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Otto

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Freitag, 19. Februar 2021, 19:57

Vertrag verkauft, Versprechen verpufft: Eagles geben Wentz ab

Das Verhältnis ist zerrüttet gewesen, die Claims abgesteckt - und nun haben die Philadelphia Eagles einen Abnehmer gefunden: Quarterback Carson Wentz, eigentlich als Versprechen für viele Jahre gekommen, schließt sich fortan den Indianapolis Colts an.

Zitat

Nach fünf Jahren gemeinsamer Zusammenarbeit trennen sich die Wege der Eagles und Carson Wentz. Der Second-Overall-Pick des NFL-Drafts 2016, der sich zuletzt immer mehr von der Franchise entfremdet hat, zieht fortan die Outfits der Indianapolis Colts an.
In Indy war man nach dem verkündeten Karriereende von Philip Rivers ohnehin auf der Suche nach einem neuen Mann mit Erfahrung - diesen hat man nun gefunden. Denn Wentz, der in seiner bisherigen Laufbahn immer wieder verletzt gewesen ist, hat vor allem zwischen 2017 und 2019 stets überzeugt. Jeweils über 3000 Passing Yards bei jeweils nur sieben Interceptions konnten sich ebenso sehen lassen wie 33, 21 bzw. 27 Touchdowns.
In Indy war man nach dem verkündeten Karriereende von Philip Rivers ohnehin auf der Suche nach einem neuen Mann mit Erfahrung - diesen hat man nun gefunden. Denn Wentz, der in seiner bisherigen Laufbahn immer wieder verletzt gewesen ist, hat vor allem zwischen 2017 und 2019 stets überzeugt. Jeweils über 3000 Passing Yards bei jeweils nur sieben Interceptions konnten sich ebenso sehen lassen wie 33, 21 bzw. 27 Touchdowns.

Hurts verdrängt Wentz komplett
2020 aber strauchelte der 28-Jährige gehörig, warf in zwölf Partien lediglich für 16 TDs bei stolzen 15 Picks sowie 50 kassierten Sacks. Die Folge: Philadelphias Head Coach Doug Pederson, inzwischen trotz Super-Bowl-Sieg 2017/18 (41:33 gegen die New England Patriots) selbst nicht mehr im Amt, vertraute am Saisonende auf Rookie Jalen Hurts.
Für den Deal, über den "ESPN", "NFL.com" sowie viele weitere US-Medien aktuell übereinstimmend berichten, erhalten die Eagles zudem einen 2021er Drittrunden-Pick sowie einen Zweitrunden-Pick für 2022 (unter bestimmten Voraussetzungen könnte daraus ein Erstrunden-Pick werden). Zugleich verschafft sich Philly damit etwas Luft in Sachen Cap Space, wenngleich der massive Vertrag nicht sofort verschwindet. Denn: 2019 hat das Team dem eigentlichen Hoffnungsträger für die vielen nächsten Jahre einen neuen Vierjahresvertrag für 128 Millionen US-Dollar gegeben. 70 Millionen US-Dollar sind davon garantiert. 59 Millionen US-Dollar an "Dead Cap" wird das nun verursachen.

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202

Freitag, 19. Februar 2021, 22:21

American Football
Wie sich ein ur-amerikanischer Sport in Deutschland etablierte

Zitat

Lange Zeit war American Football den meisten Nationen ähnlich fremd, wie es Cricket für Länder außerhalb von Großbritanniens Einflusssphäre ist. Doch das „Hand-Ei“ schaffte einen kometengleichen Flug auch in die deutsche Endzone.

Deutschland, einig Fußballland. Dieser Spitzenplatz wird noch lange unangefochten bleiben. Das heißt jedoch nicht, dass deutsche Sportfans ihren Geschmack nicht diversifizieren würden. Kaum eine andere Tatsache zeigt das so schön, wie die seit Jahren steigenden Zahlen derjenigen, die sich eine Sonntagnacht Ende Januar, Anfang Februar um die Ohren schlagen und es auch vor kurzem erst wieder taten.
Dann, wenn dasjenige Ereignis läuft, das schon traditionell in den USA grundsätzlich die höchsten Einschaltquoten des Jahres erzeugt und das sich mittlerweile ernsthaft anschickt, drei Prozent der Erdbevölkerung vor den Fernseher zu ziehen: Der Super Bowl, das Endspiel des amerikanischen Profi-Footballs, das wichtigste Zugpferd der National Football League (NFL).
Doch es sind nicht nur die Super-Bowl-Zahlen, die zeigen, dass American Football in Deutschland einen festen Brückenkopf errichtet hat. Es sind zahllose große und kleine Hinweise. Ihnen gehen wir ebenso nach, wie wir einen Einblick in die Magie dieses Spiels geben, das trotz seines Namens nur in Ausnahmen mit den Füßen gespielt wird.


Viel mehr dazu kann man hier nachlesen:
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Dienstag, 23. Februar 2021, 22:35

17 Spiele in der Regular Season? So könnte sich die Anzahl der NFL-Spiele ändern

In der zurückliegenden NFL-Saison gab es insgesamt 17 Spiele in der Regular Season. Für die Spielzeit 2021 soll die Liga ähnliches planen, könnte aber sogar noch einen Schritt weiter gehen.

Zitat

Schon seit jeher gibt es in der NFL bis zum Beginn der Playoffs insgesamt 20 Spiele.
Während bis 1978 sechs Preseason Games und 14 Regular Season Games ausgetragen wurden, gab es in den Jahrzehnten danach bereits 16 Spiele in der Regular Season und nur noch vier zur Vorbereitung.
Im vergangenen Jahr hat sich die Liga die Möglichkeit gesichert, die Regular Season auf 17 Spiele zu erweitern – durch die Coronapandemie fielen dabei alle Vorbereitungsspiele aus.
Nun berichtet die "Washington Post", dass eine 17 Spiele umfassende Regular Season in der Saison 2021 zwar "noch nicht sicher" sei, jedoch fest davon ausgegangen wird, dass dies der Fall sein wird. Mögliche Preseason Games könnten dabei erneut Covid-19 zum Opfer fallen.

Sogar 18 Spiele in Regular Season möglich
Es wird aber auch nicht ausgeschlossen, dass die NFL 18 Spiele in der Regular Season und nur zwei in der Preseason austragen lassen will. Dazu könnte die Liga theoretisch einen Antrag bei der NFL Players Association stellen, die sich dann um eine neue Festlegung der Gehaltsobergrenze für 2021 bemühen würde.
Auch die Gewerkschaft könnte eine Umstellung auf 18 Spiele vorschlagen, um in Zeiten von Corona höhere Einnahmen zu erzielen.

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204

Freitag, 26. Februar 2021, 20:56

Vertrags-Umstrukturierung steht bevor
Nach Präsidenten-Meeting: "Big Ben"-Verbleib in Pittsburgh geklärt

Die Zukunft von Ben Roethlisberger bei den Pittsburgh Steelers schien ungewiss. Nun haben sich beide Seiten offiziell für einen Verbleib ausgesprochen.

Zitat

In einem am Mittwoch veröffentlichten Statement gab Steelers-Präsident Art Rooney II bekannt, am Dienstag mit dem Spielmacher über die Zukunft gesprochen zu haben. "Ben hat mir versichert, dass er weitermachen möchte, um mit uns zu gewinnen", heißt es in der Mitteilung. "Und ich habe ihm gesagt, dass wir ihn gerne weiterhin haben würden, damit er uns einen Titel gewinnt."
Titel hat der 38-jährige Roethlisberger in seiner langen Karriere bereits zwei gewonnen: 2006 und 2009 gewann er mit den Steelers den Super Bowl, bereits seit 2004 ist er Quarterback in Pittsburgh und das Gesicht der Franchise. In der abgelaufenen Saison führte er das Team nach verheißungsvollem Start wieder in die Play-offs, erwischte in der Wild Card Round aber - wie das gesamte Team - gegen die Cleveland Browns (37:48) einen rabenschwarzen Tag.

Vertrags-Umstrukturierung naht
Im Anschluss daran waren - wie bereits häufig in den vergangenen Jahren - Spekulationen auf ein bevorstehendes Karriereende des Spielmachers laut geworden, zumal Roethlisbergers teurer Vertrag den Steelers zu schaffen macht. "Wir beide wissen, dass der nächste Schritt jetzt ist, seine vertragliche Situation zu klären", schließt Rooney II sein Statement.
Dies soll aber in jedem Fall geschehen, wie Roethlisbergers Agent Ryan Tollner gegenüber dem "NFL Network" versicherte: "Wir sind glücklich darüber, den Vertrag anpassen zu können, damit die Steelers das bestmögliche Team bauen können." Somit wird "Big Ben" vermutlich einer Gehaltskürzung, in jedem Fall aber einer Umstrukturierung des bestehenden Vertrags zustimmen. Er selbst hatte bereits zuvor verlauten lassen: "Mein Gehalt interessiert mich überhaupt nicht."

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Dienstag, 2. März 2021, 19:05

J.J. Watt unterschreibt bei den Arizona Cardinals

Star-Defensivspieler JJ Watt hat einen neuen Verein gefunden. Der 31-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei den Arizona Cardinals - und bekommt dafür ein fürstliches Gehalt.

Zitat

Der dreimalige Defensive Player of the year wird dank des Vertrags 31 Millionen US-Dollar beziehen können, 23 Millionen Dollar sind garantiert. Watts Vertrag bei seinem langjährigen Klub Houston Texans war erst im Mitte Februar aufgelöst worden.
In seinen zehn Jahren in Houston plagten ihn immer wieder Verletzungssorgen, in der vergangenen Spielzeit stand er jedoch bei allen 16 Partien auf dem Platz. 52 Tackles (14 for loss), fünf Sacks und eine Interception gingen auf sein Konto - es waren seine schlechtesten Statistiken in einer Saison, in denen er alle Spiele absolvierte. Letztlich verpassten die Texaner mit einer Bilanz von 4:12 deutlich die Play-offs und schnitten als drittschlechtestes Team ab.
Bei den Cardinals trifft Watt mit Star-Edge-Rusher Chandler Jones auf einen weiteren überragenden Defensivspieler. Mit Watt kommt nun ein weitere Hochkaräter in das Team von Quarterback Kyler Murray dazu.
Bleibt noch die Frage, ob Watt seine Kultnummer behalten darf. Die "99", mit der er in Houston auflief, ist nämlich eigentlich tabu. Sie wird zu Ehren des ehemaligen Cardinals-Spielers Marshall Goldberg nicht mehr vergeben.

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Donnerstag, 4. März 2021, 22:13

Nach knapp 60 Jahren
Aus für die Cheerleader des Washington Football Team

Seit 1962 waren die Cheerleader Teil des Unterhaltungsprogramms beim Team der NFL. Damit ist jetzt Schluss – der Klub will sich ein neues Image verpassen.

Zitat

Das Washington Football Team verzichtet zukünftig auf Cheerleader und will stattdessen eine Tanzgruppe mit Männern und Frauen bei NFL-Spielen einsetzen. Darüber berichteten mehrere US-Medien und beriefen sich auf Aussagen von Petra Pope, die zuvor als neue Beraterin des Teams angestellt worden war.

»Veränderungen sind schwierig, aber ich habe das Gefühl, dass die Fans lieben werden, was wir auftischen werden«, sagte sie demnach. Die neue Gruppe solle den Zuschauern und Zuschauerinnen einen Mix aus Athletik und Tricks bieten und »moderner« sein. Es sei auch möglich, dass Mitglieder des bisherigen Cheerleader-Teams in das neue, 36-köpfige Ensemble übernommen werden.
Pope hatte in den vergangenen Jahrzehnten für mehrere Teams der Basketballliga NBA das Entertainmentprogramm gestaltet.
Candess Correll, die Kapitänin der Cheerleader, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung.

Die Cheerleader in Washington gab es seit 1962, laut US-Nachrichtenagentur AP war es das am längsten bestehende Programm eines Teams aus der NFL. Der Klub befindet sich nach mehreren Skandalen und viel Kritik im Wandel. So trennte sich das Team vor der vergangenen Saison von dem als rassistisch empfundenen Beinamen »Redskins«. Zudem gab es Vorwürfe über sexuellen Missbrauch in der Organisation.

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Gestern, 20:21

Roethlisberger macht bei den Steelers weiter
Die Pittsburgh Steelers setzen in der Football-Profiliga NFL weiter auf Quarterback-Oldie Ben Roethlisberger.

Zitat

Die Pittsburgh Steelers setzen in der Football-Profiliga NFL weiter auf Quarterback-Oldie Ben Roethlisberger. Der sechsmalige Super-Bowl-Champion hat den 39-Jährigen mit einem neuen Vertrag für die kommende Saison ausgestattet, das gab die Franchise am Donnerstag bekannt.
Roethlisberger hat seine gesamte NFL-Karriere (seit 2004) in Pittsburgh verbracht und das Team zweimal zum Titel geführt. In der vergangenen Saison waren die Steelers mit elf Siegen in Serie in die Hauptrunde gestartet, danach aber gestrauchelt und zum Play-off-Auftakt an den Cleveland Browns gescheitert (37:48).
Der Spielmacher war bis zum Ende der kommenden Saison an den Klub gebunden, unterschrieb nun aber laut Medienberichten einen niedriger dotierten Vertrag. Statt der zuvor ausgemachten 19 bekommt "Big Ben" 14 Millionen Dollar.
"Es ist eine große Ehre, ein Pittsburgh Steeler zu sein und alles für diese Organisation geben zu können", wurde Roethlisberger in einer Klubmitteilung zitiert. Er freue sich sehr, dass er den Vertrag zum Wohle des Teams angepasst habe.

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Gestern, 22:39

Overtime: Baltimore Ravens machen sich für Regeländerung stark
Während der Offseason können sich die Teams der NFL für Veränderungen des Regelwerks stark machen. Auch in diesem Jahr plädieren einige Klubs für eine Modifizierung der Overtime.

Zitat

Über keinen Abschnitt des NFL-Regelwerks wurde in den vergangenen Jahren so oft diskutiert wie über die Overtime.
Während die Liga wieder zum langjährigen "Sudden Death"-Format zurückkehren will, sorgen die Baltimore Ravens mit einem interessanten Vorschlag für Aufsehen.

Münzwurf wird "entschärft"
Wie Mike Florio bei "ProFootballTalk" berichtet, basiert der Vorschlag der Verantwortlichen um Head Coach John Harbaugh auf dem sogenannten "spot an choose"-Prinzip.
Die Mannschaft, die den Münzwurf für sich entscheidet, bestimmt demnach die Platzierung des Balls vor dem Beginn der Verlängerung. Die andere Mannschaft entscheidet im Gegenzug, ob sie zuerst mit der Offense oder Defense den nächsten Spielabschnitt beginnt.
Damit würde der Münzwurf seine teils finale Entscheidungskraft einbüßen: Nach aktuellen Regeln kann sich das Siegerteam so den ersten Angriff sichern und mit einem Touchdown das Spiel beenden, ohne dass der Gegner auch nur einmal in Ballbesitz war.
Die bisherige Punkteregelung und auch die Dauer der Overtime würde im Gegenzug gleichbleiben: Insgesamt stünden den Teams zehn Minuten Spielzeit zu, wobei die Mannschaft, die zuerst in Ballbesitz ist, die Partie mit einem Touchdown für sich entscheiden kann.

Strategie steht im Mittelpunkt
Der Vorschlag verspricht somit nicht nur mehr Gerechtigkeit, sondern rückt auch die Strategie in den Mittelpunkt der Entscheidung.
Auf dem Papier wirkt die Regeländerung ansprechend, jetzt ist die NFL am Zug.

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