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Stephan1860

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Dienstag, 5. September 2017, 15:28

Nordosten der USA inkl. Niagarafälle & Washington D.C. (Indian Summer & Halloween)

Hallo liebe USA-Freunde,

ich, Stephan, eigentlich begeisterter „Italiener“ und „Römer“ wenn es ums Reisen geht, mache diesen Herbst mit meiner Freundin (Halloween & Indian Summer Fan) eine Tour durch den Nordosten der USA und würde zu unseren Plänen gerne euren Rat & Wissen beanspruchen, damit wir so viel erleben wie möglich.

Unser Grobplan sieht wie folgt aus:
Ankunft am 14.10.2017 New York JFK – Abflug New York JFK am 04.11.2017
Tour durch den Nordosten vom 14.10.2017 – zum 28.10.2017, dann verbringen wir eine Woche bis zum 04.11.2017 in New York in einem kleinen Appartement am Rand des Central Parks zu Harlem.
Für die Tour durch den Nordosten steht uns ein Mietfahrzeug zur Verfügung, gebucht haben wir bisher nur die erste Übernachtung auf den 15.10.2017 in einem Hotel in West Warwick (in der Nähe von Boston), wobei wir zum Erholen vor der Tour vielleicht eine zweite Nacht dort einlegen wollen.
Geplant ist Indian Summer mit Spaziergängen in der Natur im Norden (& am Meer…), gutes Essen, vor allem „Seafood“, sowie Sightseeing der Metropolen der Region. Möglichst viel sehen aber nicht komplett gestresst durch jeden Tag rennen müssen, wäre das Optimum, wenn uns auch klar ist, dass es kein Entspannungsurlaub wird… ;-)

Geplant haben wir grob Folgendes:


  • Ankunft 14.10.2017 mit Fahrt nach West Warwick (267 km)
  • Zweite Nacht in dem Hotel / Region 15.10.2017 auf 16.10.2017
  • Boston Anreisetag + Besichtigung 16.10.2017 auf 18.10.2017 (105 km)
  • Weiterfahrt: Ganzer Tag 18.10.2017 bis Bar Harbor mit Besichtigungen auf der Strecke (435 km) -> Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich hier noch einen Zwischenstopp, vielleicht in Portland?, einlegen sollte?
  • Zweite Nacht in dem Hotel / Region 19.10.2017 auf 20.10.2017
  • Mit zwei Übernachtungen die Strecke von Bar Harbor nach Buffalo (Niagara Falls) zurücklegen 20.10.2017 auf 22.10.2017
  • Erster Stopp (auf 21.10.2017) hierbei mit Übernachtung evtl. schon in Hastings um etwas in den White Mountains zu unternehmen (306 km)
  • Zweiter Stopp (auf 22.10.2017) evtl. in der Gegend bei Syracuse? Oder lieber gleich durchfahren? (644 km)
  • Buffalo / Niagara Falls am 22.10.2017 mit zwei Nächten dort auf 24.10.2017 (lohnt sich ein Kurztrip nach Kanada / Toronto (vor allem zeitlich))?
  • Weiterfahrt nach Washington D.C. auf einmal (evtl. über die Strecke Pittsburgh?) am 24.10.2017 (676 km)
  • Ankunft Abend, dann zwei Nächte in der Gegend um Washington D.C für Besichtigungen bis auf den 26.10.2017
  • Dann Weiterfahrt am 26.10.2017 nachmittags nach Philadelphia mit Übernachtung auf 27.10.2017 (225 km)
  • Besichtigung von Philadelphia am 27.10.2017 und Weiterfahrt nach New York JFK nach einer zweiten Nacht in der Region (vielleicht Princeton oder etwas am Atlantik halbwegs auf der Strecke liegendes wie Long Branch?) auf den 28.10.2017 (am 28.10.2017 müssen wir dann unser Appartement in NYC bis zum späten Nachmittag beziehen.

Da wir unerfahren in der Region sind, würden wir uns über jeden Tipp freuen, explizit zur Route (auch wenn etwas „Blödsinn“ in unserer Route ist, sind wir für Änderungen gerne offen). Darüber hinaus Tipps jeglicher Art (Must Sees, Essen, Natur, Hotels, Motels, BnB… auf der Strecke…) Einfach alles, was ihr Profis uns als „Input“ geben könnt & wollt.

Eins noch: Bin mir bzgl. Niagara Falls nicht wirklich sicher. Einerseits würden wir diese wirklich gerne sehen und wissen nicht, wann wir wieder die Chance haben, allerdings ist der Umweg schon ordentlich. Ist das mit den Niagara Falls sinnvoll oder denkt ihr, wir hätten eine bessere Zeit, wenn wir diese „außen Vor“ lassen und mehr Zeit in den restlichen Regionen verbringen würden?

Vielen Dank schon einmal im Voraus, gerne stehe ich bei Trips eurerseits nach „Bella Italia“ (gerade Rom, Neapel & Golf von Neapel, Florenz) zur Verfügung. Hierzu findet ihr mich auch auf dem wunderbaren Rom-Forum „Roma Antiqua“ (ich hoffe, dass das keine Werbung ist?)

Viele Grüße,

Stephan

Terry

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2

Dienstag, 5. September 2017, 15:55

Wir haben 2013 eine Indian Summer Tour gemacht. Ab und bis Boston ohne New York und haben dafür 3 Wochen gebraucht.

Für mich wäre eure Runde für die Gegend deutlich zu stressig.

Gut wir haben noch Cape Cod und Lake Placid mit eingebaut, aber das hatte den Grund, dass wir halt nicht zu stressig unterwegs sein wollten.
Haben auch 2-3 Tage in der Five Finger Lakes Region verbracht.

Otto

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Dienstag, 5. September 2017, 17:14

Mal auf die Schnelle:

Ich habe 2003 auch eine Tour in der Gegend gemacht incl. NYC, Boston, Niagara, Washington, Philly.....
aber in 3 Wochen und mit vielen kanadischen Städten dazu.

Machbar ist die Tour - aber eben auch nur ne Schnuppertour. :-)


Ich würde Cape Cod mit einbauen.

Kanadische Seite Niagara: für mich definitiv JA - die Ausreise/Einreise macht mE keine großen Probleme - zumindest habe ich bislang nichts darüber gelesen. :zwinker:
Evtl die Brücke dort benutzen.

Ich bin 2003 in einem Ratz von den kanadischen Niagara-Fallen bis Gettysburg gefahren.
Das ist also möglich....ich war vor 17 Uhr im Park wegen Infos - Abfahrt war so 8 Uhr.


Ein paar weitere Tipps evtl. nochmal später - falls nicht andere die auch schon gegeben haben.


(:Stammtisch:)
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Stephan1860

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Dienstag, 5. September 2017, 17:55

Hallo Ihr beiden,

schon einmal vielen Dank für die Infos.

Ein bisschen stressig muss es leider auch sein, dafür haben wir leider zu wenig Zeit und zu viel, was wir sehen wollen :-) Ein Schnuppertour hört sich gut an, mehr als jeweils einen Tag in den Städten Boston, Washington und Philadelphia bleiben wohl auch nicht aber immerhin. Bei Boston hatten wir eigentlich zwei Tage geplant aber da eure beiden Infos schon Vape Cod beinhalten, müssen wir quasi etwas Zeit "abknapsen" und dorthin einen Ausflug machen :D

@ Otto: Du hattest ja drei Wochen mit NYC, wir jetzt zwei Wochen ohne. Das geht dann wirklich in die selbe Richtung und beruhigt mich schon einmal. Wenn Niagara, dann auf jeden Fall auch über die kanadische Seite - Aber rentiert auch noch ein Kurztrip (halber Tag) nach Toronto? Oder ist das so oder so zu knapp?

Auch die Info, dass man die Strecke (fast nach...) Washington D.C. durchfahren kann, finde ich super, ist ja mit die längste Einzelstrecke und ich habe nicht wirklich Ahnung von den Gegebenheiten auf amerikanischen Straßen :D

Nochmals besten Dank euch beiden (natürlich auch für die Begrüßung im Forum),

Stephan

Otto

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Dienstag, 5. September 2017, 18:05

Halber Tag Toronto? weiss nicht..... :S:

Ein paar Bilder (zur Entscheidungsfindung) :zwinker: :
Niagara Fälle - kanadische Seite

Toronto

Washington DC
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Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
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usaletsgo

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Dienstag, 5. September 2017, 18:12

Viele Punkte eurer Planung haben wir 2011 sehr ähnlich gemacht: Nordosten, Niagara Falls, Philly, NYC, D.C. etc.

Vielleicht ist mein Reisebericht von damals für dich interessant.

Ansonsten: Cape Cod auf jeden Fall mit reinnehmen, wobei man im Oktober nicht weiß, wie das Wetter wird. Ist eigentlich eine perfekte summer location mit Baden usw.
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Neu: Fort Zachary Taylor HSP - Lovers Key SP - Egmont Key SP

Carsten78

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Dienstag, 5. September 2017, 18:34

Ich würde von Boston über Toronto (mit mind eine Nacht dazwischen in z.B. Syracuse) nach Niagara fahren.

Ich würde auch auf jeden Fall auf der Kanadischen Seite der Niagara Falls übernachten. Wir hatten 2010 ein Hotelzimmer im 37. Stock mit Blick auf die Fälle (Embassy Suites by Hilton Hotel). Es war Fantastisch! Allerdings hatten wir auch echt einen Schnapper gemacht, das Hotel is normalerweise ganz schön teuer.

Wir sind damals von Washington nach Niagara/Kanada direkt gefahren. War zwar ne ganz schöne Tortur, aber hatten danach zwei Nächte in Niagara und danach zwei Nächte in Toronto. Da könnten wir dann etwas entspannen.
july4
Schöne Grüße aus der Lüneburger Heide
von Maike & Carsten

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OliH

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Dienstag, 5. September 2017, 23:04

Ganz ehrlich: Das ist viel zu ehrgeizig, was Ihr Euch da vorgenommen habt! Grundsätzlich ist so ein Roadtrip machbar, wenn man viel Zeit im Auto verbringen will. Wobei das im Nordosten nicht viel spannender ist als eine Fahrt durch deutsche Mittelgebirge. Die Strecken sind schon auf dem Papier arg. An der Ostküste ist auch nicht so wenig Verkehr wie in den leeren Landschaften des Westens, das Fahren ist da mitunter alles andere als entspannt. Ich würde Euch dringend davon abraten, in zwei Wochen das abgrasen zu wollen, was andere in drei machen. Für zwei Wochen muss man sich entscheiden: New England ODER New York State und Washington.

Das Wichtigste aber: Für den Indian Summer in New England, und vor allem in den Bergen, seid Ihr zu spät dran. So genau timen lässt sich das ja nicht, aber ab Mitte Oktober ist der Peak in Maine oder in den White Mountains vorbei. Die Tage werde kürzer, neblig und wahrscheinlich auch regnerisch, wenn nicht sogar schon der erste Schnee fällt.

Von daher schreit Euer Timing danach, Euch auf den südlichen Teil zu konzentrieren: Im Hudon River Valley könntet Ihr vielleicht noch etwas Laubfärbung mitnehmen, dann rüber an die Finger Lakes und an die Niagara-Fälle. Ein Abstecher nach Toronto ist da natürlich prima möglich. Dann Richtung Süden via Pittsburgh (interessante Stadt) und durch das westliche Maryland mit diversen Schlachtfeldern des Bürgerkriegs, Harpers Ferry, eventuell noch ein Abstecher in den Shenandoah Nationalpark wenn das Wetter mitspielt. Dann DC (2 volle Tage sind absolutes Minimum), Philly und zurück nach NY.

Wir haben so eine ähnliche Reise, allerdings anders herum, schon in zwei Wochen im Spätsommer gemacht. War ein toller Mix aus Städten, Geschichte und Landschaft. Leider ist mein ausführlicher Reisebericht dazu gerade nicht online, aber hier kannst Du die Tour noch ein bisschen nachvollziehen: klick.

Raigro

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9

Mittwoch, 6. September 2017, 05:46

Das Wichtigste aber: Für den Indian Summer in New England, und vor allem in den Bergen, seid Ihr zu spät dran. So genau timen lässt sich das ja nicht, aber ab Mitte Oktober ist der Peak in Maine oder in den White Mountains vorbei. Die Tage werde kürzer, neblig und wahrscheinlich auch regnerisch, wenn nicht sogar schon der erste Schnee fällt.

Von daher schreit Euer Timing danach, Euch auf den südlichen Teil zu konzentrieren.
Dem würde ich voll und ganz zustimmen. Mit Indian Summer wird in New England nicht mehr viel sein, aber weiter südlich (Shenandoah wurde genannt) könnte schöne Herbstfärbung sein.
Gruß aus München

Rainer

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Stephan1860

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Mittwoch, 6. September 2017, 13:25

Hallo Zusammen,

vielen Dank für eure Antworten, auch wenn ich jetzt gerade bzgl. der Information zum Indian Summer etwas ernüchtert bin ;-( Bei allem was man im Internet so lesen kann, findet man den Zeitraum bis Ende Oktober. Darauf haben wir uns ein bisschen verlassen und sind hoffentlich jetzt nicht verlassen :zwinker: Ok, dass wir dann wohl eher in den südlicheren Regionen Glück haben könnten, lässt einen natürlich noch einmal alles etwas überdenken.

Wenn ich grob gesagt, den Plan so ändere: Von Boston nur bis in etwa Portland hochfahren und hier Zeit verbringen und davor noch etwas Zeit in Cape Cod einplanen, dann von Portland durch die White Mountains via New Hampshire und Vermont Richtung Syracuse, hier bei den Five Finger Lakes zwischenstoppen, nach Niagara (einen Tagesausflug nach Toronto, ja @ Otto, habe ich mir fast gedacht, dass ein halber Tag zu kurz ist :D ) und dann gen Süden mit, sofern es die Zeit zulässt, einen Aufenthalt im Shenandoha National Park nach Washington D.C. (immerhin rund 1 1/2h Tage haben wir dort eingeplant @ OliH) und über Philadelphia und Princeton nach zwei Wochen zurück nach NYC? Ist es dann realistischer, vom Indian Summer noch etwas mitzunehmen?

Oder anders gefragt: Wo würdet ihr euch im Zeitraum 15.10 - 28.10 aufhalten, wenn ihr die größten Möglichkeiten auf schöne Laubverfärbungen haben wollen würdet :D Nur Hudson Valley wird schwierig einzubauen, weil wir die erste Übernachtung in West Warwick schon gebucht haben und am Ende der Tour dort eigentlich nicht mehr hinkommen. Würde nur der Abstecher bleiben, wenn man von Portland kommend Richtung Niagara fährt aber auch das ist wohl eher ein zu großer Umweg.

@ Raigro (oder gerne auch wer es weiß... :D ) Dumme Frage: Die ja so einzigartige Rotverfärbung (aufgrund des Ahorns), wie weit in den Süden kann man die miterleben? Kommt solch eine Verfärbung wie in den Neuenglandstaaten auch noch, bspw. im Gebiet des Shenandoha NP vor?

@ OliH: Pittsburgh ist mal vermerkt, aber ob das dieses Mal wirklich klappt... Mal schauen...

@ Carsten 78: Danke für den Tipp: Werde mich mal auf die Suche nach dem Hotel machen. Mindestens einmal wollen wir (zumindest zu Fuß...) auf jeden Fall auf die kanadische Seite. Alleine schon wegen des Blicks von dort. Werden aber versuchen, auch auf kanadischer Seite zu nächtigen.

Darüber hinaus nutze ich jede freie Minute (gerade bei der Arbeit...) um eure Berichte & Fotos anzusehen und freue mich auf weitere Antworten.

VG & Vielen Dank, Stephan

kwm

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Mittwoch, 6. September 2017, 14:57

Wir waren 2016 im August/September in der Gegend. Eine Reisebericht findest du hier
Wir haben damals den Teil östlich von New York weggelassen, weil uns anderes wichtiger war.
Darum haben wir auch Washington DC ignoriert, obwohl es auf der Strecke gelegen hätte.

Das Hudson Valley ist einfach toll, da gibt es viel zu sehen. Da nicht gewesen zu sein, ist einfach schade.
Besonders natürlich Hyde Park.
Da gibt es das Golden Manor Motel (billig aber gut) und direkt daneben eine gute Brauerei-Gaststätte.

Die Fingerlakes-Region ist auch reizvoll, aber bei beschränkter Zeit würde ich da nur einen Zwischenstop einlegen.
Wenn euch ein einfaches aber gutes Motel reicht, würde ich das Miami Motel in Canandaigua empfehlen.

Falls ihr auf dem Weg zu den Fällen noch eine Zwischenübernachtung braucht und es gerade Wochenende ist.
dann empfehle ich das Days Inn in Henrietta-West. Dazu gehört ein Restaurant mit Live-Musik am Wochenende.
Gutes Essen gibt es da auch, und wenn man die Happy Hour ausnutzt kann man eh nicht weiter fahren.

Von den Niagara Fällen waren wir ziemlich enttäuscht und haben da auch nur einen halben Tag zugebracht.
Aber wer nicht da gewesen ist, kann auch nicht mitreden ;)
Mal kurz nach Toronto dürfte schwierig werden, schon alleine die Fahrerei in der Region zieht sich doch ziemlich.

Von Buffalo nach Washington DC ist an einem Tag schon machbar.
Mein Vorschlag wäre bis zum Nord-Eingang (Front Royal) des Shenandoah NP zu fahren und dort zu übernachten.
Am nächsten Tag dann durch den NP und nach Washington DC.

Wenn ihr Interesse an der Geschichte habt, könntet ihr auf dem Weg wieder nach Osten in Gettysburg Station machen.

Der Osten ist dicht besiedelt, und entsprechend ist auch der Verkehr. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten.
Auf den großen Highways kommt man gut voran, sieht aber auch wenig.
Aber auch kleinere Nebenstraßen sind nicht einsam, auch wenn man oft nur die Briefkästen sieht.

Empfehlen kann ich nur ein Toll-Free-Paket beim Mietwagen.
Ohne das steht man an den Toll-Stationen (und da gibt es viele, bspw. fast jede Brücke) doch lange an ...

OliH

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12

Mittwoch, 6. September 2017, 16:07

Wenn ich grob gesagt, den Plan so ändere: Von Boston nur bis in etwa Portland hochfahren und hier Zeit verbringen und davor noch etwas Zeit in Cape Cod einplanen, dann von Portland durch die White Mountains via New Hampshire und Vermont Richtung Syracuse, hier bei den Five Finger Lakes zwischenstoppen, nach Niagara (einen Tagesausflug nach Toronto, ja @ Otto, habe ich mir fast gedacht, dass ein halber Tag zu kurz ist :D ) und dann gen Süden mit, sofern es die Zeit zulässt, einen Aufenthalt im Shenandoha National Park nach Washington D.C. (immerhin rund 1 1/2h Tage haben wir dort eingeplant @ OliH) und über Philadelphia und Princeton nach zwei Wochen zurück nach NYC? Ist es dann realistischer, vom Indian Summer noch etwas mitzunehmen?

Oder anders gefragt: Wo würdet ihr euch im Zeitraum 15.10 - 28.10 aufhalten, wenn ihr die größten Möglichkeiten auf schöne Laubverfärbungen haben wollen würdet :D Nur Hudson Valley wird schwierig einzubauen, weil wir die erste Übernachtung in West Warwick schon gebucht haben und am Ende der Tour dort eigentlich nicht mehr hinkommen. Würde nur der Abstecher bleiben, wenn man von Portland kommend Richtung Niagara fährt aber auch das ist wohl eher ein zu großer Umweg


Von Warwick haben wir auch mal eine New England-Tour gestartet. Allerdings sind wir da auch auf dem nebenan liegenden Flughafen gelandet. :zwinker: Für mich ist es ein Unding, nach einem Transatlantikflug noch 250 Kilometer Autobahn abzureißen. Wann landet Ihr denn? Könnt Ihr die Fahrt da wenigstens unterbrechen? Mal auf ne Pizza in New Haven halten oder so? Der Verkehr ist hier auf der I-95 immer sehr, sehr dicht. Das wird kein Spaß!

Cape Cod ist natürlich berühmt für seine langen Strände - aber ansonsten ist die Halbinsel ehrlich gesagt nicht all zu aufregend und den Riesenumweg nicht so wirklich wert. Klar, man kann sich da ein schnuckliges Bed&Breakfast suchen, mal ein bisschen durch Provincetown bummeln und zum Whale Watching rausfahren - aber es ist auch viel Fahrerei. Da gibt es mindestens genauso sehenswerte Ecken ohne großen Umweg.

Z.B. solltet Ihr Euch in Newport umsehen. Und auf Cape Ann nördlich von Boston. Örtchen wie Gloucester und Rockport bieten New England-Idylle pur. Viel weiter nördlich zu reisen, bedeutet, dass Eure Strecken noch länger werden und, nochmal, in den White Mountains wird es mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nur noch wenig Laub an den Bäumen geben. Wir waren schon zwei Mal um den 10.10. in der Gegend - die Höhen waren jeweils schon kahl. Noch kahler waren da übrigens die Green Mountains in Vermont. Ihr könntet stattdessen etwas weiter südlich durch die Berkshires nach Westen fahren. Sehr schöne Gegend, in der zumindest in den Tallagen vielleicht auch noch buntes Laub an den Bäumen hängt. Mt Greylock bietet tolle Ausblicke, Orte wie Lenox oder Stockbridge sehen aus wie aus dem Bilderbuch.

onkelstony

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Mittwoch, 6. September 2017, 16:27

Dumme Frage: Die ja so einzigartige Rotverfärbung (aufgrund des Ahorns), wie weit in den Süden kann man die miterleben? Kommt solch eine Verfärbung wie in den Neuenglandstaaten auch noch, bspw. im Gebiet des Shenandoha NP vor?

Wenn Du Bilder vom Shenandoah Nationalpark, dem Skyline Drive oder vom Blue Ridge Parkway googlest, wirst Du sehen, dass es da ebenso eine tolle Laubfärbung gibt, wie nördlicher...

Ich würde ja den ganzen Teil nördlich von NY streichen und mich auf den Süden konzentrieren. Über Washington DC zum Shenandoah und den Blue Ridge Parkway bis nach Asheville fahren, dann an die Küste rüber und da wieder nach Norden bis New York. Das lässt sich in 2 Wochen recht entspannt machen...
- Viktor

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Mittwoch, 6. September 2017, 17:47

DerBlue Ridge Parkway hat zwar auch schöne Laubfärbung, aber das viele Rot der verschiedenen Ahornarten aus New England fehlt.
West Virginia hat auch in den Bergen schöne Herbstfärbung. Das könnte zeitlich passen, denn bei mir war Anfang November doch schon etwas kahl.
Gruß aus München

Rainer

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Stephan1860

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Mittwoch, 6. September 2017, 22:32

:thumbsup: Wow, danke für die vielen tollen Antworten & Tipps! Komme heute leider nicht mehr dazu, ausführlich zu antworten. Ich werde mir morgen eure Antworten in Ruhe zu Gemüte ziehen und dann darauf eingehen. Vielen Dank schon einmal und viele Grüße

Stephan1860

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Donnerstag, 7. September 2017, 09:43

Hallo Zusammen,

habe schon einmal, soweit das in der kurzen Zeit möglich war, eure Tipps nachvollzogen und in mein kleines „Büchlein“ für die Fahrt aufgenommen. Besten Dank hierfür!

@kwm: Vielleicht bekommen wir deinen Tipp bzgl. des Hudson Valleys während unseres Aufenthalts in NYC hin, da wir sowieso einen Tag für eine Halloweenveranstaltung in die Richtung fahren würden (hinter Croton-on-Hudson). Hotel für Canandaigua ist vermerkt, so auch bzgl. Henrietta-West, wobei ich denke, wenn wir an den Five Finger Lakes zwischenstoppen, würden wir danach wohl durchfahren bis Niagara. Nord-Eingang (Front Royal) des Shenandoah NP als Ausgangspunkt für den Besuch des NPs ist vermerkt und ich denke, dass wir das auch so machen werden, wie du beschrieben hast, evtl. tatsächlich noch mit einen kurzen Zwischenstopp in Gettysburg vor Washington D.C. Toronto werden wir uns nach euren Meinungen im Allgemeinen noch gut überlegen und kurzfristig entscheiden. Toll-Free-Paket ist fest eingeplant, GPS natürlich dazu gebucht.

@OliH: Evtl. war es nicht optimal, diese Fahrt nach dem Flug noch anzugehen. Ich wollte halt relativ schnell in die Tour einsteigen können. Leider ist das nun auch nicht mehr zu ändern, da wir aber schon Mittags ankommen werden, werden wir es machen, wie du beschrieben hast und genau in New Heaven einen Zwischenstopp einlegen und dann ein bisschen über den Campus von Yale spazieren und etwas essen. Der Wunsch meiner Freundin war es, nach Maine hochzufahren, weswegen ich dann die White Mountains und so weiter nicht einfach streichen kann. Aber ich werde versuchen, sie davon zu überzeugen, dass der Trip etwas südlicher (Berkshires, mit den von dir angesprochenen Orten, die sich perfekt für einen Zwischenstopp auf den Weg nach Niagara eignen würden) wohl besser geeignet ist, um den Indian Summer so gut wie möglich mitzunehmen. Dann werden wir uns davor auf jeden Fall (zusätzlich oder anstelle von Cape Cod…) die Gegend um Newport mit Gloucester / Rockport / Cape Ann ansehen (auf den Bildern sieht es dort ja wirklich toll aus!) und dann mal sehen, wie weit wir davor evtl. noch in den Norden fahren oder ob wir gleich den Weg Richtung Berkshires einlegen werden.

@Onkelstony: Shenandoah NP habe ich fest in die to-do’s für unseren Trip mit aufgenommen, allerdings den Norden von NYC wegzulassen, dass kann ich zuhause so nicht anbringen :D Sollte eigentlich ein New England Trip werden, der sich eh schon stark in den Süden verschiebt und wir wissen nicht, wann wir wieder die Gelegenheit haben werden (ich z.B. möchte unbedingt an die Westküste…), gerade auch Boston (worauf ich sehr gespannt bin!) und die Niagara Fälle zu sehen… Ist aber für einen späteren Zeitpunkt, sofern er sich hoffentlich noch ergeben wird (vielleicht mit Florida und den Südstaaten in Kombi?), vorgemerkt.

Raigro: Und genau diese, aus unserer europäischen Sicht, eigene (rot angehauchte) Herbstverfärbung wollen wir irgendwo auf der Strecke finden :zwinker: Ich hoffe, dass wir Glück haben werden aber mehr als so gut wie möglich planen geht ja leider nicht… West Virgina wäre jetzt schon sehr weit ab von der Strecke, weil wir einiges aus dem Norden nicht streichen wollen.

Vielen Dank euch allen :thumbsup:

Terry

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Donnerstag, 7. September 2017, 13:36

Tipps zum Futtern in Boston:
rf-osullivan.com best burger in town :-)
mrbartley.com an der Harvard Uni



eine kostenlose Führung am MIT ist auch sehr empfehlenswert :thumbup: