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Otto

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861

Freitag, 7. Januar 2022, 19:23

In Texas fallen Fische vom Himmel

Mysteriöses Wetterphänomen stellt Meteorologen vor ein Rätsel

Zitat

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Texarkana haben am Mittwoch gestaunt: Bei einem Gewitter regnet es plötzlich Fische vom Himmel. Meteorologen können über den Grund des Wetterphänomens nur spekulieren.

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862

Sonntag, 9. Januar 2022, 21:58

Football-Fan verklagt New-York-Teams und NFL in Milliardenhöhe

Zitat

Falsche Werbung, Verschwörung und betrügerische Machenschaften! Ein Fan hat die National Football League (NFL) sowie die New Yorker Teams Jets und Giants wohl in Milliardenhöhe verklagt.

Der New Yorker Abdiell Suero hat eine milliardenschwere Klage gegen die Teams New York Giants, New York Jets sowie die NFL eingereicht. Das berichtet unter anderem Sportico.com. Basis für die Anschuldigung ist die Tatsache, dass beide Teams ihre Heimspiele im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey austragen - und nicht in New York. Fans würden dadurch "beleidigt, verspottet, belästigt, gequält und schikaniert" werden, da die Franchises dem Staat New York angehören und nicht ihrer eigentlichen Heimat New Jersey.

Milliardenschwere Klage
Demnach würden "viele NFL-Fans keine Live-Spiele der Teams besuchen, wenn sie im Voraus gewarnt werden, dass die Matches im Bundesstaat New Jersey stattfinden", heißt es in der Klageschrift. Der Weg sei mit teuren und zeitaufwendigen Transportkosten verbunden, die die Fans in Kauf nehmen müssen.
Ähnlich ergeht es den Fans der Dallas Cowboys (Heimspiele in Arlington), des Washington Football Teams (Landover, Maryland) oder den San Francisco 49ers (Santa Clara). Suero beklagt folglich gegen die "künstliche Aufblähung der Einnahmen", die durch betrügerische Machenschaften Preise (Tickets, Merchandise, etc.) in die Höhe getrieben werden.
Der New Yorker fordert dem Bericht zufolge zwei Milliarden Dollar Schadensersatz sowie vier Milliarden Dollar Bußgeld.

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863

Montag, 10. Januar 2022, 20:09

Indy Autonomous Challenge:
Rennwagen ohne Fahrer bei autonomem Rennen in Las Vegas

Zitat

Beim Rennen Indy Autonomous Challenge gewann Team Polimove aus Mailand. Die Forscher der TU München belegten den zweiten Platz und erreichten bis zu 270 km/h.

Bei der Autonomous Challenge in Las Vegas erreichte Team Polimove mit einem per KI gesteuerten Rennwagen den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte das Team der Technischen Universität München. Die Rennwagen waren nicht mit menschlichen Fahrern besetzt, stattdessen steuerte ein Computer die bis zu 270 km/h schnellen Fahrzeuge, die auch Überholmanöver durchführten.Wir sind alle extrem zufrieden mit dem Ergebnis" sagte Professor Markus Lienkamp, Inhaber des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik. "Wir konnten bei diesem Rennen zeigen, was unser autonomes Fahrzeug im Zusammenspiel mit anderen Fahrzeugen bei solchen extrem hohen Geschwindigkeiten leisten kann. Wir sind noch nie so schnell gefahren wie heute."
Bei dem Rennen traten fünf universitäre Teams gegeneinander an. Den zweiten Platz erklärten die Münchner Forscher so: "Zunächst haben wir uns an das gegnerische Fahrzeug rangetastet und sind kontrollierte Überholmanöver gefahren. Dann haben wir die Geschwindigkeit Stück für Stück erhöht. Beim Zusammenspiel aus Wahrnehmung, Bewegungsplanung und Regelung kam es dadurch allerdings zu kleineren Problemen, die in Summe zur Überschreitung des Limits geführt und das Fahrzeug dann letztlich aus der Bahn gebracht haben", sagte Teamleiter Phillip Karle.
Die Forschungsarbeiten aus München werden als Open Source zur Verfügung gestellt, teilte die Universität mit. Zudem wurde die Software-Firma Driveblocks ausgegründet, um eine kommerzielle Verwertung zu ermöglichen.
Die Mannschaft der TU München ging in Las Vegas als Titelverteidiger ins Rennen. Denn im Oktober 2021 waren die Teams schon einmal in Indianapolis aufeinander getroffen: Bei der Indy Autonomous Challenge zählt allerdings allein die höchste gefahrene Geschwindigkeit. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 218 km/h errangen die Münchener Forscher damals den Sieg und erhielten eine Million US-Dollar Preisgeld. Diesmal gab es nur 50.000 US-Dollar.

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Dienstag, 11. Januar 2022, 21:06

Kampf gegen die Pandemie
Wie Québec die Zahl der Erstimpfungen vervierfachte

Zitat

Mit 78 Prozent Erstimpfungen steht Kanada gut da in der Pandemie. Die Provinz Québec zeigt, wie sich noch mehr Menschen in die Impfzentren locken lassen – doch die Erfahrungen sind nur bedingt übertragbar.

Bis vorigen Donnerstag holten sich in der kanadischen Provinz Québec etwa 1.500 Menschen täglich ihre Erstimpfung gegen das Coronavirus. Inzwischen zählt die Regionalregierung in Montreal sogar mehr als 6.000 Erstimpflinge pro Tag, wie Gesundheitsminister Christian Dubé mitteilte.
Einen Grund für die plötzliche Vervierfachung der Impfzahlen nennt Dubé hier nicht, doch der liegt auf der Hand: Nur einen Tag zuvor hatte der Gesundheitsminister eine Verschärfung der Corona-Regeln angekündigt.

Rekord-Infektionszahlen in Kanada
So dürfen in Québec vom 18. Januar an nur noch Menschen mit einem Impfnachweis die staatlichen Geschäfte für Alkohol und Cannabis betreten. Das berichtet die "Montreal Gazette". Seit 2018 ist Cannabis in Kanada auch für den Freizeitkonsum legal. Verkauft wird das Kraut von derselben staatlichen Monopolgesellschaft, die auch den Alkohol vertreibt.
Wegen der Omikron-Variante verzeichnet Kanada zurzeit Rekord-Infektionszahlen mit dem Coronavirus. In mehreren Provinzen gelten wieder Beschränkungen, Schulen sind geschlossen und private Versammlungen untersagt. Die US-Seuchenbehörde CDC rät US-Bürgern von Reisen nach Kanada ab. Sie stuft das Nachbarland nun in die vierte und höchste Risiko-Kategorie ein.

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Sonntag, 16. Januar 2022, 21:46

Mein erstes Mal in einer Cannabis-Verkaufsstelle in den USA

Zitat

Die USA sind eine der größten Tech-Nationen der Welt. Doch welche Trends begeistern die Amerikaner und welche gehen völlig an ihnen vorbei? Genau darüber berichtet Marinela Potor – direkt aus den USA – im BASIC thinking US-Update. Diesmal geht es in eine Cannabis-Verkaufsstelle. Eine Erfahrung, die viel steriler und digitaler ist, als viele denken.

Ich war über die Feiertage in einem klassischen US-Roadtrip unterwegs, von Ohio nach Kalifornien. Stopps auf diesem Weg waren unter anderem der Grand Canyon, Los Angeles und eine Cannabis-Verkaufsstelle.
Letzteres mag etwas seltsam klingen. Doch in einigen Staaten in den USA ist der rekreative Cannabis-Konsum mittlerweile für alle, auch Besuchende, legal. Und ich war sehr neugierig, wie das in der Praxis gehandhabt wird. Es war im Endeffekt komplett anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Am Eingang wartet der Bodyguard
Das fing bereits mit der Cannabis-Verkaufsstelle selbst an. Wer mal in einem Coffeeshop in Amsterdam war: Die Cannabis-Verkaufsstellen in den USA sind das komplette Gegenteil. Wo es in den Niederlanden gemütliche Café-Atmosphäre, entspannte Musik und ein lockere Stimmung gibt, findet man in den USA eine sterile Laborumgebung.
Die Verkaufsstellen sind zudem extrem unscheinbar. Auf den ersten Blick wirken sie mit der häufig langweilig neutralen grünen Aufschrift eher wie ein Versicherungsbüro.
Bis man vor der Tür einem Bodyguard begegnet, der die Kunden skeptisch von oben bis unten abmisst und dann entscheidet, ob man eintreten darf. Doch das ist nur die erste Hürde.

Einlass nur mit Ausweis ab 21 Jahren
Danach tritt man häufig in eine Art Vorraum, an dessen Ende man eine verstärkte Tür wie zu einem Bank-Safe sieht. Doch bevor man eintreten darf, muss man an der Rezeption seinen Ausweis scannen lassen. Das Mindestalter für den Einlass ist 21 Jahre.
Ich habe keine Ahnung, wo diese Daten gespeichert werden, wer Zugriff dazu hat und ob das FBI jetzt weiß, dass ich in einem Cannabis-Shop war. Die Atmosphäre war so einschüchternd, dass ich lieber nicht gefragt habe.
Doch anscheinend habe ich den Test bestanden. Auch mit meinem deutschen Ausweis hatte ich keine Probleme. Wer aber jetzt denkt, dass nach der verstärkten Tür ein kuscheliges Cannabis-Land wartet, der irrt sich gewaltig.

Steril wie ein Labor
Die Dekoration war steriler als in einem Chemie-Labor. Es gab keinen Schnickschnack, keine Verkaufsregale und nicht einmal Stühle. Vermutlich möchte man nicht, dass Kunden dort zu lange verweilen. Stattdessen hingen überall grelle Computerbildschirme.
An diesen konnte man sich per Touchscreen die verschiedenen Produkte, Stränge und THC-Anteile anzeigen lassen. Wer wollte, konnte die Bestellung entweder direkt am Touchscreen abgeben und am Tresen abholen. Wiederkehrende Kunden wiederum können in der Regel eine App herunterladen und ihre Joints und Gummibärchen online bestellen. Das erspart einem das Warten in der Schlange.
Denn, das muss man sagen, die Verkaufsstellen sind sehr gut besucht und haben entsprechend lange Schlangen.
Wer schließlich etwas kauft, wird dann nochmals ausführlich vom Personal über Risiken, Zusammensetzungen und Treuepunkte informiert. Wer will, kann noch seine E-Mail-Adresse hinterlassen, um über besondere Aktionen informiert zu werden.

Cannabis-Verkaufsstellen akzeptieren nur Bargeld
Das einzige, was beim Cannabis-Kauf in den USA nicht digital ist, ist die Bezahlung. Da Marihuana in den USA nicht auf Bundesebene erlaubt ist, sondern nur in einigen Staaten, darf die Bezahlung nicht durch Bundesbanken gehen. Man kann also nur mit Bargeld zahlen. Daher steht auch immer ein Kartenautomat in den Verkaufsstellen.
Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum eine Cannabis-Verkaufsstelle einen bewaffneten Türsteher anheuert. Wenn so viel Bargeld in einem Laden herumliegt, sind Kriminelle oft nicht weit.
Sobald man zahlt, geht es dann auch schon wieder durch die schwere Tür wieder in den Vorraum, am Bodyguard vorbei nach draußen.
Ich gebe zu, die Erfahrung war so ziemlich das Gegenteil von einem einladenden Einkaufserlebnis, was zu einem gewissen Grad natürlich auch Absicht ist. Dennoch: Die Verkaufsstelle hat es nach der Reise definitiv nicht in meine Liste der Top-Sehenswürdigkeiten geschafft

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866

Dienstag, 18. Januar 2022, 21:05

New York City: Fun-Facts & völlig absurde Gesetze
Was Du garantiert noch nicht über NYC wusstest ...

Zitat

New York City ist nicht nur eine der atemberaubendsten Metropolen der Welt, sondern auch eine Stadt, die voller Überraschungen und Absurditäten steckt. Von lustigen Fakten über fragwürdige Gesetze – wir haben einen Travel Guide der besonderen Art für Euch zusammengestellt!


Augäpfel von Albert Einstein liegen in einem Safe in New York City
Albert Einstein stirbt am 18. April 1955 in Princeton, USA. Eine Grabstätte gibt es auf Wunsch des Wissenschaftlers nicht. Stattdessen wird sein Leichnam verbrannt und die Asche verstreut. Nicht aber die Augen und das Gehirn des Genies – sie wurden gestohlen. Thomas Harvey, der Pathologe, der nach Einsteins Tod feststellte, dass dieser an inneren Blutungen durch ein gerissenes Aneurysma gestorben war, entschied im Alleingang, das Gehirn des Genies zu behalten. Die Augäpfel hingegen überließ er Henry Abrams, dem Augenarzt des Wissenschaftlers. Seither liegen besagte Augäpfel in einem Schließfach in New York City.


Weitere erstaunliche Fakten über die Stadt, die niemals schläft …
1. Laut Statistik ist jeder 21. Mensch in New York ein Millionär. Insgesamt leben über 250.000 Millionäre in der Stadt.
2. In New York fällt pro Jahr fünfzehnmal mehr Schnee als am Südpol.
3. Das Empire State Building generiert mehr Einnahmen mit der Aussichtsplattform des Gebäudes als mit seinen Mieteinnahmen.
4. Der nackte Cowboy vom Times Square ist heute Multimillionär. Robert Burck, besser bekannt als Naked Cowboy, steht fast täglich am Times Square und wird, laut Management, pro Stunde bis zu 10.000 Mal abgelichtet. Inzwischen arbeiten unter seiner Leitung weitere Cowboys und Cowgirls auf dem Times Square und beglücken Touristen aus der ganzen Welt mit einem Foto für ihr Erinnerungsalbum.
5. Die Wahrscheinlichkeit in New York von einem Menschen gebissen zu werden, ist größer als die Wahrscheinlichkeit im Meer von einem Hai gebissen zu werden.
6. In New York wurde die Eistüte erfunden.
7. New York City ist mit 800 Sprachen, die gesprochen werden, die sprachlich vielfältigste Stadt der Welt.
8. Der Madison Square Park und der Washington Square Park wurden im 18. Jahrhundert als Friedhof genutzt. In letzterem Park sollen schätzungsweise zwischen 20.000 und 125.000 Leichen begraben sein.
9. Die Stadt New York City verschenkt Flugtickets an Obdachlose. Sie werden bis nach Paris, Orlando, Johannesburg und sogar nach Puerto Rico geflogen. Sie müssen jedoch nachweisen können, dass sie am jeweiligen Zielort unterstützt und von jemandem aufgenommen werden. Seit Einführung des Projekts werden jedes Jahr über 2000 solcher Tickets vergeben.
10. In New York City sind einige Polizeiwagen als Taxis getarnt.


In New York City solltest Du auf keinen Fall …
Die spannendsten Fakten über die Stadt, die niemals schläft, kennst Du nun. Doch wie sieht es mit den vor Ort geltenden Gesetzen aus? Mitunter sind diese an Absurdität nicht zu überbieten. Wusstest Du beispielsweise, dass ein harmloser Flirt in New York City Dich 25 Dollar kosten könnte? Zumindest laut Papier. Wenn man bedenkt, dass die Vereinigten Staaten bereits seit über 240 Jahren existieren, ist es keine Überraschung, dass einige der zugehörigen Staaten Gesetze erlassen haben, die für heutige Verhältnisse etwas veraltet erscheinen mögen. Im Jahr 1902 waren dem Parlamentsabgeordnete Francis G. Landon of Dutchess flirtende Männer jedoch ein Dorn im Auge. Er legte einen Gesetzesentwurf vor, der Männer zur Rechenschaft ziehen sollte, die zu viel getrunken hatten und zu hartnäckig versuchten, Frauen zu umgarnen. Der Entwurf sah Geldstrafen von bis zu 500 Dollar vor. In New York City sind außerdem folgende Dinge illegal ...

1. Jemandem, wenn auch nur zum Spaß, einen Ball an den Kopf zu werfen.
2. 25 oder mehr Helium-Ballons steigen zu lassen.
3. Nach 22 Uhr Hausschuhe in der Öffentlichkeit zu tragen.
4. Ein Selfie mit einem Tiger zu machen.
5. Einen Müllwagen zu überholen.

Ein Schmankerl zum Schluss ...
Seit 1992 dürfen Frauen in New York City völlig legal oben ohne aus dem Haus. Um die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern wird in den Vereinigten Staaten jährlich sogar der sogenannte "Go Topless Day" veranstaltet. In Staaten, in denen Frauen bereits das Recht auf Oberkörperfreiheit haben, wird das Gesetz an diesem Tag gefeiert, wohingegen in Staaten, in denen es Frauen verboten ist, sich in der Öffentlichkeiten oben ohne zu zeigen, Proteste abgehalten werden.

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867

Freitag, 21. Januar 2022, 20:47

Reporterin wird live im TV von Auto umgefahren – Reaktion ihres Kollegen überrascht

Zitat

Reporterin Tori Yorgey wird während Live-Bericht von einem Geländewagen umgefahren. Kurios: Yorgey steht auf und bringt ihren Bericht zu Ende. Doch es ist die Reaktion ihres Kollegen im Studio, die den Zuschauern die Tränen in die Augen treibt...
Dieser Clip geht gerade viral: Tori Yorgey vom Fernsehsender WSAZ-TV aus West Virginia war vor Ort, um über einen Wasserrohrbruch in Dunbar zu berichten. Plötzlich tauchte ein Geländewagen hinter der Reporterin auf und fuhr sie einfach um. Die Frau, die offenbar den Geländewagen fuhr, entschuldigte sich, und Yorgey versicherte ihr, dass es ihr gut ginge. Nachrichtensprecher Tim Irr war leicht verdutzt und wusste kaum auf die Situation zu reagieren. Yorgey stand kurzerhand auf, versicherte noch einmal, dass es ihr gut gehe und brachte ihren Bericht zu Ende.

Reporterin wird live im TV von Auto umgefahren – Reaktion ihres Kollegen überrascht
Lee K. Howard, Sport Nachrichtensprecher bei CBS postete den kuriosen Bericht bei Twitter. Die User wundern sich am meisten über die kaum vorhandene Reaktion des Sprechers Tim Irr.„Wahnsinn! Keine Emotionen beim Moderator, während er zusieht, wie eine Kollegin von einem Auto angefahren wird. Seltsam. Er ist wie ein Roboter.“ „Dieser Mann arbeitet schon viel zu lange bei den lokalen TV-Nachrichten, wenn das seine Reaktion auf einen Kollegin ist, die von einem verdammten Auto angefahren wird.“ lauten nur zwei der Kommentare.

Link mit Video
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steffuzius

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868

Samstag, 22. Januar 2022, 01:56

Den Beitrag haben wir heute früh hier auch in den Nachrichten gesehen. Sah deutlich schlimmer aus, als es dann letztendlich und zum Glück war
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)




Wer unsere Reisen nach- und miterleben möchte, ist hier jederzeit willkommen!

Bei kleinen und großen Stammtischtreffen dabei

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869

Samstag, 22. Januar 2022, 21:50

Mann kämpft mit Bär – weil er jemanden retten will
Link zu einem Video aus Florida
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870

Sonntag, 23. Januar 2022, 17:38

USA Plünderungen von Güterzügen sorgen für Aufsehen – Gouverneur: "Was zum Teufel geht hier vor?"

Zitat

Dieser Gleisabschnitt in Los Angeles hat es in den letzten Tagen zu einiger Bekanntheit gebracht: Tausende geplündert Pakete liegen auf den Gleisen - offenbar geklaut aus Containern und Güterzügen. Organisierte Banden haben sich auf diese Art von Diebstahl im großen Stil spezialisiert, heißt es von Behördenseite. Die Bilder veranlassten den Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, am Donnerstag zu einem Ortsbesuch: "Ich sehe, was Sie sehen, ich sehe, was Sie berichten, ich sehe, was jeder gesehen hat, und ich frage mich: Was zum Teufel geht hier vor? Es sah aus wie in einem Dritte-Welt-Land." In den kommenden Tagen werden die Aufräumarbeiten fortgesetzt. Die Polizisten der California Highway Patrol sollen sich mit den Strafverfolgungsbehörden abstimmen, um weitere Diebstähle auf den Bahngleisen zu verhindern.

Link mit Video
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871

Dienstag, 1. Februar 2022, 22:32

Thüringer Bratwurst: Kurioses Rezept aus Amerika wirft die Tradition über den Haufen – „Einfach mal heimlich ausprobieren“

Zitat

Es ist gar nicht so lange her, da hat sie noch Geburtstag gefeiert: Die Thüringer Bratwurst.

Und der Thüringer weiß natürlich, was auf eine Bratwurst kommt und was nicht. Doch jetzt gibt's ein neues Rezept aus den USA, das mit der Tradition bricht. Ob das so gut ankommt?

Thüringer Bratwurst mal ganz anders
Eigentlich sollte es viele Thüringer so richtig stolz machen: Selbst über den großen Teich hinaus, ist die traditionelle Thüringer Bratwurst ein richtiger Fastfood-Hit. Doch essenstechnisch lassen sich die US-Amerikaner gerne mal was ausgefallenes einfallen – und das neue Rezept ist so gar nicht traditionell, wie das Bratwurstmuseum auf Facebook teilte.
Denn: Die Thüringer Bratwurst wird hier zu einem echten amerikanischen Klassiker umfunktioniert. Raus kommt dabei: Der Hot Bratwurst Dog – American Style. Doch, wie sieht das neue Rezept genau aus?

Was sagst du zu dem neuen Thüringer Bratwurst Rezept?
Und das Rezept sieht so aus: „Hotdog-Bun aufschneiden, eine Seite mit Senf, die andere mit Ketchup bestreichen, warmes Sauerkraut ins Brötchen legen, Gurkenscheiben drauf und dann die Bratwurst rein“, erklärt das Bratwurstmuseum. Aber damit noch nicht genug: „Jetzt den Hotdog-Senf auf die Wurst. Zum Schluss kommen noch reichlich Röstzwiebeln drauf. Fertig“, heißt es weiter.
Ob das neue Rezept gut ankommt? Das Museum ist sich sicher, dass das „gar nichts für Thüringer Bratwursttraditionalisten“ ist. Allerdings solltest du dir das auch nicht entgehen lassen und „einfach mal ganz heimlich ausprobieren!“

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Sonntag, 6. Februar 2022, 21:10

New York: Warum über Manhattan eine Angelschnur hängt

Über den Straßen New Yorks hängen nicht nur bunte Leuchtreklamen und spektakuläre Aussichtsplattformen, sondern auch eine knapp 30 Kilometer lange Angelschnur.

Zitat

Für viele Reisende ist New York die aufregendste Stadt der Welt. Kein Wunder, denn in der US-Metropole gibt es ständig etwas Neues zu entdecken. So auch in Manhattan, genau im Herzen des Big Apple. Allein der Stadtteil hat mehr Einwohnerinnen und Einwohner als München.
Und dort hängt, zwischen zahlreichen Wolkenkratzern, zwischen Times Square und den Theatern am Broadway, eine knapp 30 Kilometer lange Angelschnur. Bisher wird der dünne Nylonfaden, der an Strommasten und Straßenlaternen befestigt ist, den wenigsten aufgefallen sein. Immerhin ist er so gut wie durchsichtig.
Influencer Norberto Briceño hat sich genau darauf spezialisiert. In seinen Tiktok-Videos zeigt er unter anderem Gegenstände, die sich in Städten wie New York verstecken und den meisten Menschen verborgen bleiben, weil sie so unauffällig sind.
In seinem bisher erfolgreichsten Video, das mehr als sechs Millionen Aufrufe hat, geht es um die knapp 30 Kilometer lange Angelschnur über Manhattan, die die 1st mit der 126th Street verbindet.
Die Schnur hängt nicht zufällig dort. Obwohl sie fast unsichtbar ist, erleichtert sie das Leben vieler orthodoxer Juden. Sie ist Teil der jüdischen Sabbattraditionen und bildet eine symbolische Linie, die als Eruv bezeichnet wird.
Am Sabbat, dem arbeitsfreien Ruhetag, ist es Juden verboten, Gegenstände auf einem öffentlichen Platz zu tragen; das gilt unter anderem für Schlüssel, Brieftasche und Handy. Im privaten Raum, beispielsweise im Haus oder im Garten, ist es erlaubt.
Und nun kommt der Clou: Indem ein Gebiet umschlossen wird, wie beispielsweise mit einer Angelschnur, wird es symbolisch vom öffentlichen zum privaten Raum.
So können Juden auch am Sabbat alltägliche Dinge tun, wie mit ihrem Hund spazieren gehen oder ihr Kind im Arm tragen. Dafür überprüft ein Rabbiner jeden Donnerstag vor Sonnenaufgang, ob der Eruv intakt ist.
Die Idee dafür sollen Rabbiner schon vor mehr als 2000 Jahren gehabt haben. Damals wurde ein Gebiet mit Mauern oder Zäunen umgrenzt, heute ist es eben eine Angelschnur. Den Eruv soll es in mehr als 200 Städten auf der ganzen Welt geben.

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Montag, 7. Februar 2022, 21:21

Besuch in Las Vegas
Mann gewinnt 230.000 Dollar – und geht ohne das Geld

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In Las Vegas hat ein Mann umgerechnet mehr als 200.000 Euro am Einarmigen Banditen gewonnen – ohne es zu merken. Das Casino startete eine wochenlange Suche nach dem unbekannten Gewinner.

Fast einen Monat nach seinem Besuch in Las Vegas kann Robert Taylor seinen Gewinn jetzt entgegen nehmen: Knapp 230.000 US-Dollar holte er Anfang Januar aus einem Spielautomaten im Casino Treasure Island, doch der Einarmige Bandit war offenbar defekt und informierte weder den Spieler noch die Bank von dem Gewinn.
Als die Casinoleitung den Irrtum bemerkte, war Taylor aber schon wieder abgereist, heißt es jetzt in einer Mitteilung der Glückspielaufsicht. Daraufhin habe die Spielbank Videoaufnahmen analysiert, mit Zeugen gesprochen und elektronische Daten ausgewertet. Inzwischen sei Taylor informiert worden, der Mann aus dem Nachbarstaat Arizona wolle seinen Gewinn jetzt abholen.
Die Glückspielaufsicht dankte in der Mitteilung ihrem Ermittler, der "unzählige Stunden darauf verwendete, dass der Gewinner sein Geld bekommt und das Vertrauen in die Glückspielbranche hoch bleibt"

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Mittwoch, 16. Februar 2022, 21:10

Los Angeles ändert berühmten Hollywood-Schriftzug

Zitat

Das gab es wohl noch nie! Nach dem Super-Bowl-Sieg der LA Rams hat die Stadt Los Angeles zu Ehren ihrer Football-Helden den berühmten Hollywood-Schriftzug geändert.

Die etwa 14 Meter hohen Buchstaben in den Hollywood Hills wurden mit Plakat-Bahnen abgehangen, die den Schriftzug „Rams House“ bilden. Eine Anspielung auf den Slogan „WHOSE HOUSE? RAMS HOUSE!“, der auch überall im SoFi Stadium der LA Rams zu finden ist.
Die vorübergehende Änderung des „Hollywood Sign“ zeigt, wie stolz man in Kaliforniens Mega-City auf seine NFL-Helden ist.

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Mittwoch, 23. Februar 2022, 19:42

Amerikanischer Schwarzbär begeht 28 Einbrüche in acht Monaten

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In einer kalifornischen Kleinstadt hat sich ein Bär mit Plünderungen einen Namen gemacht: "Hank the Tank". Nun soll der Schwarzbär endgültig aufgehalten werden.

Zu stark, um gefasst zu werden – zu bequem, um in der Wildnis zu überleben: Im kalifornischen South Lake Tahoe sucht der Problembär "Hank the Tank" nach seinem Platz. In dem 24.000-Einwohner-Städtchen wollen ihm die Behörden an den Kragen, andere setzen sich für sein Überleben ein.
Seit letztem Sommer wurden 28 Vorfälle gezählt, bei denen der Bär Hank in Häuser eingebrochen ist, meist auf der Suche nach Nahrung. Über 100 Notrufe gingen bei der örtlichen Polizei ein. Der rund 227 Kilogramm schwere Amerikanische Schwarzbär zieht bei seinen Plünderungen eine Spur der Verwüstung in den Wohnräumen hinter sich.
Alle Versuche, den Bär durch Beschallung mit Sirenen oder den Einsatz von Elektroschockern und Paintball-Munition dauerhaft zu verjagen, seien bislang erfolglos geblieben, erklärte Peter Tira, Sprecher der örtlichen Behörde für Fische und Wildtiere (California Department for Fish and Wildlife), der "New York Times". "Das ist ein Bär, der jegliche Angst vor Menschen verloren hat. Es ist eine potenziell gefährliche Situation", so Tira.

Anwohner sind gespalten
Die Anwohner leiden unter den unberechenbaren Streifzügen des Tiers. Zuletzt mussten Polizisten so lange gegen die Tür eines Hauses hämmern, bis Hank das Gebäude durch die Hintertür verließ, wie der Regionalsender CBS Sacramento berichtete. "Ich habe es satt, um unser Leben zu fürchten", sagte eine Frau, die mit ihrer Familie nahe dem letzten Tatort lebt, zu CBS Sacramento.
Der Unmut über den Bären ist auch dadurch gewachsen, dass der Schwarzbär den für die Spezies üblichen Winterschlaf einfach ausgelassen hat und die Einbrüche sich auch in der kälteren Jahreszeit fortsetzten. Dazu könne es kommen, wenn Bären durchgehend Zugang zu Nahrung hätten, erklärt Experte Tira.
Weil Hank so sehr an die prall gefüllten Vorratskammern gewohnt sei, könne er in der Wildnis wohl nicht mehr überleben, so der Behördensprecher: "Es ist leichter Pizzareste zu finden, als in den Wald zu gehen." Eine ideale Lösung wäre der Transport in einen Tierpark, doch die seien überfüllt, gibt Tira zu bedenken.

Tötung ist "letzte Option"
Dennoch wollen die Behörden erreichen, dass die Plünderungen ein Ende finden. Dafür haben sie nun eine Falle aufgestellt, bislang ließ sich Hank jedoch nicht erwischen. Die Tötung des Bären bezeichnet Tira als "letzte Option".
Doch unter einigen Anwohnern regt sich Widerstand gegen diese rabiate Maßnahme. So auch bei Ann Bryant, die Geschäftsführerin der "Bear League", einer örtlichen Vereinigung zum Schutz wilder Bären. Die Menschen der Gegend seien an das Leben mit den Bären gewöhnt. Gegenüber der "New York Times" betont sie, dass Hank nie einen Menschen angegriffen habe: "Er sitzt nur da und isst. Er greift sie nicht an." Bryant fragt deshalb: "Warum sollte dieser große Dummkopf sterben?“

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Mittwoch, 23. Februar 2022, 22:22

Einkaufen in den USA: Wenn die Lidl-Eröffnung zum Meilenstein wird

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Wenn in Berlin, Hamburg oder München eine neue Lidl-Filiale aufmacht, ist das ein Ereignis von überschaubarer Bedeutung.
In der US-Hauptstadt Washington dagegen kommt sogar die Bürgermeisterin zum ersten Spatenstich, berichtet RND-Korrespondent Karl Doemens.
Die deutschen Discounter breiten sich in den USA immer weiter aus – und begeistern die Amerikaner mit German Sauerteig und Black Forest Schinken.

Das Beste kommt zu Beginn. Gleich hinterm Eingang steht die große Selbstbedienungsbacktheke: Frische Brötchen, knusprige Brezeln und vor Ort aufgebackenes deutsches Walnuss- und Sauerteigbrot. Das „German Sourdough“ hat es mir angetan. Seitdem ich diesen Pfundskerl im Land des labbrigen Weißbrots entdeckt habe, sind wir Freunde – der Lidl und ich.
Fünf Jahre ist das her. Kurz nach dem Einzug von Donald Trump ins Weiße Haus starteten wir beide in den USA bei null. Inzwischen hat sich der Discounter mit 167 Filialen breitgemacht. Ich hocke weiter in meiner Butze. Dabei gibt‘s reichlich Handelskonkurrenz aus Germany: Der Billigheimer Aldi (Süd) unterhält 2100 Niederlassungen. Der schickere Supermarkt Trader Joe‘s, eine Tochter von Aldi Nord, ist mit 530 Geschäften präsent.
Dass ausgerechnet deutsche Lebensmittelketten in Amerika so erfolgreich sind, wirkt kurios. Vielleicht liegt es daran, dass das Sortiment gestraffter, die Präsentation effizienter und die Kassiererinnen und Kassierer um Lichtjahre flinker sind als bei Walmart & Co.
Der Newcomer Lidl musste auch Lehrgeld zahlen: Die neuen Filialen wirken deutlich spartanischer als die Prototypen mit schicker Glasfassade. Die Backtheke aber ist zum Glück geblieben. Und die Eigenmarke „Preferred Selection“: Bei der gibt es deutsche Bratwurst, fruchtige deutsche Erdbeermarmelade und selbst „Authentic Black Forest Ham“, auf dessen Verpackung eine Schwarzwälderin mit rotem Bollenhut lächelt. Dafür fährt man gerne zwölf Meilen bis hinter die Stadtgrenze von Washington, wo der nächste Lidl steht.
Jedenfalls bislang. Zum Jahresende hat der Konzern nämlich die Eröffnung seines ersten Ladens in der US-Hauptstadt angekündigt – im überwiegend afroamerikanischen Bezirk Anacostia. Bürgermeisterin Muriel Bowser kam persönlich zum Spatenstich. Die Neuansiedlung pries sie als „Meilenstein“.
Das würde ein deutscher Politiker über Lidl wohl kaum sagen. Aber der Prophet gilt halt nichts in seinem Vaterland.

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Freitag, 25. Februar 2022, 21:50

US-Rehazentren päppeln Seekühe aus Florida auf

Den Tieren droht der Hungertod: Die Seekühe aus Florida leiden unter fehlendem Seegras. Nun soll ihnen geholfen werden – unter anderem mit Salat.

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Es ist Teil einer beispiellosen Aktion zur Rettung der Seekühe aus Florida. Mehr als 80 der Tiere befinden sich derzeit in Rehazentren verschiedener Bundesstaaten, um wieder aufgepäppelt zu werden. Das teilte die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission und der U.S. Fish and Wildlife Service am Mittwoch mit.
Der Staat hat nach offiziellen Angaben etwa 1,2 Millionen Dollar für die Behandlungsmaßnahmen bereitgestellt, der Rest der Kosten wird von Einrichtungen wie SeaWorld in Orlando getragen.

2021 starben mehr als 1100 Seekühe
Das Sterben der Seekühe an der Ostküste Floridas geht dennoch weiter. Das Seegras, von dem sich die Tiere normalerweise im Winter ernähren, wird immer weniger – vor allem wegen verschmutzen Wassers.
Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1100 Todesfälle von Seekühen registriert, die meisten sollen auf Verhungern zurückzuführen sein. Dieser Wert liegt deutlich über dem Fünfjahresdurchschnitt von etwa 625 Todesfällen. Im Jahr 2022 wurden bis zur vergangenen Woche 326 Todesfälle verzeichnet. Nur sieben wurden durch Kollisionen mit Booten verursacht, wie aus den Statistiken der staatlichen Wildtierkommission hervorgeht

»Dies ist ein kleiner Sieg für uns«
Um sie vor dem Verhungern zu retten, läuft außerdem ein experimentelles Fütterungsprogramm für die Seekühe, die noch nicht in ein Rehazentrum mussten. Bei einem Kraftwerk, in dessen Nähe sie sich im Bereich des Warmwasserabflussesgern aufhalten, werden sie mit Salat gefüttert.
Die Organisatoren zeigen sich zufrieden: »Alles in allem betrachten wir diese Rettungsaktionen als erfolgreich. Dies ist ein kleiner Sieg für uns«, sagte Andy Garrett, Koordinator für die Rettung von Seekühen bei der staatlichen Wildtierkommission.
Das bevorstehende wärmere Wetter bedeute jedoch nicht, dass das Problem gelöst ist – viele Tiere benötigten langfristigere Behandlungen.
Schätzungen zufolge leben etwa 8800 Seekühe in Floridas Gewässern. Das ist eine große Verbesserung gegenüber den etwa 2000 Tieren in den 1990er-Jahren.

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Mittwoch, 2. März 2022, 21:39

Heute mal eine andere Ansicht: Amerikaner über Deutschland/Deutsche


Familie aus den USA: „Die Sauna in Deutschland war für uns der größte Kulturschock“

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Das Wetter oft grau, die Menschen mürrisch: Es gibt viele Deutsche, die davon träumen, ins Ausland auszuwandern oder es bereits getan haben. Umgekehrt leben aber auch in Deutschland viele Zugezogene, die ihrem Heimatland bewusst den Rücken gekehrt haben. Zum Beispiel der Liebe oder eines Jobs wegen – oder weil sie Deutschland einfach toll finden. In unserer neuen TRAVELBOOK-Serie berichten Menschen, die nach Deutschland ausgewandert sind, von ihren positiven und negativen Erfahrungen hier. Dieses Mal: die US-Amerikaner Tanner und Risa, die mit ihrer kleinen Tochter in Bayern leben.

Die Vereinigten Staaten zählen laut dem Statistischen Bundesamt nach der Schweiz und Österreich zu den beliebtesten Auswanderungszielen der Deutschen. Umgekehrt zieht es jedoch vergleichsweise wenige US-Amerikaner nach Deutschland. Ihr Anteil an der gesamten ausländischen Bevölkerung lag 2020 bei gerade mal einem Prozent, wie die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt. Zu den wenigen US-Amerikanern, die es bislang nach Deutschland gezogen hat, zählen der 26-jährige Tanner und seine Freundin Risa (25) aus Utah, die gemeinsam mit ihrer zwei Jahre alten Tochter Willa in einem kleinen Dorf in Bayern leben. Im Interview mit TRAVELBOOK berichtet Risa, was sie hierher verschlagen hat, was ihnen an Deutschland gefällt und was weniger.


TRAVELBOOK: Wie kommt es, dass ihr nach Deutschland gezogen seid und wo lebt ihr hier?
Risa: „Wir sind wegen Tanners Job hier. Er arbeitet für die US-Regierung auf einem Armeestützpunkt. Wir leben jetzt schon seit fast seit einem Jahr hier, in der Nähe von Grafenwöhr in Bayern.“

Hättet ihr auch ein anderes Land für seinen Job wählen können, und wenn ja, warum habt ihr euch für Deutschland entschieden?
„Ja, wir hatten die Wahl, nach Großbritannien, Japan oder Deutschland zu ziehen. Wir haben uns für Deutschland entschieden, weil uns seine zentrale Lage in Europa gefiel. Außerdem lieben wir es zu reisen und wir wussten, dass Deutschland ein guter Ausgangspunkt für uns sein würde.“

Wie kommt ihr als Zugezogene aus den USA mit der deutschen Sprache zurecht?
Tanner lernt Deutsch und spricht es gut genug, um überall zurechtzukommen, wo wir hingehen. Unsere zweijährige Tochter Willa geht seit Kurzem in die Kita und lernt langsam deutsche Wörter. Aber Deutsch zu lernen ist schwierig! Glücklicherweise haben uns einige Deutsche über unseren YouTube-Kanal angeschrieben und angeboten, uns beim Deutschlernen zu helfen. Auf diese Weise lernen wir.

Was war euer größter „Kulturschock“ in Deutschland?
„Definitiv: die Sauna! Erstens, weil wirklich alle nackt sind. Vor allem aber, weil Männer und Frauen zusammen in die Sauna gehen. In den USA gehen die Leute zwar auch oft nackt in die Sauna, aber fast nie gemischt. Für uns war es eine seltsame neue Erfahrung, weil wir auch nackt hineingegangen sind, aber ich muss sagen: Wir haben es wirklich genossen! Es war sehr entspannend, obwohl es etwas dauerte, bis man sich ganz wohlfühlte. Mittlerweile finden wir, es sollte überall so sein wie hier. Wir lieben die Idee, sich zu entspannen und sich in seiner eigenen Haut wohl zu fühlen! Uns wurde klar, wie objektiviert und sexualisiert Körper in den USA im Vergleich zu Deutschland und anderen europäischen Ländern sind. Wir schätzen die neue Perspektive und die Erfahrung, die Dinge auf eine andere Art zu sehen.“

Was hat euch sonst noch gewundert?
„Die Lebensmittelläden! Die sind viel kleiner als in den USA, es gibt viel weniger Auswahl und zum Teil auch andere Produkte.“

Was gefällt euch in Deutschland besonders gut?
„Wir lieben die Menschen in Deutschland, sie sind so nett und freundlich zu uns, und wie grün und sauber alles ist. Auch toll ist die Ausstattung der Häuser (Rollläden und Fußbodenheizung), und die Spielplätze sind super! Und die deutschen Bäckereien lieben wir – Himmel sind die gut!“

Was haltet ihr von der Mentalität der Deutschen?
„Die ist manchmal etwas anstrengend, aber ehrlich gesagt finden wir es toll, dass alles so gut organisiert ist und dass die Leute so oft nach draußen gehen.“

Was ist mit der deutschen Küche, mögt ihr als Zugezogene aus den USA das Essen hier?
„JA, wir mögen es! Wir lieben Käsespätzle! Das ist unser absolutes Lieblingsgericht. Aber wir mögen auch Würstchen und das Brot hier sehr gerne. Was wir nicht mögen, ist die berühmte Schwarzwälder Kirschtorte.“

Was war bisher euer schönstes Erlebnis hier, an das ihr euch immer erinnern werdet?
Die Zeit mit Einheimischen zu verbringen. Als wir zum ersten Mal umgezogen sind, hat uns eine liebe Freundin namens Kati die Gegend gezeigt. Wir waren auf den örtlichen Bauernmärkten und haben zusammen Döner gegessen. Tanner hat auch ein Wochenende mit vier Deutschen in der Eiffelregion in verbracht, das hat ihn begeistert.“

Habt ihr vor, dauerhaft in Deutschland zu bleiben?
„Leider werden wir nicht dauerhaft in Deutschland bleiben können, denn Tanners Arbeitsvertrag geht nur über 3-5 Jahre. Wir können nicht glauben, dass wir schon ein Drittel unserer Zeit im Ausland hinter uns haben! Vielleicht kommen wir aber irgendwann doch wieder hierher zurück.“

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Schöne Grüße
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steffuzius

...der nun endlich wieder ein Reiseziel vor Augen hat

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Beruf: Selbständig in der IT

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Mittwoch, 2. März 2022, 22:15

Familie aus den USA: „Die Sauna in Deutschland war für uns der größte Kulturschock“
Nur mal so als Beispiel der Blick einer Französin auf die deutsche Sauna-Kultur KLICK Fand ich auch sehr spannend, als ich den Beitrag gesehen habe...
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)




Wer unsere Reisen nach- und miterleben möchte, ist hier jederzeit willkommen!

Bei kleinen und großen Stammtischtreffen dabei