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Mittwoch, 12. Februar 2020, 21:01

Draft, Free Agency & Co. - Wichtige Daten 2020
Was ist wichtig? Die NFL macht keine Pause

Zitat

Super Bowl LIV steht in den Büchern, dieses Mal beendeten die Kansas City Chiefs mit ihrem Super-Bowl-Sieg eine 50-jährige Durststrecke. Und jetzt? Nun herrscht eine lange Flaute, bis im September 2020 die insgesamt 101. NFL-Saison starten wird. Eine lange Zeit, in der aber trotzdem so einiges passieren wird - Stichwort Draft, Stichwort Free Agency. Der kicker verschafft den Football-Fans einen Überblick.

Eines ist klar: Die Spieler der 32 NFL-Teams haben derzeit ihre wohlverdiente Pause, können sich erholen, ihre Blessuren auskurieren, kleinere bis größere Eingriffe vornehmen lassen oder einfach nach anstrengenden Monaten den Energiehaushalt auffrischen und dem Familienleben frönen. Hinter den Fassaden der Franchise-Einrichtungen, die über die gesamte USA verteilt sind, steht das Telefon aber nicht still. Es wird fleißig gearbeitet, getüftelt und daran gefeilt, den Top-Kader der Zukunft zu realisieren.

Free Agency
Am 18. März (Ortszeit) 2020 beginnt die sogenannte Free Agency, in der Spieler von den Teams analysiert, interviewt und verpflichtet werden können. Zu diesem Zeitpunkt laufen offiziell die Verträge der Athleten aus, die nicht über die Saison 2019 hinaus an ihre Franchises gebunden sind. Diese Profis werden von da an sogenannte Free Agents, die sich ihr nächstes Team selbst aussuchen dürfen. In diesem Jahr richtet sich der Fokus zum Beispiel auf die drei Top-Quarterbacks Tom Brady (sechsmaliger Super-Bowl-Sieger mit den Patriots), Drew Brees (Saints) und Philip Rivers (Chargers) - oder auch auf vielversprechende Akteure wie Receiver A.J. Green (Bengals), Defense End Jadeveon Clowney (Seahawks), Receiver Emmanuel Sanders (49ers), Safety Devin McCourty (Patriots), Cornerback Aqib Talib (Dolphins), Defensive End Ndamukong Suh (Buccaneers), Spielmacher Teddy Bridgewater (Saints) sowie Tight End Eric Ebron (Colts).
Abseits von Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen haben die Teams dabei einige Hausaufgaben zu erledigen. So sind sie dazu verpflichtet, bis 16 Uhr New Yorker Zeit den Anforderungen des Salary Caps zu entsprechen. Das heißt: Kein Team darf zu diesem Zeitpunkt mehr Geld für seinen 53-Mann-Roster aufbrauchen, als es die neu angehobene Grenze zwischen 196,8 und 201,2 Millionen US-Dollar vorschreibt.

NFL-Draft
Die alljährliche Lotterie um die heißesten College-Abgänger, die in der Folge als Rookies in die Liga einsteigen, geht zwischen dem 23. und 25. April 2020 in Las Vegas/Nevada über die Bühne - also dort, wo ab sofort die Raiders nach ihrem Umzug aus Oakland/Kalifornien ansässig sein werden. Das Stichwort Bühne hat es dabei in sich: Denn passend zur Spielermetropole Las Vegas wird der diesjährige Draft auf einer Wasserbühne auf dem künstlich angelegten See vor dem luxuriösen Hotel- und Kasinokomplex Bellagio mit seinen weltberühmten Wasserfontänen veranstaltet.
Um eine gewisse Balance zwischen den einzelnen Mannschaften zu gewährleisten, dürfen die Teams, die in der vorangegangenen Saison - in diesem Fall 2019/20 - am schlechtesten abgeschnitten haben, zuerst wählen. So starten in diesem Jahr die Bengals (2:14) vor den Redskins (3:13), Lions (3:12:1) und Giants (4:12). Super-Bowl-Sieger Kansas City kommt laut aktueller Order erst an 32., letzter Stelle.
Interessanter Hintergrund: Der erste Draft der Geschichte fand im Ritz-Carlton Hotel in Philadelphia am 8. Februar 1936 statt. Dieser ging vom damaligen Commissioner Bert Bell aus, der das Überleben der Liga in Gefahr sah, da die Chicago Bears, die Green Bay Packers, die New York Giants und die Washington Redskins zu dieser Zeit eine dominierende Vormachtstellung und schwächere Teams kaum eine Chance hatten, große College-Talente zu verpflichten.

Combine
Im Vorfeld des Drafts geht noch das Combine über die Bühne. Hier absolvieren College-Spieler, die sich zum Draft angemeldet haben, etliche Tests, die sowohl die physische als auch psychische Komponente unter die Lupe nehmen (23. Februar bis 2. März 2020).

Preseason
In den sogenannten Training Camps bereiten sich die 32 Football-Teams aus der National Football League intensiv auf die neue Spielzeit vor. Dort wird das u.a. das Playbook eintrainiert und am Feinschliff gearbeitet. Die Camps starten dabei Ende Juli und ziehen sich durch den August. Dabei steigt am 6. August das Hall-of-Fame-Game in Canton/Ohio, ehe in den darauffolgenden vier Wochen pro Team jeweils vier Testspiele anstehen. Hier wird am Ende, genauer gesagt am 5. September 2020, auch der Roster auf die vorgeschriebene Spieleranzahl von 53 Mann gekürzt.

Besonderheiten
Die NFL hat im vergangenen Jahr ihre 100. Saison zelebriert, um nun mit der 101. Spielzeit das neue "Jahrhundert" einzuläuten. Dazu passend: Während die Green Bay Packers, an ihren 13 Titeln gemessen der Rekordtitelträger im American Football, 2018/19 ihre 100. Football-Saison gefeiert haben (mit mäßigem Erfolg), sind zuletzt die Chicago Bears mit Spielzeit 100 dran gewesen. Das älteste Franchise sind allerdings die aktuell in Arizona ansässigen Cardinals (gegründet 1898). Die Cards hatten ihre erste NFL-Saison 1920 absolviert, gehen also in diesem Jahr in ihr 100-jähriges Jubiläum. Außerdem feiert noch das teuerste Franchise der NFL und zugleich der Welt, die bis dato fünfmal im Super Bowl erfolgreichen Dallas Cowboys, seinen 60. Geburtstag.
Die Los Angeles Chargers haben in der jüngsten Spielzeit zum letzten Mal von insgesamt drei Jahren im ROKiT Field at Dignity Health Sports Park (StubHub Center) gespielt, die Los Angeles Rams indes zum letzten Mal von insgesamt vier Jahren im Memorial Coliseum. Beide Teams ziehen nun ins hochmoderne Stadium at Hollywood Park in Inglewood um. Komplett in eine andere Stadt umgezogen sind wie oben bereits erwähnt die Las Vegas Raiders (Allegiant Stadium).

Regular Season
Vor den Fernsehgeräten und in den Stadien versammeln sich die Football-Fans schließlich wieder ab dem 10. September 2020 (Ortszeit), wenn das Eröffnungsspiel von insgesamt 256 Regular-Season-Games über die Bühne gehen wird. Jedes der 32 Teams wird dann wieder 16 Partien (achtmal zu Hause, achtmal in der Fremde) absolvieren im Kampf um die begehrten zwölf Play-off-Tickets. Der Spielplan erstreckt sich über 17 aufeinanderfolgende Wochen, jede Mannschaft hat eine Pause.
Die Paarungen ermitteln sich dabei wie folgt: Jedes Team duelliert sich in der eigenen Division (z.B. AFC North) mit jedem Kontrahenten zweimal, das macht sechs Spiele. Der NFL-Spielplan sieht zudem vor, dass jedes Team nach einem dreijährigen Rotationsprinzip pro Saison einmal gegen alle Teams einer anderen Division in der eigenen Conference spielt (z.B. AFC East), das macht vier weitere Partien pro Regular Season. Zudem muss jedes Team nach einem vierjährigen Rotationsprinzip einmal gegen alle Franchises aus einer Division der anderen Conference (z.B. NFC West) antreten, das macht vier weitere Partien jedes Jahr. Zudem gibt es im NFL-Spielplan die Regelung, dass jedes Team einmal gegen andere Franchises der eigenen Conference antritt, die die Vorsaison in deren Division auf dem gleichen Tabellenplatz abgeschlossen haben - das betrifft nicht die Division, gegen die ohnehin gespielt wird.

Mit alldem wird sichergestellt, dass alle vier Jahre alle Teams einmal gegeneinander gespielt haben und alle acht Jahre jedes Team einmal in jedem Stadion antreten muss. Abweichungen von den "richtigen" Heim- oder Gastspielen kann es derweil im Zuge der sogenannten London- oder Mexico-City-Spiele kommen, mit denen sich die NFL weltweit zeigt. Dabei sind auch in diesem Jahr wieder die Jacksonville Jaguars prominent vertreten.

Highlights
Während die genauen Uhrzeiten der 256 Regular-Season-Spiele noch nicht feststehen, so sind die Gegner aller 32 Teams bereits festgelegt. Damit sind schon jetzt einige heiße Kracher der neuen Spielzeit bekannt, darunter Chiefs vs. Patriots, Seahawks vs. Patriots, Ravens vs. Chiefs, Eagles vs. Ravens, Cowboys vs. Browns, Steelers vs. Texans, Vikings vs. Titans, Raiders vs. Patriots, Seahawks vs. Cowboys, Packers vs. Falcons, Saints vs. Packers, 49ers vs. Eagles, oder auch Rams vs. Patriots.

Postseason
Die Play-offs der Saison 2020/21 starten schließlich Anfang Januar nach Week 17 der Regular Season (3. Januar 2021). Das Wild-Card-Weekend steigt zwischen dem 9. und 10. Januar (Ortszeit). Am Ende führt alles wieder zum Super Bowl, dieses Mal in seiner 55. Auflage (LV). Das bombastische Finale ist diesmal für den 7. Februar 2021 (Ortszeit) im Raymond James Stadium in Tampa Bay/Florida anberaumt.

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Mittwoch, 19. Februar 2020, 20:43

NFL International Pathway Program
David Bada - die nächste deutsche Football-Hoffnung

Zitat

Der Super Bowl ist gerade vorbei, die Football-Profis haben erstmal Urlaub. Doch für David Bada geht es jetzt erst richtig los: Der 24-Jährige ist im International Pathway Program der NFL und trainiert gerade in Florida für seinen großen Traum. Bis dahin ist es aber ein langer und vor allem steiniger Weg.

David Bada schaute gerade Football im Fernsehen, als er den Anruf erhielt: "Du bist dabei." Der 24-Jährige gehört zu den neun auserwählten Spielern aus der ganzen Welt, die einen Platz im International Pathway Program der NFL ergattert haben. Das Programm gibt Football-Spielern außerhalb den USA die Möglichkeit, in die US-Footballliga zu kommen.
Ende Januar ging es los: Bada packte die Koffer für seine zweimonatige Reise und trainiert seitdem jeden Tag in der IMG Academy in Florida für seinen Traum. Im April müssen die acht internationalen Spieler zusammen mit zahlreichen amerikanischen Athleten ihre physischen und psychischen Fähigkeiten in einer Reihe von Tests zeigen. Vier der neun internationalen Spieler erhalten einen garantierten Platz bei einem NFL-Team.

Zwischen Training und Schulbank
Florida kling nach Sonne, Strand und Urlaub. Für Bada aber bedeutet der Aufenthalt dort harte Arbeit und Drill. Seine Tage sind fest durchgetaktet. Um 6 Uhr morgens geht es los: Eine Stunde vor dem Frühstück schnappt er sich die Lernzettel und geht Unmengen an Spielzügen durch. "Tagsüber habe ich keine Zeit, deshalb muss das nach dem Aufstehen sein", sagt er. Weiter geht es mit Meetings, Behandlungen und Dehnen. Dann wird er abgefragt: In den Klassenräumen der Akademie fragen die Positionstrainer das Football-Wissen des 24-Jährigen ab.
Erst dann geht es raus auf das Spielfeld, wo er zusammen mit seinen Teamkollegen, amerikanischen College-Spielern und NFL-Veteranen trainiert. Mittagessen, halbe Stunde Pause - vorbei ist der Tag noch lange nicht. Weiter geht es im Fitnessstudio mit Krafttraining. Es folgen Behandlungen und zum Abschluss wird dann nochmal mit Trainern gelernt. Um 22 Uhr ist der lange Tag vorbei. "Wir haben auch mal einen freien Tag, aber man ist viel zu fertig, um den zu nutzen." An den Strand hat er es noch nicht geschafft.

Badas zweite Chance
Athletische Voraussetzungen alleine reichen nicht aus. Die hätte David Bada schon erfüllt: "Ich habe hier extrem zugelegt“, sagt der gebürtige Münchner, der bei einer Größe von 1,96 Metern 136 Kilogramm auf die Waage bringt. Als Defensive Liner ist es Badas Hauptaufgabe, den gegnerischen Quarterback unter Druck zu setzen. Dafür ist die Masse notwendig. Gleichzeitig muss er aber auch blitzschnell sein - eine Gratwanderung.
Der einzige Deutsche im Programm kennt diese Strapazen gut: Bereits im vergangenen Jahr war er dabei. Die Trainer waren angetan, schickten ihn am Ende aber wieder nach Hause - die NFL ist eben ein Geschäft. "Ich habe bis dahin nur in Deutschland gespielt und war nie im College", erklärt Bada sein Ausscheiden. "Der große Unterschied ist das Football-Wissen. Ich musste viel lernen, wie ich spielen muss. Und die Geschwindigkeit hier ist viel schneller." Darum musste er sich im Herbst in Hennef nochmal durch die internationale Vorauswahl quälen.

Auf den Spuren von Jakob Johnson
Ob ihm die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr helfen? "Ich wusste ein bisschen, was auf mich zukommt. Aber das ist eine ganz neue Gruppe mit vielen neuen Trainern." Tipps kriegt er zum Beispiel von seinem Mitstreiter aus dem 2019er-Programm, Jakob Johnson. Der Stuttgarter konnte sich im vergangenen Jahr durchsetzen, erkämpfte sich einen Platz bei den New England Patriots und hat bereits Pässe von Quarterback-Legende Tom Brady gefangen. "Die Deutschen sind auf jeden Fall Vorbilder, mit manchen habe ich auch Kontakt", so Bada. Umso größer ist der Wille, es dieses Jahr zu schaffen: "Ich habe das ganze Jahr trainiert, damit es dieses Mal klappt."

Realistische Chance auf die NFL?
Wie hart der Weg ist, zeigen die Zahlen: ln den USA gibt es nach Angaben der NCAA jedes Jahr über 70.000 Spieler, von denen die meisten seit ihrer Kindheit mit Football aufgewachsen sind und bereits im College vor tausenden Zuschauern spielen. Von ihnen schaffen es am Ende gerade mal zwei Prozent zum professionellen Football. Doch David Bada ist optimistisch. "Es haben schon welche vor mir geschafft. Warum ich nicht auch?"
Die NFL - für Bada würde sie alles bedeuten: "Das ist der große Traum. Da geht es auch nicht um das Geld, sondern gegen die Besten spielen zu dürfen." Im April geht es für den Spieler der Schwäbisch Hall Unicorns erstmal zurück nach Deutschland. Hier wartet seine Familie inklusive seiner kleinen Tochter. "Das ist natürlich ein Opfer, dass man bringen muss", sagt er über den Verzicht auf sein gewohntes Leben. Im Mai bekommt er dann den Bescheid, ob es für ihn weitergeht. Für David Bada ist die Sache klar: "Einen Plan B habe ich nicht."

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Sonntag, 23. Februar 2020, 18:10

Mit 14 Teams! NFL plant wohl Playoff-Revolution

Der neue NFL-Grundlagenvertrag steht offenbar kurz vor der Unterschrift. Darin enthalten: eine Verlängerung der regulären Saison und eine Revolution des Playoff-Modus in der Liga. Die Spieler profitieren wohl auch finanziell.

Zitat

Wie "ESPN" berichtet, will die NFL die Anzahl der Playoff-Teilnehmer erhöhen. Zudem soll die Regular Season auf 17 Spiele pro Team ausgedehnt werden. Diese Vereinbarung soll im neuen Grundlagenvertrag festgehalten werden, der möglicherweise bereits in der kommenden Woche abgeschlossen wird.

Nur noch ein Team erhält wohl Bye-Week zum Playoff-Auftakt
Anders als im bisherigen Format soll durch die Aufstockung der Playoffs nur noch ein Team pro Conference eine Bye-Week in der ersten Runde haben - bislang waren es immer zwei Teams. Dadurch würden am Wild-Card-Weekend gleich sechs Spiele stattfinden, jeweils drei am Samstag und Sonntag.
Eine Quelle bestätigte dem US-Portal, dass diese Veränderung bereits schon länger beschlossen sei und es wenig Widerstand dagegen gegeben habe. Zudem werden die Spieler, die in der ersten Runde eine Bye-Week haben, offenbar trotzdem bezahlt, was bisher noch nicht der Fall war.

Spieler werden wohl finanziell mehr beteiligt
Bereits in der kommenden Saison könnte das neue Playoff-Format angewendet werden, wenn zuvor alle Parteien dem neuen CBA zugestimmt haben. Die Erweiterung der Regular Season soll dagegen frühestens in der übernächsten Saison stattfinden.
Zudem würde dadurch die finanzielle Beteiligung der Spieler weiter ansteigen, so erhalten die Spieler bisher 47 Prozent der Liga-Einnahmen, im neuen CBA können es bis zu 48,5 Prozent werden. Bis zu Fünf Milliarden US-Dollar sollen damit auf die Seite der Spieler wandern.

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Sonntag, 23. Februar 2020, 22:30

New England Patriots erwartet schwerster Spielplan der NFL - Ravens profitieren

Nach Analyse der Spielpläne aller 32 Teams erwischt es die New England Patriots hammerhart. Die Baltimore Ravens profitieren dagegen.

Zitat

Wie oft wurde über den vermeintlich leichteren Spielplan der New England Patriots von den Fans der anderen Teams geklagt. Doch damit ist Schluss.
Denn in der kommenden Saison haben die Pats den schwersten Spielplan der NFL. Die jährliche Analyse der Ansetzungen - basierend auf den Endplatzierungen der Vorsaison - ergibt, dass die Patriots mit einem Faktor von 0,537 den schwersten Spielplan haben. Der durchschnittliche Patriots-Gegner kommt also auf über 53 Prozent gewonnener Spiele der Vorsaison.

Jets mit zweitschwerstem Spielplan
Mit ein Grund für diese Zahl ist, dass die Patriots mit den Kansas City Chiefs den Super Bowl-Champion und mit den San Francisco 49ers den Finalisten als Gegner haben. Dies gilt aber für alle Teams in der AFC East, die somit ebenfalls einen schweren Spielplan haben.
Einen ähnlich schweren Spielplan wie New England erwartet nur noch die New York Jets mit einem Faktor von 0,533.

Baltimore Ravens mit leichtestem Spielplan
Auf der Gegenseite gibt es ein Team, das mit weitem Abstand, den leichtesten Plan hat. Die Baltimore Ravens.
Lamar Jackson und Co. messen sich mit Teams, die durchschnittlich lediglich 43,7 Prozent ihrer Spiele in der vorangegangenen Saison gewannen. Mit Ausnahme der Ravens hat kein anderes Team überhaupt einen Faktor unter 0,455.
Baltimore ist dabei die Spitze der AFC North, deren Mannschaften sich komplett unter den Top sechs der leichtesten Spielplänen befinden.
Doch den jubelnden Ravens-Fans oder den traurigen Patriots-Fans sei gesagt, es handelt sich lediglich um eine statistische Prognose anhand der Vorjahresergebnisse.
Es kann also schlussendlich auch alles ganz anders kommen.

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Gestern, 21:39

Kicker bleibt in Green Bay und verlängert langfristig
Eine komplette Karriere bei den Packers? Für Crosby wird's wahr

Zitat

Mason Crosby ist nicht nur ein Publikumsliebling bei den Green Bay Packers. Auch rein sportlich hat der Elite-Kicker erneut seinen Wert unter Beweis gestellt. Das bringt ihm einen neuen, langfristigen Vertrag ein - obwohl der Profi schon älter ist.

"Ich freue mich sehr und fühle mich geehrt, bei den Packers bleiben zu können", kündete Mason Crosby jüngst selbst via Twitter an und ergänzte: "Ich bin hochmotiviert und fiebere dem entgegen, was vor uns liegt."
Damit spielt der hocherfahrene Kicker natürlich auf den aktuell positiven Trend der Käsestädter an. Denn "The Pack" hat sich in der abgelaufenen Spielzeit unter Rookie-Cheftrainer Matt LaFleur (40) überraschend erfolgreich gezeigt, nach zwei Jahren ohne Play-offs wieder die Endrunde erreicht und ist erst im NFC-Finale an den San Francisco 49ers gescheitert.
Klar, dass das Team in den nächsten Jahren einen Sprung in den Super Bowl anvisiert - und Crosby weiter ein erfolgreicher Teil davon sein kann. Denn mit dem Kicker, der bereits seit 2007 bei den Packers ist und damit seine gesamte NFL-Karriere beim Team um Star-Quarterback Aaron Rodgers verbracht hat, hat Green Bay nun drei Jahre verlängert.

Starke Werte, hohe Zuverlässigkeit
Warum das Vertrauen und ein Vertragsvolumen von 12,9 Millionen US-Dollar gerechtfertigt sind, liegt einerseits an der Beliebtheit sowie andererseits an der immensen Erfahrung, die der hochgeschätzte Athlet mit sich bringt. Außerdem stimmen die Zahlen: 2019 hat Crosby 91,7 Prozent seiner Field Goals verwandelt und nur einen Extrapunkt verschossen. Der 35-Jährige hält seit 2015 die Packers-Allzeitrekorde für die meisten Punkte (inzwischen sind es 1575) und hat zudem zwischen 2010 und 2016 die meisten Field Goals in den Play-offs am Stück verwandelt (23). Sein längster Schuss ins Glück liegt übrigens bei 58 Yards.

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