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Otto

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Freitag, 15. März 2019, 18:56

NFL-Saison 2019/2020

Die NFL-Saison 2019/2020 hat offiziell begonnen! 8-)


Die NFL-Stars kommen unter: Bell landet in New York

Zitat

Nach Antonio Brown (von den Pittsburgh Steelers zu den Oakland Raiders) und Odell Beckham Junior (von den New York Giants zu den Cleveland Browns) ist auch der nächste Hochkaräter wieder vom freien Markt: Le'Veon Bell hat einen neuen Arbeitgeber. Der ehemalige Running Back aus "Steel City", der zuletzt eine ganze Saison aussetzte, kommt bei den New York Jets unter. Derweil haben auch die Baltimore Ravens Hochkaräter an Land gezogen.

Die offiziell gerade erst begonnene Free Agency in der National Football League setzt ohne Übertreibung neue Maßstäbe. Der Markt läuft heiß. Dafür sorgen nicht nur die Trades von Nick Foles zu den Jaguars, von Antonio Brown zu den Raiders, von Odell Beckham zu den Browns - sondern auch der neueste Wechsel der NFL-Tauschbörse: Le'Veon Bell.
Der Running Back der Pittsburgh Steelers, der die komplette vergangene Saison aufgrund Meinungsverschiedenheiten bezüglich seiner Zukunft absichtlich verpasste, schließt sich für die kommende Saison und drei weitere Spielzeiten den New York Jets an. 52,5 Millionen US-Dollar ist der Vertrag schwer, davon sind 35 Millionen US-Dollar garantiert (nur Rams-Läufer Todd Gurley verdient in der Kategorie Running Backs mit 45 mehr sicher).
Damit ist der Unrestricted Free Agent, der in fünf Jahren in Pittsburgh auf stolze 5.336 Rushing (35 Touchdowns) und 2.660 Receiving Yards (7 TDs) kam, vom Markt. "Das Leben ist ein Glücksspiel", lautete das erste Statement des 27-Jährigen via Social Media dazu. Sicher ist: Bei den Jets kommt Bell in einem Team unter, das seit acht Jahren auf eine Play-off-Teilnahme wartet, sich ohnehin im Umbau befindet und deswegen noch einiges an Arbeit vor sich hat.

Nach Mittelfinger-Eklat: Thomas geht zu den Ravens
Der frühere Super-Bowl-Champion Earl Thomas (29) hat indes nach seinem wenig ruhmreichen Abgang von den Seattle Seahawks ebenfalls ein neues Team gefunden. Der Star-Safety wechselt zu den Baltimore Ravens, die sich zugleich mit dem bulligen Running Back Mark Ingram (29) von den New Orleans Saints verstärken - und etablierte Defense-Stars wie Terrell Suggs (36, nach 16 Jahren nun bei den Arizona Cardinals), C.J. Mosley (26, New York Jets) oder Eric Weddle (34, Los Angeles Rams) verloren haben.
Beim zweimaligen Super-Bowl-Sieger aus dem Bundesstaat Maryland (2001 und 2013), der zuletzt auch den langjährigen Star-Quarterback Joe Flacco an die Denver Broncos abgegeben hat und fortan auf den laufstarken Spielmacher Lamar Jackson setzen wird, erhält Thomas einen Vierjahresvertrag, der ihm 55 Millionen US-Dollar einbringen soll, 32 Millionen davon garantiert.
Thomas hatte in der Vorbereitung auf die vergangene Saison durch einen Streik für Aufsehen gesorgt, weil die Bosse der Hawks seine massiven Vertragsbedingungen nicht erfüllen wollten. Erst kurz vor Saisonstart kehrte er zu den Seahawks zurück. Im Spiel bei den Arizona Cardinals Anfang Oktober zog er sich dann einen Schienbeinbruch zu und zeigte beim Abtransport auf einem Elektroauto den Mittelfinger - mutmaßlich in Richtung des eigenen Klubs.

Weitere Highlights
Auch interessant: Running Back Adrian Peterson (33) bleibt für weitere zwei Jahre bei den Washington Redskins, Linebacker Jordan Hicks (26) kommt von den Philadelphia Eagles und für vier Jahre bei den Arizona Cardinals unter, Linebacker Dee Ford (27) wechselt für fünf Jahre von den Kansas City Chiefs zu den San Francisco 49ers, Kicker Will Lutz (24) verlängert für fünf Jahre bei den New Orleans Saints, Safety Eric Berry (30) wird von den Chiefs entlassen und Running Back Tevin Coleman kommt von den Atlanta Falcons zu den Niners.

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Montag, 18. März 2019, 19:00

49ers verlängern mit Nzeocha

Zitat

Die San Francisco 49ers haben Mark Nzeocha für weitere drei Jahre verpflichtet. Der Linebacker, der zuletzt bei den Buffalo Bills vorgespielt hatte, war bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten für die 49ers im Einsatz.
In der Saison 2018/19 stand Nzeocha in allen 16 Partien auf dem Feld, startete dreimal und avancierte zu einem der Schlüsselspieler in den "Special Teams", die in besonderen Spielsituationen wie beim Kick-off auf das Feld kommen. Insgesamt bestritt der 29-Jährige bisher 31 Partien in seiner NFL-Karriere, die 2015 bei den Dallas Cowboys begann.

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Freitag, 22. März 2019, 20:17

Erstes NFL-Team der Geschichte: Buccaneers stellen zwei Trainerinnen ein
Die Tampa Bay Buccaneers sind das erste NFL-Team mit zwei Trainerinnen im Coaching-Staff.

Zitat

Das Trainerteam der Tampa Bay Buccaneers erhält weibliche Unterstützung. Lori Locust wurde als Assistenztrainerin für die Defensive Line eingestellt, Maral Javadifar als assistierende Kraft- und Konditionstrainerin. Die Franchise aus Florida ist somit das erste NFL-Team mit zwei Trainerinnen.
Head Coach Bruce Arians, der nach einer einjährigen Auszeit neu das Traineramt bei den Bucs übernahm, hatte sich für die beiden Trainerinnen stark gemacht: "Ich weiß, wie schwer es sein kann, die erste Gelegenheit zu bekommen, um auf dem höchsten Niveau des Profi-Football zu trainieren. Manchmal ist alles was man braucht, die richtige Organisation, die einem diese Gelegenheit bietet. Die Familie Glazer und unser General Manager Jason Licht haben meine Entscheidung extrem unterstützt. Ich weiß, dass Maral und Lori eine große Bereicherung für mein Trainerteam darstellen.“
Locust bringt ordentlich Football-Erfahrung mit. Sie war in diesem Frühjahr Defensive-Line-Coach für Birmingham Iron in der Alliance of American Football und hat im vergangenen Jahr als Defensive-Coach im Trainingscamp des NFL-Teams Baltimore Ravens mitgewirkt. Arians schwärmt, wie "kompetent und leidenschaftlich" Locust als Trainerin agiert.
Javadifar, die früher an der Pace University in New York Basketball gespielt hat, promovierte am New York Medical College im Bereich Physiotherapie. Sie arbeitete als Physiotherapeutin und Leistungstrainerin in Seattle und Virginia. "Ich war beeindruckt von Marals Hintergrundwissen im Bereich Leistungstraining und Physiotherapie. Ich weiß, dass sie für unser Kraft- und Konditionierungsprogramm eine wertvolle Bereicherung sein wird", sagt Arians.
Es ist nicht das erste Mal, dass Arians auf die Qualität einer weiblichen Trainerin setzt. Im Jahre 2015 stellte er Jen Welter bei den Arizona Cardinals ein. Sie war damals die erste Frau, die eine NFL-Trainerposition innehatte.

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Montag, 25. März 2019, 18:02

Kein Spike mehr: Gronkowski beendet seine NFL-Karriere

Zitat

Der dreimalige Super-Bowl-Champion und oftmals von Verletzungen heimgesuchte Rob Gronkowski hat wie erwartet seine Football-Karriere beendet. Das teilte der 29 Jahre alte Tight End von den New England Patriots am Sonntag via Instagram mit. Damit verliert die NFL ein Markenzeichen - Stichwort "Gronk-Spike".

"Gronk", der sich bereits im vergangenen Jahr Gedanken um einen Austritt aus dem Football-Geschäft machte, wird also nach neun Jahren unter Star-Quarterback Tom Brady (41) und Head Coach Bill Belichick (66) in der NFL aufhören.
"Es ist an der Zeit, nach vorne zu blicken - mit einem großen Lächeln", schrieb Gronkowski auf der beliebten Social-Media-Plattform. "Es war eine wahrlich unglaubliche Ehre, für so einen etablierten Klub zu spielen und in der Lage zu sein, meinen Beitrag zum Erfolg zu leisten", schrieb "Gronk", der in seiner Laufbahn fünfmal am Pro Bowl teilnehmen durfte, weiter und fügte zugleich an: "Ich habe in diesen neun Jahren auf und neben dem Spielfeld Unglaubliches erlebt. Alles begann mit 20 Jahren auf der Bühne des NFL-Drafts, als mein Traum wahr wurde. Jetzt bin ich kurz davor, in ein paar Monaten 30 zu werden - mit einer Entscheidung, von der ich glaube, dass sie die größte meines Lebens ist."
Das hat der bullige Tight End, der an seinen besten Tagen gerne verzweifelt wirkende Gegner mit seiner immensen Kraft meterweit übers Feld mitschleifte, in der Tat.
Gronkowski wurde 2010 von den Patriots in der zweiten Runde an 42. Position gedraftet und war seitdem ein Hauptbestandteil in der Offensive um Quarterback-Ass Brady. Der 1,98 Meter große Passempfänger, einer der besten Tight Ends der Geschichte, erzielte in insgesamt 129 Spielen 92 Touchdowns - und erreichte allein in der Regular Season in 115 Partien stolze 521 Receptions für 7861 Yards Raumgewinn. Wie die NFL auf der eigenen Website mitteilte, brachte es der Star-Spieler auf 79 Touchdowns allein in der Regular Season - die meisten aller Spieler, seit er 2010 in die Liga kam. "Er war ein Spielmacher, wann immer er das Feld betrat. Besonders wenn es am wichtigsten war: in den Play-offs", schrieb die NFL.

Verletzungen, Spike, WWE
In der jüngeren Vergangenheit war aber immer wieder über ein Karriereende des 29-jährigen Ausnahme-Athleten spekuliert worden - vor allem aufgrund zahlreicher Verletzungen (Rücken-OP nach Bandscheibenvorfall, Knöchelprobleme, Armbruch, Kreuzbandriss, sonstige Blessuren). Mit dem Rücktritt ist klar, dass die NFL einen allseits beliebten Sympathieträger verliert. Schließlich liebte der emotionale Gronkowski die große Bühne, genoss das Mitwirken in Werbespots und feierte seine Touchdowns stets mit dem bekannten "Gronk-Spike". Doch ein Verbleib auf der Bühne bleibt denkbar, ein Engagement im Wrestling bei der WWE steht dem Exzentriker offenbar in Aussicht.

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Mittwoch, 27. März 2019, 18:11

Chicago Bears und Green Bay Packers eröffnen 100. NFL-Saison

Zitat

Die 100. NFL-Saison wird im September mit der Begegnung zwischen den Chicago Bears und den Green Bay Packers im Soldier Field eröffnet. Damit bricht die Liga mit der Tradition, dass der Super-Bowl-Sieger im Eröffnungsspiel aktiv ist.

Statt den New England Patriots setzt die NFL somit auf die wohl älteste Rivalität der Liga - die Bears und Packers treten zum 199. Mal gegeneinander an. Das Spiel findet am Donnerstag, den 5. September, um 20.20 Uhr Ostküstenzeit statt.
Die Patriots wiederum sollen auch nicht zu kurz kommen und bestreiten ihren Auftakt vor heimischer Kulisse im ersten Sunday Night Game der Saison - der Gegner allerdings steht noch nicht fest.
"Als Organisation sind wir begeistert, die 100. Football-Saison in der NFL zu eröffnen", sagte Bears-Chairman George H. McCaskey in einem Statement: "Als eine der Gründer-Franchises dieser Liga können wir uns keinen besseren Weg denken, unsere Jahrhundert-Saison zu eröffnen, als unseren langjährigen Rivalen in der Primetime im Soldier Field zu empfangen."

Packers führen in Gesamtbilanz gegen Bears
Für die Packers indes ist es bereits die 101. Football-Saison, denn sie wurden ein Jahr vor der NFL gegründet.
In der Gesamtbilanz zwischen den beiden Teams führen die Packers mit 97-95-6 inklusive der Playoffs. Sie übernahmen allerdings erst mit einem Sieg im Jahr 2017 wieder die Führung in der Allzeit-Serie. Das war ihnen zuvor seit 1933 nicht mehr gelungen.

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Mittwoch, 27. März 2019, 20:21

Challenge auch bei No Calls von Pass Interferences

NFL: Diese Regeln ändern sich zur Saison 2019

Im Rahmen des Annual League Meetings entschieden die Franchise-Owner der NFL über mögliche Regeländerungen. ran.de fast die wichtigsten Entscheidungen für die kommende Saison der NFL zusammen.

Zitat

Die Besiter der NFL-Franchises haben im Rahmen des Annual League Meetings in Phoenix, Arizona, die Weichen für die kommende Saison gestellt. Dabei wurden zahlreiche Regelanpassungen diskutiert und verabschiedet.

Coaches Challenge bei No Calls von Pass Interferences
Mit einer überwältigenden Mehrheit von 31 der 32 Teambesitzer wurde für die Erweiterung der Reviewregel gestimmt. Ab sofort können Head Coaches sowohl bei Offensive als auch Defensive Pass Interference eine Coaches Challenge fordern, auch wenn von den Referees keine Flagge geworfen wurde.
Die neue Regel gilt in den ersten 28 Minuten beider Halbzeiten. In den abschließenden zwei Minuten pro Spielhälfte greift ohnehin die Booth Review.
Medienberichten zufolge soll einzig der Owner der Cincinnati Bengals gegen den Antrag votiert haben. Die Regelanpassung wird in der Saison 2019 getestet und nach Ende der Spielzeit erneut evaluiert.
Mit der Entscheidung reagiert die Liga auf die Kontroverse um die nicht geahndete Pass Interference im NFC Championship Game der New Orleans Saints gegen die Los Angeles Rams, bei der die Saints durch einen No Call entscheidend benachteiligt wurden.
Nach den bisherigen Regeln konnten die Schiedsrichter nicht nachträglich vom Trainerstab zur erneuten Überprüfung der Szene veranlasst werden.

Onside Kick bekommt keine Alternative
Entgegen des positiven Feedbacks des Wettbewerbsausschusses lehnten die Owner den Antrag der Denver Broncos auf eine Alternative zum Onside Kick ab.
Dem Vorschlag folgend sollte alternativ einmalig im vierten Viertel ein vierter Versuch über 15 Yards an der eigenen 35-Yard-Linie ausgeführt werden können.
Die Teambesitzer wiesen den Antrag mit der Begründung ab, dass die Liga schlicht noch nicht für eine derartige Veränderung bereit wäre.

Regelung zu Ballbesitz in Overtime vertagt
Der Antrag der Kansas City Chiefs auf eine Anpassung der Regelung zum Ballbesitz in der Overtime wurde nicht abgesegnet, sondern auf das Spring Meeting der NFL im Mai vertagt. Dem Vorschlag zufolge soll in der Verlängerung sichergestellt werden, dass beide Teams mindestens einmal in Ballbesitz kommen und damit die Chance auf den Sieg hätten. Bisher hing dies zumeist vom Losglück ab.
Auslöser des Regeländerungsvorschlags war das AFC Championship Game der Kansas City Chiefs gegen die New England Patriots der vergangenen Saison. Die Chiefs kamen bei der 31:37-Niederlage in der Overtime nicht in Ballbesitz.

Kickoff-Regel bleibt bestehen
Die in der vergangenen Saison eingeführte neue Regelung zum Kickoff wurde bestätigt und damit dauerhaft eingeführt. Damit dürfen auch in Zukunft die Spieler nicht bereits vor dem ausgeführten Kickoff loslaufen.
Dadurch soll die Sicherheit der Akteure besonders gegen Kopfverletzungen erhöht werden. Laut der NFL konnte dadurch in der abgelaufenen Saison die Quote von Gehirnerschütterungen nach dem Kickoff im Vergleich zu den Jahren 2015 bis 2017 um 38 Prozent gesenkt werden.

Blindside Blocks zukünftig verboten
Des Weiteren wurden Blindside Blocks verboten.
Die erste Regeländerung in der NFL-Saison 2019 ist da. Die Owner der 32 NFL-Teams haben bei ihrer jährlichen Sitzung den "Blindside Block" verboten. Dieser Block soll von den Schiedsrichtern ab sofort als Foul gewertet werden. Dadurch sollen Spieler besonders bei Punts mehr geschützt werden. Denn ein Drittel aller Gehirnerschütterung von Spielern entstanden durch solche Aktionen.
"Läuft ein Spieler in Richtung, oder parallel zur eigenen Endzone, darf dieser Spieler keinen Gegnerkontakt mit dem Helm, der Schulter, oder dem Unterarm herstellen.", so der offizielle Wortlaut der neuen Regel. Vergangene Saison war diese Aktion zum Teil schon verboten, allerdings nur, wenn die Aktion in Richtung Kopf-, oder Nackengegend erfolgte.
Als Blindside Blocks gelten Aktionen, bei denen Spieler von von außerhalb ihres Sichtfeldes gestoppt oder behindert werden.

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Sonntag, 31. März 2019, 19:21

NFL Draft 2019: Vier D-Line-Kumpels wollen Geschichte schreiben

In der NFL gibt es nur wenig echte Freundschaften - anders als am College. Die Defensive Liner der Clemson University haben 2018 ein Jahr am College dran gehangen, um gemeinsam eine weitere Meisterschaft zu gewinnen. Nun wollen sie alle vier in der ersten Runde des Draft 2019 (26. April, ab 1:50 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de) ausgewählt werden und somit Geschichte schreiben.

Zitat

Es gab reichlich NFL-Teams, die bereits im Hinblick auf den Draft 2018 ein Auge auf die starke Defensive Line der Clemson University Fighting Tigers geworfen hatte. Deren starke Formation: In der Mitte die Defensive Tackles Christian Wilkins und Dexter Lawrence, daneben die Defensive Ends Clelin Ferrell sowie Austin Bryant.
Alle vier wurden am College mit Auszeichnungen überhäuft und hatten 2017 die Meisterschaft gewonnen. Bei Wilkins, Ferrell und Bryant wäre 2018 der logische Zeitpunkt gewesen, um in die NFL zu wechseln.
Sie hätten zu den Top-Talenten im Draft 2018 gezählt, wären womöglich alle in der 1. Runde ausgewählt worden – wenn sie sich denn zur Auswahl gestellt hätten. Zur Überraschung der gesamten Football-Nation taten sie das allerdings nicht.
Sie verzichteten auf ihren ersten Millionen-Vertrag und kehrten an die Clemson University zurück, um 2018 gemeinsam mit Lawrence (der ein Jahr später auf das College kam) noch eine weitere Meisterschaft zu gewinnen.
"Das hat gezeigt, dass sie gerne zusammen und nicht selbstsüchtig sind", sagte Woody McCorvey, Clemsons Sportdirektor für den Bereich Football, gegenüber ESPN: "Sie haben zielorientiert darauf hingearbeitet, eine weitere nationale Meisterschaft zu gewinnen."
Diese Mission erfüllten die "Quarterback-Jäger" mit Bravour: Die Tigers legten eine Saison ohne Niederlage hin und gewannen schlussendlich das National Championship Game gegen die Alabama Crimson Tide.

Die fünf Power Rangers
Mindestens genauso wichtig: Sie konnten noch ein weiteres Jahr gemeinsam auf dem Campus erleben. Die Defensive Liner, zu denen auch der ebenfalls im Draft zur Auswahl stehende Albert Huggins zählt, gelten als unzertrennlich und waren für jeden Spaß zu haben. Noch immer denken sie gerne daran zurück, wie sie sich als die fünf "Power Rangers" verkleideten oder in das Clemson Memorial Stadium einbrachen.
"Schon bevor wir erstmals das Footballfeld betraten, waren wir Freunde", sagte Ferrell der "Sports Illustrated": "Es ist ein Segen, dass wir uns gegenseitig so gerne haben. Wenn wir nicht Football spielen würden, wären wir trotzdem die besten Freunde. Das hilft uns wirklich."
Mit dem Wechsel in die NFL beginnt nun zwar das Geldverdienen, aber auch der Ernst des Lebens. Sie werden auf verschiedene Standorte verteilt, verlieren sich möglicherweise aus den Augen. Ein gemeinsames Ziel haben sie allerdings noch: Sie wollen Draft-Geschichte schreiben.
Die vier Defensive Liner gelten nämlich als potentielle Erstkunden-Kandidaten. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der NFL, dass vier Defensive Liner einer Universität in der ersten Runde ausgewählt werden.
Den aktuellen Rekord hält North Carolina State, die im Jahre 2006 drei Defensive Liner (Mario Williams, John McCargo und den später zum Linebacker umgeschulte Manny Lawson) in der ersten Runde unter bekamen. "Wir wollen die Größten aller Zeiten sein", sagte Lawrence. "Im College haben wir jeden Tag daran gearbeitet. Wir glauben nicht, dass uns das jemand jetzt noch nehmen kann."
Wilkins ergänzt: "Unser Motto lautete: Wir können eine der besten Draft-Klassen sein, die Clemson je durchlaufen hat. Wir wussten, dass wir die Chance haben, etwas Besonderes zu tun, etwas Großartiges, etwas, das noch nie zuvor erreicht wurde."

Das Ausnahmetalent Clelin Ferrell
Defensive End Ferrell könnte laut vieler Experten der früheste Pick aus der starken Defensive Line sein. Der 1,96 Meter große und 117 Kilogramm schwere Pass Rusher ist schnell und athletisch, kam alleine in der vergangenen Saison auf 11,5 Sacks. Der 22-Jährige wurde zwei Mal in das First-All-American-Team gewählt, gilt als vielseitig und ist sowohl in der Lauf- wie auch in der Passverteidigung stark.
Lawrence wird von Experten als zweithöchster Pick eingeschätzt. Der 22-jährige Defensive Tackle bringt vor allem eines mit: richtig viel Masse. Bei 1,93 Metern Körpergröße bringt er rund 154 Kilogramm auf die Waage.
Er ist zwar kein großer Pass-Rusher, kam in den letzten beiden Spielzeiten lediglich auf 3,5 Sacks. Dafür aber hat er die Fähigkeit, Laufspiele früh zu antizipieren und mit seiner physischen Power zu stoppen. Am College konnte er selbst per Doppeldeckung kaum daran gehindert werden, schnell zum Running Back durchzudringen.
Defensive Tackle Wilkins ist genauso groß wie Lawrence, mit 136 Kilogramm allerdings etwas leichter. Der 23-Jährige gilt als Mentalitätsmonster, ist extrem fleißig und in der Kabine ein echter Anführer. Zudem bringt er eine herausragende Athletik mit, kann daher auch als Defensive End eingesetzt werden. In der vergangenen Saison kam er auf 5,5 Sacks.

Rekord hängt von Bryant ab
Ob die Defensive Liner von Clemson nun wirklich einen Rekord aufstellen, dürfte letztendlich von Austin Bryant abhängen. Der 22-Jährige befindet sich laut Einschätzung vieler Experten an der Schwelle zwischen der späten 1. und der frühen 2. Runde.
Der Defensive End kam in den vergangenen beiden Spielzeiten zwar auf jeweils 8,5 Sacks. Allerdings wird dem 1,96 Meter großen und 120 Kilogramm schweren Athleten etwas weniger Talent bescheinigt als den genannten drei Nebenmännern.
Defensive Tackle Albert Huggins hingegen, der als fünfter D-Liner viel rotieren musste, gilt eher als Kandidat für den zweiten oder dritten Draft-Tag. Er wird zum Rekord also wohl nichts beitragen, könnte aufgrund seiner starken Physis aber dennoch für einige NFL-Teams ein Gewinn sein.
Insgesamt gilt im Draft 2019 also das Motto: Mit einem Defensive Liner von Clemson macht niemand etwas verkehrt.

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Freitag, 5. April 2019, 19:52

Rettungsanker für Gestrandete: AAF-Spieler dürfen in die NFL
Es gibt Hoffnung für die nun arbeitslosen Spieler der Alliance of American Football (AAF). Die eingestellte Liga gab grünes Licht für einen Wechsel in die NFL. Der erste Vertrag wurde bereits unterschrieben.

Zitat

Es entbehrt nicht einer bitteren Ironie, dass sich mit dem überraschenden Aus der Alliance of American Football (AAF) die Tür nun öffnet. Dass genau das passiert, was die AAF-Gründer ursprünglich mal vorhatten, bevor Besitzer Tom Dundon den Stecker zog. Nur anders, als es nun geschieht.
Doch Spieler aus der Liga, die jüngst nach nur zwei Monaten schon wieder eingestellt wurde, können auf eine Zukunft in der NFL hoffen.

Grünes Licht für Wechsel
Zumindest haben sie von den Verantwortlichen der AAF grünes Licht für einen Wechsel erhalten. Cornerback Keith Reaser (Orlando Apollos) ist der erste, der eine Chance beziehungsweise einen Vertrag erhält.
Der 27-Jährige hat allerdings auch eine Vergangenheit bei den Chiefs, er stand schon mal im Kader, wurde aber im September 2018 entlassen.
Trotzdem: Auch wenn nur acht der zehn Spieltage der Regular Season über die Bühne gingen, konnten einige Spieler durchaus Eindruck hinterlassen. Wide Receiver Charles Johnson (Orlando Apollos), Defensive End Karter Schult (Salt Lake Stallions), Linebacker Jayrone Elliott (San Antonio Commanders) und Running Back Trent Richardson (Birmingham Iron) - der Nummer-drei-Pick aus dem Draft 2012 führte die Liga mit zwölf Touchdowns an.
Für die meisten AAF-Spieler wird sich möglicherweise so schnell nichts finden, was durchaus problematisch sein kann. In der AAF gab es für alle Akteure die gleichen Verträge: 250.000 Dollar, nichts davon garantiert.
Bedeutet: Viele sind von heute auf morgen gestrandet. Flogen hochkant aus ihren Hotels oder Wohnungen, die die AAF organisiert hatte. Auf manche warteten die Klamotten bereits in der Lobby.
In der Not hält man allerdings zusammen: Memphis-Fullback Anthony Manzo-Lewis schlug auf Twitter Alarm, dass sein Hotel ihn rausgeschmissen habe. Brandon Silvers, der auf Airbnb gesetzt hatte, lud seinen Teamkollegen kurzerhand ein.
Ebenfalls problematisch: Was machen verletzte Spieler? Gionni Paul von den Salt Lake Stallions brach sich zum Beispiel kurz vor dem Liga-Aus den Arm.
Wie sieht da jetzt die Versicherungsfrage aus? Verzweiflung macht sich breit, Unsicherheit sowieso. Angeblich prüfen Spieler bereits, ob sie Entschädigungsansprüche geltend machen können.
Denn fest steht: Grünes Licht hin oder her - viele Spieler werden sich von der NFL-Chance nichts kaufen können.

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Mittwoch, 10. April 2019, 20:35

NFL gibt Preaseason-Spielplan 2019 bekannt

Zitat

Die NFL hat am Dienstag ihren Preseason-Spielplan 2019 veröffentlicht. Das erste Match findet demnach am 1. August statt.
Den Auftakt bestreiten die Denver Broncos gegen die Atlanta Falcons im Hall of Fame Game am 1. August.
Die für die meisten Teams wichtigste Woche ist der dritte Spieltag der Preseason - gemeinhin erhalten in diesem Spiel die Starter die meiste Einsatzzeit, ehe in Woche 4 nur noch Backups die letzten Kaderplätze ausfechten.
In Woche 3 kommt es unter anderem zum Duell der Baltimore Ravens gegen die Philadelphia Eagles, der Broncos gegen die Rams, der Panthers gegen die Patriots und in New York duellieren sich Drew Brees und Sam Darnold. Außerdem treffen hier Jimmy Garoppolo und die 49ers auf Patrick Mahomes und die Chiefs.
Insgesamt dauert die Preseason - inklusive des Hall of Fame Games - fünf Wochen an und endet am 30. August. Offizieller Start der 100. NFL-Saison ist in der Nacht vom 5. auf den 6. September. Der Super Bowl LIV findet dann am 2. Februar 2020 im New Miami Stadium statt.

Eine Auflistung der Pre-Season-Spiele hier
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Mittwoch, 17. April 2019, 19:50

NFL International Games 2019: Termine und Orte fix

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Auch in der Saison 2019 macht die NFL wieder Abstecher ins Ausland. Vier Spiele werden in London ausgetragen, eine Partie in Mexiko. Nun wurden die Termine und Austragungsstätte bekanntgegeben.

Chicago Bears at Oakland Raiders
Termin: 06. Oktober 2019 Stadion: Tottenham Hotspur Stadium (London)

Carolina Panthers at Tampa Bay Buccaneers
Termin: 13. Oktober 2019 Stadion: Tottenham Hotspur Stadium (London)

Houston Texans at Jacksonville Jaguars
Termin: 03. November 2019 Stadion: Wembley Stadion (London)

Cincinnati Bengals at Los Angeles Rams
Termin: 27. Oktober 2019 Stadion: Wembley Stadion (London)

Kansas City Chiefs at Los Angeles Chargers
Termin: 18. November 2019 Stadion: Azteken Stadion (Mexiko City)

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Montag, 22. April 2019, 18:53

100. Saison: Cleveland Browns dürfen oft zur Primetime ran

Neuer NFL-Spielplan: Patriots starten gegen die Steelers

Zitat

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (MESZ) war es soweit, die National Football League veröffentlichte den Spielplan der Regular Season 2019. Die New England Patriots eröffnen die Saison gegen einen Dauerrivalen, die personell erstarkten Cleveland Browns dürfen oft zur Primetime ran.

Die New England Patriots beginnen den neuen Anlauf Richtung Super Bowl mit einem Heimspiel gegen einen Dauerrivalen. Der amtierende Champion um Star-Quarterback Tom Brady empfängt am Sonntagabend (8. September, Ortszeit) die Pittsburgh Steelers, die mit Wide Receiver Antonio Brown und Running Back Le'Veon Bell zwei Topspieler abgegeben haben. Schon Ende März war durchgesickert, dass nicht der Titelverteidiger, sondern das Traditionsduell zwischen den Chicago Bears und den Green Bay Packers die 100. NFL-Saison am 5. September einläuten würde.
Den aufkommenden Hype um die mit ordentlich Personal erneuerten Cleveland Browns befeuert der NFL-Spielplan: Viermal dürfen die Browns zur Primetime ran, dabei gleich dreimal in den ersten fünf Saisonwochen. In den vergangenen zehn Jahren waren die Browns das Team mit den wenigsten Primetime-Auftritten (11). Los geht es für Baker Mayfield & Co. mit einem Heimspiel gegen die Tennessee Titans, danach geht es am Montagabend zu den New York Jets, ehe die Los Angeles Rams in Week 3 zu "Sunday Night Football" vorstellig werden.
Thanksgiving treten die Chicago Bears bei den Detroit Lions an, die Cowboys empfangen die Buffalo Bills und die New Orleans Saints spielen bei den Atlanta Falcons.
Die Regular Season endet diesmal am 29. Dezember, die Play-offs beginnen am 4. Januar 2020. Der Super Bowl LIV findet am 2. Februar in Miami statt.


Week 1: Der Start der neuen NFL-Saison im Überblick

Donnerstag, 5.9. (Ortszeit)
Chicago Bears - Green Bay Packers

Sonntag, 8.9. (Ortszeit)
Miami Dolphins - Baltimore Ravens
Carolina Panthers - Los Angeles Rams
Cleveland Browns - Tennessee Titans
Jacksonville Jaguars - Kansas City Chiefs
Minnesota Vikings - Atlanta Falcons
New York Jets - Buffalo Bills
Philadelphia Eagles - Washington Redskins
Los Angeles Chargers - Indianapolis Colts
Seattle Seahawks - Cincinnati Bengals
Arizona Cardinals - Detroit Lions
Tampa Bay Buccaneers - San Francisco 49ers
Dallas Cowboys - New York Giants
New England Patriots - Pittsburgh Steelers

Montag, 9.9. (Ortszeit)
New Orleans Saints - Houston Texans
Oakland Raiders - Denver Broncos

Link



Zum Durchklicken:
NFL - Ranking: Die 20 besten Draftpicks aller Zeiten
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Freitag, 26. April 2019, 19:21

Die wichtigsten Picks der ersten Runde
Der Draft: Murray geht nach Glendale, Giants überraschen

Während den Redskins ihr Quarterback in den Schoß fällt, sorgen die Giants für staunende Gesichter. Der erste Pick war vorher klar. Das Wichtigste der ersten Draft-Runde 2019.

Zitat

Zum ersten Mal öffnete Nashville (Tennessee) am Donnerstagabend seine Pforten zum lang ersehnten NFL-Draft; dem Tag oder den Tagen, an denen aus Talenten Profis werden. An denen zwei oder drei Positionen über Millionen Dollar entscheiden. Und wieder mal kamen bemerkenswerte Entscheidungen zustande.
Nicht so an Position eins: Da entschieden sich die Arizona Cardinals, das offiziell schlechteste Team der Vorsaison, für Oklahoma-Quarterback Kyler Murray. Obwohl die Birds erst im Draft 2018 mit dem zehnten Pick UCLA-Absolvent Josh Rosen auserkoren hatten, der Quarterback der Zukunft zu werden, kommt der Schritt zu Murray nach wochenlangem Anheizen überhaupt nicht überraschend. Was nun mit Rosen passiert, ist noch offen. Aller Voraussicht nach wollen die Cardinals den 22-Jährigen per Trade loswerden.
Murray kommt mit der Empfehlung von 4361 Yards, 42 Touchdowns und sieben Interceptions in der Vorsaison sowie der Heisman-Trophy nach Glendale, ist der erste Athlet, der sowohl im MLB- als auch im NFL-Draft in der ersten Runde gezogen wurde und gilt trotz seiner überschaubaren 1,78 Meter als vielversprechendster Quarterback dieses Jahrgangs.

Giants überraschen mit Jones - Haskins muss warten
Der zweitbeste, Ohio States Dwayne Haskins, musste lange warten. Denn an Position sechs sorgten die New York Giants für eine Überraschung. Nicht nur, weil General Manager Dave Gettleman, der im März Odell Beckham Jr. nach Cleveland getradet hat, vor dem Draft angekündigt hatte, keinen QB nehmen zu wollen, sondern weil es dann auch noch Dukes Daniel Jones wurde. Immerhin: Die Giants scheinen endlich den Umbruch einzuleiten und sich auf den Abgang der (auf dem absteigenden Ast sitzenden) Ikone Eli Manning vorzubereiten.
Erst an 15. Stelle wurde dann auch Haskins gezogen, sehr zum Wohl der Washington Redskins. Das NFC-East-Team, das voraussichtlich die ganze Saison auf den schwer verletzten Alex Smith verzichten muss, hatte sich vor Wochen zwar Case Keenum von den Denver Broncos geholt, der 31-Jährige ist allerdings keine Langzeitlösung. Ohnehin galt Haskins, in seiner Premierensaison vergangenes Jahr mit 50 Touchdown-Pässen, vor vornherein als Wunschkandidat der Hauptstädter.

Niners ziehen Bosa - Jets entscheiden sich für Williams
azwischen wählten die San Francisco 49ers an zweiter Stelle Defensive End Nick Bosa, den für fast alle Experten besten Spieler des Drafts. Der jüngere Bruder von Chargers-Pass-Rusher Joey Bosa hatte die Vorsaison verletzungsbedingt zwar beinahe komplett verpasst, davor aber in 29 Spielen für die Ohio State Buckeyes mit 17,5 Sacks und 29 Tackles for loss beeindruckt.
Die New York Jets holten mit dem dritten Pick Alabama-Lineman Quinnen Williams, dahinter entschieden sich die Oakland Raiders, die vor kurzem unter anderem Receiver Antonio Brown an Land gezogen hatten, für Pass Rusher Clelin Ferrell von Clemson. An fünf ging es für LSU-Linebacker Devin White zu den Tampa Bay Buccaneers.
Patriots rüsten nach Gronk-Aus auf - Wer schnappt sich Metcalf?
Was sonst noch wichtig war: Ein vierter Quarterback ging an Tag eins nicht von Board, dafür dürfte Missouris Drew Lock sicherlich in der zweiten Runde gezogen werden. Der hoch gehandelte Wide Receiver D.K. Metcalf muss ebenfalls noch auf einen Anruf warten, gleiches gilt für A.J. Brown oder Cornerback Byron Murphy. Die Top-Tight-Ends der Klasse sind dagegen bereits weg: T.J. Hockenson landete bei den Detroit Lions (8. Pick), Noah Fant zieht nach Denver (20.).
Super-Bowl-Champion New England rüstete nach dem Karriereende von Rob Gronkowski das Receiving-Corps auf und ersetzte den Tight End mit Receiver N'Keal Harry.

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Sonntag, 28. April 2019, 18:02

Broncos draften Quarterback, Metcalf muss warten

Rosen-Trade perfekt: So lief der zweite Draft-Tag

Einige Top-Talente müssen länger warten als vermutet, Denver holt sich den Wunsch-Quarterback - und Josh Rosen hat ein neues Team. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen der Draft-Runden zwei und drei.

Zitat

Welche Top-Spieler wurden an Tag zwei gezogen?
Wie bereits erwartet, war Runde zwei geprägt von drei Positionsgruppen, die am ersten Tag eher vernachlässigt worden waren: Cornerback, Offensive Line und Wide Receiver. Gleich mit dem ersten Pick der zweiten Runde sicherten sich die Arizona Cardinals Cornerback Byron Murphy (Washington), den für viele Experten besten Cornerback des Jahrgangs. Zwei Picks später wählten die Jacksonville Jaguars den hochveranlagten Offensive Tackle Jawaan Taylor (Florida), der bereits für den siebten Overall-Pick mit den Jags in Verbindung gebracht worden, aufgrund einer Knieverletzung aber bis in die zweite Runde gefallen war.
Zwei der prominentesten Namen des diesjährigen Drafts mussten auch an Tag zwei überraschend lange warten, bis ihr Name aufgerufen wurde: Cornerback Greedy Williams (LSU) ging erst an Nr. 46 zu den Cleveland Browns. Noch dicker kam es für D.K. Metcalf (Ole Miss), der als physischer Freak im Pre-Draft-Prozess mit einer eindrucksvollen Combine und einem Körperfettanteil von angeblich nur zwei Prozent auf sich aufmerksam gemacht haben. Fast alle namhaften Experten sahen den Receiver in Runde eins, der Großteil auch als ersten Spieler seiner Position vom Board gehen. Es dauerte jedoch bis zum letzten Pick der zweiten Runde, ehe die Seattle Seahawks an Nr. 64 zuschlugen.
Gepunktet haben könnte Metcalf bei seinem Team-Interview vor wenigen Wochen, als der muskelbepackte Receiver Oberkörper frei ins Büro der Seahawks kam und Head Coach Pete Carroll spontan selbst sein Shirt auszog. Kurios, dass Metcalf nun tatsächlich in Seattle landet - wenn auch dadurch bedingt, dass sich zahlreiche Teams zuvor ausdrücklich gegen ihn entschieden hatten. Alleine in Runde zwei waren vor Metcalf sechs andere Receiver gezogen worden.

Welche Teams holten sich einen Quarterback?
Nach drei Spielmachern in Runde eins waren es am zweiten Tag des Drafts nur noch zwei Quarterbacks, die gezogen wurden. Wenig überraschend kam der Pick von Drew Lock: Dem Missouri-Spieler war im Vorfeld Potenzial zum Erstrundenpick bescheinigt worden, vor allem die Denver Broncos hatten Interesse gezeigt. Deren General Manager John Elway bekam seinen Wunschspieler nun in Runde zwei, an Position 42. Lock passt genau ins Beuteschema der Broncos: groß, massiv und ausgestattet mit einem extrem starken Arm - genau wie einst Elway selbst und genau wie Joe Flacco, den Denver für die kommende Saison als Starter verpflichtet hatte und den Lock wohl früher oder später ablösen soll.
Hinten anstellen müssen wird sich wohl auch Will Grier (West Virginia), der Ende der dritten Runde (Pick 100) als insgesamt fünfter Quarterback gezogen wurde und künftig für die Carolina Panthers aufläuft. Dort ist Grier als Ersatz für Cam Newton eingeplant, der in den letzten Jahren häufig mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte.
Wer ist an Tag drei noch verfügbar?
Klar: Wenn NFL-Commissioner Roger Goodell um 19 Uhr MESZ den dritten Draft-Tag eröffnet, werden nicht mehr viele Top-Talente verfügbar sein. Florida-Safety Chauncey Gardner-Johnson ist der einzige Spieler, der von einigen Experten in Runde eins gesehen und jetzt noch immer auf dem Board sind. Hinzu kommen noch einige interessante Receiver wie Hakeem Butler (Iowa State) und Riley Ridley (Georgia), Bruder von Falcons-Profi Calvin Ridley. Weitere Namen, die zu Beginn von Runde vier begehrt sein sollten: Alabama-Linebacker Mack Wilson sowie die Cornerbacks Julian Love (Notre Dame) und Amani Oruwariye (Penn State).

Und was passiert mit Rosen?
Die wohl drängendste Frage rund um den Draft wurde im Laufe der zweiten Runde beantwortet. Josh Rosen, im letzten Jahr noch an Nummer zehn von den Arizona Cardinals gedraftet, läuft künftig für die Miami Dolphins auf. Das Franchise aus Florida sicherte sich die Rechte am 22-jährigen Spielmacher für den insgesamt 62. Pick des diesjährigen Drafts (Arizona wählte Receiver Andy Isabella) sowie einen Fünftrundenpick 2020. Ein Trade, der Konturen angenommen hatte, nachdem Arizona mit dem First Overall Pick Kyler Murray verpflichtet hatte. Miami hatte eigentlich geplant, seinen Franchise-Quarterback erst im Draft 2020 zu finden, hat in Rosen aber bereits jetzt eine hochtalentierte Option auf der wichtigsten Position im Football - und das zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

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Sonntag, 5. Mai 2019, 20:28

David Sills: Vom Jahrhundert-Quarterback-Talent zum ungedrafteten Receiver

Mit 13 Jahren löste David Sills als Quarterback-Talent einen Medien-Hype aus und wurde als LeBron James des American Football gefeiert. Nun ist er in der NFL angekommen – allerdings auf einer ganz anderen Position und ohne jeglichen Hype.

Zitat

Es war Anfang Februar 2010: Der Super Bowl zwischen den New Orleans Saints und den Indianapolis Colts stand bevor. Und über welchen Quarterback wurde in den US-Medien am meisten gesprochen? Nicht über Drew Brees, der mit den Saints schlussendlich die Vince-Lombardi-Trophy gewann. Auch nicht über Peyton Manning, der damals für die Colts spielte. Nein, das große Thema war David Sills – ein 13-jähriger Knirps, der als Jahrhundert-Quarterback-Talent hochgejubelt wurde.
Warum das Thema ausgerechnet vor dem Super Bowl hochkochte? Ganz einfach: Ausgerechnet in diesen Tagen wurde öffentlich bekannt, dass Sills ein Stipendium von der University of Southern California angeboten wurde. Wie gesagt: Mit 13 Jahren. Er gehörte zu den jüngsten Spielern, die jemals ein Stipendien-Angebot aus einem großen Football-Programm erhielten. Sills wurde als der "LeBron James des American Football" bezeichnet.
"Das Thema ging einfach viral", erinnert sich sein ehemaliger Mentor Steve Clarkson bei ESPN. "Ich schaltete mich in der Woche des Super Bowls durch das Radioprogramm und überall wurde nicht über den Super Bowl gesprochen, sondern über die Tatsache, dass der 13-Jährige ein Angebot der USC angenommen hat. Es begann wie ein Lauffeuer, war völlig verrückt."

Vertrag bei den Buffalo Bills
Neun Jahre sind seitdem vergangen. Und vor wenigen Tagen, am 27. April, war es wirklich soweit: David Sills hat seinen ersten Vertrag in der NFL unterschrieben – und zwar bei den Buffalo Bills.
Falls sich nun einige Football-Fans fragen, wieso sie von diesem "Mega-Quarterback" gar nichts mitbekommen haben: Das liegt einfach daran, dass er heute kein Quarterback mehr ist, sondern ein Wide Receiver. Und auch daran, dass er nicht als gehypter Erst- oder Zweitrundenpick ausgewählt wurde, sondern im Draft durch das Raster fiel und nun als ungedrafteter Rookie in Buffalo unterkam.
"Meine Geschichte ist nicht so gelaufen, wie ich mir vorgestellt hätte", sagt er über seine Karriere. "Aber ich habe jetzt viel Spaß. Den größten Spaß, den ich je beim Football hatte."

Sein Guru war der Coach von Ben Roethlisberger
Doch beginnen wir die Geschichte von vorne: Mit neun Jahren nahm Sills an einem Jugend-Football-Camp der Philadelphia Eagles teil und wurde zum besten Quarterback ernannt. Ein Trainer sagte Vater Sills, dass sein Sohn ein außergewöhnliches Talent habe.
Vater Sills wollte das Talent fördern und suchte nach einem Quarterback-Guru. Nicht irgendein Jugend-Trainer sollte ihn coachen, sondern einer der besten Quarterback-Trainer des Landes. Steve Clarkson, der unter anderem Ben Roethlisberger und Tim Tebow betreut hatte, wurde mit Nachrichten von Vater Sills überhäuft.
"Er war wirklich hartnäckig", erinnert sich Clarkson. Das junge Alter schreckte ihn zunächst zwar ab. Letztendlich aber willigte er ein, sich den Jungen zumindest einmal anzuschauen – ohne jegliche Erwartungen: "Ich bin davon ausgegangen, wir machen ein kleines Training und danach werde ich sagen, er soll in fünf Jahren noch einmal wiederkommen."
Dann sah er die ersten Würfe und war vor allem eines: tief beeindruckt. Seine Wurfbewegung, seine Armstärke – nie zuvor hatte er so viel Talent bei einem jungen Footballspieler gesehen.
Also stimmte er zu, regelmäßig mit dem Jungen zu arbeiten. Damals war Sills zehn Jahre alt. Um das einmal in das richtige Verhältnis zu setzen: Clarkson trainierte zur selben Zeit Matt Leinart, der 2004 die Heisman-Trophy als bester College-Spieler gewann und 2006 ein First-Round-Pick war, und den 10-jährigen Schüler namens David Sills.

University of Southern California verlor das Interesse
Doch kurz nach dem Hype rund um das Stipendium im Jahre 2010 folgte die Formkrise. Es war der typische Mix aus verschiedenen unglücklichen Umständen: David Sills verletzte sich, erhielt an der High School nicht mehr die erhoffte Unterstützung, kam vielleicht auch mit den hohen Erwartungen nicht zurecht.
Dann kam auch noch Pech hinzu: Die University of Southern California hielt zwar Wort und bot ihm weiterhin das Stipendium an. Doch Trainer Lane Kiffin, der sich damals für das Stipendium stark gemacht hatte, wurde entlassen. Dessen Nachfolger Steve Sarkisian ließ durchblicken, nicht mit Sills zu planen.
Dana Holgorsen, der Head Coach an der West Virginia University, gab Sills eine Chance, musste aber ebenfalls feststellen, dass seine Wurffähigkeit über die Jahre gelitten hat. Dafür aber schätzte er dessen Talent und Mentalität: "Ich wollte ihn in meinem Team haben", sagte Holgorsen.

Letzter Versuch als Quarterback vor 500 Zuschauern
Es gelang Sills allerdings nicht, sich im teaminternen Duell den Posten des Starting-Quarterbacks zu erkämpfen. Stattdessen wurde er als Wide Receiver eingesetzt – und zeigte gute Ansätze.
Im Kopf allerdings sah er sich noch immer als Quarterback. Sills wechselte an das kleine El Camino College und spielte dort vor etwa 500 Zuschauern als Spielmacher. Seine Leistungen: ordentlich. Das Interesse größere Universitäten: null
Also kehrte er nach sieben Monaten nach West Virginia zurück und akzeptierte seine Rolle als Wide Receiver. Rückblickend war es für ihn wichtig, sein Glück als Quarterback zumindest noch einmal versucht zu haben. Nur dadurch konnte er mit diesem Kapitel abschließen: "Wäre ich von Anfang an in West Virginia geblieben, wäre mir das wahrscheinlich nicht gelungen. Jetzt bin ich mit mir selbst im Reinen."


Auf den Spuren von Julian Edelman
Seine Leistungen am College waren stark: In den vergangenen beiden Spielzeiten hatte er 1966 Receiving-Yards und 33 Touchdowns zu verbuchen. Er galt im Draft eigentlich als Kandidat für die 4. oder 5. Runde, wurde dann aber überraschend nicht gepickt.
Dennoch kann er bei den Buffalo Bills nun zeigen, dass er mehr als nur ein gescheitertes Quarterback-Talent ist.
Er wäre übrigens nicht der erste Ex-Quarterback, der als Wide Receiver durchstartet. Julian Edelman war sogar noch am College durchgängig Quarterback, wurde dann aber von den New England Patriots zum Passempfänger umgeschult. Heute ist er dreimaliger Super-Bowl-Sieger und amtierender Super-Bowl-MVP.

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Montag, 6. Mai 2019, 19:32

Super Bowl 2020: TV-Übertragung soll weniger Werbeunterbrechungen zeigen

Noch vor dem Start der neuen Spielzeit gibt es bereits die erste Neuerung für den nächsten Super Bowl. Wie amerikanische Medien berichten, soll die Anzahl der Werbeunterbrechungen in den USA während des Mega-Spektakels reduziert werden.

Zitat

Die NFL und Super-Bowl-Sender FOX haben offenbar einen neuen Deal abgeschlossen, der bezüglich der Übertragung des Mega-Spektakels einigen Football-Fans sehr gefallen dürfte. Wie "Sports Business Daily" berichtet, wird es beim Super Bowl LIV weniger Werbeunterbrechungen geben, als in den vergangenen Jahren.
Demnach werden die Werbeunterbrechungen von fünf auf vier pro Quarter reduziert. Der Grund für die Maßnahme: Ein angenehmeres und besseres Erlebnis für die Zuschauer zu schaffen. NFL-Broadcasting-Vice-Präsidentin Cathy Yancy erklärt: "Seit einigen Jahren versuchen wir zusammen mit den Übertragungspartnern, Änderungen in unsere Übertragung einzubauen, die das Zuschauen verbessern sollen."

Prinzip bereits in den Playoffs getestet
Allerdings werden zwar die Werbeunterbrechungen an sich reduziert. Dafür sollen jedoch die jeweiligen Spots verlängert werden. An der reinen Zeit, in der Werbung gezeigt wird, wird sich also wohl nichts ändern. Eine ähnliche Änderung wurde bereits in den Übertragungen von Playoff-Partien über die vergangenen zwei Jahre getestet. Die Rückmeldungen und Resultate fielen wohl soweit positiv aus, dass FOX das Prinzip nun auch im Super Bowl durchziehen möchte. Das Endspiel der Saison 2019 wird am 2. Februar 2020 in Miami ausgetragen.

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 21:18

NFL Draft 2020
Compensatory Picks: Patriots sind 2020 der große Gewinner

Die New England Patriots können im Draft 2020 ordentlich zuschlagen: Sie erhalten über die Compensatory Picks die wertvollsten Wahlrechte.

Zitat

Das Draft System in der NFL ist darauf ausgelegt, für ein Gleichgewicht zwischen den 32 Teams zu sorgen. Neben den herkömmlichen Draft Picks gibt es die sogenannten Compensatory Picks. Dabei handelt es sich um Wahlrechte, mit denen die Abgänge in der Free Agency ausgeglichen werden sollen.
Berücksichtigt werden allerdings nur Free-Agent-Verpflichtungen, die bis zu der Deadline am 7. Mai getätigt wurden. Daher lässt sich bereits jetzt voraussehen, wer bei dem Verfahren mit den Compensatory Picks der große Gewinner sein wird – und zwar die New England Patriots.
Laut Nick Korte von OverTheCap.com dürfen sich die Patriots über zwei Picks für die dritte Runde (für den Verlust von Trey Flowers und Trent Brown) und zwei Picks für die sechste Runde (für Cordarrelle Patterson und Malcom Brown) freuen. Kein anderes Team erhält 2020 zusätzlich so viel Draft-Kapital.

Seahawks und Ravens ebenfalls vorne dabei
Aber auch die Seattle Seahawks, die Philadelphia Eagles und die Baltimore Ravens kommen im Draft 2020 in den Genuss zusätzlicher Wahlrechte. Die Seahawks erhalten für den Weggang von Earl Thomas einen Drittrunden-Pick, für Justin Coleman einen Viertrunden-Pick und für Shamar Stephen einen Sechstrunden-Pick.
Die Eagles hatten mit Nick Foles und Golden Tate zwei sehr namhafte Abgänge. Dafür gibt es voraussichtlich einen Drittrunden-Pick und einen Viertrunden-Pick. Fast identisch verhält es sich bei den Ravens für die Abgänge von Za'Darius Smith und John Brown.

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Freitag, 17. Mai 2019, 18:46

Vorbild NBA und NHL: Eine Draft-Lotterie in der NFL?

Warum immer das schlechteste NFL-Team im Draft belohnen, wenn andere US-Profiligen ein vielleicht besseres System vormachen? Ein Draft-Lotterie-Verfahren könnte auch in der NFL zu einem Thema werden.

Zitat

Große Freude bei dem NBA-Team der New Orleans Pelicans. Sie haben im Draft 2019 das erste Wahlrecht. Dabei war das Basketballteam um Superstar Anthony Davis in der vergangenen Saison überhaupt nicht das schlechteste Team. Sechs Mannschaften hatten weniger Siege vorzuweisen.
Warum New Orleans dennoch Erstwahlrecht hat und sich das Jahrhunderttalent Zion Williamson schnappen kann? Weil es in der NBA das Draft-Lotterie-Verfahren gibt. Das bedeutet: Das schlechteste Team landet im Auswahlverfahren nicht automatisch ganz oben.
Stattdessen erhalten die schwächsten Teams lediglich die höchsten Wahrscheinlichkeiten, um im Lotterie-Verfahren vorne zu landen. Die drei Mannschaften mit der schlechtesten Bilanz haben je eine 14-prozentige Gewinnchance, die viertschwächste Mannschaft eine 12,5-prozentige Chance, die fünftschwächste eine 10,5-prozentige Chance usw.
Alle Mannschaften, die die NBA-Playoffs nicht erreichen konnten, haben eine theoretische Chance auf den First-Overall-Pick - und wenn diese auch nur bei einem Prozent liegt. Den Pelicans genügte eine sechsprozentige Wahrscheinlichkeit zum Los-Glück.
Auch in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL gibt es eine Draft-Lotterie. Die Draft-Verfahren in der Baseball-Liga MLB und Fußball-Liga MLS hingegen ähneln stark dem NFL-Draft, wo das schwächste Team automatisch die erste Wahl hat. Der Nachteil liegt auf der Hand: Misserfolg wird belohnt.

Draft-Lotterie macht "Tanking" unattraktiver
Nicht ohne Grund ist "Tanking" das große Unwort der NFL. Gemeint ist die Methode, eine Saison vorsätzlich abzuschenken, um sich im Jahr darauf die besten Talente vom College zu sichern.
Für Teams, die ohnehin keine Chance mehr auf die Playoffs haben, lohnt sich am letzten Spieltag der regulären Saison eine Niederlage oft mehr als ein Sieg. Mit dem Lotterie-Verfahren hingegen werden die schlechtesten Teams zumindest nicht automatisch belohnt.
Daher gibt es Stimmen, die auch in der NFL nach einem Draft-Lotterie-Verfahren verlangen. Ausgerechnet der Twitter Acoount vom NFL Draft schrieb: "Hey NFL, wir wollen auch eine Draft-Lotterie"
Gil Brandt von NFL.com ging noch einen Schritt weiter und erstellte eine Liste der Top-14-Picks im NFL-Draft 2019, wenn die Football-Liga die gleiche Lotterie wie der NBA Draft 2019 angewandt hätte.
Das Ergebnis: Die Jacksonville Jaguars hätten den First-Overall-Pick bekommen. Dahinter wären die Buffalo Bills, die Arizona Cardinals und die Cincinnati Bengals an der Reihe gewesen
Was aus Sicht der NFL ebenfalls für eine Lotterie sprechen würde: Die Auslosung lässt sich als Event verkaufen und würde viele Fans erreichen. Auch in der NBA sind die Zeiten vorüber, in denen die Lotterie in der Halbzeitpause eines Playoff-Spiels kurz eingeschoben wurde. Mittlerweile ist daraus eine lange Show mit TV-Experten und unendlich vielen Spekulationen geworden.
Das dürfte durchaus im Sinne von NFL Commissioner Roger Goodell sein. Unter seiner Führung wurde das Draft-Verfahren bereits von zwei auf drei Tage ausgeweitet. Mit der Lotterie ließe sich das Spektakel noch weiter in die Länge ziehen - weitere Werbeeinnahmen wären die Folge.

Der Nachteil wäre allerdings, dass die Chancengleichzeit nicht mehr im selben Maße wie jetzt gegeben wäre. Schließlich könnte es Mannschaften geben, die über Jahre nicht aus der sportlichen Krise finden und sich aufgrund einer Pechsträhne bei der Lotterie nicht wie gewünscht verstärken können.NFL-Draft-Lotterie ab 2021?
Dennoch spekuliert Eric Edholm von Yahoo Sports, dass das Thema Lotterie für den Draft 2021 auf den Tisch kommen könnte. Warum ausgerechnet dann? Laut Eric Edholm könnte es dafür zwei Gründe geben.

Zunächst einmal könnte die NFL und die Spielerorgansation NFLPA im Winter/Frühling 2021 in schwierigen Tarifverhandlungen stecken, weil eine neue Tarifvereinbarung ausgehandelt werden muss. Ein gehyptes Draft-Lotterie-Verfahren würde das Interesse der Öffentlichkeit von den Tarifverhandlungen ablenken.
Zumal 2021 wohl der Draft von Trevor Lawrence sein wird. Der Spielmacher von Clemson gilt als der vielleicht beste Quarterback seit vielen Jahren. Warum also nicht per Lotterie auswählen, wer sich dieses Jahrhundert Talent schnappen kann?

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Dienstag, 21. Mai 2019, 20:51

Ein Wunsch frei: Pete Carroll würde Videobeweis in der NFL abschaffen

Was würde Pete Carroll im Football ändern, wenn er könnte? Seattles Head Coach: "Den Videobeweis abschaffen - oder zumindest den Einsatz reduzieren."

Zitat

Sie sind eine echte Seltenheit, eine Rarität. Doch es gibt sie tatsächlich noch, die Traditionalisten unter den Head Coaches in der NFL. Diejenigen, die das Rad der Zeit gerne ein wenig zurückdrehen würden. Back to the Roots sozusagen.
Pete Carroll würde gerne kräftig drehen.

Was würdet ihr ändern?
Das unterstrich der Head Coach der Seattle Seahawks in einer Umfrage von NBC-Kolumnist Peter King, der 25 Personen mit starkem football-bezug fragte, welche Sache sie im Football ändern würden.
"Den Videobeweis abschaffen - oder zumindest den Einsatz reduzieren", wünscht sich Carroll. Er hätte gerne die menschliche Komponente zurück. "Ich kenne die ganzen Gründe, warum wir ihn haben und ich weiß, dass uns die Technologie eine neue Welt geöffnet hat. Aber ich vermisse das menschliche Element, den Referees zu vertrauen und dann mit den Calls zu leben."
Das ist insofern interessant, da Head Coaches gerne ganz vorne dabei sind, wenn es um Referee-Kritik geht. Wir erinnern uns an den inzwischen schon legendären No-Call beim NFC Championship Game zwischen den New Orleans Saints und den Los Angeles Rams, der den Saints den Einzug in den Super Bowl vermieste - und die Diskussionen anheizte, den Head Coaches noch mehr Calls zu ermöglichen und den Videobeweis sogar auszuweiten.
Carroll sehnt sich trotzdem zurück, nach dieser Mischung aus "Spaß und Frustration. Ich mochte das Spiel lieber, als die Referees genauso Teil des Spiels waren wie die Spieler." Ein frommer Wunsch, der aber so nicht mehr in Erfüllung gehen wird.

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Donnerstag, 23. Mai 2019, 19:57

NFL verschiebt Startzeiten für Divisional Games am Sonntag

Zitat

Die NFL hat die Startzeiten für die Sonntagsspiele der Divisional Playoffs nach hinten verschoben. Fans in Europa müssen nun noch länger wach bleiben. Ferner wurden Werbepausen im Super Bowl reduziert.

Während des Spring League Meetings am Mittwoch in Key Biscayne/Florida wurde verkündet, dass das frühe Sonntagsspiel der Divisional Round künftig um 15 Uhr Ostküstenzeit (21 Uhr MEZ) beginnen werde.
Das späte Spiel wiederum startet um 18.30 Uhr Ostküstenzeit (0.30 Uhr MEZ). Diese Zeiten sind identisch mit den Startzeiten am Championship Sunday.
Zuvor begannen die Divisional Games am Sonntag um 13.05 Uhr (19.05 Uhr MEZ) und 16.40 Uhr (22.40 Uhr MEZ).

Zudem wird es im Super Bowl in den einzelnen Vierteln nur noch vier statt bislang fünf Werbepausen geben. Allerdings wird davon ausgegangen, dass diese Werbepausen dann effektiv länger sein werden als bislang.

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Donnerstag, 23. Mai 2019, 22:53

49ers-Quarterback auf einem guten Weg

Jimmy Garoppolo: Endlich wieder Trash Talk von Sherman und Co.

Es sind die kleinen Dinge, über die sich Jimmy Garoppolo von den San Francisco 49ers freut. Denn er befindet sich nach seinem Kreuzbandriss auf einem guten Weg.

Zitat

Trash Talk. Ein paar blöde Sprüche, nett gemeinte Schimpfwörter unter Teamkollegen. Ein Seitenhieb hier, ein wenig Verarsche dort. Musik in den Ohren.
Denn Jimmy Garoppolo hat die einfachen Dinge des American Football schmerzlich vermisst.
Den Alltag. Den Huddle. Das Training. Dieses Gefühl, dabei zu sein, dazu zu gehören. Nicht nur ein Teil des Teams zu sein, sondern der Anführer, der Quarterback. Die Fäden in der Hand zu halten.

Acht Monate weg
Acht Monate war er nach seinem Kreuzbandriss raus, den er sich in Week 3 zugezogen hatte. Damals war er brutal aus der ersten kompletten Saison mit den San Francisco 49ers herausgerissen worden, zu denen er im Oktober 2017 gewechselt war.
Ein Comeback nach einer Knieverletzung ist heikel. Garoppolo wird zum Auftakt der OTAs langsam herangeführt, trägt eine Kniestütze, macht Individualtraining, dazu 7-gegen-7-Drills. Körperlos, Vertrauen finden, das Gefühl für Würfe und Laufwege, für die Mitspieler bekommen. Im Juli im Trainings Camp soll er wieder voll belastbar sein.
"Es ist einfach gut, wieder da zu sein und all die Dinge machen zu können. Es sind die vielen kleinen Dinge, die besonders sind. Ich war auch während der Saison da, aber das fühlt sich nicht genauso an", sagte er.
Die kleinen Dinge, wie Diskussionen mit Cornerback Richard Sherman, der einen Pass von Garoppolo fast abgefangen hätte. Aber nur fast. "Der Wurf war genau das, was du von deinem Quarterback sehen willst, wenn er aus der Reha kommt. Es ist erst der zweite Tag, aber er macht bereits solche Würfe. Würfe mit viel Selbstvertrauen", lobte Sherman.

Kampf um das Vertrauen
Auch darum wird es in den kommenden Wochen und Monaten gehen. Um das Vertrauen in seinen Körper, in sein Knie, in seine Bewegungen, wenn die schnellen, gefährlichen Drehungen und Wendungen und am Ende auch die Gegner kommen.
Ein gutes Zeichen ist, dass sein Knie vor den Einheiten nicht mehr eingehend behandelt werden muss.
"Ich weiß, dass er gerne jeden Ball spielen möchte, aber er weiß, dass er das nicht kann", sagte Head Coach Kyle Shanahan: "Also versucht er das Meiste aus den 7-gegen-7 zu holen und ansonsten so viel Arbeit wie möglich in alle anderen Aspekte zu stecken."

Die kleinen Dinge
Garoppolo weiß, dass die "großen Schritte erledigt sind, jetzt fokussieren wir uns auf die kleinen Dinge". Trotzdem darf er sich nicht täuschen lassen, darf nicht übertreiben, um Rückschläge zu vermeiden. Was schwierig genug ist: "Sie machen einen gut Job, mich zu bremsen. Auch wenn wir manchmal diskutieren."
Trash Talk. Sprüche. Und Diskussionen. Für Garoppolo ist das alles Musik in den Ohren.

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Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto