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sepp

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41

Dienstag, 17. Mai 2016, 10:43

Bedingt durch meine Musikgruppe standen die 80er bei mir überwiegend im Zeichen der Folkmusik. Wir besuchten unzählige kleine und größere Konzerte. Eine irische Band hatte es uns besonders angetan von denen wir mehrere Konzerte sahen, auf die Jahre verteilt natürlich. Einen Song nahmen wir auch in unser Repertoir auf. Es ist der vermutlich beste Anti-Kriegs Song aller Zeiten, geschrieben von Eric Bogle, der in der Version der "Fureys & Davie Arthur" allein in Irland über 28 Wochen in den Top 10 stand, und den dort heute noch jedes Kind kennt.
Wer sich mit Irish Folk nicht auskennt : Fureys & Davie Arthur bestanden aus den 4 Brüdern Finbar, George, Eddie und Paul sowie deren Freund Davie Arthur. Die Band war in Irland ähnlich erfolgreich wie die Dubliners, die ja hier bei uns bekannter sind. Finbar war damals der beste Irish Dudelsackspieler der Welt und Arthur einer der besten Banjospieler.

Fureys & Davie Arthur - The Green Fields Of France

Lal@

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42

Dienstag, 17. Mai 2016, 12:37


Ihr habt euch kaum verändert. Und ne lässige Jacke über den Schultern kannst du auch noch :-)

mike@us66

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43

Dienstag, 17. Mai 2016, 13:26

Das heutige Lied war mir bis heute unbekannt. Und ich dachte immer "ich kenne alles" :D
Denk ich auch manchmal

Demis Roussos' Stimme muss man mögen,
ach der is das... :thumbsup:
the grass is never greener on the other side...

K@lle

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44

Mittwoch, 18. Mai 2016, 08:57

Bedingt durch meine Musikgruppe standen die 80er bei mir überwiegend im Zeichen der Folkmusik. Wir besuchten unzählige kleine und größere Konzerte. Eine irische Band hatte es uns besonders angetan von denen wir mehrere Konzerte sahen, auf die Jahre verteilt natürlich. Einen Song nahmen wir auch in unser Repertoir auf. Es ist der vermutlich beste Anti-Kriegs Song aller Zeiten, geschrieben von Eric Bogle, der in der Version der "Fureys & Davie Arthur" allein in Irland über 28 Wochen in den Top 10 stand, und den dort heute noch jedes Kind kennt.
Wer sich mit Irish Folk nicht auskennt : Fureys & Davie Arthur bestanden aus den 4 Brüdern Finbar, George, Eddie und Paul sowie deren Freund Davie Arthur. Die Band war in Irland ähnlich erfolgreich wie die Dubliners, die ja hier bei uns bekannter sind. Finbar war damals der beste Irish Dudelsackspieler der Welt und Arthur einer der besten Banjospieler.

Fureys & Davie Arthur - The Green Fields Of France

wurde hier auch bekannt in der Version von Hannes Wader
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45

Mittwoch, 18. Mai 2016, 09:00

Ich mach mal unverdrossen weiter. :D
Meinen allerersten richtigen Urlaub konnte ich mir erst 1970 leisten, vorher hatte ich einfach keine Kohle. Ich flog mit meiner damaligen Freundin (und heutigen Frau) nach Salou in der Nähe von Tarragona. Beim ersten gemeinsamen Urlaub waren noch Ullas Eltern dabei. Na ja - das hat uns nicht gestört. In Erinnerung geblieben ist mir vor allem ein Lied, das damals in jeder Disco, Bar oder Taverne, gerne auch mehrmals am Abend zu hören war. Erstaunlich was man sich so alles merkt. Der Sänger hat später eine Solokarriere in Deutschland gemacht, der Organist, der wie viele seiner Zunft damals sein Spiel an Bach orientiert hat, hat später u.a. Filmmusik geschrieben und eine Weltkarriere hingelegt.

Aphrodite`s Child - It`s Five O Clock

666 musste man damals haben
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46

Mittwoch, 18. Mai 2016, 09:08

bisher gefällt mir dieser Monat sehr gut, meine Richtung und erinnert mich an vieles
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sepp

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Mittwoch, 18. Mai 2016, 10:55

wurde hier auch bekannt in der Version von Hannes Wader

Ja - die Version kenne ich auch. Aber leider ist der Text von Wader, den ich ansonsten sehr schätze, nicht annähernd so gut wie das Original.

Wir sind in den Achzigern - und die begannen mit einem Paukenschlag. Kennt Ihr das auch, dass Ihr genau wißt, wann Ihr wo die Nachricht eines bestimmten Ereignis mitbekommen habt, wie z.B. 11. September ? Am Morgen des 10.10.1980 fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit, als ich im Radio die Nachricht hörte, dass John Lennon am Abend zuvor in New York erschossen wurde. Ich hatte Mühe ruhig weiter zu fahren, hatte aber nicht mehr weit. Es ist eigentlich bis heute das einzige Mal geblieben, dass mich der Tod eines Musikers derart berührt hat.

John Lennon - Imagine

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Donnerstag, 19. Mai 2016, 12:26

Ich muss mal ein bisschen klugscheissen. :D

Als folkbegeisterter Gitarrist bin ich natürlich im Laufe der Zeit mit der Technik des "Pickings" vertraut gemacht worden. Es gibt verschiedene Stilarten, dazu morgen mehr. :D Einheitlich bei diesen Stilarten ist aber, dass die Spielhand mit dem Daumen den Bass spielt, während 2 bis 4 Finger mit der Melodie beschäftigt sind (so im Groben). Es gibt ein Stück, dass vermutlich jeder kennt, der Folkpicking spielen kann, und es hat auch mich maßgeblich beeinflusst. Das Lied wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben.
Und jetzt kommt das Besondere : Die Schreiberin des Songs war Linkshänderin und damals bis in die 60er hinein gab es noch so gut wie keine Gitarren für Linkshänder, so dass diese die Gitarre einfach anders herum spielen mußten. (Das ist übrigens der Grund, warum McCartney einen Höfner Bass spielte, weil dieser der einzige Bass ist, der von beiden Seiten gleich ist). Die Besonderheit ist hier nun, dass die Songschreiberin Elizabeth Cotten dies im Pickingspiel macht, zumal sie mit der anderen Hand den Wechselbass mit dem kleinen Finger spielt, was wirklich außergewöhnlich ist. Ich kenne jedenfalls keinen weiteren Fall, wo dies so stattgefunden hat. E. Cotton ist 1987 im Alter von 94 gestorben. Es gibt eine Aufnahme, wo sie im hohen Alter, mit brüchiger Stimme dieses Lied spielt. Der Gesang ist natürlich kein Genuß mehr, aber es ist ein berührendes Zeitzeugnis auf das man sich einlassen sollte.

Elisabeth Cotton - Freight Train

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49

Donnerstag, 19. Mai 2016, 13:25

Die einen haben die Gitarre einfach umgedreht, die anderen umgedreht und die Saiten " normal" aufgespannt. So sind bei Linkshändern oft Griffe zu sehen die es "offiziell" eigentlich gar nicht gibt.
Toll, wie gut die alte Dame noch spielt. Ich würde sowas auch gerne könne, aber da müsste ich ja üben......

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50

Freitag, 20. Mai 2016, 10:46

aber da müsste ich ja üben......

Das ist der Nachteil. :D

Die Technik des Pickings hat mich nachhaltig beeinflusst. Allerdings ist das keine Eigenheit speziell der Folkmusik. Auch diverse Gitarristen aus dem Bereich des Rock oder Blues nutzen diese Technik, z.B. Clapton, McCartney, Gallagher, sogar bei Bryan Adams habe ich es schon gesehen. Und wenn die Jungs gut sind, kann man oft schon nach einigen wenigen Tönen hören, wer da gerade spielt. Nachfolgend ein paar Beispiele, wo das so ist.

Mark Knopfer - Romeo & Juliet

Crosby, Stills, Nash & Young - Long May You Run

Paul McCartney - Blackbird

und besonders:
Roger McGuin - Turn Turn Turn

K@lle

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Freitag, 20. Mai 2016, 10:54

gute Beispiele, Picking auf 12 Saiten hört sich immer gut an :thumbup:
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52

Freitag, 20. Mai 2016, 10:54

Wobei man McGuinn ja auch als Blinder erkennt. Nicht wegen des Pickings sondern durch die 12-String-Rickenbacker. Sowas spielt ja sonst niemand und der Klang ist einmalig....

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53

Freitag, 20. Mai 2016, 10:59

Wobei man McGuinn ja auch als Blinder erkennt. Nicht wegen des Pickings sondern durch die 12-String-Rickenbacker. Sowas spielt ja sonst niemand und der Klang ist einmalig....

bei mir reichte die dunkle Brille (:tongue:)
Gruss Kalle
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54

Freitag, 20. Mai 2016, 18:01

Wobei man McGuinn ja auch als Blinder erkennt. Nicht wegen des Pickings sondern durch die 12-String-Rickenbacker. Sowas spielt ja sonst niemand und der Klang ist einmalig....

Von der Gitarre träum ich mein ganzes Leben. :D

55

Freitag, 20. Mai 2016, 20:13

Pickings? I only understand railroadstation :zwinker:
Stammtischtreffen: Ich sag mal 68, wahrscheinlich aber noch ein paar mehr :zwinker:



Deutsche Stiftung für Organspende Wer noch keine Spenderausweis hat, besorgt ihn sich am besten auf der verlinkten Seite.

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56

Freitag, 20. Mai 2016, 21:11

Von der Gitarre träum ich mein ganzes Leben. :D

Kann man kaufen. Kostet nicht mehr alswie ne Woche USA.....

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57

Samstag, 21. Mai 2016, 10:46

Es wird Zeit dass wir über die USA sprechen. Über die Lust dorthin zu reisen. Das haben bei mir sicher verschiedene Faktoren ausgelöst. Filme beispielsweise, vornehmlich Western. Aber auch Karl May, obwohl der ja über etwas geschrieben hat, was er gar nicht gesehen hat. Ich glaube aber, den letzten Anstoß hat ein Lied gegeben, verbunden mit verschiedenen Filmen über diese Stadt. Zudem habe ich bei diesem Lied meine Frau kennengelernt. Es wird ja gerne behauptet, der Sänger hätte live gar nicht singen können. Das nachfolgende Video ist der Gegenbeweis.

Scott McKenzie - San Francisco

58

Samstag, 21. Mai 2016, 12:08

Damals, da wurde noch richtig getanzt :D Das Lied höre ich immer wieder gerne.
Stammtischtreffen: Ich sag mal 68, wahrscheinlich aber noch ein paar mehr :zwinker:



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sheikra

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Samstag, 21. Mai 2016, 19:59

wow, klasse Thema. :thumbup:
Hab jetzt erst mal alles nachgehört. Man merkt das wir gleichen Jahrgangs sind. :D
Bis auf Irish Folk (mag ich nicht so) bringt das alles viele Erinnerungen zurück. Meine Güte waren wir da noch jung und wild. :schlagzg:

Schöne Geschichten dazu, mach weiter. Bin dabei (:popcorn:)
half of my is in Florida

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Bei einigen netten Treffen dabei ^^
4th of July Firework Nach Norden und dann immer geradeaus Florida 2012 New York

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60

Sonntag, 22. Mai 2016, 10:25

Im September 1967 klapperte Hannes alle Plattengeschäfte ab,"San Francisco" war nicht zu bekommen.
Damals ein Traum in diese Stadt je zu kommen, genau 30 Jahre später ging der Traum in Erfüllung.
Dann haben wir 2017 unser 50Jahr Jubiläum. (:eek:)