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Otto

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21

Mittwoch, 23. Mai 2018, 19:05

Vier Veränderungen! NFL-Klubbosse beschließen Kickoff-Modifizierung

Die Bosse der 32 NFL-Klubs haben sich zur Modifizierung der Kickoff-Regel durchgerungen. Damit sollen in Zukunft Kollisionen von Spielern in höchstem Tempo der Vergangenheit angehören.

Zitat

Jetzt ist es beschlossene Sache: Der Kickoff wird für die NFL-Saison 2018 modifiziert. Die Klubbesitzer stimmten beim Spring League Meeting einer zuvor ausgearbeiteten Regeländerung zu - diese soll vor allem verhindern, dass Spieler in höchstem Tempo aufeinanderprallen.
Das soll konkret mit vier Neuerungen sichergestellt werden. ran.de nennt die Punkte.

Spieler näher am Ball postiert
1. Die Spieler des ballbesitzenden Teams dürfen sich künftig nur noch höchstens einen Yard hinter dem Spielgerät postieren. Zuvor waren bis zu fünf Yards erlaubt, womit die Profis mehr Tempo aufnehmen konnten.
2. Der sogenannte "Wedge Block", bei dem zwei Spieler einen Kontrahenten in die Zange nehmen, wird verboten. Nur Spieler aus der "Setup Zone" - also zwischen der eigenen 40-Yards- und der gegnerischen 45-Yards-Linie - dürfen einen Gegner zu zweit blocken.
"Retraining Line" für Blocker tabu
3. Ab dem Zeitpunkt, wenn der Kickoff-Returner den Ball fängt respektive das Ei auf dem Rasen aufkommt, darf kein Spieler des angreifenden Teams mehr die "Restraining Line" überqueren oder einen Block stellen. Damit sollen die eigentlich im Angriff befindlichen Profis dazu angehalten werden, in Richtung eigene Endzone zurückzulaufen - was wiederum Zusammenstöße in Höchstgeschwindigkeit verhindern würde.
4. Sobald der Ball in der Endzone den Rasen berührt, bedeutet das sofort einen "Touchback". Bislang hatte ein Spieler des kickenden Teams das Ei noch sichern müssen, womit Kollisionen zwischen Profis vorprogrammiert waren.

2019 wird alles nochmal überprüft
Zudem sind künftig alle Strafen gegen Spieler anfechtbar. In der kommenden Offseason wird die Regeländerung dann noch einmal genau unter die Lupe genommen - für mögliche weitere Modifizierungen.

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22

Donnerstag, 24. Mai 2018, 18:13

"Die NFL schiebt das Problem zur Seite"

Künftig müssen NFL-Spieler während der Nationalhymne stehen – oder in der Kabine bleiben. Der Großteil der Presse sieht im Protestverbot eine Lösung, die keinem hilft.

Zitat

Im September 2016 demonstrierte der Quarterback Colin Kaepernick gegen Rassendiskriminierung – mit einem Kniefall. Während alle anderen Spieler zur Nationalhymne standen, kniete er sich hin und löste mit dieser stummen Geste eine landesweite Debatte aus. Diese hat nun zu einer neuen Regel in der US-amerikanischen National Football League (NFL) geführt. Künftig müssen alle Spieler während der Nationalhymne stehen oder sollen stattdessen in der Kabine bleiben. So könnten künftig jene bestraft werden, "die keinen Respekt gegenüber der Flagge oder der Hymne zeigen", teilte die NFL mit.
Der Großteil der US-amerikanischen Presse sieht die Entscheidung kritisch. So hilft die neue Regelung aus Sicht der New York Times keinem – am allerwenigsten den Spielern. Jährlich würde die NFL Millionen für Organisationen spenden, die gegen soziale Ungerechtigkeit kämpfen, schreibt der Sportreporter der Zeitung, Ken Belson. Doch nun könnten Spieler bestraft werden, die mit ihren Aktionen eben jene Organisationen unterstützen. "Werden Teambesitzer ihre Spieler nun unter Druck setzen? Werden nur noch Spieler eingestellt, die sich verpflichten, während der Hymne zu stehen?", fragt Belson. Er verstehe, dass die NFL keine Lösung finden konnte, die allen Seiten gefällt. Doch eine Regelung, die nur den 32 Teambesitzern zusagt, sei auch der falsche Ansatz.
Die Washington Post sieht in der Entscheidung vor allem den Verlust an Vielseitigkeit in der NFL. Mit der Entscheidung habe die Liga versucht, "einen Mittelweg zu finden, den es nicht gibt", schreibt ihr Sportkolumnist Jerry Brewer. Die NFL habe damit keine Probleme gelöst, sondern lediglich die Wahrscheinlichkeit für weitere Proteste minimiert. Vorübergehend sei die Regel vielleicht wirksam. Doch langfristig würden sich die Spieler ärgern, dass sie nicht bei der Ausarbeitung gefragt wurden. "Wenn diese Regelung zeigt, wie die NFL komplizierte Probleme löst, sollte sie definitiv um ihren schwindenden Status als Institution fürchten", schreibt Brewer.

"Endlich haben wir unsere NFL zurück"
Fox News hingegen sieht in der neuen Regel einen wichtigen Schritt für den American Football. "Endlich haben wir unsere NFL zurück", schreibt Autor Frank Miniter. Schließlich sei dies ein Sport, der alle Amerikaner zusammenbringt – und keiner, "der von Aktivisten für die Verbreitung ihrer politischen Botschaft genutzt werden sollte." Denn die USA seien durch die "respektlosen Protestaktionen besudelt worden". Die neue Regelung werde künftig für Besserung sorgen: Wer noch immer nicht die Güte erkenne, für die die US-amerikanische Flagge und Hymne steht, kann sich laut Miniter schließlich in der Kabine verstecken.

In Deutschland wird die Entscheidung vor allem kritisch gesehen. Aus Sicht der Frankfurter Rundschau zeigt die Regelung, dass eine derartige Debatte in der Liga nicht erwünscht ist. Stattdessen folge eine "erdachte 'Lösung'", die das Problem zur Seite schiebt, schreibt der Redakteur Götz Nawroth-Rapp. Dass Kaepernick für seine Protestaktion gefeuert worden sei, zeige, dass sich die NFL nicht mit gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzen will. "Dabei wäre es dafür gerade an der Zeit – nicht nur für die Liga, sondern für die ganze Nation."

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23

Sonntag, 3. Juni 2018, 15:36

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24

Freitag, 8. Juni 2018, 15:38

Delegation war dem Präsidenten zu klein
Trump sagt Besuch der Philadelphia Eagles ab

US-Präsident Donald Trump hat Super-Bowl-Sieger Philadelphia Eagles eine Absage erteilt. Wie das Weiße Haus am Montag (Ortszeit) offiziell mitteilte, wird der NFL-Champion nicht wie sonst üblich vom Präsidenten persönlich geehrt werden.

Zitat

US-Präsident Donald Trump hat den Hymnenstreit in der NFL neu befeuert, indem er den Super-Bowl-Gewinner Philadelphia Eagles von einer Siegesfeier auslud. Das Weiße Haus nannte am Montag offiziell als Grund für die Absage, dass viele Spieler der Eagles die Teilnahme an der für Dienstag geplanten Veranstaltung verweigert hätten und nur eine kleine Delegation erschienen wäre. Mehrere Spieler hatten erklärt, sie würden aus Protest gegen Trump und seine Rhetorik fernbleiben. Die Gewerkschaft der NFL-Spieler kritisierte Trumps Entscheidung.
Dass ein Teil der Spieler den Besuch im Weißen Haus ablehnen würde, war keine große Überraschung. Trump hat sich mit seinen Aussagen über NFL-Spieler, die aus Protest beim Abspielen der Nationalhymne sitzen bleiben oder an der Seitenlinie knien, keine Freunde gemacht. "Die Philadelphia Eagles können nicht mit ihrem gesamten Team kommen", wurde Trump in einem Statement zitiert. "Sie streiten mit ihrem Präsidenten, nur weil er darauf besteht, dass sie während der Hymne mit der Hand auf dem Herzen stehen, um die großartigen Männer und Frauen unseres Militärs und die Menschen unseres Landes zu ehren."
"Während des Abspielens der Nationalhymne im Umkleideraum zu bleiben ist ebenso respektlos unserem Land gegenüber wie das Knien (während der Hymne). Tut mir leid!", legte Trump außerdem auf Twitter zu der Absage nach.
NFL-Profis hatten im vergangenen Jahr während der Hymne immer wieder das Knie gebeugt, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Ungleichheit zu protestieren. Den Anfang hatte am 14. August 2016 Colin Kaepernick gemacht, damals Quarterback der San Francisco 49ers. "Kaep" trat eine regelrechte Welle los, der sich später auch Sportler außerhalb des Footballs anschlossen. Trump beschimpfte die Spieler immer wieder heftig und forderte die Liga zum Handeln auf. Die NFL verfügte vor kurzem, dass die Spieler stehen müssen. Andernfalls sollen die Vereine mit Geldstrafen belegt werden.
Eagles-Fans, die beim Besuch ihres Teams im Weißen Haus am Dienstag dabei sein wollten, wurden eingeladen, an einer Ersatzveranstaltung teilzunehmen. Trump kündigte dazu auf Twitter an, man werde stolz die Nationalhymne spielen.

Angebot: "Wie wäre es mit einer Führung durch das Kapitol?"
Die Spielergewerkschaft NFLPA erklärte, sie sei enttäuscht über die Entscheidung des Präsidenten, das Team auszuladen. Das habe dazu geführt, dass mehrere Veranstaltungen für junge Menschen in Washington abgesagt worden seien, hieß es in einer Mitteilung. "NFL-Spieler lieben ihr Land, sie unterstützen unsere Soldaten, sie geben ihren Gemeinschaften etwas zurück und sie streben danach, Amerika zu einem besseren Ort zu machen."

Feigheit!
Phillys Wide Receiver Torrey Smith reagierte via Twitter auf die Absage. Im Team seien viele unterschiedliche Ansichten vertreten. Wer zu Trump wollte, dem hätte man das auch ermöglichen sollen, so Smith. Es zeuge von Feigheit, die Feier abzusagen, weil die Mehrheit der Spieler den Präsidenten nicht sehen wollte. So zu tun, als sei der Hymnenstreit der Grund dafür, sei närrisch. Der WR war in der vergangenen Saison bei den Eagles und steht mittlerweile bei den Carolina Panthers unter Vertrag.
Scharfe Kritik zog sich Trump zudem vom Bürgermeister von Philadelphia zu. Der Demokrat Jim Kenney warf dem Republikaner vor, kein Recht dazu zu haben, über Patriotismus zu reden, da er sich selbst geweigert habe, für sein Land zu dienen. Kenney nahm damit Bezug darauf, dass Trump wegen mehrerer Ausnahmeregelungen einem Einsatz im Vietnam-Krieg entging. Neben der Hilfe von Philadelphias Bürgermeister bot beispielsweise auch der Abgeordnete Bob Casey an, den Champion anstelle des Präsidenten durch Washington D.C. zu führen: "Ich bin stolz darauf, was die Eagles erreicht haben. Ich habe sie gerade in den Kongress eingeladen, wie wäre es mit einer Führung durch das Kapitol?"

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Freitag, 8. Juni 2018, 17:43

NFL: Patriots legen Protest ein
Dopingverdacht: Edelman droht Vier-Spiele-Sperre

Zitat

Die New England Patriots mit Tom Brady müssen zu Beginn der Saison 2018 aller Voraussicht nach auf einen ganz wichtigen Spieler verzichten: Wide Receiver Julian Edelman droht wegen Verstoßes gegen die Doping-Richtlinien der NFL eine Sperre von vier Spielen. Dies berichtet die offizielle Website.

Sollte es so kommen, würde Edelman in den Partien gegen die Houston Texans (9. September), bei den Jacksonville Jaguars (16. September), eine Woche später im "Sunday-Night-Game" bei den Detroit Lions (24. September MESZ) sowie im Heimspiel gegen die Miami Dolphins (30. September) fehlen. Zwar sollen die Patriots Einspruch gegen die Sperre eingelegt haben, dieser hat laut US-amerikanischen Medienberichten aber nur geringe Aussicht auf Erfolg.
Ein Verlust Edelmans würde die Patriots schwer treffen. Zwar fehlte der zweimalige Super-Bowl-Sieger (2014, 2016) auch die komplette Spielzeit 2017, nachdem er sich in der Pre-Season das Kreuzband gerissen hatte. Dennoch erreichten die Patriots das Finale, das allerdings am 5. Februar (MESZ) gegen die Philadelphia Eagles mit 33:41 verloren ging. Jedoch mussten die Patriots in diesem Sommer bereits zwei Wide Receiver ziehen lassen: Danny Amendola schloss sich den Miami Dolphins an, Brandin Cooks wurde an die Los Angeles Rams abgegeben.
Julian Edelman wurde im Jahr 2009 von New England gedraftet und spielt seitdem im Trikot der Patriots. Er hat sich über die Jahre zu einer der Lieblingsanspielstationen von Quarterback Tom Brady entwickelt. In seinen bisherigen 118 NFL-Spielen fing er 514 Pässe für 5564 Yards Raumgewinn und erzielte dabei 29 Touchdowns. Edelman ist nicht nur ein sogenannter "Slot-Receiver", der durch seine Schnelligkeit, Wendigkeit und Explosivität eine Gefahr darstellt, sondern kommt bei den Patriots auch als Punt Returner zum Einsatz. Da er in seiner Jugend und selbst noch im College Quarterback spielte, setzt ihn New England auch bei "Trick Plays" ein. So in den Divisional-Play-offs 2014 gegen die Baltimore Ravens, als ihm beim 35:31-Sieg mit seinem allerersten Pass gleich ein Touchdown-Pass auf Amendola gelang.

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Sonntag, 24. Juni 2018, 18:52

Ein beliebter Ref tritt ab

Zitat

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören.

Den Spruch hat sich einer der bekanntesten NFL-Schiedsrichter wohl zu Herzen genommen: Gene Steratore, der im Februar seinen ersten Super Bowl als Referee leiten durfte, tritt zurück und wechselt zum Fernsehen.

Der 54jährige Steratore war einer der beliebtesten Schiedsrichter und gerade in jüngster Vergangenheit gleich mehrfach im Rampenlicht gestanden – und hatte dabei immer ein Schmunzeln im Gesicht: Im Spiel zwischen den Dallas Cowboys und Oakland Raiders in Woche 15 der vergangenen Saison ließ er seine "Chain Gang" auf das Feld kommen, um für ein mögliches First Down nachzumessen. Die Entscheidung fiel ihm wohl so schwer, dass er sich ein gefaltetes Index-Kärtchen geben ließ, um zu sehen, ob dieses noch zwischen den Football und die First Down Markierung passen würde. Anschließend gab er das First Down und musste sich dabei ein Grinsen verkneifen.

Nicht so viel zu lachen hatten die Dallas Cowboys in den Playoffs 2015 in Green Bay, als eine umstrittene Catch / No Catch ("Dez caught it") Entscheidung gegen Wide Receiver Dez Bryant im Nachhinein mehr oder weniger als Hauptgrund für das Ausscheiden ausgemacht wurde.

Auch die zweite umstrittene No Catch-Entscheidung, damals (2010) bei einem vermeintlichen Touchdownfang gegen Calvin Johnson von den Detroit Lions, wurde immer wieder gezeigt über die Jahre und beide Aktionen führten zusammen mit einigen wenigen anderen dazu, dass die Catch-Regel in dieser Offseason endlich geändert – und wohl vereinfacht - wurde.

Zu den bekanntesten Schiedsrichtern gehörte er aber auch, weil er 2013 von Peter King für den MMQB eine Woche lang begleitet wurde (die mehrteilige Story ist noch im Internet zu finden); ein bis dahin ungekannter Einblick in die Abläufe der eigentlich unsichtbaren Männer in schwarz-weiß. Bereits hier konnte man sehen, wie sehr sich der "Hauptdarsteller" der Story eine Super Bowl Teilnahme wünschte.

Dieser Traum ging im Februar in Erfüllung und so kann Steratore sich jetzt einer neuen Karriere – neben seinem Geschäft für industrielle Reinigungsgeräte und –mittel sowie seine Tätigkeit als Schiedsrichter in der Basketball Collegeliga NCAA - widmen: Er soll bei CBS den vakanten Job des Schiedsrichterexperten übernehmen.

Das hatte bis einschließlich der Saison 2015 Mike Carey erledigt; allerdings war der weder unterhaltsam, was man hätte verschmerzen können, noch treffsicher. Nahezu bei jeder strittigen Szene, die per Videoreplay überprüft wurde, lag er mit seiner Einschätzung, wie sich der Schiedsrichter nach Ansicht des Videobeweises entscheiden würde, komplett falsch. Sein Vertrag wurde daher wenig überraschend nicht verlängert.

Die Fußstapfen sind also nicht allzu groß und Steratore kann da nur besser sein – und wird es sicherlich auch.

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Freitag, 29. Juni 2018, 15:59

Die Top 100 der NFL: Rodgers, Bell und die Parallele

Zitat

Die National Football League befindet sich derzeit noch in der Sommerpause. In dieser Phase werden traditionell die besten 100 Spieler der NFL gewählt - von den Spielern selbst. Seit Dienstag ist dieses Ranking abgeschlossen - und es hat an der Spitze eine Parallele im Vergleich zum Vorjahr. Außerdem dominieren natürlich wieder Quarterbacks.

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Freitag, 6. Juli 2018, 16:57

Trump macht sich über Hymnen-Regel der Football-Liga lustig

Zitat

NFL-Spieler dürfen kommende Saison während der Nationalhymne in der Kabine bleiben. Donald Trump gefällt diese Regelung gar nicht. Vorausgegangen war ein Streit über eine Protestaktion mehrere Spieler, die während der Hymne saßen oder knieten.

US-Präsident Donald Trump lässt im Hymnen-Streit mit der amerikanischen Football-Liga NFL nicht locker. Während einer Wahlkampfveranstaltung am Donnerstag in Great Falls im US-Bundesstaat Montana machte sich Trump über eine erst kürzlich erlassene Regelung lustig, die es NFL-Spielern in der kommenden Saison erlaubt, während des Abspielens US-Nationalhymne in der Umkleidekabine zu verharren.
„Was für eine dumme Regel. Ich denke, das ist in vielerlei Hinsicht schlimmer, als nicht zu stehen“, sagte Trump vor seinen Anhängern. Der US-Präsident kritisierte aber nicht nur die neue Hymnen-Regelung, er zog auch über NFL-Geschäftsführer Roger Goodell her. „Dieser Commissioner, ich habe keine Ahnung, wo der herkommt. Er erhält 40 Millionen Dollar (im Jahr), und die Einschaltquoten sind seit dem Beginn der Nationalhymnen- und Flaggen-Kontroverse um 20 Prozent zurückgegangen“, sagte Trump. Die NFL verzeichnete in der abgelaufenen Spielzeit tatsächlich ein Zuschauer-Minus von knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Freitag, 20. Juli 2018, 17:09

:S: Ob die sich noch mal einigen werden..... :rolleyes:



Neue Hymnenregel auf Eis gelegt: NFL und Spielergewerkschaft verhandeln
Die US-Footballliga NFL und die Spielergewerkschaft NFLPA haben die neue Regelung zu den Hymnenprotesten vorerst auf Eis gelegt.

Zitat

Die US-Footballliga NFL hat nach Protesten der Spielergewerkschaft NFLPA die neue Regelung zu den Hymnenprotesten vorerst auf Eis gelegt.
"Wir arbeiten an einer gemeinsamen Lösung bezüglich der Hymnenproblematik. Um diesen konstruktiven Dialog nicht zu stören, haben wir uns darauf geeinigt, die derzeitige Regelung erst einmal ruhen zu lassen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der beiden Organisationen.
Es werde in den kommenden Wochen keine neuen Regelungen geben und die bestehende werde auch nicht durchgesetzt. Die Konzentration gelte nun der Findung einer gemeinsamen Lösung in beiderseitigem Einvernehmen, nicht durch die Gerichtsbarkeit, hieß es weiter.

Darum geht es bei der Hymnen-Problematik
Die NFL hatte zuletzt entschieden, dass der Kniefall und andere Protesthandlungen beim Abspielen der US-Hymne künftig verboten sind und die Profis ihren Protest stattdessen nur noch durch einen Aufenthalt in der Kabine kundtun dürfen. Daraufhin hatte die NFLPA Beschwerde eingelegt.
Die Regelung sei ohne Absprache mit ihr erfolgt, vertrage sich nicht mit dem Tarifvertrag und verletze die Rechte der Spieler, hieß es in einer Stellungnahme der Gewerkschaft.

Link



Hymnen-Skandal im US-Football
NFL-Team bestraft Spieler, die Trump "Hurensöhne" nennt

Zitat

Im Hymnen-Skandal in den USA haben die Miami Dolphins hart durchgegriffen. Der Footballklub wird ein Exempel an Spielern statuieren, die gegen Rassendiskriminierung protestiert haben. Ähnliches hatte bereits Donald Trump gefordert.

Die Miami Dolphins bestrafen nach dem Hymnen-Skandal Football-Spieler, die sich während der US-Nationalhymne hingekniet haben. In letzter Zeit gingen US-Sport-Stars immer wieder während des Abspielens der Nationalhymne auf die Knie, um gegen Rassendiskriminierung zu protestieren. Nach Informationen der US-Nachrichtenagentur AP sollen nun betroffene Spieler bei den Dolphins gesperrt werden und Geldbußen bezahlen.
In einem internen Dokument des Teams wird die Hymnen-Geste als teamschädigendes Verhalten interpretiert. Verstöße in dieser Kategorie können mit einer Spielsperre, einer Geldstrafe oder beidem bestraft werden. Auch Strafen bei Drogenkonsum, Drogenbesitz und Glücksspiel sind dort aufgeführt.

Trump nennt Sport-Stars „Hurensöhne“
US-Präsident Donald Trump hatte die Nationalhymnen-Debatte im vergangenen Jahr losgetreten, als er Spieler, die während der US-Nationalhymne knien oder sitzen blieben, als "Hurensöhne" bezeichnete, die entlassen werden sollten.

Die Entscheidung der Dolphins entspricht ganz dem von Trump geforderten Kurs, protestierende Spieler zu bestrafen. Im vergangenen Jahr hatte der US-Präsident verlangt, dass die Klubeigner der NFL Akteure rauswerfen sollen, die während der Hymne auf die Knie gehen.

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Donnerstag, 2. August 2018, 17:04

Preseason der NFL: Das "Ei" fliegt wieder

Zitat

Es ist Anfang August - und damit wieder soweit: Die Preseason der National Football League nimmt mit dem Hall of Fame Game (3. August, MESZ) erstmals Fahrt auf, ehe im Anschluss weitere wichtige Tests der 32 NFL-Teams auf dem Plan stehen. Wer spielt wann gegen wen? Hier finden Sie einen kleinen Überblick...

Bereits im April 2018 verkündete die NFL offiziell den Preseason-Spielplan zur Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Mit dabei: Das Super-Bowl-Rematch zwischen den Philadelphia Eagles und den New England Patriots.
Auch interessant: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem 3. August 2018, eröffnen die Baltimore Ravens im Duell mit den Chicago Bears offiziell die NFL-Vorbereitungsphase im Zuge des traditionellen Hall of Fame Games. Austragungsort ist Canton, Ohio. Im Anschluss werden dabei Legenden wie Ray Lewis, Randy Moss, Brian Dawkins, Brian Urlacher, Terrell Owens, Bobby Beathard, Robert Brazile und Jerry Kramer in die Hall of Fame aufgenommen.

Vier Spieltage umfasst die Preseason nach diesem Eröffnungsspiel, ehe die neue NFL-Saison mit dem Auftaktspiel in der Nacht vom 6. auf den 7. September (Freitag, 2.20 Uhr, MESZ) zwischen Super-Bowl-Champion Philadelphia und den Atlanta Falcons eröffnet wird.

Link mit Spielübersicht
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Montag, 6. August 2018, 18:45

Die wichtigsten Begriffe zum Start der NFL-Saison
Das Football-ABC: Vom Touchdown bis zum Videobeweis
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Montag, 27. August 2018, 17:17

Statistisches zur neuen Saison der National Football League
Rekordmeister, Horror-Browns: 10 Fakten zum NFL-Start

Zitat

Zwei Wochen sind es noch, dann beginnt die neue Regular Season der National Football League (Startschuss am 7. September mit dem Duell des Meisters Philadelphia mit Atlanta). Was in in dieser zahlenbasierten Sportart niemals fehlen darf, sind freilich Statistiken. Zehn solcher Fakten über zehn Teams finden sich in dieser Liste ein.

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Montag, 3. September 2018, 19:48

Endlich wieder Football satt!
ProSieben MAXX feiert NFL-Saisonauftakt am Sonntag / Season-Kickoff am Freitag live auf ProSieben

Zitat

Der Sonntag hat für Freunde des gepflegten Eierwurfs endlich wieder einen Sinn: Am 9. September 2018 startet die neue NFL-Saison auf ProSieben MAXX: Patrick Esume und Ex-NFL-Spieler sowie "ran NFL"-Experte Markus Kuhn melden sich ab 18:30 Uhr mit dem Football-Magazin ranNFLsüchtig, pünktlich zum Kickoff geht's um 19:00 Uhr ins Gillette Stadium in Foxborough: Tom Brady und die New England Patriots erwarten die Houston Texans zu ihrem ersten Saisonspiel. In der zweiten Partie treffen ab 22:25 Uhr die Seattle Seahawks auf die Denver Broncos, kommentiert von Uwe Morawe und Roman Motzkus. Beide Liveübertragungen werden von "Netman" Christoph "Icke" Dommisch mit Social-News begleitet.

Bereits in der Nacht von Donnerstag, 6. September auf Freitag, 7. September 2018 überträgt ProSieben das Saisoneröffnungsspiel mit dem Titelverteidiger Philadelphia Eagles gegen die Atlanta Falcons ab 2:05 Uhr live.

Alexander Rösner, "ran"-Sportchef: "Die viel zu lange NFL-Pause ist vorbei, und in vier Tagen geht es endlich wieder los mit "ran Football". Bis zum 3. Februar 2018 heißt es "jeden verdammten Sonntag" Football live auf ProSieben und ProSieben MAXX. Außerdem zeigt ProSieben MAXX das neue NFL-Magazin "Touchdown", immer freitags um 19:45 Uhr. Wir sind bereit."

Zusätzlich im Netz: Parallel zum 19-Uhr-Spiel am Sonntag auf ProSieben MAXX zeigt ran.de im Livestream die San Francisco 49ers gegen die Minnesota Vikings, kommentiert von Carsten Spengemann.

Neuer Start ins Wochenende: Ab 14. September 2018 zeigt ProSieben MAXX jeweils freitags zur besten Sendezeit um 19:45 Uhr "Touchdown - das ranNFL Magazin" mit allen relevanten NFL-News der Woche, den Highlights des Spiels von Donnerstagnacht sowie einem Ausblick auf den Spieltag am Sonntag.

Link
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Dienstag, 4. September 2018, 21:33

Football in den USA vor der neuen Saison
NFL - die acht Divisions im Check

Zitat

Nach der langen Pause startet am Freitag die neue Saison in der NFL. Wir werfen einen Blick auf jede der acht Divisons und wagen eine Prognose.

AFC East (Patriots, Jets, Dolphins und Bills)
Solange Tom Brady der Quarterback und Bill Belichick der Trainer ist, dürften die New England Patriots kein Problem haben, diese Division für sich zu entscheiden. Auch wenn die Patriots einige wichtige Spieler wie Brandin Cooks, Nate Solder oder Malcolm Butler verloren haben, sind die anderen Teams nicht stark genug, um New England ernsthaft Konkurrenz zu machen.

NFC East (Eagles, Cowboys, Redskins und Giants)
Der letztjährige Superbowl-Gewinner, die Philadelphia Eagles, konnte die meisten Spieler, die zu dem Erfolg beigetragen haben, halten und ist somit auch in diesem Jahr der Favorit auf den ersten Platz in der NFC East. Zwar ist Star-Quarterback Carson Wentz noch verletzt und wird das erste Spiel fehlen, aber wie Nick Foles in der vergangenen Saison bereits bewies, ist er ein sehr guter Ersatz.

AFC North (Steelers, Ravens, Browns und Ravens)
Antonio Brown ist der beste Passempfänger der Liga, Le‘Veon Bell einer der besten Runningbacks und Ben Roethlisberger ein guter Quarterback. Wie in den vergangenen Jahren sind die Pittsburgh Steelers die klaren Favoriten.

NFC North (Bears, Lions, Packers, Vikings)
Die NFC North zählt in diesem Jahr zu den besten Divisions in der NFL. Vor einigen Tagen sicherten sich die Chicago Bears Khalil Mack, einen der besten Defensivspieler der Liga. Solange bei den Green Bay Packers Aaron Rodgers auf dem Platz steht, haben sie eine Chance zu gewinnen. Die Minnesota Vikings haben in ihrem Kader keine wirkliche Schwachstelle und ein junges, talentiertes Team. Deshalb gelten sie als leichter Favorit in einer umkämpften Division.

AFC West (Chargers, Raiders, Chiefs und Broncos)
Die Chargers haben mit Melvin Ingram, Casey Heyward und Joey Bosa einige der besten Defensivspieler der Liga. Philip Rivers ist ein erfahrener Quarterback und leitet eine gute Offensive. Wenn Chiefs-Spielmacher Patrick Mahomes sein Potenzial ausschöpft, ist Kansas City ebenfalls ein Kandidat für den ersten Tabellenplatz.

NFC West (Rams, Seahawks, 49ers, Cardinals)
Die Seahawks und die Cardinals befinden sich gerade im Neubau, die 49ers haben eine starke Mannschaft und könnten eine gute Saison hinlegen. Der haushohe Favorit sind aber die Los Angeles Rams. Mit den Neuzugängen Marcus Peters, Ndamukong Suh und Aqib Talib wurde das Team noch besser gemacht. Im zweiten Jahr von Trainer Sean Mcvay haben die Rams ernsthafte Chancen auf eine Superbowl-Teilnahme.

AFC South (Texans, Jaguars, Titans und Colts)
Mit der Rückkehr der Stars JJ Watt und Deshaun Watson haben die Houston Texans viel Potenzial. Die Tennessee Titans haben ein junges, talentiertes Team um Quarterback Marcus Mariota. Favorit sind jedoch die Jacksonville Jaguars, die die beste Defensive der Liga haben. Alles steht und fällt bei Ihnen mit Quarterback Blake Bortles - spielt er gut, können die Jaguars weit kommen.

NFC South (Panthers, Saints, Falcons und Buccaneers)
Die NFC South zählt zu den besten Divisions der Liga, hier könnte jeder am Ende der Saison ganz oben stehen. In der vergangenen Saison gewannen die New Orleans Saints, die mit Drew Brees einen der besten Quarterbacks aller Zeiten haben. Auch in diesem Jahr gelten sie als leichter Favorit. Das Team hat mit Runningback Alvin Kamara und Cornerback Marshon Lattimore zwei junge Spitzenspieler und mit Sean Payton einen erfahrenen Trainer. Die Falcons konnten viele Spieler halten, die mit dem Team vor zwei Jahren im Superbowl standen, und die Panthers haben in der Offensive ordentlich nachgerüstet.

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35

Freitag, 7. September 2018, 18:48

Kniefall-Protest in der NFL
Nike beweist mit Colin Kaepernick Mut
Der Sportartikelhersteller wirbt mit dem Football-Profi, dessen Protest während der Hymne eine landesweite Debatte auslöste. Das ist bemerkenswert.

Zitat

Hurensohn. Das sagt, von Fußballfans abgesehen, normalerweise niemand eben so. Wer andere derart übel beleidigt, hat meist selbst Übles erfahren – oder amtiert als US-Präsident. Im folgenden Fall gilt Letzteres. Gut ein Jahr ist es her, dass Donald Trump vor ein Mikrofon in Huntsville/Alabama trat, um seine Meinung im sogenannten Hymnenstreit kundzutun. Die Causa wurde deshalb so bezeichnet, weil es einige Spieler der National Football League (NFL) wagten, beim Abspielen der Hymne auf die Knie zu gehen; sie wollten damit gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze protestieren.

Das sind Themen, deren Bekämpfung auf Trumps Agenda nicht unbedingt an erster Stelle stehen. Ein ausgeprägter Hang zum Patriotismus ist dem Präsidenten dafür umso wichtiger, weshalb Trump in Huntsville sagte: „Würdet ihr es nicht lieben, wenn jemand, der unsere Flagge verachtet, einen Klubeigner hat, der sagt: ,Nehmt den Hurensohn vom Feld. Er ist gefeuert. Er ist gefeuert’“? Zur Antwort johlten die Menschen, offensichtlich befanden sie, dass ihr Donald mal wieder den Punkt getroffen habe. „Die totale Respektlosigkeit vor unserem Erbe“, sagte Trump noch, „das ist eine Verachtung von allem, wofür wir stehen.“
In der Tat stehen die USA weiterhin für strukturellen Rassismus, weshalb der Hymnenboykott vor der aktuellen Saison seine Fortsetzung fand.
Das allerneueste Kapital schreibt nun Colin Kaepernick, jener Spieler, der es im August 2016 als erster gewagt hatte, der Hymne kniend zu lauschen. Der Sportartikelhersteller Nike, bei dem Kaepernick schon seit 2011 unter Vertrag steht, wählte ihn als eines von mehreren Gesichtern für seine neue Werbekampagne „Just do it“ aus. Zu deutsch: „Mach’s einfach“. 30 Jahre ist der Slogan alt, die ganze Welt kennt ihn. Eine Erfolgsgeschichte.

Kaepernick ist ein Geächteter
Die Geschichte Kaepernicks kennt noch nicht die ganze Welt, der Erfolg fehlt in ihr ebenfalls noch. Seitdem der Rebell Kaepernick offen protestiert, hat ihn nämlich kein NFL-Klub mehr unter Vertrag genommen; sein altes Team, die San Francisco 49ers hatten seinen alten Vertrag auslaufen lassen. Kaepernick ist ein Geächteter, einer, den viele in den USA – nicht nur Trumpisten – kritisieren.
Via Twitter postete Kaepernick ein Foto der neuen Werbekampagne. Es zeigt eine Nahaufnahme seines Gesicht mit dem Werbeschriftzug: „Glaube an etwas, auch wenn das heißen sollte, alles andere zu opfern“. Neben Kaepernick sind unter anderem auch Odell Beckham Jr. (American Football), Serena Williams (Tennis) und LeBron James (Basketball) Teil der Kampagne. So umstritten wie Kaepernick ist aber keiner der anderen.
Während der Sportler außerhalb der Staaten bewundert wird, gilt er im eigenen Land als Spalter. Ein Teil feiert ihn, ein mindestens genauso großer Teil verachtet ihn. Wie groß die Ehrfurcht vor Hymne und Fahne ist, beweist die NFL selbst. Sie hat den Spielern inzwischen vorgeschrieben, während der Nationalhymne stehen zu müssen. Wer das nicht will, soll in der Kabine bleiben. Protest? Bloß nicht! Schließlich gucken auch viele Trump-Anhänger den NFL-Profis zu und tragen zum Umsatz bei.

Umso bemerkenswerter ist Nikes Vorstoß, Kaepernick in die neue Kampagne einzuspannen. Sicher: Der US-Konzern bekommt einen glaubhaften Botschafter seines populären Slogans. Die polarisierende Wirkung, die Kaepernick hervorruft, bekommt Nike nun aber auch ab. Sie wird den Umsatzzahlen in den USA nicht unbedingt zuträglich sein. Die Entscheidung pro Kaepernick ist deshalb eine mutige. Sie bedeutet zugleich auch, die Geschichte Kaepernicks in die Welt hinauszutragen, auf die gesellschaftlichen Spannungen und Probleme der USA hinzuweisen – und Position zu beziehen. Gegen Trump. Gegen Rassismus. Nike handelt damit so, wie es auch wirbt: Just do it.

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Und sportlich gibt es auch was zu berichten:
Superbowlsieger Philadelphia gewinnt NFL-Auftakt
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36

Montag, 10. September 2018, 19:08

Week 1: Quarterback trumpft gegen Erzrivale Chicago groß auf
Verletzter Rodgers führt Packers zu Wahnsinns-Comeback

Zitat

Das erste Sunday-Night-Game der neuen NFL-Saison hatte es in sich: Die Green Bay Packers lagen gegen den Erzrivalen Chicago zur Halbzeit schon 0:17 zurück - drehten den Spieß dank eines denkwürdigen Auftritts von Aaron Rodgers aber tatsächlich noch um. Und das, obwohl sich der Quarterback früh am Knie verletzt hatte.

m Sonntagabend hätte es für die Packers zunächst kaum schlechter laufen können. Zu Beginn hatten die Bears die Partie nämlich komplett im Griff. Schon den ersten Drive schlossen die Gäste mit einem Touchdown ab, Quarterback Mitch Trubisky beförderte das Ei mit einem 2-Yard-Lauf selbst in die Endzone. Green Bay kam hingegen überhaupt nicht ins Spiel und fand gegen den Pass Rush der Bears-Defense mit Neuzugang Khalil Mack kein Mittel.

Kizer unter Druck - Pick-6 von Mack
Und dann auch noch der Schock: Bei einem Sack von Roy Robertson-Harris verletzte sich Rodgers am Anfang des zweiten Viertels am linken Knie und musste in die Kabine gebracht werden. Seinem Ersatz DeShone Kizer erging es kaum besser. Zweimal wurde er gesackt, unter großem Druck der Bears-Defense leistete er sich zudem eine Interception, die Linebacker Mack in einem Touchdown ummünzte. 0:17 zur Pause, kein Rodgers auf dem Platz - für die Packers sah es nicht gut aus.
Doch etwas überraschend kehrte Rodgers zu Beginn der zweiten Hälfte unter großen Jubel im Lambeau Field auf den Platz zurück - und die Packers fingen sich, auch wenn der Star-Quarterback von der Verletzung doch sichtlich behindert war. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, sein Team im Schlussviertel zurückzubringen. Nach Touchdownpässen auf Geronimo Allen und Davante Adams machte der Spielmacher das kaum für möglich gehaltene Comeback 2:13 Minuten vor Schluss perfekt - mit einem 75-Yard-Touchdown-Pass auf Randall Cobb - 24:23!

Einen 20-Punkte-Rückstand aufzuholen, das war in seiner illustren Karriere noch nicht einmal Aaron Rodgers geglückt. Am Ende standen für den Quarterback drei Touchdown-Pässe und 286 Yards (20/30) zu Buche. Und die Verletzung? "Es hätte schon wirklich katastrophal sein müssen, um mich davon abzuhalten, in der zweiten Hälfte auf dem Platz zu stehen", sagte der 34-Jährige bei "NBC" und verwies auf die große Bears-Packers-Rivalität. Sein Coach war natürlich voll des Lobes: "Er war beeindruckend. Ich kann euch nicht sagen, wie stolz ich auf ihn bin", meinte Mike McCarthy. Kommendes Wochenende steht für die Packers das nächste Division-Duell an: Dann kommen die Minnesota Vikings, die sich zum Auftakt gegen die San Francisco 49ers durchsetzten.

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Schade, dass den 49ers keine Überraschung gelungen ist.
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Montag, 17. September 2018, 19:07

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Montag, 17. September 2018, 19:50

Oh man, das Packers Spiel gestern - nie im Leben darf das Unentschieden ausgehen!!! Was für ein Wahnsinn. Der Rookie Kicker hat einen Rabenschwarzen Tag für FG erwischt .... Und die Schiris waren dafür um so pingeliger.
So jedenfalls hilft das keinem was ....

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Montag, 17. September 2018, 19:55

Oh man, das Packers Spiel gestern - nie im Leben darf das Unentschieden ausgehen!!! Was für ein Wahnsinn. Der Rookie Kicker hat einen Rabenschwarzen Tag für FG erwischt .... Und die Schiris waren dafür um so pingeliger.
So jedenfalls hilft das keinem was ....


Ich habe gestern Abend die beiden Spiele auf Pro7Maxx gesehen. Beide Spiele waren unterhaltsam! :thumbup:

Ich denke mal, den Rookie Kicker sehen wir in der NFL nicht so schnell mehr wieder, der hatte ja die Hosen vor Angst gestrichen voll. :S:
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40

Donnerstag, 20. September 2018, 18:57

Ich hatte es mir schon gedacht..... :whistling:

Nach dem Albtraum-Tag für zwei NFL-Kicker
Horror mit Folgen: Kicker Carlson wird zum Abschied verhöhnt

Zitat

Zwei Kickern versagten am Wochenende die Nerven, beide haben nun keinen Job mehr. Für den ehemaligen Viking Daniel Carlson wurde es fast schon gemein.

Did you see the game?", antwortet Mike Zimmer ironisch auf die Frage eines Reporters, was hinter der Entlassung von Kicker Daniel Carlson stecke. Ein böses Schmunzeln kann sich der Head Coach der Minnesota Vikings dabei nicht verkneifen; auch nicht, als er umgehend versichert, die Entscheidung, den frischen Fünftrundenpick nach seinem Katastrophen-Tag im Lambeau Field zu entlassen, sei "ziemlich einfach" gewesen.
Es markiert das verhöhnende Ende eines aus Kicker-Sicht verheerenden (letzten) Arbeitstages. Bei den Green Bay Packers hätte besagter Carlson die Vikings mal locker zum wichtigen zweiten Sieg im zweiten Spiel schießen können. Stattdessen vergab der 23-Jährige, der sich in der Vorbereitung gegen Routinier Kai Forbath durchgesetzt hatte, einen potenziellen und einen definitiven Gamewinner in der Overtime. So hatte sich Minnesota nach einer starken Aufholjagd von Quarterback Kirk Cousins mit einem Remis beim Division-Rivalen begnügen müssen.

Bailey schon bereit
Wie skrupellos das Geschäft in der besten Football-Liga der Welt ist, hat Coach Zimmer mit seiner eiskalten Erklärung bestätigt. Noch dazu haben die Vikings auch keine Zeit verloren, gleich einen neuen Kicker zu installieren. Dan Bailey, lange Jahre bei den Dallas Cowboys, soll das insgesamt fünfte Angebot seit Saisonbeginn angenommen haben.
Nicht weniger dramatisch ging es - natürlich - bei den Cleveland Browns zu. Die hatten nach zwei abenteuerlich schlechten Spielzeiten schon in der Vorwoche die Riesenchance, den ersten Sieg seit Dezember 2016 einzufahren. Doch Kicker Zane Gonzalez vergab beim Stand von 21:21 und noch elf zu spielenden Sekunden in der Overtime. Das Spiel endete - wie nun in Green Bay - Unentschieden.
Man hätte dabei nur in die Gesichter der Browns-Fans auf den Tribünen schauen müssen, deren Blicke beim stürmischem Regen in Cleveland noch wenige Sekunden zuvor so viel Hoffnung ausgestrahlt hatten. Aber die Browns sind eben auch die Browns, und so setzte sich das Drama am nächsten Spieltag in New Orleans fort.

Gonzalez katastrophal - Was Landry ihm zu sagen hatte
Wieder war der ersehnte Sieg so nah, wieder war die große Chance da, wieder gegen ein sehr starkes Team - und wieder ging am Ende alles den Bach runter. Zwei von vier Field Goals hatte Gonzalez ohnehin schon vergeben, bis die eigentlich verheerende Szene folgte: Mit einem 47-Yards-Touchdown-Pass auf Receiver Antonio Callaway besorgte Quarterback Tyrod Taylor rund eine Minute vor dem Ende die Gelegenheit, mit dem "Point after Touchdown" (PAT) mit 19:18 in Führung zu gehen. Gonzalez schoss links vorbei, die Saints kamen wenig später selbst zur Gelegenheit, die Partie mit einem Field Goal zu entscheiden - und Will Lutz blieb aus 44 Yards cool: 21:18 für New Orleans.
Gonzalez, der auch den anderen PAT versemmelt hatte, durfte wie Daniel Carlson am Montag seine Sachen packen. Der Rat von Browns-Receiver ("Make the Field Goals") war wohl etwas zu spät bei ihm angekommen. Auch die Browns haben schnell reagiert und Rookie Greg Joseph, der es bei den Miami Dolphins nicht in den finalen Kader geschafft hatte, unter Vertrag genommen.

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Am Sonntag kann ich "meine" 49ers live im TV erleben. (:tanz:)
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