studio Willat jedoch 1926 verkauft wurde, wurde das Haus ebenfalls verkauft. Zwischen 1926 und 1934 wurde es anschliessend an seinen heutigen Standort in Beverly Hills verlegt, wo es von der namensgebenden Spadena-Familie als Wohnsitz genutzt wurde.

Abbruch um 1997 verhindert
Das Märchenhaus wurde 1997 beinahe abgerissen als es erneut verkauft werden sollte, da es bereits stark verfallen war. Verhindert wurde dies durch den Immobilienmakler Michael Libow, der sich in den Bau verliebte und ihn daraufhin selbst kaufte. Zusammen mit dem Art Director, Nelson Coates, begann er daraufhin, das damals bereits über 70 Jahre alte Haus zu restaurieren.
Im Zuge der Arbeiten wurden knorrige Bäume gepflanzt, eine kleine Holzbrücke gebaut sowie ein Wassergraben um das Haus herum gezogen. Durch die verspielte Gestaltung des Hexenhauses ist es vor allem an Halloween ein regelrechter Hotspot für kleine Süssigkeiten-Sammler. So rechnet der Besitzer Michael Libow jedes Jahr mit bis zu 3000 Besuchern.
Aber nicht nur an Halloween wird das Märchenhaus gerne aufgesucht. Inzwischen ist es zu einem beliebten Touristenziel geworden. Allerdings kann der Bau nur von Aussen betrachtet werden, da er nach wie vor in Privatbesitz ist. Einen letzten Auftritt auf der Leinwand hatte das Spadena-Haus 1995: Es diente in einer kurzen Szene der Komödie «Clueless» als Hintergrund-Kulisse.

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Mittwoch, 28. Oktober 2020, 21:37

Schreck-Moment in Florida
Adrenalinjunkie geht mit Alligator schwimmen - und bereut seine Entscheidung sofort

Zitat

John Braje aus Florida ist leidenschaftlicher Taucher und selbsterklärter Adrenalinjunkie. Deshalb entschied sich der Amerikaner mit einem Alligator schwimmen zu gehen. Als das Tier aber plötzlich nach ihm schnappt, ist es mit dem Mut jedoch schnell vorbei.

Dieser Mann hielt es bei einem Schnorchel-Trip in Miami für eine gute Idee, mit einigen Alligatoren Schwimmen zu gehen. Aber nur bis zu dem Moment, als ein Tier mit seiner Schnauze bedrohlich nahekommt.

Als der Alligator nach ihm schnappt bricht er sofort in Panik aus
Der Alligator schnappt vorsichtig nach dem Adrenalin-Junkie. Der findet das gar nicht lustig, drückt das Tier von sich weg und sucht sofort den Weg aus dem Wasser. Ein weiterer Schwimmer beobachtet das Geschehen. Ihn lässt die Situation doch scheinbar völlig kalt. Er bleibt im Wasser und schwimmt neben dem Alligator her. Alligatoren stehen in China und Amerika unter Schutz. Nach dem Rückgang des Bestands wächst dieser vor allem in Nordamerika und in Teilen Südamerika bei den meisten Arten wieder an.

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Freitag, 30. Oktober 2020, 01:37

Schreck-Moment in Florida
Adrenalinjunkie geht mit Alligator schwimmen - und bereut seine Entscheidung sofort

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John Braje aus Florida ist leidenschaftlicher Taucher und selbsterklärter Adrenalinjunkie. Deshalb entschied sich der Amerikaner mit einem Alligator schwimmen zu gehen. Als das Tier aber plötzlich nach ihm schnappt, ist es mit dem Mut jedoch schnell vorbei.

Dieser Mann hielt es bei einem Schnorchel-Trip in Miami für eine gute Idee, mit einigen Alligatoren Schwimmen zu gehen. Aber nur bis zu dem Moment, als ein Tier mit seiner Schnauze bedrohlich nahekommt.

Als der Alligator nach ihm schnappt bricht er sofort in Panik aus
Der Alligator schnappt vorsichtig nach dem Adrenalin-Junkie. Der findet das gar nicht lustig, drückt das Tier von sich weg und sucht sofort den Weg aus dem Wasser. Ein weiterer Schwimmer beobachtet das Geschehen. Ihn lässt die Situation doch scheinbar völlig kalt. Er bleibt im Wasser und schwimmt neben dem Alligator her. Alligatoren stehen in China und Amerika unter Schutz. Nach dem Rückgang des Bestands wächst dieser vor allem in Nordamerika und in Teilen Südamerika bei den meisten Arten wieder an.

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Oh Gott das soll mal mir passieren, ist ja schrecklich.

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Freitag, 30. Oktober 2020, 20:13

Vor Wahllokal in New York
"Ant-Man"-Star Paul Rudd belohnt Wähler mit Keksen

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Eine süße Belohnung für Wähler: "Ant-Man"-Star Paul Rudd (51) hat vor einem Wahllokal im New Yorker Stadtteil Brooklyn Kekse verteilt.
Im strömenden Regen gesellte sich der Schauspieler zu Menschen, die in einer Schlange vor dem Wahllokal anstanden. Rudd, mit Mund-Nasen-Maske in Corona-Zeiten, dankte den Leuten, ihren Beitrag für die Wahl zu leisten.
Man sollte es Wählern einfach machen und einen Tag von der Arbeit freigeben, sagte Rudd der Nachrichtenorganisation "Now This". Er sei froh, dass so viele Menschen früh abstimmen würden. Rudd trug einen Aufkleber an seiner Jacke mit der Aufschrift "I Voted", er habe gewählt.
Rudd ("Avengers: Endgame") hielt sich vor dem Barclays Center auf, einer Arena in Brooklyn, die nun bis zu der Wahl am 3. November auch zur Stimmabgabe dient. Auf Twitter posteten die Betreiber der Arena Fotos von dem prominenten Besucher.

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Sonntag, 1. November 2020, 20:34

10 schräge Fakten über die Libertarians – die Partei könnte die US-Wahl mitentscheiden

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Am 3. November wählen die USA einen neuen Präsidenten. Wer glaubt, es stehen sich da nur Demokraten und Republikaner gegenüber, täuscht sich. Die Libertarians könnten das Zünglein an der Waage sein. Hier sind 10 Dinge, die du garantiert noch nicht über die Partei wusstest.

Trump versus Biden, Republikaner versus Demokraten – das Battle der US-Präsidentschaftswahl 2020. Das politische System im Land wird durch die beiden Parteien dominiert, zusammen holten sie bei der vergangenen Wahl 2016 über 90 Prozent der Stimmen aller registrierten Wähler*innen. Da verwundert es wenig, dass über andere politischen Parteien in den USA kaum berichtet wird. Dabei könnten gerade die bei der noch immer relativ offenen Wahl in diesem Jahr das Zünglein an der Waage sein. Denn jede Stimme für einen Wahlmann, der nicht für Trump oder Biden stimmen würde, verändert das Gleichgewicht.
Die aussichtsreichsten Chancen in diesen Prozess etwas einzugreifen, hat die 1971 gegründete Libertarian Party, kurz LP. Sie trägt den Slogan "Party of the Principle" und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der einflussreichsten Drittparteien hochgearbeitet. Die Parteimitglieder verfolgen im Grunde eine liberale Politik. In den USA wird das aber als libertär bezeichnet, da der Begriff "liberal" dort mit dem linken Spektrum in Verbindung gebracht wird – auch in diesen Dingen tickt die US-Szene eben etwas anders.

Gibt es also eine Alternative zu Trump und Biden?
Die Libertarians lehnen es ab, dass bei politischen Strömungen nur zwischen "links" und "rechts" unterschieden wird. Die Demokraten repräsentieren in dieser Sichtweise die Linken und die Republikaner die Rechten. Wer jetzt aber eine US-Version der deutschen FDP erwartet, liegt daneben. Die liberalen Prämissen vereinen zwar die beiden Parteien, die Libertären in den USA sind jedoch wesentlich radikaler, was die Sache mit dem freien Markt angeht.
Sie favorisieren das Laissez-faire-Prinzip, das heißt, der Marktwirtschaft wird freie Hand gewährt – ohne jegliche Einmischung des Staates. Das Prinzip Freiheit für jeden in allen Lebensbereichen hat oberste Priorität. Das macht die Partei zum einen sehr progressiv in der US-politischen Landschaft, auf der anderen Seite kommen viele Positionen vor allem aus der europäischen Perspektive fast schon rechtspolitisch rüber.
Überhaupt läuft im US-Wahlkampf so einiges anders als zum Beispiel bei uns in Deutschland. So kommt es dann auch zu solchen Posts auf Insta, die zwar witzig, aber irgendwie auch einen Ticken 'too much' sind:

1. Die Libertarians sind die drittstärkste Partei in den USA
Bei der US-Wahl vor vier Jahren wurde Donald Trump zum 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt – gleichzeitig konnten die Libertären ihr bestes Ergebnis bei einer Präsidentschaftswahl aller Zeiten einholen. Immerhin 3,29 Prozent holte die Partei, deren Präsidentschaftskandidat damals der Gouverneur von New Mexico, Gary Johnson, war. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sie starke 2,3 Prozentpunkte zulegen, was in dem strikten Zwei-Parteien-System schon eine Leistung ist. Die 3,29 Prozent entsprachen fast 4,5 Millionen Wähler*innen, die der LP ihr "Vote" gaben.
Ob die Libertarians in diesem Jahr ein ähnlich gutes Ergebnis erzielen können, bleibt abzuwarten.

2. Ihr Symbol ist ein Stachelschwein
Weil alles in der US-Politik möglichst symbolträchtig, aber auch anschaulich sein muss, hat jede Partei ihr eigenes inoffizielles Wappentier – sozusagen eine Art Maskottchen. Dass die Demokraten einen Esel haben und die Republikaner einen Elefanten, geht auf den Karikaturisten Thomas Nast zurück, der die beiden Tiere schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte.
Da sich die LP erst in den 1970er Jahren gründete, hat das Stachelschwein einen anderen Ursprung und geht auf das "Free State Project" zurück, das den Grundgedanken libertärer Politik verfolgt. Die Bewegung formierte sich erst im Jahr 2001, davor verwendeten die Libertarians häufig einen Pinguin als Wappentier. Ein rebellisches Stacheltier passte aber anscheinend besser.

3. Dieser Mann mit Gummistiefel auf dem Kopf wollte US-Präsident werden
Er ist so etwas wie der Martin Sonneborn unter den US-Politiker*innen. Vermin Supreme ist 59 Jahre alt und ein Performancekünstler. Sein Markenzeichen ist ein Gummistiefel auf dem Kopf, und er wollte sich als US-Präsidentschaftskandidat der Libertären für 2020 durchsetzen. Es war nicht sein erster Versuch: Im Jahr 2004, 2012 und 2016 probierte er sein Glück bei den Demokraten, 2008 sogar bei den Republikanern.

4. Im US-Bundesstaat Alaska sind die Liberitären am erfolgreichsten
Bei der Senatswahl 2016 holte die Partei im am dünnsten besiedelten US-Staat über 29 Prozent. 1980 holte der Politiker Ed Clark dort auch das beste Stimmergebnis aller libertären Präsidentschaftskandidat*innen bis dato, nämlich 11,66 Prozent.
Der US-Bundesstaat New Mexico ist Alaska aber auf den Fersen in Sachen libertärer Wählerschaft: Governor Gary Johnson holte dort als Präsidentschaftskandidat respektable 9,34 Prozent, bei der Senatswahl im Bundesstaat sogar 15 Prozent. Auf lokaler Ebene erreichen die Libertarians in einigen Regionen sogar über 40 Prozent aller Wähler*innenstimmen.

5. Die Libertarians wollen alle Drogen legalisieren
Die Libertarians setzten sich für einen freien Markt ein und möglichst wenig Einmischung durch den Staat. Legislative, Judikative und Exekutive sollen so wenig eingreifen wie notwendig. Deswegen passt es auch in ihr Konzept, dass sie den jahrzehntelang forcierten "War on Drugs" beenden wollen.
Ihrer Meinung nach helfe es nichts, Drogen zu verbieten, weil der Markt dadurch viel mehr Probleme mache, als wenn er legal existieren könne. Zudem solle jeder Mensch frei entscheiden können, was er oder sie mit seinem Körper machen möchte.

6. "Tiger King" Joe Exotic wollte für die Libertarian Party Governor werden
Diese Partei zieht schräge Vögel anscheinend an. Wer auf Netflix "Tiger King" bereits durchgesuchtet hat, weiß, dass Joe sich auch als Politiker versucht hat. Auf dem Höhepunkt seiner Fehde mit Carole Baskin kandidierte er unter seinem echten Namen Joseph Allen Moldonado 2016 als unabhängiger Kandidat für die US-Präsidentschaftswahl.
Was aber weniger bekannt ist: Als Joe Exotic trat er zwei Jahre später bei der Governor-Wahl in Oklahoma für die Libertären an. Daraus wurde aber leider nichts: Schon bei den Vorwahlen belegte er mit 664 Stimmen den dritten und letzten Platz der Parteiliste.

7. "South Park"-Schöpfer Trey Parker ist Parteimitglied
Das erklärt so einiges bei der Comic-Serie! Die Stimme von Eric Cartman ist seit Jahren bereits Mitglied der Libertarian Party. In den "South Park"-Folgen macht er aus seiner politischen Einstellung kein Geheimnis: Sowohl Demokraten als auch Republikaner bekommen regelmäßig ihr fett weg. In Interviews betont Parker immer wieder, dass er genervt davon sei, dass in der US-politischen Wahrnehmung kaum Platz für Ansichten im Spektrum zwischen links und rechts sei.

8. Präsidentschaftskandidatin Jo Jorgensen will die Polizei entmilitarisieren
In ihrem Wahlprogramm fordert die 63-jährige Präsidentschaftskandidatin, dass die Polizei "entmilitarisiert" werden müsse. Wenn es nach ihr ginge, sei die Polizei in den USA dann nur noch verpflichtet, "bestimmte Täter von Gewaltverbrechen zu verfolgen und nicht als Gewalt gegen das Volk zu agieren". Angesichts der Bilder, die wir während der Black-Live-Matter-Protesten in diesem Jahr mitansehen mussten, eine mehr als dringende Forderung.
Jorgensen ist jedoch keine unproblematische Kandidatin. Im Gegensatz zu ihrem Vize Cohen verfolgt Jorgensen eher konservative Ansichten. Typisch für die Libertarians ist sie zum Beispiel zwar durchaus für die Möglichkeit eines legalen Schwangerschaftsabbruches, sie betont aber auch, dass es nicht sein darf, dass andere Steuerzahler so etwas mitfinanzieren würden. Diese beiden Positionen zeigen, in welchem Spannungsfeld sich die Libertären in den USA generell befinden: Es gibt sowohl sehr fortschrittliche als auch ziemlich verfahrene Ansichten. So wie im folgenden Punkt ...

9. Gleichzeitig wollen sie aber auch alle Waffengesetze abschaffen – WTF?!
Die Libertarians sind ziemlich verrückt aus unserer europäischen Sicht: Sie befürworten etwa die Ehe für alle, wollen Drogen legalisieren – gleichzeitig unterstützen sie aber die Waffenlobby und wollen mehr Rechte für Waffenbesitzer in den USA. Manche fordern sogar, dass alle Beschränkungen wegfallen sollten, da jeder das Recht auf eine Waffe habe. Die Sache mit der Freiheit ist ja bekanntlich so eine Sache.

10. Die Libertarians lehnen eine außenpolitische Einmischung der USA ab
Wäre das nicht ein Traum, die USA spielen sich nicht mehr als Weltpolizei auf? Zu den Wahlkampfpositionen der Libertarians 2020 gehört auch die Forderung nach dem Abzug aller amerikanischen Truppen aus den Auslandskriegen. Embargos, Wirtschaftssanktionen und Auslandshilfen werden abgelehnt – der Staat soll sich eben so wenig wie möglich irgendwo einmischen. Durch den Nicht-Interventionismus soll ein freier und offener Handel mit anderen Nationen möglich sein.

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Freitag, 6. November 2020, 08:00

Ein Mann aus Idaho wurde von den Behörden des Yellowstone-Nationalparks auf die schwarze Liste gesetzt, nachdem er versucht hatte, Hühner in den heißen Quellen des Sperrgebiets zu kochen.

Die Rangers wurden aufmerksam gemacht, nachdem sie am 7. August Berichte von Menschen erhalten hatten, die mit Kochtöpfen im Schlepptau in Richtung Shoshone Geyser Basin wanderten. Eine anschließende Untersuchung ergab, dass zwei ganze Vögel in einem Leinensack in einer heißen Quelle mit Kochgeschirr in der Nähe ruhten.

Der Mann wurde zu einer Geldstrafe von 1.200 US-Dollar für Verstöße gegen Schließungen und Nutzungsbeschränkungen sowie zu zwei Jahren unbeaufsichtigter Bewährung verurteilt. Während dieser Zeit ist es dem Outdoor-Kochbegeisterten verboten, den Yellowstone-Nationalpark zu betreten.

Er ist nicht der erste, der Essen über Geysir grillt. Im Jahr 2001 wurde ein Fernsehmoderator aus Seattle mit einer Geldstrafe belegt, nachdem er eine spontane Grillstelle in einem Thermalbereich gegraben hatte, um zu demonstrieren, wie natürliche Hitze Hühnchen kochen kann, so der Staatsmann von Idaho.

Laut Newsweek ist es Yellowstone Touristen untersagt, Gegenstände in heißen Quellen zu platzieren oder markierte Pfade in hydrothermalen Gebieten zu verlassen, da Verbrühungsgefahr besteht. Geysirwasser erreicht im Durchschnitt 143 Grad Fahrenheit - genug, um tödliche Verbrennungen dritten Grades auszulösen - und wird häufig unter einer dünnen Schmutzschicht verborgen, die die Entlüftung umgibt.

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Sonntag, 8. November 2020, 22:59

Warum Trumps Anwalt auf dem Parkplatz einer Gärtnerei eine Pressekonferenz gab

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Es war kurz nach der Bekanntgabe von Joe Bidens Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl, als Donald Trump via Twitter ankündigte, eine Pressekonferenz seines Anwalts Rudy Giuliani im "Four Seasons" in Philadelphia, im Bundesstaat Pennsylvania abzuhalten. Kurz danach löschte er den Tweet wieder und schrieb stattdessen: "Große Pressekonferenz heute in der Four Seasons Landschaftsgärtnerei – 11.30 Uhr". Offenbar wollte er ein Missverständnis aus dem Weg räumen. Mit dem "Four Seasons" soll also nicht das Luxushotel gemeint gewesen sein, sondern der Parkplatz einer Landschaftsgärtnerei irgendwo im Nirgendwo in Philadelphia.
Für viele war die Sache klar: Das Team von Donald Trump hat entweder die Locations verwechselt und aus Versehen bei der Landschaftsgärtnerei angefragt. Oder Donald Trump hat die Pressekonferenz im Luxushotel angekündigt, bevor dieses überhaupt die Zustimmung gegeben hat.
Die Stellungnahme des "Four Season"-Hotels in Philadelphia folgte prompt: "Um es klarzustellen, Präsident Trumps Pressekonferenz wird NICHT im Four Seasons Hotel in Philadelphia stattfinden. Sie wird in der Four Seasons Landschaftsgärtnerei abgehalten – keine Verbindung zum Hotel", hieß es auf Twitter.

Gärtnerei äußert sich zu überraschender Anfrage
Die Frage lautet also: Warum sollte das Trump-Team die Pressekonferenz von Rudy Giuliani in einem Industriegebiet im Nordosten von Philadelphia stattfinden lassen? Eine Verwechslung der Orte scheint die naheliegendste Antwort zu sein.
Daniel Bush, Reporter der TV-Senderkette PBS, fragte bei der Gärtnerei nach dem Zustandekommen des Termins. Die Kampagne von Trump hätte sich unerwartet kurz vor dem Termin bei der Gärtnerei gemeldet und erklärt, es wolle die Location aufgrund ihrer Nähe zu einer Autobahnabfahrt und ihrer Sicherheit nutzen, berichtet Bush.

Twitter-Nutzer witzeln über falsche Location
Für viele Twitter-Nutzer war das allerdings nur eine faule Ausrede. Für sie war klar, dass das Trump-Team die Orte verwechselt haben muss. Die Tatsache, dass Trumps Anwalt seine Pressekonferenz auf dem Parkplatz der Gärtnerei "zwischen einem Krematorium und einem Dildoshop" abhielt, sorgte für jede Menge Erheiterung.
Die Tatsache dass die Trump-Kampagne das Four Seasons Hotel für Gulianis großen Auftritt buchen wollte und aus Versehen ein "Four Seasons Parking Lot" zwischen einem Krematorium und einem Dildoshop mietete ist nicht halb so gut wie der Fakt dass die Besitzer einfach zusagten

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Mittwoch, 11. November 2020, 20:51

Tierische Wahl
Bulldogge wird Bürgermeister von US-Stadt

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Die Konkurrenz war ein Beagle, ein Esel und ein Hahn: Die Bulldogge Wilbur Beast ist neuer Bürgermeister der US-Stadt Rabbit Hash. Dort haben tierische Wahlen Tradition.

Die ganze Welt schaute in den letzten Tagen in die US-Hauptstadt Washington und erlebte einen Wahlkrimi um das Weiße Haus. Wahl-Neuigkeiten gibt es aber auch aus dem beschaulichen Ort Rabbit Hash im Bundesstaat Kentucky: Dort fanden die Bürgermeister-Wahlen statt. Gewonnen hat Wilbur Beast, eine sechs Monate alte französische Bulldogge, wie CNN und die Nachrichtenseite "indy100" berichten.
Der Hund gewann mit über 13.000 Stimmen – obwohl der Ort nur rund 500 Einwohner hat. Er löst damit den Pitbull Brynneth Pawltro ab, der das Amt seit 2016 inne hielt, und setzte sich unter anderem gegen einen Beagle, einen Esel und einen Hahn durch. Ernannt wurde Wilbur als neuer Bürgermeister von der Stadt-Botschafterin Lady Stone – einem Border Collie.

Tierische Wahlen mit Tradition
Die tierischen Wahlen in dem Städtchen haben Tradition. Einen menschlichen Bürgermeister gibt es nicht, seit 1998 wird ein Tier mit einer Spende von einem Dollar pro Stimme zum Oberhaupt gekürt. Dieses Jahr wurden mehr als 23.000 Dollar für eine gemeinnützige Organisation gesammelt, die sich um die historischen Orte der Stadt kümmert.
Die Tradition ist entstanden, nachdem der Verwaltungsbezirk Boone County – in dem Rabbit Hash liegt – 1998 alle Bürgermeister aufrief, den zweihundertsten Geburtstag des Countys zu feiern. Da es keinen Bürgermeister gab, wählte man kurzerhand ein Tier.

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