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Cunningham

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Freitag, 21. September 2018, 08:22

...die Browns gewinnen nach 635 Tagen ein Spiel - Sachen gibt´s :D
Besucht mich auf meiner Homepage oder auf meiner Facebook-Seite

Minnesota

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Sonntag, 23. September 2018, 20:30


.....Am Sonntag kann ich "meine" 49ers live im TV erleben. (:tanz:)


Aber viel Spaß hast du gerade nicht, oder?

Otto

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43

Montag, 24. September 2018, 17:58


.....Am Sonntag kann ich "meine" 49ers live im TV erleben. (:tanz:)


Aber viel Spaß hast du gerade nicht, oder?


Naja, das 1. Viertel war von den wirklich 49ers sehr bescheiden. Aber dann wurden sie was besser.
Und die Chiefs sind diese Saison mal eine richtige Hausnummer!
Leider hat es nicht mehr mit einer Wende des Spiels geklappt; auch weil ein Touchdown unberechtigterweise zurück gepfiffen wurde. :thumbdown:

Schlimmer aber wiegt die Verletzung von Quarterback Garoppolo.
Sollte er wirklich die gesamte Saison ausfallen, dann können die 49ers diese Saison abhaken. ;-(
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Otto

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44

Montag, 24. September 2018, 20:02

NFL im Überblick: Chiefs überrollen die 49ers, Brees gewinnt Shootout gegen Ryan
Die Chiefs haben auch das dritte Spiel in dieser Saison gewonnen - dabei stellte Patrick Mahomes einen neuen Rekord auf. Das Duell der Saints bei den Falcons mutierte zu einem Thriller.

Zitat

Am 3. Spieltag der NFL-Saison setzen die Kansas City Chiefs ihre Erfolgsserie auch gegen die San Francisco 49ers fort. In Atlanta drehen die New Orleans Saints dank eines entfesselten Drew Brees die Partie gegen die Falcons. Die New York Giants feiern derweil bei den Houston Texans ihren ersten Sieg. Die frühen Sonntagspartien im Überblick.

San Francisco 49ers at Kansas City Chiefs 27:38
Patrick Mahomes lieferte auch in seinem ersten Heimspiel ab. Mit drei Touchdown-Pässen schraubte der Chiefs-Quarterback sein Konto auf 13 - ein neuer NFL-Rekord für die ersten drei Saisonspiele. Nach einer überragenden ersten Hälfte hielten die 49ers die Offensiv-Maschinerie nach der Pause jedoch bei einem Field Goal.
Insgesamt warf Mahomes Pässe für 314 Yards. Allein Travis Kelce fing acht Bälle für 114 Yards. Running Back Kareem Hunt erlief die ersten beiden Touchdowns. Die Gäste verloren in der Schlussphase Jimmy Garoppolo (251 Passing Yards inklusive zwei Touchdowns) mit einer Knieverletzung.

New Orleans Saints at Atlanta Falcons 43:37 n.O.
In einem echten Shootout, bei dem die Führung neun Mal wechselte, setzten sich die Gäste dank eines Quarterback-Sneak von Drew Brees durch. Der Saints-Star, der einen Rekord für Karriere-Completions aufstellte, rettete sein Team bereits mit einem Run über sieben Yards in die Overtime.
Matt Ryan, der erstmals in seiner Laufbahn in einem Spiel fünf Touchdown-Pässe warf, konnte sich vor allem auf Calvin Ridley verlassen. Der Rookie fing die ersten drei Würfe in die Endzone und legte 146 Yards zurück.
Bei den Saints überragten neben Brees, der auch drei Touchdowns auflegte, vor allem Alvin Kamara (124 Receiving Yards und 66 Rushing Yards) und Michael Thomas mit 129 Receiving Yards.

Denver Broncos at Baltimore Ravens 14:27
Schon im ersten Viertel gingen beide Teams in die Vollen. Nach dem 14:10 hatten die Broncos ihr Pulver aber auch schon verschossen. Case Keenum blieb ohne Touchdown-Pass, warf bei 192 Passing Yards auch eine Interception.
Auf der anderen Seite legte Joe Flacco Würfe über 277 Yards zurück. Mit einem Pass auf Javorius Allen, der auch einmal in die Endzone lief, legte er auch einen Touchdown auf.

Cincinnati Bengals at Carolina Panthers 21:31
Cam Newton spielte beim zweiten Saisonsieg groß auf. Neben zwei Runs in die Endzone warf der Panthers-Quarterback auch zwei Touchdown-Pässe. Auch Christian McCaffrey mit 28 Runs für 184 Yards überzeugte auf ganzer Linie.
Bei den zuvor noch ungeschlagenen Gästen unterliefen Andy Dalton bei zwei Touchdown-Pässen auch vier Interceptions. Hier kam Tyler Boyd bei sechs Receptions auf 132 Yards.

New York Giants at Houston Texans 27:22
Beim ersten Saisonsieg der “Big Blue” fing Odell Beckham jr. neun Pässe für 109 Yards, die Touchdowns überließ der Superstar aber Sterling Shepard und Rhett Ellison. Rookie Saquon Barkley legte 82 Yards zurück und lief einmal in die Endzone, außerdem kam er auf 35 Receiving Yards.
Bei den Texans kam Deshaun Watson erst im Schlussabschnitt auf Touren, warf nach einer Interception noch zwei Touchdowns. Immerhin fing Will Fuller fünf Pässe inklusive Touchdown für 101 Yards.

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Und die Pats haben schon wieder verloren.
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Donnerstag, 27. September 2018, 18:47

QB Garoppolo von den 49ers fällt mit einem Kreuzbandriss die gesamte Saison aus. :8o:

Mal sehen wie sich der Ersatzmann Beathard so schlägt. :S:

Die Fans fordern ja die Rückkehr von Kaepernick.
Aber das werden sich die 49ers nicht trauen.
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Donnerstag, 27. September 2018, 22:57

Oh das ist wirklich traurig! Da hatten die 49er Fans ja 'ne Menge Hoffung in ihn gesetzt. Und ob Kaepernick wirklich sportlich helfen könnte? Weiß nicht ... Ein starkes Signal wäre es natürlich schon.

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47

Sonntag, 30. September 2018, 15:11

Heute ab 19:00 Uhr kann man live bei ProSoieben MAXX das Spiel der New England Patriots gegen die Miami Dolphins verfolgen.
Danach kommt ab 22:25 Uhr das Spiel der Los Angeles Chargers gegen die San Francisco 49ers.
Mal sehen wie sich die 49ers mit ihrem Ersatz-QB Beathard schlagen. :S:
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48

Dienstag, 2. Oktober 2018, 16:39

Die Achterbahnfahrt der meisten Mannschaften in der NFL geht weiter: Die NE Pats schießen die Miami Dolphins ab, die 49ers verlieren ;-( und der Titelverteidiger Philadelphia ebenso.
Übersicht

An diesem Spieltag gab es DREI Spiele, die in die Overtime mussten. Das gab es seit Einführung der Overtime 1974 noch nie.
Und bis zum Ende der letzten Saison gab es von 1974 bis 2018 nur insgesamt 22 Spiele, die in die Overtime gingen.
Nach dem 4. Spieltag sind es in dieser Saison schon SECHS Spiele und an jedem Spieltag (mindestens) eines. 8|
Link zu Wikipedia
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49

Dienstag, 9. Oktober 2018, 18:34

Zum 5. Spieltag in der NFL:



Die Quarterback-Rookies 2018 schreiben Geschichte

Zitat

Baker Mayfield, Sam Darnold, Josh Rosen und Josh Allen haben in Week 5 der aktuellen NFL-Saison nicht nur allesamt mit ihren Teams gewonnen, die vier Rookie-Quarterbacks haben damit auch noch Geschichte geschrieben.

Mehr hier



Quarterback-Star Brees bricht NFL-Passrekord

Zitat

Mit einem 62-Yard-Touchdown-Pass auf Tre'Quan Smith im zweiten Viertel brach Brees die bisherige Bestmarke von Peyton Manning, der es in seiner Karriere auf insgesamt 71.940 Pass-Yards gebracht hatte. Brees liegt insgesamt nun bei 72.103 Yards. Beim 43:19 (26:13)-Erfolg der Saints gegen die Washington Redskins kam er am Ende auf 363 Yards und drei Touchdown-Pässe.

Mehr hier



Und es gabe WIEDER ein Spiel, dass in die Overtime ging. ^^
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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 17:42

Was steckt hinter der Touchdown-Flut?
Der Quarterback ist im American Football der Kopf des Offensivspiels. Seit diesem Jahr wird er durch eine Regeländerung in der NFL besser geschützt. Das führt zu Spektakel - und großer Verunsicherung.

Zitat

Als Drew Brees beim Monday Night Game der New Orleans Saints den Rekord der meisten per Pass erzielten Yards in der NFL brach und damit Quarterback-Legende Peyton Manning auf Platz zwei verwies, lag er damit voll im Trend: Bereits in den ersten fünf Wochen der neuen Saison in der US-Footballliga wurden von Quarterbacks und Passempfänger der Liga zusammen 40.341 Yards überwunden - das ist genauso ein neuer Bestwert wie die Zahl der Touchdowns (424) und Punkte (3739) insgesamt. Auch in der Woche zuvor waren insgesamt 228 Touchdown-Pässe geworfen worden - 23 (!) mehr als in der bisherigen Rekordsaison 2013 (205).

Was steckt hinter dem Offensivspektakel?
Defense-Spieler haben eine Erklärung: Weil die Quarterbacks nach den neuen NFL-Regeln geschützt werden wie US-Präsidenten - und wie Könige in Sänften das Feld hinunter befördert werden. Da ist etwas dran: Die zu Beginn der Saison erneut verschärften Regeln, um die Quarterbacks zu schützen, sorgen in der Tat für mancherlei Stirnrunzeln bei Spielern und Fans.
So wurde Clay Matthews von den Green Bay Packers bereits zweimal bestraft, weil er den gegnerischen Quarterback zu unsanft von den Beinen geholt haben soll. Nicht nur Matthews weiß nach eigenen Angaben nicht mehr, wie er den Quarterback tackeln soll, auch Altmeister Deion Sanders genervt, ein Video zeigt.Matthews' Teamkollege Mike Daniels erweckte in einer anderen Szene gar den Eindruck, er traue sich gar nicht mehr, den Quarterback wirklich zu tackeln. Diese Beispiele sind symptomatisch für die neue Verunsicherung bei Verteidigern in der NFL.
Die Liga ihrerseits versucht mit Schulungsvideos klarzumachen, was ihrer Auffassung nach ein regulärer und ein irregulärer Angriff auf den gegnerischen Spielführer darstellt - demnach geht es vor allem darum, nicht mit dem ganzen Körpergewicht auf dem Gegner zu landen.

Dennoch geht die Diskussion weiter. Am Donnerstagabend kam es beim Spiel der Indianapolis Colts bei den New England Patriots zu zwei weiteren Entscheidungen, die sowohl im Vergleich zu Matthews als auch unmittelbar gegeneinander geschnitten den Eindruck erwecken, dass niemand in der NFL zurzeit wirklich weiß, was ein sauberer Hit ist - und was nicht.
Jahrelang hatte die NFL dasselbe Problem mit der Frage, was ein gefangener Pass ist. "Nobody knows what a catch is", wurde zum geflügelten Wort.
Das Problem bei dieser Regel war, dass der Passempfänger nach dem Fang beim Zu-Boden-Gehen die Kontrolle über den Ball behalten musste ("surviving the ground") - die Auslegungen dieser "Ballkontrolle" jedoch so unterschiedlich war, dass es die Fans regelmäßig in den Wahnsinn trieb. Immerhin: Dieses Problem hat sich in dieser Saison erheblich entschärft, denn nun muss der Receiver "nur noch" den Ball kontrollieren, zwei Füße oder einen anderen Körperteil innerhalb des Spielfelds am Boden haben und einen "Football move" machen.
Letzteres ist die wichtige Neuerung: Wer nun den Ball fängt, zwei Schritte macht - und dann die Kontrolle über den Ball beim Aufprall auf den Boden zwischenzeitlich verliert - hätte den Catch-Prozess dennoch beendet. Eine der umstrittensten "Incomplete-Pass"-Entscheidungen der vergangenen Jahre, Dez Bryants Non-Catch in den Playoffs 2015, würde heute wohl anders herum entschieden werden.

Zusammengenommen könnte man also argumentieren, dass bessere Quarterback-Protection und mehr gültige Fänge einen erheblichen Teil der Offensiv-Leistungen in der bisherigen Saison erklären. Doch es gibt auch andere Gründe, zum Beispiel die starke Performance einiger Quarterbacks: Rookie Patrick Mahomes, von dem viele Teams im Frühjahr noch dachten, er habe kein NFL-Format, warf in seinen ersten beiden Spielen für die Kansas City Chiefs einmal vier und einmal sechs Touchdown-Pässe. Auch Mitchell Trubisky von den Chicago Bears hatte in der vergangenen Woche einen Gala-Auftritt mit sechs Touchdowns.
Das Taktieren zwischen Offense und Defense bleibt ein Katz-und-Maus-Spiel: Je mehr Trainer und Offense-Koordinatoren auf das Pass-Spiel setzen, desto mehr werden die Verteidigungsreihen sich darauf einstellen. Zu beobachten war dies in der vergangenen Woche schon beim Traditionsduell zwischen den Chiefs und den Broncos. Die Denver-Defense konnte Mahomes zwar letztlich auch nicht komplett neutralisieren, aber seine Vorstellung zumindest auf das "Normalmaß" eines Quaterbacks zurechtstutzen.
Manche Spiele und Ergebnisse der ersten vier Wochen der Saison 2018 wirkten, als halte man das Control-Pad einer Spielkonsole in der Hand. In früheren Ausgaben des berühmten "Madden-NFL" war ebenfalls praktisch jeder lange Pass ein Treffer. Die NFL, die in den vergangenen Jahren aufgrund verschiedener Probleme mit massivem Popularitätsverlust zu kämpfen hatte, wäre ein Anhalten des Spektakels sicherlich gar nicht so unrecht. Die Zeit wird zeigen, ob dieser Wunsch in Erfüllung geht.

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Montag, 15. Oktober 2018, 18:41

Chiefs-Serie endet: Patriots gewinnen 83-Punkte-Spektakel!
Ein Topspiel, das seinem Namen mehr als gerecht wurde: Die Kansas City Chiefs haben bei den New England Patriots die erste Saisonniederlage kassiert - in einer hochklassigen und dramatischen Partie, in der plötzlich sogar Tom Brady laufen konnte.

Zitat

Junge Quarterbacks sind nur so lange gut, bis sie nach Foxborough kommen. Danach vielleicht auch wieder, aber nicht währenddessen. So ist es seit siebzehn Jahren Usus. Die New England Patriots standen vor dem Sunday-Night-Game gegen die noch unbesiegten Kansas City Chiefs und Überflieger Patrick Mahomes (23) bei 23:0 während der Regular Season gegen Quarterbacks, die 25 waren oder jünger. Der jüngste Quarterback, der seit 2001 in Foxborough gewann, war Colin Kapernick (25 Jahre und 43 Tage) mit den San Francisco 49ers.
Auch wenn er in der bisherigen Saison - seiner ersten als Starter - alle Hürden übersprungen hatte, war Mahomes also gewarnt. Und das zu Recht: Die Chiefs-Offense tat sich in Hälfte eins schwer gegen eine aggressive Patriots-Defense, die Mahomes unter Dauerdruck setzte. Das Resultat: Zwei Interceptions und lediglich drei Field Goals für Kansas City.

KC bis zur Pause glücklos - das ändert sich danach schnell
New England dagegen nahm das Selbstvertrauen aus zwei Siegen in Folge mit und legte nach einem holprigen Auftakt-Drive gut los. Zur Halbzeit hatte der fünfmalige Super-Bowl-Champion bereits drei Wege in die Endzone gefunden; zweimal lief Rookie-Running-Back Sony Michel zum Touchdown (4 Yards, 1 Yard), zwischendurch fing Julian Edelman nach der Vier-Spiele-Sperre zum Saisonauftakt seinen ersten Touchdown des Jahres (17 Yards).
Die Chiefs hatten den 9:24-Rückstand zur Halbzeit offenbar gut verdaut, denn direkt nach Wiederbeginn zeigte Mahomes zum ersten Mal, warum Mit- und Gegenspieler voll des Lobes für den letztjährigen Rookie sind. Er befreite sich bei 3rd & 2 aus der Pocket, lief zur rechten Seite und warf aus dem Lauf zu Running Back Kareem Hunt, der auf und davon war und KC mit einem 67-Yards-Touchdown wieder zurückbrachte.

Hin und her: Hill dreht das Spiel, Running Back Brady auch!
Daraufhin entwickelte sich ein Spektakel, in dem es hin und her ging. Vor allem die Chiefs-Offense war aufgetaut und entwickelte eine Dynamik, mit der New Englands Defense mehr und mehr Probleme hatte. Als sich dann auch noch Tom Brady gleich zwei Fumbles leistete (einen eroberte KC), waren die Chiefs erst dem Ausgleich nahe (Tyreek Hill, 14-Yards-Touchdown-Catch), und drehten die Partie im Schlussviertel komplett; wieder war Hill derjenige, der einen 1-Yard-Pass von Mahomes in der Endzone fing.
Brady zeigte sich davon unbeeindruckt; der dreimalige MVP führte seine Offense in sechs Spielzügen und 71 Yards übers Feld, ehe er höchstpersönlich aus vier Yards den Touchdown erlief - 37:33. Vorbei war die Partie damit noch lange nicht, denn erst erhöhten die Patriots durch ein weiteres Field Goal von Kicker Stephen Gostkowski, dann glich KC wieder aus - und wie!
Von der eigenen 25-Yards-Linie fand Mahomes den im Zentrum ungedeckten Hill erneut. Der pfeilschnelle Receiver entwich der Secondary und schaffte es über 75 Yards bis in die Endzone; sein dritter Touchdown des Abends. Das letzte Wort hatten dennoch die Gastgeber, der entscheidende Moment fand 46 Sekunden vor Ablauf der Uhr statt, als Tight End Rob Gronkowski einen 39-Yards-Pass von Brady fing und Kicker Gostkowski somit das 28-Yards-Field-Goal zum 43:40-Sieg ermöglichte.

Rams gewinnen im Schnee von Denver und bleiben makellos
Während New England seine Bilanz damit auf 4:2 verbesserte und Platz eins in der AFC East eroberte, haben die Chiefs die erste Niederlage zu verdauen, dürfen aber weiterhin von ganz oben in der AFC West grüßen.
Das einzig verbliebene Team ohne Niederlage sind damit die Los Angeles Rams, die sich bei eisigen Temperaturen und Schneefall in Denver zwar schwertaten, am Ende aber den längeren Atem hatten (23:20).

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Dienstag, 16. Oktober 2018, 16:57

Nach dem 6.Spieltag gibt es in dieser Saison schon 8 Spiele, die in die Overtime gingen. Auch an diesem Spieltag wieder eines.

Damit hat man in dieser Saison schon mehr Spiele gehabt, die in die Verlängerung gingen, als inden letzten 20 Jahren NFL vorher zusammen! 8|

Woran das liegen mag? (:kratz:)
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Gestern, 17:53

Am Sonntag kann man bei Pro7 MAXX gleich drei NFL-Spiele live verfolgen: 8-)

15:00 Uhr Los Angeles Chargers - Tennessee Titans (in London)
19:00 Uhr Chicago Bears - New England Patriots
22:05 Uhr Baltimore Ravens - New Orleans Saints
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Gestern, 20:34

Seattle Seahawks
Nach Tod von Paul Allen: NFL-Owner glauben an Seahawks-Verbleib in Seattle

Nach dem Tod von Franchise-Eigentümer Paul Allen sind bei den Seahawks viele Fragen offen. Beim Owners Meeting der NFL in New York war man sich jedoch einig: Die Seahawks bleiben in Seattle.

Zitat

Was aus dem Seattle Seahawks wird, ist nach dem Tod von Eigentümer Paul Allen ungewiss. Ein Verkauf der Franchise gilt als realistische Option. Zwar wird auch Allens Schwester Jody als mögliche Nachfolge-Kandidatin gehandelt, konkrete Neuigkeiten gibt es allerdings noch nicht. Trotzdem sind sich NFL-Eigentümer wie Cowboys-Besitzer Jerry Jones oder Colts-Owner Jim Irsay darüber einig, dass sich eine Sache nicht ändern wird: die Seahawks bleiben in Seattle.

Am Rande des jährlichen "Fall Meetings", eine Zusammenkunft der Eigentümer aller NFL-Teams, war der Tenor klar pro Verbleib in Seattle.
"Ich kann zwar nur spekulieren, aber ich glaube, dass es sein (Allens, Anm. d. Red) Wunsch war, dass die Franchise in ihrem jetzigen Markt bleibt", so Colts-Besitzer Jim Irsay zur Washington Post.

Jones: Allen hat die Seahawks-Franchise stabilisiert
Dem schloss sich auch Cowboys-Boss Jerry Jones an. "Ich kann mir die Seahawks nur in Seattle vorstellen. Er (Allen, Anm. d. Red) hat alles dafür getan, damit die Seahawks dauerhaft in Seattle bleiben. Es wäre also fast schon ungerecht, wenn das Team jetzt gehen würde. Sein größter Beitrag in der NFL war es, die Seahawks-Franchise zu stabilisieren."
Eine konkretere Besprechung der Hawks-Zukunft fand beim Meeting noch nicht statt. Für NFL-Boss Roger Goodell wäre dies noch zu früh gewesen. "Wir haben noch nicht darüber diskutiert. Wir denken, dass es zu diesem Zeitpunkt unangemessen wäre, solche Diskussionen zu führen. Die Seahawks haben Pläne gemacht. Paul Allen hat Pläne gemacht. Diese Dinge werden zu einem angemessenen Zeitpunkt besprochen."

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Gestern, 22:11

Los Angeles: NFL besorgt über die Zukunft der Chargers

Zitat

Die Team Besitzer und NFL Offiziellen sind wegen der Besucherzahlen bei den Heimspielen der Los Angeles Chargers besorgt.
Beim Treffen der Eigner in New York diese Woche ging es in den Gesprächen vor allem um die geringe Auslastung der Sitzplätze im StubHub Center der Chargers.
Die Chargers sind nach der Saison 2016 von San Diego nach Los Angeles übersiedelt und haben ihre letzten elf Heimspiele in einem Fußballstadion mit 27.000 Sitzplätzen in Carson, Kalifornien, bestritten.
Die Chargers stehen in dieser Saison mit durchschnittlich 25.370 Fans bei den Spielen an letzter Stelle. Ein weiteres Problem ist: Es sind die Fans der gegnerischen Teams, die diese Plätze füllen. Auf Platz 2 der wenigsten Besucher liegen die Oakland Raiders mit durchschnittlich 53.622 Fans bei Heimspielen.

Das neue Los Angeles Stadion, das die Chargers mit den Rams teilen werden, soll 2020 eröffnet werden. Obwohl die Chargers derzeit eine Top 10 Offense besitzen und einen 4-2-Rekord aufweisen, wird das Franchise seine Umsatzziele von 400 Millionen Dollar auf 150 Millionen Dollar reduzieren müssen.
Der Umzug nach Los Angeles war auch für die Chargers Spieler schwierig.
“Ich mag diese Gegend nicht wirklich, um ehrlich zu sein”, sagte Star Running Back Melvin Gordon. “Ich liebte San Diego… Es war der perfekte Ort für mich. Alles war perfekt.”

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