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Montag, 16. September 2019, 20:37

Brown punktet sofort für die Patriots

Zitat

Am 2. Spieltag der National Football League (NFL) haben die New England Patriots am Sonntag (15.09.2019) einen klaren Sieg in Miami gefeiert. Neuzugang Antonio Brown stand dabei sofort im Mittelpunkt.

Super-Bowl-Sieger New England holte bei den Dolphins einen 43:0-Sieg. Gleich mit dem ersten Ballbesitz des Spiels kamen die Gäste bis in die Nähe der Endzone. Running Back Sony Michel musste schließlich beim zehnte Spielzug nur noch ein Yard bis zum ersten Touchdown überbrücken.
Für die nächsten Punkte sorgte dann Antonio Brown. Der Star-Receiver, der unter der Woche mit einem Streit in Oakland für seine Entlassung gesorgt und kurz danach seinen Vertrag mit den Patriots präsentiert hatte, fing einen 20-Yard-Pass von Quarterback-Legende Tom Brady in die Endzone. New England ging mit einem 13:0 in die Pause.

Drei Interception-Touchdowns
Auch in den beiden anderen beiden Vierteln diktierten Brady (264 Yards, zwei Touchdown-Pässe) und die Patriots Offensive die Partie. Ein Field Goal von Steven Gostkowski aus 28 Yards und ein Touchdown von Brady selbst schraubten den Score nach oben.
Die Dolphins fielen danach wie schon beim 10:59 am 1. Spieltag gegen Baltimore auseinander. Gleich drei Mal fing New England einen Passversuch der Gastgeber ab und holte einen Touchdown. Am Ende stand es 43:0. Die Patriots haben damit nach dem klaren 33:3 zum Auftakt gegen Pittsburgh zwei Siege auf dem Konto.

Nächster Sieg für Baltimore
Ebenfalls ungeschlagen sind noch die Baltimore Ravens. Nach dem Punktefeuerwerk in Miami holten die Ravens mit ihrem starken Offensivspiel um Quarterback Lamar Jackson (272 Yards, zwei Touchdown-Pässe) gegen die Arizona Cardinals einen 23:17-Sieg.
Zwar kam Arizona nach einem 9:20-Rückstand durch einen Touchdown von David Johnson und einer anschließenden Two-Point-Conversion noch einmal auf 17:20 heran, aber die Ravens hielten das Ergebnis und legten in der Schlussphase noch ein Field Goal zum 23:17 drauf.

Herzschlagfinale in Houston
Spannend machten es die Houston Texans und die Jacksonville Jaguars. Mit einem Touchdown kam Jacksonville 30 Sekunden vor Schluss bis auf einen Punkt heran und ging danach mit einer Two-Point-Conversion auf Sieg. Dort wurde DJ Chark Zentimeter vor der Linie von der Texans-Defensive gestoppt, so dass es beim 13:12 für Houston blieb.
Super-Bowl-Finalist Los Angeles Rams besiegte in der Neuauflage des NFC Championship Games die New Orleans Saints 27:9 (6:3). Rams-Quarterback Jared Goff verbuchte zwei Touchdowns (Pass und Lauf) und 283 Pass-Yards. Saints-Spielmacher Drew Brees musste das Spiel aufgrund einer Daumenverletzung im ersten Viertel verlassen.

Kansas setzt sich durch
Die Kansas City Chiefs um Liga-MVP Patrick Mahomes konnten sich mit 28:10 (28:10) bei Divisions-Rivale Oakland Raiders durchsetzen. Die Chiefs erzielten alle 28 Punkte im zweiten Viertel. Der 23-jährige Mahomes warf für 443 Yards und vier Touchdowns.
Dak Prescott und Ezekiel Elliott führten die Dallas Cowboys zu einem 31:21 (14:7) bei den Washington Redskins. Elliot rannte für 111 Yards und erzielte einen Touchdown. Prescott konnte drei seiner Pässe in der Endzone an den Mann bringen. Redskins Running Back Adrian Peterson schob sich mit dem 107. Lauf-Touchdown seiner Karriere auf den fünften Platz in der ewigen Bestenliste.
Die San Francisco 49ers holten mit einem 41:17 (24:10) bei den Cincinnati Bengals den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Quarterback Jimmy Garoppolo (drei TDs) und Running Back Matt Breida (121 Lauf-Yards) waren die Leistungsträger im Team der Niners.

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Mittwoch, 18. September 2019, 22:15

ranSicht zur Quarterback-Seuche in der NFL: Gebt Colin Kaepernick endlich einen Job!

Zitat

Die Position des Quarterbacks gilt als die komplizierteste und schwierigste in der NFL. Nicht viele Signal Caller haben das nötige Niveau. Einer der wenigen, die es haben, hat seit fast drei Jahren keinen Snap mehr gespielt: Colin Kaepernick. Nun, da sich in der NFL zahlreiche Starter verletzen und die Teams händeringend nach guten Ersatzleuten suchen, wird es endlich Zeit, dass Kaepernicks Telefon klingelt.

Vierter Spieltag der Preseason. San Francisco 49ers gegen Los Angeles Chargers. Die Nationalhymne ertönt. Die Spieler beider Teams, die Fans und der Rest der Anwesenden stehen, die Hand auf dem Herz. Die Kamera schwenkt auf 49ers-Quarterback Colin Kaepernick. Er kniet.
Ein Protest gegen rassistische Polizeigewalt. Eine simple Geste, die nicht nur die NFL, sondern die gesamte USA in eine hitzige Debatte um nationale Identität und Rassismus stürzte. Amerikas Meinungsbild war gespalten.
Auf der einen Seite wurde Kaepernick als Held gefeiert, zahlreiche Spieler, Sportvereine und Künstler schlossen sich Kaepernick an und "gingen aufs Knie". Auf der anderen Seite wurde Kaepernick als Verräter abgestempelt. Ausgerechnet Präsident Donald Trump heizte die Debatte erst so richtig an: "Wäre es nicht schön, wenn die Besitzer die Hurensöhne, die unsere Flagge nicht respektieren, feuern würden?"

Kaepernick gegen die NFL
Kaepernick wurde von den 49ers tatsächlich entlassen, fand nach der Saison 2016 kein neues Team mehr. Vermeintlich schwächere Quarterbacks wurden ihm vorgezogen. Kaepernick verklagte die NFL daraufhin. Die Besitzer hätten sich untereinander abgesprochen, ihn nicht zu verpflichten. Der Rechtsstreit zog sich mehrere Jahre hin, erst im Februar 2019 schließlich einigten sich beide Parteien in einem Vergleich.
In all dieser Zeit war der Name Kaepernick vor allem mit einem verbunden: Protest. Und mit der Frage, ob sein Kniefall denn nun richtig war oder nicht.

Kaepernicks Zahlen sprechen für ihn
Viele vergessen bei der Diskussion um Kaepernick aber etwas. Etwas ganz Entscheidendes: das Sportliche. Vergessen, dass Kaepernick einst einer der besten Quarterbacks der NFL war, die 49ers in seiner zweiten Saison gar in den Super Bowl führte.
Die Statistiken sprechen für ihn: In 69 Spielen warf er für 12.271 Yards und 72 Touchdowns bei 30 Interceptions. Durch sein gefährliches Laufspiel packte er weitere 2.300 Yards und 13 Touchdowns drauf. Zum Vergleich: Brian Hoyer, kürzlich von den Indianapolis Colts verpflichtet, warf in seiner Karriere 48 Touchdowns und 30 Interceptions.
"Es gibt so viele schlechte Quarterbacks, die spielen eine ganze Saison durch. Wenn ein Experte behauptet, Kaepernick sei nicht einer der besten 32 Quarterbacks, ist das absurd, denn das ist er", meint ranNFL-Experte Patrick Esume.
Und das auch heute noch. Laut seinem Agenten sei Kaepernick "in der besten Verfassung seines Lebens. Er trainiert fünfmal in der Woche und ist spielbereit."

Wenn nicht jetzt, wann dann?
Doch auch abgesehen vom Sportlichen: In einer Liga, in der Spieler einen Vertrag bekommen, die Straftaten wie Drogenmissbrauch oder häusliche Gewalt begangen haben, darf es keine Argumente gegen eine Verpflichtung Kaepernicks geben.
Und Bedarf herrscht momentan genug. Die New York Jets verfügen momentan nur über zwei unerfahrene Quarterbacks, David Fales und Luke Falk. Die Pittsburgh Steelers, Carolina Panthers und New Orleans Saints plagen Verletzungssorgen auf der Position. Ein erfahrener Quarterback wie Kaepernick, der die Playoff-Hoffnungen aufrecht erhalten könnte, käme genau richtig.
Panthers-Safety Eric Reid, ein enger Freund von Kaepernick, äußerte sich zu der Personalie: "Ständig werden Quarterbacks geholt, die schon längst im Ruhestand waren, aber Colin kriegt keinen Anruf. Wir werden sehen, ob sich das dieses Mal ändert."
Das sollte es. Kaepernick ist ein starker Quarterback, fit und kann verletzungsgeplagten Teams weiterhelfen. Ja, das mediale Echo und die Aufmerksamkeit wären wahrscheinlich gigantisch. Doch dazu sind Proteste schließlich da. Kaepernick nutzt seine Rechte und Popularität, um auf Probleme in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Kritiker werfen ihm vor, "er lenke vom Football ab" und "solle seine Protest gefälligst woanders austragen".
Wo denn? In seinem Hinterhof? Welcher Ort würde sich besser eignen als das Footballfeld? Denn da gehört er schließlich hin.
Also, NFL-Teams: Gebt Colin Kaepernick endlich einen Job! Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Sonntag, 22. September 2019, 19:51

Nächstes Kapitel - und das letzte?
Twitter-Tirade: Antonio Brown verkündet Karriereende

Zitat

Es ist das nächste Kapitel in der Saga um "AB", und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit noch nicht das letzte: Am Sonntag twitterte der kürzlich entlassene Receiver: "Ich werde nicht mehr in der NFL spielen. Diese Besitzer können Deals canceln und tun, was immer sie wollen, wann sie es wollen. Wir werden sehen, ob die NFLPA (National Football League Players Association, d. Red.) sie dafür zur Rechenschaft zieht." Er bezeichnete die Angelegenheit als "traurig".
Doch damit nicht genug: In vier darauffolgenden Tweets folgte eine Tirade gegen Patriots-Boss Robert Kraft, Ex-Kollege und Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger und Ex-Football-Profi Shannon Sharpe. Sie alle hatten sich ebenfalls mit Vergewaltigungsvorwürfen auseinandersetzen müssen, waren dabei aus Sicht von Brown aber zu glimpflich davongekommen. "Verrückte Welt", schrieb er, "ich bin damit fertig."
Am Freitag hatten die New England Patriots Brown nach nur elf Tagen wieder rausgeschmissen. Gegen den 30-Jährigen, der nach einer beispiellosen Serie an Skandalen und Verfehlungen seiner ebenfalls nur wenigen Monate dauernden Zeit bei den Oakland Raiders ebenfalls entlassen wurde, wird seit dem 10. September wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer ehemaligen Trainerin ermittelt.
Anfang der Woche hatte eine zweite Frau dem Star-Receiver in einem Bericht der "Sports Illustrated" sexuelle Nötigung vorgeworfen. Brown bestreitet die Vorwürfe.

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Sonntag, 22. September 2019, 22:41

Bei drittem klaren Saisonsieg : Footballer Johnson mit NFL-Debüt für Patriots

Zitat

Erste Chance für den deutschen Fullback Jakob Johnson. Der Stuttgarter hat in der NFL für die New England Patriots sein Debüt gegeben und einen Sieg gefeiert.

Beim Debüt des deutschen Fullbacks Jakob Johnson (24) hat Super-Bowl-Champion New England Patriots auch das dritte Spiel der 100. Saison in der US-Football-Liga NFL deutlich gewonnen. Gegen die verletzungsgeplagten New York Jets, bei denen in Sam Darnold (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Trevor Siemian (Knöchelverletzung) sowohl der Starting- als auch der Backup-Quarterback erkrankt bzw. verletzt ausfallen, siegten die Patriots 30:14 - zum dritten Mal erzielte New England mindestens 30 Punkte.
Im ersten Spiel nach der Entlassung von Skandal-Wide-Receiver Antonio Brown (31) führte Star-Quarterback Tom Brady die Mannschaft von Coach Bill Bellichik mit 28 von 42 erfolgreichen Pässen für 306 Yards Raumgewinn zum Sieg. Unterstützt wurde der 42-Jährige von einer überragenden Defensive, die Jets-Quarterback Luke Falk in seinem erst zweiten NFL-Spiel nur zwölf erfolgreiche Pässe an seine Receiver für 98 Yards gönnte.

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Freitag, 27. September 2019, 20:20

Quarterback-Verletzungen in der NFL
Wenn der Back-up zum Star wird

Der Ausfall des Quarterbacks ist für NFL-Teams das größte Problem. Doch manchmal ist die Verletzung des wichtigsten Spielers auch der Anfang einer großen Ära. Darauf hofft derzeit Gardner Minshew bei Jacksonville.

Zitat

Am 23. September 2001 betrat ein junger Mann namens Tom Brady das Feld des alten Foxboro-Stadions bei Boston. Er ersetzte den verletzten Drew Bledsoe, den Quarterback der New England Patriots. Das Spiel ging zwar mit Ersatzmann Brady verloren. Aber es war auch der Beginn einer großen Ära. Brady und die Patriots gewannen noch in derselben Saison den Super Bowl. 18 Jahre später ist er mit sechs Super-Bowl-Titeln der erfolgreichste Quarterback der Geschichte.
Wenn sich ein Quarterback schwer verletzt, dann steht jedes NFL-Team vor einem Problem. Der Passgeber entscheidet oft über Erfolg und Misserfolg. In der aktuellen, noch jungen NFL-Saison häufen sich gerade die Ausfälle von Quarterbacks: Nick Foles von den Jacksonville Jaguars hat sich am ersten Spieltag das Schlüsselbein gebrochen. Ben Roethlisberger von den Pittsburgh Steelers verletzte sich am Ellenbogen und fällt die komplette Saison aus. Weniger schwer ist die Daumenverletzung an der Wurfhand von Drew Brees von den New Orleans Saints.
Nun stellt sich jetzt die Frage: Sind mit den Verletzungen ihrer wichtigsten Spieler auch die Saisons für die Jaguars, die Steelers und die Saints gelaufen? Oft war das so in der NFL-Historie. Aber manchmal gab es auch Fälle, in denen durch das Aus eines Starspielers ein Hinterbänkler die Bühne betrat - und die Geschichte einer Saison veränderte.

#MinshewMania in Jacksonville
Ob Gardner Minshew eine solche "Cinderella-Story" schreiben kann, ist noch ungewiss. Fest steht aber schon jetzt, dass der 23-Jährige Back-up Foles bei den Jaguars einen Hype um seine Person entfacht hat. Unter dem Hashtag #MinshewMania huldigen die Fans dem Rookie mit dem ikonischen Schnurrbart und dem Bandana-Tuch um den Kopf. Vor allem, seit er sein Team in Woche drei zum ersten Saisonsieg geführt hat (20:7 gegen die Tennessee Titans). Zuvor hatte die Mannschaft aus Florida die ersten beiden Spiele verloren.
Bei seinem Debüt gegen die Kansas City Chiefs gelang Minshew nach der Verletzung von Foles sofort ein Rekord: Er brachte 88 Prozent seiner Pässe an den eigenen Mann, was vor ihm noch kein Debütant in der NFL-Geschichte seit 1950 geschafft hatte. Sein Team verlor trotzdem 26:40. Nach nunmehr drei Partien steht Minshews Quote immer noch bei 74 Prozent. Gegen die Titans warf er 204 Yards und zwei Touchdowns. Am Sonntag trifft er mit Jacksonville auf die Denver Broncos.
Wie man es macht, vom Back-up zum Star seines Teams aufzusteigen, kann Minshew bei Foles nachfragen. 2017 ersetzte Foles in Philadelphia Quarterback Carson Wentz (Kreuzbandriss). Am Ende der Saison stand der Gewinn des Super Bowls.

Die Steelers ohne "Big Ben"
Von allen aktuellen Verletzungen scheint die von Steelers' Quarterback Roethlisberger am schwersten zu wiegen: Seit 15 Jahren verlässt man sich in Pittsburgh auf "Big Ben", genauso lange gehört er zur Elite der NFL-Quarterbacks, auch wenn der letzte von zwei Super-Bowl-Siegen schon elf Jahre zurückliegt. Nie verpasste Roethlisberger mehr als vier Spiele pro Saison.
Am ersten Spieltag verloren die Steelers 3:33 in New England. In der zweiten Partie daheim gegen Seattle verletzte sich Roethlisberger am Ellenbogen. Ersatzmann Mason Rudolph kam aufs Feld, warf 112 Yards und zwei Touchdowns, aber die Partie ging 26:28 verloren.
Die Chancen, in seinem zweiten Profijahr erfolgreich in die Fußstapfen von Roethlisberger zu treten, sind für Rudolph erst einmal gering. Der Verlust der beiden besten Offensivkräfte der vergangenen Jahre scheint sich nicht kompensieren zu lassen: Skandal-Wide-Receiver Antonio Brown und Runningback Le'Veon Bell.
Bei seinem ersten Spiel von Beginn am Sonntag gegen San Francisco warf Rudolph 174 Yards und wiederum zwei Touchdowns. Aber wie gegen Seattle verursachte er auch eine Interception. Die 49ers siegten 24:20.
Die Steelers müssen in vielen Bereichen besser werden: Die Offensive Line muss den Quarterback besser schützen, das Laufspiel muss effizienter werden. Dann aber könnte es auch mit Rudolph einigermaßen laufen, zumal dieser mit Passempfänger JuJu Smith-Schuster ein exzellentes Ziel hat - und mit James Washington einen alten Bekannten aus College-Zeiten bei Oklahoma State. Dort brach Rudolph 54 Schulrekorde und kam insgesamt auf 32 Siege bei neun Niederlagen.

Die Saints ohne Drew Brees
Die Daumenverletzung der anderen Quarterback-Legende, Drew Brees von den Saints, wiegt weniger schwer. Zum einen glaubt man in New Orleans an seine Rückkehr innerhalb von sechs Wochen, zum anderen ist Ersatz Teddy Bridgewater ein NFL-Veteran. Gegen die Los Angeles Rams am zweiten Spieltag wirkte Bridgewater noch oft gehemmt. Gegen Seattle am Sonntag aber führte er sein Team zum 33:27. Er hatte dabei 177 Passing-Yards und zwei Touchdown-Pässe zu verbuchen. Es war der erste Sieg der Saints ohne Brees in der Startformation seit 2005.
Dennoch bedeutet ein Quarterback-Wechsel häufiger das Ende einer erfolgreichen Saison für NFL-Teams als umgekehrt: Die San Francisco 49ers etwa hatten 2018 große Hoffnungen, mit Jimmy Garoppolo endlich wieder erfolgreich zu sein. Doch nachdem sich Garoppolo schon im dritten Saisonspiel das Kreuzband riss, verlor das Team sechs Spiele in Folge und beendete die Saison mit einer enttäuschenden Bilanz.
Aber es gibt auch noch eine ganz andere Möglichkeit: Dass nicht eine Verletzung die Saison für einen Quarterback beendet, sondern ein Auftritt seines Back-ups. 16 Jahre lang war Eli Manning der Star der New York Giants. Am Sonntag löste ihn Rookie Daniel Jones ab und führte die Giants nach einem 18-Punkte-Rückstand zur Pause gegen Tampa Bay noch zum 32:31-Sieg. Zwei Pass- und zwei Receiving-Touchdowns bei über 300 Yards steuerte der 22-Jährige bei. Die Sieg bringenden Punkte erlief er anderthalb Minuten vor Schluss mit einem Sprint über sieben Yards selbst.
Es dürfte so sein, dass Jones damit das Erbe des zweifachen Super-Bowl-Champion Manning angetreten hat. Ob das aber schon der Beginn einer neuen Ära ist, kann man erst in ein paar Jahren sagen.

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Freitag, 27. September 2019, 23:24

Super Bowl 2020
Jennifer Lopez und Shakira treten in der Halbzeitshow auf

Die Einschaltquoten beim Super Bowl sind zuletzt gesunken, jetzt sollen es zwei "Königinnen" richten: Jennifer Lopez und Shakira werden in der Halbzeitpause auf der Bühne stehen - die Erwartungen sind hoch.

Zitat

Die Latin-Pop-Sängerinnen Jennifer Lopez und Shakira werden die Halbzeitshow des nächsten American-Football-Finals Super Bowl anführen. Das gaben die Sängerinnen bei Twitter bekannt. "Größer wird es nicht", schrieb Shakira zu einem Foto von sich und Lopez. Sie sei wahnsinnig aufgeregt, auf der Super-Bowl-Bühne zu stehen. Am 2. Februar 2020 wird es in Miami soweit sein.
Jennifer Lopez erklärte, sie habe seit 1996 davon geträumt, beim Super Bowl aufzutreten - damals habe sie Diana Ross bei der Halbzeitshow in den Himmel fliegen sehen. "Jetzt ist es noch besonderer, weil die NFL 100 Jahre besteht und ich mit einer anderen Latina performen werde." Sie könne es kaum erwarten "zu zeigen, was wir Mädchen auf der größten Bühne der Welt tun können".
Shakira wies in einer Erklärung darauf hin, sie fühle sich geehrt, neben einer weiteren Künstlerin auf einer der größten Bühnen weltweit zu stehen und Latinos und Latinas aus den USA und der gesamten Welt zu repräsentieren. "Und dann auch noch an meinem Geburtstag!" Der Hauptsponsor der Veranstaltung schrieb auf Twitter, es sei das erste Mal, dass die beiden "Königinnen" gemeinsam auf einer Bühne stehen.
Shakira stammt aus Kolumbien. Jennifer Lopez wurde in New York geboren, ihre Eltern kommen aus Puerto Rico.

Kampf gegen sinkende Zuschauerzahlen
Der Super Bowl ist der Höhepunkt der American-Football-Saison. Das Spiel und die Halbzeitshow gehören zu den meistgesehenen TV-Übertragungen der USA. Auch wenn du Zuschauerzahlen zuletzt gesunken sind: In diesem Februar lockte das Spektakel in den USA die wenigsten Zuschauer seit mehr als zehn Jahren an. Trotzdem waren es immer noch fast hundert Millionen Menschen im Schnitt.
Um die Halbzeitshow des vergangenen Super Bowl hatte es im Vorfeld Aufruhr gegeben: Im Streit um den Umgang mit Quarterback Colin Kaepernick wollten im vergangenen Februar Medienberichten zufolge Topstars wie Rihanna, Pink and Cardi B nicht auftreten. Schließlich führte die Popgruppe Maroon 5 die Halbzeitshow an - die Kritiken waren wenig freundlich.
Kaepernick, damals Quarterback der San Francisco 49ers, war in der Spielzeit 2016/17 vor NFL-Spielen bei der Nationalhymne aus Protest gegen Polizeigewalt und Rassismus auf die Knie gegangen. Mit seinem Protest löste Kaepernick eine Bewegung aus, zahlreiche Spieler übernahmen die Geste. Das sorgte für große Aufregung, US-Präsident Donald Trump attackierte die meist afroamerikanischen Football-Stars scharf. Kaepernick selbst ist seit März 2017 vereinslos und hat keine NFL-Partie mehr bestritten. Er wirft den Vereinen vor, ihn aus politischen Gründen nicht anheuern zu wollen.

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Sonntag, 29. September 2019, 19:22

NFL und Referees einigen sich auf neuen Tarifvertrag
Die NFL und die NFL Schiedsrichtervereiningung haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt, der knapp sieben Jahre lang gültig sein soll.

Zitat

Die NFL und die NFL Schiedsrichtervereinigung werden ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Beide Parteien einigten sich am Freitag auf einen neuen Tarifvertrag, der knapp sieben Jahre bis zum 31. Mai 2026 Gültigkeit haben wird. Die alte Vereinbarung wäre im Mai 2020 ausgelaufen.
Die Vereinbarung wurde von allen Seiten einstimmig beschlossen, nachdem zuvor eineinhalb Jahre verhandelt worden war. "Dieser Vertrag festigt die Partnerschaft zwischen der Liga und ihren Offiziellen mit dem gemeinsamen Ziel, die besten Offiziellen der Welt auszubilden und zu trainieren", so NFL Executive Vice President of Football Operations, Troy Vincent.
Laut NFLRA-Präsident Tony Steratore sei die größte Herausforderung in Zukunft, mit dem Tempo und den Fähigkeiten der Spieler Schritt halten zu können. Zudem müsse der vermehrte Technik-Einsatz beherrscht werden.

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Montag, 30. September 2019, 22:50

Chicago Bears
Chase Daniel: Die große Stunde des ewigen Backups

Zitat

Chase Daniel stand über zehn Jahre im Schatten der großen Quarterbacks und hat dabei gut verdient. Durch die Verletzung von Mitchell Trubisky rückt er nun selber als Spielmacher der Chicago Bears in den Fokus – und scheint bestens darauf vorbereitet zu sein.

Backup-Quarterbacks ernten normalerweise nur wenig Ruhm. Für die Zuschauer sind sie die Unbekannten, manchmal sogar für die eigenen Mannschaftskameraden. Chase Daniel leistete sich im Trainingscamp der Chicago Bears einmal den Spaß, sich als Fan zu verkleiden und auf Autogrammjagd zu gehen.
Das Ergebnis: Viele seiner Teamkollegen erkannten ihn nicht, als er im Mitchell-Trubisky-Trikot, Sonnenhut und Sonnenbrille vor ihnen stand - von den Fans ganz zu schweigen. Der damalige Mitspieler Kylie Fitts führte sogar ein bisschen Small-Talk mit ihm, ohne zu merken, dass ihm der Ersatz-Quarterback gegenübersteht.

Daniel: Ich habe mich wohlgefühlt
Seit dem gestrigen Sonntag dürfte sich das Standing des 32-Jährigen verändert haben. Nun ist er nämlich derjenige, der im Huddle die Ansagen macht. Als sich Starting-Quarterback Mitchell Trubisky im Spiel gegen die Minnesota Vikings bereits im ersten Viertel eine Schulterverletzung zuzog, übernahm Daniel das Zepter und führte die Bears mit einer souveränen Leistung zum Sieg.
Der Backup brachte beachtliche 73,3 Prozent seiner Pässe an den Mann, kam auf 195 Passing-Yards und einen Touchdown-Pass, blieb dabei ohne Interception. "Man weiß nie genau, wann es passieren wird", sagte Daniel über seinen Einsatz: "Ich wollte einfach nur rausgehen und so selbstsicher wie möglich auftreten. Ich habe mich sehr wohlgefühlt."
Daniel dürfte auch kommende Woche Sonntag, wenn seine Chicago Bears im Londoner Tottenham Hotspur Stadium auf die Oakland Raiders treffen (Sonntag, ab 18 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de), die Offense anführen. Auch wenn die Diagnose von Trubisky noch aussteht, ist ein mehrwöchiger Ausfall zu erwarten.

Chase Daniel ist der "Quarterback 1B"
Trainer und Mitspieler sind zuversichtlich, dass Daniel seine gute Leistung auch in den zukünftigen Spielen fortsetzen kann. Running Back Tarik Cohen sagt: "Er ist top in allem was er macht, ein Nummer 1-Quarterback. Er ist praktisch die Nummer 1B. Mich ist 1A, Chase ist 1B.“
Auch Head Coach Matt Nagy lobt: "Er war bereit. Er bereitet sich jeden Tag top vor, dadurch hatte sich im Spiel nichts verändert. Wir sind also sehr glücklich, Chase als Ersatzquarterback zu haben. Unser Spielplan wird sich nicht wesentlich ändern."
Auffällig war, mit wie viel Routine er die Partie herunterspiele. Er strahlte Selbstsicherheit aus, agierte nie hektisch, behielt auch bei starkem Druck des gegnerischen Pass Rush die Ruhe und verteilte die Bälle klug. Kurzum: Er trat auf wie ein Routinier.
Einerseits ist er das auch: Chase Daniel befindet sich in seiner 11. NFL-Saison. Das Kuriose ist allerdings: Von der Spielpraxis her befindet er sich auf dem Niveau eines Rookies. In den ersten neun Spielzeiten kam er lediglich auf zwei Einsätze als Starting-Quarterback, hatte mickrige 51 erfolgreiche Pässe und einen einzigen Touchdown-Pass vorzuweisen.

Im Draft 2009 nicht ausgewählt, von den Redskins entlassen
Gleichwohl allerdings werden seine Qualitäten in NFL-Kreisen durchaus geschätzt. Bereits am College, als er für die University of Missouri spielte, ließ er sein Potential durchblitzen. Damals hatte er eine Serie von 254 Pässen ohne Interception und stellte einen neuen Rekord in der Big 12 Conference auf. Bei der Wahl zur Heisman Trophy 2007 belegte er Platz 4.
Warum sich dennoch kein Team im Draft 2009 für ihn erwärmen konnte? Möglicherweise weil er nur 1,83 Meter groß ist, weil seine Armstärke als mittelmäßig galt oder weil Zweifel bestanden, ob er auch außerhalb der am College praktizierten Spread Offense funktionieren würde.
Daniel heuerte bei den Washington Redskins an, wo er es allerdings nicht einmal in den Practice Squad schaffte. Weiter ging es zu den New Orleans Saints, wo er den Super-Bowl-Sieg im Februar 2010 zumindest als Ersatzspieler miterlebte.

Eine knappe halbe Million Dollar pro erfolgreichem Pass
Er lernte in New Orleans an der Seite von Drew Brees, bei den Kansas City Chiefs von Alex Smith, stand außerdem bei den Philadelphia Eagles unter Vertrag und kehrte 2017 wieder zu den Saints zurück. Auch ohne viel zum Einsatz zu kommen, kassierte Daniel ordentlich ab.
Bis einschließlich der Saison 2017 hatte er bereits 24.304.317 US-Dollar verdient - ergab bei 51 erfolgreichen Pässen unfassbare 476.555 Dollar pro angebrachtem Wurf.
Auch bei den Chicago Bears kassiert er für einen Backup-Quarterback ordentlich ab, verdiente vergangene Saison vier Millionen und diese Saison sechs Millionen US-Dollar. Allerdings muss er nun auch etwas mehr für sein Geld leisten. Vergangene Spielzeit hatte er bereits zwei Einsätze als Starting-Quarterback, brachte bereits da beachtliche 69,7 Prozent seiner Pässe an.
Daniel hat seine Rolle als Ersatzmann über all die Jahre akzeptiert, sah sogar das Positive daran: Während viele andere Spieler im Football aufgrund der Härte körperlich schnell verbraucht sind, blieb Daniel von Verschleißerscheinungen verschont. "Mein Körper hat so gut wie keine Meilen auf dem Konto", witzelt er.
Als vorübergehender Starting-Quarterback wird er nun auch den Ruhm ernten, der ihm die Jahre zuvor versagt blieb. Die Zeiten, in denen er unerkannt Autogramme von seinen Teamkollegen holen konnte, dürften erst einmal vorbei sein. Stattdessen darf er nun wohl selber umso mehr Autogramme schreiben.

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Ich habe sein Spiel gestern abend live in TV verfolgt und muss sagen: Hut ab! :thumbup: (:hutab:)
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Dienstag, 1. Oktober 2019, 22:38

International Games: Deutschland hat für NFL oberste Priorität

Zitat

Davon träumen zahlreiche NFL-Fans in Deutschland: Dass die Liga im Rahmen der International Series auch zu uns kommt. NFL-Vizepräsident Chris Halpin nennt die Voraussetzungen und bestätigt, dass Deutschland der Markt ist, der an erster Stelle steht.

Die Verantwortlichen drücken noch ein bisschen auf die Bremse. Doch die Chancen stehen immer besser, dass in naher Zukunft ein NFL-Spiel in Deutschland stattfinden wird.
Wie "Sports Illustrated" im Vorfeld der International Series in London (Chicago Bears vs Oakland Raiders am 6. Oktober ab 19 Uhr aus London live auf ProSieben MAXX und ran.de) berichtet, ist die Erweiterung des Marktes ein gewichtiges Thema - und damit auch die Austragung von Ligaspielen.

2020 noch zu früh für ein Spiel in Deutschland
Bevor etwas passiert, müssen aber erst noch Schlüsselfragen geklärt werden.
"Diese sind - für beide, wir haben eine großartige Fangemeinde - in welchem Stadion würden wir spielen und wie würden wir es durchführen? Angesichts der Anforderungen der NFL-Spiele, der Größe unserer Teams, der Notwendigkeit, zwei Teams in Bussen zu zwei Trainingsgeländen und in das Stadion zu bringen, ist eine starke Unterstützung vor Ort erforderlich", so Halpin.
Auf die Frage, ob es möglich sei, dass Deutschland 2020 ein Spiel bekomme, sagte Halpin: "Das ist zu früh." Realistisch dürfte ein NFL-Besuch in Deutschland also ab 2021 sein.

München oder Hamburg?
Im Gespräch sind als Austragungsorte Hamburg oder München.
Gleichzeitig können sich aber auch Frankfurt, Düsseldorf, Köln oder Berlin Hoffnungen machen, immerhin haben sie zu Zeiten der NFL Europe Football-Spiele ausgetragen.

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Dienstag, 8. Oktober 2019, 19:04

:D 8-) "Meine" 49ers.... (:tanz:)

Wiederauferstehung eines Giganten

Zitat

Die San Francisco 49ers melden sich 2019 eindrucksvoll zurück und lassen von der Rückkehr der goldenen Montana-Ära träumen. Die Risiken zahlen sich endlich aus.

Auf so einen Abend mussten die Football-Fans in San Francisco lange warten.
Die heimischen 49ers dominieren Monday Night vor den Augen der gesamten Football-Welt wie zu den glorreichen Zeiten von Joe Montana und seinem Nachfolger Steve Young.
Fünfmal gewannen die Kalifornier zwischen 1981 und 1994 den Super Bowl und erreichten in dieser Zeit elfmal die Playoffs, das aktuelle Team weckt nun Hoffnungen, an die goldene Ära anzuknüpfen.
Mit 31:3 fegten sie die vor der Saison extrem gehypten Cleveland Browns aus dem Levi's Stadium, erstmals seit Montanas MVP-Saison 1990 gelang ein Start mit vier Siegen in Folge.
Vor einem Jahr waren die Niners selbst der Hype-Meister der Offseason, ehe eine Flut von Verletzungen und nicht abgerufenes Potenzial das Team abstürzen ließen. Diese Lektion trägt nun entscheidend zur Wiederauferstehung eines alten NFL-Giganten bei.

49ers lassen Kritiker verstummen
Denn nicht wenige Experten waren vor dieser Saison deutlich skeptischer, schließlich hatten Quarterback Jimmy Garoppolo und Co. ihr Talent bisher nur hin und wieder aufblitzen lassen.
Daraus zieht das Team aber nun seine Motivation. Denn für diese "Wir gegen den Rest der Welt"-Einstellung haben sie auch die richtigen Charaktere versammelt.
"Idioten sollen einfach weiter wie Idioten klingen. Bleibt einfach dabei, wenn ihr uns das vor der Saison nicht zugetraut habt, dann bleibt einfach dabei", sagte Cornerback Richard Sherman.

Lynch und Shanahan bauen starkes NFL-Team
Der 31-Jährige ist einer der Leader der teils noch recht unerfahrenen Truppe. Mit Seattle gewann er bereits einen Super Bowl und gehört immer noch zu den Top-Verteidigern der NFL.
Sherman war einer der Volltreffer des ehemaligen NFL-Spielers John Lynch, der 2017 als General Manager übernahm und mit Head Coach Kyle Shanahan das neue Erfolgsgespann bildet.
Schritt für Schritt haben sie durch den Draft, Trades und gezielte Free Agents wie Tevin Coleman - spielte in Atlanta bereits für Shanahan - ein extrem talentiertes und ausgeglichenes Team aufgebaut.

Garoppolo rechtfertigt Millionen-Deal
Nach vier Spielen stehen die 49ers als einziges Team nach Yards pro Spiel in Verteidigung und Angriff unter den Top Vier der NFL und sind neben den New England Patriots die letzte ungeschlagene Franchise.
Beispielhaft warf Garoppolo seine sieben Touchdowns 2019 auf sieben verschiedene Passempfänger. Überhaupt zahlt sich das Investment in den einstigen Kronprinzen von Tom Brady nun aus.

Angriff erinnert an Kaepernicks Glanzzeit
Shanahans bereits in Washington und Atlanta erfolgreich praktiziertes Laufspiel mit beweglichen Blockern und explosiven Running Backs wie Coleman und Matt Breida passt optimal zu Garoppolo.
Er kann so seine Stärken als Play-Action-Passer (Pässe nach Andeutung eines Laufes) perfekt ausspielen. In Tight End George Kittle und den Receivern Dante Pettis, Marquise Goodwin oder Rookie Deebo Samuel hat er mittlerweile auch gute Anspielstationen.
Die Folge ist ein explosiver Angriff, der an die Glanzzeit mit Colin Kaepernick erinnert, als die Niners drei NFC-Finals in Folge erreichten, aber nie den ganz großen Wurf schafften. Das aktuelle Team hat jedoch deutlich mehr Potenzial und könnte eine Ära prägen. Seit 2013 warten die Fans auf eine Playoff-Teilnahme.

Defense überragt
Während die Offense naturgemäß im Fokus steht, ist die Defense aktuell sogar noch dominanter. Rang zwei bei Pass-Yards, Rang sechs bei Lauf-Yards, niemand forciert beim Gegner mehr Ballverluste - die Zahlen sind herausragend.
Der durchaus talentierten Offensive der Browns gestatteten sie ganze neun vollständige Pässe, viermal brachten sie Spielmacher Baker Mayfield zu Boden. Dee Ford und Kwon Alexander waren starke Verpflichtungen, aber der Schlüssel zur aktuellen Dominanz ist ein Rookie: Nick Bosa.

Bosa dominiert bereits
Der Bruder des Chargers Joey Bosa wurde zum Albtraum für Mayfield. Zwei Sacks und ein erzwungener Fumble erzählen nur einen Teil der Geschichte. Das ganze Spiel hindurch machte Bosa Druck auf Mayfield.
Nach nur vier Einsätzen gilt Bosa bereits als Favorit für den Titel Defensiv-Rookie des Jahres. Weil die Defensive Line so viel Druck auf den Gegner macht, wird das Leben für die Passverteidigung leichter.
"Bosa ist immer gut. Er ist konstant und verlässlich. Diese Qualität weißt du zu schätzen. Das ist kein Zufall, das ist kein Witz", lobte Sherman.
Der erste richtige Härtetest steht allerdings in der kommenden Woche an. Dann reisen die 49ers zum aktuellen NFC-Champion L.A. Rams zum Division-Kracher. Danach wird man wissen, ob tatsächlich wieder vom Super Bowl geträumt werden kann.

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Dienstag, 8. Oktober 2019, 22:43

Ist College-Football attraktiver als die NFL?

American Football ist in Deutschland angekommen, jeden Sonntag verfolgen immer mehr Fans die NFL. Dabei ist College-Football eine spannende Alternative.

Zitat

American Football kann eine der aufregendsten Sportarten der Welt sein. Es sei denn, das Spiel endet 10:3 wie beim Sieg der Green Bay Packers bei den Chicago Bears zur Eröffnung der NFL-Saison. Einen mageren Touchdown bekamen die Zuschauer zu sehen. Dass ein Spiel so hoch ausgeht wie beim 55:40-Sieg der Tampa Bay Buccaneers bei den Los Angeles Rams, ist die absolute Ausnahme.
Doch wie wäre es in einer Football-Welt, in der solche Ergebnisse die Regel sind? Herzlich willkommen am College.
34:35, 41:38, 30:36 - so lauten hier die Ergebnisse in Spitzenspielen. College-Football bietet alles, was auch die besten NFL-Spiele auszeichnet: Spektakuläre Athletik und Spannung bis zum Schluss - im Regelfall bloß mit deutlich mehr Punkten.
Das liegt vor allem daran, dass andere Regeln als bei den Profis gelten, die das angreifende Team begünstigen. So muss etwa ein Passempfänger nach dem Fang nur einen Fuß statt zwei innerhalb des Spielfeldes auf den Boden bringen, damit der Catch zählt.

Farben mit Geschichte
Abseits des Regelwerks macht die lange Tradition den College-Football interessanter als die NFL, immerhin ist Football als eigenständige Sportart an den amerikanischen Universitäten entstanden. Teilweise Spielen die Teams bereits seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, an denselben Spielstätten wie damals. Klassisch sind daher auch die Farben. Die Mannschaft der katholischen Notre Dame University spielt etwa mit goldenen Helmen, die in Anlehnung an die goldene Kuppel des Hauptgebäudes an jedem Freitagabend von Studenten neu lackiert werden.
Und die Trikots sind erst der Anfang: Marschkapellen, Fangesänge und organisierte Gästefans sorgen für noch mehr Stimmung. Dass es am College im Gegensatz zur NFL Auswärtsfahrten gibt, hat historische Gründe: Im Profibereich sind meistens die Distanzen zu groß für mitreisende Fans, während College-Teams den Großteil ihrer Spiele in regionalen Divisionen und Ligen bestreiten.
Wer in Alabama lebt, einem Südstaat ohne Profi-Team in einer der vier großen US-Sportarten, hat die Wahl zwischen Alabama Crimson Tide und den Auburn Tigers. Dazwischen gibt es nichts. Im Jahr 1907 eskalierte der Wettstreit dermaßen, dass der "Iron Bowl", wie das Derby genannt wird, anschließend bis 1948 nicht mehr ausgetragen wurde. Seitdem findet das Spiel wieder statt, und jedes Mal befindet sich Alabama im Ausnahmezustand. Solche Leidenschaft ist nur am College zu finden.
Ein Spiel wie Texas A&M gegen die Arkansas Razorbacks am vergangenen Wochenende zeigt in perfekter Art und Weise, warum College-Football ganz wunderbar sein kann: 50.000 Zuschauer in Arlington, prächtige Stimmung, hohes Niveau und Spannung bis zum Schluss. Trotzdem: Die NFL macht mehr Spaß, und das hat mehrere Gründe.
Zunächst braucht man ein wenig Glück, um auf College-Football-Spiele mit zuvor beschriebenen Charakteristika zu stoßen. Meistens herrscht krasses Ungleichgewicht und die Siege der Favoriten sind bloß Formsache. Ein paar Ergebnisse vom Wochenende: Florida besiegt Towson 38:0, Iowa gewinnt 48:3 gegen MT und Michigan sogar 52:0 gegen Rutgers. Wer sich an solch einseitigen Demonstrationen erfreut, der nimmt auch das Duell mit seinem kleinen, wehrlosen Neffen an der Tischtennisplatte ernst.
Was am College fehlt, ist genau das, was die NFL auszeichnet: Balance. Die größten Talente sammeln sich unter den Dächern der Football-Eliteschulen wie Clemson, Auburn und natürlich Alabama. So unübersichtlich der Aufbau der College-Ligen für Außenstehende ist, so vorhersehbar zementiert scheint der Ausgang. Jahr für Jahr bestimmen die gleichen Teams das Geschehen. Alabama gehört seit fünf Jahren stets zu den vier besten Teams des Landes. Die Universität stellt die meisten aktiven NFL-Spieler und war mit zehn ausgewählten Spielern - davon drei in Runde eins - auch bei der diesjährigen Draft tonangebend.

Sportliche Substanz sorgt für Ausgeglichenheit
Natürlich gibt es auch in der NFL erwartbare Erfolge, doch Ergebnisse sind generell nur schwer vorherzusagen, außer die Gegner heißen New York Jets oder Miami Dolphins. Zum einen liegt das daran, dass die Talente durch die Draft gleichmäßiger auf die 32 Teams verteilt werden, zum anderen hat der Sport schlichtweg mehr Substanz als am College.
Die wöchentliche Spielvorbereitung, die präzise Analyse von Stärken und Schwächen und der Matchplan fallen in der NFL schwerer ins Gewicht, als einfach die talentiertesten Spieler in seinen Reihen zu haben. In dieser Saison gewannen etwa die Oakland Raiders gegen die favorisierten Indianapolis Colts, so wie die verletzungsgeplagten Philadelphia Eagles bei den bis dahin ungeschlagenen Green Bay Packers. Solche Überraschungen beweisen Ausgeglichenheit und dass kein NFL-Team ohne Chance gegen ein anderes ist, bloß weil es den schwächeren Kader hat.
Kritiker werden an dieser Stelle auf die Dominanz der New England Patriots hinweisen. Drei der vergangenen fünf Titel gingen an das Team um Quarterback Tom Brady und Cheftrainer Bill Belichick, doch auf dem Papier finden sich fünf bis zehn andere Teams, die nominell besser besetzt sind. Die Patriots gewinnen nicht, weil sie einen über Jahrzehnte gewachsenen Vorsprung ausnutzen - sie gewinnen, weil sie unter gleichen Voraussetzungen besser sind.

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Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19:16

Am Sonntag kann man gleich 3 NFL-Spiele live im TV verfolgen: 8-)

So., 13. Oktober
15:00 Uhr: Carolina Panthers vs Tampa Bay Buccaneers aus London live auf ProSieben MAXX und ran.de
19:00 Uhr: Houston Texans at Kansas City Chiefs live auf ProSieben MAXX und ran.de
19:00 Uhr: Seattle Seahawks at Cleveland Browns live ran.de
22:00 Uhr: San Francisco 49ers at Los Angeles Rams live auf ProSieben MAXX und ran.de
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Freitag, 11. Oktober 2019, 10:56

Happy Birthday, alter Mann!!! Brett Favre ist 50 - ich hatte immer gedacht, der wäre deutlich älter. Er sieht jedenfalls älter aus .... Dabei sind wir nun offenbar gar nicht so weit auseinander ..

https://www.kicker.de/759826/artikel/bre…wieder_gefeiert

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54

Sonntag, 13. Oktober 2019, 20:45

Halbzeit zwischen den Chiefs und den Texans und die Texans führen!

Was ich heute bislang von der NFl im TV verfolgen konnte, war schon gut. 8-)
Wobei bei dem Sieg der Panthers gegen die Buccaneers in London eigentlich die Buccaneers sich selber geschagen haben. :rolleyes:

Ich freue mich schon, "meine" 49ers gleich sehen zu dürfen. (:tanz:)
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Montag, 14. Oktober 2019, 01:18

(:tanz:) Die 49ers schlagen die Rams in LA! (:tanz:)

Jetzt geh ich noch ne Runde den Vollmond anheulen. :D
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Gestern, 20:32

Chiefs-Quarterback verletzt
Sorge um NFL-Superstar Mahomes

Zitat

Die New England Patriots dominieren bisher die neue NFL-Saison. Nur wenige Teams gelten als scharfe Konkurrenten. Allen voran die Kansas City Chiefs, deren Saison jetzt aber auf der Kippe steht.

Ganz Football-USA hält den Atem an. Der amtierende MVP ("Most Valuable Player", Anm. d. Red.), Patrick Mahomes, hat sich im Spiel seiner Kansas City Chiefs bei den Denver Broncos am Knie verletzt. Der Star-Quarterback musste schon im zweiten Viertel des 30:6-Sieges seiner Mannschaft vom Platz. Der Grund: Bei einem Spielzug fiel ihm ein anderer Spieler auf das Knie. Mahomes humpelte daraufhin vom Feld und wurde von Ersatzmann Matt Moore vertreten.

Berichte: Kniescheibe ausgerenkt
Die Sorgenfalten der Fans sind groß. Schließlich sollte der 24-Jährige die Chiefs zum Titel führen. Neben dem Liga-Primus New England Patriots galt vor allem Kansas City als Kandidat auf den Sieg im "Super Bowl". Wie lange Mahomes ausfällt, ist noch unklar. Medienberichten zufolge soll er sich die Kniescheibe ausgerenkt haben. Eine mehrwöchige Pause wird erwartet. Damit könnten die Chiefs leben, solange Mahomes diese Saison noch auf den Rasen zurückkehrt.
Dass das der Fall sein könnte, ist gut möglich. Noch in der Nacht twitterte der verletzte Superstar, dass "soweit alles gut aussieht". Weitere Untersuchungen erfolgen am Freitag.

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