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Otto

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841

Freitag, 12. November 2021, 21:49

Tierischer Teilnehmer wird zum heimlichen Star des New York Marathon

Zitat

Am vergangenen Sonntag versammelten sich wie jedes Jahr Läufer aus allen Ecken der Welt in New York City, um am berühmten New York Marathon teilzunehmen. Viele hatten sich monatelang auf den langen Lauf vorbereitet - und wurden dann von einem kleinen, inoffiziellen Teilnehmer in den Schatten gestellt.

Denn der Star des New York Marathons waren weder die Gewinner, die Kenianer Peres Jepchirchir und Albert Korir, noch die anderen Menschen, die die 42 Kilometer hinter sich brachten, sondern eine kleine Ente namens Wrinkle.
Mit kleinen, roten, eigens für sie angefertigten Schuhen watschelte die kleine Ente schnatternd am Rand der Marathon-Strecke entlang. Dabei konnte sie trotz beachtlichem Tempo für einen plattfüßigen, an fliegende Fortbewegung gewöhnten Läufer zwar nicht annähernd mit der Geschwindigkeit seiner menschlichen Mitstreiter mithalten, stahl diesen aber glatt die Show.
Nicht nur von den Zuschauern vor Ort kamen verzückte Laute und anfeuernde Rufe in Richtung Wrinkle. Auch auf Social Media, wo ein Video des tierischen Marathon-Teilnehmers unter anderem auf TikTok und Youtube geteilt wurde, etablierte die Ente sich zum eindeutigen Star des Events.
Diese Entschlossenheit, dieser Wille, diese Kraft", schwärmte ein Youtube-User in den Kommentaren. "Was für eine wunderbare kleine Ente." Ein weiterer verlangte, dass Wrinkle 2022 seine eigene Startnummer bekommen müsse. Und: "Sie hat mich dazu inspiriert, morgen früh aufzustehen und laufen zu gehen."

Im Alltag immer dabei: Wrinkle ist emotionales Begleittier
Derartiges Lob verdient sich die kleine Wrinkle allerdings nicht nur, wenn sie gerade mal einen Marathon läuft. Sie arbeitet als sogenanntes emotionales Begleittier. So werden in den USA Tiere jeder Spezies bezeichnet, die Menschen mit psychischen Beschwerden im Alltag durch ihre beruhigende Wirkung und Zuneigung unterstützen.
So begleitet Wrinkle seinen Besitzer nahezu überall hin - die empfindlichen Schwimmhäute meist durch seine speziellen Schuhe geschützt - sogar in die New Yorker U-Bahn.

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842

Dienstag, 16. November 2021, 23:37

Aus diesem Grund findet man Rasierklingen in alten US-Häusern

Zitat

Stellen Sie sich mal vor, Sie möchten Ihr Wohnzimmer oder Ihre Küche renovieren – und beim Öffnen der Wände kommen Ihnen Hunderte von rostigen Rasierklingen entgegen. Ganz schön gruselig, oder? Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine schlechte Szene aus einem Horrorfilm, sondern ist den USA ein weitverbreitetes Phänomen. Mit Sicherheit fragen Sie sich jetzt, was Rasierklingen in den Wänden alter US-Wohnhäuser zu suchen haben? Wir verraten Ihnen, was es damit auf sich hat.

Aus diesem Grund stecken Rasierklingen in den Wänden alter US-Häuser
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist das Rasieren nicht nur in Amerika ein weitverbreitetes Phänomen. Denn seit der Hersteller Gilette 1903 mit seinem Rasierhobel das sichere Rasieren im Eigenheim ermöglichte, gehörte der teure Besuch beim Barbier der Vergangenheit an. Eine kleine Sensation, wie Sie sich mit Sicherheit vorstellen können – doch die neue Möglichkeit des Rasierens hatte einen entscheidenden Nachteil: Wohin mit den alten, gebrauchten Rasierklingen?
Wir müssen Sie enttäuschen: Der Grund, warum massenhaft Rasierklingen in den Wänden zahlreicher US-Wohnungen zu finden sind, ist weit aus unspektakulärer, als Sie es sich vielleicht zu Beginn erhofft haben. Denn hinter dem weitverbreiteten Phänomen steckt in erster Linie ein reines Entsorgungsproblem. Da die Klingen nach Gebrauch oftmals mit Haaren, Hautschuppen oder auch Blut kontaminiert waren, konnte man diese nicht einfach so im Hausmüll entsorgen – ein Problem, das vielen von uns heute nicht mehr bekannt ist. Schließlich gibt es heutzutage für fast jeden Gegenstand die richtige Mülltonne.
Doch bis in die 1940er-Jahre wurde der Müll in den USA zu Hause verbrannt und die Asche anschließend als Dünger im eigenen Garten verteilt. Zugegeben, kein Lagerfeuer der Welt kann Metall zum Schmelzen bringen – und die Vorstellung, dass Kinder beim Spielen im Garten auf eine scharfe Rasierklinge treffen, ist ganz schön beunruhigend. Das dachten sich damals wahrscheinlich auch viele Amerikaner:innen. Doch wohin mit den ganzen Rasierklingen?

Medizin-Schränkchen als Entsorgungslösung
Da die Rasierklingen nicht einfach mit dem Hausmüll verbrannt werden konnten, musste also eine neue Lösung her. Dies ließ auch lange auf sich warten, den eine ganze Menge Amerikaner:innen stand vor demselben Problem. In den 1950er-Jahren kamen kleine Medizin-Schränkchen auf den US-Markt, die direkt in die Wand eingebaut waren. In diesem Zusammenhang sollten Sie sich unbedingt vor Augen führen, dass die typischen Trockenbau-Wände in den USA ganz anders aufgebaut sind als in Deutschland. Das heißt: In der Regel bestehen die Wände in US-Häusern aus einem Hohlraum zwischen zwei Holzplatten. Eben in diesen Hohlraum waren die kleinen Medizin-Schränkchen eingelassen. Dabei besaßen diese an der Hinterseite einen Schlitz, durch den man die benutzte Rasierklinge einfach durchstecken konnte.

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Mittwoch, 24. November 2021, 20:36

Liebe Grüße

Klaus



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844

Freitag, 26. November 2021, 22:38

Inferno beim Truthahn-Braten
Talkmaster Jimmy Kimmel lässt Haare

Zitat

Im Hause Kimmel sind nicht nur die jährlichen Feierlichkeiten zu Thanksgiving Tradition. Beim US-Moderator hat sich auch eine gewisse Routine in Sachen Flammeninferno bei der Truthahn-Zubereitung eingeschlichen. Einen Schnappschuss der kuriosen Folgen teilt er mit seinen Followern.

Brenzliger Feiertag für Jimmy Kimmel: beim Zubereiten seines Thanksgiving-Truthahns hat sich der US-Moderator versehentlich ein paar Haare verbrannt. Der 54-Jährige teilte am Donnerstag ein Selfie von sich. Unter seiner Kappe ist deutlich ein versengter Haaransatz zu sehen. "Fröhliches Thanksgiving euch allen", schrieb Kimmel dazu. "Versucht, beim Anfeuern des Ofens nicht eure Haare und Augenbrauen zu verbrennen."
Auf ein Thanksgiving-Dinner musste seine Familie offensichtlich trotzdem nicht verzichten. Kurz darauf postete Kimmel ein weiteres Bild, auf dem er einen knusprigen Truthahn in die Kamera hält. Kimmels älteste Tochter Katie kommentierte auf Instagram schlicht: "Schon wieder?", worauf der Moderator antwortete: "Jap. Es ist jetzt eine Feiertagstradition."

Nicht das erste Mal
Bei einem Auftritt in der "Ellen DeGeneres Show" hatte Kimmel bereits im vergangenen Jahr von einem ähnlichen Missgeschick am US-amerikanischen Unabhängigkeitstag berichtet. Damals habe er an seinem Gasgrill eine "gewaltige Explosion" ausgelöst, die seinen Bart, seine Augenbrauen und seine Wimpern versengt habe. Ein anderes Mal habe er seine komplette Krawatte beim Grillen verbrannt.
Thanksgiving (Danksagung) ist in den USA einer der bedeutendsten Feiertage. Viele Familien kommen am verlängerten Wochenende zum traditionellen Truthahn-Essen zusammen. Nach einer coronabedingten Zwangspause im vergangenen Jahr jubelten zudem in New York wieder Zehntausende Menschen bei der traditionellen Thanksgiving-Parade riesigen Heliumballons zu.

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Sonntag, 28. November 2021, 23:03

Elchherde besetzt Kleinstadt in den USA

Video
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Dienstag, 30. November 2021, 21:48

Amtssitz der US-Präsidenten :
Wie Trump ins Weiße Haus zurückkehren konnte

Zitat

Ein Albtraum für die US-Demokraten ist wahr geworden: Der frühere US-Präsident Donald Trump hat es zurück ins Weiße Haus geschafft. Wie konnte das passieren? Und was steckt dahinter?

Donald Trump ist zurück im Weißen Haus. Zumindest in Form eines Fotos am Weihnachtsbaum seines Nachfolgers Joe Biden. Das goldgerahmte Bild von Trump und seiner Ehefrau Melania ist Teil der am Montag vorgestellten Weihnachtsdekoration des Amtssitzes des US-Präsidenten. An dem Weihnachtsbaum im Saal für Staatsbankette hängen auch Fotos anderer früherer US-Präsidenten und ihrer Ehefrauen von Jimmy Carter bis Barack Obama.
Dass auch das Ehepaar Trump so gewürdigt ist, könnte als weihnachtliches Angebot der Versöhnung gewertet werden. Biden und Trump hatten sich im vergangenen Jahr einen erbittert geführten Wahlkampf um das Präsidentenamt geliefert. Der Republikaner Trump hat seine Wahlniederlage bis heute nicht eingestanden und verbreitet nach wie vor die vielfach widerlegte Verschwörungstheorie vom angeblichen massiven Wahlbetrug.
Das Ehepaar Trump verweigerte dem Ehepaar Biden vor dem Amtsantritt des neuen Präsidenten auch die traditionelle Einladung zum Tee im Weißen Haus - ein klarer Bruch mit den Gepflogenheiten.
In der diesjährigen Weihnachtsdekoration des Weiße Hauses schlägt sich der Zwist aber nicht nieder. Auch an anderen Orten im Weißen Haus wurden Fotos von Trump aufgehängt.
Bidens Ehefrau Jill hat die Dekoration unter das Motto "Geschenke von Herzen" gestellt. Nach Angaben des Weißen Hauses wurden 41 Weihnachtsbäume aufgestellt, mehr als 1800 Meter Schmuckband verwendet, 300 Kerzen aufgestellt und Lichterketten mit mehr als 78.750 Leuchten angebracht. Mehr als hundert Freiwillige arbeiteten eine Woche lang an der Dekoration.

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Mittwoch, 1. Dezember 2021, 09:31

Auch aus Canada gibt etwas zu erzählen.
Der Ahorn Sirup wird knapp, es wurden 22.000 Tonnen aus der "strategischen Reserve" entnommen, um die Nachfrage zu befriedigen. Was wir bisher nicht wussten: es gibt so eine Reserve. Sie wurde geschaffen, um Ahornsirup in schlechten Erntezeiten oder bei Nachfragespitzen vorrätig zu halten. Dies ist derzeit nach einem heißen und kurzen Frühling der Fall, der zu einem geringeren Ertrag geführt hat. Historisch gesehen war 2021 ein durchschnittliches Jahr für die Ahornproduktion in Quebec, mit einer geschätzten Ernte von 133 Millionen Pfund, aber der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 21 %, was das verfügbare Angebot belastete.

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Sonntag, 5. Dezember 2021, 23:40

Weihnachtsverbot

Zitat

Weihnachtsverbot in der Geschichte
1644 hatte ein Beschluss des englischen Parlaments das Feiern von Weihnachten verboten, weil nach Ansicht der reformierten Puritaner das Geburtsdatum Jesu in den Schriften der Bibel nicht genannt und Weihnachten als heidnisches Fest angesehen wurde. Auch ausgelassene Feiern und Alkoholkonsum wurden als Begründungen für das Verbot genannt. Das Weihnachtsfest verschwand jedoch nicht gänzlich und es entstand eine Bewegung, die das Brauchtum bewahren wollte.
1659 wurde in Massachusetts ein Gesetz verabschiedet, das das Feiern von Weihnachten unter Strafe stellte. Dieses Weihnachtsverbot war auf den Einfluss anglo-amerikanischer Puritaner zurückzuführen, die das Weihnachtsfest als "unbiblisch" ansahen. Das Weihnachtsverbot in Massachusetts musste 1681 auf Druck der englischen Regierung wieder aufgehoben werden, jedoch wurde Weihnachten erst 1856 ein staatlicher Feiertag in den Vereinigten Staaten.
Die in Neuengland lebenden Unitarier lehnten noch bis ins 19. Jahrhundert das Feiern von Weihnachten ab.
2013 löste das Bezirksamt von Berlin Friedrichshain-Kreuzberg große Aufregung aus, weil sie beschlossen aus "Gründen der Gleichbehandlung" ein Verbot von allen Festen mit religiösen Hintergrund auszusprechen. Nachdem es Beschwerden von Anwohnern im Zuge des Ramadan Festes gab, wurde einstimmig entschlossen, religiöse Festivitäten in Berlin Kreuzberg komplett zu canceln. Der öffentliche Druck wurde daraufhin so groß, dass die Stadtverwaltung sich gezwungen sah alles wieder zurückzunehmen.
In drei Ländern ist Weihnachten offiziell verboten. Wer trotzdem feiert, dem droht in diesen Ländern sogar eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren:
In Somalia ist Weihnachten verboten, weil sie eine Gefahr für den muslimischen Glauben des Landes darstellt.
In Tadschikistan sind Weihnachtsbäume und Bescherungen in Schulen per Erlass verboten.
In Brunei ist Weihnachten verboten, weil das Fest den nationalen muslimischen Glauben gefährde. Bei Missachtung drohen Strafen von bis zu 20.000 Dollar und fünf Jahren Gefängnis.

Weihnachtsverbot in der Populärkultur
Im Zeichentrickfilm Das verbotene Weihnachtsfest ist es in der kleinen Stadt Ironville verboten Weihnachten zu feiern, weil der Fabrikbesitzer Kovet Weihnachten hasst. Dagegen rebellieren drei Kinder und wollen das Weihnachtsfest wieder einführen.
Im Familienfilm Santa Pfotes großes Weihnachtsabenteuer verbietet die kaltherzige Ms. Stout den Kindern des von ihr geleiteten Waisenhauses Weihnachten zu feiern.
Im Kinderroman Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe, der Fortsetzung von Der Weihnachtosaurus, erblickt der menschliche Protagonist William Trudel durch die Winterhexe eine mögliche Zukunft, in der Weihnachten nicht mehr gefeiert wird, sondern sogar das Feiern von Weihnachten verboten ist.

Link


Auf dieses Weihnachtsverbot bin ich gestossen, als ich das heutige "Türchen" des Adventskalenders von "Der Postillon" geöffnet habe. (:lachtod:)
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Montag, 6. Dezember 2021, 12:54

https://www.tagesanzeiger.ch/amerikas-ki…241769#comments

Gut dass ich in den letzten 30 Jahren etliche Reisen in die USA machen konnte/durfte, jetz endgültig keine Lust mehr.
Nach dem obigem link , Artikel aus den TagesAzeiger endgültig Lust vergangen,
Wie schön und freidlich ist da auch so grosse Kanada :cursing:

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Freitag, 10. Dezember 2021, 22:43

Mann durchbricht Sicherheitsschleuse am Flughafen, um mit einem Jet auf UFO-Jagd zu gehen

Zitat

Im US-Bundesstaat Nevada kam es zu einem außergewöhnlichen Angriff auf die Sicherheitsvorrichtungen eines Flughafens. Der Angreifer wollte sich auf UFO-Sichtung begeben. (Las Vegas)

Ein Mann, der der Polizei mitteilte, er wolle einen Jet stehlen, um in die Area 51 zu fliegen – ein militärisches Sperrgebiet in den USA –, um Außerirdische zu sehen, wurde am Mittwoch festgenommen, nachdem er mit seinem Pkw durch Zäune am McCarran International Airport gefahren ist, dort auf einer Flugzeugrampe parkte und eine Bombendrohung formuliert hatte.
Laut dem Polizeibericht des Las Vegas Metropolitan Police Department wurde der Verdächtige wegen Hausfriedensbruchs, Verbreitung einer Falschmeldung und wegen der Drohung terroristischer Handlungen festgenommen.

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Dienstag, 14. Dezember 2021, 23:09

Überdimensionale Slotmaschine in Las Vegas
Spielautomat spuckt echte Autos aus

Zitat

In Las Vegas (USA) befindet sich ein elf Stockwerke hoher Glasturm, der mit Autos gefüllt ist. Die Idee: Wie bei einer Slotmaschine steckt der Kunde eine Münze in den Schlitz, zieht am Hebel – und bekommt seinen rollenden Jackpot geliefert.

Wir haben ein Stück Wallisellen ZH in Las Vegas gefunden! Das klingt vielleicht übertrieben. Aber irgendwie erinnert der elfstöckige Plexiglas-Turm des Gebrauchtwagenhändlers Carvana in Las Vegas (USA) an den Glasturm des Smart-Händlers neben dem Glattzentrum. Was beide gemeinsam haben: Sie sind voller Autos.
Während der Glasturm in der Zürcher Agglo als schicke Showroom-Garage dient, nutzt ihn der Gebrauchtwagenhändler Carvana mitten in der amerikanischen Wüste, um Autos an seine Kunden auszuliefern. Dieses Erlebnis ist so einzigartig, dass es Autokäufer aus dem ganzen Bundesstaat Nevada anzieht.

Der Auto-Jackpot
Die Kunden erhalten eine grosse Spielmünze, stecken diese in einen Schlitz und ziehen wie beim einarmigen Banditen am Hebel. Kleiner Unterschied zu den Spielautomaten in den Casinos: Der rollende Jackpot ist garantiert! Mit dem Hebel setzen die vermeintlichen Zocker einen Mechanismus in Bewegung, der das von ihnen gekaufte Auto aus dem Glasturm herunterbringt.
Verkäufer Infinite Murphy erklärt: «Wir wollen den Kunden ein einzigartiges Erlebnis bieten, wenn sie sich ihr Auto abholen. Eine Slotmaschine passt perfekt zu Las Vegas.» Das Verfahren zieht: Pro Tag verkauft Carvana fünf bis zehn Autos aus seinem Hochhaus-Spielautomaten. Zusätzliche 15 bis 20 Autos werden ausgeliefert. Die Kunden bekommen ihr Fahrzeug nach Hause geliefert und können es dann sieben Tage testen, bevor sie sich definitiv für oder gegen das Auto entscheiden.
In den USA funktioniert das selbst für Neuwagen, denn die Amerikaner kaufen Autos anders als Europäer. Sie handeln nicht und konfigurieren nicht, sondern kaufen ein Auto direkt ab Platz. Carvana hat dieses Prinzip ins Internet verlagert und ist quasi das Amazon für Autos. Mittlerweile hat sich das Unternehmen zum grössten Online-Autohändler der USA gemausert. Letztes Jahr verkaufte Carvana 244'111 Autos und erzielte einen Umsatz von fast 5,6 Milliarden US-Dollar.
Der Auto-Turm in Las Vegas ist einer von 28 in den USA. Die weit sichtbaren Stützpunkte befinden sich in Metropolen wie Los Angeles, Nashville, Washington D.C. oder Chicago. Den einarmigen Banditen für Autos gibts passenderweise aber nur im Zockerparadies in der Wüste.

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Mittwoch, 15. Dezember 2021, 08:57

Apropos Vegas.
Nicht kurios, aber interessant. Hard Rock kauft das Mirage und will es in den nächsten Jahren zu einem ähnlichen Haus wie in Hollywood/FL machen, einen riesigen gitarrenförmigen Bau...

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Mittwoch, 15. Dezember 2021, 12:42

Apropos Vegas.
Nicht kurios, aber interessant. Hard Rock kauft das Mirage und will es in den nächsten Jahren zu einem ähnlichen Haus wie in Hollywood/FL machen, einen riesigen gitarrenförmigen Bau...

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auch nicht kurios aber interessant...dazu passt...Milliardär R. Branson betreibt jetzt nicht mehr nur noch ein Record Label..Record Music Stores...eine Airline und fliegt mit selbstgebauten Raketen ins All...
nein..Er ist jetzt auch Hotelier in Vegas...
Das ehemalige HARD ROCK Hotel an der Ecke Paradise Rd. (Gegenüber ist das Hofbräuhaus L.V.) ist jetzt ein VIRGIN Hotel.
werde ich im Mai testen... (:tongue:)
the grass is never greener on the other side...

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Donnerstag, 16. Dezember 2021, 21:52

Paar lebt jahrelang mit 80.000 Honigbienen im Badezimmer
Sie kannten das leise Summen hinter der Dusche – doch als ein Paar in Florida beim Renovieren die Wand öffnete, kam deutlich mehr zum Vorschein als erwartet.

Zitat

Ein Ehepaar aus Florida hatte jahrelang Zehntausende Honigbienen zu Gast: Sie wohnten hinter der Duschwand. Wie unter anderem die »New York Times« berichtet, war es für die Grahams in Ordnung, dass die Bienen dort summten. Sie waren offenbar durch ein Loch im Dach ins Haus gekommen.
»Wir lieben die Natur und wir lieben Bienen«, sagte Stefanie Graham der Zeitung. »Also dachten wir uns, ›Klar, kein Problem, lebt in unserer Dusche‹«. Sie seien zwar manchmal gestochen worden, aber es habe keine weiteren Probleme gegeben.

45 Kilo Honig waren im Bienenstock
Nun wollten die Grahams allerdings ihr Bad renovieren, also riefen sie eine Imkerin, die den Bienenstock entfernen sollte. Als diese Anfang November die Wand öffnete, war sie überrascht von der enormen Größe des Bienenstocks: Der Stock war mehr als zwei Meter hoch, 80.000 Bienen lebten dort.
Die Imkerin Elisha Bixler sagte gegenüber der »New York Times«, es hätten 45 Kilo Honig in dem Stock gesteckt. »Der Honig war überall, an den Wänden, auf dem Boden, auf meinen Schuhen, am Türgriff«, sagte sie. Fünf Stunden habe sie gebraucht, um den Bienenstock zu entfernen.
Bixler erzählte, sie habe sich Schutzkleidung übergestreift, und nach der Bienenkönigin gesucht. Deren Hinterleib ist doppelt so groß wie der anderer Bienen. Als sie die Königin gefunden hatte, packte sie diese in eine Art Käfig und stellte diesen in eine Kiste. Das habe dazu geführt, dass alle anderen Bienen der Königin in die Kiste gefolgt seien. Mit einem speziellen Staubsauger holte sie alle Bienen, die den Weg nicht direkt fanden, ebenfalls aus der Wand heraus.
Die Bienen nahm Bixler mit. Sie versorge die Tiere, und bringe sie anschließend in Bienenhäusern unter, sagte sie der »New York Times«. Auch einen Großteil des Honigs nahm sie mit.
»Ich habe mich von den Bienen verabschiedet«, sagte Stefanie Graham der Zeitung. »Und ihnen gesagt, dass sie ein neues Zuhause bekommen.« Ein bisschen Honig behielt das Ehepaar auch. Als süße Erinnerung.

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Sonntag, 19. Dezember 2021, 22:31

Völlig irrer Flitzer in der NFL
Beim NFL-Spiel der Jacksonville Jaguars gegen die Houston Texans stürmt ein Fan mitten im Spiel durch die Endzone - gerade als dort ein Touchdown erzielt wird!

Zitat

Wie konnte das denn passieren?
In der NFL hat eine völlig irre Flitzer-Aktion für Aufsehen gesorgt.
Beim Duell der Jacksonville Jaguars gegen die Houston Texans ist ein Fan auf den Rasen gelaufen - und das nicht nur mitten im Spiel, sondern auch noch beim Touchdown!
Dementsprechend war der Flitzer auf den TV-Bilder zu sehen, als er über den Rasen rannte und danach auch noch mit erhobener Faust den Touchdown feierte.
Doch damit nicht genug.
Der Jags-Anhänger rannte auch noch genau dann durch die Endzone, als Jacksonville in Person von James Robinson per Laufspiel einen Touchdown erzielte.

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Dienstag, 21. Dezember 2021, 21:11

Das nenne ich mal spielerisches Lernen: :rolleyes:

Holocaust simulieren: Drittklässler in den USA müssen Hitler spielen
Massengräber graben, Hitler spielen und so tun, als ob sie Mitschüler erschiessen würden. Kinder in Washington mussten den Holocaust nachstellen.

Zitat

In Washington mussten Drittklässler in einem Rollenspiel den Holocaust nachspielen. Wie die «Washington Post» berichtete, mussten sie so tun, als würden sie Mitschüler erschiessen und Massengräber graben.
An der Elementary School in Washington kam es am Freitag zu seltsamen Szenen. Kinder einer dritten Klasse wurden von der Bibliothekarin aufgefordert, den Holocaust nachzuspielen. Sie soll den Kindern sogar spezifische Rollen zugeteilt haben.
Ein jüdisches Kind musste Adolf Hitler spielen und am Schluss so tun, als würde er sich selbst töten. Ausserdem habe sich die Angestellte auch antisemitisch geäussert. So antwortete sie auf die Frage, wieso die Deutschen all dies getan haben, dass die Juden Weihnachten ruiniert hätten.

Niemand sollte etwas davon erfahren
Obwohl die Bibliothekarin die Kinder bat, niemandem etwas von diesem Rollenspiel zu erzählen, kam es an die Öffentlichkeit. Wie die «Washington Post» schrieb, habe sich der Schulleiter MScott Berkowitz mit einer Mail bei den Eltern entschuldigt.
Er schrieb, dass Schüler niemals dazu aufgefordert werden dürfen, Gräueltaten, Völkermord, Mord oder Krieg nachzuspielen. Ausserdem sei die Schulangestellte mittlerweile suspendiert.

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Samstag, 25. Dezember 2021, 16:59

Weihnachts-Wahnsinn im wilden Westen
Palmen statt Tannenbäume, Maisbrei statt Gans, Gurke statt Weihnachtskugel. Die Bräuche zu Weihnachten sind im Süden der USA teils gewöhnungsbedürftig, hat Peter Bülow festgestellt.

Zitat

Die Lebkuchenzeit in Houston erleben
Nichts kann das heimatliche Gefühl ersetzen, wenn der Nikolaus am 6. Dezember die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest in den gut geputzten Stiefel legt. Weil gerade deswegen die Lebkuchenzeit die begehrteste Urlaubszeit von allen Kollegen am deutschen Konsulat ist und höchstens ein Viertel der Belegschaft von den USA nach Hause fliegen kann, ist eine Bescherung im Kreise der Familie in Deutschland nur alle zwei bis drei Jahre möglich. Und so bleiben wir dieses Mal in Houston – aber was ist spannender, als auch zu Weihnachten in die jeweilige Kultur des Gastlandes einzutauchen?

Wer kennt die Weihnachtsgurke?
Mit einer texanischen Lehrstunde über deutsche Weihnachtsbräuche hatte es für uns vor ein paar Tagen einen lustig interessanten Anfang genommen: Wir als echte „Germanen“ würden doch sicherlich auch eine hier allgemein bekannte Weihnachtsgurke („Christmas pickle“) an unseren Tannenbaum hängen? Unsere fragenden Gesichter bestätigten dann nach einem Blick ins Internet, dass wir zu den über 90 Prozent aller Deutschen zählten, die noch nie davon gehört haben. Über den wahren Ursprung dieser gemüsigen Tradition gibt es mehrere unterschiedliche Theorien, die aber alle dahin führen, dass eine angeblich deutsche Weihnachtsgurke an einem amerikanischen Weihnachtsbaum glänzen muss.

Rote Mützen sind vertraut
Nicht nur die „Pickle“ ist ein Beispiel dafür, dass mit der Entdeckung und der Besiedelung von Nordamerika durch die Europäer auch deren Kultur ihren Weg in die neuen Welten nahm. Jedenfalls erntet man überall ein vertrautes Lächeln beim Tragen einer roten Mütze mit weißer Bommel im Dezember.

Coca-Cola nutzt den Rauschebart für Werbung
Dass der klassische Weihnachtsmann jedoch eine Erfindung des US-Getränkegiganten Coca-Cola sein soll, stimmt wie vieles andere auch nur zum Teil. Den Anfang dieser Tradition machte der im vierten Jahrhundert auf dem Gebiet der heutigen Türkei lebende und für seine Großzügigkeit gegenüber Kindern und Armen bekannte Heilige Nikolaus. Im 17. Jahrhundert brachten niederländische Auswanderer ihren Santa-Claus-Brauch über den großen Teich mit ins heutige New York. Erst 1931 stattete ihn der Coca-Cola-Konzern in einer Werbekampagne mit dem heute überall beliebten freundlichen Gesicht, dem weißen Rauschebart und dem, welch ein Zufall, roten Gewand aus.

Stacheldraht zum Kranz gedreht
Die ersten in Texas bekannten gewordenen Adventskränze haben eine ganz besondere Wildwest-Prägung. Das freie Herumziehen von Rinderherden auf dem endlosen Grasland wurde durch das Einzäunen mit Stacheldraht durch die wachsende Zahl sesshaft werdender Farmer immer schwieriger. Und in Ermangelung passender Tannenzweige wurden zweckmäßigerweise ein paar Meter übrig gebliebener Stacheldraht zu einem Kranz gedreht und an die Haus- oder eher Hüttentür gehängt.

In Maisblätter gewickelt
Durch die Nähe zu Mexiko hat sich bis heute ein traditionelles texanisches Weihnachtsessen noch aus der Zeit der Azteken und Maya gehalten. Die immer noch gern gegessenen Tamales sind ein Gemisch aus Maisbrei, Käse und gehacktem Fleisch, das eingewickelt in Maisblätter gegart auf den Tisch kommt. Für hartgesottene Cowboys ist ein echter Weihnachtsschmaus das Coffee Chili, das mit seinen Zutaten wie Fleisch, Zwiebeln und auch Bohnen zunächst appetitlich klingt, aber dann durch die Mischung mit Kaffee, Kakao und dunklem Bier auf jeden Fall einen Kochversuch wert ist.

Weihnachtsgetränk mit Whiskey
Das Postieren von Keksen und Milch vor dem Kamin hat den netten Grund, auch eine Stärkung für Santa Claus zu spendieren, der sich nach amerikanischer Art von Haus zu Haus durch den Kaminschlot zwängen muss. Und weil zum Wilden Westen der Whiskey gehört wie der Fisch zur Müritz, muss noch ein Weihnachtsgetränk her, das auf den ersten Blick nicht nach einem Saloon aussehen soll, sondern als Mischung aus Whiskey, Sahne, Ei und Zucker in jungfräulichem Weiß strahlt, der „Eggnog“.

Glitzer-Touren mit der Kutsche
Zum prächtigsten aller Feste des Jahres gehört natürlich auch ein dezentes Schmücken des Hauses außen herum – schließlich rühmt sich Texas damit, dass hierzulande alles größer ist als anderswo. Für die gut betuchten Stadtviertel haben sich speziell dafür eine Menge Firmen etabliert, die im Dezember voll damit beschäftigt sind, einen Lichterkettenzauber zu installieren, sodass sich die Anzahl der Lämpchen bei manchen Villen nur noch in Tausenderschritten grob schätzen lässt. Das zieht so viel staunendes Publikum an, dass man nach Sonnenuntergang Touren in Pferdekutschen oder Anhängern buchen kann, um sich den Glitzerglanz straßenweise ansehen zu können bei einer Tasse Glühwein, der in verschiedensten Geschmacksrichtungen bei Aldi Texas angeboten wird. Selbst eine Stromrechnung von weit über tausend Dollar ist für viele Christmas-Fanatiker kein Hindernis, um ihr Haus einmal im Jahr in allen Farben erstrahlen zu lassen. Na dann... fröhliche Weihnachten!

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Sonntag, 26. Dezember 2021, 08:25


Coca-Cola nutzt den Rauschebart für Werbung
Dass der klassische Weihnachtsmann jedoch eine Erfindung des US-Getränkegiganten Coca-Cola sein soll, stimmt wie vieles andere auch nur zum Teil. Den Anfang dieser Tradition machte der im vierten Jahrhundert auf dem Gebiet der heutigen Türkei lebende und für seine Großzügigkeit gegenüber Kindern und Armen bekannte Heilige Nikolaus. Im 17. Jahrhundert brachten niederländische Auswanderer ihren Santa-Claus-Brauch über den großen Teich mit ins heutige New York. Erst 1931 stattete ihn der Coca-Cola-Konzern in einer Werbekampagne mit dem heute überall beliebten freundlichen Gesicht, dem weißen Rauschebart und dem, welch ein Zufall, roten Gewand aus.


Der Nikolaustag ist aber der 6. Dezember und am 24. bringt das Christkind die Geschenke unter den Weihnachtsbaum und nicht der Weihnachtsmann!

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Sonntag, 26. Dezember 2021, 12:39


Coca-Cola nutzt den Rauschebart für Werbung
Dass der klassische Weihnachtsmann jedoch eine Erfindung des US-Getränkegiganten Coca-Cola sein soll, stimmt wie vieles andere auch nur zum Teil. Den Anfang dieser Tradition machte der im vierten Jahrhundert auf dem Gebiet der heutigen Türkei lebende und für seine Großzügigkeit gegenüber Kindern und Armen bekannte Heilige Nikolaus. Im 17. Jahrhundert brachten niederländische Auswanderer ihren Santa-Claus-Brauch über den großen Teich mit ins heutige New York. Erst 1931 stattete ihn der Coca-Cola-Konzern in einer Werbekampagne mit dem heute überall beliebten freundlichen Gesicht, dem weißen Rauschebart und dem, welch ein Zufall, roten Gewand aus.


Der Nikolaustag ist aber der 6. Dezember und am 24. bringt das Christkind die Geschenke unter den Weihnachtsbaum und nicht der Weihnachtsmann!



Zitat

Von dem Christkind haben die meisten US-Amerikaner:innen noch nie etwas gehört, denn stattdessen dort kommt Santa Claus. Der ist vergleichbar mit dem Weihnachtsmann und hat vor allem durch die Coca-Cola Weihnachtswerbung sein heute bekanntes Aussehen verliehen bekommen. Santa Claus reist nach amerikanischer Tradition mit seinen Rentieren durch das Land und bringt allen Kindern durch den Schornstein die Geschenke.

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Dienstag, 28. Dezember 2021, 21:00

130 Jahre alte Zeitkapsel löst Begeisterung in den USA aus

Zitat

In den USA haben Arbeiter einen bedeutenden Fund gemacht: Im Sockel einer Statue haben sie eine Zeitkapsel entdeckt, nach der fieberhaft gesucht wurde. Ein Fund vor wenigen Tagen hatte weniger Euphorie ausgelöst.

Im Sockel einer Statue des Südstaaten-Generals Robert E. Lee ist eine zweite Zeitkapsel entdeckt worden. "Sie haben sie gefunden!", jubelte Virginias Gouverneur Ralph Northam auf Twitter über ein Foto der Kupferschachtel. "Das ist wahrscheinlich die Zeitkapsel, nach der alle gesucht haben."
Vor wenigen Tagen war bereits eine erste mehr als 130 Jahre alte Zeitkapsel im Sockel der abgebauten Statue des Konföderierten-Generals in der Stadt Richmond gefunden worden. Sie enthielt jedoch nicht wie in einem zeitgenössischen Zeitungsartikel beschrieben Relikte aus dem Bürgerkrieg und ein Bild des ermordeten Präsidenten Abraham Lincoln in seinem Sarg, sondern drei Bücher, ein Foto in einem Stoffumschlag und eine Münze. Offenbar hatte ein an der Errichtung der Statue beteiligter Arbeiter sie mit in den Sockel eingemauert.

Hohe Erwartungen
Die nun gefundene zweite Zeitkapsel soll laut Gouverneur Northam am Dienstagmittag geöffnet werden. Sie sei bereits geröntgt worden und enthalte nach Ansicht von Experten vermutlich wie in dem Zeitungsartikel von 1887 beschrieben Münzen, Bücher, Knöpfe und Munition aus dem Bürgerkrieg.
Die Reiterstatue war 1890 zu Ehren des Konföderierten-Generals Robert E. Lee in der ehemaligen Hauptstadt der Südstaaten in Richmond errichtet worden. Im September wurde sie nach Anti-Rassismus-Protesten entfernt. Während des Bürgerkriegs in den 1860er-Jahren spaltete sich der konföderierte Süden von den USA ab und kämpfte für die Aufrechterhaltung der Sklaverei, die damals im Rest des Landes abgeschafft war.

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