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Otto

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Sonntag, 11. Juli 2021, 19:31

Pfauen-Invasion in Los Angeles lässt Anwohner verzweifeln

Zitat

Schön anzusehen, nur blöd zuzuhören
Während manche Menschen hierzulande Geld bezahlen, um einen Pfau mal aus nächster Nähe zu betrachten, können einige Anwohner von Los Angeles die Tiere nicht mehr sehen. Wegen der Corona-Pandemie hatten die Vögel genug Zeit, sich ungestört zu vermehren und ihren Lebensraum zu erweitern. Blöd nur, dass sie sich den mit Menschen teilen, die von dem Gekreische der Riesenvögel nur noch genervt sind.

"Sie klingen wie Babys, die durch ein Mikrofon gequält werden"
Und es bleibt nicht nur bei Lärm: Sie zerstören Vorgärten, lassen ihren Dreck überall liegen und greifen außerdem gerne mal Autos an, weil die Pfauen sich von ihrer eigenen Reflexion bedroht fühlen. Gegen den scharfen Schnabel der Vögel hat eine lackierte Autotür nur wenig Chancen.

Stadt reglementiert den Umgang mit den Vögeln
Das wäre alles eigentlich kein Problem, weil Pfauen meist nicht allzu lange an demselben Ort verweilen – es sei denn, sie werden gefüttert. Deshalb scheinen sich die Vögel aktuell auch so gut zu fühlen – und die Anwohner umso schlechter. Das Füttern der Tiere steht darum bald unter Strafe: Das Füttern eines Pfaus kann umgerechnet bis zu 850 Euro kosten, Wiederholungstätern drohen bis zu sechs Monate Haft.

Selbsternannter Pfauen-Flüsterer soll Abhilfe schaffen
Jonathan Gonzales ist der Mann, der den Anwohnern von Los Angeles bei diesem Problem helfen soll. Angeblich kann er mit den Tieren kommunizieren. Das wirkt für Außenstehende erstmal etwas befremdlich – scheint aber zu funktionieren. Im Interview mit ihm hat eine Anwohnerin aber eine sehr deutliche Meinung zum Pfauen-Flüsterer, die nicht gerade positiv ausfällt. Was sie gesagt hat, erfahren Sie im Video.

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802

Mittwoch, 14. Juli 2021, 19:15

"Rat-City" Chicago will Rattenplage eindämmen - mit streunenden Katzen

Zitat

Nachfrage riesig: Zwei Jahre Wartezeit für "Cats at Work"-Patenschaft
Schon zum sechsten Mal in Folge wurde Chicago zur "rattenreichsten" Stadt der USA ernannt. Ein unrühmlicher Titel, den die "Rat-City" loswerden will – und zwar mit auf den ersten Blick kurios anmutenden Mitteln. Streunende Katzen werden in Gegenden mit hoher Nagetier-Frequenz ausgesetzt, um die Plage einzudämmen. Ein Erfolgsmodell, das sich längst bewährt hat.

Statt im Heim eingeschläfert zu werden, vertreiben die Katzen Ratten
Wer jetzt denkt: Aber dann folgt doch eine Katzenplage – werden als nächstes die Hunde losgelassen?, irrt. Denn der Plan ist auch in diese Richtung ausgefeilt. Sämtliche "Community Cats" werden vorab kastriert und geimpft und anschließend freiwilligen Haus- und Geschäftsbesitzern anvertraut, die sich verpflichten, sie mit Futter, Wasser, Unterkunft und Pflege zu versorgen und auch medizinisch zu betreuen. Beheizte Outdoor-Katzenhäuschen und Wassernapf, Katzenklo und Wärmekissen können von der gemeinnützigen Organisation "Tree House Humane Society" (THHS), die das "Cats at Work"-Programm ins Leben gerufen hat, gegen Gebühr ausgeliehen werden. Im Gegenzug hält die Fellnase die Gegend sauber.
Alle tierischen Jäger sind Stammgäste in Tierheimen und/oder Streuner, die etwa ihr ursprüngliches Habitat verloren haben (z.B., weil sie in einsturzgefährdeten Gebäuden hausten, die abgerissen wurden), nicht in ihre frühere Kolonie reintegriert werden können und sich nicht als Hauskatzen eignen. Statt im Heim zu versauern, am Ende womöglich noch eingeschläfert zu werden, können sie nun ihren Jagdtrieben nachgehen und werden versorgt. Eine klassische Win-Win-Situation.

Katzen-Pheromone schlagen Ratten in die Flucht
Seit 2012 hat THHS nach eigenen Angaben bereits 1.000 Katzen in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) ausgesetzt. Je nach Bedarf seien das zehn bis 15 pro Monat. Auch wenn Ratten nicht ihre bevorzugte Beute seien, würden sie in der Regel dennoch einige von ihnen töten, wenn sie eine Gegend neu erobern, sagt Sarah Liss von THHS. Die Ratten würden dieses Areal dann meiden. Zudem verströmen Katzen Pheromone, die demnach ausreichen, um die krankheitsübertragenden Nager fernzuhalten. So wird auf der Internetseite sogar empfohlen, den Katzenkot in die Rattenlöcher zu kippen, um die Untermieter zu vertreiben.
Aktuell sei das Interesse an einer Patenschaft so groß, dass es eine Warteliste gibt. Wartezeit: bis zu zwei Jahre! Aus diesem Grunde seien die Neuanmeldung aktuell auch ausgesetzt, heißt es auf der Homepage. Doch nicht nur die Nachfrage ist hoch, auch der Erfolg gibt dem Programm recht. "Viele unserer Kunden haben uns erzählt, dass sie, bevor sie Katzen hatten, vor ihr Haus getreten sind und ihnen Ratten über die Füße liefen", sagt Liss dem TV-Sender WGN-TV. Dies habe sich deutlich gebessert. Das CAT-Programm sei zu 100% effektiv, wenn es darum gehe, Ratten loszuwerden.

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803

Mittwoch, 14. Juli 2021, 21:25

USA: Kurioser Fund unter der Treppe

Zitat

Was Renovierungsarbeiten nicht alles zu Tage bringen: Ein Mann aus Detroit in den USA wollte die Hintertreppe seines Hauses neu errichten und fand beim Abriss der alten Bowling-Kugeln - 160 an der Zahl.

David Olsen nahm die Betontreppe hinter seinem Haus auseinander, als ihm ein runder Gegenstand im Sand unter den Stufen auffiel. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine altmodisch anmutende Bowling-Kugel von der Firma Brunswick Bowling Products.
"Ich habe mir nicht viel dabei gedacht", sagte Olsen der Zeitung Detroit Free Press. Auch, als er weitere Kugeln fand, wunderte er sich noch nicht. "Ich vermutete, dass ein paar davon einfach als Füllmaterial verwendet wurden." Doch je tiefer er grub, desto mehr Kugeln kamen zum Vorschein.

Bei 160 hörte er zu graben auf
In einem Facebook-Post hielt er seine Follower über die Arbeiten - und die Bowling-Kugel-Zählung - auf dem Laufenden. Ursprünglich hatte er von 50 Kugeln berichtet, bis zum frühen Nachmittag war er bei 120 angelangt. 158 war die finale Zählung am Tag seiner Bauarbeiten, jedoch hat er der Zeitung zufolge seitdem zwei weitere ausgegraben, was die Gesamtzahl auf 160 bringt.
Wie viele sich tatsächlich unter der Treppe und dem Haus verbergen, ist jedoch nicht bekannt. Olsen sagte, er könne noch weitere Kugeln unter der Erde fühlen, wolle aber nicht noch tiefer graben.
Der ursprüngliche Grund für seinen Facebook-Post, der mit Tausenden Likes und mehr als 1300 Kommentaren viral ging, war Verwunderung gewesen. Doch ehemalige Mitarbeiter der Firma Brunswick bestätigten ihm, dass es unter ihnen früher gang und gäbe gewesen sei, aussortierte Kugeln mit nach Hause zu nehmen, um sie anstelle von Kies oder Sand bei heimischen Bauarbeiten zu verwenden.
Auch Sorge trieb den Vater dreier kleiner Kinder um, weswegen er das Unternehmen kontaktierte, das mittlerweile in Mexiko produziert. Anhand der Seriennummern konnte jedoch ermittelt werden, dass die Bowling-Kugeln in den 1950ern hergestellt wurden und keinerlei giftige oder gefährliche Materialien enthielten. Er könne sie ohne Bedenken entsorgen.
Das hat Olsen allerdings nicht vor. "Viele werde ich behalten", sagte er. "Die hübscheren verwende ich als Beetumrandung. Meine Frau bastelt sehr gerne und hat auch ein paar Projekte im Sinn." Ein paar der Kugeln wurden der Kirche gespendet, die sie bei einer Familienveranstaltung für Spiele verwenden wollen. Und Olsens Stiefvater, der Möbel baut, will die restlichen in Beine für seine Unikate verwandeln. Nach 70 Jahren im Untergrund erhalten die Bowling-Kugeln nun also dank DIY und Upcycling ein neues Leben.

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804

Freitag, 23. Juli 2021, 21:38

San Francisco
Gitarrist spielt Duett mit summender Brücke

Zitat

Die berühmte Golden Gate-Brücke in San Francisco macht seit letztem Jahr Musik.
Sie hatte ein neues Geländer bekommen. Durch das bläst der Wind und lässt Töne entstehen. Manche nennen es ein Summen, andere sprechen von gespentischem Geheul und vergleichen es mit Sirenen. Der Gitarrist Nate Mercereau hat die Golden Gate Bridge jetzt "das größte Windinstrument der Welt" genannt. Er hat die Töne aufgenommen und dazu Gitarre gespielt. Entstanden sind Duette mit der Brücke, die er jetzt veröffentlicht hat. Der Gitarrist sagte, er hörte im Brückengeräusch verschiedene Noten. So sei etwas Einzigartiges und Schönes entstanden.

Link

Einzigartig – ja, ok; schön – mh, nö. ^^
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805

Freitag, 23. Juli 2021, 22:48

Möwe kracht Achterbahn-Gast ins Gesicht - bei 120 Sachen!

Zitat

Ups! Diese Fahrt im Freizeitpark hat sich Kiley vermutlich anders vorgestellt
Wer hätte es gedacht, aber auch in der Luft – zum Beispiel beim Achterbahn fahren – lauern jede Menge Gefahren. Diese sch(m)erzhafte Erfahrung musste nun auch die 13-jährige Kiley aus Pennsylvania, USA, machen: Bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h knallte ihr nämlich eine Möwe mitten ins Gesicht. Und die Kamera hielt die Kollision zwischen tierischem Bruchpilot und Teenie auch noch fest. Die Bilder gibt's im Video.

Mensch vs. Möwe - wer gewinnt?
Die kuriose Begegnung zwischen Möwe und Mensch ereignete sich laut Fox29 Philadelphia bereits am 6. Juli in einem Vergnügungspark in Wildwood, New Jersey. Auf der Attraktion "SpringShot", bei der die Fahrgäste mit 120 Sachen wie Kanonenkugeln in die Luft geschleudert werden, wollten die Freundinnen Georgia Reed und Kiley Holman aus Pennsylvania eigentlich nur eine coole Zeit miteinander verbringen.
Georgia, die anscheinend ihren Geburtstag feierte, war während der Fahrt allerdings etwas zu sehr mit Schreien beschäftigt, als dass sie bemerken konnte, dass ihre Freundin plötzlich eine Möwe mitten im Gesicht kleben hatte. Kiley war über den Zusammenprall "not amused" und sagte gegenüber dem US-amerikanischen Fernsehsender: "Ich wusste, dass es kein Zurück mehr gab und sie mich einfach treffen würde. Ich wusste nicht genau, was ich tun sollte. Also packte ich sie und warf sie schnell von mir weg."
Dem Mädchen – und natürlich der Möwe – ist aber zum Glück nichts Schlimmes passiert. Mit dem schnellen Fahrgeschäft wollen Georgia und Kiley aber vermutlich erstmal nicht mehr fahren, zu groß sind die Gefahren der Lüfte. Ob die Möwe das genauso sieht?

Link mit Video
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Sonntag, 25. Juli 2021, 19:48

Röhren wie ein Hirsch: Kuriose WM in den US

Zitat

Fiepen, röhren, röcheln: Wer klingt am ehesten wie ein Rothirsch? Bei einer Weltmeisterschaft der etwas anderen Art im US-Bundesstaat Utah ist genau diese Frage geklärt worden. Der diesjährige Gesamtsieger heißt Cody McCarthy und kommt aus Idaho

Link zum Video
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807

Sonntag, 8. August 2021, 20:10

Fisch mit „Menschen-Zähnen“ sorgt im Netz für Aufregung – was es damit auf sich hat

Zitat

Weißer Hai ist out – gerade erntet ein kurioser Fisch mit „Menschenzähnen“ zahlreiche Klicks auf Facebook. Was hat es mit dieser merkwürdigen Kreatur auf sich?
Photoshop oder doch echt? Das Foto eines Fisches wird gerade heiß auf Facebook diskutiert. Zu sehen ist eine ulkige Kreatur, dessen Maul eine Reihe von menschenähnlichen Zähnen offenbart.
Aufgenommen wurde es an der Atlantikküste am „Jenette’s Pier“, einem beliebten Angler-Ziel im US-Bundesstaat North Carolina. Die Betreiber stellten es online.
Angler Nathan Martin freute sich sichtlich: „Es ist ein wirklich guter Fang und er schmeckt sehr gut“, erzählte er gegenüber „McClatchy News“.

Kein Photoshop: Schafskopf-Brasse lebt an Atlantikküste
Tatsächlich handelt es sich hierbei um ein echtes Bild. Sogenannte Schafskopf-Brassen kommen vor allem an der nordatlantischen Küste zwischen Kanada und dem Golf von Mexiko vor. Die meist schwarz-weiß gestreiften Fische besitzen mehrere Reihen an Backenzähnen, mit denen sie Schalentiere wie Krebse aufknacken können.
Woher die Schafskopf-Brasse ihren Namen hat, lässt sich angesichts dieser Pracht an Zähnen wohl erahnen.

Link mit Bild
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Sonntag, 8. August 2021, 21:49

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Freitag, 13. August 2021, 21:36

Kötbullargeruch – Jetzt setzt Ikea dem Duftkerzen-Irrsinn die Krone auf

Zitat

Was verbinden Kunden wohl am meisten mit dem schwedischen Möbelriesen? Wahrscheinlich Kötbullar! Die Fleischbällchen sind so kultig, dass es in den USA nun eine Duftkerze damit gibt. Woher kommt der Hype?

Duftkerzen sind eigentlich ganz okay. Nun gut, bis auf die mit penetrantem Vanilleduft. Die Art von Kerzen, die so riecht, als habe man gerade eine Parfümerie überfallen. Eine hochwertig parfümierte Kerze in einem hübschen Glas kann ein gemütliches Ambiente schaffen. Für die sogenannte Generation Z, also jene Menschen, die zwischen 1997 und 2010 das Licht der Welt erblicken, scheinen die duftenden Lichtquellen jedoch einen besonders hohen Stellenwert zu haben.
Überall tauchen sie auf TikTok, Instagram und Co. auf: Luxusmarken wie Gucci, Dolce & Gabbana und Louis Vuitton bringen immer häufiger exquisite Editionen heraus. Aber auch der Klassiker unter den Duftkerzen, Yankee Candle, oder Parfümerien wie Douglas und Rituals stehen hoch im Kurs. Vielleicht, weil die wahre Welt im Moment nicht so kuschelig ist, wie sie sein sollte.
In allen erdenklichen olfaktorischen Varianten sind sie zu finden. Sie tragen obskure Namen wie „Precious Amber“, „Tropical Jungle“ oder sind nach den Metropolen dieser Welt benannt. Kunden des dänischen Dekoladens Søstrene Grene konnten etwa während des Weihnachtsgeschäfts 2020 eine Duftkerze mit dem Namen „Berlin“ kaufen. Wieso bitte? Will irgendjemand wirklich wissen, wie das riecht? Gut, am Ende erfüllen die Kerzen den Raum nicht mit dem urbanen Aroma von Döner, Kippen und abgestandenem Urin, sondern riechen nach Ylang-Ylang oder anderen ätherischen Ölen.

Nun aber das: Ikea bringt in den USA eine Duftkerze namens „Huvudroll“ heraus und sie riecht nach ... Fleischbällchen.

Die dank des schwedischen Möbelhauses weltweit bekannte Delikatesse Kötbullar ist für viele der Inbegriff ihres Ikea-Besuchs. Seit 1985 können Kunden des Möbelhauses diese schlemmen. Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die eher zum Essen als zum Möbel shoppen dorthin fahren. Von daher scheint es nur konsequent, dass der Konzern, der in seinen Filialen Dutzende andere Duftkerzen im Angebot hat, nun auch eine mit Kötbullar anbietet. Wer’s fleischig mag, für den ist das wohl genau das Richtige. Kaufen können Interessierte sie allerdings nicht. Der geruchsintensive PR-Coup ist Teil eines Gewinnspiels, an dem nur US-Kunden teilnehmen können.
Der Marketinggag zum zehnjährigen Jubiläum der hauseigenen Kundenkarte „Ikea Family“ in den USA setzt dem Duftkerzentrend der vergangenen Jahre wohl die Krone auf. Seien wir ehrlich: Niemand wird sich diese Kerze ernsthaft anzünden. Sie ist aber kultig. Das Spiel zwischen Markenkult und heimischen Wohlbefinden haben bereits einige Marken vorher ausgespielt.
Das US-Fast-Food-Restaurant KFC kreierte etwa eine Kerze, die den Duft von frischer Bratensoße verströmt. Der Apple-Zubehörhersteller Twelve South hingegen brachte ein Duftlicht auf den Markt, das wie ein nagelneues MacBook riechen soll. Die Bäckerei Dunkin’ Donuts hat in Zusammenarbeit mit einer Kerzengießerei den Geruch von frischem Kaffee und zuckrigen Donuts ihrer Filiale in ein Glas gegossen. Schauspielerin Gwyneth Paltrow sorgte für Furore, als sie eine Duftkerze präsentierte, die nach ihrer Vagina riechen sollte (Spoiler: Tut sie nicht) – und wenig später bei einer britischen Kundin daheim explodierte.
Sie alle sorgten nicht nur aus PR-technischer Sicht für eine hohe mediale Berichterstattung, sie wurden tatsächlich gekauft. Wieso? Es gibt zwei Erklärungsansätze. Zum einen sind die Marken bei den jungen Kunden überaus beliebt. Eine Bratensoßen-Kerze von KFC? Klingt pervers, aber irgendwie auch witzig. Die Duftkerzen sind ein ironisches Statement zum eigenen Konsumverhalten, das nach Hause geholt werden kann. Zum anderen, und das mag eher auf die Varianten „riecht wie ein neues Notebook“ oder „duftet wie Kaffee und Kuchen“ zutreffen, spenden sie ein befriedigendes Gefühl.

Es gibt tatsächlich Menschen, die stehen insgeheim auf den Geruch von neuen Geräten oder Autos. Wird darüber offen geredet? Wohl eher nicht. Sich aber so eine Duftkerze ins Wohnzimmer zu stellen: Geht klar. Besucher finden das im Zweifel sogar witzig und nicht seltsam, wenn sie diese Kerze auf dem Couchtisch erblicken.
Wie sehr manch einer auf die Filialen der riesigen Konzerne wie Starbucks, Dunkin’ Donuts und Co. eigentlich abfährt, damit wird selten offen umgegangen. Denn die Ketten haben heutzutage ein übles Image: Schlechte Arbeitsbedingungen, die Produkte haben nicht die beste Qualität, sie sind überteuert – so die Vorurteile. Eine Duftkerze, welche die Atmosphäre des Lieblingsladens nach Hause holt, konfrontiert seinen Besitzer bei Freunden wohl seltener mit kritischen Fragen als ein Pappbecher eben jener Filialen. Die Kerze sorgt für Lacher.

Was sagt das aber über uns aus? Vielleicht, dass wir manchmal einfach etwas gelassener mit unseren „Guilty Pleasures“ umgehen sollten – also den Dingen, die andere vermeintlich total komisch finden, uns aber trotzdem Vergnügen bereiten. Dann brauchen wir vielleicht demnächst keine Fleischbällchen-Duftkerzen als ironisches Statement dafür, dass wir das Möbelhauskantinenessen eigentlich ziemlich lecker finden. Aus welchen Gründen auch immer. Oder aber die Duftkerzen sind schlicht und einfach ein Marketinggag.

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Freitag, 20. August 2021, 22:18

Dieb versteckt gestohlenes Pferd in seinem Schlafzimmer

Zitat

Im US-Bundesstaat South Carolina hat ein Pferdedieb für Schlagzeilen gesorgt. Weniger aufgrund der eigentlichen Tat, sondern wegen seines Verstecks.

Ein Hengst im Schlafzimmer – diesen Spruch hat man sicher schon von dem ein oder anderen übermütigen männlichen Zeitgenossen gehört. Ein testosterongesteuertes Lächeln inklusive. Wortwörtlich darf dies aber in einem kuriosen Fall aus den USA gelten, wie die das britische Medienunternehmen „Unilad“ berichtet.
In South Carolina meldeten Nachbarn einen Mann bei der Polizei, der auf einem fremden Pferd die Straße entlanggeritten kam. Dieses führte er anschließend sogar in sein Haus. Der von der Polizei alarmierte Vater des Pferdediebes öffnete den Beamten die Tür der Wohnung. Dort wurden die Polizisten von Pferdeäpfeln im Wohnzimmer begrüßt, wie „Unilad“ schreibt.

Pferd bleibt ruhig
Bei der weiteren Untersuchung des Hauses wartete die nächste Überraschung im Schlafzimmer, wo sich der Mann versteckte. Denn dort stand das Pferd der Rasse Quarter Horse. Mitten im Zimmer. Das Tier blieb zum Glück unbeeindruckt von dem Aufmarsch und verhielt sich ruhig, bis der Besitzer eintraf. Dieser entdeckte eine kleine Verletzung am Knöchel, ansonsten ging es dem Ross gut.
Der Pferdedieb, der bereits wegen anderer Delikte vorbestraft ist, hat nun eine Klage wegen Vieh-Diebstahls am Hals.

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Mittwoch, 25. August 2021, 22:05

Ärzte in Florida werben vor der Presse für Impfung – Medien geben die Aktion als Streik aus

Zitat

Eine Aktion der Ärzte in Florida zur Unterstützung der Impfkampagne in den USA hat eine heiße Diskussion über Fettleibigkeit und Medizinethik in sozialen Netzwerken ausgelöst. Schuld dafür tragen die Medien, die eine Pressekonferenz für einen Streik ausgegeben hatten.

Etwa 75 Ärzte und Krankenschwestern in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida versammelten sich am Montagmorgen vor ihrem Krankenhaus, um vor Fernsehteams für die lokalen Fernsehnachrichten aufzutreten und die Impfkampagne zu unterstützen. Sie verwiesen darauf, dass sie doppelt so viele Coronavirus-Patienten wie im letzten Jahr betreuen müssten und dass die meisten von ihnen ungeimpfte Erwachsene seien. Schließlich forderte das medizinische Personal die Einwohner auf, sich impfen zu lassen, weil sie "erschöpft" seien und "ihre Geduld und Ressourcen zur Neige gehen", wie es einer der Ärzte formulierte.
Die "Morning Joe"-Show vom Fernsehkanal MSNBC präsentierte die Veranstaltung als einen "Streik" – aus Protest gegen die Zahl der COVID-19-Krankenhauseinweisungen in Florida. Ein zweiminütiger Videoschnitt aus der TV-Show wurde dann noch auf Twitter geteilt, wo er unter anderem die Aufmerksamkeit des konservativen Aktivisten Ben Shapiro auf sich zog:

"Wenn dies die neue Politik ist, dass denjenigen, die sich selbst um ihre Gesundheitsprobleme nicht kümmern wollen, die ärztliche Behandlung verweigert wird, wird die Ausdehnung dessen sicher die Sichtweise auf Fettleibigkeit sein."

Das Tweet sorgte für eine Welle der Kritik. Viele Nutzer erwiderten, Fettleibigkeit sei nicht ansteckend und man könne sich dagegen nicht impfen lassen. Ein Vergleich mit COVID-19 sei deswegen ungerecht.
Einige Nutzer machten andere dagegen darauf aufmerksam, dass der Tweet, der die Diskussion über Fettleibigkeit und Medizinethik ausgelöst hatte, auf Fake News basiere. Die Ärzte nahmen an einer normalen Pressekonferenz teil und hatten keinen Streik ausgerufen:

"Wie Fake News fabriziert werden: Nachrichtenagenturen und Nutzer aus dem gesamten politischen Spektrum diskutieren einen vermeintlichen Streik von Ärzten in einem Krankenhaus in Palm Beach heute Morgen, die angeblich auf solche Weise auf die Zunahme von COVID-19-Fällen unter den Ungeimpften in Florida reagiert hätten."

Nach den jüngsten Angaben sind in Florida über 51 Prozent der Bürger vollständig geimpft. In den USA insgesamt beträgt die Impfrate über 52 Prozent.

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Freitag, 27. August 2021, 22:33

Amerika hat ein kurioses Geldwäscheproblem

Der Bargeldfluss in den USA hat durch die Pandemie rapide abgenommen, besonders Münzen sind mittlerweile ein knappes Gut. Das führt zu einem schmutzigen Problem.

Zitat

Während es in Europa selbstverständlich ist, dass Haushalte eine eigene Waschmaschine, oft auch noch einen eigenen Trockner haben, gehen viele US-Amerikaner mit ihrer Dreckwäsche regelmäßig in öffentliche Salons. Denn knapp 20 Millionen US-Haushalte haben keine eigene Waschmaschine. Für die Umwelt ist das eine gute Nachricht, doch die Besitzer schmutziger Kleidungsstücke stehen nun vor einem kuriosen Problem: In den USA gibt es nicht genügend 25-Cent-Münzen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Die aber werden dringend benötigt, um die Maschinen in den Waschsalons in Gang zu setzen.
Die Wechselautomaten in zahlreichen Salons sind nun aber seit Monaten leer, auch Banken und Einzelhändler sind immer weniger bereit, das Geld zu wechseln. Ein Grund dafür ist laut der SZ, dass viele Einzelhändler Kunden aufgrund der Pandemie dazu anhalten, mit Kreditkarte anstatt mit Bargeld zu zahlen. Die Prägeanstalt US Mint reduzierte aus diesem Grund ihre Münzproduktion. Ein weiterer Faktor, der die Situation erschwert: Gerade in Krisenzeiten neigen die Menschen dazu, ihr Bargeld zu horten, anstatt es zur Bank zu bringen.

Wer den Cent nicht ehrt...
Selbst Jerome Powell, Präsident der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), erkennt das Problem und hat eingeräumt, dass der "Münzstrom gewissermaßen zum Erliegen gekommen ist." Um ihre Wäsche trotzdem irgendwie sauber zu bekommen, werden US-Bürger unterdessen erfinderisch. So fuhr beispielsweise ein New Yorker Ehepaar etwa 1.000 Kilometer nach North Carolina, um die Kleidung im Haus der Eltern zu waschen, berichtet die SZ.

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Sonntag, 29. August 2021, 21:42

Weil sie seine Pornos entsorgt haben
Eltern müssen Sohn 38.000 Euro Schadensersatz zahlen

Zitat

Das wird teuer: Ein US-Gericht hat die Eltern eines 43-jährigen Mannes verurteilt, weil sie seine Pornographie-Sammlung vernichtet haben. Nun steht die Summe des Schadensersatzes fest.

In den USA hat ein 43-Jähriger Mann seine Eltern verklagt, weil sie seine Pornographie-Sammlung weg geschmissen haben. Ein Gericht in Michigan hatte dem Mann Recht gegeben und nun verkündet, wie viel seine Eltern dafür zahlen müssen: 38.000 Euro Schadensersatz und etwa 12.000 Euro Anwaltskosten.
David Werking behauptete, seine Eltern hätten kein Recht gehabt, seine Sammlung von Filmen, Magazinen und anderen Gegenständen wegzuwerfen. Er gab an, dass die Sammlung einen Wert von umgerechnet etwa 25.000 Euro hatte.
Der 43-jährige Werking lebte nach seiner Scheidung etwa zehn Monate bei seinen Eltern in Michigan, bevor er nach Indiana zog. Erst nach dem Umzug stellte er fest, dass seine Kisten mit der Pornographie-Sammlung fehlten.
"Es steht außer Frage, dass das zerstörte Eigentum Davids Eigentum war. Die Angeklagten haben wiederholt zugegeben, dass sie das Eigentum zerstört haben", erklärte der Richter bereits im Dezember, als ein Urteil gefällt wurde. Erst jetzt ist die Höhe des Schadensersatzes bekannt gegeben worden.

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Dienstag, 31. August 2021, 21:37

Angebliches Corona-Medikament

US-Tierhandlung will Entwurmungsmittel nur noch an Pferdebesitzer verkaufen

Eine Tierhandlung in Las Vegas sieht eine große Nachfrage nach einem Pferdemedikament, das im Internet als Mittel gegen Corona angepriesen wird. Eine Mitarbeiterin warnt ihre Kunden.

Zitat

Einer Tierhandlung in der US-Stadt Las Vegas geht offenbar ein Entwurmungsmittel für Pferde aus, weil Kunden es für ein Medikament halten, das gegen das Coronavirus hilft.
Eine Mitarbeiterin der Tierhandlung, Shelly Smith, sagte dem Fernsehsender KTNV-Las Vegas, die Nachfrage nach Ivermectin sei in den vergangenen Monaten immer größer geworden. Zuletzt habe sie am Tag mehrere Anrufe von Kunden bekommen, die nach dem Mittel gefragt hätten. Smith vermutet, dass viele Kunden Ivermectin nicht für die Entwurmung ihres Pferds verwenden.
In Internetforen soll das Mittel von Impfskeptikern als Corona-Medikament angepriesen werden, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Auch deswegen sah sich die US-Behörde für Nahrungsmittel und Medikamente (FDA) zu einer drastischen Mitteilung genötigt. Per Tweet teilte die Behörde zuletzt mit: »Sie sind kein Pferd. Sie sind keine Kuh. Jetzt mal ernsthaft allerseits: Schluss damit.«
Das Medikament wird vor allem in der Tiermedizin benutzt, kann aber auch bei Menschen verwendet werden. Im Einsatz gegen Corona ist es laut FDA allerdings nicht nur wenig hilfreich, sondern kann im Gegenteil gefährliche Nebenwirkungen haben. »Verwenden Sie niemals Medikamente, die für Tiere bestimmt sind, bei sich selbst«, so die FDA: »Ivermectin-Präparate für Tiere unterscheiden sich stark von denen, die für Menschen zugelassen sind.«
Die Mitarbeiterin der Tierhandlung sagte, schon vor Monaten habe sie ein Warnschild neben das Medikament gehängt. Weil die Nachfrage aber gewachsen sei, habe sie nun ein zweites Schild angebracht. »Ivermectin wird nur an Pferdebesitzer verkauft«, steht dort: »Sie müssen ein Bild von sich und ihrem Pferd vorzeigen.«
Sie wolle nicht, dass Menschen das Pferdemedikament einnehmen, so Smith: »Sie müssen mir beweisen, dass sie ein Pferd haben, damit ich ihnen dieses Produkt verkaufen kann, denn sie sollten dieses Produkt nicht einnehmen. Es ist nicht für den Menschen bestimmt. Es ist zur Behandlung von Parasiten bei Pferden gedacht«, sagte Smith.

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Mittwoch, 1. September 2021, 21:51

Illegale Tierhaltung
Puma aus New Yorker Wohnung befreit

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Dass US-Amerikaner Großkatzen mögen, weiß man spätestens seit der Netflix-Doku "Tiger King". Die Raubtiere in einer Mietwohnung in der Großstadt zu halten, ist allerdings keine gute Idee. Das fällt auch dem Besitzer eines Pumas irgendwann auf. Jetzt gibt er das Tier freiwillig ab.

In New York City ist ein Puma aus einer Wohnung in einem Privathaus befreit worden. Die elf Monate alte und 80 Pfund schwere weibliche Raubkatze sei in einer konzertierten Aktion von Tierschützern, Polizisten und Zoo-Mitarbeitern in der vergangenen Woche abgeholt worden, der Besitzer habe sie freiwillig abgegeben, teilten die Tierschutzorganisation Humane Society of The United States, die New Yorker Polizei und der Bronx Zoo mit. Am Wochenende sei der Puma namens Sasha zunächst im Zoo betreut worden. Nun sei er auf dem Weg in eine Auffangstation in Turpentine Creek im US-Staat Arkansas, in der Raubkatzen ein Leben lang geschützt und betreut würden.
Die Direktorin der Tierschützer, Kelly Donithan, sagte, der Puma habe relativ viel Glück gehabt, dass sein Besitzer erkannt habe, dass eine Wildkatze nicht für ein Leben in einer Wohnung geeignet sei. Wildtiere gehörten nirgendwo anders hin als in die Wildnis. Der Direktor der Umweltbehörde Basil Seggos fügte hinzu: "Wildtiere wie Pumas sind keine Haustiere. Pumas sehen zwar niedlich und knuddelig aus, wenn sie jung sind, aber diese Tiere können unberechenbar und gefährlich werden."

Nicht der erste Fall
In New York gab es den Angaben zufolge schon früher ähnliche Fälle, in denen gefährliche Tiere in Privatwohnungen lebten. 2003 befreite die New Yorker Polizei mithilfe von Mitarbeitern des Bronx Zoos einen ausgewachsenen Tiger aus einer Wohnung in Harlem. Ein Jahr später wurde ein Kind in Suffolk County im Bundesstaat New York vom Leoparden seines Vaters angegriffen.
Pumas leben in Nord-, Mittel- und Südamerika. Sie gelten nach Tigern, Löwen und Jaguaren als viertgrößte Katzen der Welt. Pumas können in der Wildnis bis zu 100 Kilogramm schwer werden, eine Schulterhöhe von bis zu 90 Zentimetern erreichen, über fünf Meter hoch springen und bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell rennen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Säugetieren.

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Freitag, 3. September 2021, 20:48

Von Rauch umhüllt:
Alligator schnappt nach Drohne und beißt zu

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Und Schnapp – da ist die Drohne plötzlich weg! Auf TikTok geht gerade ein Video viral, welches einen Alligator in Florida zeigt. Er streckt seinen Kopf aus dem Wasser und schnappt sich plötzlich eine Drohne, die über ihm fliegt. Während er darauf rum kaut, sind im Hintergrund panische und erstaunte Menschen zu hören, die zuvor versucht hatten mit der Drohne das Maul des Alligators zu filmen. Doch dann wird es brenzlig: Rauch steigt auf und lässt den Alligator darin fast völlig verschwinden!


Plastik und Lithium für den Alligator gefährlich
Die TikTok-Gemeinde jedenfalls findet`s gar nicht lustig und ist besorgt ums Wohl des Tieres. Unter dem Post sammeln sich viele Kommentare zum umstrittenen Video. Während einige finden, dass das Fliegen von Drohnen in so großer Nähe zu wilden Tieren verboten werden sollte, fragen sich andere, ob die Menschen für den Schaden des Reptils verantwortlich gemacht werden sollten. Schließlich seien Plastik und Lithium aus dem Akku für den Alligator gefährlich. Außerdem soll es in den Everglades, wo die Bilder aufgenommen wurden, ein Drohnenverbot geben.
Laut amerikanischen Medien fügte der TikToker in einem anderen Video hinzu, dass es "George", so nannte er den Alligator, gut gehe und er "immer noch hungrig aussah." Nachdem Google-CEO Sundar Pichai das Video am Mittwoch retweetete, verbreitete es sich auch Auf Twitter rasant.

Link mit Video
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Dienstag, 7. September 2021, 20:39

Projekt in Kalifornien Geld von der Polizei fürs Nicht-Schießen

26 Morde, 119 Verletzte - in San Francisco hat sich die Zahl der Schusswaffen-Opfer im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt. Ab Oktober sollen potenzielle Kriminelle monatlich bis zu 500 Dollar erhalten, wenn sie mit ihrer Waffe niemanden erschießen.

Zitat

Am Anfang will die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Polizei zehn sogenannte Gefährder identifizieren und ansprechen. Gemeint sind Personen, die schon häufiger im Zusammenhang mit gewalttätigen Straftaten aufgefallen sind und von denen die Behörden annehmen, dass sie eine Waffe besitzen könnten.

Kriminelle sollen sich Ziele setzen
Sheryl Davis betreut das neue Programm vonseiten der Stadt San Francisco. Im Lokalfernsehen von ABC7 sagt sie: "Von den Teilnehmenden erwarten wir, dass sie sich in Gesprächen mit dem Thema Öffentliche Sicherheit auseinandersetzen. Sie müssen sich selbst Ziele setzen. Außerdem sollen sie in ihrem Stadtteil auftreten und mit den Leuten vor Ort reden."
Die Idee, potenziellen Straftätern Geld in die Hand zu geben, um sie als eine Art Botschafter in ihren Stadtteilen zu nutzen, ist nicht ganz neu. In einem Vorort von San Francisco, in Richmond, ist das Programm bereits erfolgreich getestet worden, erzählt der dortige Initiator Devone Boggan. Das "Nachbarschaftsbüro für Sicherheit" habe man geschaffen, damit es zu weniger Schießereien kommt oder diese ganz aufhören.

Schießereien und Morde um 70 Prozent zurückgegangen
David Muhammad leitet eine gemeinnützige Organisation, die sich für eine Strafrechtsreform in den USA einsetzt. Er hat die ungewöhnliche Aktion in Richmond verfolgt und erklärt, Schießereien und Morde seien um 70 Prozent zurückgegangen.
In Richmond ist damals allerdings zu einem schweren Vorfall gekommen: Ein Teilnehmer des Programms hatte eine Person erschossen und wurde daraufhin zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Mutter des damaligen Opfers beklagte im ABC-Fernsehen, dass man Kriminellen nicht die Waffen weggenommen habe. Man habe ihnen sogar Geld gegeben, damit sie mehr Waffen kaufen könnten.

Programm könnte ausgeweitet werden
Sheryl Davis von der Stadtverwaltung in San Francisco meint dazu: Aus dem Vorfall im Nachbarort habe man gelernt. Ziel sei es, die Gesellschaft zu verändern und nicht andauernd auf das Negative zu schauen. Sollte der erste Pilotversuch im Oktober erfolgreich starten, dann will man ihn San Francisco auf maximal 30 Teilnehmende ausweiten.

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Samstag, 11. September 2021, 11:33

Skurrile Wissenschaft
Kaugummi-Bakterien und Kino-Düfte: Ig-Nobelpreise verliehen

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Kuriose Forschung und viel Klamauk: Die schrillen Ig-Nobelpreise sind Kult. Wegen der Corona-Pandemie konnte die Gala zwar auch dieses Jahr nur online stattfinden. Doch viel Skurriles gab es trotzdem - und unter den Preisträgern auch deutsche Wissenschaftler.

[Cambridge - ]Bakterien in weggeschmissenen Kaugummis und Bärte zum Schutz vor Faustschlägen ins Gesicht: Zehn wissenschaftliche Studien, die „erst zum Lachen und dann zum Denken anregen“ sollen, sind in den USA mit „Ig-Nobelpreisen“ ausgezeichnet worden (gesprochen „ignoble“, was übersetzt etwa unehrenhaft heißt).

Wegen der Corona-Pandemie wurde die traditionell schrille Gala in der Nacht zum Freitag bereits zum zweiten Mal in Folge ausschließlich übers Internet veranstaltet. „Ihr könnt dabei jede verdammte Sache machen, die ihr wollt“, sagte die Zoologin Sabine Begall von der Universität Duisburg-Essen in einer kurzen Eröffnungsrede. „Schreit euer Handy an oder esst etwas.“ Die zum 31. Mal verliehenen undotierten Auszeichnungen sollen nach Angaben der Veranstalter „das Ungewöhnliche feiern und das Fantasievolle ehren“.
Zwei Ig-Nobelpreise gingen - zumindest teilweise - nach Deutschland: So bekamen Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, Neuseeland, Griechenland, Zypern und Österreich die Ehrung in der Kategorie Chemie für die chemische Analyse der Luft in Kinos um zu testen, ob die von Zuschauern produzierten Gerüche zuverlässig den Grad von Gewalt, Sex, antisozialem Verhalten, Drogengebrauch und Fluchen in dem Film auf der Leinwand widerspiegeln. Die Gewinner Jonathan Williams, Christof Stönner, Jörg Wicker, Nicolas Krauter, Bettina Derstroff, Efstratios Bourtsoukidis, Thomas Klüpfel und Stefan Kramer arbeiten am Max-Planck-Institut für Chemie sowie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Forscher aus Deutschland, Großbritannien und der Türkei bekamen den Preis in der Kategorie Medizin für den Beweis, dass Orgasmen beim Sex genauso effektiv wie abschwellende Medikamente dabei helfen, die Nasenatmung zu verbessern. Zu den Gewinnern gehören Olcay Cem Bulut und Burkard Lippert, die in Heidelberg und Heilbronn arbeiten.
Außerdem bekamen unter anderen Wissenschaftler aus Spanien und dem Iran einen Preis in der Kategorie Ökologie für die Nutzung genetischer Analysen. Mit deren Hilfe wurden verschiedene Arten von Bakterien identifiziert, die sich in weggeschmissenen Kaugummis finden, die auf Bürgersteigen in unterschiedlichen Ländern kleben. Kaugummi kauend bedankten sich die Preisträger für die Ehrung.

Forscher aus den USA bekamen die Auszeichnung in der Kategorie Frieden für das Testen der Hypothese, dass Bärte in der Entwicklung des Menschen entstanden, um sich vor Faustschlägen ins Gesicht zu schützen - und bedankten sich mit umgehängten langen Bärten. Für die Forschung seien Modelle benutzt worden, sagte einer der Wissenschaftler. „Wir haben uns nach einiger Überlegung dagegen entschieden, uns gegenseitig mit der Faust ins Gesicht zu schlagen - ob mit oder ohne Bart.“
Susanne Schötz, eine Forscherin aus Schweden, die den Preis in der Kategorie Biologie für ihre Erforschung der Kommunikation zwischen Katzen und Menschen bekam, nahm die Ehrung mit einem Haarreif samt Katzenohren darauf an. „Was für eine Ehre, ich bin sprachlos“, sagte Schötz - und ahmte dann zahlreiche verschiedene Katzenlaute nach.
Wissenschaftler aus Frankreich, der Schweiz, Australien, Österreich, Tschechien und Großbritannien bekamen den Preis in der Kategorie Wirtschaft für die Entdeckung, dass das Übergewicht der Politiker eines Landes ein guter Indikator für die Korruption in diesem Land sein könnte. Forscher aus Namibia, Südafrika, Tansania, Simbabwe, Brasilien, Großbritannien und den USA wurden geehrt für den experimentellem Versuch, ob es sicherer ist, Nashörner in der Luft falsch herum zu transportieren.
Normalerweise verfolgen mehr als 1000 Zuschauer die Gala live vor Ort in einem Theater der Elite-Universität Harvard. Aber auch bei der rund anderthalbstündigen Online-Preisverleihung, die diesmal unter dem Oberthema „Maschinenbau“ stand, flogen Papierflieger, gab es Sketche, bizarre Kurz-Opern und noch viel mehr skurrilen Klamauk.
„Wir hoffen, dass die Pandemie bis nächstes Jahr gezähmt ist und wir unsere 32. Verleihung wieder in unserem traditionellen Zuhause machen können“, sagte Moderator Marc Abrahams, Herausgeber einer wissenschaftlichen Zeitschrift zu kurioser Forschung - bevor er die Gala wie immer mit seinen traditionellen Abschlussworten beendete: „Wenn Sie dieses Jahr keinen Ig-Nobelpreis gewonnen haben, und besonders dann, wenn Sie einen gewonnen haben: mehr Glück im nächsten Jahr!“

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Mittwoch, 15. September 2021, 21:37

Warum dieser Rattenmann in New York sein Unwesen treibt

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Er sitzt auf Mülleimern, erschreckt junge Frauen und begeistert Tausende Menschen in den sozialen Medien: In New York verkleidet sich ein Mann als Ratte und macht die Straße zur Bühne. Er hat dafür einen ganz einfachen Grund.

Sie gehören zu New York wie gelbe Taxis und Lachs-Bagels: Ratten. Als Bewohner der Stadt geht man ihnen aus dem Weg oder verbringt die Wartezeit an den U-Bahn-Stationen damit, ihr Treiben auf den Gleisen zu beobachten. Die meisten haben sich mit ihnen abgefunden. Es gibt allerdings eine Ratte, die seit dem vergangenen Jahr für ziemliche Aufregung sorgt, und das ist Buddy.
Buddy ist menschengroß, hat einen Schwanz so dick wie ein Baguette und trägt vorzugsweise braune Lederschuhe. Man begegnet ihm in der U-Bahn, auf dem Washington Square Park, auf dem Times Square, in den Shopping-Straßen von Williamsburg – und natürlich in den sozialen Medien, denn dort teilen Tausende Menschen ihre Videos von Buddy mit der Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr ging ein Clip von dem krabbelnden Rattenmenschen viral, in dem er durch U-Bahn-Bahnhöfe und Parks streift.
Nun gibt es nur sehr wenig, was einen abgebrühten New Yorker noch so richtig nervös macht. Aber während man auf den Videos mit Buddy einige Menschen sieht, die die riesige Ratte cool ignorieren, beobachtet man auch regelmäßig ziemlich aufgeregte Reaktionen.
Manche kreischen, andere rennen instinktiv weg, aber fast immer wird gelacht über diesen verrückten Typen, der sichtlich Spaß daran hat, mit einer gigantischen Rattenmaske auf dem Kopf auf Mülleimer zu springen oder sich von Hunden beschnuppern zu lassen.
Unter dem Rattenkostüm steckt ein Schauspieler namens Jonothon Lyons, der seit 2005 in New York lebt, und auch schon in Aufführungen am Broadway sowie an der “Metropolitan Opera” mitgespielt hat.
Lyons entwickelte seinen Rattencharakter schon 2009. Damals konstruierte er die Maske für ein Theaterstück. 2020 belebte er die Rolle dann für den Dreh eines Kurzfilms wieder. Schaulustige teilten danach Videos der Dreharbeiten auf Social Media und der große Zuspruch im Netz motivierte Lyons dazu, mit seiner Buddy-Performance regelmäßig auf die Straße zu gehen.
Warum er das tut? Ganz einfach, weil es die Menschen glücklich mache, sagte er dem Online-Magazin „Vice”. Er hoffe, die Passanten daran zu erinnern, dass New York trotz der Pandemie so lebendig und verrückt ist wie eh und je. „Ich liebe New York. Dass ich jetzt quasi ein Bestandteil von ihr bin ist, als wäre ein Traum in Erfüllung gegangen.” So berühmt wie die gelben Taxen ist Buddy zwar noch nicht, aber das kann, wenn es so weiter geht, eigentlich nicht mehr lange dauern.

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Sonntag, 19. September 2021, 21:37

Missglückter Versicherungsbetrug
US-Anwalt gibt eigene Ermordung in Auftrag

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Der Kriminalfall um Alex Murdaugh gibt den US-Behörden Rätsel auf. Der Mord an Ehefrau und Sohn des Anwalts bringt die prominente Familie zunächst in die Schlagzeilen. Die neuste Entwicklung: Murdaugh gibt an, seine eigene Ermordung beauftragt zu haben, die jedoch auf kuriose Weise scheitert.

Ein prominenter Anwalt aus dem US-Bundesstaat South Carolina hat zugegeben, seinen eigenen Mord in Auftrag gegeben zu haben, damit sein Sohn eine Lebensversicherung in Millionenhöhe kassiert. Alex Murdaugh muss sich nun vor Gericht in Varnville unter anderem wegen Versicherungsbetruges und Falschaussage verantworten. Sein Geständnis ist bloß die jüngste Wendung in dem Kriminalfall, der die Menschen in den USA bereits seit Monaten fesselt.
Der 53-jährige Murdaugh soll einen früheren Mandanten beauftragt haben, ihn zu erschießen. Doch der vermeintliche Plan ging nicht auf: Murdaugh war am 4. September zwar in den Kopf geschossen worden, doch er überlebte leicht verletzt. Im Juni waren die Ehefrau und ein Sohn Murdaughs, der zu einer bekannten Juristenfamilie gehört, ermordet worden. Die 52-Jährige und der 22-Jährige waren tot zu Hause gefunden worden. Die Morde konnten bisher nicht aufgeklärt werden. Murdaugh besteht darauf, nichts mit dem Tod der beiden zu tun zu haben.
Weitere Todesfälle im Umfeld der Familie aus den vergangenen Jahren wurden im Zuge der Ermittlungen nun wieder aufgerollt. Murdaugh räumte außerdem ein, von dem Schmerzmittel Oxycodon abhängig zu sein. Nach Angaben seines Anwaltes habe er das Mittel meist bei seinem früheren Mandanten gekauft. Dieser muss sich nun wegen Tötung auf Verlangen und Versicherungsbetrugs verantworten. Die Richterin legte nun eine Kaution für Murdaugh fest. Er werde jetzt wegen seiner Abhängigkeit in einer Entzugsklinik behandelt.
Murdaugh hatte beschlossen, sein eigenes Leben zu beenden, sagte sein Anwalt Dick Harpootlian. Da er glaubte, dass seine Lebensversicherung einen Ausschluss für Suizid enthielt, sei sein Plan ein Versuch gewesen, etwas für sein ältestes und einziges lebendes Kind zu tun. Dieser hätte zehn Millionen Dollar bekommen sollen.

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