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Otto

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Mittwoch, 6. Oktober 2021, 23:33

NFL live: 22 Stunden Football an zwei Sonntagen! ProSieben zeigt beide London Games live im TV

Das werden absolute Festtage für Footballfans! Im Rahmen der "International Series" werden zwei NFL-Saisonspiele im Londoner Tottenham Stadium ausgetragen – ProSieben zeigt beide Partien live. Doch damit nicht genug. ranNFL-Fans dürfen sich an den kommenden zwei Sonntagen auf noch deutlich mehr Stunden Live-Football freuen.

Zitat

Das werden wahre Festtage für alle Football-Fans. Am 10. Oktober 2021 startet "ran Football" bereits um 14:55 Uhr mit der Liveübertragung der New York Jets mit Rookie-Quarterback Zach Wilson (Nr. 2 Draft-Pick 2021) gegen die Atlanta Falcons live auf ProSieben.
Aus Tottenham melden sich Kommentator Jan Stecker, Experte Patrick Esume sowie Netman und Fieldreporter Christoph "Icke" Dommisch. Als Gast dürfen die drei in London den ehemaligen deutschen Nationalspieler und Fußball-Weltmeister von 2014, Sami Khedira, begrüßen. Der 34-Jährige ist großer NFL-Fan und wird unter anderem über seine Liebe zu diesem Sport sprechen.

Acht NFL-Spiele an zwei Sonntagen
Eine Woche später, am 17. Oktober 2021, treffen die Miami Dolphins auf die Jacksonville Jaguars mit Youngster-Quarterback Trevor Lawrence (Nr. 1 Draft-Pick 2021) – kommentiert von Carsten Spengemann und Roman Motzkus live aus Tottenham, Fieldreporter ist Max Zielke.
Im Anschluss läuft jeweils der reguläre Spieltag auf ProSieben MAXX und ran.de. Football-Fans können sich insgesamt also auf acht NFL-Liveübertragungen an zwei Sonntagen freuen.
Auf ProSieben MAXX geht es am 10. Oktober 2021, ab 18:55 Uhr, zurück ins NFL-Mutterland USA: Die Miami Dolphins müssen beim G.O.A.T. Tom Brady und seinen Tampa Bay Buccaneers ran, kommentiert von Carsten Spengemann und Roman Motzkus.
Parallel gibt es das Spiel zwischen den Cincinnati Bengals und den Green Bay Packers im exklusiven und kostenfreien Livestream auf ran.de zu sehen - kommentiert von Mattis Oberbach.
In der dritten TV-Liveübertragung des Tages stehen sich die San Francisco 49ers und die Arizona Cardinals – das einzig noch ungeschlagene Team in dieser Saison – gegenüber – kommentiert von Jonas Friedrich und Björn Werner. Für Friedrich ist es der erste Einsatz für die ranNFL-Crew.
Im November geht es für die ranNFL-Crew dann in die USA. Dort werden die Spiele der Kansas City Chiefs gegen die Green Bay Packers (am 7. November ab 22:25 Uhr live auf ProSieben MAXX) und der New England Patriots gegen die Cleveland Browns (am 14. November ab 18:00 Uhr live auf ProSieben MAXX) live vor Ort aus Amerika kommentiert.

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Freitag, 8. Oktober 2021, 21:12

Seahawks verlieren erneut - Wilson am Finger verletzt

Zitat

Die Seattle Seahawks geraten in der US-Football-Profiliga NFL immer mehr unter Druck. Der Super-Bowl-Sieger von 2013 kassierte beim 17:26 gegen die Los Angeles Rams die dritte Niederlage im fünften Spiel und verlor dabei im dritten Viertel auch noch Star-Quarterback Russell Wilson. Der 32-Jährige verletzte sich am Mittelfinger seiner Wurfhand und konnte nicht weiterspielen.
Laut Seahawks-Coach Pete Carroll habe sich Wilson den Finger „schwer verstaucht“. Für Details oder eine Prognose zum Heilungsverlauf sei es aber noch zu früh, wie Carroll nach der Partie sagte. Die Rams setzten hingegen mit dem vierten Sieg im fünften Spiel ihren starken Saisonstart fort.

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Sonntag, 10. Oktober 2021, 19:23

Viele Coaches kannten die Regel nicht

Zitat

Im Normalfall sind zwei Vorwärtsplays innerhalb eines Spielzuges nicht erlaubt in der NFL. Eine Ausnahme gilt allerdings, wenn es sich dabei um einen Punt oder einen Dropkick handelt und sich der Spieler hinter der Line of Scrimmage befindet.
Wie Mike Florio von "Pro Football Talk" nun berichtet, waren sich viele Coaches dieser Regel nicht einmal bewusst. Beim Schiedsrichter-Department der NFL seien im Anschluss an das Spiel offenbar mehrere Anrufe von Special-Teams-Coaches eingegangen. Die Regel bringt nämlich noch weitere mögliche Szenarien mit sich.
So könnte nach jedem Punt und jedem Field Goal, ein weiterer Punt, Kick oder Dropkick geschossen werden. Wenn der Dropkick nach einem geblockten Fieldgoal durch die Torpfosten fliegt, würde er dennoch drei Punkte zählen.
Das letzte Mal, dass ein Dropkick verwandelt wurde ist über 15 Jahre her. Doug Flutie erzielte im Januar 2006 einen einen Extrapunkt für die New England Patriots in kurioser Manier.

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Sonntag, 10. Oktober 2021, 20:47

NFL London Game: New York Jets wachen gegen Atlanta Falcons zu spät auf

Das erste Londoner NFL-Fest der Saison 2021 geht mit 27:20 an die Atlanta Falcons. Das Team um Quarterback Matt Ryan lässt gegen die New York Jets lange wenig zu und entscheidet das Spiel nach einem letzten Aufbäumen der Wilson-Offense im vierten Viertel.

Zitat

Über 62.000 Football-Fans aus Großbritannien, Deutschland und ganz Europa sind am Sonntag ins Tottenham Hotspur Stadium gepilgert, um beim ersten London Game seit zwei Jahren dabei zu sein.
Das Spiel zwischen den New York Jets und den Atlanta Falcons versprach zwar im Vorfeld nicht die hochklassigsten Namen der Liga, sollte aber wenigstens für Punkte und spektakuläre Plays sorgen. Vor allem Rookie-Tight-End Kyle Pitts sorgte mit einem einhändigen Catch und seinem ersten Karriere-Touchdown für Aufsehen.
Generell waren es die Atlanta Falcons, die das Spiel von Beginn an bestimmten. Während Matt Ryan mit einem Field Goal und zwei Touchdowns durch Pitts und Hayden Hurst früh Punkte aufs Scoreboard brachte, mussten die Jets erst warm werden.

NFL London Game: Zach Wilson schwächelt erneut
Besonders Rookie-Quarterback Zach Wilson schwächelte zu Beginn und leistete sich eine Interception sowie ungenaue und nur kurze Pässe. Erst in der zweiten Hälfte wachte die "Gang Green" auf und verkürzte das zwischenzeitliche 0:17 dank zweier Touchdowns der Running Backs Ty Johnson und Michael Carter auf 17:20.
Viel spannender sollte es allerdings nicht werden, die Falcons erliefen sich vor allem über Cordarrelle Patterson wichtige Yards, Minuten und den Touchdown zum Two-Score-Game.
Durch ein letztes Field Goal der Jets mit nicht geglücktem Onside-Kick ergab sich der Endstand von 27:20. Atlanta verbessert sich auf 2-3. Die Jets können hingegen nicht an den ersten Saisonsieg anknüpfen und bilden mit 1-4 weiterhin das Schlusslicht der AFC East.

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Montag, 11. Oktober 2021, 00:16

Overtime- und Kicker-Drama - Green Bay Packers halten frechen Cincinnati Bengals Stand

Overtime und fünf verschossene Field Goals: Die Green Bay Packers haben ein verrücktes Spiel gegen die Cincinnati Bengals mit 25:22 gewonnen.

Zitat

Die Green Bay Packers haben sich auf dem Weg in die Playoffs in einem denkwürdigen Spiel gegen die Cincinnati Bengals durchgesetzt. Erst in der Overtime gewannen sie das Spiel mit 25:22.
Das Team von MVP Aaron Rodgers konnte sich zu keinem Zeitpunkt entscheidend absetzen, die Bengals um den deutlich jüngeren Joe Burrow antworteten immer wieder.
Die höchste Führung der "Cheeseheads" lag bei 22:14, allerdings schlugen Burrow, Running Back Joe Mixon und Receiver Tee Higgins mit einem Touchdown plus 2-Point-Conversion zurück.

Packers at Bengals: Crosby und McPherson können das Spiel nicht entscheiden
Rodgers, der nach schwachem ersten Viertel samt ungewöhnlicher Interception immer besser ins Spiel fand, hatte Probleme, Redzone-Situationen in Touchdowns zu verwandeln. Stattdessen musste Kicker Mason Crosby mit zwei Minuten auf der Uhr im letzten Viertel zum vierten Mal ran, verschoss dabei aber erstmals - so nahm das Kicker-Drama seinen Lauf.
Im Anschluss wurde es wild und wilder: Erst verschoss Bengals-Kicker Evan McPherson aus 57-Yards, dann erneut Crosby - das Spiel ging in die Overtime mit Vorteil für die Bengals, die als erstes in Ballbesitz kamen, diesen durch eine Interception von Joe Burrow jedoch schnell wieder abgeben mussten.
Schon wieder schafften es MVP Rodgers und Co. nicht in die Endzone, wieder musste Crosby kicken und wieder scheiterte der 37-Jährige an seinen Nerven. Cincinnati bekam erneut die Chance auf den Sieg - wieder setzte Kicker McPherson den gewinnbringenden Kick neben den Pfosten.

Packers at Bengals: Mason Crosby wird doch noch zum Gamewinner
Der letzte Drive brachte dann die Entscheidung. Crosby durfte einen gebrauchten Abend irgendwie nochmal umdrehen und verwandelte das letzte Field Goal aus 49 Yards. Der Verlierer des Spiels wurde plötzlich zum Gewinner.
Die Packers verbessern ihre Bilanz auf 4-1 und können weiter stark von einer Playoffs-Teilnahme ausgehen. Die Cincinnati Bengals müssen hingegen eine bittere Pille schlucken und fallen auf 3-2.

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Montag, 11. Oktober 2021, 20:36

Kansas City patzt schon wieder - Spektakel in Los Angeles

Ein offener Schlagabtausch in Inglewood, ein strauchelnder Quarterback in Kansas City und die weiterhin perfekten Cardinals. Das Wichtigste vom späten NFL-Sonntag.

Zitat

Was ist mit Mahomes los? Bills überrollen die Chiefs
Der Mann, der bislang fast immer eine Antwort auf alles hatte, hat derzeit nicht genügend Antworten. Im Sunday-Night-Game des fünften NFL-Spieltags leistete sich Patrick Mahomes beim 20:38 seiner Chiefs gegen die Buffalo Bills zwei Interceptions und ein Fumble. Der Superstar-Quarterback strauchelt derzeit wie das gesamte Team, das nun schon die dritte Pleite hinnehmen musste.
Auf der Gegenseite stand ein überragend aufgelegter Josh Allen, der Buffalo mit 374 Total Yards und vier Touchdowns (3 Pass, 1 Lauf) zum wichtigen Sieg beim zuletzt zweimaligen Super-Bowl-Teilnehmer führte. Die Bills, nun bei einer 4:1-Bilanz und bereits klar auf Kurs Division-Sieg, hatten gegen eine löchrige Secondary der Chiefs viel Platz und vor allem viel Spaß. Alleine Tight End Dawson Know kam bei lediglich drei Receptions auf 117 Yards und einen Touchdown.

Cardinals makellos - Durchwachsenes Lance-Debüt bei den Niners
Weil Jimmy Garoppolo verletzt fehlte, durfte First-Round-Pick Trey Lance zum ersten Mal von Beginn an ran in der NFL. Der junge Quarterback der San Francisco 49ers leistete sich jedoch gleich eine Interception. Die ungeschlagenen Cardinals gingen mit 10:0 in Führung, fanden dann aber trotz eines in MVP-Form spielenden Kyler Murray wenig Antworten in der Offensive.
Allein: Die Niners konnten nur wenig Kapital aus einer starken Defense schlagen. Der athletische Lance erlief zuweilen selbst First Downs, im Passing Game haperte es allerdings. Mehr als ein Touchdown von Deebo Samuel und ein Field Goal waren nicht drin, für Arizona besorgte DeAndre Hopkins den entscheidenden Touchdown zum 17:10-Sieg. Die Cardinals bleiben damit ungeschlagen.

Offenes Visier in Q4: Chargers gewinnen 47:42!
In Los Angeles befanden sich die Cleveland Browns vor und auch nach der Pause auf der Siegerstraße, führten nach einem 52-Yard-Touchdown-Run von Nick Chubb bereits mit 27:13 und zogen am Ende doch den Kürzeren. In einer spektakulären Schlussphase ging es hin und her, und die Chargers hatten einen erneut bärenstarken Quarterback in ihren Reihen. Justin Herbert hatte in Hälfte eins bereits einen 72-Yard-Touchdown-Pass auf Mike Williams bejubelt, in Abschnitt zwei legte das selbe Duo noch einen drauf - diesmal für "nur" 42 Yards und den nächsten Touchdown.
Erst stand es in Q4 28:27 für die Chargers, dann 35:28 für die Browns, dann 35:35, dann 42:35 für die Browns, dann vergab Chargers-Kicker beim Stand von 41:42 den Extra-Punkt - doch nach Clevelands folgendem Punt lief Austin Ekeler in die Endzone zum 47:42-Sieg. Los Angeles verbesserte seine Bilanz auf 4:1, Cleveland steht bei 3:2.

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Dienstag, 12. Oktober 2021, 22:09

NFL-Spiele in Deutschland: Düsseldorf, Frankfurt und München sind die finalen Bewerber-Städte

Die NFL plant Spiele in Deutschland - und hat mit Düsseldorf, Frankfurt und München drei Städte in die finale Kandidaten-Phase eingeladen. Die National Football League strebt eine langfristige Partnerschaft

Zitat

Die NFL kommt nach Deutschland - der Traum der #ranNFL-Community rückt immer näher.
Wie die Verantwortlichen der stärksten Football-Liga der Welt am Dienstag bekanntgaben, fällt die Entscheidung für einen Austragungsort zwischen den Städten Düsseldorf, Frankfurt und München.
Die NFL ist in Europa mittlerweile fest verankert und hat seit 2007 bereits 29 Spiele in London abgehalten. Am Sonntag bestreiten die Miami Dolphins und die Jacksonville Jaguars (ab 14:55 Uhr live auf ProSieben und ran.de) das 30. Spiel auf englischem Boden im Stadion der Tottenham Hotspur.
Die NFL sucht nun die Partnerstadt, die für eine Ausweitung der International Series nach Deutschland am besten geeignet ist.
"Spiele der Regular Season sind ein wichtiger Teil im Ausbau unserer deutschen Fangemeinde, weil wir darüber einfach noch mehr Begeisterung für den Sport und eine engere Verbindung zu den Fans schaffen können", sagt Brett Gosper, NFL Head of Europe and UK.

Trio in der "Candidate-Phase"
"Das große Interesse, das wir von den deutschen Städten signalisiert bekommen haben, unterstreicht, was für eine hervorragende Gelegenheit es für die gastgebende Stadt sein wird: In Bezug auf die wirtschaftlichen Interessen bis hin zur Chance, der Ausgangspunkt der NFL in Deutschland zu werden hinsichtlich des Wachstums der Fangemeinde, Community und des Nachwuchses", führt Gosper weiter aus.
Nachdem mehrere Städte ihr grundsätzliches Interesse als Austragungsort bekundet hatten, wurden nun Düsseldorf, Frankfurt und München in die "Candidate-Phase" eingeladen. Diese drei Städte werden sich nun noch intensiver mit der NFL austauschen und ausloten, welche Voraussetzungen sie als NFL-Spielstätte erfüllen müssen und was sie der National Football League bieten können.

NFL-Übertragungen: TV-Quoten verbessern sich stetig
Gosper erklärt: "Neben einem Stadion, das die zahlreichen logistischen Anforderungen erfüllt, sind wir auf der Suche nach einem Gastgeber, der sich zusammensetzt aus lokaler und regionaler Politik, Stadionbetreibern, lokalen Interessensvertretern und potentiellen kommerziellen Partnern. Wir sind ausschließlich an einer langfristigen Partnerschaft interessiert."
Die deutsche NFL-Fangemeinde wächst stetig an, nach Angaben der NFL auf mittlerweile etwa 19 Millionen Fans. Die Zuschauerzahlen im Free TV bei ProSieben und ProSieben MAXX sind seit Jahren kontinuierlich steigend. Zudem ist Deutschland mittlerweile einer der Markführer außerhalb Nordamerikas in Sachen Merchandise, Fantasy-Football-Teilnehmer und Verkaufszahlen der Madden-Videospiele.

Deutsche schaffen häufiger den Sprung in die NFL
Deutsche Spieler oder Akteure mit deutschen Wurzeln schaffen darüber hinaus immer häufiger den Sprung in die NFL: 2020 startete Jakob Johnson regelmäßig für die New England Patriots und ist auch 2021 fester Bestandteil des Kaders. Daneben gehört Amon-Ra St. Brown zum Kader der Detroit Lions, sein Bruder Equanimeous St. Brown spielt für die Green Bay Packers.
Mit David Bada (Washington) und Aaron Donkor (Seattle Seahawks) sind zwei weitere Deutsche derzeit im "International Pathway Program" der NFL vertreten.
Sebastian Vollmer ist wohl der bekannteste Ex-Footballer aus Deutschland - er gewann zwei Super Bowls (XLIX und LI) mit den New England Patriots um Quarterback Tom Brady. ran-Experte Björn Werner wurde 2013 in der ersten Runde von den Indianapolis Colts gedraftet und absolvierte insgesamt 38 Spiele in der NFL.

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Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18:55

Packers nehmen St. Brown in aktiven Kader auf

Die Green Bay Packers aus der Football-Profiliga NFL haben den deutschen Wide Receiver Equanimeous St. Brown in den aktiven Kader aufgenommen.

Zitat

Die Green Bay Packers aus der Football-Profiliga NFL haben den deutschen Wide Receiver Equanimeous St. Brown in den aktiven Kader aufgenommen. Das gab General Manager Brian Gutekunst bekannt. In seiner vierten NFL-Saison bei den Packers gehörte "EQ" bislang zur sogenannten Practice Squad, wurde aber schon für drei Partien der laufenden Spielzeit aktiviert. Nun erfolgte die dauerhafte Berufung in den aktiven Kader.

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Sonntag, 17. Oktober 2021, 20:18

Kicker wird zum Held des Tages

Zitat

Die Jacksonville Jaguars haben ihr "Heimspiel" in London gegen die Miami Dolphins mit 23:20 gewonnen. Held des Tages war Kicker Wright, der zum Schluss gleich zwei Field Goals deutlich über 50 Yards verwandelte; es war bereits der achte Auftritt der Jaguars in England – mit deutlichem Abstand Spitzenreiter vor dem zweitplatzierten Team diesbezüglich, den Miami Dolphins, die zum fünften Mal in London spielten.

Die NFL ließ nichts unversucht, um die Massen – vor natürlich ausverkauftem Haus – zu begeistern: Zwei überragende Nationalhymnen und ein donnernder Flyover sorgten für Gänsehautfeeling.

Vor den Augen der Legenden Dan Marino und Maurice Jones-Drew gewannen die Jaguars den Münzwurf, wählten aber das Angriffsreicht für die zweite Hälfte.

Die Dolphins kassierten zwei schnelle Strafen, schafften jedoch trotzdem neue First Downs durch Pässe des wiedergenesenen QB Tagovailoa auf die Wide Receiver Waddle und Hollins. Während die Jaguars die wenigen Läufe problemlos stoppen konnten, kam gefühlt jeder Pass von Tagovailoa an. So auch der letzte auf Waddle aus sechs Yards zum 0:7 nach gut sieben Minuten.

Bei den Jaguars ging das deutlich schneller, allerdings führte ein fallengelassener Pass auf TE Arnold im dritten Versuch dazu, dass lediglich ein Kick von Wright zum 3:7 aus 40 Yards klappte.

Die Dolphins passten weiter: Waddle für 18 Yards, Gesicki für 22, Smythe für 25, Ahmed für 15. Die Jaguars Pass Defense hatte noch kein Rezept gegen die Würfe von Tagovailoa – und in einem Fall Brissett - gefunden. Ein Holding der Dolphins half dann jedoch dazu, dass die Jaguars nur ein Field Goal von K Sanders aus 33 Yards zum 3:10 kassierten.

Es folgten kurze Drives auf beiden Seiten und knapp neun Minuten vor der Pause ein kurzer Punt der Jaguars aus ihrer Endzone. Ballbesitz für die "Gäste" aus Miami an der Jacksonville 40. Ein Scramble von Tua Tagovailoa sah im dritten Versuch erfolgversprechend aus, aber dann überwarf er seinen komplett freien WR Carter um mehrere Meter. Oder Yards. Bei 4. & 2 machte er seinen Fehler jedoch wieder gut: Ein 21 Yard Pass zu WR Hollins brachte ein 1st & Goal, aber am Ende blieben trotzdem nur drei weitere Punkte durch einen Kick von Sanders aus 24 Yards.

Endlich erwachte auch die Jaguars Offense zum Leben: Pässe zu Jones, Arnold und Shenault brachten Jacksonville an die Mittellinie, aber prompt machte eine Facemask Strafe gegen TE Farrell einen langen Lauf von RB Robinson wieder zunichte. Zwei fallengelassene Pässe führten dazu, dass letztendlich wieder nur ein Punt folgte. Zumindest konnten die Jaguars den an der drei Yard Linie stoppen.

Ein schneller Stopp Miamis sorgte für Ballbesitz Jacksonville an der Mittellinie und noch 1:45 zu spielen. Shenault, der zuvor schon einen fangbaren Pass nicht fangen konnte, kam erneut nicht an einen Pass von Lawrence. Allerdings machte er das sofort wieder gut, als er bei 4. & 6 genau 6 Yards erfangen konnte. Der nächste Pass ging dann zu Marvin Jones Jr für einen Touchdown aus 28 Yards zum 10:13.

Gleichzeitig der Halbzeitstand, weil die Dolphins zwar noch einmal einige Yards in den verbleibenden 40 Sekunden schafften, aber ein 58-Yard-Field-Goal Versuch von Sanders dann links am Gestänge vorbeisegelte.

Das Momentum jetzt klar auf Seiten der Jaguars, die prompt über das Feld marschierten und durch einen Lauf von Robinson aus einem Yard die 17:13 Führung erzielen konnten. Zuvor hatte den Jaguars eine mehr als diskutable Strafe ein neues First Down beschert.

Die Dolphins versuchten wieder auf ihr Erfolgsrezept der ersten Hälfte umzustellen, aber plötzlich kamen die Pässe nicht mehr an. Ganz anders dagegen die Jaguars, aber dann hielt Trevor Lawrence an der gegnerischen 35 Yard Linie den Ball viel zu lange und DT Wilkins gelang ein Strip Sack. Das Fumble eroberte sein Nebenmann DT Sieler.

Das Momentum war aber nur einen Miniaugenblick bei Miami, bevor CB Lawson den nächsten Pass von Tagovailoa sofort abfing und an die Miami 39 zurücktrug. Ein Pass zu TE Farrell brachte sofort 18 Yards und beste Feldposition direkt an der Red Zone Miamis.

Bei 4. & 1 an der Miami 9 entschieden sich die Jaguars zum Ausspielen des Versuchs, aber RB Robinson landete eindeutig vor dem Marker am Boden.

Plötzlich kamen auch die Pässe der Dolphins wieder an: Gesicke, Waddle und Wilson und Smythe brachten Miami bis an die 5 Yard-Linie, von wo Waddle kaum Mühe hatte, das 17:20 auf der linken Seite zu erzielen.

Nach einem kurzen Drive der Jaguars bekam Miami den Ball gut 08:30 vor dem Ende zurück. Ein Pass auf Waddle brachte gleich 12 Yards, aber dann wurde ein weiterer Pass zu RB Gaskin incomplete gegeben, so dass man nach zwei Minuten – und einer erfolglosen Challenge - doch wieder punten musste.

Direkt im Anschluss warf Dolphins Head Coach Brian Flores gleich noch eine rote Challenge-Flagge, als er beim Punt Return gesehen haben wollte, dass Jaguars Returner Agnew den Ball berührt hätte. Das klappte, obwohl es knapp war, ebenfalls nicht und somit fehlte gleich das nächste Timeout.

Die Jaguars suchten jetzt immer wieder WR Jones, der die wichtigen Pässe zu bekommen schien und dann auch nutzte. Trotzdem reichte es "nur" zu einem 54-Yard-Field-Goal von Kicker Wright für den 20:20 Ausgleich knapp vier Minuten vor dem Ende. Trotz Windstille sah es so aus, als ob ein heftiger Windstoß den Ball auf den letzten Metern doch noch zwischen die Stangen gedrückt hätte. "Bend it like Beckham" war in aller Munde.

Die Dolphins marschierten jetzt methodisch über das Feld, aber kurz vor der Mittellinie musste ein 4. & 1 gelingen. Malcolm Brown lief wenige Zentimeter zu kurz und Jacksonville hatte noch 1:42 und 46 Yards bis zu ihrem ersten Sieg zu überbrücken.

Das schien zu viel zu sein für die Jaguars: Eine Strafe wegen False Starts, eine eher unglückliche Entscheidung, Lawrence für selbst laufen zu lassen und ein Sack für weitere -4 Yards brachte 3. & 20. Mit fünf Sekunden auf der Uhr musste sich Urban Meyer entscheiden, ob er 4. & 8 ausspielt oder Wright ein 61-Yard-Field-Goal versuchen lässt. Es wurde überraschend nur ein kurzer Pass für ein neues First Down und von dort zirkelte Wright den Ball in letzter Sekunde aus 53 Yards zum vielumjubelten ersten NFL-Sieg für Urban Meyer und Trevor Lawrence durch die Stangen.

Während sich die Jaguars dazu entschieden haben, ihre Bye Week auf kommendes Wochenende zu legen, heben sich die Dolphins das für den spätestmöglichen Zeitpunkt auf: Erst in Woche 14 setzt man aus, wobei man wohl bei der Wunschabgabe einen aktuell unwahrscheinlichen Playoffrun im Kopf hatte; nächsten Sonntag empfangen die Dolphins um 19 Uhr die Atlanta Falcons, die dann seit ihrem Auftritt letzte Woche in London pausiert haben werden.

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Sonntag, 17. Oktober 2021, 23:44

Sieg und Niederlage für St.-Brown-Brüder
Für die deutschen Brüder Equanemeous und Amon-Ra St. Brown könnte es in der NFL mit ihren Teams kaum gegensätzlicher laufen.

Zitat

Für die deutschen Brüder Equanemeous und Amon-Ra St. Brown könnte es in der US-amerikanischen Football-Liga NFL mit ihren Teams kaum gegensätzlicher laufen. Equanemeous St. Brown (25) gewann mit den Green Bay Packers das Prestige-Duell bei den Chicago Bears 24:14 und baute mit dem fünften Sieg im sechsten Saisonspiel die Tabellenführung in der NFC North aus.
Amon-Ra St. Brown (21) verlor hingegen mit den Detroit Lions beim 11:34 gegen die Cincinnati Bengals auch das sechste Saisonspiel. Seit Dezember 2020 haben die chronisch erfolglosen Lions nun zehn Niederlagen in Serie kassiert.
Die größeren Spielanteile der St.-Brown-Brüder, beide Wide Receiver, hatte allerdings Amon-Ra, der fünf Pässe für 26 Yards Raumgewinn fing. Equanemeous erhielt kein Zuspiel von Green Bays Star-Quarterback Aaron Rodgers.
Superstar Patrick Mahomes vermied trotz einer erneut durchwachsenen Vorstellung eine weitere Niederlage mit Titelkandidat Kansas City Chiefs. Beim 31:13 in Washington warf Quarterback Mahomes zwei Interceptions, führte sein Team danach aber noch zum dritten Sieg im sechsten Spiel.

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Gestern, 21:12

Dak Prescott mit Rekordspiel gegen die New England Patriots
Beim Spiel gegen die New England Patriots erzielt Dak Prescott so viele Passing Yards wie noch nie zuvor ein Quarterback in der seit 21 Jahren andauernden Bill-Belichick-Ära.

Zitat

Was war das für ein Spiel für Dak Prescott gegen die New England Patriots?
45 Passing Yards erzielte der Quarterback der Dallas Cowboys beim 35:29-Erfolg über die Pats.
Noch nie kassierte Bill Belichick in 21 Jahren als Head Coach in New England mehr Passing Yards als vergangene Nacht. Für den sechsfachen Super Bowl-Champ war es bereits die vierte Pleite im vierten Heimspiel diese Saison - der schwächste Wert seit 1993.

Prescott mit MVP-Performance
Insgesamt schaffte Dallas beim Overtime-Erfolg 567 Yards Raumgewinn in der Offense. Ebenfalls Rekord gegen New England in diesem Jahrtausend. Die Bestmarke gehörte zuvor den Philadelphia Eagles, die im Super Bowl LII 538 Yards Raumgewinn erreichten. Das entscheidende Play zum Pass-Rekord erwarf Prescott mit einem 35-Yard-Touchdown-Pass auf CeeDee Lamb erst in der Overtime bei noch knapp vier Minuten auf der Uhr.
Prescott überbot damit Peyton Mannings Rekord gegen die Belichick-Pats aus dem Jahr 2014. Der "Sheriff" erwarf bei der deutlichen 21:43-Niederlage 438 Yards gegen New England. Insgesamt gelang es einem Quarterback erst zum achten Mal gegen die Patriots in der Belichick-Ära, mehr als 400 Yards Raumgewinn durch Pässe zur erzielen.

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