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Otto

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Mittwoch, 12. Januar 2022, 20:23

Cornerback von Stuttgart Surge erhält Chance auf Kaderplatz
Der nächste Deutsche in der NFL? Dabo nimmt am "Pathway Program" teil

Zitat

Der Reutlinger Marcel Dabo (22) ist für das "International Pathway Program" der NFL ausgewählt worden - und hat nun die Chance, den gleichen Weg wie Jakob Johnson zu gehen.

Wie die NFL am Dienstag bekanntgab, ist Dabo einer von 13 Spielern aus neun Nationen, die für die diesjährige Ausgabe des Programms nominiert wurden. Für den aus Reutlingen stammenden Cornerback ist es eine Art Geburtstagsgeschenk - am Montag wurde er 22 Jahre alt.
Am Ende des Auswahlprozesses ergattern vier Spieler einen Platz im Practice Squad eines NFL-Teams und haben auf diese Weise die Chance, sich für die NFL zu empfehlen. Diesen Weg war auch Fullback Jakob Johnson aus Stuttgart gegangen, der am kommenden Wochenende mit den New England Patriots in die Play-offs einsteigen wird. Außer Johnson haben sich bislang aber nur wenige Spieler aus dem seit 2017 bestehenden "Pathway Program" nachhaltig in der NFL durchsetzen können.
Dabo unternimmt nun den schwierigen Anlauf, den Sprung zu schaffen. Der junge Cornerback lief zuletzt für Stuttgart Surge in der neu gegründeten European League of Football (ELF) auf, wurde in der Premierensaison der Liga direkt ins All-Star-Team berufen und zum Defensive Rookie Of The Year gewählt. Bereits 2021 hatte er am "International Combine" der NFL teilgenommen.

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Mittwoch, 12. Januar 2022, 22:53

Gerichtsurteil: Verkauf von Denver Broncos rückt näher
Ein möglicher Verkauf der Denver Broncos ist durch ein Gerichtsurteil deutlich wahrscheinlicher geworden. Zuvor hat eine brisante Klausel ein echtes Wettbieten verhindert.

Zitat

Ein möglicher Verkauf der Denver Broncos ist durch ein Gerichtsurteil wahrscheinlicher geworden.

Ein Gericht in Denver urteilte am Dienstag, dass es keine Möglichkeit gibt, mit einem ersten Kauf-Angebot für die Franchise gleichzuziehen. Genauer gesagt geht es um die Vereinbarung zwischen Edgar F. Kaiser Jr. und Patrick D. Bowlen, diese ist laut Gericht "nicht mehr länger gültig".
Kaiser hatte 1984 das Team an Bowlen verkauft und sich dabei eine Klausel festschreiben lassen, die ihm ermöglicht, mit jedem Kauf-Angebot für die Broncos gleichzuziehen. Im weiteren Verlauf hätte er dann für einen deutlich höheren Preis die Franchise weiterverkaufen können. Dieser Passus ist nun Geschichte.
Wie Präsident Joe Ellis erklärte, wollen sich die Broncos in Kürze zum Thema Eigentümer äußern. Vieles deutet darauf hin, dass die Franchise zum Verkauf steht. Ohne die Klausel wird wahrscheinlich ein echtes Wettbieten um das Team aus Colorado entstehen.

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Donnerstag, 13. Januar 2022, 22:44

Nach zwei Jahren in der Verantwortung
Jetzt also doch: Giants entlassen Head Coach Judge

Zitat

Es sei "im besten Interesse unserer Franchise, in eine andere Richtung zu gehen", wurde Giants-Präsident John Mara am Dienstagabend (Ortszeit) zitiert. Zunächst hatte es noch so ausgesehen, dass Judge trotz großer medialer Kritik seinen Posten für ein weiteres Jahr werde behalten dürfen. Den "Black Monday" als traditionellen Tag der NFL-Trainerentlassungen hatte der 40-Jährige noch überstanden, nur der ebenfalls heftig kritisierte General Manager Dave Gettleman war zurückgetreten.
Nun gaben die Verantwortlichen wohl doch auch ein Stück weit dem großen öffentlichen Druck nach, der sich aus Judges schlechter Bilanz in seinen zwei Jahren als Head Coach ergeben hatte. Nur zehn von 33 Spiele unter seiner Ägide konnten die Giants gewinnen, beim 7:22 im letzten Saisonspiel gegen das Washington Football Team war das Team vom eigenen Publikum ausgebuht worden. Vor allem eine Weiterentwicklung von Quarterback Daniel Jones war Judge nicht gelungen.
Judge hatte das Amt in New York 2020 angetreten. Zuvor war er Special Teams Coordinator bei den New England Patriots.

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Samstag, 15. Januar 2022, 20:57

NFL ROY-Finalisten: Mit Ja'Marr Chase und Mac Jones, aber ohne Amon-Ra St. Brown
Die NFL hat die Finalisten für den "Rookie of the Year"-Award bekannt gegeben. Trotz einer sehr guten zweiten Saisonhälfte hat es Amon-Ra St. Brown nicht in die engere Auswahl geschafft.

Zitat

Die NFL hat die sechs Finalisten für den "Pepsi Rookie of the Year"-Award bekannt gegeben. Amon-Ra St. Brown hat es aus deutscher Sicht leider nicht in die Auswahl geschafft.
Ja'Marr Chase (Cincinnati Bengals), Mac Jones (New England Patriots), Jaylen Waddle (Miami Dolphins), Najee Harris (Pittsburgh Steelers), Micah Parsons (Dallas Cowboys) oder Kyle Pitts (Atlanta Falcons). Einer dieser sechs wird mit dem Titel "Rookie of the Year" ausgezeichnet werden.
Als Favoriten gelten Ja'Marr Chase und Mac Jones. Chase hatte während der regulären Saison mehrere Rekorde gebrochen. In Woche 17 stellte er mit 266 Receiving Yards zudem eine neue Rookie-Bestmarke auf. Der 21-Jährige, der von den Cincinnati Bengals, mit dem fünften Pick des NFL-Draft ausgewählt wurde trifft in den Playoffs auf die Las Vegas Raiders.
Auch sein ärgster Konkurrrent Mac Jones erreichte in seiner ersten Profi-Saison direkt die Playoffs. Auf den Quarterback der New England Patriots wartet die Partie gegen die Buffalo Bills.
Fans auf der ganzen Welt können ihren Favoriten unterstützen, indem sie einen Tweet mit dem Namen des Spielers absetzen. Zusätzlich muss der Tweet mit dem Hashtag #PepsiROY versehen sein. Neben dem "Pepsi Rookie of the Year" vergibt auch die "Associated Press" noch einen Award für den besten Rookie. Dabei stimmen ausgewählte Journalisten ab. Auch bei dieser Wahl dürfte St. Brown allerdings nur Außenseiterchancen haben.
Der Sieger wird während der Super-Bowl-Woche verkündet. Im vergangenen Jahr gewann Justin Herbert, der zusätzlich auch die Wahl der "Associated Press" gewann.

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Samstag, 15. Januar 2022, 23:58

Die erstaunliche Entwicklung des Jakob Johnson

Zitat

Nicht nur die Haare haben sich verändert. Jakob Johnson ist breiter geworden, schwerer, wuchtiger. Seine Aufgaben: vielfältiger, wichtiger. Seit seinem spektakulären und für viele überraschenden Aufstieg in die beste Football-Liga der Welt, quasi aus dem Nichts, hat sich vieles getan im Leben des Stuttgarters, der einst am Rand des schwäbischen Talkessels das Footballspielen lernte und jetzt auf einer der größten Sportbühnen der Welt um einen der größten Sporttitel kämpft.
Als er vor drei Jahren den Sprung schaffte in die National Football League (NFL), weg von den Stuttgart Scorpions in der zuweilen amateurhaften Bundesliga hin zu den New England Patriots, einer der bisher erfolgreichsten Mannschaften im amerikanischen Sport und so etwas wie die Eliteschmiede für Football-Athleten, konnte sich Johnson das alles selbst kaum vorstellen. Schüchtern wirkte er da in Gesprächen, zurückhaltend. Zielstrebig war er schon immer, ja – das sagen auch die, die ihn lange kennen –, doch in diesem Moment, da war alles so groß, da ging alles so schnell, und über allem stand das Gefühl: Sehr wahrscheinlich stoße ich hier sehr schnell an meine Grenzen. Sehr wahrscheinlich ist dieser Traum bald wieder vorbei.
Mitnichten. Jakob Johnson hat alle, einschließlich sich selbst, eines Besseren belehrt.

Trainieren, während andere noch schlafen
Mittlerweile hat der Offensivspieler seine dritte Saison hinter sich, und er hat seinen Platz gefunden. Mehr noch: Er hat sich bei einer der besten Mannschaften der NFL, die zuletzt für 20 Jahre gemeinsam mit Quarterback-Star Tom Brady regelmäßig das Nonplusultra des American Football war, etabliert. Mit Pünktlichkeit, harter Arbeit und der richtigen Einstellung, so zumindest nennt es Sebastian Vollmer, selbst für viele Jahre Profi bei den Patriots und Gewinner von zwei Super Bowls, gegenüber der F.A.Z. Das seien Tugenden, die gut ankommen bei Cheftrainer Bill Belichick, der als bester Footballtrainer überhaupt gilt und der Johnsons Entwicklung von Anfang an aufmerksam verfolgt hat.
„Jakob ist an Trainingstagen oft vor allen anderen da. In dieser Zeit, in diesen ein, zwei Stunden kann er viel lernen, während andere noch schlafen“, erklärt Vollmer, der heute als Botschafter der Patriots und der NFL für Deutschland arbeitet, Johnsons großen Entwicklungssprung heraus aus der reinen Trainingsgruppe rein in den Kader – und dort vom zunächst nur sporadisch eingesetzten Außenseiter hin zum Stammspieler, der längst auch in seiner verbalen Außendarstellung zugelegt hat.
Die sichtbar zugelegte Muskelmasse, also das „gute Gewicht“, wie es Vollmer, in seiner Karriere selbst einst an die 150 Kilogramm schwer, nennt, ist dabei aber nur ein Schlüssel zum Erfolg. Der andere, und in Johnsons Position vielleicht sogar wichtigere, ist die mentale Entwicklung – von einem unerfahrenen, aber wissbegierigen Deutschen hin zu einem Vollblut-Profi (mit nun rot gefärbten Haaren), der bereit ist, für sein Team alles in die Waagschale zu werfen, auch sich selbst.
In New England spielt Johnson als sogenannter Fullback, also eine Art Vorblocker für den Runningback. Dabei muss er in kürzester Zeit verschiedenste Laufwege auf den Zentimeter genau umsetzen und wie ein Prellbock die gegnerischen Defensivspieler daran hindern, das Laufspiel der Patriots entscheidend zu stören. „Er trifft auf dem Feld regelmäßig auf die größten und stärksten Menschen der Welt“, erklärt Vollmer. „Dazu muss man erst mal bereit sein. Zu sagen: ‚Okay, wir laufen jetzt aufeinander zu, treffen uns mit voller Wucht in der Mitte und schauen, wer stehen bleibt.‘“

Vollmer: Johnson bleibt in der NFL
Diese äußerst wichtige Aufgabe anzunehmen – Fullbacks kommen meist in zentralen Spielsituationen und vornehmlich kurz vor der gegnerischen Endzone zum Einsatz – bedeutete große Herausforderungen für den Sohn eines amerikanischen Vaters und einer deutschen Mutter. Zumal er nach dem verletzungsbedingten Karriereende seines Vorgängers James Develin in große Fußstapfen trat; Develin war für viele Jahre einer der besten Spieler der gesamten NFL auf dieser Position.
Doch Johnson, von dem Belichick vor drei Jahren noch behauptete, dass er es sich kaum vorstellen könne, dass er es in den Patriots-Kader schaffe, hat sich reingearbeitet in diese Rolle, hat sich reingekämpft, ist zum tone setter geworden. Und zählt nun zu den zentralen Figuren in New Englands Offensive, die nach Bradys Abgang vor zwei Jahren und einem kurzen Zwischentief nun wieder zu den Besten der Liga gehört. An diesem Sonntag (2.15 Uhr MEZ bei ProSieben und DAZN) steht die erste Runde der Play-offs an, Gegner sind die Buffalo Bills.
Dass Johnson einer ist, der mit dem Ball auch selbst sehr gut laufen und ihn auch einigermaßen gut fangen kann, kurz: variabel ist, freut seinen Trainer, der den Deutschen mittlerweile lobt, wann immer er kann, umso mehr. „Je mehr Positionen du spielen kannst, desto wichtiger bist du für Belichick und das Team“, sagt Vollmer. Genau das könnte für Johnson nun eine entscheidende Bedeutung bekommen: Sein Vertrag läuft nach dieser Saison aus. Endet dann der große Traum? Vollmer hat eine klare Meinung: „Jakob wird weiter in der NFL bleiben.“ Bei den Patriots? „Ich würde es mir wünschen.“

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Gestern, 18:03

Spannung bis in die Schluss-Sekunden: Bengals beenden ihren Play-off-Fluch
Die Cincinnati Bengals haben nach 31 Jahren wieder ein Play-off-Spiel in der NFL gewonnen. Beim 26:19 über die Las Vegas Raiders musste das Team aus Ohio aber bis zum Ende zittern.

Zitat

Als die Cincinnati Bengals zum letzten Mal ein Play-off-Spiel gewonnen hatten, war Joe Burrow noch nicht auf dieser Welt - und sehr viele seiner Teamkollegen auch nicht. 31 Jahre nach einem 41:14 über die schon längst nicht mehr existenten Houston Oilers hat nun der 25 Jahre alte Burrow das chronisch erfolglose Franchise tatsächlich wieder zu einem Erfolg geführt.
Die kongeniale Verbindung von Burrow und Ja'Marr Chase, die an der Louisiana State University 2019 zu einer der erfolgreichsten College-Saisons aller Zeiten geführt hatte, stellten die beiden auch in ihrem ersten Play-off-Spiel eindrucksvoll zur Schau. Immer wieder suchte der junge Quarterback seinen noch jüngeren Passempfänger.

Bengals kontrollieren, Raiders bleiben dran
In der Endzone warf er dann weitere Mitglieder seines reichlich bestückten Waffenarsenals an: Den ersten Touchdown der Partie feuerte er zu Tight End C.J. Uzomah, den zweiten dann mit einem spektakulären Roll-Out-Pass auf Receiver Tyler Boyd. Allerdings hätte dieser Score wohl nicht zählen dürfen, da ein Schiedsrichter noch während des Spielzugs abgepfiffen hatte, der Referee hatte Burrow fälschlicherweise im Seitenaus gesehen hatte.
Burrow erhielt aber auch Unterstützung seiner Defense, die ein Fumble von Raiders-Quarterback Derek Carr erzwang und diesen auch sonst häufig unter Druck setzte. So kontrollierten die Bengals die erste Hälfte klar, Carr schlug aber kurz vor der Halbzeit mit einem Touchdown-Pass auf Zay Jones zurück und hielt die Raiders in seinem ersten Play-off-Spiel damit in Schlagdistanz - zur Pause führten die Bengals mit 20:13.

Pratt passt im entscheidenden Moment auf
In der zweiten Halbzeit gelang es den Raiders dann besser, Burrow unter Druck zu setzen - auch wenn dieser immer wieder den überragenden Chase fand (9 Catches, 116 Yards) fand. Weil auch die Raiders in der Red Zone keine Durchschlagskraft hatten, tauschten die Teams bis tief in die Schlussphase nur Field Goals aus.
Zwei Minuten vor Ende bekamen Carr und die Raiders mit sieben Punkten Rückstand aber tatsächlich noch einmal die Chance auf einen ausgleichenden Drive. Der Quarterback führte sein Team bis an die 9-Yard-Linie, hatte 17 Sekunden vor Schluss noch einen Versuch übrig - doch den fing Bengals-Linebacker Germaine Pratt an der Goal Line ab und beendete damit endgültig die Durststrecke Cincinnatis. Die Bengals werden am kommenden Wochenende erstmals seit 1991 wieder in der Divisonal Round antreten.

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War nicht unbedingt ein schönes Spiel und in der 2. Halbzeit mit einigen Nickligkeiten und Flaggen behaftet - aber ungemein spannend!
Über die Gültigkeit eines der Touchdowns der Bengals diskutiert das Netz weiterhin.
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Gestern, 18:43

Klatsche gegen die Bills – Patriots chancenlos in den Playoffs
Die New England Patriots sind ein vom Erfolg verwöhntes Team in der NFL. Aber die große Zeit ist vorbei, in den Playoffs gegen die Buffalo Bills kassierten sie eine heftige Niederlage.

Zitat

Der deutsche Footballprofi Jakob Johnson ist mit den New England Patriots in den Playoffs der US-Profiliga NFL gescheitert. Der sechsmalige Super-Bowl-Champion war beim 17:47 gegen die Buffalo Bills ohne jede Chance. »Wir konnten einfach nicht mithalten«, sagte Coach Bill Belichick, der die höchste Niederlage seit seinem Amtsantritt im Jahr 2000 verkraften musste.
Überragender Mann bei Buffalo war Josh Allen, der mit fünf Touchdown-Pässen für einen Playoff-Rekord der Bills sorgte. Schon zur Pause stand es 27:3. Für Johnson, 27 Jahre alter Fullback aus Stuttgart, ist die Saison damit beendet.

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Gestern, 20:00

Touchdown von Joe Burrow gegen die Raiders irregulär? NFL verweigert die Aussage
Im Playoff-Spiel zwischen den Cincinnati Bengals und den Las Vegas Raiders kam es zu einem Touchdown, der nicht hätte zählen dürfen. Die Schiedsrichter entscheiden kontrovers, die NFL hält sich raus.

Zitat

Es war eigentlich ein ziemlich beeindruckender Moment im Wild Card Game zwischen den Cincinnati Bengals und den Las Vegas Raiders.
Weniger als zwei Minuten vor der Halbzeit rollte Bengals-Quarterback Joe Burrow in Richtung rechte Seitenlinie. Nur Zentimeter vor selbiger angekommen, warf der Spielmacher den Ball über zehn Yards hinweg zu seinem Wide Receiver Tyler Boyd in die Endzone. Touchdown.
Doch so einfach war und ist es nicht. Denn was auf dem Feld herrschte, war nicht etwa pure Freude, sondern vor allem eines: Verwirrung.

Burrow beim Wurf klar im Feld
Verwirrung aufgrund eines zu frühen Pfiffs von Linienrichter Mark Steinkerchner. Der Offizielle, das zeigen Wiederholungen, betätigte seine Pfeife noch während der Ball in der Luft war. Anzeigen wollte der Referee damit schlicht und ergreifend, dass Burrow im Moment seines Wurfes bereits im Seitenaus stand - was mitnichten der Fall war.
Klar ersichtlich ist ebenfalls, dass diverse Spieler der Raiders aufgrund des Pfiffs stehen blieben und nicht mehr versuchten, Boyd am Passfang zu hindern. Und das nicht ohne Grund. So besagen die NFL-Regeln ganz klar, dass ein Spielzug beendet ist, wenn ein Schiedsrichter pfeift. Dennoch werteten die Offiziellen den Passfang im Anschluss als Touchdown.
Die Entscheidung sorgte auf dem Spielfeld und unter den Fans für kontroverse Diskussionen - an denen sich die NFL, vermutlich um ihre Schiedsrichter zu schützen, erst gar nicht beteiligen wollte. So hielt sich die Liga aus der Angelegenheit heraus und wollte laut Tom Pelissero vom "NFL Network" keinen Kommentar dazu abgeben.

Touchdown laut Regeln irregulär
Stattdessen überließ man das Wort Ex-NFL-Referee Terry McAulay, der als Regelexperte beim übertragenden TV-Sender "NBC" arbeitet. Dieser hatte bereits während der Übertragung klargestellt: "Die Regel besagt, dass es bei diesem Play keinen Touchdown geben kann."
Untermauert wird diese Aussage durch das Regelwerk. "Wenn ein Offizieller fälschlicherweise pfeift, während der Ball im Spiel ist, ist der Ball sofort tot", steht dort geschrieben.
Entschieden wurde dennoch anders, was Walt Anderson, der Senior Vice President of Officiating, im Gespräch mit Journalisten so erklärte: "Sie (die Referees, Anm. d. Red.) waren nicht der Meinung, dass der Pfiff ertönte, bevor der Receiver den Ball gefangen hatte."
Deshalb wurde der Spielzug als abgeschlossen betrachtet und lediglich überprüft, ob sich Burrow beim Wurf oder Boyd beim Passfang außerhalb des Feldes befunden hatten.

Raiders-Coach geht nicht auf Call ein
Auch wenn sämtliche Wiederholungen die Erklärung der Referees in Frage stellen, Raiders-Interimscoach Rich Bisaccia wollte nach der knappen 19:26-Pleite und dem damit verbundenen Playoff-Aus nicht weiter auf den Vorfall eingehen.
"Wir müssen das hinter uns lassen. Nächste Frage", erklärte er im Gespräch mit "NBC". Und weiter: "Ich habe genug Probleme mit meinem Job, da kann ich nicht auch noch die Schiedsrichterrolle übernehmen."
Der Pfiff des Linienrichters erwies sich also gleich in doppelter Hinsicht als unglücklich. So war er nicht nur inhaltlich falsch - Burrow befand sich beim Pass klar im Feld -, sondern sorgte auch noch für einen eigentlich ungültigen Touchdown.
Das Rückgängigmachen eines irrtümlichen Pfiffs sehen die Regularien der NFL aber nicht vor.

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Gestern, 22:17

Dann schaun wir mal, welcher Otto heute gewinnt.
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190

Heute, 08:49

Texas Otto hat sich selber geschlagen, sooooo viele Flaggen.
Nichtsdestotrotz ein gutes Spiel der 49`ers.
Würde mich freuen wenn es auch gegen die Käseköpfe reicht.
times