Du bist nicht angemeldet.

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

61

Sonntag, 30. August 2020, 19:33

NFL plant Riesen-Aktion gegen soziale Ungerechtigkeit

Die "Black Lives Matter"-Bewegung erobert auch die NFL. Aus Protest gegen soziale Ungerechtigkeit planen Liga, Spielergewerkschaft und Eigentümer eine Riesen-Aktion zum Auftakt der Regular Season.

Zitat

Als Colin Kaepernick vor vier Jahren aus Protest gegen Polizeigewalt gegen die schwarze Bevölkerung während der US-Hymne auf die Knie ging, wurde er über Nacht zur "persona non grata" in der NFL. Bis heute hat der frühere Quarterback der San Francisco 49ers kein neues Team mehr gefunden.
Seit der Ermordung des Afro-Amerikaners George Floyd im Mai durch weiße Polizisten scheint jedoch nicht nur ein Ruck durch die Vereinigten Staaten, sondern auch die National Football League zu gehen. Für Week 1 der Regular Season plant die NFL jetzt eine große Aktion gegen soziale Ungerechtigkeit. Laut "ESPN" kooperieren für dieses Projekt Liga-Offizielle, Spielergewerkschaft und Eigentümer.

Gedichte, Kniefall und Hymne der Schwarzen
Demnach werden aktuell mehrere Möglichkeiten diskutiert: Etwa, ob Spieler personalisierte Gedichte vortragen sollen. Oder ob kurze Episoden, in denen Menschen von persönlichen Erlebnissen erzählen, in die Game-Day-Berichterstattung integriert werden sollen.
Außerdem soll vor den Auftaktspielen den Opfern von Polizeibrutalität gedacht werden, in dem die Spieler auf der Rückseite ihrer Helme deren Namen tragen und die Nationalhymne der schwarzen Bevölkerung "Lift Ev'ry Voice and Sing" ertönt.
In den Endzonen werden die Slogans "End Racism" und "It takes all of us" angebracht. Diese Botschaften waren die Kernaussage einer offiziellen Stellungname der NFL im Juli zur "Black Lives Matter"-Bewegung.
Während der gesamten Saison sollen Spieler Helme tragen können, die an Opfer von systematischem Rassismus erinnern. Für die Coaches soll es Aufnäher für ihre Basecaps geben. Viele Spieler planen zudem, vor der US-Hymne nach Kaepernick-Vorbild zu knien.

Zunächst kein Boykott
Ein Boykott wie zuletzt in der NBA ist zunächst nicht vorgesehen. Die Arizona Cardinals sollen diese Option laut "ESPN" aber intern diskutiert haben. Evan Engram, der Tight End der New Yorik Giants, macht deutlich, was hinter der groß angelegten Aktion der NFL steckt.
"Es geht um Rechenschaft. Wir brauchen eine Gesetzesreform. Menschen müssen für ihre Taten bezahlen. Es ist frustrierend und schmerzhaft zu sehen, dass Menschen, die diese schrecklichen Dinge tun, nicht bestraft werden."

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

62

Sonntag, 6. September 2020, 20:08

NFL-Ticker zum Deadline Day: Die Deutschen St. Brown, Mark Nzeocha und Johnson stehen im Kader

Zitat

Wenige Tage vor dem Start der NFL-Saison 2020 wird ausgemistet. Die 32 Klubs müssen bis 22 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ihre endgültigen Kader benennen. Das heißt auch, Hunderte Profis müssen kurz vor dem ersten Ziel ihre Spinds räumen. ran.de hält euch im Liveticker zum Deadline Day auf dem Laufenden.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

63

Sonntag, 6. September 2020, 22:19

NFL 2020 live auf ProSieben, ProSieben MAXX und ran.de: Unser Programm zum Saisonstart

Zitat

Das Saison-Eröffnungsspiel zwischen Titelverteidiger Kansas City Chiefs und den Houston Texans läuft in der Nacht vom 10. auf den 11. September ab 2:10 Uhr auf ProSieben und im Livestream auf ran.de.
Ab Sonntag, den 13. September gibt es dann wöchentlich wieder die geballte Ladung Live-Football.
Mit der fünften und finalen Folge von "Hard Knock Los Angeles" läutet ran Football ab 17:00 Uhr auf ProSieben MAXX den ersten von vielen "verdammten Sonntagen" ein.
Im Anschluss folgt ab 18 Uhr das Magazin #ranNFLsüchtig, ab 19 Uhr zwei Livespiele in voller Länge sowie ein Exklusivspiel auf ran.de.
Die Auswahl der Partien für den 1. Spieltag geben wir am Sonntag beim "ranNFLsüchtig Season Kickoff" auf ProSieben MAXX bekannt, die Begegnungen für die weiteren 16 Spieltage immer mittwochs gegen 8:30 Uhr auf ran.de.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

64

Montag, 7. September 2020, 19:43

Das Eröffnungsspiel Chiefs gegen Texans wird Donnerstag Nacht zwar auch schon übretragen - aber 2:10 Uhr ist jetzt keine schöne Zeit.

Aber am Sonntag kann man wieder zwei Spiele sehen - wie an jedem Sonntag in nächster Zeit.
Offiziell wird erst am Mittwoch bekanntgegeben, welche Spiele es sein werden.
Aber vorhin war zwischenzeitlich auf ran zu lesen dass es die Spiele
19:00 Uhr New England Patriots - Miami Dolphins und
22:25 Uhr New Orleans Saints - Tampa Bay Buccaneers
sein werden.

Ich freue mich schon drauf! :winken:
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

65

Mittwoch, 9. September 2020, 20:13

"Größer" als der Super Bowl: NFL-Start im Zeichen der Proteste

Nach flächendeckenden Anti-Rassismus-Protesten in anderen US-Ligen blickt Amerika gespannt auf den Saisonstart der NFL. Vor vier Jahren startete ein Football-Profi die Aktionen gegen Polizeigewalt. Die Liga geht auf ihre Spieler zu - und steht dennoch in der Kritik.

Zitat

Selten gab es mehr Fragezeichen vor dem Saisonstart der NFL. Dabei steht nicht nur im Fokus, wie sich Football-Altmeister Tom Brady nach zwei ruhmreichen Jahrzehnten bei den New England Patriots in seinem neuen Team schlägt. Oder wie Quarterback-Superstar Patrick Mahomes mit dem Druck des höchst dotierten Vertrags der Sport-Geschichte zurechtkommt. Selbst der Umgang mit der Coronavirus-Pandemie rückt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (MESZ) kurzzeitig in den Hintergrund. Wenn vor dem Auftakt von Titelverteidiger Kansas City Chiefs die ersten Töne des "Star-Spangled Banner" ertönen, blickt Amerika gespannt auf die Reaktionen von Spielern während der US-Hymne.
Zuletzt hatte es wegen erneuter Polizeigewalt gegen Schwarze flächendeckende Aktionen in anderen Sportarten bis hin zu Streiks gegeben, auch die NFL will ihre Profis bei Anti-Rassismus-Protesten unterstützen. Die Spieler dürfen auf ihren Helmen Aufkleber mit Namen von Opfern tragen, Schiedsrichter und Trainer werden Schriftzüge auf ihren Kappen präsentieren. In den Endzonen werden zudem die Schriftzüge "End Racism" ("Beendet Rassismus") und "It Takes All of Us" ("Es braucht jeden von uns") zu lesen sein. Spieler haben zudem das Recht, aus Protest auf Partien komplett zu verzichten.

"Dabei geht es nicht darum, den Super Bowl zu jagen"
"Werden wir die Welt verändern? Nein, absolut nicht", sagte Jason McCourty von den New England Patriots. "Aber ich denke, dass wir gesegnet und in der Situation sind, dass wir einen Unterschied machen können. Dabei geht es nicht darum, den Super Bowl zu jagen. Es ist größer als das. Wenn du das realisierst, kannst du dafür kämpfen, was du als richtig empfindest."

Der Fall Kaepernick
Diesen Kampf startete vor fast genau vier Jahren der damalige Star-Quarterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers, als er zunächst während der Hymne sitzen blieb und später kniete, um gegen Polizeibrutalität und Rassismus zu protestieren. "Ich wünschte, wir hätten früher zugehört", gestand NFL-Boss Roger Goodell zuletzt. Protestierende Spieler hatten sich immer wieder gegen den Vorwurf - unter anderem von US-Präsident Donald Trump - wehren müssen, dass sie unpatriotisch oder gegen das US-Militär seien.
Seit 2017 hat Kaepernick keinen Job mehr in der National Football League - und blieb auch vor dieser Saison ohne Anstellung. "Die Gesten der NFL gegen Rassismus sind bedeutungslos, solange Colin Kaepernick nicht unter Vertrag genommen wird", kommentierte die "USA Today" deshalb während der Saisonpause.

Covid-19-Tests
Damit überhaupt wieder gespielt werden kann, will die NFL Spieler und Betreuer mit Ausnahme der Spieltage weiter täglich auf Covid-19 testen. Während der Trainingscamps kam es zu keinen größeren Corona-Vorfällen, bis kurz vor Saisonstart gab es lediglich gut ein Dutzend positiver Tests bei den Teams. Vorbereitungsspiele wurden komplett gestrichen, 67 Profis verzichten wegen der Pandemie freiwillig auf die Saison - darunter viele Patriots-Spieler.
Zumindest zu Beginn der Saison werden nur in wenigen Arenen Zuschauer auf den Tribünen erlaubt sein, so beispielsweise bei den Chiefs zum Auftakt gegen die Houston Texans. Die von Oakland nach Las Vegas umgezogenen Raiders haben sogar bereits angekündigt, die komplette Spielzeit auf Fans zu verzichten.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

66

Sonntag, 13. September 2020, 19:03

Warum ein Football-Star ganz Amerika erstaunt

Zitat

In den vergangenen Wochen hat DeAndre Hopkins kaum geschlafen. Zur Ruhe gekommen ist er, wenn überhaupt, durch Meditation. Das ist ungewöhnlich für einen, der schon als Kind so ruhig und introvertiert war, dass er in großer Zahl Schnuller durchgekaut hat, statt zu schreien. „Nuk“ wird er deshalb heute genannt, der Football-Profi der Arizona Cardinals, in Anlehnung an eine bekannte Marke von Babyartikeln. Doch Hopkins’ Schlaflosigkeit hatte einen Grund.
Der Wide Receiver arbeitete einen neuen Vertrag für sich aus, ohne Agenten, ohne professionelle Berater. Nacht um Nacht saß er da, schlug Fachbegriffe in Büchern nach, feilschte an den Konditionen, versuchte seinen eigenen Wert zu beziffern. Das beachtliche Ergebnis: zwei weitere Jahre beim NFL-Team aus Glendale mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 54,5 Millionen Dollar, davon 42,75 Millionen Dollar (etwa 36 Millionen Euro) als Garantiesumme. Allein 27,25 Millionen Dollar erhält der 28-Jährige als sogenannten Unterschriftsbonus, als Handgeld quasi, direkt überwiesen.

Kein Zuckerschlecken
Als der Deal vor wenigen Tagen bekanntwurde, stand die amerikanische Sportwelt kopf. Nicht nur weil Hopkins seinen neuen Vertrag weitestgehend selbst mit seiner Franchise ausgehandelt hat. Cardinals-Geschäftsführer Steve Keim bezeichnete die intensiven Gespräche später als „nahezu einzigartig“ und „alles andere als ein Zuckerschlecken“. Hopkins würde damit auch zum bestbezahlten Spieler der National Football League, der nicht auf der zentralen und deshalb hochdotierten Quarterback-Position eingesetzt wird, lauteten die Schlagzeilen.
Doch die Sache hat einen Haken: Diese Annahme gilt nur vom Vertragsbeginn 2023 an. Bis dahin hat der Spitzenathlet, für viele einer der besten Wide Receiver der gesamten Liga, ohnehin noch einen Dreijahresvertrag in Arizona, wohin er erst kürzlich von den Houston Texans gewechselt ist. Dabei verdient Hopkins im Schnitt 13,3 Millionen Dollar pro Jahr, addiert mit den möglichen Gesamteinnahmen aus seinem neuen Vertrag ergibt sich so ein durchschnittliches Jahresgehalt von etwa 18,9 Millionen Dollar über die nächsten fünf Jahre. Und schon ist Hopkins nicht mehr der Spitzenverdiener, bis 2023 dürften in der kapitalgetriebenen NFL ohnehin noch höher dotierte Verträge anderer Spieler verhandelt werden.
Hopkins aber, der seinen Vater durch einen Verkehrsunfall im frühesten Kindesalter verlor und dessen dann alleinerziehende Mutter später bei einem Säureanschlag beinahe vollständig erblindete, sei es nicht um maximalen Ertrag gegangen, das betonte er immer wieder: „Ich wollte die Sache einfach selbst in die Hand nehmen. Zeigen, dass man Dinge selbst erledigen kann.“ Später, nach seiner Zeit als Profi, wolle er weiter im Football-Geschäft bleiben und sich hauptberuflich um Vertragsangelegenheiten kümmern. Da sei es jetzt eben „der richtige Zeitpunkt gewesen, all das zu lernen, was ich später hoffentlich einmal wissen muss“. An diesem Sonntag (22.25 Uhr MESZ) startet Hopkins mit den Cardinals gegen den Vorjahresfinalteilnehmer San Francisco 49ers in die neue NFL-Saison.

Link


Und ab jetzt: jeden verdammten Sonntag NFL American Football im Free TV! :thumbup: 8-)
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

67

Sonntag, 13. September 2020, 19:39

:thumbsup: Toller Einstand von Cam Newton als QB bei den Pats - gleich einen Touchdown selber erlaufen!
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

68

Dienstag, 15. September 2020, 20:52

Brady nach Bucs-Pleite bedient

Zitat

München - Im ersten Spiel für die Tampa Bay Buccaneers erlebt Tom Brady gegen die Saints einen bitteren Abend. Der Quarterback äußert danach harte Selbstkritik.

Erfolgloser Auftakt für Tom Brady bei den Tampa Bay Buccaneers: Der Quarterback-Superstar hat mit seinem neuen Team das erste Saisonspiel gegen die New Orleans Saints mit 23:34 verloren.
"Offensichtlich hatten sie mehr erfolgreiche Spielzüge als wir, und ich habe einige schlechte, schreckliche Ballverluste gehabt", konstatierte Brady nach seinem 325. Karrierestart, was einen neuen Rekord in der NFL-Geschichte bedeutete.
Dabei hatte es zu Beginn nach einem äußerst erfolgreichen Abend für den früheren Ausnahmespieler der New England Patriots ausgesehen: Mitte des ersten Viertels gelang dem 43-Jährigen ein Rushing Touchdown über zwei Yards.
Doch es dauerte nicht lange, ehe die Saints um Spielmacher Drew Brees ins Rollen kamen. Zwei Touchdowns von Alvin Kamara in weniger als eineinhalb Minuten drehten die Partie, und daran war Brady alles andere als unschuldig. Dem zweiten Touchdown des Running Backs ging nämlich eine Interception des Spielmachers voraus.
Und auch nach der Pause lief es nicht besser für TB12.

Zwei Interceptions von Brady
Nach nur zwei Minuten im dritten Viertel warf Brady erneut eine Interception - Saints-Cornerback Janoris Jenkins trug den Ball über 36 Yards in die Endzone- ein erneut bitterer Moment für den sechsmaligen Super-Bowl-Sieger.
Da half es auch nicht, dass er Tight End O.J. Howard und Wide Receiver Mike Evans jeweils mit einem Touchdown-Pass bedienen konnte, denn auch Drew Brees legte nach.
Neben Touchdowns und Interceptions sorgten auch viele Strafen für Aufsehen. Beide Teams verloren jeweils mehr als 100 Yards aufgrund von Penalties.

Bemerkenswert: Tight End und Ex-Patriots-Teamkollege Rob Gronkowski hatte insgesamt nur einen geringen Anteil am Spiel. Er fing lediglich zwei Pässe für insgesamt elf Yards.
Für Brady, der nur 23 von 36 Pässen an den Mann brachte, nannte die Gründe für die Niederlage. Es sei schwer zu gewinnen, "wenn man den Ball in dieser Art und Weise abgibt", betonte Brady: "Ich muss also offensichtlich einen noch viel besseren Job machen."
Für den Auftritt gebe es "keine Ausreden", so Brady weiter, "wir sind die Einzigen, die etwas dagegen tun können." Bereits in der vergangenen Woche hatte der Spielmacher versucht, die hohen Erwartungen an ihn und die Bucs zu dämpfen, und eingeräumt, dass er noch viel zu tun habe, um die Offensive von Headcoach Bruce Arians zu lernen.
Nach der ersten Saison-Partie wurde bereits klar, dass die NFC South mit Saints, Falcons und Panthers eine der schwersten Divisions ist.

49ers unterliegen Cardinals
Einen erfolglosen Abend erlebten unterdessen auch die San Francisco 49ers. Der Super-Bowl-Teilnehmer aus der vergangenen Saison verlor zuhause gegen die Arizona Cardinals mit 20:24. Entscheidender Mann bei den Cardinals war dabei Neuzugang DeAndre Hopkins, der zwar keine Punkte auf das Scoreboard brachte, jedoch mit Quarterback Kyler Murray überragend harmonierte.
14 Mal fand der Spielmacher den ehemaligen Texans-Profi und konnte damit 151 Yards überwinden. Unter anderem wurde durch einen Pass auf Hopkins der entscheidende Cardinals-Touchdown vorbereitet, ein Lauf von Kenyan Drake für ein Yard.
"Kyler arbeitet, als wäre es der letzte Tag auf dieser Erde. Was heute passiert ist, überrascht mich überhaupt nicht", gab sich Hopkins nach der Partie selbstbewusst.
Quarterback Murray verzeichnete einen Touchdown-Pass, aber auch einen Interception. Entscheidend konnte er seinem Team mit einem Rushing Touchdown im vierten Viertel helfen.
Sein Gegenüber Jimmy Garoppolo warf zwar zwei Touchdowns, für einen Sieg reichte es dennoch nicht. Vor allem Tight End George Kittle kam mit nur 44 Receiving Yards nicht auf sein gewohntes Niveau.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

69

Freitag, 18. September 2020, 22:13

NFL als „Sweet Home Alabama“
Zum dritten Mal in Folge hatte Alabama mit 53 Spielern die meisten ehemaligen College Spieler als Aktive am NFL Kickoff Roster, wie die Liga bekannt gab.
Link zu jeder Menge Statistik rund um die NFL
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

70

Montag, 21. September 2020, 19:08

Als erst zweiter Deutscher
NFL: Jakob Johnson erzielt Touchdown bei Patriots-Niederlage

Zitat

Der Stuttgarter American-Football-Profi Jakob Johnson hat in der NFL einen Touchdown-Pass gefangen. Damit hat sich der Offensivspieler des mehrmaligen Meisters in die Geschichtsbücher eingetragen.

Als erst zweiter deutscher Football-Profi hat der Stuttgarter Jakob Johnson einen Touchdown in der NFL erzielt. Bei der 30:35-Niederlage der New England Patriots gegen die Seattle Seahakws fing der als Fullback eingesetzte Johnson am Sonntagabend (Ortszeit) im dritten Viertel einen 1-Yard-Pass von Quarterback Cam Newton, der im Sommer den nach 20 Jahren abgewanderten Superstar Tom Brady ersetzt hatte, in der Endzone. Die sechs Punkte sorgten für den Zwischenstand zum 23:28.
Johnson ist damit der erste deutsche Offensivspieler, der einen Touchdown in der besten Football-Liga der Welt erzielte. Zuvor gelang das einzig Verteidiger Markus Kuhn für die New York Giants im Jahr 2014. Für Newton, wertvollster Spieler (MVP) der Saison 2015/16, war es der erste Touchdown-Pass im Trikot der Patriots.
Johnson spielt seine zweite Saison in der stärksten Football-Liga der Welt und war in Deutschland für die Stuttgart Scorpions in der GFL aktiv. Er erarbeitete sich seinen Platz bei den Patriots über ein Förderprogramm für internationale Spieler, das International Pathway Program (IPP). In seinem ersten NFL-Jahr hatte Johnson, der hauptsächlich als Blocker zum Einsatz kommt, einzig einen Pass für fünf Yards Raumgewinn gefangen.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

71

Montag, 21. September 2020, 20:53

San Francisco 49ers verlieren Nick Bosa mit Kreuzbandriss - auch Jimmy Garoppolo verletzt

Zitat

Die San Francisco 49ers haben offenbar einen Pyrrhus-Sieg über die New York Jets in Woche 2 (31:13) am Sonntag errungen. Sowohl Edge Rusher Nick Bosa als auch Quarterback Jimmy Garoppolo erlitten womöglich schwere Verletzungen.

Die schwerste Verletzung des Tages in den Meadowlands erlitt dabei Bosa. Der letztjährige Erstrundenpick zog sich nach Auskunft von Head Coach Kyle Shanahan wahrscheinlich einen Kreuzbandriss zu, der seine Saison wohl beenden würde.
Garoppolo wiederum erlitt in der ersten Hälfte des Spiels eine Knöchelverletzung und kam nach der Pause nicht zurück.Bei ihm handelt es sich offenbar um eine Stauchung des oberen Sprunggelenks. Seine Ausfallzeit könnten mehreren Medienberichten zufolge vier bis sechs Wochen betragen.
Für ihn übernahm im Spiel Nick Mullens, der damit wohl auch in den kommenden Wochen zum Einsatz kommen könnte.
Darüber hinaus verletzten sich bei den Niners auch noch Running Back Raheem Mostert und Defensive Lineman Solomon Thomas, beide ebenfalls mit Knieverletzungen. Bei ihnen stehen genauere Diagnosen aber noch aus.

Link


Ich befürchte, dass meine 49ers die Playoffs abschreiben können. :S:
Sicher werden sie noch das ein oder andere Spiel gewinnen. Aber bei der starken Division, in der die 49ers spielen, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Weiterkommen unter diesen (Verletzungs)Voraussetzungen möglich ist.

Schade! ;-(
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

72

Montag, 21. September 2020, 22:05

Falcons verlieren, weil sie offenbar die Regeln nicht kennen

Die Regeln in der NFL sind komplex - anscheinend versteht sie sogar manch Footballprofi nicht ganz. Beim Spiel zwischen den Atlanta Falcons und den Dallas Cowboys hatte das Folgen.

Zitat

In einem dramatischen NFL-Spiel haben die Atlanta Falcons am Sonntagabend einen 20-Punkte-Vorsprung aus der Hand gegeben. Beim 39:40 (29:10) gegen die Dallas Cowboys sorgte ein kurioser Onside-Kick rund zwei Minuten vor dem Ende der Partie für die Entscheidung.
Nach einem Touchdown zum 37:39 versuchten die Cowboys, bei nur noch 1:49 Minuten Restspielzeit im Ballbesitz zu bleiben. Dazu spielte Cowboys-Kicker Greg Zuerlein den Ball flach und mit wenig Tempo in Richtung des gegnerischen Returning-Teams. Anders als Zuerleins Teamkollegen, die den Ball erst nach zehn Yards berühren durften, hätten die Falcons-Spieler den Ball zu jeder Zeit aufnehmen dürfen. Stattdessen ließen sie ihn passieren, offenbar in dem Glauben, die Zehn-Yard-Grenze gelte auch für sie.
So entwickelte sich ein groteskes Bild mit abwartenden, fast scheuen Spielern. Erst als sich ein Cowboys-Spieler auf den Ball warf, stürzten die Falcons hinterher.
Der sogenannte Onside-Kick ist ein Trickspielzug und eine Variante des Kicks, bei dem ein Team den Ball nach einem Touchdown zurück zum Gegner schießt. In der Regel versucht der Kicker dabei, den Ball so weit wie möglich an die gegnerische Endzone zu schießen, um dem Gegner eine schlechte Feldposition zu überlassen.
Beim Onside-Kick aber versucht der Kicker den Ball so zu schießen, dass ihn seine Mitspieler dem Gegner prompt wieder abnehmen. Der Spielzug ist mit einigem Risiko verbunden: Die Mannschaft, die den Kick ausführt, darf den Ball erst nach einer Distanz von zehn Yards aufnehmen. Der Gegner darf das sofort. Verliert das "kickende" Team den Ball, kommt der Gegner demnach in einer guten Feldposition an den Ball. Und dass es den Ball verliert, ist die Regel - in der vergangenen Spielzeit waren nur rund 13 Prozent der Versuche erfolgreich.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

73

Dienstag, 22. September 2020, 20:32

Corona-Verstöße! Strafen gegen NFL-Teams und Head Coaches

Drei NFL-Teams und ihre Head Coaches sind wegen Verstößen gegen die Corona-Richtlinien mit Geldstrafen belegt worden. Zudem gesteht ein NFL-Trainer, dass er bereits am Corona-Virus erkrankt war.

Zitat

Die NFL hat drei Teams und ihre Head Coaches wegen Verstößen gegen die Corona-Richtlinien mit Geldstrafen in Höhe von insgesamt mehr als einer Million Dollar belegt. Das berichtet das "NFL-Network".
Demnach sollen die Denver Broncos, die San Francisco 49ers und die Seattle Seahawks jeweils zu einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 Dollar (212.000 Euro) verurteilt worden sein. Zudem wurden Vic Fangio (Broncos) sowie Kyle Shanahan (49ers) und Pete Carroll (Seahawks) ebenfalls jeweils mit einer Geldstrafe von 100.000 Dollar (85.000 EUR) belegt. Die drei Trainer hatten während ihrer Spiele am vergangenen Wochenende gegen die Maskenpflicht verstoßen.

Auch anderen Teams drohen Strafen
Diese Strafen könnten der Anfang von noch weiteren sein. So spekuliert "ESPN", dass Bill Belichick von den New England Patriots eine saftige Geldstrafe bekommen könnte. Zudem trugen auch Sean Payton von den New Orleans Saints und Jon Gruden von den Las Vegas Raiders im Montagnachtspiel die Masken nur sehr spärlich.
"Ich versuche mein Bestes. Ich möchte in diesen Situation einfach so gut wie möglich mit den Spieler kommunizieren. Sollte ich daher bestraft haben, werde ich die Strafe zahlen, aber ich bin sehr sensibel bei dem Thema und möchte mich entschuldigen", sagte Gruden nach dem Spiel und gestand auch, dass er bereits am Corona-Virus erkrankt war.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

74

Montag, 28. September 2020, 20:43

Sechs Teams siegen zum dritten Mal

Sechs Teams sind in der US-Football-Liga NFL nach drei absolvierten Partien bisher mit einer makellosen 3:0-Bilanz unterwegs. Nicht alle von ihnen sind realistische Titelanwärter, einige aber schon.

Zitat

Die Green Bay Packers, bei denen der Deutsch-Amerikaner Equanimeous St. Brown verletzungsbedingt fehlte, setzten sich am Sonntag (27.09.2020/Ortszeit) mit 37:30 bei den New Orleans Saints durch und sind in diesem frühen Stadium durchaus ein ernstznehmender Anwärter auf den Super Bowl. Spielmacher Aaron Rodgers gelangen drei Touchdown-Zuspiele und Pässe für insgesamt 283 Yards.

Seahawks, Bills und Steelers mit Titelambitionen
Neben den Packers sind auch die Buffalo Bills (35:32 gegen die Rams), die Pittsburgh Steelers (28:21 gegen Houston) und die Seattle Seahawks (37:30 gegen Dallas) noch ungeschlagen und haben Titelambitionen. Die Tennessee Titans (31:30 über Minnesota) und die Chicago Bears (30:26 nach deutlichem Rückstand gegen die Atlanta Falcons) stehen auch bei 3:0, sind in Sachen Meisterschaft aber eher ein Geheimtipp.
Zwei Favoriten haben ebenfalls noch nicht verloren, duellieren sich aber erst in der Nacht zu Dienstag (MEZ): Meister Kansas City Chiefs und die Baltimore Ravens.

49ers siegen trotz Verletzungspech
Bei den ohnehin schon geplagten San Francisco 49ers verletzte sich Mark Nzeocha am Oberschenkel und konnte gegen die New York Giants nicht mehr mitwirken. Der letztjährige Finalteilnehmer aus Kalifornien gewann aber dennoch souverän mit 36:9 und steht bei zwei Siegen und einer Niederlage.
Auch ohne seine zahlreichen verletzten Stars wie Jimmy Garoppolo und Nick Bosa hatten die 49ers keine Probleme. Quarterback Nick Mullens überzeugte als Garoppolo-Ersatz, brachte 25 seiner 36 Pässe über insgesamt 343 Yards an den Mann und sorgte dabei im letzten Viertel mit einem 19-Yard-Zuspiel auf Jeff Wilson jr. auch für einen Touchdown.

Patriots überzeugen weiterhin
Quarterback-Superstar Tom Brady behielt mit den Tampa Bay Buccaneers zum zweiten Mal nacheinander die Oberhand (28:10 bei den Denver Broncos). Beim Duell Pittsburgh gegen die Houston Texans standen mit J. J. (Texans), T. J. und Derek Watt (beide Pittsburgh) übrigens gleich drei Brüder auf dem Feld.
Die New England Patriots bezwangen etwas früher am Tag die zuvor noch ungeschlagenen Las Vegas Raiders mit 36:20. Am Ende eines ausgeglichenen ersten Viertels brachte Raiders-Kicker Daniel Carson die Gäste mit einem Field Goal in Führung. Mit zwei eigenen Field Goals sowie einem Touchdown-Pass von Newton auf Rex Burkhead drehte New England die Partie vor der Pause und baute die Führung im dritten Viertel auf 23:10 aus.
Ein weiterer Lauf von Burkhead sowie Deatrich Wise nach einem Ballverlust der Raiders in der eigenen Endzone sorgten im letzten Durchgang für die Vorentscheidung, ehe Hunter Renfrow einen Pass vom insgesamt guten Raiders-Quarterback Derek Carr zum 36:20-Endstand verwertete. New England hat damit beide Heimspiele gewonnen und eine Bilanz von 2:1-Siegen.

Bills entscheiden Topspiel für sich
Die Cleveland Browns haben nach einem 34:20 gegen das Washington Football Team mit 2:1-Siegen zum ersten Mal seit 2014 zu einem Zeitpunkt der Saison eine positive Bilanz.
In einem Duell zweier bis dahin ungeschlagener Teams hatten die Buffalo Bills gegen die Los Angeles Rams das bessere Ende für sich. 15 Sekunden vor Schluss gelang Tyler Kroft auf Pass von Quarterback Josh Allen der entscheidende Touchdown beim 35:32-Sieg. Zuvor hatten die Rams mit vier Touchdowns in Folge einen 3:28-Rückstand eine 32:28-Führung gedreht, ehe die Bills doch das letzte Wort hatten.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

75

Dienstag, 29. September 2020, 21:33

Chiefs schlagen Ravens: Mahomes knackt Rekord

Rekordjäger Patrick Mahomes hat mit dem Titelverteidiger Kansas City Chiefs das NFL-Duell der Quarterback-Superstars gegen Lamar Jackson gewonnen.

Zitat

Rekordjäger Patrick Mahomes hat mit dem Titelverteidiger Kansas City Chiefs das NFL-Duell der Quarterback-Superstars gegen Lamar Jackson klar gewonnen. Die Chiefs siegten in der Nacht zum Dienstag bei den Baltimore Ravens mit 34:20 und sind nach drei Spieltagen eines von sieben Teams mit perfekter Bilanz.
Mahomes (25), der in den kommenden zehn Jahren eine halbe Milliarde Dollar verdienen wird, warf vier Touchdowns und erlief den fünften selbst. Mit 385 Yards stieg er zum schnellsten Quarterback in der Geschichte der National Football League auf, der mehr als 10.000 Yards erworfen hat (34 Spiele, davor Kurt Warner/36).
Jackson enttäuschte mit nur 97 Pass-Yards und einem Touchdown, die Ravens stehen bei 2:1 Siegen.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Otto

Moderator

  • »Otto« ist männlich
  • »Otto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 902

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Wohnort: Niederrhein

  • Private Nachricht senden

76

Dienstag, 29. September 2020, 23:07

Teams beklagen viele Ausfälle
Verletzungs-Desaster setzt NFL unter Druck

Zitat

Trotz der Corona-Krise wurde der Saisonstart in der NFL nicht verschoben. Die Vorbereitung war aber kürzer. Das spüren die Fans jetzt, denn ein Spieler nach dem anderen fällt verletzt aus. Die Folgen sind groß.

Einige Tage zuvor hatte Tarik Cohen einen neuen Vertrag bei den Chicago Bears unterschrieben. Drei Jahre für über 18 Millionen US-Dollar sollte der wendige Runningback kassieren. Nun stand er am Sonntag wieder auf dem Rasen. Mit seinen Bears war er bei den Falcons aus Atlanta zu Gast. Es sollte der dritte Sieg im dritten Spiel werden für das Team aus dem Bundesstaat Illinois. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd klappte es auch mit dem Sieg, doch für Cohen endete die Partie vorzeitig. Verletzt wurde der 25-Jährige ausgewechselt. Diagnose: Kreuzbandriss. Ergebnis: Saisonaus.

Mehrere Superstars betroffen
Das Schicksal von Tarik Cohen ist kein Einzelfall. Kreuzbandrisse sind, so muss man es in der NFL ausdrücken, aktuell an der Tagesordnung. Superstars wie Saquon Barkley (New York Giants) oder Nick Bosa (San Francisco 49ers) fallen ebenfalls die Saison aus. Insgesamt gibt es bereits mindestens 24 Fälle von Kreuzbandrissen – nach nur drei Spieltagen. Ein absurd hoher Wert, der die Zahl der Kreuzbandrisse bereits aus dem kompletten Vorjahr übersteigt. Nach 16 Spieltagen hatten 2019/20 "nur" 21 Spieler einen Kreuzbandriss.
Die Zahl könnte sogar noch höher liegen, doch nicht jedes Team kommuniziert die konkreten Verletzungen ihrer Spieler. Manchmal ist nur von "Knie" die Rede, wenn ein Spieler ausfällt. Es ist ein Desaster für die NFL, die um jeden Preis die Saison stattfinden lassen wollte. Warnungen von Spielern oder medizinischen Experten fanden wenig Anklang, die Saison fand trotzdem statt.

Der Fehler der Liga
Die Corona-Krise verkürzte die Vorbereitung, Testspiele gab es nicht. Die Spieler wurden zum ersten Spieltag ins kalte Wasser geworfen. Zu viel Belastung für die Akteure, die im Training mit weniger Körperkontakt agieren. Das Resultat: die besagten Verletzungen.
Der Trend ist für Spieler und Trainer besorgniserregend. Wer am Ende der Saison Meister wird, wird sich womöglich auch dadurch entscheiden, wer die wenigsten Verletzungen zu beklagen hat. Für Vorjahresfinalist San Francisco wird es dieses Jahr genau deshalb schwer. Die Verletztenliste bei den 49ers ist lang. Häufigster Fall von Verletzungen? Kreuzbandrisse (5).

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto