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21

Sonntag, 3. Mai 2020, 19:31

Quarterback Andy Dalton wechselt zu den Dallas Cowboys

Quarterback Andy Dalton hat nur zwei Tage nach seiner Entlassung bei den Cincinnati Bengals in der NFL einen neuen Klub gefunden. Er spielt künftig für die Dallas Cowboys.

Zitat

Quarterback Andy Dalton hat nur zwei Tage nach seiner Entlassung bei den Cincinnati Bengals in der National Football League (NFL) einen neuen Verein gefunden. Nach Informationen des US-amerikanischen Fernsehsenders "ESPN" wechselt der 32-Jährige in seine texanische Heimat zu den Dallas Cowboys. Er soll einen Einjahresvertrag mit einem Grundgehalt von 3 Millionen US-Dollar erhalten.

Dalton muss in Cincinnati Burrow weichen
Dalton musste nach neun Jahren als Starter bei den Bengals dem im Draft an Position eins ausgewählten Joe Burrow weichen. Auch bei den Cowboys wird er allerdings höchstwahrscheinlich nicht über die Rolle des Ersatzspielers hinauskommen, Stammkraft Dak Prescott gehört zu den besten Quarterbacks der Liga.
Dalton hält in Cincinnati den Klubrekord für die meisten Touchdownpässe und ist Zweiter in der internen Rangliste der meistgeworfenen Yards.

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22

Sonntag, 3. Mai 2020, 21:37

Der große Kampf fürs Leben: Quarterback Smith übersteht 17 Operationen

Zitat

Vor eineinhalb Jahren hat sich Alex Smith, der Quarterback der Washington Redskins, nicht nur schwer verletzt. Wie sich in der Folge herausstellte, hätte jener unglückliche, offene Schienbeinbruch sein Bein kosten können - oder sein Leben.

Alex Smith beschreibt den 18. November 2018 im Rückblick gegenüber "ESPN Daily" als "ganz normalen Tag, es war wie immer". Und anfangs ist es dieser Sonntag auch - normal. Der Quarterback bereitet sich mit den bei 6:3 Siegen stehenden Washington Redskins, die damit als Tabellenführer der NFC East beste Aussichten auf die Play-offs haben, auf das Heimspiel gegen die Houston Texans vor. "Ich wusste schon länger, dass wir es drauf haben - nur in dieser Saison hatte ich wirklich das Gefühl, dass es weit gehen kann für uns", so Smith.
Stunden später ist nicht nur der Traum von den Play-offs zerplatzt und die Saison für den Quarterback selbst beendet, auch sein Leben wird auf dem Spiel stehen - was zu diesem Zeitpunkt allerdings noch niemand ahnt. Denn obwohl schon allein die ersten Bilder dieser Verletzung ein mögliches Karriereende andeuten, wissen zunächst nicht einmal die behandelnden Ärzte genau, was im Körper dieses Athleten vor sich geht. Doch der Reihe nach ...

Theismann: "Alex' Bein sieht exakt aus wie meines vor 33 Jahren"
Zunächst einmal wiederholt sich während dieses Heimspiels in der US-Hauptstadt gegen die Texaner grausame Geschichte: Smith bekommt im dritten Viertel den Snap, hält den Ball in den Händen und sieht, dass die Deckung zusammengebrochen ist. Also geht der Akteur in Abwehrhaltung, um laut eigenen Aussagen "einfach nur den Ball zu sichern". Es folgt etwas ganz Normales: Der Spielmacher kassiert den Sack von seinen Gegenspielern J.J. Watt und Kareem Jackson - und bleibt auf dem Boden liegen. Die Wiederholungen der Szene, die sich den Fans und Zuschauern auf den Bildschirmen darauf bieten, sind nichts für schwache Gemüter: Der Unterschenkel des damals 34-Jährigen steht in einem unnatürlichen Winkel ab und muss noch auf dem Feld provisorisch mit einem Aircast, einer mit Luft aufgepumpten Schiene, stabilisiert werden. Spieler sinken dabei sofort zu Boden, stoßen Gebete aus, sprechen dem Verletzten Mut zu. "Ich wusste, es war gebrochen. Das Bein war verdreht, wie es nicht sein sollte. Es war sehr schmerzhaft", erinnert sich Smith.
Die vorhin beschriebene Horror-Parallele dabei: Auf den Tag genau 33 Jahre zuvor, also am 18. November 1985, hat der damalige Redskins-Quarterback Joe Theismann die fast gleiche Verletzung erlitten und seine Karriere beenden müssen. Doch nicht nur das: Es handelt sich wie damals ums rechte Bein, es passiert wie damals beim dritten "Sack" der Partie, es geschieht an der gleichen Yard-Linie und am Ende steht dasselbe Ergebnis auf der Anzeigentafel (23:21). Ein Unterschied: Gegner damals sind die New York Giants gewesen, den "Sack" verpassen damals die Linebacker Lawrence Taylor und Harry Carson.
"Es war ein gruseliger Moment", äußert sich Theismann, der Super-Bowl-Champion von 1982/83, damals zum Unglück von einst. Der 69-Jährige hat das Geschehen live auf der Tribüne gefolgt. "Es war surreal. Ich musste wegsehen. Es tut mir so leid für ihn. Alex' Bein sieht exakt aus wie meines vor 33 Jahren", hat der frühere NFL-Profi im Jahr 2018 dazu noch getwittert.

Spiralbruch, Aircast, erste Operation
Nach Smiths jetziger Enthüllung, die "ESPN" in Form von Texten, einem Podcast und einer 60-minütigen Dokumentation verbreitet, steht allerdings fest: "Exakt so" ist es nicht um sein Bein bestellt gewesen. ESPN-Medizinreporterin Stephania Bell, die Smith in den eineinhalb Jahren und damit vom Start weg begleitet hat, beschreibt das Prozedere: "Er hat damals einen Spiralbruch erlitten, der sich vom Knöchel bis fast komplett hoch zum Knie erstreckt hat." Doch damit nicht genug: Nachdem damals auf dem Feld abseits der schlimmen Fehlstellung des Beines nichts weiter auf den ersten Blick erkannt wird, finden die Ärzte später etwas Blut im Aircast - und stellen so einen offenen Bruch fest.
Smith kommt nun ins Krankenhaus, wird operiert - und erinnert sich selbst ans Gespräch mit den Doktoren am nächsten Tag: "Sie haben gesagt, dass alles gut gelaufen sei. Gute Neuigkeiten also, zumal in der damaligen Woche Thanksgiving ansteht und Smith selbst natürlich gern zuhause bei der Familie wäre. "Der Arzt hat auch nichts dagegen gehabt." Bis auf leichtes Fieber, was ganz natürlich als Abwehrreaktion infolge einer OP auftreten könne, sieht es also gut aus.

Die Sepsis tritt ein
Doch das Fieber wird schlimmer. Nach Rücksprache mit Redskins-Doktorin Dr. Robin West, die "in 17 Jahren NFL schon viele schlimme Verletzungen gesehen hat, aber noch nie so etwas", bleibt Smith aber im Krankenhaus. Die wohl wichtigste Entscheidung, wie Reporterin Bell meint: "Anders hätte er sein Leben verlieren können, er hätte in der Nacht im Schlaf sterben können." Denn was der Spielmacher nun durchmachen muss, ist ein septischer Schock infolge einer Blutvergiftung.
Bell dazu: "Über die kleine offene Wunde sind Bakterien in seinen Körper, in sein Blut gekommen. Das kann nach der Verletzung entweder über die Kleidung, den Schweiß oder den Rasen passiert sein. Und als sich die Ärzte das genauer angesehen haben, sah die Wunde auch noch relativ normal aus - wie eben eine Wunde nach einer Operation. Doch wenig später wurde das Bein schwarz, Gewebe starb ab."

Smiths Frau: "Es war mein schlimmster Alptraum!"
Es folgen zehn Tage, an die sich Smith nicht mehr erinnern kann - und in denen es viele weitere Operationen (mittlerweile sind es 17 Eingriffe) gibt, die zunächst kaum erfolgsversprechend scheinen.
Bei einer Not-OP wird unter anderem viel Haut und Gewebe entfernt, diese Prozedur muss am nächsten Tag - dem Freitag nach Thanksgiving - wiederholt werden, denn Smith hat weiterhin viele, gewebevernichtende Bakterien in seinem Bein. "Es war mein schlimmster Alptraum! Alex hat Bakterien, die quasi sein Bein auffressen, dazu eine Blutvergiftung. Er liegt im Sterben", berichtet seine Frau Elizabeth, die ihn in den folgenden Monaten pflegen muss, im Rahmen der ESPN-Dokumentation "Project 11" in Anlehnung an seine Trikonummer.
Die Ehefrau führt sogar private Unterhaltungen mit dem behandelnden Arzt, das Bein eventuell abnehmen zu lassen, um so das Leben ihres Gatten zu retten. Die Antwort, die sie bekommt: "Unsere erste Priorität ist, sein Leben zu retten. Dann werden wir unser Bestes tun, sein Bein zu retten. Alles weitere wäre ein Wunder."
Und die Amputation kann tatsächlich trotz schlimmer Bilder vermieden werden. Der einst im NFL-Draft 2005 überraschend noch vor einem gewissen Aaron Rodgers (Green Bay) an 1. Stelle von den San Francisco 49ers gezogen und später zu den Kansas City Chiefs gewechselte (2013-2017) Spielmacher erholt sich in der Folge, lehnt sogar eine Transplantation vom großen Rückenmuskel für sein nahezu muskelloses Bein ab - und träumt inzwischen tatsächlich wieder vom Comeback auf dem Platz. Eineinhalb Jahre später richtet dieser Sportler, der schon wieder laufen kann und fleißig Kraft aufbaut, folgende Worte an die Öffentlichkeit: "Kann ich mich so weit pushen? Ich will rausfinden, wohin der Weg führt."
Unterstützung genießt der Quarterback, der es in 13 NFL-Spielzeiten auf 34.068 Yards, 193 Touchdowns, 101 Interceptions und sieben Play-off-Spiele (zwei Siege, fünf Niederlagen) bringt, dabei auch von den Washington Redskins. Doch allen voran von seiner Frau, der laut ESPN-Reporterin Bell "wahrscheinlich wahren Heldin in dieser Geschichte. Sie war es, die die emotionale Last in der schlimmen Woche, in der Alex kaum bei Verstand war, getragen und überwunden hat".

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An die Bilder im Fernsehen von dem Vorfall kann ich mich sogar noch erinnern. :8o:
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23

Montag, 4. Mai 2020, 19:50

Falls einer von euch mal daran gedacht hatte, ein NFL-Spiel in London in der nächsten Saison zu besuchen: :rolleyes:


NFL sagt Spiele in London und Mexiko ab

Zitat

Die NFL wird ihre jährlichen Spiele der International Series in London und Mexiko-Stadt inmitten der Coronavirus-Pandemie in diesem Herbst absagen. Das teilte eine Quelle ESPN mit.
Die Teams werden am Montag oder Dienstag über die Entscheidung informiert.
Die Liga sollte 2020 vier Spiele in London und eines in Mexiko-City austragen. Die Jacksonville Jaguars sollten zwei Wochen hintereinander im Wembley-Stadion spielen, während die Arizona Cardinals als Heimmannschaft für ein Spiel im Estadio Azteca vorgesehen waren.
Die beiden anderen Londoner Matchups sollten im Tottenham Hotspur Stadium ausgetragen werden, wobei die Atlanta Falcons und Miami Dolphins jeweils eines als Heimteam bestritten hätten.
Die NFL International Series debütierte 2007 und hat bislang 28 Spiele in 13 aufeinander folgenden Seasons gezeigt.
Ein vollständiger 17-Wochen Spielplan für die Saison 2020 soll diese Woche veröffentlicht werden. Die Liga bereitet jedoch auch Notfallpläne für den Fall vor, dass sich der Saisonstart aufgrund von COVID-19 verzögert.

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24

Dienstag, 5. Mai 2020, 21:05

"Methusalem" unter den Running Backs findet neues Team
NFL-Rekord im Blick: Frank Gore unterschreibt bei den Jets

Zitat

Frank Gore hat noch immer nicht genug: Der bald 37-jährige Running Back hat einen Vertrag bei den New York Jets unterschrieben - und kann nun einen alleinigen NFL-Rekord aufstellen.

Wie sein Agent am Montag gegenüber "NFL Network" bestätigte, hat Gore in New York einen Einjahresvertrag unterschrieben. Kurios: Durch dieses Engagement könnte der Running Back im dritten aufeinanderfolgenden Jahr für das dritte NFC-East-Team auflaufen. 2018 spielte Gore für die Miami Dolphins, 2019 für die Buffalo Bills. Aus seiner Zeit in Miami kennt er auch noch Adam Gase, damals Head Coach der Dolphins und nun sein neuer Trainer in New York.
Anders als zuletzt in Miami und Buffalo dürfte Gore bei den Jets nun aber eine klare Ersatzrolle hinter Le'Veon Bell zufallen. Gase hatte zuletzt aber bereits angekündigt, etwas Last von seinem hochbezahlten Star nehmen zu wollen. Gores Verpflichtung dürfte genau diesen Sinn erfüllen - solange der "Methusalem" unter den Running Backs letztlich den Kader schafft.

Ein alleiniger Rekord wartet beim nächsten Einsatz
Bei seinem nächsten Einsatz würde Gore sogar Geschichte schreiben. Mit aktuell 226 Spielen teilt er sich die Bestmarke des am häufigsten eingesetzten Running Backs der Ligageschichte momentan noch mit Cowboys-Legende Emmitt Smith, 2020 könnte ihm dieser Rekord alleine gehören. In der ewigen Bestenliste in Sachen Rushing Yards liegt Gore (15.347) derzeit hinter Smith (18.355) und Walter Payton (16.726) auf Rang drei, kurz vor Ende der abgelaufenen Saison überholte er Barry Sanders (15.269) - obwohl er in seiner Karriere zahlreiche Hürden zu überspringen hatte.
Kommende Woche, am 14. Mai, wird Gore 37 Jahre alt - ein für seine Position beinahe biblisches Alter in der NFL. Besonders bemerkenswert: Sein ältester Sohn Frank Gore Jr. (Jahrgang 2002) beginnt in diesem Jahr bereits seine Karriere als College-Spieler an der University of Southern Mississippi - natürlich auch als Running Back.

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25

Freitag, 8. Mai 2020, 20:34

Liga plant trotz Corona-Pandemie mit regulärem Start
Neuer NFL-Spielplan: Chiefs starten gegen Texans, Brees vs. Brady

Zitat

Die NFL hat den Spielplan für die neue Saison verkündet: Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs eröffnet die Spielzeit am 10. September (Ortszeit) mit einem Heimspiel gegen die Houston Texans, für Tom Brady beginnt sein neues Abenteuer Tampa Bay mit dem schweren Auswärtstrip nach New Orleans.

Die Chiefs um Star-Quarterback Patrick Mahomes starten im heimischen Arrowhead Stadium gegen die Texans, die sie auf dem Weg zum Super-Bowl-Triumph im Divisional Play-off trotz 0:24-Rückstand noch aus dem Weg geräumt hatten.
Der Hingucker in Week 1 dürfte aber das Duell zwischen den NFC-South-Rivalen New Orleans Saints und den Tampa Bay Buccaneers sein, in dem sich am 13. September mit Drew Brees und Tom Brady zwei der besten Quarterbacks der NFL-Geschichte gegenüberstehen werden. Für die New England Patriots (mit dem Stuttgarter Fullback Jakob Johnson) beginnt die Zeit ohne Brady indes mit einem Heimspiel gegen die Miami Dolphins.
NFC-Champion San Francisco 49ers startet den neuen Anlauf Richtung Super Bowl gegen die Arizona Cardinals. Zum Duell der Rookie-Quarterbacks Joe Burrow (im Draft an erster Stelle gewählt) und Justin Herbert (an 6) könnte es beim Aufeinandertreffen der Cincinnati Bengals und Los Angeles Chargers kommen. Die Las Vegas Raiders, die unlängst den aus Nürnberg stammenden Kicker Dominik Eberle verpflichteten, starten auswärts bei den Carolina Panthers, ehe in Week 2 am Montagabend das erste Heimspiel nach dem Umzug gegen New Orleans ansteht.
Trotz der Coronavirus-Pandemie plant die NFL ihre Saison mit einem regulären Start am 10. September und einem regulären Saisonverlauf mit dem Super Bowl am 7. Februar 2021 in Tampa. Zur Sicherheit wurden aber Puffer eingebaut, um jederzeit reagieren zu können. Commissioner Roger Goodell betonte, man sei in diesen unsicheren Zeiten darauf vorbereit, wenn nötig Änderungen vorzunehmen.

NFL 2020/21, Week 1 im Überblick
Kansas City Chiefs - Houston Texans (10. September, Ortszeit)
Atlanta Falcons - Seattle Seahawks
Buffalo Bills - New York Jets
Detroit Lions - Chicago Bears
Minnesota Vikings - Green Bay Packers
New England Patriots - Miami Dolphins
Washington Redskins - Philadelphia Eagles
Carolina Panthers - Las Vegas Raiders
Jacksonville Jaguars - Indianapolis Colts
Baltimore Ravens - Cleveland Browns
Cincinnati Bengals - Los Angeles Chargers
New Orleans Saints - Tampa Bay Buccaneers
San Francisco 49ers - Arizona Cardinals
Los Angeles Rams - Dallas Cowboys (alle am 13. September, Ortszeit)
New York Giants - Pittsburgh Steelers
Denver Broncos - Tennessee Titans (beide am 14. September, Ortszeit)

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26

Freitag, 8. Mai 2020, 23:03

NFL schafft Videobeweis bei Pass Interference ab

Zitat

2019 wurde der Videobeweis bei einer Pass Interference eingeführt, damit Behinderungen eines Passempfängers überprüft werden können. In der Saison 2020 wird es diese Regel nicht mehr geben.

Der Videobeweis bei der Pass Interference wird bereits nach einer Saison wieder abgeschafft.
In der Spielzeit 2020 haben die Trainer also nicht mehr die Möglichkeit, die rote Flagge zu werfen, um die Behinderung eines Passempfängers überprüfen zu lassen.

Kein Interesse an einer Abstimmung
Die Regelung wurde in der Saison 2019 nur probeweise eingeführt. Laut McKay gab es für das Pass Interference Replay innerhalb der NFL so wenig Unterstützung, dass nicht einmal über ein weiteres Bestehen abgestimmt wird: "Wir werden nicht über das Pass Interference Replay abstimmen, weil das niemand vorgeschlagen hat. Die Regel stirbt also eines natürlichen Todes."
Laut McKay möchte die NFL die Videoüberprüfungen auf klar ersichtliche Entscheidungen beschränken, zum Beispiel ob ein Ball den Boden oder der Fuß eines Spielers eine Seitenlinie berührt hat. Ob ein Passempfänger behindert wird, sei hingegen oftmals Auslegungssache.
"Wir haben versucht, etwas anzuwenden, wovor wir uns immer gefürchtet haben: ein völlig subjektives Play in der Wiederholung zu überprüfen", sagte McKay. Zukünftig wird eine Pass Interference wieder ausschließlich von den Referees auf dem Spielfeld bestimmt.

"No Call" war Auslöser für Pass Interference Replay
Das PI-Replay war eine Reaktion auf das NFC Championship Game der Saison 2018, in dem Saints-Receiver Tommylee Lewis kurz vor Spielschluss von Rams-Cornerback Nickell Robey-Coleman zu Boden gerungen wurde, bevor er den Ball fangen konnte. Das Referee-Team hatte die eindeutige Pass Interference übersehen. Dieser Spielzug ging als "No Call" in die Geschichte ein.
Ein Szenario, das sich aufgrund des Wegfalls der Replay-Regelung kommende Saison wiederholen könnte.

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27

Montag, 11. Mai 2020, 21:09

Derrick Brown: Vom Mobbing-Opfer zum Hoffnungsträger

Derrick Brown galt als der beste Defensive Tackle des NFL Draft 2020 und wurde von den Carolina Panthers an Position 7 ausgewählt. Früher wurde er wegen seiner Körperfülle noch gemobbt und wollte mit dem Football aufhören.

Zitat

1,96 Meter groß, 147 Kilogramm schwer – Derrick Brown ist ein Gigant auf dem Spielfeld. Der Defensive Tackle galt beim NFL Draft als der beste Spieler auf seiner Position und wurde von den Carolina Panthers an Position 7 ausgewählt.
Heute ist sein Körper sein Kapital und bringt ihm in den nächsten vier Jahren 23,6 Millionen US-Dollar ein. Früher allerdings war sein Körper der Grund für fiese Mobbing-Attacken seiner Mitschüler.

Ein sanfter Riese
"Als größtes Kind seiner Schulklasse wurde er immer als Riese angesehen. Aber er war ein sanfter Riese, kein Rabauke", sagt seine Mutter Martha Brown. Derrick erinnert sich an die früheren Mobbing-Attacken zurück: "Viele Kinder haben mich gemobbt. Ich habe nicht verstanden, warum“, sagte er bei "CBS Sports": "Es hat mich traurig gemacht."
Mag er heute ein explosiver Spieler sein, so war er früher noch ein sehr zurückhaltendes Kind. Er erinnert sich, dass ein Mitschüler ihm in der Schule sein Musikinstrument wegnahm und in das Gebüsch warf.
Seine Reaktion? Es gab keine! Brown ging zu seinem Instrument und hob es wieder auf. Ihm fehlten jegliche Aggressionen, um sich zur Wehr zu setzen.

Während des Trainings versteckt und Donuts verschlungen
Alleine schon aufgrund seiner auffälligen Statur war für jeden ersichtlich, dass Brown ein guter Footballspieler werden könnte. Ihm selbst allerdings war das zunächst nicht klar. Leidenschaft für den Sport? Fehlanzeige! Laut seiner Mutter habe er freitags nur deshalb Football gespielt, weil er am Samstag zur Belohnung Süßigkeiten bekam.
Zwischenzeitlich wollte er mit dem Sport sogar ganz aufhören. Einmal versteckte er sich während einer Trainingseinheit zwischen den Tribünenreihen, um heimlich ein paar Donuts zu verdrücken. Als der Trainer ihn fand, sagte Derrick, er habe keine Lust mehr auf Football.
Eine Einstellung, die seine Mutter nicht akzeptierte. "Wenn du etwas anfängst, muss du es auch zu Ende bringen", soll sie ihrem Sohnemann gesagt haben. Genau in diesem Moment soll es in Brown klick gemacht haben. Ihm wurde klar, dass der Sport ihm viele Möglichkeiten bieten könnte.
Drei Jahre später war Brown einer der begehrtesten Rekruten des Landes, wurde von sämtlichen Top-Universitäten mit Stipendien umworben. Er entschied sich für die Auburn University und setzte dort seinen rasanten Aufstieg fort: Als Freshman, wenn andere Talente sich erst noch an das höhere College-Niveau gewöhnen müssen, verzeichnete er bereits elf Tackles, einen Sack und einen eroberten Fumble.
Mit seinem Mix aus Physis und Explosivität ist er der Garant für eine starke Laufverteidigung. Aber auch im Pass-Rush überzeugt er regelmäßig, kam vergangene Saison auf vier Sacks und zwei forcierte Fumbles.

Studium abgeschlossen, um ein Vorbild zu sein
Brown hätte sich bereits 2019 für den NFL Draft anmelden können und wäre vermutlich in der 1. Runde gepickt worden. Doch im Dezember 2018 erfuhr er, dass seine Freundin schwanger ist. Nun könnte man vielleicht meinen, dies wäre ein guter Grund, um schnell in der NFL unterzukommen und die ersten Millionenbeträge zu kassieren.
Doch Brown tickt anders. Für ihn war genau dies Motivation genug, um noch ein Jahr am College dranzuhängen und sein Studium im Bereich Marketing abzuschließen - einfach um für seinen Sohn ein Vorbild zu sein.
Der Gedanke dahinter: Wie sollte er später seinem Nachwuchs verdeutlichen, dass eine Ausbildung wichtig sei, wenn er selber sein Studium abgebrochen hätte? "Ich weiß, dass er viele Dinge für sich selber wollte, aber jetzt, wo er ein Baby hat, hat dies oberste Priorität für ihn", erklärte sein Vater James Brown.
Derrick Brown selbst sagt: "Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich habe meinen Abschluss in der Hand und war nun trotzdem ein Top-10-Pick. Mehr kann man von seinem Leben nicht erwarten."

Trainer Rhule lobt Brown als Athlet und Mensch
Panthers-Trainer Matt Rhule soll sich bereits früh vor dem Draft auf Derrick Brown festgelegt haben. "Er ist einfach eine physische Gewalt", sagte der Head Coach gegenüber "ESPN": "Aber jeder, der in der 1. Runde gedraftet wird, ist ein großartiger Spieler. Wir wollten daher Typen finden, die nicht nur großartige Athleten sind, sondern auch großartige Menschen."
Auf Brown würde beides zutreffen: "Er dominierte das ganze Jahr in der SEC gegen den Lauf und gegen den Pass, er ist ein großartiger Mensch, ein großartiger Wettkämpfer und ein wichtiger Baustein für unsere Zukunft."

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Freitag, 15. Mai 2020, 20:58

Neues Stadion der LA Rams und Chargers: Das Milliardengrab der NFL

Die Rams und Chargers wollen zur kommenden Saison ihr neues Stadion in Los Angeles beziehen. Das Bauvorhaben verschlingt immer mehr und mehr Geld.

Zitat

Zur neuen Saison sollen die Rams und Chargers ihre neue Football-Arena in Los Angeles beziehen. Während sich das SoFi Stadium derzeit noch im Bau befindet, wird die Finanzierung des Vorhabens immer mehr zum Problem.
Wie "The Athletic" am Donnerstag berichtete, sollen die Rams einen Antrag auf einen Kredit in Höhe von 500 Millionen Dollar an die NFL gestellt haben. Anders als üblich wurde dabei wohl um einen Zeitraum von 30 anstatt gewöhnlich 15 Jahre für die Rückzahlung des Darlehens gebeten.
Grund dafür seien gravierende "Mehrkosten, weniger als erwartete Lizenzverkäufe für persönliche Sitzplätze und die Aussicht auf einen Tiefschlag hinsichtlich der Einnahmen in diesem Jahr".
Im Jahr 2018 hatten die 32 Franchise-Eigentümer der NFL nach Angaben des "Sports Business Journal" bereits einem Schuldenerlass in Höhe von 2,25 Milliarden Dollar für die Rams beschlossen und die NFL darüber hinaus einen Zuschuss von 400 Millionen Dollar für den Stadionbau bewilligt.
Diese Unterstützungen sollen nun aber nicht mehr ausreichen, um das Projekt zu finanzieren.

Kosten für SoFi Stadium sprengen den Rahmen
Im Jahr 2016 wurden die Gesamtkosten des neuen Stadions in Inglewood von Rams-Eigentümer Stan Kroenke ursprünglich auf 2,3 Milliarden Dollar geschätzt. Aufgrund von Zusatzaufwendungen wie notwendigen Erdbebensicherungen seien die Ausgaben im vergangenen Monat aber bereits auf über 3 Milliarden Dollar angewachsen.
Die "Los Angeles Times" berichtete im Januar zudem, dass die Kosten für den Neubau auf bis zu 5 Milliarden Dollar in die Höhe schießen könnten - was das SoFi Stadium mit großem Abstand zum teuersten Sportstadion der Welt machen würde.
Zum Vergleich: Laut einem Bericht von "24/7 Wall Street" vom vergangenen November hatte diesen Platz bisher das MetLife Stadium der Giants und Jets in New York mit Gesamtkosten von 1,7 Milliarden Dollar inne.

NFL droht Milliardengrab
Die Klub-Besitzer der NFL werden am 19. und 20. Mai in einem virtuellen Meeting zusammenkommen und über das weitere Vorgehen beim drohenden Milliardengrab entscheiden.
Die Vorzeichen könnten dabei nicht alarmierender sein: "Um die Schulden in Milliardenhöhe auszugleichen, müssten Einnahmen in einer Größenordnung generiert werden, die es so in der NFL noch nie gegeben hat", heißt es weiter im Bericht von "The Athletic".

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Sonntag, 17. Mai 2020, 21:11

NFL International Games: Bald mehr Spiele in Europa?

Die NFL möchte zukünftig noch mehr Saisonspiele außerhalb der USA ausrichten. Der für den internationalen Markt zuständige Henry Hodgson hat bereits eine Idee, wie er die NFL-Teams zu einem Trip ins Ausland bewegen könnte.

Zitat

In der Saison 2020 fallen die NFL International Games aufgrund der Corona-Pandemie flach. In den Jahren darauf allerdings soll die Anzahl der Saisonspiele außerhalb der USA möglichst zunehmen.
"Wir schauen immer danach, ob noch mehr Spiele möglich sind", verriet Henry Hodgson, der Vize-Präsident für internationales Marketing & Fan-Entwicklung der NFL im Interview mit der Zeitschrift "Touchdown 24".

Viele NFL-Teams möchten kein Heimspiel aufgeben
Allerdings sei die Organisation schwierig. "Das hauptsächliche Problem ist dabei die Anzahl von Spielen, also wie viele Teams bereit sind, eines ihrer acht Heimspiele aufzugeben, um dafür außerhalb von Amerika zu spielen."
Zuletzt fanden sich die passenden Mannschaften noch verhältnismäßig einfach, wie Hodgson erklärt: "In den letzten Jahren hatten wir dabei einige Teams an der Westküste wie die Rams, die Chargers und die Raiders, die ihr Stadion gewechselt haben. Weil diese Teams in ein neues Stadion gezogen sind, mussten sie ein Heimspiel aufgeben. Das sind also zahlreiche Spiele, wo Teams Heimspiele gegen internationale Spiele getauscht haben."
Und weiter: "Daher ist unser Problem nicht so sehr eine maximale Anzahl von Spielen, die wir gerne in Europa spielen möchten. Es ist vielmehr, wie finden wir Teams, die bereit sind, ein Heimspiel aufzugeben und dafür woanders zu spielen."

Super-Bowl-Ausrichter sollen im Ausland spielen
Es scheint allerdings Lösungsansätze zu geben, wie man die NFL-Teams dazu bewegen könnte. "Eine Möglichkeit beispielsweise ist, dass wir die Stadt, die den Super Bowl ausrichtet, gleichzeitig fragen, eine Partie außerhalb der USA zu spielen", erzählt Hodgson.
Der Super Bowl der Saison 2020 findet im Raymond James Stadium (Heimstätte der Tampa Bay Buccaneers) statt. Die weiteren Austragungsstätte sind im Februar 2022 das SoFi Stadium (Los Angeles Rams und Chargers), im Jahr darauf das State Farm Stadium (Arizona Cardinals) und danach der Mercedes-Benz Superdome (New Orleans Saints).
Parallel dazu hofft man auf Mannschaften, die sich freiwillig dazu bereit erklären, ein Heimspiel im Ausland zu bestreiten. "Hoffentlich passiert das auch weiterhin, aber es ist wirklich schwierig, Teams dafür zu finden", sagt Hodgson.
Grundsätzlich haben die NFL-Teams den internationalen Markt im Auge und möchten diesen auch erreichen, nicht aber unbedingt zulasten eines Heimspiels. Hodgson weiß: "Jedes Team möchte gerne international spielen, aber eben als Auswärts-, nicht als Heimteam."

Starke Fanbase und TV-Quoten in Deutschland
Insgesamt äußerte sich Hodgson sehr angetan über den deutschen Markt: "Den größten positiven Effekt in allen Bereichen wie Fanbase und TV-Quoten gibt es weltweit in Deutschland. Daher ist das ein Markt für uns, auf den wir sehr fokussiert und begeistert von sind."
Gut möglich also, dass die Liga dies mit einem Saisonspiel in Deutschland belohnen wird.

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Donnerstag, 21. Mai 2020, 22:27

Nach fünf Jahren: Aldon Smith vor Comeback

Zitat

Der Linebacker der Dallas Cowboys erhält nach seiner langen Sperre von NFL-Boss Roger Goodell die Spielerlaubnis zurück.

Nach fast fünf Jahren unfreiwilliger Pause steht der NFL-Rückkehr von Aldon Smith nichts mehr im Wege.
Neun Spiele machte der Linebacker in der Saison 2015 für die damaligen Oakland Raiders, dann wurde der mittlerweile 30-Jährige aufgrund von privaten Problemen und Konflikten mit dem Gesetz von der NFL mehrfach gesperrt.

Goodell gibt grünes Licht
Nach einer Videokonferenz mit NFL-Boss Roger Goodell am Dienstag bekam Smith nun grünes Licht von der Liga für ein Comeback, der Linebacker erhielt seine Spielerlaubnis zurück.
Einen Vertrag hat der siebte Pick des Drafts 2011 auch bereits unterschrieben. Bei den Dallas Cowboys soll er in der anstehenden Saison zwei Millionen US-Dollar verdienen.

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31

Freitag, 29. Mai 2020, 21:53

Onside Kick, Injured-Reserve und Co.

NFL-Owner-Meeting: Die beschlossenen Regeländerungen für 2020 im Überblick

Zitat

Jahr für Jahr entwickelt sich die NFL weiter - und mit ihr das Regelbuch. Im Rahmen eines virtuellen Meetings haben die Besitzer der 32 NFL-Teams einige vorgeschlagene Regeländerungen zugelassen, andere wurden abgelehnt oder vertagt. ran.de gibt einen Überblick, welche Regeln ab kommender Saison gelten und auf welche die Fans wohl noch etwas warten müssen.
Der im Vorfeld stark diskutierte Vorschlag, Teams eine Alternative zum Onside-Kick zu geben, wurde vertagt. NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, dass noch mehr Diskussionszeit benötigt werde, bis es zu einer Entscheidung kommen kann. Diese kann frühestens zur Saison 2021/22 gefällt werden.

Vier neue Regeln
Ab kommender Saison werden allerdings dennoch vier neue Regeln eingeführt. Teams dürfen nun drei (zuvor nur zwei) Spieler von der Injured-Reserve-Liste zurück in den aktiven Kader holen. Dies dürfte für mehr Kader-Flexibilität sorgen. Außerdem ist es nicht mehr möglich, durch mehrere, aufeinanderfolgende "Dead-Ball-Penalties" die Uhr runterlaufen zu lassen. Die New England Patriots und Tennessee Titans machten sich dieses Schlupfloch vergangene Spielzeit zu Nutze.
Alle "Scoring-Plays" und Turnovers, die durch eine Strafe aberkannt wurden, werden ab kommender Saison durch Video-Replays überprüft. Kick- oder Punt-Returner, die den Ball fangen, jedoch keine Zeit haben, Kontakt auszuweichen, gelten nun als "nicht geschützte Spieler" und dürfen nicht getackelt werden.

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32

Gestern, 22:05

NFL ändert die "Belichick-Regel"

Zitat

Bill Belichick ist bekannt dafür, die Regeln bis ans Maximum auszureizen. Nun reagiert die NFL und schließt wegen des Coaches der New England Patriots eine Regellücke.

Die Eigentümer der 32 NFL-Teams haben sich darauf geeinigt, eine Regellücke zu schließen, die durch Bill Belichick in der vergangenen Saison aufgedeckt wurde.
Um Zeit von der Uhr zu nehmen, ist es in der NFL durchaus üblich, absichtliche Regelverstöße herbeizuführen. So geschehen auch beim Spiel der New England Patriots gegen die New York Jets. Beim Stand von 33:0 im letzten Viertel ließ der Patriots-Cheftrainer beim vierten Versuch die Zeit, bis der Ball ins Spiel gebracht werden muss, herunterlaufen.
Der Versuch wurde dann wiederholt und die Pats bekamen eine Yards-Strafe. So weit, so normal. Aber statt dann den vierten Versuch zu spielen, ließ man die Zeit, die wieder lief, erneut herunterlaufen und beging kurz vor Zeitablauf einen Fehlstart.
Normalerweise führen zwei Strafen wegen Spielverzögerung im selben Versuch zu einer Strafe wegen Unsportlichkeit. Es folgen 15 Yards Raumverlust und die Zeit wird angehalten.

Belichick rechnete mit Abschaffung der Regellücke
Belichick hat das Regelwerk aber ganz genau studiert. Da sein Team beim ersten Mal wegen Spielverzögerung und beim zweiten Mal wegen Fehlstarts bestraft wurde, wurde es nicht als Unsportlichkeit gewertet. Dass sich Belichick dieses Umstands bewusst war, konnte man an seinem Grinsen an der Seitenlinie nach der Aktion erkennen.
"So ist die Regel. Wir konnte mit dieser Lücke eine ganze Menge Zeit von der Uhr nehmen, ohne wirklich etwas machen zu müssen", gab er nach dem Spiel auch offen zu, ging aber gleichzeitig davon aus, dass diese Lücke nicht mehr lange offen sein würde: "Das ist ein Schlupfloch, das wahrscheinlich geschlossen wird und auch geschlossen werden sollte. Aber im Moment ist es offen."
Jetzt hat es die Liga geschlossen. Zur neuen Saison wird die Uhr im vierten Viertel oder der Verlängerung jederzeit angehalten, wenn das angreifende Team ein Dead Ball Foul begeht.

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