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Otto

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Mittwoch, 21. März 2012, 17:52

Red Stones and more - Otto im Südwesten 2008

Hier mal einen Überblick über meine Reise in den Südwesten im Herbst 2008:

Tag 01:
Ankunft Las Vegas

Tag 02:
Fahrt zum Death Valley NP (Dantes View, Twenty Mule Team Canyon, Zabriskie Point, Furnace Creek Oase, Badwater, Natural Bridge Canyon, Artist Drive, Golden Canyon)
Übernachtung in Lone Pine

Tag 03:
Alabama Hills, Hot Creeks, Devils Postpile NM, Mono Lake
Übernachtung in Lee Vining

Tag 04:
Fahrt in den Yosemite NP über die Tioga Road
Tuolumne Grove, Yosemite Valley, Glacier Point
Übernachtung in El Portal

Tag 05:
Mariposa Grove, Wawona, Yosemite Valley
Übernachtung in El Portal

Tag 06:
Wanderung zu den Nevada Falls
Yosemite Valley
Übernachtung in El Portal

Tag 07:
Fahrtag – auch durch KingsCanyon NP und Sequoia NP
Übernachtung in Tehachapi (#58)

Tag 08:
Fahrt über die Route 66 von der Grenz CA/AZ bis nach Seligman
Übernachtung in Williams

Tag 09:
Sedona, Jerome Fahrt zum Grand Canyon
Übernachtung in Tusayan

Tag 10:
Grand Canyon (Viewpoints)
Fahrt nach Page
Übernachtung in Page

Tag 11:
Wanderung Buckskin Gulch
Übernachtung in Page

Tag 12:
Toadstoll Hoodoos, Wanderung zu den Wahweap Hoodoos, Horseshoe Bend, Lake Powell
Übernachtung in Page

Tag 13:
Fahrt über die Cottonwood Canyon Road, Fahrt über die Route 12, Wanderung zu den Lower Calf Creek Falls
Übernachtung in Torrey

Tag 14:
Capitol Reef NP, Fahrt über die Notom Rad und den Burr Trail,
Fahrt bis zum Bryce Canyon NP (Viewpoints)
Übernachtung in Tropic

Tag 15:
Wanderung des Fairyland Loop Trail, Abfahren der View Points im Bryce, Red Canyon
Übernachtung in Tropic

Tag 16:
Fahrt zum Zion NP, Viewpoints
Übernachtung in Springdale

Tag 17:
Zion NP (Weeping Rock, Riverside Walk, Emerald Pools Trail, Canyon Overlook Trail)
Übernachtung in Springdale

Tag 18:
Zion NP (Watchman Trail, Checkerboard Mesa, Zion Valley, Riverside Walk)
Übernachtung in Springdale

Tag 19:
Zion NP – Wanderung zum Observation Point und dem Hidden Canyon
Übernachtung in Springdale

Tag 20:
Fahrt nach Las Vegas über das Valley of Fire
Las Vages Strip
Übernachtung in Las Vegas

Tag 21:
Las Vegas
Übernachtung in Las Vegas

Tag 22:
Rückflug




Hier eine Verlinkung auf die einzelnen Tage:
Tag 1: Ankunft Las Vegas
Tag 2: Death Valley NP
Tag 3: Alabama Hills, Hot Creeks, Devils Postpile NM, Mono Lake
Tag 4: Fahrt in den Yosemite NP über die Tioga Road
Tag 5: Mariposa Grove, Wawona, Yosemite Valley
Tag 6: Wanderung zu den Nevada Falls
Tag 7: Fahrtag – auch durch KingsCanyon NP und Sequoia NP
Tag 8: Fahrt über die Route 66 von der Grenz CA/AZ bis nach Seligman
Tag 9: Sedona, Jerome, Fahrt zum Grand Canyon
Tag 10: Grand Canyon (Viewpoints)
Tag 11: Wanderung Buckskin Gulch
Tag 12: Toadstoll Hoodoos, Wanderung zu den Wahweap Hoodoos, Horseshoe Bend, Lake Powell
Tag 13: Fahrt über die Cottonwood Canyon Road, Fahrt über die Route 12, Wanderung zu den Lower Calf Creek Falls
Tag 14: Capitol Reef NP, Fahrt über die Notom Rad und den Burr Trail, Fahrt bis zum Bryce Canyon NP
Tag 15: Wanderung des Fairyland Loop Trail, Abfahren der View Points im Bryce, Red Canyon
Tag 16: Fahrt zum Zion NP, Viewpoints
Tag 17: Zion NP (Weeping Rock, Riverside Walk, Emerald Pools Trail, Canyon Overlook Trail)
Tag 18: Zion NP (Watchman Trail, Checkerboard Mesa, Zion Valley, Riverside Walk)
Tag 19: Zion NP – Wanderung zum Observation Point und dem Hidden Canyon
Tag 20: Fahrt nach Las Vegas über das Valley of Fire, Las Vages Strip
Tag 21: Las Vegas
Tag 22: Rückflug
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Otto

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Mittwoch, 21. März 2012, 17:53

Samstag, 25.10.2008 – Tag 01

Das würde ein langer Tag werden – ich bin schon um 4:30 Uhr aufgestanden und gegen 5:45 Uhr von meinem Nachbarn zum Flughafen Düsseldorf gebracht worden.



Beim Check-In war kein Platzwechsel mehr möglich, leider habe ich bei der 767 mit ihrer 2–3–2 Kombination den mittleren Platz der 3er-Kombination erhalten – das war wohl so vom Reisebüro vorgebucht.
Irgendwie dann die Zeit noch bis zum Abflug um 9:00 Uhr nach Atlanta rumgekriegt. Der Flug war nicht ganz so klasse, einmal wegen des doofen Platzes, dann musste wieder Gepäck ausgeladen werden, weil ein Passagier nicht erschienen ist. Mit 30 Minuten Verspätung ging es los – vom Kapitän wurde schon mal eine weitere Verspätung in Aussicht gestellt. Und das Wetter bzw. der Wind hatte es in sich. In den ersten 3 Stunden gab es Turbolenzen ohne Ende. Nicht wirklich dramatisch, aber nicht lustig, wenn man wie ich gerne mal an Flugübelkeit leidet. Es ist aber (auch dank einer Reisetablette) gut gegangen. Über Neuengland war dann noch eine Schlechtwetterfront und die hat uns nochmals gehörig durchgeschüttelt.

In Atlanta hat die Immigration, der Zoll, die Gepäckannahme und Wiederabgabe, der Terminalwechsel und der erneute Sicherheits-Check mit einer guten Stunde eigentlich nicht lange gedauert. Aber ich hätte durch die Verspätung den Anschlussflug 2 Stunden nach geplanter Ankunft nach Las Vegas verpasst, ich hatte mich aber für den Weiterflug nach 3,5 Stunden entschieden, somit war alles easy. Richtig toll fand ich den Flughafen von Atlanta nicht.






Beim Inlandsflug saß ich am Fenster; man bekommt mittlerweile nur noch ein Getränk gratis, irgendwelches Essen war kostenpflichtig.

Brände in Arizona


Die Ankunft in LV war pünktlich.




Ich hatte bei Alamo einen Midsize-SUV gemietet und auf so was tolles wie einen Jeep Liberty oder ähnlichem gehofft. Leider war die Choice-Line an einem Samstag Abend dermaßen leergefegt; man konnte fast sagen, es war fast nichts mehr da – auch nicht nebenan bei National. Ich hatte dann die Auswahl zwischen einem Dodge Journey und einem KIA Sportage. Beide hatten kein 4WD, der Dodge schon über 20.000 Meilen runter gegenüber 6.450 des KIA, der Dodge war versifft und kleiner – also habe ich den KIA genommen.




Wie sich bald herausstellte, keine gute Wahl; der KIA ist zwar groß genug und hat High Clearance, aber der Motor ist m.E. zu klein bzw. hat keine Power. Bei meinen Bergfahrten taten mir später der Motor und die Bremsen immer mehr leid...

Ich habe noch im Vons in der Tropicana Av. das Nötigste wie Kühlbox, Wasser, Cola, Bier, Obst und Junkfood eingekauft und bin zum Best Western Mardi Gras ein gutes Stück nördlich des Hardrock Cafes gefahren, wo ich ein Zimmer vorgebucht hatte. Nichts weltbewegendes aber für ein Nacht ok. Ich habe sogar noch bis 11 Uhr Ortszeit durchgehalten. Das Wetter sollte die nächsten Tage gut bleiben, also geht es morgen durchs Death Valley Richtung Yosemite NP. Außer die letzten 2 Nächte vor dem Rückflug von LV hatte ich nichts vorgebucht und wollte vom Wetter abhängig machen, wohin es mich treibt. Ziele in der Gegend "Südwesten der USA" für 3 Wochen hatte ich mehr als genug.


Bilder der Hotelzimmer sind auf Volkers Zimmerseite zu sehen.


Gefahrene Meilen: 8
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Otto

3

Mittwoch, 21. März 2012, 18:14

Da simmer dabei...
Südwestrundfahrt mit Otto :thumbsup:
Liebe Grüße
Thilo

Bei mindestens großen Stammtischtreffen dabei gewesen.

Dieter

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Mittwoch, 21. März 2012, 19:51

Ich fahre auch mit in den Südwesten. :thumbup:

blaugelbe Grüße
Dieter

sheikra

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Donnerstag, 22. März 2012, 06:37

so wenig Bilder ??? :8o: Bin ich von dir garnicht gewohnt. :zwinker: Bin dabei.
half of my is in Florida
--------------------------------------
Bei Treffen dabei
Nach Norden und dann immer geradeaus Florida 2012

Otto

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Donnerstag, 22. März 2012, 17:41

so wenig Bilder ??? :8o: Bin ich von dir garnicht gewohnt. :zwinker: Bin dabei.


Nur vom ersten Tag - das wird durch andere Tage wieder ausgeglichen...




Sonntag, 26.10.2008 – Tag 02

Nicht unerwartet mäßig geschlafen und um 5:00 Uhr war für mich die Nacht beendet. Nur eine Kleinigkeit gefrühstückt und gegen 6:00 Uhr Richtung Death Valley über Pahrump und den Highway 190 gefahren.

Ich hatte von einem Kumpel ein Garmin-Navigationsgerät mitgenommen. Nachdem es lange nach den Satelliten gesucht hatte, konnte ich es auch benutzen und hat mich gleich verarscht, so dass ich in der Nähe des Flughafens eine unnötige Ehrenrunde gedreht habe. Da hätte auch Nachdenken geholfen; das blinde Vertrauen in das Navi war damit auch erledigt.


So was hat mir irgendwie gefehlt....



Das Wetter war exzellent und ich bin mit nur kurzen Stops in einer Tour durchgefahren.


Irgendwann tauchten dann die Berge auf und das Death Valley war nahe.

Panorama



Direkt hoch zum Dantes View gefahren





Der Blick von da oben ist einmalig...

Panorama



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Durch den Twenty Mule Team Canyon kann man recht gut über eine One-Way-Dirt-Road fahren; es gab viele bunte Berge zu sehen.







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Den Zabriskie Point verbinde ich immer nur mit Pink Floyd....

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Panorama



Panorama



Panorama



Das Furnice Creek Inn



Einen Lunch Break habe ich bei der Furnace Creek Oase eingelegt. Dort ist auch das Visitor Center, wo ich mir meinen Annual Pass für die Nationalparks für 80 $ zugelegt habe.
Es gibt auch teure Restaurants und Läden, man sollte sich aus der Kühlbox versorgen.
Am Interessantesten fand ich die alten Ausstellungsstücke.









Danach bin ich die #178 gen Süden bis nach Badwater durchgefahren.
Bei meinem letzten Besuch hier 1990 sah das noch ganz anders auch – da war das Death Valley auch noch kein Nationalpark.









Der Natural Bridge Canyon ist jetzt kein Pflichtprogramm, wenn es nicht zu heiß ist (und leider war es dies mittlerweile – und das Ende Oktober), kann man ihn aber machen; allerdings war die Dirt Road zum Trailhead echt übel.



Den Devils Golf Course hat man auch schnell abgehakt.



Die Fahrt über den Artist Drive war easy und machte Spaß, da bringen es nicht so sehr die Aussichtspunkte sondern die Fahrt selber durch die Berge.









Den Golden Canyon wollte ich unbedingt bewandern, eigentlich war es inzwischen wirklich zu heiß. Ich hab es dann aber doch gemacht und etwas gelitten, zumal ich bis zur Red Cathedral hochgelaufen bin.







Panorama


Danach war ich ganz schön platt.


Geplant waren noch mehr Wanderungen wie zu den Sand Dunes oder durch den Mosaic Canyon.

Blick auf die Sand Dunes bei Stovepipe



Mittlerweile war es allerdings schon fast 17 Uhr und ich wollte noch bis Lone Pine fahren. Also vom DV Abschied genommen – leider musste ich in Paramint Springs teuer nachtanken. Die Straße bis Lone Pine war ziemlich öde, vor allem wenn es immer dunkler wurde. In Lone Pine im Stockdunkeln angekommen und im Comfort Inn eingecheckt. Das war ok und hatte Internet in der Lobby plus Free Continental Breakfast.


Musiktitel 1 meiner USA 2008 Highways and Roads-CD: On the Road again/Canned Heat

Gefahrene Meilen: 313
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Donnerstag, 22. März 2012, 19:52

Supi, ich will auch mitfahren
Best regards

Bernd

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Donnerstag, 22. März 2012, 19:54

Was haste denn am Best Western zu mäkeln? Die Zimmer sind doch super, da halten wir es wochenlang aus (:tongue:) Aber die Bilder vom DV sind super :thumbsup:
Liebe Grüße
Bille




Bei ganz vielen Stammtischtreffen dabei



Otto

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9

Freitag, 23. März 2012, 16:58

Was haste denn am Best Western zu mäkeln? Die Zimmer sind doch super, da halten wir es wochenlang aus

Gar nichts - weil ioch noch nie da war.
Aber gemäß "Roomsaver" war das Comfort Inn billiger - und für eine Nacht war mir das dann egal, wo ich bleibe.
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Freitag, 23. März 2012, 17:24

Montag, 27.10.2008 – Tag 03

Noch war der Jetlag nicht überwunden, wieder eher seltsam als gut geschlafen und gegen 5:00 Uhr aufgestanden und um 6:00 Uhr mir das Continental Breakfast reingezogen. Ich komme mit dem mässigen Angebot auch klar. Noch auf das Morgengrauen gewartet und bin dann los.

Für den Besuch des Filmmuseums in Lone Pine war es noch zu früh.



Zuerst zu den Alabama Hills und dort die Movie Road langgefahren. In der Morgensonne war das schon sehr nett, auch wenn ich noch etwas warten musste, bis die Sonne die Felsen anstrahlte.

Panorama







Panorama



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Irgendwie fehlten mir aber genauere Beschreibungen, wo die besten Locations hier sind; intuitiv gefunden habe ich sie jedenfalls nicht.


Da geht es hoch zum Mount Whitney Portal – in der Mitte ist der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas auch zu sehen.

Panorama


Die Aussicht von oben war schon klasse


Den gelobten Camp Ground am Portal plus Picnic Area fand ich jetzt nicht soo toll.


Die Alabama Hills von oben

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Bei der Abfahrt habe ich bemerkt, dass die Bremsen des KIA schon deutlich qualmten, ab da habe ich dann immer wieder bei Abfahrten auch in den kleineren Automatik-Gang geschaltet, damit die Motorbremse mithalf, den Wagen abzubremsen.
Bislang hatte ich so etwas noch nie vorher geschafft, auch nicht in den kanadischen Rockies.

Weiter über die #395 Richtung Norden gefahren. Mir war im Death Valley vom Ranger das Manzanar Relocation War Center empfohlen worden; das fand ich von außen gar nicht so prickelnd und bin weitergefahren bis kurz vor Mammoth Lakes und dort zu den Hot Creeks abgebogen. Das kann ich nur empfehlen; es hat ein klein wenig was von Yellowstone mit seinen blubbernden heißen Quellen. Leider war der Zugang teilweise gesperrt und insbesondere das Baden nach ein paar tödlichen Unfällen verboten.


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Über den Wintersportort Mammoth Lakes bis ins Devils Postpile NM weitergefahren. Und um es gleich zu sagen: die elende Gurkerei lohnt für die Basaltsäulen nicht wirklich. Bei meinem Besuch war Nachsaison, der Bus-Shuttledienst eingestellt und der Besuch kostenlos. Im Sommer darf man die Strecke nicht selber befahren, was bei etwas mehr Verkehr auch völlig unmöglich ist, und muss 7 $ Eintritt bezahlen. Ich war jetzt da, muss aber nicht unbedingt nochmals hin.

Die Teufelssäulen auf dem kurzen Weg vom Parkplatz erwandert und erklettert.

Panorama



Panorama


Oberhalb der Säulen





Mammoth Hot Springs – noch im Sommerschlaf



Wieder zurück auf die #395 und bis zum Visitor Center des Mono Lakes bei der Old Marina am Westufer durchgefahren.

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Die wirkliche Attraktion des Mono Lakes, die Tuffsteinsäulen, findet man am Südufer in South Tufa. Dort zu wandern war richtig klasse. Es gibt einen South Tufa Trail, den man unbedingt machen sollte. Man kann auch mal ein wenig abseits des Weges die Tufas erkunden, sollte sie aber nicht besteigen.

















Eine Erkundung der Vulkankrater wie den Panum Crater kann man sich sparen, das war eher langweilig.

Eigentlich wollte ich auch noch bis zur Ghosttown Bodie, aber am späten Nachmittag hatte das keinen Zweck mehr. Ich bin dann im Murphy Motel in Lee Vining eingecheckt. Im Nicelys (was als einziges Restaurant offen war) ein Steak zu Abend gegessen und nach 2 Draft Millers war schnell Sendeschluss angesagt.


Musiktitel 2 meiner USA 2008 Highways and Roads-CD: Dead End Street/The Kinks

Gefahrene Meilen: 216
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Samstag, 24. März 2012, 18:32

Dienstag, 28.10.2008 – Tag 04

Nach einem Müsli-Frühsück (aus Deutschland importiert) schon vor Sonnenaufgang los; heute wurde die Tioga Road befahren, die hatte ich bislang erst einmal im Jahre 1980 gesehen.

Sonnenaufgang am Mono Lake



Ich war vor dem Urlaub mir nicht sicher, ob der Tioga Pass/die Tioga Road noch offen sein würde, aber in den letzten Jahren war sie nur zweimal zu dieser Zeit schon geschlossen; und bei dem schönen Wetter hatte ich Glück, diese tolle Pass-Straße in den Yosemite NP fahren zu können. Und so habe ich fast jeden View-Point mitgenommen.




Ellery Lake






Tioga Lake



Lembert Dome

Panorama



Als die Sonne dann höher stand, wirkte alles viel freundlicher - wie die Tuolomne Meadows




Jetzt in der Nachsaison waren alle Campgrounds und auch alle anderen Einrichtungen wie das Visitor Center schon geschlossen. Somit waren Zugänge zu Trailheads wie zum Elizabeth Lake abgesperrt – also entfiel eine Hike entlang der Tioga Road.


Verschiedene Domes am Wegesrand









Der Tenaya Lake

Panorama





Olmsted Point




Dort sollte man auch kurz mal ein wenig wandern zum Aussichtspunk

Panorama



Das weitere Stück bis zum Yosemite Tal ist dann nicht mehr so interessant, da man meist durch bewaldetes Gebiet fährt

Panorama



Ganz am Ende der Tioga Road habe ich einen Stop bei der Tuolumne Grove gemacht und bin die 1 Meile und 500 Fuß runtergelaufen, um mir ein paar Sequoia-Bäume an zu sehen; zwar will ich noch nach Mariposa Grove, aber ich habe diese Bäume auch mal mitgenommen.

Panorama





Panorama





Panorama



Das Valley-Portal

Panorama



Herbst im Yosemite Valley bei schönstem Wetter (allerdings wegen einiger Baustellen auch Umleitungen und Staus):

El Capitan







Half Dome



Ich habe mich im Yosemite Village mal umgesehen, es war überraschend gut besucht. In der Yosemite Lodge war kein Zimmer mehr zu ergattern. Im März 1990 hatte ich da noch Glück, da lag hier aber auch noch sehr viel Schnee und es waren kaum Besucher im Park. Im Visitor Center habe ich mir telefonisch in der Cedar Lodge bei El Portal ein Zimmer reserviert und bin noch etwas im Village rumgelaufen mit Museums- und Ausstellungsbesuchen.






Die Lower Yosemite Falls waren ein Ausfall, ein Wasserfall ohne Wasser ist nicht mein Fall.



Besseres Wetter für eine Aussicht vom Glacier Point konnte ich nicht mehr erwarten, somit bin ich wieder raus aus dem Valley und über die Wawona Road und die Glacier Point Road zu dem rund 30 Meilen entfernten Aussichtspunkt gefahren.

Die Ausblicke ins Valley von den Aussichtspunkten waren super.

Panorama





Der Glacier Point ist bei schönem Wetter Pflichtprogramm:



Panorama



Panorama


Curry Village



Gen Westen

Panorama



Der Half Dome wurde in dieser Saison nicht mehr erstiegen – die Kabel zum Hochziehen waren saisonbedingt schon abmontiert.



Das Ahwahnee-Hotel






Da konnte und wollte ich noch hin – zu den Nevada-Falls



Auf dem Rückweg die Bridal-Veil-Falls besucht, da war schon kaum noch Sonne aber dafür etwas Wasser. Somit weiter gefahren nach El Portal zur Cedar Lodge – das war doch weiter zu fahren als ich gedacht hatte.

Panorama



Das Zimmer für die nächsten 3 Nächte war gut, aber nicht preiswert – das sollte man bei den Hotels/Motels in und bei den Nationalparks auch nicht erwarten. Man ist auch an die Einrichtungen in der Nähe angewiesen, so habe ich in dem Hotel-eigenen Restaurant gegessen. Das Steak war gut, das Local Draft Beer leicht parfümiert und nicht so mein Fall.


Musiktitel 3 meiner USA 2008 Highways and Roads-CD: Crosstown Traffic/Jimi Hendrix

Gefahrene Meilen: 150
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Sonntag, 25. März 2012, 12:12

(:favicon:) Danke Otto.
Das Yosemite Valley ist einfach das Bilderbuchtal. Traumhaft. Werde ich dieses Jahr meiner Frau mal zeigen. Die war noch nie da.
Best regards

Bernd

Otto

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Sonntag, 25. März 2012, 18:41

Mittwoch, 29.10.2008 – Tag 05

Das Zimmer war gut, nicht zu nahe an der Straße und weit weg von den Bustouristen, die hier in Form von Jugendlichen Horden mäßig einfallen.
Kein Continental Breakfast, Restaurant noch zu - also Müsli. Schon vor 7:00 Uhr wieder los Richtung Valley (knapp 20 Meilen) und gleich über die Wawona Road bis Mariposa Grove gefahren – das sind weitere 36 Meilen.
Unterwegs gab es einige "gewollte" Feuer im Wald, wo das Unterholz kontrolliert abgefackelt wird.

Kurzer Halt vor dem Wawona Hotel.



In Mariposa Grove war außer mir kaum jemand da, ich habe mich dann für den Inner Loop Trail bis zum Wawona Point durch die Giant Sequoias entschieden (etwa 10 km).
Auf diesem Trail kann man fast alle markanten Bäume abklappern und auch den Aussichtspunkt Wawona Point besuchen. Vor ein paar Wochen hat hier ein heftiger Waldbrand gewütet, das sah und roch man noch gut.





Grizzly Giant

Panorama



California Tunnel Tree



Ein Bobcat



Telescope Tree

Panorama



Fallen Tunnel Tree

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Wawona Point – eher unspektakulär

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Auf dem Rückweg vom Wawona Point habe ich bequeme Besucher getroffen - die wurden mit einem seltsamen Bus durch die Bäume gekarrt




Panorama



Beim Museum, das leider auch schon geschlossen war



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Clothespin Tree



Faithful Couple

Panorama



Nochmals der Giant Grizzly

Panorama




Panorama





Insgesamt war ich gut 3 Stunden innerhalb der großen Bäume unterwegs.


Auf dem Rückweg ins Valley habe ich in Wawona im Pioneer History Center Halt gemacht, wo alte Gerätschaften ausgestellt werden und man einige alte Gebäude zusammen getragen und neu aufgestellt hat.







Im Valley bin ich gleich zum Trailhead Parkplatz durch gefahren und ein wenig auf der "Happy Isle" und in der Umgebung rumgelaufen.

Der Glacier Point von unten









Nun ein paar unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten im Yosemite – campen zählt nicht.
Cabins in Zelt...




...und Bretterbudenform


Das noble Ahwahnee Hotel


Yosemite Lodge – das sind eine Reihe von Häusern mit mehreren Zimmern – fand ich 1990 ganz gut...



Die Cedar Lodge in El Portal


Die Aussicht war nicht schlecht



Der gebratene Fisch im Hotel-Restaurant war gar nicht übel. Laut Weather Channel droht bald schlechtes Wetter vom Pazifik her...


Musiktitel 4 meiner USA 2008 Highways and Roads-CD: Roadhouse Blues/The Doors

Gefahrene Meilen: 102
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Schöne Grüße
Otto

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Sonntag, 25. März 2012, 21:44

Auf dem Rückweg vom Wawona Point habe ich bequeme Besucher getroffen - die wurden mit einem seltsamen Bus durch die Bäume gekarrt.

Zu denen gehörten wir auch, mehr als 1 Stunde laufen war mit unseren Kindern nicht drin, danach bestanden sie auf die Bahn. :rolleyes:
Liebe Grüße
Kerstin


Bei Treffen dabei

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Montag, 26. März 2012, 17:36

Donnerstag, 30.10.2008 – Tag 06

Wieder früh los aus der Lodge – heute will ich hoch zu den Nevada Falls.
Den Sonnenaufgang am Valley-Portal erlebt.



Gegen 08:00 Uhr war ich am Trailhead Parkplatz, von dem man noch so 1 km bis zum Beginn des Trails zu den Vernal & Nevada Falls gehen muss.

Die Wanderung ist etwa 11,5 km lang und man kommt an den beiden Wasserfällen Vernal und Nevada Falls vorbei, dabei sind etwa 600 Höhenmeter zu überwinden. Man kann den Trail zu einem Rundweg gestalten, was ich auch gemacht habe, d.h. ich bin den Mist Trail hoch und dann zurück über den John Muir Trail gegangen.
Im Jahre 1980 bin ich diesen Weg schon mal gegangen, habe aber keine Bilder von damals; 1990 haben wir den Weg hoch über den John Muir Trail versucht und sind wegen Lawinen und zuviel Schnee zu den Nevada Falls gescheitert.

Das erste Stück geht noch easy am Merced River lang.





Auf den Bäumen am Wegesrand taten sich dann insgesamt 3 Bären an den Früchten gütlich und ließen sich glücklicherweise durch einige Hiker nicht abschrecken und –lenken.





Danach ging es schon ganz schön steil hoch und nach kurzer Zeit erreichte man die erste Brücke.
Blick von der Brücke auf die Vernal Falls


Kurze Zeit später kam die Kreuzung zwischen Mist und Muir Trail, ich bin weiter über den Mist Trail und bekam die Vernal Falls besser ins Blickfeld.



Aber bis dahin muss man noch ganz schön hoch und zwar über eine Unmenge von Stufen, die in den Fels gehauen oder eingesetzt wurden. Am Visitor Center haben sie was von 600 Stufen erzählt, ich kann es nicht sagen - aber es sind reichlich.
Mittlerweile hatte sich mir ein 61jähriger Amerikaner angeschlossen ("Lynn"), dessen Freundin vor der Höhe kapituliert hatte und wir sind den ganzen Trail gemeinsam gegangen. Es stellte sich heraus, dass er ein sehr untypischer Ami war, etwas alternativ und esoterisch angehaucht und man konnte sich sogar mit ihm über Politik und Weltgeschehen unterhalten. Er hat recht viel geredet und ich hab mehr zugehört. Er war auch viel gereist (sehr oft Nepal) und hatte einiges erlebt.

Ein paar Eindrücke von dem Gang über die Stufen und die Aussichten auf die Vernal Falls.





















Die Stufen haben es in sich und ich war froh, oben zu sein.
Das letzte Stück zu den Vernal Falls ging es wieder steil abwärts.




Von dort unten kommt man hoch.


Ein ähnliches Bild wie dieses habe ich von 1990, aber mit wesentlich mehr Wasser.


Wir mussten damals die Stufen abwärts gehen und diese waren völlig vereist. Von oben fielen auch Eisbrocken und Eiszapfen auf uns herab – das war gar nicht lustig und recht gefährlich.


Kurz bei den Emerald Pools vorbeigeschaut...


...und weiter Richtung Nevada Falls gewandert.
Man geht wieder über eine Brücke und sieht schon in der Ferne die Nevada Falls.





Es geht dann steil hoch über jede Menge Switchbacks – die sind um einiges heftiger als bei dem Angels Landing Hike im Zion.








Leider wurde das Wetter schlechter, teilweise sehr stürmisch und es fielen auch ein paar Tropfen. Man kam am Abzweig zum Half Dome vorbei, aber die Saison dafür war vorbei und die Kabel abgebaut. Den Hike hätte ich heute auch geschafft ;-)


Bei den Nevada Falls kam dann doch nochmals die Sonne ein wenig durch.











Panorama



Wir waren schon um 11:45 oben; nach einer Lunchpause haben wir uns auf den Rückweg über den John Muir Trail gemacht. Der ist nicht ganz so interessant, aber besser zu gehen als die Stufen abwärts und außerdem gehe ich lieber einen Loop als einen Weg hin und zurück.


Bis auf einen netten Blick auf die Nevada Falls war der Weg dann auch nicht besonders Interessantes.


Ungefähr hier sind wir 1990 beim Hinweg gescheitert, da man wegen sehr viel Schnee keinen Weg mehr erkennen konnte.











Um 13:15 waren wir wieder am Parkplatz. Ich bin mit Lynn noch zum Food Court an der Yosemite Lodge gefahren und habe mit ihm was gegessen. Der Food Court ist nicht billig aber sicher die beste Gelegenheit, im Valley was zu essen, wenn es nicht heftig teuer sein soll. Das Deli am Visitor Center fand ich nicht so prickelnd und der Supermarkt hat auch Apothekenpreise.

Ich habe mir am Visitor Center noch den Film über Yosemite angeschaut (war ganz gut), als ich raus kam war es vorbei mit dem schönen Wetter, die Schlechtwetterfront kam schneller als erwartet – es regnete.

Zurück zur Cedar Lodge - hier noch ein Steintor am Westeingang.



Die vegetarische Lasagne im Restaurant war leider eine Katastrophe, so wie das Wetter jetzt – es kam auch jede Menge Staub von welcher Wüste auch immer im Regen mit.



Musiktitel 5 meiner USA 2008 Highways and Roads-CD: Street Fighting Man/The Rolling Stones

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Otto

taliesin

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16

Montag, 26. März 2012, 21:09

hallo otto,

ich lese immer wieder gerne deine bericht mit !

Danke für die arbeit :kuss: !

bei deinem besuch waren die fälle ja eher rinnsaale :D aber da gab wenigsten keine gefahr für die frisur :whistling: bei uns war da eine eins a dusche am werk

LG wiebke
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Otto

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17

Montag, 26. März 2012, 21:21

VIELEN-------o00o----'(_)'----o00o--------DANK


Leider waren alle Wasserfälle Ende Oktober nur Rinnsale, aber so als gar nicht da gewesen zu sein. :zwinker:
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18

Dienstag, 27. März 2012, 18:06

Freitag, 31.10.2008 – Tag 07

In der Nacht hat es heftig geschüttet und somit war am Morgen auch die Tioga Road wegen Schnee geschlossen. Bullshit!
Als Alternative hatte ich mir überlegt, "unten" rum nach Arizona zu fahren, da das schlechte Wetter vom Pazifik kam und wohl auch bis Utah durchkommen würde.
Im Regen los und über Oakhurst und Fresno Richtung Kings Canyon gefahren. Ich hatte gehofft, dass es evtl. da nicht so regnen würde. Die Fahrerei war nicht schön und leider hat es in den Nationalparks weiter geschüttet.

Panorama



Im Kings Canyon kurz zum Grant Cove – es waren aber kaum Bilder möglich.



Panorama






General Grant Tree



Ich bin weiter gefahren zum Sequoia NP und dort zum Giant Forest.
Zwischenzeitlich hat es mal ganz schön kräftig gebrannt – man konnte vom Auto die Flammen sehen.



Der heftige Regen machte gar keinen Spaß. Wandern war kaum möglich, da man einfach zu nass wurde, und knipsen ging auch nicht wirklich.




General Sherman Tree





Panorama



Ich habe dann aufgegeben, bin wieder raus aus den Rockies und über Visalia und Bakersfield auf die # 58 Richtung Arizona gefahren. Als es dunkel wurde, habe ich in Tehachapi im Best Western eingecheckt. Leider gab es da in der Nähe eine Bahnlinie ("TUUUUT"), aber ich hatte ja Oropax (ein Stück weiter wäre ein Motel 6 gewesen). Es hat immer noch geregnet, so habe ich mir die Halloween Party im Kaff auch gespart und war noch im örtlichen Einkaufszentrum shoppen.


Musiktitel 6 meiner USA 2008 Highways and Roads-CD: Street Life/Roxy Music

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sheikra

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19

Mittwoch, 28. März 2012, 07:04

Schön das wir im trocknen mitfahren können. (:peace:)
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Otto

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20

Mittwoch, 28. März 2012, 18:26

Samstag, 01.11.2008 – Tag 08

Dank der Oropax habe ich ganz gut geschlafen (am Anfang hab ich das Tuten sogar noch durch die Stöpsel gehört). Das Early Breakfast im Motel war echt erbärmlich; irgendwie ist an dem Spruch "Wo Asiaten das Motel übernommen haben, sollte man weiterfahren" wohl was dran.

Es fing um 7:30 Uhr wieder an zu regnen, also schon im Dunklen auf die # 58 und Richtung Osten.
Alles unter dem Motto "Da will ich hin...


...und davor bin ich auf der Flucht".



In Barstow auf den Highway 40 gewechselt und bis zur Grenze zu Arizona gab es nichts Bemerkenswertes zu sehen. Die unendlichen Ketten von Windrädern lagen noch im Dunklen und waren nur zu erahnen.

Direkt nach der Grenze zu Arizona bin ich abgefahren, weil ich mal etwas die Historic Route 66 nachfahren wollte, und die Strecke von dort bis Kingman und dann nochmals weiter bis Seligman oft als das interessanteste Stück der Mother Road angesehen wird.


Zu Beginn waren das Tollste eigentlich die Schilder, landschaftlich war es eher öde.






Kakteenfelder



Ein paar Eindrücke auf dem Weg bis Oatman





Oatman liegt jetzt wirklich am Arsch der Welt und lebt nur vom Tourismus, der sich wegen der Route 66 hierhin verirrt. Eine Attraktion in Oatman sind die Unzahl an freilaufenden Eseln. Und das riecht man auch ganz deutlich, sobald man aussteigt; die Eselskacke wird zwar von den Bewohnern recht zügig aufgekehrt, den Gestank kriegen die aber nicht weggeblasen.

Es gibt neben den Eseln einige alte Gebäude zu sehen und ein reichhaltiges Touristen-Verkaufs-Angebot.

















Wie viele Esel sind auf dem Bild? :-)








Ich habe in dem Ort etwas länger verbracht, weil ich bei "Old Time Photos" ("Country Store") am südlichen Ende der Straße ein Bild von mir in historischen Kostümen des alten Westens habe machen lassen. Da habe ich echt Spaß dran.
Der Photograph war vom Resultat begeistert (ich auch) und hat mich gefragt, ob er das Bild an der "Wall of Fame" in seinem Laden aufhängen dürfte. Wenn also mal einer in Oatman ist, kann er ja mal in dem Laden gucken, ob ich da an der Wand hänge.
Das Bild habe ich mit meiner DigiCam ab photographiert.



Zwischen Oatman und Kingman




Ein Roadrunner – miep, miep







Impressionen aus Kingman, welches ein recht neues Visitor Center zum Thema Route 66 und ein kleines, historisches Museum eingerichtet hat.









Panorama







Zwischen Kingman und Seligman


















Panorama



Seligman















Ich bin noch weiter bis Williams und dort im Howard Johnson eingecheckt; wegen eines defekten Waschbeckens habe ich gleich das Zimmer gewechselt und ein wesentlich größeres (ohne Aufpreis) erhalten.

Ab Williams fährt die Grand Canyon Railroad los zum GC, da musste ich noch vorbeischauen.






Diese Lok kommt wohl nur noch selten zum Einsatz



Noch ein wenig in der sehr überschaubaren Innenstadt rumgelaufen, auch um noch einen Happen zu essen. Man macht Werbung als "Cowboyhochburg"; ich habe mir einen Cowboy-Strohhut gekauft – war schließlich Sale.


Die Route 66 ist hier auch noch präsent.







Auf dem Rückweg zum Hotel fuhr gerade die Bahn vom Grand Canyon im Bahnhof ein.



Musiktitel 7 meiner USA 2008 Highways and Roads-CD: Highway Star/Deep Purple

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Schöne Grüße
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