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Dienstag, 17. Mai 2022, 22:04

Amon-Ra St. Brown über Detroit Lions: "Haben eine sehr gute Offensive"

Wide Receiver Amon-Ra St. Brown hat sich im Rahmen der ersten Trainings-Einheiten positiv über die Offensive der Detroit Lions geäußert. Dabei hat er zudem einige Einblicke für die kommende Saison gewährt.

Zitat

Mit knapp über 900 Receiving Yards schloss Wide Receiver Amon-Ra St. Brown die vergangene Spielzeit ab. Er und die Detroit Lions klettern den berühmt, berüchtigten aufsteigenden Ast empor, angeführt von Head Coach Dan Campbell.

Im Rahmen der ersten Trainingseinheiten äußerte sich St. Brown zu der aktuellen Situation bei den Lions. "Wir haben eine sehr gute Offensive. Unser Offensive Line ist solide, wir haben tolle Tight Ends, die fangen und blocken können. All unsere Running Backs sind solide. Die Wide-Receiver-Neuverpflichtungen komplettieren unsere Offensive. Ich bin gespannt, was wir reißen können", sagte der 22-Jährige mit deutschen Wurzeln.

Detroit Lions: Viel Geschwindigkeit für die Offense
In der Free Agency und im NFL Draft investierten die Lions besonders in neue Passempfänger. Mit Jameson Williams (Erstrunden-Pick) und D.J. Chark (kommt von den Jaguars) erhält Quarterback Jared Goff zwei pfeilschnelle Wide Receiver, die das vertikale Passspiel verbessern dürften.
"Die neuen Jungs werden das Spielfeld weiter öffnen, die tiefen Pässe saßen letztes Jahr noch nicht so wirklich, das dürfte sich jetzt steigern", sagte St. Brown
Für den letztjährigen Rookie, der hauptsächlich aus dem Slot heraus agiert, dürften sich dadurch mehr Räume im Kurzpassspiel bieten.

Wer sagt die Spielzüge an?
Gleichzeitig ist aber noch nicht klar, wer die Spielzüge bei den Lions ansagen wird. Ben Johnson, der letztes Jahr für die Tight Ends zuständig war, wurde zum Offensive Coordinator befördert. Inmitten der vergangenen Saison übernah er bereits Aufgaben in der Koordination des Passspiels, welches unter seiner Leitung florierte.
Head Coach Dan Campbell hält sich aber noch offen, ob Johnson oder er die Spielzüge am Spieltag durchgeben wird.
Klar ist aber zumindest, dass die Lions-Offense einen neuen Anstrich erhält: "Die Offensive sieht anders aus als letztes Jahr. Es gibt einige Neuerungen, das dauert einen Moment, bis man das verinnerlicht hat. Aber sobald wir das alles drauf haben, wird es einfach für uns", sagte St. Brown.

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Donnerstag, 19. Mai 2022, 22:42

Ravens' Sam Koch retires: Punter exits after 16 NFL seasons, joins Baltimore's staff as consultant

The 39-year-old Super Bowl champion spent his entire career in purple

Zitat

After 16 seasons, Sam Koch is calling it an NFL career. The longtime Ravens punter, an All-Pro special-teamer and Super Bowl champion who played more games than anyone in franchise history, announced Thursday that he is retiring at age 39. One of the most consistent punters of his time, Koch will join the Ravens' staff as a special teams consultant starting in 2022.
"Being able to wear that helmet, wear that jersey, I wanted to come in and represent the name on the back of that jersey ... not only for myself but, more importantly, my family," Koch said in an announcement video. "Being able to share the field with such iconic players is something that I'm gonna cherish forever. ... I thank you, Ravens Flock, for being there to help support me over these 16 years -- through my ups, through my downs."
A number of past and present Ravens also appeared in Koch's announcement video to pay tribute to the punter, including quarterbacks Lamar Jackson and Joe Flacco, offensive lineman Marshal Yanda, defensive end Haloti Ngata, kickers Justin Tucker and Matt Stover, long snapper Morgan Cox and general managers Eric DeCosta and Ozzie Newsome.
Koch, who missed just one game over the course of his 16-year career, retires as the Ravens' all-time leader in games played (256). A Pro Bowler and All-Pro in 2015, three years after helping the team win the Super Bowl, he never averaged fewer than 43 yards per punt during a season, first arriving as a sixth-round pick out of Nebraska in 2006.
"Sam has revolutionized the game of football," Ravens special teams coach Randy Brown said in a team statement. "He introduced the idea that punters could have different types of punts, as well as have punts designed to place the ball inside the 10-yard line and to keep the ball away from returners ... As a whole, every punter in the NFL owes Sam Koch a debt of gratitude for being the pioneer of change on how punting is executed in this league."
Koch is set to be replaced on the field in 2022 by rookie Jordan Stout, a fourth-round pick out of Penn State.

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Mittwoch, 8. Juni 2022, 22:38

Das teuerste Franchise der NFL-Geschichte
Für 4,65 Milliarden US-Dollar: Walmart-Erbe erhält Zuschlag bei den Broncos

Die Verkaufs-Saga der Denver Broncos hat ein Ende: Wie das Franchise aus Colorado mitteilte, hat ein Konsortium um den Walmart-Erben Rob Walton den Zuschlag erhalten - und das für eine Rekord-Summe von 4,65 Milliarden US-Dollar. Nur die Zustimmung der NFL steht noch aus.

Zitat

Die Denver Broncos haben einen neuen Besitzer: Wie der dreimalige Superbowl-Sieger in der Nacht zum Mittwoch in einer Pressemitteilung verkündete, hat ein Konsortium um Rob Walton, Erben der Supermarkt-Kette "Walmart", das Franchise gekauft. Und das nach Informationen von ESPN für eine Rekordsumme von 4,65 Milliarden US-Dollar.
Nach dem Tod des bisherigen Besitzers Pat Bowlen, der keines seiner Kinder als seinen offiziellen Nachfolger bestimmt hatte und sein Eigentum an den Pat D. Bowlen Treuhandfonds übergeben hatte, übernahm Broncos-Präsident und -CEO Joe Ellis übergangsweise die Stellung des Besitzers des Franchises aus Colorado, während auf dem Rechtsweg ein Nachfolger gefunden werden sollte. Als mehrere Gerichtsverfahren scheiterten, wurde das Team Anfang Februar offiziell zum Verkauf freigegeben. Nun wurde also ein passender Käufer gefunden.
Die angebliche Verkaufssumme des Franchises bricht zudem einen NFL-Rekord. Als bis dato letztes NFL-Team waren die Carolina Panthers unter dem Hammer gewesen, die 2018 von David Tapper für knapp 2,3 Milliarden US-Dollar gekauft wurden. "Heute ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einem spannenden nächsten Kapitel in der Broncos-Geschichte", freute sich Ellis über die Einigung. Einzig die Zustimmung der 31 anderen Franchise-Besitzer steht noch aus, nach Informationen des NFL-Insiders Adam Schefter werden hierbei aber keine Probleme erwartet.
Auch auf sportlicher Ebene ändert sich bei den Broncos derzeit einiges: Nach einem schwierigen Jahr, das Denver mit einer Bilanz von sieben Siegen zu zehn Niederlagen und dem damit folgenden letzten Platz in der Division beendete, soll mit dem neuen Trainer Nathaniel Hackett und Quarterback Russell Wilson, der für mehrere Erstrunden-Draftpicks aus Seattle losgeeist wurde, eine neue Richtung eingeschlagen werden.

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Freitag, 10. Juni 2022, 22:36

EQ nimmt in Chicago seinen zweiten Anlauf

Zitat

Der Wide Receiver mit Hitdorfer Wurzeln will bei den Chicago Bears in der NFL durchstarten – in seinem fünften Jahr als Football-Profi.

Nach vier Jahren in Green Bay sucht Equanimeous St. Brown nun seine Chance in Chicago. Mit dem Wechsel von den Packers zu den Bears will der Wide Receiver (Passempfänger) mit Leverkusener Wurzeln seine Karriere im fünften Jahr in der Football-Profi-Liga NFL wieder in Schwung bringen. Wer ihn etwas kennt, wird wissen, wie sehr „EQ“ die vergangene Spielzeit anspornt. In der wurde er auch aufgrund von Verletzungsproblemen nach der Vorbereitung zunächst aus dem aktiven Kader gestrichen, kämpfte sich aber über das Practice-Squad zurück. Offensiv kamen zwar gerade einmal neun gefangene Pässe und drei Läufe für überschaubare 112 Yards zusammen. Aber der älteste der St. Brown-Brüder gehörte zu den wenigen Lichtblicken in den viel gescholtenen Special Teams der Packers.
Dass er in Green Bay beim Umbruch in der Receiver-Riege keinen neuen Vertrag erhielt, sorgte ebenso für zusätzliche Motivation wie der Erfolg des jüngsten Bruders Amon-Ra. Der hinterließ in seinem Rookie-Jahr mächtig Eindruck und stellte Equanimeous damit in den Schatten. Der gönnt dem jüngsten Spross der Familie zwar das viele Lob nach einer Premierensaison mit 90 gefangenen Pässen – der fünfzehntbeste Wert der Liga – sowie sieben Läufen für insgesamt 973 Yards Raumgewinn und dazu noch 40 erzielten Punkte (sechs Touchdowns, zwei Two-Point-Conversions). Aber die Nummer eins unter den Brüdern wäre er zweifellos gerne wieder.

Im November steht das nächste Bruder-Duell an
Division Die Chicago Bears, bei denen Equanimeous St. Brown einen Ein-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, gehören ebenso wie sein voriges Team (Green Bay Packers) zur NFC North, in der auch die Detroit Lions von Amon-Ra St. Brown zuhause sind. Da Divisionsrivalen sich jedes Jahr in Hin- und Rückspiel gegenüberstehen, können sich die Eltern John und Miriam Brown auch in der kommenden Spielzeit auf zwei direkte Duelle ihre Söhne in der NFL freuen.
Termine Allerdings müssen sie sich bis zum 13. November gedulden. Dann hat Chicago am 10. Spieltag die Lions zu Gast. Das Rückspiel in Detroit findet am Neujahrstag statt. Beide Spiele starten um 19 Uhr deutscher Zeit.

Doch dazu braucht es etwas, das er in Green Bay nur selten erhielt: Gelegenheiten, sein Können zu zeigen. Bei den Fans sorgte seine Verpflichtung eher für Gleichgültigkeit. So richtig hat ihn kaum jemand auf der Rechnung. Manch einer meldet gar Zweifel an, ob es St. Brown überhaupt in den aktiven 53er-Kader für die neue Saison schaffen wird.
Als gesetzt gelten nach Einschätzung der Anhänger Platzhirsch Darnell Mooney (81 Pässe für 1.055 Yards, vier Touchdowns in der vergangenen Spielzeit), Zugang und Superbowlsieger 2019 Byron Pringle (Kansas City Chiefs) sowie der Drittrunden-Draft-Pick Velus Jones Jr. von der University of Tennessee, der 2018 und 2019 Teamkollege von Amon-Ra St. Brown war, damals noch bei den USC Trojans.
Wenn es nach einigen Experten geht, könnte die Bears-Community allerdings eine große Überraschung erleben. Die „Chicago Sport News“ hält es beispielsweise für einen Fehler, St. Brown nur als Verpflichtung für mehr Kadertiefe zu halten. Schließlich war der neue Offensive Coordinator der Bears, Luke Getsy, Passing Game Coordinator in Green Bay und kennt „EQ“ bestens. Dass er sich trotz einer überschaubaren Statistik für dessen Verpflichtung stark gemacht hat, führt die Journalisten zur Frage, ob dem Deutsch-Amerikaner eine ausgeprägtere Rolle zugedacht ist, als auf den ersten Blick ersichtlich.
Zumal Getsy keinen Hehl daraus macht, dass er große Stücke auf den 25-Jährigen hält. „Ich finde, EQ hatte letztes Jahr ein enormes Jahr – gerade im Bezug darauf, wie er in dessen Verlauf gewachsen und gereift ist. Ich war wirklich begeistert, dass wir ihn uns schnappen konnten. Denn ich denke, dass sein bester Football noch vor ihm liegt. Ich bin wirklich gespannt“, sagte er. St. Brown bringe einen großen Körper mit, könne laufen, sei hart und zäh. „Er bringt alles mit, was wir in diesem System predigen. Er verkörpert diese Erwartungen geradezu“, schwärmt der Offensive Coordinator. Auch Chicagos früherer Scouting Director Greg Gabriel glaubt, dass St. Brown mehr anzubieten hat, als seine Zahlen bei den Packers vermuten lassen. Videos der vergangenen Saison zeigten eindeutig, wie signifikant sich „EQ“ beim Laufen der Passrouten seit seiner ersten Spielzeit in der NFL verbessert hat.

Er wäre nicht der erste Receiver, der nach verhaltenem Start seinen Durchbruch feiert. Ein prominentes Beispiel für einen „Spätblüher“ ist Julian Edelmann. In den ersten vier Jahren für die New England Patriots war er kaum ein Faktor in der Offensive des Starensensembles, um sich dann mit mehr als 1.000 Receiving Yards im fünften Jahr zu etablieren.

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Sonntag, 12. Juni 2022, 20:29

Teurer Skandal-Schlamassel in der NFL
Der Defensivkoordinator der Washington Commanders verharmlost den gewalttätigen Kapitolsturm nach der Trump-Abwahl - mit offenbar kostspieligen Folgen für sein Team.

Zitat

Einen größeren Fauxpas hätte ein Vertreter genau dieses NFL-Teams kaum begehen können.
Jack Del Rio, Mitglied des Trainerstabs bei den Washington Commanders, hat sich mit indiskutablen Äußerungen Riesen-Ärger eingebrockt - der auch für seine Franchise zu einem größeren Problem zu entwickeln droht.
Der 59 Jahre alte Del Rio hat den Kapitolsturm nach der Abwahl von Ex-Präsident Donald Trump am 6. Januar 2021 als „Streitigkeit“ (“dust-up“) verharmlost, bei der „nichts niedergebrannt worden“ sei - und mit schiefen Vergleichen zu den Black-Lives-Matter-Protesten für Empörung gesorgt.

Jack Del Rio verharmlost Kapitol-Sturm von Trump-Anhängern
Der ehemalige Pro-Bowl-Linebacker der Minnesota Vikings hatte unter der Woche zunächst mit einem Tweet für Aufsehen gesorgt, in dem er den Kapitolsturm als Ereignis hinstellte, um das es zu viel Aufregung gebe.
„Würde gern ‚die ganze Geschichte‘ verstehen, warum der Sommer der Ausschreitungen, Plünderungen, Brandstiftung und Zerstörung persönlichen Eigentums nie diskutiert wird, das aber schon???“, schrieb Del Rio im Kontext der aktuellen Bewertung der Ereignisse durch einen offiziellen Untersuchungsausschuss. Mit dem „Sommer der Ausschreitungen“ meinte Del Rio die mehrfach von Gewalt überschatteten Proteste gegen rassistische Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd.
Mit einem Versuch, sich vor lokalen Reportern zu erklären, machte es Del Rio dann noch schlimmer: „Die Wohngegenden von Menschen wurden zerstört, Läden sind niedergebrannt, kein Problem. Aber dann gibt es eine Streitigkeit am Kapitol, nichts wird niedergebrannt, und daraus machen wir eine Staatsangelegenheit.“
Del Rio ignorierte damit nicht nur den demokratiefeindlichen Charakter des Kapitolsturms, mit dem Trump-Anhänger die Vereidigung von Nachfolger Joe Biden verhindern wollten - sondern auch ihre keinesfalls harmlosen Folgen: Es gab fünf Todesfälle, über 100 Polizistinnen und Polizisten wurden verletzt, auch der Suizid von insgesamt vier der eingesetzten Polizeikräften hat das Land seitdem aufgewühlt.

Washington Commanders verhängen Strafe - und distanzieren sich
Del Rios Äußerung ist in Amerika bei weitem keine Einzelmeinung, sie spiegelt die Haltung vieler Anhänger und Mitglieder der republikanischen Partei wider, die den Angriff ebenfalls aus Überzeugung oder politischen Kalkül kleinreden.
Nichtsdestotrotz sahen sich die Commanders veranlasst, Konsequenzen zu ziehen und sich klar zu distanzieren.
„Er hat als US-amerikanischer Bürger das Recht, seine Meinung zu äußern und es ist sein verfassungsmäßiges Recht, dies zu tun“, schrieb das Team in einer Mitteilung: „Nichtsdestotrotz haben Worte Konsequenzen und seine Aussagen haben viele Leute unserer Community verletzt.“ Es sei nicht tolerierbar, „die Menschen, die nach dem Mord an George Floyd Gerechtigkeit verlangt haben, in irgendeiner Weise zu vergleichen mit denen, die am 6. Januar unsere Regierung stürzen wollten“.
Die Commanders verhängten auch eine 100.000-Dollar-Strafe gegen den Assistenten von Head Coach Ron Rivera.

Del Rio kostet Commanders Unterstützung im Kampf um Stadion-Geld
Die Commanders sahen sich wohl auch deswegen zu einer klaren Reaktion genötigt, weil Del Rios Aussagen nicht nur ein moralisches, sondern auch ein (geschäfts-)politisches Problem zu werden drohen.
Die Commanders wollen bis 2027 ein neues Stadion bauen und bemühen sich darum, dieses im angrenzenden Bundesstaat Virginia errichten zu können, möglichst mit Hilfe von Steuergeldern, über die der Staatssenat abstimmen muss - wo aktuell die Demokraten knapp in der Mehrheit sind.
Infolge der Aussagen von Del Rio hat der demokratische Senator Jeremy McPike inzwischen angekündigt, dass er seine Unterstützung für das entsprechende Gesetzesvorhaben aus Protest zurückziehen wird. Ähnlich äußerte sich Senatorenkollege Scott Surovell.
Berichten zufolge hätten die Commanders zuletzt noch mit 300 Millionen Dollar Zuschuss für das 3-Milliarden-Projekt rechnen können, ohnehin weniger als gehofft. Aber nun legen die demokratischen Senatoren nahe, dass die „stadium bill“ wohl ganz durchfällt: „Das war der Sargnagel“ äußerte McPike.

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Montag, 13. Juni 2022, 21:53

Footballspieler verfehlt Weltrekord über 110 Meter Hürden um 0,04 Sekunden

Devon Allen verdient sein Geld in der Football-Profiliga NFL – doch Weltklasse ist der US-Amerikaner in einer anderen Sportart: Im Hürdensprint über 110 Meter lief Allen nun die drittbeste Zeit der Geschichte.

Zitat

Footballprofi Devon Allen hat beim Leichtathletik-Grand-Prix in New York nur knapp den Weltrekord über 110 Meter Hürden verfehlt. Der 27 Jahre alte Amerikaner lief in 12,84 Sekunden die drittschnellste Zeit der Geschichte und damit nur um 0,04 Sekunden an der zehn Jahre alten Bestmarke seines Landsmanns Aries Merritt vorbei. Platz zwei in dem Rennen belegte der Weltmeister und Olympiazweite Grant Holloway (USA), dessen Bestleistung bei 12,81 Sekunden steht.
Allen hatte im April einen Dreijahresvertrag bei den Philadelphia Eagles aus der National Football League (NFL) unterschrieben. Zuvor hatte er den Sport sechs Jahre lang nicht ausgeübt. Beim sogenannten Pro Day der NFL war der ehemalige Wide Receiver der Universität von Oregon den Scouts diverser Klubs allerdings aufgefallen, weil er die 40 Yards in 4,35 Sekunden gesprintet war.
Allen, der 2016 und 2021 im Olympiafinale über 110 Meter Hürden gestanden hatte, hat angekündigt, Ende Juni an den US-Meisterschaften teilnehmen zu wollen, um sich für die Weltmeisterschaften im Juli in Eugene, Oregon, zu qualifizieren. Erst danach soll seine ganze Aufmerksamkeit dem Football gelten.

Nicht der erste Multi-Athlet
Ausnahmeleistungen in mehr als einer Sportart kommen bei US-Athleten immer wieder vor: 1964 gewann Bob Hayes, wie Allen als Wide Receiver in der NFL aktiv, als Sprinter zweimal olympisches Gold. Im Jahr 1984 wurde Defensivspieler Michael Carter erst Super-Bowl-Champion mit den San Francisco 49ers, ehe er bei den Olympischen Spielen von Los Angeles die Silbermedaille im Kugelstoßen gewann.

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Dienstag, 14. Juni 2022, 23:02

Entlassung bei den Green Bay Packers: Das macht Kicker Dominik Eberle Hoffnung

Der Traum von einer Karriere bei den Green Bay Packers ist für den deutschen Kicker Dominik Eberle geplatzt. Aussichtslos ist die Suche nach einem neuen Arbeitgeber in der NFL aber gewiss nicht.

Zitat

Als sich Dominik Eberle Ende Februar in einem "Sport1"-Interview zu seinem neuen Arbeitgeber äußerte, war ihm die Vorfreude deutlich anzumerken.
"Es ist unglaublich, dass ich jetzt ein Teil von so einem Traditionsteam sein kann. Ich freue mich schon, ein Cheesehaed zu werden und in Green Bay zu leben. Ich freue mich auf das erste Spiel, auf die Preseason, aufs Training Camp. Ich werde alles geben und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt."
Nun, keine vier Monate später, ist das Engagement, was als Attacke auf den langjährigen Packers-Kicker Mason Crosby gedacht war, bereits wieder beendet. Green Bay hat den aus Nürnberg stammenden Sportler entlassen, Eberle ist erneut Free Agent.

Eberle von den Packers entlassen
Um für den via Waiver Wire von den Minnesota Vikings akquirierten Kicker Gabe Brkic Platz zu schaffen, musste der 25-Jährige seinen Platz räumen. Doch auch wenn für Eberle der Traum von einer Karriere im Team von Quarterback-Superstar Aaron Rodgers geplatzt ist, aussichtslos ist die Suche nach einem neuen Arbeitgeber gewiss nicht. Nichts beweist das besser als sein eigener Lebenslauf.
Nachdem der Deutsche im NFL-Draft 2020 nicht ausgewählt wurde, schaffte er als Undrafted Free Agent doch noch den Sprung in die beste Football-Liga der Welt. Die Las Vegas Raiders nahmen ihn unter Vertrag, entließen ihn jedoch wenig später. Im Anschluss dauerte es nur wenige Wochen, ehe ihn die Franchise erneut zum Probetraining einlud und mit einem Vertrag im Practice Squad ausstattete.
Von den Raiders ging es weiter zu den Panthers und schließlich zu den Houston Texans, bei denen er im vergangenen Dezember sein viel beachtetes NFL-Debüt gab. Als der etatmäßige Kicker Ka'imi Fairbairn in Woche 16 aufgrund eines positiven Coronatest ausfiel, bekam Eberle im Spiel gegen die Los Angeles Chargers eine Chance – und wusste diese zu nutzen.
Alle fünf Extrapunkte konnte der Deutsche verwandeln, zudem brachte er zwei Field Goals zwischen den Torstangen unter – eines davon sogar aus der sehr beachtlichen Distanz von 51 Yards. Dass er ein weiteres Field Goal aus 52 Yards nicht versenkte, fiel dabei nicht negativ ins Gewicht.

Fünf NFL-Stationen in zwei Jahren
Trotz des erfolgreichen Debüts passierte Eberle in der Folge das, was in der NFL so vielen Kickern passiert. Nach der Rückkehr des Stamm-Kickers wurde er entlassen - und bekam gleich wieder einen neuen Job. Dieses Mal erneut von den Carolina Panthers, die ihn vor dem letzten Spieltag der Regular Season für den Practice Squad unter Vertrag nahmen.
Mit der Verpflichtung durch die "Cheeseheads" Ende Februar sollte für den Deutschen ein neues und längerfristiges Kapitel beginnen, zumal Eberle den Special Teams Coordinator der Packers, Rich Bisaccia, bereits aus seiner Zeit bei den Raiders kennt.
Erfüllt hat sich dieser Wunsch nicht. Fünf NFL-Stationen in zwei Jahren beweisen aber, dass sich in der besten Football-Liga der Welt schnell eine neue Chance ergeben kann.

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Mittwoch, 15. Juni 2022, 22:22

Wegen NFL-Spiel im November: Allianz-Arena wird umgebaut

Für das im November stattfindende NFL-Spiel wird die Allianz-Arena umgebaut. In dieser Woche starteten die ersten Maßnahmen.

Zitat

Wie der FC Bayern am Dienstagabend bekanntgab, laufen seit Montag die Umbauarbeiten in der Arena. So wurden bereits jetzt etwa ein Meter tiefe Löcher ausgehoben, in denen die Torstangen für die Field-Goal-Versuche stehen sollen. Die genaue Positionierung soll zu einem späteren Zeitpunkt durch ein Team aus den USA vorgenommen werden. Über die Befestigungspunkte für die Stangen wird je eine Abdeckplatte mit Rasen gesetzt, "um den regulären Heimspielbetrieb des FC Bayern zu gewährleisten", heißt es in der Mitteilung.
Auch am Spielfeldrand werden erste Vorarbeiten getätigt, damit der Rasen sowie die Rasenheizung in die Länge erweitert werden kann. Ein Footballfeld ist länger und schmaler als ein Fußballfeld. Da einem Football-Team inklusive Stab aber deutlich mehr Spieler angehören als einer Fußballmannschaft, muss auch der Mannschaftsbereich ausgebaut werden. Laut FC Bayern werden unter anderem zusätzliche Duschen installiert.
Der Großteil der Arbeiten am Spielfeld soll zum Bundesligastart abgeschlossen sein. Weitere Umbaumaßnahmen sind für die Länderspielpause im September geplant. Einige Arbeiten werden auch während des Spielbetriebs vorgenommen.
Das erste reguläre NFL-Spiel auf deutschem Boden findet dann am 13. November in der Allianz-Arena statt. Die Tampa Bay Buccaneers um Star-Quarterback Tom Brady treffen auf die Seattle Seahawks. Am Dienstag wurden die ersten Hospitality-Tickets für die Partie verkauft.

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Donnerstag, 16. Juni 2022, 22:30

Zweiter Anlauf für Rhein Fire – Zurück um zu bleiben

Zitat

Das erste Heimspiel nach 15 Jahren steht für das Footballteam an. Die Ziele des früheren Zuschauermagneten für die angelaufene Saison in der European League of Football (ELF) sind klar definiert. Sportlicher Erfolg ist nicht einmal das oberste. Das Miteinander mit Fortuna und DEG sei „verbesserungswürdig“, heißt es.

Vieles ist planbar, aber manche Dinge können sie bei Rhein Fire auch bei bester Planung nicht beeinflussen. Das Wetter gehört dazu. 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit geben sie den Fans als Prognose mit an die Hand, die am Sonntag zum ersten Heimspiel des wiederbelebten Teams in der 2021 gegründeten European League of Football (ELF) erwartet werden. Mindestens 6000 Zuschauer wollen dabei sein, wenn erstmals seit 15 Jahren wieder eine Rhein-Fire-Mannschaft vor heimischer Kulisse auftritt. Und das ist dann auch das wichtigste Signal, wenn es um 15 Uhr gegen die Istanbul Rams losgeht: Wir sind wieder da! Rhein Fire is back! „Das ist das Hauptziel. Football zu verankern. Nicht nur sportlich, auch gerade in der Community“, sagt Geschäftsführer Martin Wagner.
Um wieder da zu sein, muss man schon mal da gewesen sein. Und genau das kann Rhein Fire von sich behaupten. Zwischen 1995 und 2007 war die Düsseldorfer Franchise eines der zentralen Teams in der damaligen NFL Europe, dem Übersee-Ableger der großen US-Profiliga NFL: Bis zu 35.000 Fans im Schnitt kamen ins Stadion, zweimal holte Fire den World Bowl. Fußball-Legende Manfred Burgsmüller war sechs Jahre lang der Kicker im Team. Rhein Fire lockte mit Party, Football und Show ein breites Publikum an. Das Konzept ging auf. Doch dann beendete die NFL das Kapitel in Europa, und damit war auch Rhein Fire Geschichte.
Nun also Teil zwei. Mit neuen Rahmenbedingungen, aber demselben Ziel: den Footballfans vor der Haustür etwas zu bieten. Wobei vor der Haustür in dieser Saison die Duisburger Arena meint. „Das Stadion liegt 400 Meter vom Rhein entfernt in Duisburg, wir sind also weiter in seinem Einzugsgebiet. Und wenn ich mir neue Märkte aufmachen kann, nehme ich das gerne mit“, sagt Wagner.
Langfristig soll aber wieder in Düsseldorf gespielt werden. Kostenpflichtiger Inhalt Und so gucken die Platzhirsche Fortuna und DEG auch genau hin, wie Rhein Fire sich zum Neustart schlägt. Wie sieht Wagner das Verhältnis zu den beiden großen Düsseldorfer Klubs? „Das ist, glaube ich, noch verbesserungsfähig. Ich freue mich, wenn die Düsseldorfer Sportteams miteinander arbeiten“, sagt er.
Sportlich war der Fire-Start jedenfalls schon mal gut: In den ersten beiden Partien gab es zwei Auswärtssiege, der erste lief sogar live im Free-TV. Aber es geht ja um mehr. Football erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Seit Jahren. Die NFL hat ihren festen Platz im deutschen TV, im Herbst findet in München das erste reguläre NFL-Spiel auf deutschem Boden statt. Und von diesem Begeisterungs-Kuchen will auch Rhein Fire sein Stück ab haben.
„Football ist dann doch heute mehr angekommen in der Breite. Gerade die Pro7-Übertragungen haben für den Football in Deutschland generell neue Märkte erschlossen“, sagt Wagner. Und wie ist es mit dem Verhältnis zur NFL, die beim ersten Mal ja den Hahn einfach zugedreht hatte? „Das Schöne ist natürlich, dass wir diesmal nicht von den Geldern der NFL abhängig sind und damit durch die NFL nicht noch mal zugemacht werden können. Dass wir autark sind, ist also gut. Aber wenn man auf der anderen Seite die stärkste Liga der Welt an seiner Seite haben kann, nimmt man das natürlich auch mit.“

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Am Sonntag live auf ProSieben MAXX!
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Sonntag, 19. Juni 2022, 21:54

One of these NFL teams will go from worst to first in 2022

Zitat

It seems like more often than not, an NFL team manages to go from worst to first in their division and it got us thinking, which last-place team from 2021 will rise up in 2022?
Just one season ago, the Cincinnati Bengals not only went from worst to first in the AFC North but they also made a run all the way to the Super Bowl before losing to Matthew Stafford and the Los Angeles Rams.

I predict that one of the NFL teams listed below will go from worst to first in 2022 but the question is, which one?

Here are the last-place teams from the 2021 season listed in order of their record.
Baltimore Ravens (8-9)
Denver Broncos (7-10)
Seattle Seahawks (7-10)
Carolina Panthers (5-12)
New York Jets (4-13)
New York Giants (4-13)
Detroit Lions (3-13-1)
Jacksonville Jaguars (3-14)

Now, I have already gone on record (multiple times) as saying that the Detroit Lions will be the most improved team in the NFL in terms of their record from last year, but I am not ready to say they will surpass the Green Bay Packers in the NFC North.

When looking at the teams above, there is no doubt in my mind that the Baltimore Ravens have the best chance of going from worst to first in 2022 and I am predicting they will do just that.
That being said, don’t be surprised if the Denver Broncos, who added Russell Wilson to the mix during the offseason, also cause some trouble in the AFC

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Mittwoch, 22. Juni 2022, 22:38

NFL-Megastar hört auf - Brady reagiert
Die NFL verliert einen ihrer größten Tight Ends der Geschichte. Rob Gronkowski verkündet das Ende seiner Football-Laufbahn. Tom Brady reagiert emotional.

Zitat

Rob Gronkowski hat seine Karriere in der NFL beendet. Der 33 Jahre alte Megastar verkündete in einem Statement via Social Media, dass er sich nun anderen Dingen als Football widmen wolle.
„Ich möchte der gesamten erstklassigen Franchise der Buccaneers für eine grandiose Reise danken, die mir beim Comeback und beim Aufbau eines Meister-Teams vertraut hat“, schrieb „Gronk“. Vielleicht wolle er jetzt auf den Meeren segeln, scherzte er über seine Zukunftspläne.

Vier Super-Bowl-Siege mit Brady
Der Tight End, der viermal den Super Bowl gewonnen hat, war bereits 2019 zurückgetreten. 2020 hatte er allerdings sein Comeback gegeben und an der Seite seines Kumpels Tom Brady bei den Tampa Bay Buccaneers aufgeschlagen.
Die Quarterback-Legende hatte nach der abgelaufenen Saison ebenfalls seinen Rücktritt verkündet, kurze Zeit später jedoch die Fortsetzung seiner Ausnahmelaufbahn bekanntgegeben.
„Die vergangenen beiden Jahre in Tampa waren der Wahnsinn. Vom Ruhestand ging es zurück zur Meisterschaft, und nun wird wieder gechillt“, fügte Gronkowski hinzu.
Geht es nach seinem Berater, könnte er allerdings erneut zurückkehren. „Es würde mich nicht überraschen, wenn Tom Brady ihn fragen würde, ob er zurückkommt und Rob dem Ruf folgt. Das ist nur meine Meinung, aber ich wäre nicht überrascht, wenn Rob während der Saison oder in der nächsten Saison zurückkommen sollte“, sagte Drew Rosenhaus laut ESPN.

Brady huldigt Kumpel Gronk
Der angesprochene Brady meldete sich ebenfalls zu Wort. „Teamkollege, Freund, Bruder“, eröffnete der 44-Jährige sein emotionales Statement auf Instagram.
„Niemand hat das Motto ‚Alles auf dem Feld lassen‘ jemals so verkörpert wie Rob in seiner gesamten Karriere“, schrieb die Spielmacher-Legende und fuhr fort: „Gronk in deiner Kabine zu haben, war der Traum von jedem NFL-Spieler. Ich bin stolz darauf, was wir zusammen erreicht haben, und noch mehr gespannt darauf, was vor dir liegt.“
„Gratuliere Gronk, du verdienst es“, schloss Brady seine Message.

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Sonntag, 26. Juni 2022, 21:25

Cleveland Browns: Keiner holt Baker Mayfield! Ein Quarterback weiter im Wartestand

Baker Mayfield ist der Quarterback, den keiner so richtig will. Seit Monaten wartet er auf einen Neustart. Zuletzt in der Pole Position: die Seattle Seahawks. Doch die Lage ist kompliziert.

Zitat

Baker Mayfield wartet. Und das seit Monaten.

Mehr kann der einstige Nummer-1-Pick im Moment nicht machen. Ein Ende des Ausharrens ist aber erst einmal nicht in Sicht, denn die Lage ist kompliziert. Immerhin steht seit März fest, dass Deshaun Watson für die Browns spielt und Mayfield damit überflüssig ist.
Genauso lange wartet er nun aber auch auf einen neuen Arbeitgeber. Viele Interessenten gab es offenbar sowieso nicht. Immer wieder fühlten die Carolina Panthers vor, auch die Seattle Seahawks wurden als mögliche Option genannt.

Gerüchteküche brodelt vor sich hin
Passiert ist jedoch bis heute nichts.

Die Gerüchteküche brodelt hier und da, doch kühlt danach auch relativ schnell wieder ab. "CBS"-Reporterin Josina Anderson twitterte jüngst, dass "die Seahawks immer noch ein hohes Interesse daran haben, Mayfield zu holen". Sie wisse zudem, "dass der Prozess des Sammelns von Informationen und Erkenntnissen über Mayfield noch nicht abgeschlossen ist".
Tatsächlich scheinen die Seahawks nun in der Pole Position zu sein, auch weil Mayfield selbst einen Wechsel nach Seattle favorisiert.
Trainer Pete Carroll lässt sich als alter Hase aber natürlich nicht in die Karten schauen.
Die Seahawks beobachten den Quarterback-Markt und schauen sich um, erklärt er seit Wochen. Denn nach dem Weggang von Russell Wilson ist die Position mit Drew Lock, Geno Smith und Jacob Eason nicht sehr prominent besetzt. Smith und Lock kämpfen dabei um den Starter-Job. Jemand wie Mayfield würde ohne Frage Qualität auf die Position bringen. Hinzu kommt: Nach seiner Schulter-OP ist er wieder fit und wäre bereit für das Training Camp. Bei welchem Team auch immer.

Der Knackpunkt bei Mayfield ist das Geld.
Er bekommt 2022 komplett garantierte 18,8 Millionen Dollar. Die Seahawks haben 16,7 Millionen Dollar an Cap Space, müssten also an anderer Stelle Geld einsparen, um sich Mayfield leisten zu können.
Die Browns wollen Mayfield nicht entlassen, sind den Panthers und den Seahawks dem Vernehmen nach bei der Frage, einen Teil des Gehalts zu übernehmen, aber auch noch nicht entscheidend entgegengekommen. Laut "Sports Illustrated" sollen die Browns bereit gewesen sein, bis zu zehn Millionen Dollar von Mayfields Gehalt weiter zu zahlen. Nicht genug offenbar.

Patt-Situation bei den Verhandlungen
Die Folge: Eine Patt-Situation.

In der aktuell nicht viel passiert, wie Aaron Wilson vom "ProFootballNetwork" betont. "Es gab in letzter Zeit keine nennenswerte Bewegung, und es steht kein Trade bevor", schrieb er. Gleichzeitig bestätigte aber auch er ein verstärktes Seahawks-Interesse.
Dass die Browns Mayfield in einer Art Warteschleife halten, weil unklar ist, ob und wie lange Watson von der NFL gesperrt wird, ist aber laut diverser Berichte nicht der Fall.
Das Verhältnis zwischen der Franchise und dem Quarterback ist demnach so beschädigt, dass selbst eine lange Sperre nicht dazu führen wird, dass Mayfield zurückkehrt, eine Versöhnung scheint ausgeschlossen. Für den Fall der Fälle hatten die Browns Jacoby Brissett verpflichtet.

Keine Eile
Sein Einsatz wird immer wahrscheinlicher, denn befürchtet wird, dass die NFL Watson für eine ganze Saison sperren könnte. Was die Planungen der Browns empfindlich treffen würde. Der Fall Watson, in dem am Dienstag die Anhörung durch die NFL beginnt und in dem bis zum Start des Training Camps Ende Juli ein Urteil erwartet wird, zeigt: Die Browns haben im Moment andere Sorgen.

Heißt: Mayfield muss vorerst weiter warten.

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American Football, Football, NFL