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Otto

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Montag, 28. September 2020, 22:46

Digitale Desinformation Weiße Hundehalter sind Rassisten! Oder?

Viele Konservative in den USA, darunter ein Ex-Gouverneur, sind wütend. Ein linker Aktivist hat im Netz gefordert, allen Weißen ihre Hunde wegzunehmen. Wirklich? Eine kleine, ernüchternde Propaganda-Recherche.

Zitat

Mike Huckabee, ehemaliger Gouverneur von Arkansas, ehemaliger Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, hat auf Twitter 1,6 Millionen Follower. An die verteilte er vergangene Woche wütend einen Link zu einer Website namens unitedwildlifeunion.com.
Er habe zuerst gedacht, es handele sich um Satire, so Huckabee, "aber dann habe ich verstanden, dass dieser Typ wirklich glaubt, es sei 'RASSISTISCH!', wenn Weiße Hunde halten". "Empörend" fand Huckabee das. Empörung, outrage, ist bekanntlich die Leitwährung der sozialen Medien von heute.

"Ich besitze Waffen. Versucht nur, mir meine Hunde wegzunehmen"
Für den Wutausbruch gab es 459 Retweets und über 1100 Likes. Huckabees Follower ergänzten ihn: "Als Nächstes kommen unsere Häuser und Autos dran … und da wird es nicht enden", schrieb eine "konservative Patriotin, die ihr Land liebt". Ein anderer drohte: "Ich lebe in Texas. Ich habe vier Hunde. Ich besitze Waffen. Versucht nur, mir meine Hunde wegzunehmen."
Auch in diversen Foren wurde der Link erbost herumgereicht. Ein Kommentator in einer zu "Fox News" gehörenden Lokalradiostation erklärte, er habe das zuerst für Satire gehalten aber: "Nein! Der Typ ist echt."

Nein, ist er nicht
Die Website "United Wildlife Union" enthält noch genau zwei weitere Artikel, einen über den Krieg gegen Tiere, den Donald Trump angeblich führt (fragen Sie nicht), und einen erfreuten über Seepferdchen, die "Geschlechterstereotypen durchbrechen".
Wenn man sich ernsthaft fragt, ob so etwas wirklich echt ist, scrollt man als Erstes zum Seitenfuß und sieht erst einmal nach, was da steht. In diesem Fall: "Powered by Globe Media Holdings."
Klickt man auf den zugehörigen Link, landet man auf einer Website voller Stock-Fotos und generischem Firmen-Blabla ("Maximieren Sie Ihr Wachstum und seien Sie versichert, dass wir Sie bei jedem Schritt begleiten"). Klickt man ein bisschen herum, stößt man schnell auf Seiten mit Blindtext ("lorem ipsum…") und auf einen "Shop", in dem Abendkleider und Herrenanzüge zu sehen sind, einsortiert in Kategorien wie "Maurerwerkzeuge" oder "Wasserwaagen". Seltsam, oder?
Das Ganze ist offenkundig ein nicht vollständig ausgefülltes Dummy-Webseiten-Template, wie man sie beim Weltmarktführer "Wordpress" zu Dutzenden kostenlos bekommt.

Debile Versionen rechter Feindbilder
Auf der Startseite von Globe Media Holdings steht: "Unser Hauptprinzip ist die Freiheit, Ihrer inneren Stimme zu folgen - frei von der Sorge, ein weiteres Opfer der flüchtigen Welt der Cancel Culture zu werden." Da haben wir erste selbstentlarvende Schlagwort: "Cancel Culture." Unsere Freiheit wird bedroht! Und zwar von fiktiven Aktivisten!
Unter "einige unserer gefeatureten Marken" findet man bei Globe Media Holdings Links zu diversen anderen Websites, die ebenfalls auf Wordpress-Standardformaten basieren. Sie haben noch etwas gemeinsam: Alle sollen wirken, als würden sie von politisch sehr bewegten Feministinnen und anderen "Social Justice Warriors" betrieben, die völlig absurde Positionen vertreten. Von debilen Karikaturen der Feindbilder der amerikanischen Rechten also.

"Die Zukunft des progressiven Nordkorea"
Oft geht es um Gaming ("Doom: Der Beginn der toxischen Männlichkeit in Videospielen"), mal landet man bei einem "Buzzfeed" nachempfundenen Angebot namens BeezFud ("Der Tag der Arbeit ist kapitalistische Propaganda"), mal geht es um "Nachrichten" ("Kim Yo-johg ist die Zukunft des progressiven Nordkorea").
Klickt man ein bisschen herum, stößt man stets auf Löcher im Angebot und noch mehr Blindtext. Aber man muss es eben wissen wollen, nicht nur seine Vorurteile bestätigen.
Wirft man, über die gemeinsame IP-Adresse all dieser Angebote, einen Blick hinter die Kulissen (wenn man weiß, wie das geht, ist es nicht schwierig), findet man auf dem einen Server, auf dem diese Angebote sämtlich liegen, noch weitere, die noch weniger fertig sind. Darunter auch eine Seite für einen Hundesalon und ein fiktives Forschungsinstitut. Und ein einziges echtes Unternehmen (eine texanische Schreinerei), das auf Anfragen leider nicht reagiert.
Der Name-Server, von dem all die Websites ihre Namen bekommen, heißt "Texas Vanguard". So heißt auch der texanische Ableger einer Neonazi-Vereinigung namens "Vanguard America".

Ein Senator ist auch schon darauf hereingefallen - und die "Washington Post"
Auf diesem Server ist neben all den seltsamen Wordpress-Sites auch das von YouTube und Facebook mittlerweile gesperrte "Plandemic"-Propagandavideo herunterzuladen, das Verschwörungstheorien über die Corona-Pandemie verbreitet.
Außerdem liegt dort noch eine Seite namens "Friends of Journalism". Der Protagonist dieser Seite, wie auch einer Facebook-Seite namens "Journalism Excellence Worldwide", nennt sich "Dustin Levitt". In Wahrheit handelt es sich aber um einen offenbar ursprünglich aus Oregon stammenden rechten Troll namens Brandon. Linke aus Boston haben ihn und seine Freundin schon 2017 enttarnt. Damals gaben die beiden sich online als "Boston Antifa" aus. Die Methode war also schon damals die gleiche.
Brandon und seine Freundin hatten damals auch schon einmal einen großen viralen Erfolg: US-Medien von der Rechtspostille "Breitbart" über "Fox News" und bis hin zur "Washington Post" berichteten damals ganz ernsthaft über den Verdacht russischer Einflussnahme - weil ein republikanischer Senator auf einen Tweet von Brandon und seiner Freundin hereingefallen war. Die beiden hatten als Standort ihres "Antifa"-Accounts "Wladiwostok" angegeben. Das reichte.

Immer wieder JEW als Akronym
Offenbar hat mindestens Brandon sein arbeitsaufwendiges Hobby noch immer nicht aufgegeben. Brandon, das hat er einmal in einem diesmal augenscheinlich ernst gemeinten YouTube-Video erklärt, hasst "Kommunisten" und andere Linke. Juden mag er auch nicht. Vermutlich erfindet er deshalb immer wieder fiktive, sehr lächerlich wirkende Pseudojournalismus-Plattformen, deren Namen sich stets zu JEW (Jude) abkürzen lassen.
Diverse Versuche der Kontaktaufnahme, über Mailadressen auf den Websites und assoziierte Twitteraccounts blieben übrigens erfolglos. Das überrascht nicht. Mit der Presse reden solche Leute lieber nicht.
Brandon und seine mutmaßlichen Mitstreiter arbeiten nämlich fleißig, wenn auch etwas schlampig, an der Erzeugung eines medialen Paralleluniversums. Einer Welt, in der "woke" Linke sich genauso dämlich aufführen, wie Rechte, Rassisten und Antifeministen ihnen das gern unterstellen. Weißen die Hunde - und die Musik! - wegnehmen wollen, Gamern die Videospiele und Männern die Freiheit. Vermutlich finden sie das irgendwie lustig, total ironisch! Aber es hat durchaus ernste Konsequenzen.

So hässlich und dumm, wie man den Feind gern sehen will
Wir haben es hier nicht mehr mit Fake News zu tun (ein Begriff, den man ohnehin vermeiden sollte), sondern mit Fake Discourse: Hier wird ein Zerrbild des politischen Gegners entworfen, das Akteure auf der eigenen politischen Seite dann für echt halten und verbreiten. Auch Leute mit 1,6 Millionen Twitter-Followern wie Mike Huckabee.
Der Feind wird so hässlich und dumm dargestellt, wie man ihn selbst findet, und andere glauben das dann. So sorgt man in einer ohnehin schon gespaltenen Gesellschaft für noch mehr Polarisierung. Das ist die neue, hässliche Qualität, die die so Internet-ironische "Alt Right"-Bewegung in die US-Öffentlichkeit getragen hat. Eine Zutat zu Donald Trumps Version von Amerika.
Russlands Hilfe brauchen solche rechten Trolle gar nicht. Eine gewisse Verwandtschaft zu (post-)sowjetischen Propagandastrategien ist aber durchaus erkennbar: Säe Zweifel, wo du nur kannst, verunsichere die Leute so lange, bis sie nichts mehr so richtig glauben können.
Außer dem, was zu ihrem Weltbild passt.
Mike Huckabees Tweet über den irren Linken ist übrigens immer noch online. Obwohl ihn mehrere Twitterer auf den wahren Sachverhalt hingewiesen haben.

Link
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Dienstag, 29. September 2020, 22:31

Spatzen singen dank Corona wieder schöner

Die Corona-Pandemie hat ungeahnte Gesangsfähigkeiten ans Licht gebracht: Aufgrund der einkehrenden Ruhe in der amerikanischen Metropole San Francisco, haben die Sperlinge schöner gesungen. Besonders die Weibchen nahmen den Gesang als «besser und sexier» war.

Zitat

Während das öffentliche Leben in San Francisco wegen der Corona-Pandemie weitgehend zum Erliegen kam, haben Sperlinge in der plötzlichen Ruhe ungeahnte Gesangsfähigkeiten bei sich entdeckt. Sie sind nach Angaben von Forschern zu Höchstform aufgelaufen.
Die männlichen Exemplare der zu den Sperlingen gehörenden Dachsammern (Zonotrichia leucophrys) tschilpten plötzlich sanfter, verbesserten die Bandbreite ihrer Stimme und wurden dadurch verführerischer für die Weibchen, wie aus einer am Donnerstag im Magazin «Science» veröffentlichten Studie hervorgeht.
«Als die Stadt laut war, riefen sie wirklich laut», sagte Hauptautorin Elizabeth Derryberry von der Universität Tennessee der Nachrichtenagentur AFP. Als dann im Frühling in Kalifornien weitgehende Ausgangsbeschränkungen erlassen wurden und der Verkehr deutlich nachliess, nahm der Lärm in San Francisco um rund 50 Prozent ab und fiel auf das Niveau des Jahres 1954.

Vögel trafen tiefere Töne
Die Forscher verglichen Aufnahmen von Dachsammernrufen des vergangenen Jahres mit Aufnahmen an den gleichen Orten im April und Mai 2020 und fanden heraus, dass die Vögel jetzt deutlich leiser tschilpten und tiefere Töne trafen.
Derryberry verglich die Vogelrufe mit menschlichem Verhalten bei Partys: Während man zu Beginn des Abends noch ganz normal reden kann, muss man immer lauter sprechen, je mehr Gäste kommen. «Wenn man bei einem Cocktailempfang brüllt, ist die Stimme nicht gerade die Beste», sagte die Forscherin. Genauso sei es, wenn die Sperlinge gegen den Stadtlärm anschreien müssten.

Lockdown verbessert Liebesleben von Spatzen
Mit dem Abnehmen des Lärms während der Corona-Beschränkungen hätten die Männchen plötzlich viel «besser und sexier» geklungen: «Für Weibchen klangen sie nach besseren Partnern.» Obwohl sie nun leiser riefen, waren sie in der ruhigen Stadt zudem in einem doppelt so grossen Umkreis zu hören wie vorher.
Die Erkenntnisse der Studie zeigen laut den Forschern, wie schnell Vögel sich an veränderte Bedingungen anpassen können. Langfristige Lösungen zur Bekämpfung von Lärm könnten positive Auswirkungen wie etwa eine höhere Artenvielfalt haben.

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Freitag, 2. Oktober 2020, 20:51

Süßes Mädchen reagiert skeptisch auf Fragebogen der Lehrerin

Zitat

"Sie möchte meine Identität klauen"
Name, Alter, Telefonnummer, Adresse, Namen der Eltern… diese und viele weitere Fragen stehen auf einem Bogen, den eine Grundschülerin in den USA ausfüllen soll. Aber diese Fragen sind ihr nicht ganz geheuer. Für das Mädchen ist klar: Die Lehrerin will ihre Identität klauen.

Süßer Tweet geht durch die Decke
Diese kleine aber süße Geschichte twitterte eine Mutter in den USA. "Meine Tochter weigert sich, das hier auszufüllen, und weist auf die vielen Felder hin, die beweisen, dass ihre Lehrerin versucht, ihre Identität zu klauen", schreibt Userin "Judge Jessica" zu dem Foto. Offenbar wollte die Lehrerin nur, dass alle Schüler ihren Charakter beschreiben. Ziemlich kurios, findet die Kleine.
Die Twitter-User feiern den Tweet der Mutter, dafür gab es schon fast 10.000 Likes. Ein User findet die Kritik der Grundschülerin sogar sehr gut. Sie habe völlig zurecht den Charakter-Bogen hinterfragt. Mit ihrer vorsichtigen Reaktion sei sie ein gutes Vorbild für die nächsten Generationen. Der Datenschutz ist dem kleinen Mädchen offenbar jetzt schon super wichtig.

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Freitag, 9. Oktober 2020, 21:07

"Spot" - der Roboterhund erobert das Netz

Zitat

Ein Hund als Haustier ist zu langweilig? Wie wäre es denn dann einmal mit einem Roboterhund, der überwachen, tanzen und Schafe hüten kann - unser Netzfundstück der Woche.

In den USA hat das Unternehmen "Boston Dynamics" einen Roboterhund namens "Spot" entwickelt, der inzwischen im Netz für Aufregung sorgt. Treppen, unebenes Gelände, steinige Pisten: All das soll für den Roboter kein Problem sein. Und wem das noch nicht reicht: Die Maschine kann auch noch tanzen.
Im Internet kursieren bereits mehrere Videos über den Roboterhund, der angeblich in Neuseeland zum Schafe hüten eingesetzt wird. In Singapur dagegen setzt die Polizei "Spot" ein, um zu überwachen, ob die Menschen sich an das Abstand halten in der Corona-Krise halten.
Besonders kurios ist allerdings das Video eines Instagramers aus Kanada: Dem begegnete der Roboter nämlich nachts in einem Wohnviertel. Sein Video wurde inzwischen über 21.000 Mal geliked.
Viele finden den Roboterhund aber eher unheimlich als süß. "Sehr gruselig", schreibt eine Userin beispielsweise unter den Post. Doch keine Sorge: "Spot" läuft nicht herrenlos durch die Straßen Kanadas, wie der Instagramer in seinem Post verrät. Sein Herrchen war während des ganzen Videos ganz in der Nähe.

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Sonntag, 11. Oktober 2020, 22:10

Nach TV-Duell-Szene
Fliegen-Kostüme in den USA ausverkauft

Zitat

Während die US-Vizekandidaten Kamala Harris (55) und Mike Pence (61) zum TV-Duell antraten, sorgte diese Woche eine Fliege für viel Aufsehen. Sie landete direkt auf dem Kopf von Pence. Der Moment wurde im Internet gefeiert. Jetzt wurde daraus ein Halloween-Trend.

Nach dem chaotischen Schlagabtausch zwischen Donald Trump (74) und Joe Biden (77) ging es beim TV-Duell ihrer Stellvertreter eher gemässigt zur Sache. Diese Woche traten US-Vizepräsident Mike Pence (61) und Kamala Harris (55) gegeneinander an. Die Debatte verlief gesittet und wenig spektakulär. Und sorgt doch für einen kuriosen Halloween-Trend in den USA. Fliegen-Kostüme sind so begehrt wie nie!
Denn ein Highlight des Vize-TV-Duells war für viele Zuschauer eine schwarze Fliege. Sie landete kurzerhand auf dem silbernen Haar von Pence und stahl so dem 61-Jährigen kurzzeitig die Show stahl – und das Internet lief heiss. Twitter und Instagram-Accounts wurden angelegt. Die Fliege wurde zum Internet-Star. Inzwischen gibt es einen regelrechten Hype, der bislang anhält.

Nur ein paar Dutzend Kostüme auf Lager
Während sich Amerikaner noch Gedanken über ihr Halloween-Kostüm machen, haben sich viele schon entschieden. Sie wollen die Pence-Fliege darstellen. Mit der Folge: Fliegen-Kostüme für Erwachsene sind mittlerweile in den USA ausverkauft. Das bestätigt ein Sprecher eines grossen Kostüm-Shops gegenüber «TMZ». Normalerweise werden nur ein paar Dutzend Fliegen-Kostüme verkauft. Doch jetzt ist die Nachfrage derzeit einfach zu gross. Bedeutet für Fliegen-Ultras ohne Kostüm: selber Hand anlegen und eine Verkleidung basteln.

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Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:04

Mann will Oma wieder auferstehen lassen - am Ende herrscht Chaos auf dem Friedhof

Zitat

Kurioser Vorfall im US-Bundesstaat Tennessee: Weil ein Mann nach eigener Aussage seine Oma wieder auferstehen lassen wollte, buddelte er mitten in der Nacht den ortsansässigen Friedhof um. Der finanzielle Schaden beläuft sich dabei auf fast 30.000 US-Dollar.

Überall Erdlöcher und beschädigte Grabsteine: Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie Montagmorgen gegen 02.30 Uhr den Friedhof der amerikanischen Ortschaft Knoxville in Tennessee erreichten.
Laut des lokalen Fernsehsenders „WLTV“ hatte ein Augenzeuge die Polizisten zuvor auf einen Obdachlosen aufmerksam gemacht, der auf der Ruhestätte sein Unwesen treiben würde.
Polizei nahm den jungen Mann wegen Vandalismus fest
Als die Offiziere den 34-jährigen Verdächtigen verhörten, lieferte der für das von ihm verursachte Chaos eine ungewöhnliche Erklärung. Mit der Aktion habe er seine auf dem Friedhof begrabene Oma zum Leben wiedererwecken wollen.
Der Mann wurde schließlich wegen Vandalismus und Hausfriedensbruch festgenommen. Um die Schäden zu beheben, sind laut Polizei rund 30.000 US-Dollar – in etwa 25.000 Euro – notwendig.

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Donnerstag, 15. Oktober 2020, 06:38

Ziemlich hartnäckig!

https://youtu.be/9Pg2CDCm34w
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Klaus



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Freitag, 16. Oktober 2020, 22:44

"Wow, das gab es noch nie"
US-Präsident Trump fällt auf Satire-Artikel rein

Zitat

Totalabschaltung bei Twitter? Um die Verbreitung eines Artikels zu stoppen? Diese Falschmeldung verbreitete ein US-Satireportal am Freitag – und Donald Trump glaubte sie prompt.

US-Präsident Donald Trump ist am Freitag auf einen Satire-Artikel reingefallen, wonach Twitter komplett abgeschaltet wurde, um die Verbreitung eines negativen Berichts über seinen Herausforderer Joe Biden zu stoppen. "Wow, das gab es noch nie in der Geschichte", kommentierte Trump in einem Tweet im Zuge seiner morgendlichen Twitter-Aktivität. "Lenkt mehr Aufmerksamkeit auf den schläfrigen Joe und Big T." Mit "Big T" meinte er vermutlich "Big Tech", die großen Technologie-Konzerne, denen Trump und andere Republikaner vorwerfen, konservative Ansichten zu unterdrücken

Satire-Website "Babylon Bee"
Trump verlinkte in seinem Tweet zu einem Bericht der Satire-Website "Babylon Bee", der den kurzzeitigen Twitter-Ausfall in der Nacht zum Freitag behandelte. Dort hieß es unter anderem, Twitter-Chef Jack Dorsey habe versucht, die Server mit einem Vorschlaghammer zu demolieren. Die Satire knüpfte an Ereignisse vom Mittwoch an: Twitter blockierte Links zu einem Artikel der "New York Post", in dem es um eine angebliche E-Mail von Bidens Sohn Hunter ging. Der Online-Dienst begründete das Vorgehen damit, dass in dem Bericht auch Dokumente mit persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen abgebildet waren.
Der Tweet kam einen Tag nachdem Trump bei einer im Fernsehen übertragenen Fragestunde mit Wählern seine Twitter-Aktivität verteidigen musste. Moderatorin Savannah Guthrie sprach ihn auf seinen Retweet der Behauptung an, dass von US-Soldaten nur der Doppelgänger des Top-Terroristen Osama bin Laden getötet worden sei. Trump verwies darauf, dass dies nur ein Retweet gewesen sei und sich jeder seine eigene Meinung bilden könne. Guthrie konterte: "Sie sind der Präsident, Sie sind nicht der verrückte Onkel von irgendjemandem."

Der "Babylon Bee" lieferte Trump unterdessen Stoff für den nächsten Artikel. "Präsident Trump erklärt die "Babylon Bee" zu seiner vertrauenswürdigsten Nachrichtenquelle", verkündete die Website am Freitag.

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