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Mittwoch, 12. Januar 2022, 20:23

Cornerback von Stuttgart Surge erhält Chance auf Kaderplatz
Der nächste Deutsche in der NFL? Dabo nimmt am "Pathway Program" teil

Zitat

Der Reutlinger Marcel Dabo (22) ist für das "International Pathway Program" der NFL ausgewählt worden - und hat nun die Chance, den gleichen Weg wie Jakob Johnson zu gehen.

Wie die NFL am Dienstag bekanntgab, ist Dabo einer von 13 Spielern aus neun Nationen, die für die diesjährige Ausgabe des Programms nominiert wurden. Für den aus Reutlingen stammenden Cornerback ist es eine Art Geburtstagsgeschenk - am Montag wurde er 22 Jahre alt.
Am Ende des Auswahlprozesses ergattern vier Spieler einen Platz im Practice Squad eines NFL-Teams und haben auf diese Weise die Chance, sich für die NFL zu empfehlen. Diesen Weg war auch Fullback Jakob Johnson aus Stuttgart gegangen, der am kommenden Wochenende mit den New England Patriots in die Play-offs einsteigen wird. Außer Johnson haben sich bislang aber nur wenige Spieler aus dem seit 2017 bestehenden "Pathway Program" nachhaltig in der NFL durchsetzen können.
Dabo unternimmt nun den schwierigen Anlauf, den Sprung zu schaffen. Der junge Cornerback lief zuletzt für Stuttgart Surge in der neu gegründeten European League of Football (ELF) auf, wurde in der Premierensaison der Liga direkt ins All-Star-Team berufen und zum Defensive Rookie Of The Year gewählt. Bereits 2021 hatte er am "International Combine" der NFL teilgenommen.

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Mittwoch, 12. Januar 2022, 22:53

Gerichtsurteil: Verkauf von Denver Broncos rückt näher
Ein möglicher Verkauf der Denver Broncos ist durch ein Gerichtsurteil deutlich wahrscheinlicher geworden. Zuvor hat eine brisante Klausel ein echtes Wettbieten verhindert.

Zitat

Ein möglicher Verkauf der Denver Broncos ist durch ein Gerichtsurteil wahrscheinlicher geworden.

Ein Gericht in Denver urteilte am Dienstag, dass es keine Möglichkeit gibt, mit einem ersten Kauf-Angebot für die Franchise gleichzuziehen. Genauer gesagt geht es um die Vereinbarung zwischen Edgar F. Kaiser Jr. und Patrick D. Bowlen, diese ist laut Gericht "nicht mehr länger gültig".
Kaiser hatte 1984 das Team an Bowlen verkauft und sich dabei eine Klausel festschreiben lassen, die ihm ermöglicht, mit jedem Kauf-Angebot für die Broncos gleichzuziehen. Im weiteren Verlauf hätte er dann für einen deutlich höheren Preis die Franchise weiterverkaufen können. Dieser Passus ist nun Geschichte.
Wie Präsident Joe Ellis erklärte, wollen sich die Broncos in Kürze zum Thema Eigentümer äußern. Vieles deutet darauf hin, dass die Franchise zum Verkauf steht. Ohne die Klausel wird wahrscheinlich ein echtes Wettbieten um das Team aus Colorado entstehen.

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Donnerstag, 13. Januar 2022, 22:44

Nach zwei Jahren in der Verantwortung
Jetzt also doch: Giants entlassen Head Coach Judge

Zitat

Es sei "im besten Interesse unserer Franchise, in eine andere Richtung zu gehen", wurde Giants-Präsident John Mara am Dienstagabend (Ortszeit) zitiert. Zunächst hatte es noch so ausgesehen, dass Judge trotz großer medialer Kritik seinen Posten für ein weiteres Jahr werde behalten dürfen. Den "Black Monday" als traditionellen Tag der NFL-Trainerentlassungen hatte der 40-Jährige noch überstanden, nur der ebenfalls heftig kritisierte General Manager Dave Gettleman war zurückgetreten.
Nun gaben die Verantwortlichen wohl doch auch ein Stück weit dem großen öffentlichen Druck nach, der sich aus Judges schlechter Bilanz in seinen zwei Jahren als Head Coach ergeben hatte. Nur zehn von 33 Spiele unter seiner Ägide konnten die Giants gewinnen, beim 7:22 im letzten Saisonspiel gegen das Washington Football Team war das Team vom eigenen Publikum ausgebuht worden. Vor allem eine Weiterentwicklung von Quarterback Daniel Jones war Judge nicht gelungen.
Judge hatte das Amt in New York 2020 angetreten. Zuvor war er Special Teams Coordinator bei den New England Patriots.

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Samstag, 15. Januar 2022, 20:57

NFL ROY-Finalisten: Mit Ja'Marr Chase und Mac Jones, aber ohne Amon-Ra St. Brown
Die NFL hat die Finalisten für den "Rookie of the Year"-Award bekannt gegeben. Trotz einer sehr guten zweiten Saisonhälfte hat es Amon-Ra St. Brown nicht in die engere Auswahl geschafft.

Zitat

Die NFL hat die sechs Finalisten für den "Pepsi Rookie of the Year"-Award bekannt gegeben. Amon-Ra St. Brown hat es aus deutscher Sicht leider nicht in die Auswahl geschafft.
Ja'Marr Chase (Cincinnati Bengals), Mac Jones (New England Patriots), Jaylen Waddle (Miami Dolphins), Najee Harris (Pittsburgh Steelers), Micah Parsons (Dallas Cowboys) oder Kyle Pitts (Atlanta Falcons). Einer dieser sechs wird mit dem Titel "Rookie of the Year" ausgezeichnet werden.
Als Favoriten gelten Ja'Marr Chase und Mac Jones. Chase hatte während der regulären Saison mehrere Rekorde gebrochen. In Woche 17 stellte er mit 266 Receiving Yards zudem eine neue Rookie-Bestmarke auf. Der 21-Jährige, der von den Cincinnati Bengals, mit dem fünften Pick des NFL-Draft ausgewählt wurde trifft in den Playoffs auf die Las Vegas Raiders.
Auch sein ärgster Konkurrrent Mac Jones erreichte in seiner ersten Profi-Saison direkt die Playoffs. Auf den Quarterback der New England Patriots wartet die Partie gegen die Buffalo Bills.
Fans auf der ganzen Welt können ihren Favoriten unterstützen, indem sie einen Tweet mit dem Namen des Spielers absetzen. Zusätzlich muss der Tweet mit dem Hashtag #PepsiROY versehen sein. Neben dem "Pepsi Rookie of the Year" vergibt auch die "Associated Press" noch einen Award für den besten Rookie. Dabei stimmen ausgewählte Journalisten ab. Auch bei dieser Wahl dürfte St. Brown allerdings nur Außenseiterchancen haben.
Der Sieger wird während der Super-Bowl-Woche verkündet. Im vergangenen Jahr gewann Justin Herbert, der zusätzlich auch die Wahl der "Associated Press" gewann.

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Samstag, 15. Januar 2022, 23:58

Die erstaunliche Entwicklung des Jakob Johnson

Zitat

Nicht nur die Haare haben sich verändert. Jakob Johnson ist breiter geworden, schwerer, wuchtiger. Seine Aufgaben: vielfältiger, wichtiger. Seit seinem spektakulären und für viele überraschenden Aufstieg in die beste Football-Liga der Welt, quasi aus dem Nichts, hat sich vieles getan im Leben des Stuttgarters, der einst am Rand des schwäbischen Talkessels das Footballspielen lernte und jetzt auf einer der größten Sportbühnen der Welt um einen der größten Sporttitel kämpft.
Als er vor drei Jahren den Sprung schaffte in die National Football League (NFL), weg von den Stuttgart Scorpions in der zuweilen amateurhaften Bundesliga hin zu den New England Patriots, einer der bisher erfolgreichsten Mannschaften im amerikanischen Sport und so etwas wie die Eliteschmiede für Football-Athleten, konnte sich Johnson das alles selbst kaum vorstellen. Schüchtern wirkte er da in Gesprächen, zurückhaltend. Zielstrebig war er schon immer, ja – das sagen auch die, die ihn lange kennen –, doch in diesem Moment, da war alles so groß, da ging alles so schnell, und über allem stand das Gefühl: Sehr wahrscheinlich stoße ich hier sehr schnell an meine Grenzen. Sehr wahrscheinlich ist dieser Traum bald wieder vorbei.
Mitnichten. Jakob Johnson hat alle, einschließlich sich selbst, eines Besseren belehrt.

Trainieren, während andere noch schlafen
Mittlerweile hat der Offensivspieler seine dritte Saison hinter sich, und er hat seinen Platz gefunden. Mehr noch: Er hat sich bei einer der besten Mannschaften der NFL, die zuletzt für 20 Jahre gemeinsam mit Quarterback-Star Tom Brady regelmäßig das Nonplusultra des American Football war, etabliert. Mit Pünktlichkeit, harter Arbeit und der richtigen Einstellung, so zumindest nennt es Sebastian Vollmer, selbst für viele Jahre Profi bei den Patriots und Gewinner von zwei Super Bowls, gegenüber der F.A.Z. Das seien Tugenden, die gut ankommen bei Cheftrainer Bill Belichick, der als bester Footballtrainer überhaupt gilt und der Johnsons Entwicklung von Anfang an aufmerksam verfolgt hat.
„Jakob ist an Trainingstagen oft vor allen anderen da. In dieser Zeit, in diesen ein, zwei Stunden kann er viel lernen, während andere noch schlafen“, erklärt Vollmer, der heute als Botschafter der Patriots und der NFL für Deutschland arbeitet, Johnsons großen Entwicklungssprung heraus aus der reinen Trainingsgruppe rein in den Kader – und dort vom zunächst nur sporadisch eingesetzten Außenseiter hin zum Stammspieler, der längst auch in seiner verbalen Außendarstellung zugelegt hat.
Die sichtbar zugelegte Muskelmasse, also das „gute Gewicht“, wie es Vollmer, in seiner Karriere selbst einst an die 150 Kilogramm schwer, nennt, ist dabei aber nur ein Schlüssel zum Erfolg. Der andere, und in Johnsons Position vielleicht sogar wichtigere, ist die mentale Entwicklung – von einem unerfahrenen, aber wissbegierigen Deutschen hin zu einem Vollblut-Profi (mit nun rot gefärbten Haaren), der bereit ist, für sein Team alles in die Waagschale zu werfen, auch sich selbst.
In New England spielt Johnson als sogenannter Fullback, also eine Art Vorblocker für den Runningback. Dabei muss er in kürzester Zeit verschiedenste Laufwege auf den Zentimeter genau umsetzen und wie ein Prellbock die gegnerischen Defensivspieler daran hindern, das Laufspiel der Patriots entscheidend zu stören. „Er trifft auf dem Feld regelmäßig auf die größten und stärksten Menschen der Welt“, erklärt Vollmer. „Dazu muss man erst mal bereit sein. Zu sagen: ‚Okay, wir laufen jetzt aufeinander zu, treffen uns mit voller Wucht in der Mitte und schauen, wer stehen bleibt.‘“

Vollmer: Johnson bleibt in der NFL
Diese äußerst wichtige Aufgabe anzunehmen – Fullbacks kommen meist in zentralen Spielsituationen und vornehmlich kurz vor der gegnerischen Endzone zum Einsatz – bedeutete große Herausforderungen für den Sohn eines amerikanischen Vaters und einer deutschen Mutter. Zumal er nach dem verletzungsbedingten Karriereende seines Vorgängers James Develin in große Fußstapfen trat; Develin war für viele Jahre einer der besten Spieler der gesamten NFL auf dieser Position.
Doch Johnson, von dem Belichick vor drei Jahren noch behauptete, dass er es sich kaum vorstellen könne, dass er es in den Patriots-Kader schaffe, hat sich reingearbeitet in diese Rolle, hat sich reingekämpft, ist zum tone setter geworden. Und zählt nun zu den zentralen Figuren in New Englands Offensive, die nach Bradys Abgang vor zwei Jahren und einem kurzen Zwischentief nun wieder zu den Besten der Liga gehört. An diesem Sonntag (2.15 Uhr MEZ bei ProSieben und DAZN) steht die erste Runde der Play-offs an, Gegner sind die Buffalo Bills.
Dass Johnson einer ist, der mit dem Ball auch selbst sehr gut laufen und ihn auch einigermaßen gut fangen kann, kurz: variabel ist, freut seinen Trainer, der den Deutschen mittlerweile lobt, wann immer er kann, umso mehr. „Je mehr Positionen du spielen kannst, desto wichtiger bist du für Belichick und das Team“, sagt Vollmer. Genau das könnte für Johnson nun eine entscheidende Bedeutung bekommen: Sein Vertrag läuft nach dieser Saison aus. Endet dann der große Traum? Vollmer hat eine klare Meinung: „Jakob wird weiter in der NFL bleiben.“ Bei den Patriots? „Ich würde es mir wünschen.“

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Sonntag, 16. Januar 2022, 18:03

Spannung bis in die Schluss-Sekunden: Bengals beenden ihren Play-off-Fluch
Die Cincinnati Bengals haben nach 31 Jahren wieder ein Play-off-Spiel in der NFL gewonnen. Beim 26:19 über die Las Vegas Raiders musste das Team aus Ohio aber bis zum Ende zittern.

Zitat

Als die Cincinnati Bengals zum letzten Mal ein Play-off-Spiel gewonnen hatten, war Joe Burrow noch nicht auf dieser Welt - und sehr viele seiner Teamkollegen auch nicht. 31 Jahre nach einem 41:14 über die schon längst nicht mehr existenten Houston Oilers hat nun der 25 Jahre alte Burrow das chronisch erfolglose Franchise tatsächlich wieder zu einem Erfolg geführt.
Die kongeniale Verbindung von Burrow und Ja'Marr Chase, die an der Louisiana State University 2019 zu einer der erfolgreichsten College-Saisons aller Zeiten geführt hatte, stellten die beiden auch in ihrem ersten Play-off-Spiel eindrucksvoll zur Schau. Immer wieder suchte der junge Quarterback seinen noch jüngeren Passempfänger.

Bengals kontrollieren, Raiders bleiben dran
In der Endzone warf er dann weitere Mitglieder seines reichlich bestückten Waffenarsenals an: Den ersten Touchdown der Partie feuerte er zu Tight End C.J. Uzomah, den zweiten dann mit einem spektakulären Roll-Out-Pass auf Receiver Tyler Boyd. Allerdings hätte dieser Score wohl nicht zählen dürfen, da ein Schiedsrichter noch während des Spielzugs abgepfiffen hatte, der Referee hatte Burrow fälschlicherweise im Seitenaus gesehen hatte.
Burrow erhielt aber auch Unterstützung seiner Defense, die ein Fumble von Raiders-Quarterback Derek Carr erzwang und diesen auch sonst häufig unter Druck setzte. So kontrollierten die Bengals die erste Hälfte klar, Carr schlug aber kurz vor der Halbzeit mit einem Touchdown-Pass auf Zay Jones zurück und hielt die Raiders in seinem ersten Play-off-Spiel damit in Schlagdistanz - zur Pause führten die Bengals mit 20:13.

Pratt passt im entscheidenden Moment auf
In der zweiten Halbzeit gelang es den Raiders dann besser, Burrow unter Druck zu setzen - auch wenn dieser immer wieder den überragenden Chase fand (9 Catches, 116 Yards) fand. Weil auch die Raiders in der Red Zone keine Durchschlagskraft hatten, tauschten die Teams bis tief in die Schlussphase nur Field Goals aus.
Zwei Minuten vor Ende bekamen Carr und die Raiders mit sieben Punkten Rückstand aber tatsächlich noch einmal die Chance auf einen ausgleichenden Drive. Der Quarterback führte sein Team bis an die 9-Yard-Linie, hatte 17 Sekunden vor Schluss noch einen Versuch übrig - doch den fing Bengals-Linebacker Germaine Pratt an der Goal Line ab und beendete damit endgültig die Durststrecke Cincinnatis. Die Bengals werden am kommenden Wochenende erstmals seit 1991 wieder in der Divisonal Round antreten.

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War nicht unbedingt ein schönes Spiel und in der 2. Halbzeit mit einigen Nickligkeiten und Flaggen behaftet - aber ungemein spannend!
Über die Gültigkeit eines der Touchdowns der Bengals diskutiert das Netz weiterhin.
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Sonntag, 16. Januar 2022, 18:43

Klatsche gegen die Bills – Patriots chancenlos in den Playoffs
Die New England Patriots sind ein vom Erfolg verwöhntes Team in der NFL. Aber die große Zeit ist vorbei, in den Playoffs gegen die Buffalo Bills kassierten sie eine heftige Niederlage.

Zitat

Der deutsche Footballprofi Jakob Johnson ist mit den New England Patriots in den Playoffs der US-Profiliga NFL gescheitert. Der sechsmalige Super-Bowl-Champion war beim 17:47 gegen die Buffalo Bills ohne jede Chance. »Wir konnten einfach nicht mithalten«, sagte Coach Bill Belichick, der die höchste Niederlage seit seinem Amtsantritt im Jahr 2000 verkraften musste.
Überragender Mann bei Buffalo war Josh Allen, der mit fünf Touchdown-Pässen für einen Playoff-Rekord der Bills sorgte. Schon zur Pause stand es 27:3. Für Johnson, 27 Jahre alter Fullback aus Stuttgart, ist die Saison damit beendet.

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Sonntag, 16. Januar 2022, 20:00

Touchdown von Joe Burrow gegen die Raiders irregulär? NFL verweigert die Aussage
Im Playoff-Spiel zwischen den Cincinnati Bengals und den Las Vegas Raiders kam es zu einem Touchdown, der nicht hätte zählen dürfen. Die Schiedsrichter entscheiden kontrovers, die NFL hält sich raus.

Zitat

Es war eigentlich ein ziemlich beeindruckender Moment im Wild Card Game zwischen den Cincinnati Bengals und den Las Vegas Raiders.
Weniger als zwei Minuten vor der Halbzeit rollte Bengals-Quarterback Joe Burrow in Richtung rechte Seitenlinie. Nur Zentimeter vor selbiger angekommen, warf der Spielmacher den Ball über zehn Yards hinweg zu seinem Wide Receiver Tyler Boyd in die Endzone. Touchdown.
Doch so einfach war und ist es nicht. Denn was auf dem Feld herrschte, war nicht etwa pure Freude, sondern vor allem eines: Verwirrung.

Burrow beim Wurf klar im Feld
Verwirrung aufgrund eines zu frühen Pfiffs von Linienrichter Mark Steinkerchner. Der Offizielle, das zeigen Wiederholungen, betätigte seine Pfeife noch während der Ball in der Luft war. Anzeigen wollte der Referee damit schlicht und ergreifend, dass Burrow im Moment seines Wurfes bereits im Seitenaus stand - was mitnichten der Fall war.
Klar ersichtlich ist ebenfalls, dass diverse Spieler der Raiders aufgrund des Pfiffs stehen blieben und nicht mehr versuchten, Boyd am Passfang zu hindern. Und das nicht ohne Grund. So besagen die NFL-Regeln ganz klar, dass ein Spielzug beendet ist, wenn ein Schiedsrichter pfeift. Dennoch werteten die Offiziellen den Passfang im Anschluss als Touchdown.
Die Entscheidung sorgte auf dem Spielfeld und unter den Fans für kontroverse Diskussionen - an denen sich die NFL, vermutlich um ihre Schiedsrichter zu schützen, erst gar nicht beteiligen wollte. So hielt sich die Liga aus der Angelegenheit heraus und wollte laut Tom Pelissero vom "NFL Network" keinen Kommentar dazu abgeben.

Touchdown laut Regeln irregulär
Stattdessen überließ man das Wort Ex-NFL-Referee Terry McAulay, der als Regelexperte beim übertragenden TV-Sender "NBC" arbeitet. Dieser hatte bereits während der Übertragung klargestellt: "Die Regel besagt, dass es bei diesem Play keinen Touchdown geben kann."
Untermauert wird diese Aussage durch das Regelwerk. "Wenn ein Offizieller fälschlicherweise pfeift, während der Ball im Spiel ist, ist der Ball sofort tot", steht dort geschrieben.
Entschieden wurde dennoch anders, was Walt Anderson, der Senior Vice President of Officiating, im Gespräch mit Journalisten so erklärte: "Sie (die Referees, Anm. d. Red.) waren nicht der Meinung, dass der Pfiff ertönte, bevor der Receiver den Ball gefangen hatte."
Deshalb wurde der Spielzug als abgeschlossen betrachtet und lediglich überprüft, ob sich Burrow beim Wurf oder Boyd beim Passfang außerhalb des Feldes befunden hatten.

Raiders-Coach geht nicht auf Call ein
Auch wenn sämtliche Wiederholungen die Erklärung der Referees in Frage stellen, Raiders-Interimscoach Rich Bisaccia wollte nach der knappen 19:26-Pleite und dem damit verbundenen Playoff-Aus nicht weiter auf den Vorfall eingehen.
"Wir müssen das hinter uns lassen. Nächste Frage", erklärte er im Gespräch mit "NBC". Und weiter: "Ich habe genug Probleme mit meinem Job, da kann ich nicht auch noch die Schiedsrichterrolle übernehmen."
Der Pfiff des Linienrichters erwies sich also gleich in doppelter Hinsicht als unglücklich. So war er nicht nur inhaltlich falsch - Burrow befand sich beim Pass klar im Feld -, sondern sorgte auch noch für einen eigentlich ungültigen Touchdown.
Das Rückgängigmachen eines irrtümlichen Pfiffs sehen die Regularien der NFL aber nicht vor.

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Sonntag, 16. Januar 2022, 22:17

Dann schaun wir mal, welcher Otto heute gewinnt.
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Montag, 17. Januar 2022, 08:49

Texas Otto hat sich selber geschlagen, sooooo viele Flaggen.
Nichtsdestotrotz ein gutes Spiel der 49`ers.
Würde mich freuen wenn es auch gegen die Käseköpfe reicht.
times

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Montag, 17. Januar 2022, 19:03

Cowboys verlieren nach kuriosem Schiedsrichterrempler in Schlusssekunden
Nie bekam ein Team in den NFL-Playoffs mehr Strafen als die Cowboys gegen die 49ers. Das war aber nicht der einzige Grund, warum sie mit den Schiedsrichtern haderten.

Zitat

In einer kuriosen Schlussphase haben die San Francisco 49ers in den NFL-Playoffs bei den Dallas Cowboys gewonnen. Beim 23:17 (16:7) in der Nacht auf Montag trennte die Cowboys nach einer wilden Partie nur ein Touchdown vom Sieg, ehe die Zeit beim letzten Spielzug herunterlief.
Dabei war Quarterback Dak Prescott bei nur noch 14 Sekunden Spielzeit tief in die gegnerische Hälfte gelaufen und wollte den Ball schnell auf den Boden werfen, um die Zeit anzuhalten. Das Problem: Einer der Schiedsrichter muss den Ball vor dem neuerlichen Spielzug erst berühren. Also sprintete der Unparteiische hinter der Cowboys-Offense hinterher, rempelte Prescott dabei an und platzierte den Ball etwas weiter hinten, als es der Quarterback zuvor getan hatte. Zu spät: Das Spiel war vorbei.
Cowboys-Trainer Mike McCarty sagte, dass er noch nie eine derartige Kollision zwischen einem Schiedsrichter und einem Quarterback in einer spielentscheidenden Situation erlebt habe. »Das ist definitiv schwer zu akzeptieren«, sagte Prescott. Den Schiedsrichtern können die Cowboys dabei aber nur bedingt einen Vorwurf machen, der Referee handelte regelkonform. Vielmehr wurde nach der Partie darüber diskutiert, ob der Spielzug aufgrund der wenigen Zeit nicht zu riskant war. Es war das kuriose Ende eines kuriosen Traditionsduells, denn bereits zuvor war für die Cowboys einiges schiefgegangen.

Von der Sonne geblendet
Insgesamt 14 Strafen kassierten sie, nie erhielt ein Team in einem Playoff-Spiel mehr. 89 Yards verschenkten die Cowboys dadurch, zum Vergleich: 49ers-Quarterback Jimmy Garoppolo warf nur für insgesamt 172 Yards. Zudem hatten die Cowboys mit ihrem eigenen Stadion zu kämpfen: Im zweiten Viertel wurde Passempfänger Cedrick Wilson derart durch die Sonne geblendet, die durch eine Fensterfront der Hallenkonstruktion schien, dass er sich vor einem Ball wegduckte, statt ihn zu fangen.

Link

Das Spiel ging echt an die Nerven!! :huh:
Aber die 49ers haben nicht unverdient gewonnen. 8-)
Jetzt geht es spät in der Nacht zu Sonntag ab 2:15 Uhr (für uns) in den Gefrierschrank der NFL....
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Dienstag, 18. Januar 2022, 20:03

Die Divisional Playoffs Paarungen stehen fest:

Divisional Round: Samstag, 22. Januar
22:30 Uhr Cincinnati Bengals at Tennessee Titans live auf ProSieben und ran.de
2:15 Uhr San Francisco 49ers at Green Bay Packers live auf ProSieben und ran.de

Divisional Round: Sonntag, 23. Januar
21:00 Uhr Los Angeles Rams at Tampa Bay Buccaneers live auf ProSieben und ran.de
0:30 Uhr Buffalo Bills at Kansas City Chiefs live auf ProSieben und ran.de
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Freitag, 21. Januar 2022, 20:00

Aaron Rodgers gegen die San Francisco 49ers: Zwischen Angstgegner und Fanliebe
In der Nacht von Samstag auf Sonntag treffen Aaron Rodgers und die Green Bay Packers auf die San Francisco 49ers (ab 2 Uhr live auf ProSieben und ran.de). Vor allem für den Packers-Quarterback dürfte die Partie besondere Brisanz haben - immerhin hat Rodgers in den Playoffs noch nie gegen die 49ers gewinnen können.

Zitat

Aaron Rodgers hat die Green Bay Packers wieder einmal in die Divisional Round der Playoffs geführt.
Dort geht es in der Nacht von Samstag auf Sonntag nun gegen Jimmy Garoppolo und die San Francisco 49ers. Es wird ein Wiedersehen nach dem Krimi aus Woche drei, welchen die Packers knapp mit 30:28 für sich entscheiden konnten.
Aber nicht nur deswegen dürfte es gerade für den 38-Jährigen ein besonderes Matchup werden. Rodgers und die 49ers haben eine besondere Beziehung zueinander, die bis in seine Kindheit zurückgeht.

Absage an Rodgers im Draft 2005
Rodgers wurde 1983 in Chico, Kalifornien geboren und wuchs als glühender 49ers-Fan auf. "Ich erinnere mich noch, wie wir zusammensaßen bei unserer Super-Bowl-Party und uns Joe Montana und 'The Drive' angeschaut haben. Da habe ich mit fünf, sechs Jahren schon gedacht: Das will ich auch machen. Ich will da raus gehen und sein wie er."
Beinahe hätten sich die Träume des jungen Rodgers auch genau so erfüllt.
San Francisco hatte im Draft 2005 den ersten Pick und Rodgers, der zu diesem Zeitpunkt für die nahgelegene University of California spielte, war einer der heißesten Kandidaten für diesen Slot.
Die 49ers entschieden sich jedoch letztlich für Alex Smith und erteilten ihm eine Absage.
Rodgers reagierte im Anschluss mit einem Statement, in dem einiges an Enttäuschung und Trotz mitschwang. Auf die Frage, wie enttäuscht er sei, kein 49er geworden zu sein antwortete er eiskalt: "Nicht so enttäuscht, wie die 49ers sein werden, dass sie mich nicht gedraftet haben."
Green Bay machte sich dies zu Nutze und wählte Rodgers an Nummer 24 aus - und das, obwohl man mit Brett Favre bereits einen hall-of-fame-würdigen Spielmacher in den eigenen Reihen hatte. Das Risiko, welches Packers-GM Ted Thompson mit dem Move einging, sollte sich auszahlen.

Angstgegner in den Playoffs
Schaut man sich die Regular Season an, kann Rodgers auf eine durchaus zufriedenstellende Bilanz gegen sein Lieblingsteam aus Kindheitstagen zurückblicken. Aus neun Spielen gegen die 49ers ging er sechsmal als Sieger vom Platz. Hinzu kommen 20 Touchdowns und nur zwei Interceptions.
Auch die letzten beiden Begegnungen in den vergangenen Spielzeiten gingen an A-Rod und die Packers.
Ganz anders sieht die Angelegenheit allerdings in den Playoffs aus. Dreimal stand der 38-Jährige bisher den 49er in der Postseason gegenüber - dreimal zog er den Kürzeren. 2012 und 2013 hagelte es direkt Back-to-Back-Niederlagen gegen San Francisco. Beide Male gegen das Duo aus Quarterback und Coach Colin Kaepernick und Jim Harbaugh.
Die letzte Pleite ist gerade einmal zwei Jahre her und dürfte noch besonders schmerzen. Im NFC Championship Game führten die 49ers bereits zur Halbzeit mit 20:0 und brachten die Partie ohne Probleme mit 37:20 ins Ziel - Rodgers brachte 31 von 39 Pässe für 326 Yards an, warf zwei Touchdowns, aber auch zwei Interceptions.

Rodgers' Wünsche für Samstag: Kaltes Wetter und laute Fans
In diesem Jahr soll nun alles anders werden und Rodgers will endlich seinen ersten Playoffs-Sieg gegen San Francisco einfahren. Trotz seiner persönlichen Beziehung zu den 49ers tut er gut daran, am Samstag ein kühlen Kopf zu bewahren.
"Es sind vier Teams auf der NFC-Seite übrig. Wir sind eines von diesen. Wir haben Heimvorteil", sagte er am Dienstag nach dem Training. "Das ist eine besondere Möglichkeit. Aber wir werden es nicht größer machen, als es ist. Wir sind so weit gekommen, indem wir ausgeglichen waren und keine Emotions-Achterbahn gefahren sind. Das werden wir genau so weiter führen."
Hinzu kommen zwei Aspekte, die dem 38-Jährigen zugute kommen. Rodgers mag es, bei kalten Temperaturen zu spielen. Laut Wetterbericht sind für den Samstagabend bis zu minus zwölf Grad angekündigt. Temperaturen, an die 49ers-Quarterback Garoppolo absolut nicht gewöhnt ist.
Darüber hinaus dürften die Fans einen entscheidenden Faktor darstellen. Das Lambeau Field wird am Samstag wieder komplett ausverkauft sein - im letzten Jahr durfte nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern ins Stadion.
"Ich freue mich auf die Möglichkeit, die Führungsqualitäten in unserem Team, auf die Jungs die zurückkommen und auf das volle Stadion", erklärte Rodgers. "Ich hoffe auf eine laute Menge!"

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Freitag, 21. Januar 2022, 22:21

"EQ" St. Brown und Nzeocha sind plötzlich mittendrin: "Relativ typisch in der NFL"

Zitat

Wenn die San Francisco 49ers in der Nacht von Samstag auf Sonntag (2.15 Uhr MEZ) gegen die Green Bay Packers antreten und den vorletzten Schritt auf dem Weg zum Super Bowl gehen wollen, steht bei beiden Teams je ein Footballer aus Deutschland auf dem Platz. Keiner der beiden hat zu Beginn der Saison groß damit rechnen dürfen.

Zu Beginn dieser NFL-Saison sind die Play-offs nicht das allergrößte Ziel von Equanimeous St. Brown und Mark Nzeocha gewesen. Die beiden deutschen Football-Profis, die sich mit ihren Teams im berühmtem Lambeau Field gegenüberstehen werden, sind nicht mal mehr in den Kadern bei den Green Bay Packers und den San Francisco 49ers gewesen. Die Packers haben "EQ" ins Trainingsteam gesendet, Nzeocha ist sogar komplett "auf der Straße" gelandet. In der wichtigsten Phase dieser Saison, nur noch etwas mehr als drei Wochen vom Super Bowl in Los Angeles entfernt, sind beide aber wieder dabei und dürfen von einem eigenen Beitrag zur Meisterschaft träumen. Wie kann das sein?
"Es ist relativ typisch in der NFL", erklärt Ex-Profi Sebastian Vollmer im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und verweist auf das Limit von 53 Footballern im Kader. "Das ist mitunter auch eine Strategie der Teams, dass sie ihre Ersatzspieler oder Leute, die sie erst später in der Saison brauchen, ich sag' mal: auf der Straße parken. Und sie dann, wie in Marks Situation, schnell wieder einstellen.
Weil er sich fit hält, weil er das Spielsystem und auch die Trainer und die Codewörter kennt. Das passiert relativ häufig." Nzeocha ist am 29. Dezember schließlich wirklich ins Trainingsteam geholt worden, drei Tage später ist der 32-Jährige erstmals wieder im aktiven Kader gelandet.

Zeit zum Verdauen? "Einen Tag"
Hire and fire - anstellen und feuern - das ist in der National Football League Alltag. So sehr, dass St. Brown die Situation Ende August ziemlich schnell ganz nüchtern betrachtet hat. "Viele Leute verletzen sich und man muss immer wieder Leute unter Vertrag nehmen, um die zu ersetzen, die auf der Verletztenliste stehen", so "EQ", dessen Vierjahresvertrag zum Ende der Saison ausläuft.
Manchmal müssten deswegen eben Spieler gehen, deren Fähigkeiten dem Team nicht sehr so helfen, wie die eines anderen Profis. "Ich weiß nicht, warum so viele Spieler immer geschockt sind, wie das Business funktioniert. Ich habe immer gewusst, wie es läuft. Es macht Sinn für mich, wie die Coaches und GM (General Manager, Anm.) das machen."
Gefallen habe es St. Brown deswegen natürlich längst nicht, als ihm sein Platz im Kader genommen worden. Wie lange er zum Verdauen gebraucht habe? "Einen Tag", sagt er. Danach sei der Blick wieder nach vorne gegangen. "Ich muss einfach immer hart arbeiten und hart trainieren. Wenn ich fertig bin mit Football, kann ich hoffentlich zurückgucken und bin stolz auf meine Karriere. Ich muss einfach meinen Kopf unten halten und hart arbeiten", bekräftigt er.

"EQ" bislang im Schatten von Amon-Ra gewesen
Dass der 25 Jahre alte Wide Receiver in dieser Saison klar im Schatten seines jüngeren Bruders Amon-Ra St. Brown (22), der sich zu einem absoluten Lions-Überraschungs-Rookie entwickelt hat, gestanden hat (etwa fünf Touchdowns), muss dabei überhaupt nichts bedeuten. Die Umstände in jedem Team seien und sind andere, Kleinigkeiten haben große Auswirkungen.
Vollmer, der seine ganze Karriere für die New England Patriots gespielt und als Beschützer von Quarterback-Superstar Tom Brady den Super Bowl zweimal gewonnen hat, erinnert sich an eine lange Begegnung mit dem inzwischen 25 Jahre alten "EQ" St. Brown vor etwa zwei Jahren. "Ich habe damals schon gesagt, dass er sich zum Nummer-Eins-Receiver der Packers vorarbeitet. Diesen Wunsch und Anspruch habe ich immer noch an ihn. Weil er dazu absolut die Fähigkeiten hat", sagt der 37-Jährige. "Er hat alles, was er für eine grandiose, lange Karriere braucht."

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Samstag, 22. Januar 2022, 21:07

Kult-Football-Club Rhine Fire kehrt zurück - in Duisburg

Zitat

Die NFL Europe und Rhein Fire sind Sportfans bestens in Erinnerung. Nun kehrt der Klub zurück, die Heimspiele werden in der MSV-Arena ausgetragen
Das Feuer ist bei Rhein Fire nie ganz erloschen: Vor 15 Jahren stellte die NFL Europe den Spielbetrieb ein, doch der American-Football-Klub, der zwischen 1994 und 2007 in Düsseldorf und später in der Arena auf Schalke seine Spiele austrug, ist noch immer in guter Erinnerung bei vielen Sportfans. Seit beim Finale der im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen European League of Football (ELF) im September 2021 das Comeback des Kultklubs angekündigt wurde, stellte sich nur die Frage: Wo wird denn gespielt? Nun gibt es die Antwort: in der Duisburger Arena, der Heimat des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg.
Die NFL Europe als Talentbecken der großen NFL und somit auch Rhein Fire wurden 2007 aufgelöst. Die NFL entschied sich damals, zukünftig reguläre NFL-Spiele im Ausland, so auch in Standorten in Europa, auszutragen. Die Hoffnung der Düsseldorfer aber war groß, dass Rhein Fire, World-Bowl-Champion der Jahre 1998 und 2000, irgendwann in die Landeshauptstadt zurückkehrt. Doch daraus wird erst einmal nichts, der Terminkalender der Düsseldorfer Arena ist voll. Durch corona-bedingte Nachholtermine für Konzerte und andere Events ist sie 2022 faktisch ausgebucht, Alternativen in Düsseldorf schieden wegen diverser Gründe aus. Nun berichtete der Klub: „In dieser Situation fand Anfang Januar ein erster Kontakt mit der Stadt Duisburg und der Betreibergesellschaft der Schauinsland-Reisen-Arena statt. Da die ersten Gespräche per Videokonferenz sehr erfreulich verliefen, traf man sich bereits einen Tag später in der Arena und wurde von den Verantwortlichen mit offenen Armen empfangen.“

Beste Voraussetzungen für Rhein Fire in Duisburg
Schnell wurde der Fire-Delegation klar, dass das MSV Stadion gute Voraussetzungen für die Austragung von Footballspielen bietet. Da wären die 20.000 Sitzplätze auf den Geraden, von denen ein guter Blick auf den Rasen besteht. Vor der Nordtribüne gibt es zudem einen abgesperrten Bereich, auf dem die sogenannte Fire Power Party geplant ist: mit Getränkeständen und Foodtrucks vor einer Showbühne mit diversen Spielemöglichkeiten. Ganz amerikanisch: Der Besuch soll Unterhaltung für die ganze Familie bieten.
Noch ist nicht ausgeschlossen, dass Rhein Fire künftig doch wieder nach Düsseldorf zurückkehrt. „Wir haben uns die Entscheidung nicht einfach gemacht, im ersten Jahr die Heimspiele außerhalb von Düsseldorf zu spielen. Letztlich hätten wir den Fans in Düsseldorf in diesem Jahr jedoch nicht das Erlebnis bieten können, das wir anbieten wollen und mit dem die Fans rechnen“, sagte Gründungsgesellschafter Martin Wagner. „Wir werden uns zeitnah mit der Sportstadt Düsseldorf zusammen setzen, um die Möglichkeiten für die kommenden Jahre zu prüfen. Wir sind aber froh, dass wir mit Schauinsland-Reisen Arena ein echtes Schmuckstück als unser Homefield für die Saison 2022 sichern konnten“ An der Liga nehmen zwölf Mannschaften aus fünf europäischen Ländern teil. Die Saison startet im Juni 2022 und endet mit dem Finale am 25. September 2022 im Wörthersee Stadion im österreichischen Klagenfurt am Wörthersee.

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Sonntag, 23. Januar 2022, 01:34

Wow!
Titans gegen Bengals 16:19
Hätte ich nicht gedacht…


Und jetzt:

Go 49ers – taut den Kühlschrank auf!!
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Sonntag, 23. Januar 2022, 05:15

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Sonntag, 23. Januar 2022, 16:20

NFL-Playoffs - Green Bay überraschend ausgeschieden

Zitat

Aaron Rodgers ist in den Playoffs der US-Football-Liga NFL mit den Green Bay Packers gegen die San Francisco 49ers gescheitert. Das überraschende Aus beförderte die Spekulationen über einen Abschied des Star-Quarterbacks.
Die favorisierten Packers unterlagen am Samstagabend (22.01.2022/Ortszeit) im eigenen Stadion gegen die San Francisco 49ers mit 10:13. Die 49ers zogen nach dem Überraschungscoup zum zweiten Mal in den vergangenen drei Jahren ins NFC Championship Game ein.
Direkt im Anschluss an die unerwartete Playoff-Pleite startete auf den US-Kanälen und in den sozialen Netzwerken die Debatte um einen möglichen Abschied von Quarterback-Star Aaron Rodgers.

Ein Hauch von Abschied im Lambeau Field
Die Bilder aus dem Lambeau Field lieferten den Rahmen. Im Schneetreiben bei zweistelligen Minusgraden ging der 38 Jahre alte Football-Profi langsam vom Feld, blickte mehrfach zu den Zuschauern in dem legendären Stadion und verabschiedete sich mit einem Rocker-Gruß, bevor er im Tunnel verschwand. Dass er das nach 17 Jahren tatsächlich zum letzten Mal in einem Trikot der Traditionsmannschaft aus Wisconsin getan hat, ist nicht so unwahrscheinlich, wie es erst einmal klingt.

Rodgers: "Ich werde mir Zeit nehmen"
"Ich werde mir Zeit nehmen und Gespräche führen mit den Leuten hier, dann Zeit nehmen und Abstand gewinnen und eine Entscheidung treffen, bevor die Free Agency beginnt", kündigte Rodgers an, als er mit schwarzer Mütze auf dem Kopf seine vorerst letzte Pressekonferenz bei den Packers gab.
Seine Kernbotschaft: "Ich möchte nicht Teil eines Wiederaufbaus sein, wenn ich weiterspiele." Heißt übersetzt: Wenn ich hier für die nächste Saison nicht sofort wieder eine Chance auf den Titel sehe, war es das. Aus Sicht von Packers-Trainer Matt LaFleur ist die Sache klar: "Wir wollen ihn sicherlich wieder hier haben, wir wären ja verrückt wenn nicht."
Viele Verträge von wichtigen Spielern laufen aus, der Spielraum des Managements ist durch die Gehaltsobergrenze in der NFL eingeschränkt. Bei Star-Receiver Davante Adams können die Packers zwar theoretisch eine Option ziehen, bei anderen Profis ist es nicht so einfach.
Auch die Zukunft von Equanimeous St. Brown bei den Packers ist offen, der Vertrag des Deutsch-Amerikaners endet nach vier Jahren ebenfalls.

Rodgers-Nachfolge: Beziehung zu Packers gestört
"Es wird viele Entscheidungen zu treffen geben, viele Spieler, deren Zukunft unklar ist. Es wird interessant sein, zu sehen, in welche Richtung einige dieser Entscheidungen ausfallen", sagte Rodgers.
Relevant bei all dem ist auch: Die Beziehung zwischen den Packers und Rodgers ist schon seit längerem gestört. Seit sich die Packers beim Draft 2020 bei erster Gelegenheit für den jungen Quarterback Jordan Love entschieden anstelle eines möglichen wertvollen Helfers für Rodgers im Angriff, gibt es atmosphärische Störungen.
Die gingen so weit, dass Rodgers vor dieser Saison wochenlang offen ließ, überhaupt noch mal für die Mannschaft zu spielen. Und das, nachdem er erst in der Saison zuvor zum dritten Mal zum wertvollsten Spieler der NFL gewählt worden war.

Rodgers und die Impf-Debatte
Und dann ist da ja auch noch die Sache mit der Corona-Impfung, die Rodgers als einer der ganz wenigen NFL-Profis verweigert. Als im Herbst klar wurde, dass er sich nicht gegen das Virus hatte impfen lassen, gab es viel öffentliche Kritik in den USA, viele Menschen fühlten sich von Rodgers glatt angelogen.
Denn noch im August hatte er auf eine Reporterfrage nach seinem Impfstatus geantwortet: "Ja, ich bin immunisiert." Wegen seiner Infektion mit dem Virus verpasste er ein Hauptrundenspiel. Rodgers Beliebtheit hat das schweren Schaden zugefügt.
Nachdem es in den 17 Jahren mit Rodgers bei den Packers nur einen Super-Bowl-Sieg gegeben hatte, erlebte der Favorit nun das nächste, enttäuschende vorzeitige Aus.
So wie jetzt gegen die 49ers wieder nach einer Partie, in der die Packers fünf Minuten vor Schluss noch 10:3 geführt hatten. Womöglich war es die letzte für Rodgers bei den Packers. Oder sogar in der NFL.

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Ich muss zugeben, dass ich heute Nacht meinen stapazierten Augen Tribut zollen musste. Schon beim ersten Playoff-Spiel hatte ich oft die Augen zu. Und das 49ers-Spiel war für mich ein Hörspiel, der Fernseher lief aber ich lag mit geschlossenen Augen im Bett. Und der Jubel nach Spielende beschränkte sich darauf, zum Fernseher zu jubeln und ihn auszuschalten...

Aber egal, ich freue mich wie Bolle auf noch ein Spiel der 49ers und jetzt schaun wir heute mal, ob der Gegner aus der West- oder Ostküste kommt.
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Sonntag, 23. Januar 2022, 19:00

wir gucken gerade die Aufzeichnung von heute Nacht und fragen uns ernsthaft, wie zum Teufel dieses Spiel verloren gehen konnte. Sind aber erst im 2. Quarter - der erste Drive war ja schon sehr schön Sahne. Die Statistik war ja erdrückend!

chrischi

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200

Montag, 24. Januar 2022, 11:06

Was für Spiele.
Naja, zugegeben, was für vierte Quarter :8o:
times

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