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Otto

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Donnerstag, 19. März 2020, 18:47

NFL-Saison 2020/2021

Die NFL ist in eine neue Saison gestartet.

Wie diese aussehen wird, weiss zurzeit niemand; die Pre-Season wird jedenfalls schon mal durch Corona durchgeschüttelt.
Aber es wird immer wieder Neuigkeiten und Stories geben. 8-)


Super-Bowl-Sieger Foles von Jacksonville nach Chicago

Zitat

Quarterback Nick Foles wechselt in der US-Football-Profiliga NFL laut ESPN zu den Chicago Bears. Der Super-Bowl-Sieger von 2018 verlässt damit nach nur einer Saison die Jacksonville Jaguars. Der Vertrag des 31-Jährigen in Florida lief noch drei Jahre, Jacksonville erhält von den Bears einen Viertrunden-Pick für den kommenden Draft. Damit haben die Jaguars bereits zwölf Picks für die diesjährige Talente-Verteilung.
Foles, der die Philadelphia Eagles 2018 als Ersatzmann von Carson Wentz zum Titel führte, wird in Chicago mit Starter Mitchell Trubisky konkurrieren. In der vergangenen Saison bestritt Foles lediglich vier Spiele für Jacksonville, acht Begegnungen verpasste er aufgrund einer Schlüsselbeinverletzung.

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Donnerstag, 19. März 2020, 22:10

Schock bei den 49ers :huh:

Zitat

Die San Francisco 49ers haben für eine erste Überraschung gesorgt als sie einen der besten Spieler der letzten Jahre, Defensive Tackle DeForest Buckner, an die Indianapolis Colts abgaben. Im Ausgleich dafür erhielten die 49ers das Zugriffsrecht der Colts in der diesjährigen Draft an 13ter Stelle der Ersten Runde.

Der Trade wurde für die 49ers nötig, da Buckner für sie zu teuer geworden wäre und sie das Geld für andere Vertragsverlängerungen benötigen. So erhalten sie einen guten Ausgleich, verlieren aber einen Rundpfeiler ihrer Defense.

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Freitag, 20. März 2020, 19:43

"Verdammt, ich wurde an meinem freien Tag gefeuert"

2018 machten die Los Angeles Rams Todd Gurley zum bestbezahlten Runningback der NFL. Eineinhalb Jahre später wird er mit nur 25 Jahren entlassen. Die Halbwertszeit von Runningbacks ist kurz.

Zitat

Am 24. Juli 2018 unterschrieb NFL-Runningback Todd Gurley einen neuen Vertrag für vier Jahre bei den Los Angeles Rams, der ihn mit garantierten 45 Millionen US-Dollar zum bestbezahlten Spieler auf seiner Position der Geschichte machte. 2017 war er zum besten Offensivspieler der NFL gewählt worden, 2017 und 2018 hatte er es zudem ins All-Pro-Team geschafft. Keine 20 Monate nach seiner Vertragsverlängerung in LA haben die Rams Gurley nun entlassen.
Die Entscheidung der Verantwortlichen kommt nicht überraschend, obwohl Gurley erst 25 Jahre alt ist. Er twitterte sogar ein lachendes Emoji und schrieb dazu: "Verdammt, ich wurde an meinem freien Tag gefeuert". Die Entscheidung zeigt jedoch eines der großen Probleme der Runningbacks im American Football auf: Sie haben wegen der großen physischen Belastungen ihrer Position eine kurze Halbwertszeit.
Nachdem Gurley in seiner Rookie-Saison Rekorde aufgestellt hatte, führte er die Rams 2018 in den Superbowl. Dabei begleiteten ihn starke Knieprobleme, eine Arthritis, die ihn auch das NFL-Finale gegen die New England Patriots kostete. Die Rams verloren 3:13 und erzielten keinen Touchdown.

Leistungseinbruch bei den Rams
Gurley konnte in der Folge nicht mehr an seine starken Leistungen anknüpfen, nach zuvor durchschnittlich über 1100 Yards pro Saison lief er 2019 nur noch über 857 Yards. Auch wegen des schlechten Laufspiels verpassten die Rams die Playoffs, nur sechs Teams hatten noch schlechtere Statistiken.
Seitdem wird in Los Angeles alles auf den Kopf gestellt, die Ansprüche des Teams sind unverändert groß. Die Mannschaft ist 2015 von St. Louis nach Los Angeles gezogen. Für knapp zweieinhalb Milliarden US-Dollar bauen sich die Rams derzeit ein neues Football-Stadion in die Stadt. Für diesen August ist die Eröffnung des Komplexes geplant, der doppelt so groß ist wie der Vatikan. Und was schmückt eine solche Arena besser als die Vince Lombardy Trophy für einen gewonnenen Superbowl?
Todd Gurley wird dabei nicht mehr helfen - er hätte es wohl auch nicht mehr essenziell gekonnt, hätten die Rams seinen Vertrag nicht aufgelöst. Keine Footballspieler werden öfter durch harten Körpereinsatz gestoppt als Runningbacks, das versteht sich allein durch die Positionsbeschreibung.
Im American Football gibt es zwei Varianten, um einen Touchdown zu erzielen: Entweder wirft man den Ball in die jeweilige Endzone oder man trägt ihn dorthin, wie es meist Runningbacks versuchen. Auf ihrem Weg müssen sie jedoch an elf Gegenspielern vorbei, die den Ballführenden mit fast allen Mitteln daran hindern wollen und auch dürfen. Während Quarterbacks noch mit 42 Jahren spielen können, wie es Tom Brady mit seiner Unterschrift bei den Tampa Bay Buccaneers aufzeigt, sind Runningbacks mit 30 Jahren schon alt.

Physisch anspruchsvolle Position
Dass Runningbacks über einen Zeitraum von mehreren Jahren konstant Leistung bringen, ist äußerst selten. Schon die Zahl der Laufversuche pro Saison variiert erheblich, zu hoch ist das Pensum. Die Saisonstatistiken der erzielten Yards schwanken bei Runningbacks spätestens im weiteren Karriereverlauf ähnlich eines Elektrokardiogramms in der Medizin. Seit 2010 schaffte es neben Gurley nur Adrian Peterson, dreimal in der Regular Season unter die besten drei Runningbacks zu laufen. Peterson pausierte in der Folge jedoch auch große Teile mehrere Spielzeiten.
Jeder Runningback, der seit 2010 in einer Regular Season die meistens Yards erlaufen hatte, startete in der jeweiligen Folgesaison weniger Versuche. Im Dreijahresschnitt nach einer solchen Saison wagten die besten Runningbacks der Liga sogar mehr als 126 Versuche weniger, zu anspruchsvoll ist die Position für den Körper.
Auch Gurley kämpft mit seinem Körper und vor allem seinem Knie, seine Karriere wird er jedoch nicht beenden. Die Atlanta Falcons gaben bekannt, eine Vertragsunterschrift mit dem Runningback vorzubereiten. Der Vertrag soll US-Medienberichten zufolge nur über ein Jahr dotiert sein. Schließlich könnte der 25-Jährige seine beste Zeit bereits hinter sich haben.

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Samstag, 21. März 2020, 20:06

Free Agency News vom Freitag
Gordon und Ebron finden neues Team - Eagles holen Hargrave

Die Free Agency in der NFL läuft weiter auf vollen Touren. Neben dem Wechsel von Todd Gurley zu den Atlanta Falcons und Tom Bradys Vertragsunterschrift in Tampa Bay brachte der Freitag noch einige weitere Personalien mit sich.

Zitat

Bereits wenige Stunden nach seiner Entlassung hatte Todd Gurley sein neues Team gefunden, kurze Zeit später folgte der zweite hochkarätige Running Back auf dem Markt: Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, läuft Melvin Gordon künftig für die Denver Broncos auf und unterschreibt in Colorado einen Zweijahresvertrag über 16 Millionen US-Dollar.
Gordon, der wie Gurley in der ersten Runde des Drafts 2015 ausgewählt worden war, bleibt damit in der AFC West: Bislang lief der Running Back für die Los Angeles Chargers auf, bei denen er sich im vergangenen Jahr einen langfristigen Vertrag erstreiken wollte. Dieser Plan ging nach hinten los, Los Angeles setzte stattdessen auf Gordons Backup Austin Ekeler und ließ den 26-Jährigen ziehen. Den gewünschten "Long-Term-Deal" bekam der physisch starke Runner auch jetzt nicht. Dafür darf er ab sofort zweimal pro Saison gegen sein ehemaliges Team antreten, mit dem er nach den Unstimmigkeiten der Vergangenheit noch eine Rechnung offen haben dürfte.

Ebron landet in Pittsburgh
Einen anderen ehemaligen First-Round-Pick haben die Pittsburgh Steelers an Land gezogen. In Eric Ebron verpflichtete das Franchise den wohl besten verbliebenen Tight End auf dem Markt. Der 26-Jährige, 2014 an zehnter Stelle mit viel Vorschusslorbeeren von den Lions ausgewählt, galt in seiner Zeit in Detroit als Draft-Bust, startete nach seinem Wechsel nach Indianapolis 2018 aber durch. In seiner ersten Saison bei den Colts fing er ganze 13 Touchdowns - eine Marke, die er in der abgelaufenen Spielzeit bei weitem nicht wiederholen konnte.
Wohl auch deshalb bekam Ebron in Indianapolis keinen neuen Vertrag und sucht sein Glück nun in Pittsburgh, wo er einen Zweijahresvertrag über 12 Millionen Dollar unterschreibt - und eine durchaus vakante Stelle besetzt. Den Steelers fehlte in der vergangenen Saison ein starker Receiving Tight End, wie Ebron es sein kann, wenn er seine Top-Leistungen abruft.
Einen weiteren Neuzugang holen die Steelers vom aktuellen Champion. Offensive Guard Stefen Wisniewski, der im Februar noch im Super Bowl für die Kansas City Chiefs startete und am Ende die Vince Lombardi Trophy in die Höhe stemmen konnte, soll künftig die O-Line der Steelers verstärken. Der 30-Jährige erhält einen Vertrag über zwei Jahre und soll während dieser Zeit rund drei Millionen Euro verdienen.

Peat erhält viel Geld - Clinton-Dix' Reise geht weiter
Ein weiterer Guard macht indes künftig weitaus mehr Geld. Andrus Peat, einer der besten Spieler auf seiner Position und wichtiger Bestandteil der bärenstarken O-Line der New Orleans Saints, bleibt bei seinem Team - und wird dafür fürstlich entlohnt. Sein neuer Fünfjahresvertrag ist insgesamt 57,5 Millionen Euro (33 davon garantiert) wert - ein für einen Guard äußerst beachtlicher Betrag.
Sein bereits viertes Team binnen zwei Jahren hat Safety HaHa Clinton-Dix gefunden. Der ehemalige First-Round-Pick der Packers spielte nach seinem Abschied aus Green Bay 2018 zunächst ein halbes Jahr für die Washington Redskins, dann in der vergangenen Saison bei den Chicago Bears - und ab sofort für die Dallas Cowboys. "America's Team" hatte auf der Safety-Position dringenden Bedarf, die Verpflichtung von Clinton-Dix macht also durchaus Sinn - zumal der 27-jährige Verteidiger wieder mit Mike McCarthy vereint wird: Der neue Cowboys-Coach trainierte Clinton-Dix während dessen bislang bester Karrierephase in Green Bay.

Griffen verlässt die Vikings - Eagles holen Hargrave
Die Minnesota Vikings verlieren indes nach Stefon Diggs ihr zweites wichtiges Puzzlestück. Defensive End Everson Griffen kündigte via Social Media an, keinen neuen Vertrag in Minnesota zu unterschreiben. Nach Angaben seines Agenten sei aufgrund des hochbezahlten Kaders der Vikings kein Geld mehr für Griffen übrig gewesen, der nun nach einem neuen Team suchen wird. Gemeinsam mit Danielle Hunter hatte Griffen bislang eines der gefährlichsten Pass-Rush-Duos der gesamten NFL gebildet.

Nach der Verpflichtung von Cornerback Darius Slay rüsten die Philadelphia Eagles ihre Defense weiter auf. Der Super-Bowl-Champion von 2018 hat sich die Dienste von Defensive Tackle Javon Hargrave gesichert. Der 138 Kilogramm schwere Verteidiger spielte bislang für die Pittsburgh Steelers und hat sich dort den Ruf eines der besten Spielers auf seiner Position erarbeitet. Nun unterschreibt Hargrave einen Fünfjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von satten 65 Millionen US-Dollar und dürfte die ohnehin schon hochkarätig besetzte Defensive Line der Eagles weiter verstärken. Gemeinsam mit Fletcher Cox sollte Hargrave ein enorm gefährliches Tandem in der Interior Line bilden.

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Gestern, 19:58

Einigung in der NFL: Nur noch Liga-Beste mit Freilos
Zwei Teams mehr in NFL-Play-offs

Zitat

Die Teambesitzer der National Football League haben sich auf eine Reform der Play-offs geeinigt. Derweil hält die Liga an ihrem Saisonstart am 10. September fest - und das ohne Einschränkungen.

Demnach sollen in der höchsten Spielklasse des American Football in den USA von der kommenden Spielzeit an 14 statt 12 der insgesamt 32 Teams der Profiliga in die K.-o.-Runde einziehen. Nur die jeweils besten Mannschaften in der regulären Spielrunde in NFC und AFC erhalten für die erste Ausscheidungsrunde im Januar 2021 ein Freilos. Bislang wurde dies den jeweils beiden besten Teams gewährt.
Die zweitbesten Mannschaften jeder Conference spielen gegen die siebtbesten Teams, die drittbesten gegen die sechstplatzierten und die Teams auf Rang vier gegen die fünften um die weiteren zwölf K.-o.-Plätze. Für die Änderungen war bei der Abstimmung unter 32 Teambesitzern eine Dreiviertelmehrheit notwendig. Die Aufstockung ist die erste Play-off-Reform seit 1990, als von zehn auf zwölf Teams erhöht worden war.
Derweil hält die Liga ungeachtet der Coronakrise weiter an ihrem Saisonstart am 10. September fest - und das ohne Einschränkungen. "Unser Fokus liegt auf einem pünktlichen Saisonstart mit Fans in den Stadien", sagte Liga-Vizepräsident Jeff Pash bei ESPN. Der Super Bowl steigt am 7. Februar in Tampa/Florida

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