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Otto

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Montag, 28. September 2020, 22:46

Digitale Desinformation Weiße Hundehalter sind Rassisten! Oder?

Viele Konservative in den USA, darunter ein Ex-Gouverneur, sind wütend. Ein linker Aktivist hat im Netz gefordert, allen Weißen ihre Hunde wegzunehmen. Wirklich? Eine kleine, ernüchternde Propaganda-Recherche.

Zitat

Mike Huckabee, ehemaliger Gouverneur von Arkansas, ehemaliger Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, hat auf Twitter 1,6 Millionen Follower. An die verteilte er vergangene Woche wütend einen Link zu einer Website namens unitedwildlifeunion.com.
Er habe zuerst gedacht, es handele sich um Satire, so Huckabee, "aber dann habe ich verstanden, dass dieser Typ wirklich glaubt, es sei 'RASSISTISCH!', wenn Weiße Hunde halten". "Empörend" fand Huckabee das. Empörung, outrage, ist bekanntlich die Leitwährung der sozialen Medien von heute.

"Ich besitze Waffen. Versucht nur, mir meine Hunde wegzunehmen"
Für den Wutausbruch gab es 459 Retweets und über 1100 Likes. Huckabees Follower ergänzten ihn: "Als Nächstes kommen unsere Häuser und Autos dran … und da wird es nicht enden", schrieb eine "konservative Patriotin, die ihr Land liebt". Ein anderer drohte: "Ich lebe in Texas. Ich habe vier Hunde. Ich besitze Waffen. Versucht nur, mir meine Hunde wegzunehmen."
Auch in diversen Foren wurde der Link erbost herumgereicht. Ein Kommentator in einer zu "Fox News" gehörenden Lokalradiostation erklärte, er habe das zuerst für Satire gehalten aber: "Nein! Der Typ ist echt."

Nein, ist er nicht
Die Website "United Wildlife Union" enthält noch genau zwei weitere Artikel, einen über den Krieg gegen Tiere, den Donald Trump angeblich führt (fragen Sie nicht), und einen erfreuten über Seepferdchen, die "Geschlechterstereotypen durchbrechen".
Wenn man sich ernsthaft fragt, ob so etwas wirklich echt ist, scrollt man als Erstes zum Seitenfuß und sieht erst einmal nach, was da steht. In diesem Fall: "Powered by Globe Media Holdings."
Klickt man auf den zugehörigen Link, landet man auf einer Website voller Stock-Fotos und generischem Firmen-Blabla ("Maximieren Sie Ihr Wachstum und seien Sie versichert, dass wir Sie bei jedem Schritt begleiten"). Klickt man ein bisschen herum, stößt man schnell auf Seiten mit Blindtext ("lorem ipsum…") und auf einen "Shop", in dem Abendkleider und Herrenanzüge zu sehen sind, einsortiert in Kategorien wie "Maurerwerkzeuge" oder "Wasserwaagen". Seltsam, oder?
Das Ganze ist offenkundig ein nicht vollständig ausgefülltes Dummy-Webseiten-Template, wie man sie beim Weltmarktführer "Wordpress" zu Dutzenden kostenlos bekommt.

Debile Versionen rechter Feindbilder
Auf der Startseite von Globe Media Holdings steht: "Unser Hauptprinzip ist die Freiheit, Ihrer inneren Stimme zu folgen - frei von der Sorge, ein weiteres Opfer der flüchtigen Welt der Cancel Culture zu werden." Da haben wir erste selbstentlarvende Schlagwort: "Cancel Culture." Unsere Freiheit wird bedroht! Und zwar von fiktiven Aktivisten!
Unter "einige unserer gefeatureten Marken" findet man bei Globe Media Holdings Links zu diversen anderen Websites, die ebenfalls auf Wordpress-Standardformaten basieren. Sie haben noch etwas gemeinsam: Alle sollen wirken, als würden sie von politisch sehr bewegten Feministinnen und anderen "Social Justice Warriors" betrieben, die völlig absurde Positionen vertreten. Von debilen Karikaturen der Feindbilder der amerikanischen Rechten also.

"Die Zukunft des progressiven Nordkorea"
Oft geht es um Gaming ("Doom: Der Beginn der toxischen Männlichkeit in Videospielen"), mal landet man bei einem "Buzzfeed" nachempfundenen Angebot namens BeezFud ("Der Tag der Arbeit ist kapitalistische Propaganda"), mal geht es um "Nachrichten" ("Kim Yo-johg ist die Zukunft des progressiven Nordkorea").
Klickt man ein bisschen herum, stößt man stets auf Löcher im Angebot und noch mehr Blindtext. Aber man muss es eben wissen wollen, nicht nur seine Vorurteile bestätigen.
Wirft man, über die gemeinsame IP-Adresse all dieser Angebote, einen Blick hinter die Kulissen (wenn man weiß, wie das geht, ist es nicht schwierig), findet man auf dem einen Server, auf dem diese Angebote sämtlich liegen, noch weitere, die noch weniger fertig sind. Darunter auch eine Seite für einen Hundesalon und ein fiktives Forschungsinstitut. Und ein einziges echtes Unternehmen (eine texanische Schreinerei), das auf Anfragen leider nicht reagiert.
Der Name-Server, von dem all die Websites ihre Namen bekommen, heißt "Texas Vanguard". So heißt auch der texanische Ableger einer Neonazi-Vereinigung namens "Vanguard America".

Ein Senator ist auch schon darauf hereingefallen - und die "Washington Post"
Auf diesem Server ist neben all den seltsamen Wordpress-Sites auch das von YouTube und Facebook mittlerweile gesperrte "Plandemic"-Propagandavideo herunterzuladen, das Verschwörungstheorien über die Corona-Pandemie verbreitet.
Außerdem liegt dort noch eine Seite namens "Friends of Journalism". Der Protagonist dieser Seite, wie auch einer Facebook-Seite namens "Journalism Excellence Worldwide", nennt sich "Dustin Levitt". In Wahrheit handelt es sich aber um einen offenbar ursprünglich aus Oregon stammenden rechten Troll namens Brandon. Linke aus Boston haben ihn und seine Freundin schon 2017 enttarnt. Damals gaben die beiden sich online als "Boston Antifa" aus. Die Methode war also schon damals die gleiche.
Brandon und seine Freundin hatten damals auch schon einmal einen großen viralen Erfolg: US-Medien von der Rechtspostille "Breitbart" über "Fox News" und bis hin zur "Washington Post" berichteten damals ganz ernsthaft über den Verdacht russischer Einflussnahme - weil ein republikanischer Senator auf einen Tweet von Brandon und seiner Freundin hereingefallen war. Die beiden hatten als Standort ihres "Antifa"-Accounts "Wladiwostok" angegeben. Das reichte.

Immer wieder JEW als Akronym
Offenbar hat mindestens Brandon sein arbeitsaufwendiges Hobby noch immer nicht aufgegeben. Brandon, das hat er einmal in einem diesmal augenscheinlich ernst gemeinten YouTube-Video erklärt, hasst "Kommunisten" und andere Linke. Juden mag er auch nicht. Vermutlich erfindet er deshalb immer wieder fiktive, sehr lächerlich wirkende Pseudojournalismus-Plattformen, deren Namen sich stets zu JEW (Jude) abkürzen lassen.
Diverse Versuche der Kontaktaufnahme, über Mailadressen auf den Websites und assoziierte Twitteraccounts blieben übrigens erfolglos. Das überrascht nicht. Mit der Presse reden solche Leute lieber nicht.
Brandon und seine mutmaßlichen Mitstreiter arbeiten nämlich fleißig, wenn auch etwas schlampig, an der Erzeugung eines medialen Paralleluniversums. Einer Welt, in der "woke" Linke sich genauso dämlich aufführen, wie Rechte, Rassisten und Antifeministen ihnen das gern unterstellen. Weißen die Hunde - und die Musik! - wegnehmen wollen, Gamern die Videospiele und Männern die Freiheit. Vermutlich finden sie das irgendwie lustig, total ironisch! Aber es hat durchaus ernste Konsequenzen.

So hässlich und dumm, wie man den Feind gern sehen will
Wir haben es hier nicht mehr mit Fake News zu tun (ein Begriff, den man ohnehin vermeiden sollte), sondern mit Fake Discourse: Hier wird ein Zerrbild des politischen Gegners entworfen, das Akteure auf der eigenen politischen Seite dann für echt halten und verbreiten. Auch Leute mit 1,6 Millionen Twitter-Followern wie Mike Huckabee.
Der Feind wird so hässlich und dumm dargestellt, wie man ihn selbst findet, und andere glauben das dann. So sorgt man in einer ohnehin schon gespaltenen Gesellschaft für noch mehr Polarisierung. Das ist die neue, hässliche Qualität, die die so Internet-ironische "Alt Right"-Bewegung in die US-Öffentlichkeit getragen hat. Eine Zutat zu Donald Trumps Version von Amerika.
Russlands Hilfe brauchen solche rechten Trolle gar nicht. Eine gewisse Verwandtschaft zu (post-)sowjetischen Propagandastrategien ist aber durchaus erkennbar: Säe Zweifel, wo du nur kannst, verunsichere die Leute so lange, bis sie nichts mehr so richtig glauben können.
Außer dem, was zu ihrem Weltbild passt.
Mike Huckabees Tweet über den irren Linken ist übrigens immer noch online. Obwohl ihn mehrere Twitterer auf den wahren Sachverhalt hingewiesen haben.

Link
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Dienstag, 29. September 2020, 22:31

Spatzen singen dank Corona wieder schöner

Die Corona-Pandemie hat ungeahnte Gesangsfähigkeiten ans Licht gebracht: Aufgrund der einkehrenden Ruhe in der amerikanischen Metropole San Francisco, haben die Sperlinge schöner gesungen. Besonders die Weibchen nahmen den Gesang als «besser und sexier» war.

Zitat

Während das öffentliche Leben in San Francisco wegen der Corona-Pandemie weitgehend zum Erliegen kam, haben Sperlinge in der plötzlichen Ruhe ungeahnte Gesangsfähigkeiten bei sich entdeckt. Sie sind nach Angaben von Forschern zu Höchstform aufgelaufen.
Die männlichen Exemplare der zu den Sperlingen gehörenden Dachsammern (Zonotrichia leucophrys) tschilpten plötzlich sanfter, verbesserten die Bandbreite ihrer Stimme und wurden dadurch verführerischer für die Weibchen, wie aus einer am Donnerstag im Magazin «Science» veröffentlichten Studie hervorgeht.
«Als die Stadt laut war, riefen sie wirklich laut», sagte Hauptautorin Elizabeth Derryberry von der Universität Tennessee der Nachrichtenagentur AFP. Als dann im Frühling in Kalifornien weitgehende Ausgangsbeschränkungen erlassen wurden und der Verkehr deutlich nachliess, nahm der Lärm in San Francisco um rund 50 Prozent ab und fiel auf das Niveau des Jahres 1954.

Vögel trafen tiefere Töne
Die Forscher verglichen Aufnahmen von Dachsammernrufen des vergangenen Jahres mit Aufnahmen an den gleichen Orten im April und Mai 2020 und fanden heraus, dass die Vögel jetzt deutlich leiser tschilpten und tiefere Töne trafen.
Derryberry verglich die Vogelrufe mit menschlichem Verhalten bei Partys: Während man zu Beginn des Abends noch ganz normal reden kann, muss man immer lauter sprechen, je mehr Gäste kommen. «Wenn man bei einem Cocktailempfang brüllt, ist die Stimme nicht gerade die Beste», sagte die Forscherin. Genauso sei es, wenn die Sperlinge gegen den Stadtlärm anschreien müssten.

Lockdown verbessert Liebesleben von Spatzen
Mit dem Abnehmen des Lärms während der Corona-Beschränkungen hätten die Männchen plötzlich viel «besser und sexier» geklungen: «Für Weibchen klangen sie nach besseren Partnern.» Obwohl sie nun leiser riefen, waren sie in der ruhigen Stadt zudem in einem doppelt so grossen Umkreis zu hören wie vorher.
Die Erkenntnisse der Studie zeigen laut den Forschern, wie schnell Vögel sich an veränderte Bedingungen anpassen können. Langfristige Lösungen zur Bekämpfung von Lärm könnten positive Auswirkungen wie etwa eine höhere Artenvielfalt haben.

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Freitag, 2. Oktober 2020, 20:51

Süßes Mädchen reagiert skeptisch auf Fragebogen der Lehrerin

Zitat

"Sie möchte meine Identität klauen"
Name, Alter, Telefonnummer, Adresse, Namen der Eltern… diese und viele weitere Fragen stehen auf einem Bogen, den eine Grundschülerin in den USA ausfüllen soll. Aber diese Fragen sind ihr nicht ganz geheuer. Für das Mädchen ist klar: Die Lehrerin will ihre Identität klauen.

Süßer Tweet geht durch die Decke
Diese kleine aber süße Geschichte twitterte eine Mutter in den USA. "Meine Tochter weigert sich, das hier auszufüllen, und weist auf die vielen Felder hin, die beweisen, dass ihre Lehrerin versucht, ihre Identität zu klauen", schreibt Userin "Judge Jessica" zu dem Foto. Offenbar wollte die Lehrerin nur, dass alle Schüler ihren Charakter beschreiben. Ziemlich kurios, findet die Kleine.
Die Twitter-User feiern den Tweet der Mutter, dafür gab es schon fast 10.000 Likes. Ein User findet die Kritik der Grundschülerin sogar sehr gut. Sie habe völlig zurecht den Charakter-Bogen hinterfragt. Mit ihrer vorsichtigen Reaktion sei sie ein gutes Vorbild für die nächsten Generationen. Der Datenschutz ist dem kleinen Mädchen offenbar jetzt schon super wichtig.

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Freitag, 9. Oktober 2020, 21:07

"Spot" - der Roboterhund erobert das Netz

Zitat

Ein Hund als Haustier ist zu langweilig? Wie wäre es denn dann einmal mit einem Roboterhund, der überwachen, tanzen und Schafe hüten kann - unser Netzfundstück der Woche.

In den USA hat das Unternehmen "Boston Dynamics" einen Roboterhund namens "Spot" entwickelt, der inzwischen im Netz für Aufregung sorgt. Treppen, unebenes Gelände, steinige Pisten: All das soll für den Roboter kein Problem sein. Und wem das noch nicht reicht: Die Maschine kann auch noch tanzen.
Im Internet kursieren bereits mehrere Videos über den Roboterhund, der angeblich in Neuseeland zum Schafe hüten eingesetzt wird. In Singapur dagegen setzt die Polizei "Spot" ein, um zu überwachen, ob die Menschen sich an das Abstand halten in der Corona-Krise halten.
Besonders kurios ist allerdings das Video eines Instagramers aus Kanada: Dem begegnete der Roboter nämlich nachts in einem Wohnviertel. Sein Video wurde inzwischen über 21.000 Mal geliked.
Viele finden den Roboterhund aber eher unheimlich als süß. "Sehr gruselig", schreibt eine Userin beispielsweise unter den Post. Doch keine Sorge: "Spot" läuft nicht herrenlos durch die Straßen Kanadas, wie der Instagramer in seinem Post verrät. Sein Herrchen war während des ganzen Videos ganz in der Nähe.

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Sonntag, 11. Oktober 2020, 22:10

Nach TV-Duell-Szene
Fliegen-Kostüme in den USA ausverkauft

Zitat

Während die US-Vizekandidaten Kamala Harris (55) und Mike Pence (61) zum TV-Duell antraten, sorgte diese Woche eine Fliege für viel Aufsehen. Sie landete direkt auf dem Kopf von Pence. Der Moment wurde im Internet gefeiert. Jetzt wurde daraus ein Halloween-Trend.

Nach dem chaotischen Schlagabtausch zwischen Donald Trump (74) und Joe Biden (77) ging es beim TV-Duell ihrer Stellvertreter eher gemässigt zur Sache. Diese Woche traten US-Vizepräsident Mike Pence (61) und Kamala Harris (55) gegeneinander an. Die Debatte verlief gesittet und wenig spektakulär. Und sorgt doch für einen kuriosen Halloween-Trend in den USA. Fliegen-Kostüme sind so begehrt wie nie!
Denn ein Highlight des Vize-TV-Duells war für viele Zuschauer eine schwarze Fliege. Sie landete kurzerhand auf dem silbernen Haar von Pence und stahl so dem 61-Jährigen kurzzeitig die Show stahl – und das Internet lief heiss. Twitter und Instagram-Accounts wurden angelegt. Die Fliege wurde zum Internet-Star. Inzwischen gibt es einen regelrechten Hype, der bislang anhält.

Nur ein paar Dutzend Kostüme auf Lager
Während sich Amerikaner noch Gedanken über ihr Halloween-Kostüm machen, haben sich viele schon entschieden. Sie wollen die Pence-Fliege darstellen. Mit der Folge: Fliegen-Kostüme für Erwachsene sind mittlerweile in den USA ausverkauft. Das bestätigt ein Sprecher eines grossen Kostüm-Shops gegenüber «TMZ». Normalerweise werden nur ein paar Dutzend Fliegen-Kostüme verkauft. Doch jetzt ist die Nachfrage derzeit einfach zu gross. Bedeutet für Fliegen-Ultras ohne Kostüm: selber Hand anlegen und eine Verkleidung basteln.

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Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:04

Mann will Oma wieder auferstehen lassen - am Ende herrscht Chaos auf dem Friedhof

Zitat

Kurioser Vorfall im US-Bundesstaat Tennessee: Weil ein Mann nach eigener Aussage seine Oma wieder auferstehen lassen wollte, buddelte er mitten in der Nacht den ortsansässigen Friedhof um. Der finanzielle Schaden beläuft sich dabei auf fast 30.000 US-Dollar.

Überall Erdlöcher und beschädigte Grabsteine: Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie Montagmorgen gegen 02.30 Uhr den Friedhof der amerikanischen Ortschaft Knoxville in Tennessee erreichten.
Laut des lokalen Fernsehsenders „WLTV“ hatte ein Augenzeuge die Polizisten zuvor auf einen Obdachlosen aufmerksam gemacht, der auf der Ruhestätte sein Unwesen treiben würde.
Polizei nahm den jungen Mann wegen Vandalismus fest
Als die Offiziere den 34-jährigen Verdächtigen verhörten, lieferte der für das von ihm verursachte Chaos eine ungewöhnliche Erklärung. Mit der Aktion habe er seine auf dem Friedhof begrabene Oma zum Leben wiedererwecken wollen.
Der Mann wurde schließlich wegen Vandalismus und Hausfriedensbruch festgenommen. Um die Schäden zu beheben, sind laut Polizei rund 30.000 US-Dollar – in etwa 25.000 Euro – notwendig.

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Donnerstag, 15. Oktober 2020, 06:38

Ziemlich hartnäckig!

https://youtu.be/9Pg2CDCm34w
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709

Freitag, 16. Oktober 2020, 22:44

"Wow, das gab es noch nie"
US-Präsident Trump fällt auf Satire-Artikel rein

Zitat

Totalabschaltung bei Twitter? Um die Verbreitung eines Artikels zu stoppen? Diese Falschmeldung verbreitete ein US-Satireportal am Freitag – und Donald Trump glaubte sie prompt.

US-Präsident Donald Trump ist am Freitag auf einen Satire-Artikel reingefallen, wonach Twitter komplett abgeschaltet wurde, um die Verbreitung eines negativen Berichts über seinen Herausforderer Joe Biden zu stoppen. "Wow, das gab es noch nie in der Geschichte", kommentierte Trump in einem Tweet im Zuge seiner morgendlichen Twitter-Aktivität. "Lenkt mehr Aufmerksamkeit auf den schläfrigen Joe und Big T." Mit "Big T" meinte er vermutlich "Big Tech", die großen Technologie-Konzerne, denen Trump und andere Republikaner vorwerfen, konservative Ansichten zu unterdrücken

Satire-Website "Babylon Bee"
Trump verlinkte in seinem Tweet zu einem Bericht der Satire-Website "Babylon Bee", der den kurzzeitigen Twitter-Ausfall in der Nacht zum Freitag behandelte. Dort hieß es unter anderem, Twitter-Chef Jack Dorsey habe versucht, die Server mit einem Vorschlaghammer zu demolieren. Die Satire knüpfte an Ereignisse vom Mittwoch an: Twitter blockierte Links zu einem Artikel der "New York Post", in dem es um eine angebliche E-Mail von Bidens Sohn Hunter ging. Der Online-Dienst begründete das Vorgehen damit, dass in dem Bericht auch Dokumente mit persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen abgebildet waren.
Der Tweet kam einen Tag nachdem Trump bei einer im Fernsehen übertragenen Fragestunde mit Wählern seine Twitter-Aktivität verteidigen musste. Moderatorin Savannah Guthrie sprach ihn auf seinen Retweet der Behauptung an, dass von US-Soldaten nur der Doppelgänger des Top-Terroristen Osama bin Laden getötet worden sei. Trump verwies darauf, dass dies nur ein Retweet gewesen sei und sich jeder seine eigene Meinung bilden könne. Guthrie konterte: "Sie sind der Präsident, Sie sind nicht der verrückte Onkel von irgendjemandem."

Der "Babylon Bee" lieferte Trump unterdessen Stoff für den nächsten Artikel. "Präsident Trump erklärt die "Babylon Bee" zu seiner vertrauenswürdigsten Nachrichtenquelle", verkündete die Website am Freitag.

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Freitag, 23. Oktober 2020, 22:55

New Yorker Metropolitan Museum of Art
Museumsbesucherin entdeckt vermisstes Bild in der Wohnung ihrer Nachbarn

Eine Museumsbesucherin in New York hat ein 60 Jahre lang vermisstes Bild des US-Künstlers Jacob Lawrence wiederentdeckt: In der Wohnung ihrer Freundin. Die war sich der kunsthistorischen Bedeutung nicht bewusst.

Zitat

Eine Besucherin im New Yorker Metropolitan Museum of Art (Met) hat ein Gemälde, das seit Jahrzehnten als vermisst galt, in der Wohnung ihrer Nachbarn entdeckt. Das Bild des US-Künstlers Jacob Lawrence (1917-2000) sei nun als Leihgabe Teil der Ausstellung, teilte das Museum am Mittwoch (Ortszeit) mit. Es ist eines von 30 aus der von dem afroamerikanischen Künstler zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung in den Fünfzigerjahren angefertigten Serie "Struggle: From the History of the American People", die das Metropolitan Museum derzeit ausstellt. Fünf der Bilder galten als vermisst, von zweien waren nur die Titel bekannt - darunter das nun wiederentdeckte.
Die Frau hatte die Ausstellung demnach besichtigt und dabei sofort an das Gemälde in der Wohnung ihrer Nachbarn auf der Upper West Side, nicht weit entfernt vom Metropolitan Museum, gedacht. Zurück zu Hause ermutigte sie ihre Nachbarn, das Museum zu kontaktieren. Die Nachbarn hatten das Bild 1960 für eine geringfügige Summe bei einer lokalen Benefiz-Auktion erworben - und waren sich dessen kunsthistorischer Relevanz eigenen Aussagen zufolge nicht bewusst.
"Eine Freundin hat sich die Ausstellung angesehen und gesagt: 'Da ist ein weißer Fleck an der Wand und ich glaube, da gehört dein Bild hin'", sagte die Besitzerin der "New York Times". "Ich hatte das Gefühl, ich schulde es sowohl dem Künstler als auch dem Met, dass ich erlaube, dass das Bild gezeigt wird." Sie sei 27 Jahre alt gewesen, als sie es gemeinsam mit ihrem Mann erworben habe. "Das Bild hängt seit 60 Jahren unberührt in meinem Wohnzimmer."
Das Museum habe schließlich bestätigen können, dass es sich um das Original handelt, wie es hieß. "Eine Entdeckung von dieser Bedeutung in der modernen Kunst ist rar", sagte der österreichische Direktor des Metropolitan Museums, Max Hollein. "Und es ist aufregend, dass eine lokale Besucherin dafür verantwortlich ist." Das Met ist das größte Kunstmuseum der USA

Link
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Sonntag, 25. Oktober 2020, 23:25

Kuriose Szene im College-Sport
Boing, Boing, Boing, Boing - Football klatscht viermal gegen die Stangen

Mit einem Field Goal hätte Collin Riccitelli sein College-Footballteam zum Sieg schießen können. Doch der Football schlug viermal an die Stangen - und fiel dann zurück ins Feld.

Zitat

Die Zeit war abgelaufen, als Collin Riccitelli zum Helden seines Teams hätte werden können: Im US-College-Footballspiel gegen Middle Tennessee State hatte der Kicker der Rice Owls die Chance, in der ersten Verlängerung (first Overtime) mit einem Field Goal für den Sieg zu sorgen. 34:34 war der Spielstand als Riccitelli den Football trat. Der Ball flog 45 Yards weit, Richtung der Stangen und dann:
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Boing.
Boing.
Boing.
Boing.
Raus.

Viermal sprang der Football gegen die Stangen, gegen eine senkrechte, dann gegen die Querstange, gegen die andere senkrechte, wieder auf die Querstange und von dort zurück ins Feld. Die Chance auf den Sieg war vergeben, das Spiel ging weiter. Und der Football-Sport war um eine kuriose Szene reicher.
n der zweiten Verlängerung (second Overtime) hatte Riccitelli eine weitere Chance, sein Team mit einem Field Goal in Führung zu bringen, doch auch dieser Versuch misslang, berichten "Yahoo Sports" und "USA Today". So war es Tennessee-Quarterback Asher O'Hara, der mit einem Touchdown-Lauf über 14 Yards die nötigen Punkte für den 40:34-Sieg im ersten Saisonspiel brachte.
Der "Quadruple-Doink", wie die Aktion von US-Medien getauft wurde, weckt Erinnerungen an Cody Parkey von den Chicago Bears, der im Januar des vergangenen Jahres für ein ähnlich kuriose Szene gesorgt hatte.
Im Playoff-Spiel gegen die Philadelphia Eagles hätte er sein Team ins Viertelfinale bringen können, traf aber zweimal die Stangen - damit war sein Team ausgeschieden. "Es ist eins der schlimmsten Gefühle der Welt: dein Team hängen zu lassen. Ich fühle mich schrecklich", sagte Parkey damals.

Link mit Video
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Dienstag, 27. Oktober 2020, 21:02

Spadena-Haus: Ein fast 100 Jahre altes Märchenhaus in Los Angeles

Zitat

Versteckt zwischen den Luxus-Villen von Beverly Hills in Los Angeles befindet sich ein Märchenhaus. Das sogenannte Spadena-Haus diente vor fast 100 Jahren unter anderem als Kulisse für Stummfilme.

Nach Symmetrie sucht man beim Spadena-Haus in Los Angeles vergebens. Mit der gelblichen Fassade, dem steilen und krummen Satteldach, den kleinen Fenstern und wackligen, schiefen Fensterläden erinnert es an ein Märchenhaus. Lokal ist es auch unter dem Namen «The Witch’s House» bekannt und wird oft mit dem Lebkuchenhaus aus Hänsel und Gretel assoziiert.

1921 für Stummfilm-Studio gebaut
Die Geschichte des kauzigen Spadena-Hauses reicht weit zurück. Es wurde 1921 vom Oscar-nominierten Art Director Harry Oliver für das Stummfilm-Studio Willat gebaut. In erster Linie wurde es damals aber lediglich als Umkleidekabine und Büro genutzt. Das Haus wurde zudem nicht dort gebaut, wo es heute steht, sondern wenige Kilometer entfernt in der benachbarten Stadt Culver City.
Durch sein spezielles Aussehen wurde das Spadena-Hause auch in mehreren Stummfilmen als Kulisse genutzt. Als das Studio Willat jedoch 1926 verkauft wurde, wurde das Haus ebenfalls verkauft. Zwischen 1926 und 1934 wurde es anschliessend an seinen heutigen Standort in Beverly Hills verlegt, wo es von der namensgebenden Spadena-Familie als Wohnsitz genutzt wurde.

Abbruch um 1997 verhindert
Das Märchenhaus wurde 1997 beinahe abgerissen als es erneut verkauft werden sollte, da es bereits stark verfallen war. Verhindert wurde dies durch den Immobilienmakler Michael Libow, der sich in den Bau verliebte und ihn daraufhin selbst kaufte. Zusammen mit dem Art Director, Nelson Coates, begann er daraufhin, das damals bereits über 70 Jahre alte Haus zu restaurieren.
Im Zuge der Arbeiten wurden knorrige Bäume gepflanzt, eine kleine Holzbrücke gebaut sowie ein Wassergraben um das Haus herum gezogen. Durch die verspielte Gestaltung des Hexenhauses ist es vor allem an Halloween ein regelrechter Hotspot für kleine Süssigkeiten-Sammler. So rechnet der Besitzer Michael Libow jedes Jahr mit bis zu 3000 Besuchern.
Aber nicht nur an Halloween wird das Märchenhaus gerne aufgesucht. Inzwischen ist es zu einem beliebten Touristenziel geworden. Allerdings kann der Bau nur von Aussen betrachtet werden, da er nach wie vor in Privatbesitz ist. Einen letzten Auftritt auf der Leinwand hatte das Spadena-Haus 1995: Es diente in einer kurzen Szene der Komödie «Clueless» als Hintergrund-Kulisse.

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Gestern, 21:37

Schreck-Moment in Florida
Adrenalinjunkie geht mit Alligator schwimmen - und bereut seine Entscheidung sofort

Zitat

John Braje aus Florida ist leidenschaftlicher Taucher und selbsterklärter Adrenalinjunkie. Deshalb entschied sich der Amerikaner mit einem Alligator schwimmen zu gehen. Als das Tier aber plötzlich nach ihm schnappt, ist es mit dem Mut jedoch schnell vorbei.

Dieser Mann hielt es bei einem Schnorchel-Trip in Miami für eine gute Idee, mit einigen Alligatoren Schwimmen zu gehen. Aber nur bis zu dem Moment, als ein Tier mit seiner Schnauze bedrohlich nahekommt.

Als der Alligator nach ihm schnappt bricht er sofort in Panik aus
Der Alligator schnappt vorsichtig nach dem Adrenalin-Junkie. Der findet das gar nicht lustig, drückt das Tier von sich weg und sucht sofort den Weg aus dem Wasser. Ein weiterer Schwimmer beobachtet das Geschehen. Ihn lässt die Situation doch scheinbar völlig kalt. Er bleibt im Wasser und schwimmt neben dem Alligator her. Alligatoren stehen in China und Amerika unter Schutz. Nach dem Rückgang des Bestands wächst dieser vor allem in Nordamerika und in Teilen Südamerika bei den meisten Arten wieder an.

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USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto