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McRonny

Thomas & Ela

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21

Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:20

Ich empfehle dringend, dass ihr euch fuer LA ein Auto nehmt und ganz genaus anseht, was ihr wo besuchen wollt. Alternativ waere noch zu ueberlegen, Uber oder Lyft zu nutzen, was aber unter'm Strich wohl teurer kommt als ein Mietwagen und ein paar Parkgebuehren.


Dem kann ich nur zustimmen, alle Großstädte die ich bisher besucht haben hatten ein tolles Nahverkehrsnetz und meist sind viele Siteseeing Ziele dann auch fußläufig erreichbar. Aber LA ist da völlig anders, hier ist es sehr schwer viele Ziele in einer vernünftigen Zeit ohne Auto anzufahren, trotz Verkehrsstaus.
LG

McRonny


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McRonny on Tour

22

Donnerstag, 16. Februar 2017, 23:20

Ich würde auf den Cop hören. Der lebt dort. Und ich kann es persönlich mehr als bestätigen. In LA bist Du ohne Auto aber so richtig angeschmiert.

Ich kann LA schon etwas abgewinnen. Ich mag die Hollywood Hills, mir haben die Universal Studios gefallen. Beverly Hills war interessant, Griffith Observatory und Getty ebenso...

Aber ohne Auto kommst Du da überall kaum hin. Und wenn da doch ein Bus fährt, dann sei gewarnt: Der ÖPNV wird in LA nicht von der Mittel- und Oberschicht genutzt, um es mal vornehm auszudrücken. Bus kostet kaum was, so das es fast jeder Penner nutzen kann. Ich hätte da keine Lust zu, weil es mir zu unsicher wäre. Und für Euch zwei Mädels wirds nicht unbedingt sicherer (würdest Du allerdings auch Silvester ohne Polizeischutz an der Kölner Domplatte feiern wollen, dann ist es wohl eher kein Problem :zwinker: )

jewa

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23

Donnerstag, 16. Februar 2017, 23:48

Ich empfehle in solchen Fällen immer dringend einen Blick auf einen richtigen Globus und nicht nur auf eine Karte, um ein Gefühl für die Dimensionen im Vergleich zu Deutschland zu entwickeln. Niemand hierzulande käme auf die Idee, vielleicht Sizilien und das Nordkap zusammen in eine Urlaubstour zu packen. Genau so etwas in der Art versuchst Du aber gerade.
Weniger ist mehr !!!! :thumbsup:

Grüße Jens
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Rentacop

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24

Freitag, 17. Februar 2017, 11:23

Ich empfehle in solchen Fällen immer dringend einen Blick auf einen richtigen Globus und nicht nur auf eine Karte, um ein Gefühl für die Dimensionen im Vergleich zu Deutschland zu entwickeln...


Das ist ein guter Tip. Aber die Wegstrecken alleine sind immer noch kein ausreichender Indikator dafür, wieviel Zeit man tatsächlich braucht. Ich pendle aktuell mehrmals wöchentlich nach Palm Desert. Vor jeder Abfahrt checke ich Google Maps mit aktuellen Verkehrsinformationen und voraussichtlicher Fahrzeit. Wenn Google Maps 1:48 Fahrzeit angibt und ich dann von 2,5 bis 3 Stunden Fahrzeit ausgehe, komme ich meistens so halbwegs hin. Es dauerte aber auch schon über 4 Stunden (damals war die Zeitangabe unmittelbar vor der Abfahrt: 1:56). Für mich kommt dazu, dass mich unterwegs nichts unerwartet interessiert. Ich weiss, dass ich ibei der Pilot Station n North Palm Springs einen kurzen Boxenstop einlege, der maximal 15 Minuten dauert. Ich kenne die gesamte Strecke in- und auswendig, weiss wo gerade Baustellen sind und - wie gesagt - informiere mich zudem stets Minuten vor der Abfahrt noch einmal, ob's gerade vielleicht wo einen Unfall gab, o.ä.
Trotzdem variiert die tatsächliche Reisezeit immer - und das bis über 100%.

Im November hatten wir Freunde zu Besuch, die zuerst eine Woche in einem Hotel in Santa Monica blieben und dann für über eine Woche nach Huntington Beach übersiedelten. Sie wollten unbedingt "The Wizarding World of Harry Potter" in den Universal Studios besuchen. Anstatt gleich von SM aus in die Universal Studios zu fahren, musste es dann der Trip von HB aus nach Studio City sein. Ich warnte eindringlich, dass das keine gute Idee sein würde, aber was weiss ich denn schon... Die Anfahrt dauerte - natürlich zur Hauptverkehrszeit, denn man will ja keine Zeit im Park vergeuden - gut 3.5 Stunden.
Nach einem langen Tag in den Studios ging's dann - natürlich wieder zur Hauptverkehrszeit - zurück nach HB. Es war dann irgendwas gegen 23h bis die Karawane der Verdammten wieder in ihre Hotelzimmer einwanderte. Sah aus wie eine Szene aus "The Walking Dead"... :D
Nur um das zu erwähnen: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln hätte man das auch fahren können. Laut Google sogar in nur 2:33 bis 3:39 Stunden (pro Strecke und je nach Verbindung) - Allerdings ohne Umsteigezeiten und unter der Voraussetzung, dass überall gleich brav der nächste Bus oder die Bahn auf einen wartet...

Ich hab' jetzt zum Spass einmal bei Google-Maps die Strecke von Santa Monica nach Ridgecrest (via Bakersfield und Lake Isabella) eingegeben. Fahrzeit lt. Google: 3 Stunden 55 Minuten. Soviel hab' ich schon lange nicht mehr gelacht... :D
Noch besser: Via San Bernardino, Hesperia und die 395 sollen es sogar nur 2:28h nach Ridgecrest sein!!! Knapp 2.5 Stunden von Santa Monica nach Ridgecrest! Ich hau' mich weg! :thumbsup:

alccati

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25

Freitag, 17. Februar 2017, 14:53

Ich hab' jetzt zum Spass einmal bei Google-Maps die Strecke von Santa Monica nach Ridgecrest (via Bakersfield und Lake Isabella) eingegeben. Fahrzeit lt. Google: 3 Stunden 55 Minuten. Soviel hab' ich schon lange nicht mehr gelacht...
Noch besser: Via San Bernardino, Hesperia und die 395 sollen es sogar nur 2:28h nach Ridgecrest sein!!! Knapp 2.5 Stunden von Santa Monica nach Ridgecrest! Ich hau' mich weg!
@Rentacop: Ich gehe davon aus, dass sich die Fahrzeiten lediglich unvorhersehbar verlängern, wenn es darum geht, aus LA raus zu kommen (und wieder rein). Ich denke, nachher, wenn man erst einmal auf freier Strecke ist, dann stimmen die Zeiten von diversen Routenplanern schon in etwa, oder?
Was den ÖPNV in Los Angeles betrifft, darf man wirklich nicht viel erwarten. Wir sind damals Klick mit dem Auto nach Downtown gefahren und haben das Auto auf 'nen bewachten Parkplatz gestellt. Dann sind wir zu Fuß und mit der U-Bahn durch Downtown und zum Walk of Fame.
@Steffuzuis:
Hast Du denn noch in Erinnerung, wie lange die Metro von Downtown nach Hollywood/Walk of Fame gebraucht hat? Die Expo-Line hat ihr Netz verlängert bis direkt nach Santa Monica rein, deswegen will ich definitiv mal den ÖPNV, bzw. die Metro nutzen. Fährt die denn ober- oder unterirdisch?
Die Route ist für mich nicht stimmig, vieles fehlt, manches gehört nicht rein. ... aber das liegt im Ermessen des Reisenden.
@Kat: Was konkret ist nicht stimmig, was fehlt und was ist Deiner Meinung nach zuviel?


@all: Mir sind generell die Dimensionen in den USA bewusst, was Entfernungen angeht (wobei ich auch weiß, dass sich vor Ort alles noch viel größer, weiter, mehr anfühlen wird). Wie bereits geschrieben, habe ich mit längeren Strecken kein Problem, ich fahr hier auch von Bayern zur Ostsee, nach Barcelona, Cannes, Amsterdam etc. Angst vor großen Städten haben meine Tochter und ich auch nicht - wir kommen ja ursprünglich aus Berlin und waren auch schon mehrmals beispielsweise in Mumbai (was ja nun auch keine kleine Stadt ist :D ). Generell sind in Indien die Entfernungen auch nicht zu unterschätzen und beispielsweise allein in Mumbai auch die Fahrzeiten von A nach B nicht zu unterschätzen. Daher denke ich, bin ich schon zumindest ansatzweise vorbereitet und gefasst.


Allerding s habe ich eine Frage zum Check-In in den jeweiligen Hotels/Motels: Es wird zwar zumeist angegeben, ab wann der Check-In ist, allerdings nicht, bis wann. Wie lange wird denn an dem Nachmittag/Abend das Zimmer freigehalten und ab wann muss ich lieber vorher anrufen und Bescheid geben, dass es später wird?
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26

Freitag, 17. Februar 2017, 15:21

Hast Du denn noch in Erinnerung, wie lange die Metro von Downtown nach Hollywood/Walk of Fame gebraucht hat?
Ich weiß nicht mehr ganz genau, wo wir zugestiegen sind. Es war vermutlich am Civic Center und von dort hat es etwa 20 Minuten gedauert bis Hollywood/Highland wo man direkt aus der Metrostation auf den Hollywood Boulevard kommt.
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)


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onkelstony

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27

Freitag, 17. Februar 2017, 15:28

beispielsweise in Mumbai (was ja nun auch keine kleine Stadt ist

Ich hab' Dir mal ein Mapfrappe erstellt, wo man den Vergleich hat, zwischen dem, was ich als L.A. Metro Area bezeichnen würde und Mumbai... :whistling:

http://mapfrappe.com/?show=45937
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McRonny

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28

Freitag, 17. Februar 2017, 20:29

Es klingt fast so, als steht dein Entschluss feststeht, es mit den ÖPNV von LA zu versuchen.

Fast alle haben versucht dich vom Gegenteil zu überzeugen.
Vielleicht ist es auch für Leute (wie uns) die LA kennen, sehr schwer sich etwas anderes vorzustellen als sich mit dem Auto durch diese Stadt zu bewegen.

Es ist jetzt vielleicht eine Chance, das wir eine andere Perspektive kennen lernen, wenn du uns dann an deinen Erfahrungen mit den ÖPNV nach deiner Rückkehr schilderst.
Wenn alle immer nur das gleiche machen, kommen auch immer nur die gleichen Ergebnissen. Ich bin dann jedenfalls sehr an deinen Erfahrungen interessiert. :-)


Ich komme auch aus Berlin ((Arbeitgeber BVG - ÖPNV Berlin), und eine Sache die mir recht extrem auf gefallen ist in LA. Das rechts abbiegen in dieser Stadt. Hier in Berlin an Ballungsorten muss man
als Autofahrer manchmal viel Geduld auf bringen um endlich abzubiegen zu können. In LA kam es mir vor als ob ich nur bei jeden 5 Abbiege-Manöver mal auf einen Fußgänger traf.
Irgendwie legt das bei mir den Schluss nah, Angelinos bewegen sich nicht so viel per Fuß durch die Stadt. Henry Fort hat Anfang des 20. Jahrhunderts dafür gesorgt,
dass der Nahverkehr in dieser Stadt entfernt wurde. Und das merkt man noch heute.
LG

McRonny


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29

Freitag, 17. Februar 2017, 21:50

...Ich hab' Dir mal ein Mapfrappe erstellt, wo man den Vergleich hat, zwischen dem, was ich als L.A. Metro Area bezeichnen würde und Mumbai...


Guter Vergleich! Wobei Malibu, Thousand Oaks, Simi Valley, Castaic, Murrieta, Temecula, Hemet, Banning, Rancho Santa Margarita und Coto de Caza definitiv auch noch zu Greater LA gehören, denn bis dahin kommt man nicht aus verbautem Gebiet raus und bis dahin (bzw. ab dort - je nach Fahrtrichtung) gibt's erhöhtes Verkehrsaufkommen. Auf der 15, 5, 14 und 101 kann's sogar noch um einiges weiter sein.

...Ich gehe davon aus, dass sich die Fahrzeiten lediglich unvorhersehbar verlängern, wenn es darum geht, aus LA raus zu kommen (und wieder rein). Ich denke, nachher, wenn man erst einmal auf freier Strecke ist, dann stimmen die Zeiten von diversen Routenplanern schon in etwa, oder?...


Ja, die berechneten Fahrzeiten auf freier Strecke haben natürlich etwas weniger Variablen. Aber es sind stets reine Netto-Fahrzeiten, also ohne Tank-, Pinkel-, Essenspausen, ohne Photo-Stops, ohne Aussteigen und Beine-Vertreten - und dafür aber unter der Voraussetzung, dass man ständig exakt das mögliche Tempolimit fährt. Und Letzteres kann auf kurvigen Gebirgsstrassen und/oder hinter ein paar dicken RV's oder LKW's durchaus eine Herausforderung werden. :zwinker:

@all: Mir sind generell die Dimensionen in den USA bewusst, was Entfernungen angeht (wobei ich auch weiß, dass sich vor Ort alles noch viel größer, weiter, mehr anfühlen wird). Wie bereits geschrieben, habe ich mit längeren Strecken kein Problem, ich fahr hier auch von Bayern zur Ostsee, nach Barcelona, Cannes, Amsterdam etc. Angst vor großen Städten haben meine Tochter und ich auch nicht - wir kommen ja ursprünglich aus Berlin und waren auch schon mehrmals beispielsweise in Mumbai (was ja nun auch keine kleine Stadt ist ). Generell sind in Indien die Entfernungen auch nicht zu unterschätzen...


Ich war noch nie in Indien, daher sind mir die Entfernungen dort nicht bewusst. Ja, ich kann's mir auf der Karte oder Google-Maps, etc. ansehen. Aber ich würde mich trotzdem nicht zu der Behauptung aufschwingen, dass mir deshalb die Entfernungen (bzw. Fahrzeiten) "bewusst" sind.

Während meiner Zeit in Wien und München, bin ich des Öfteren mit Freunden zu Wochenendausflügen nach Cannes/Monte Carlo, Florenz, Hamburg, Paris, bzw. bis an die französische Atlantikküste, aber auch einmal nach Amsterdam und zweimal nach Barcelona gefahren. Das waren meistens Round-Trips - also entweder ganz ohne Schlaf, oder allenfalls mit einem kurzen Nickerchen unterwegs. Ich bin auch mehrfach in den USA von Küste zu Küste gefahren - in vier Tagen. Erst 2010 sind wir für einen kurzen Weihnachtsbesuch zu Freunden nach Chicago gefahren. Der erste Reiseabschnitt war die Fahrt von LA bis hinter Denver - 19 Stunden fahren am Stück. Ich hätte noch einen Staat angefangen, aber meine Frau (die lange Autofahrten liebt, obwohl sie selbst nicht fährt, hat protestiert).
Ich liebe Fahren! Nicht zuletzt habe ich mir ja meinen Job so ausgesucht, dass ich pro Nacht durchschnittlich um die 300km nur so herumfahren kann (ohne für Benzin, Reparaturkosten, oder die Anschaffung des dicken V8 zahlen zu müssen! :D ).

...Vielleicht ist es auch für Leute (wie uns) die LA kennen, sehr schwer sich etwas anderes vorzustellen als sich mit dem Auto durch diese Stadt zu bewegen...


Ich klammere mich da einmal aus, da ich hier schon mit Bus und Bahn gefahren bin - wenn es sich nicht vermeiden liess (also gerade kein fahrbares Auto und nicht genug Geld für ein Taxi...). Öffentliche Verkehrsmittel werden hier nur unter diesen Umständen benutzt. Das spiegelt sich auch in der Zahl der Fahrgäste wieder. Diese Zahl ist kontinuierlich rückläufig. Niemand der sich ein fahrbares Auto leisten kann (und wer sich keines leisten kann, hat Anspruch auf Hilfe vom Staat um sich eines zu leisten) fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Ausnahme: Der Bus hält direkt vom Haus und der exakt selbe Bus dann ein paar Stationen weiter direkt vor'm Arbeitsplatz. Ist diese ideale Voraussetzung nicht gegeben, muss man schon ziemlich hinüber sein, oder ein militanter Autogegner, bzw. eben Beides.
Siehe: http://www.latimes.com/local/california/…0127-story.html

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30

Freitag, 17. Februar 2017, 22:10

Ich klammere mich da einmal aus, da ich hier schon mit Bus und Bahn gefahren bin - wenn es sich nicht vermeiden liess (also gerade kein fahrbares Auto und nicht genug Geld für ein Taxi...). Öffentliche Verkehrsmittel werden hier nur unter diesen Umständen benutzt. Das spiegelt sich auch in der Zahl der Fahrgäste wieder. Diese Zahl ist kontinuierlich rückläufig. Niemand der sich ein fahrbares Auto leisten kann (und wer sich keines leisten kann, hat Anspruch auf Hilfe vom Staat um sich eines zu leisten) fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Ausnahme: Der Bus hält direkt vom Haus und der exakt selbe Bus dann ein paar Stationen weiter direkt vor'm Arbeitsplatz. Ist diese ideale Voraussetzung nicht gegeben, muss man schon ziemlich hinüber sein, oder ein militanter Autogegner, bzw. eben Beides.
Siehe: http://www.latimes.com/local/california/…0127-story.html


In Berlin ist das andersherum, hier steigen die Zahlen. 2015 wurden das erste mal über 1 Millarde Fahrgäste transportiert.
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31

Freitag, 17. Februar 2017, 23:12

...In Berlin ist das andersherum, hier steigen die Zahlen. 2015 wurden das erste mal über 1 Millarde Fahrgäste transportiert...


Ich war zwar auch noch nicht in Berlin, aber ich kenne ansatzweise wohl vergleichbare europäische Städte (zBsp. eben Wien, Paris, etc...), die sich über viele Jahrhunderte (zumindest seit dem Mittelalter) entwickelt haben und wo schon frühzeitig öffentliche Nahverkehrsmittel eingesetzt wurden. Es gab ja auch in LA die "Yellow" und "Red Cars" (Das grösste Massentransport-System der Welt bis Anfang der 1960er). Aber als die dutzenden Städte des Grossraums LA rasch zusammenwuchsen, gab es dafür erstens keinen Platz mehr und zweitens konnten die Kapazitäten dieser Verkehrsmittel nicht mehr mit den Erfordernissen der Bevölkerung mithalten.

Es gibt nach wie vor durchaus Nachbarschaften im Grossraum LA, wo man zu Fuss oder vielleicht sogar mit Bus oder Bahn einen raschen Tageseinkauf erledigen kann. Ich habe selbst viele Jahre lang in so einer Nachbarschaft gelebt und bin damals nur ganz selten zu einem Supermarkt gefahren. Aber das war extremer Luxus. Meine Frau hat mir gerade erst ihre Einkaufsliste vorgelegt, die ich heute noch abzuarbeiten habe. Es gibt keine Chance, das mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erledigen (ausser ev.. man ist zu viert und ignoriert dass es schon wieder regnet und stürmt). Zum nächsten Supermarkt (ca. so 6km entfernt) kann man mit Bussen fahren (einmal umsteigen pro Richtung(. Aber wer trägt die Einkäufe, wie 3.8L MIlch, 8 Liter Getränke, 2L Coffee-Creamer, Gemüse, Fleisch, 24 Küchenrollen, usw.?
Ich könnte (theoretisch und mit 2x umsteigen) mit dem Bus zu unserer Station fahren. Mit dem Auto brauche ich 15-10 Minuten. Mit den Bussen müsste ich mindestens eine Stunde einplanen - unter besten Voraussetzungen. Warum sollte ich mir das antun? (Von anderen Unannehmlichkeiten ganz abgesehen).

"alccati" weiss es besser und ich sehe schon, wo das hinführen wird: "In LA gibt's nichts zu sehen und man kann nichts machen". Hilfreiche Tips prallen ab wie Fett von Teflon. Irgendwann muss man wohl einsehen, dass manchen nicht geholfen werden kann... :rolleyes:

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32

Samstag, 18. Februar 2017, 09:30

Ich denke auch, dass hier längst genug Argumente aufgeführt wurden, speziell L.A. nicht ohne Auto zu wagen. Jetzt muss die Fragestellerin entweder darauf hören oder selbst die Erfahrungen machen, dass das eine komplette Schnappsidee ist.

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33

Samstag, 18. Februar 2017, 14:12

"alccati" weiss es besser und ich sehe schon, wo das hinführen wird: "In LA gibt's nichts zu sehen und man kann nichts machen". Hilfreiche Tips prallen ab wie Fett von Teflon. Irgendwann muss man wohl einsehen, dass manchen nicht geholfen werden kann...
Ich lasse mir gern helfen, verstehe allerdings die Logik nicht, wenn Ihr einerseits sagt, dass LA ganz schlimm ist, was die Auto-Fahrzeiten, selbst bei kurzen Strecken, betrifft und andererseits so vehement gegen die Metro seid (ich spreche bewusst nicht von Bussen, da die ja in der Regel auch auf der Straße fahren und daher ebenso im Stau stehen würden, wie Autos). Ich habe auch nie behauptet, dass es in LA nichts zu sehen und zu machen gibt (wäre ja auch dann ziemlich blöd von mir, 6 tage dort zu sein, wenn ich dieser Meinung wäre :zwinker: ). Abgesehen davon werde ich sowieso mindestens drei Tage in LA mit Auto sein und kann dann die Orte besuchen, die ich mit der Metro nicht erreiche.

Abgesehen von dieser Frage ging es mir in dem Thread ja hauptsächlich um die geplante Route. Ich fragte "Kat", was ihrer Meinung nach in meiner Route fehlt und was zuviel ist. Ich fragte auch, wie das mit dem Check-In ist, bezüglich der Zeiten. ?(
Auf Anraten einiger von Euch bin ich auch davon ab, von Las Vegas aus einen Tagestripp nach Seliman über die Route 66 zu machen, sondern werde statt dessen von Page kommend eine Nacht in Flagstaff oder Williams verbringen.

Wenn mir jemand hierzu etwas sagen möchte, gern. :-)
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34

Samstag, 18. Februar 2017, 14:50

Zum Check-In bei den Hotels. Normalerweise steht dazu was auf der Buchungsbestätigung drauf, wenn das Zimmer nicht bis 23.59 Uhr garantiert ist.
Mitunter gibts auch die Angabe, dass die Reservierung ohne hinterlegte Kreditkartendaten nur bis 18 Ubr gehalten wird.
I.d.R. gilt aber, dass eine Prepaid-Buchung bzw. per Kreditkarte gebuchte Übernachtung bis Mitternacht gehalten wird.

Wenn es absehbar ist, dass Du erst recht spät eintrudeln wirst, ruf einfach vorsichtshalber im Hotel an und sag Bescheid. Sicher ist sicher. So machen wir das auch in Deutschland. In USA ist das bei unserer Tagesplanung normalerweise nicht nötig.

Zum Thema ÖPNV: Ich denke, Du bist schon etwas rumgekommen auf der Erde, und wirst das schon schaukeln. Jeder hat da immer seine persönliche Sichtweise, die auch völlig legitim ist. Wäre schön, wenn Du hinterher berichten würdest, wie es Dir damit ergangen ist.
Ich fahre zuhause auch sehr viel ÖPNV, und habe da nicht so die Berührungsängste. Ich bin auch in LA mal mit der Metro gefahren (und in LV mit dem Bus) Ist allerdings 17 Jahre her, und somit kaum mehr aussagekräftig :zwinker: In USA nutzen wir ausser der Cable Car Fahrt in SF und der Bahn in die City in Atlanta (und abgesehen vom Bus im Zion NP) aber stets lieber das Auto. In den meisten Gegenden gibts da aber sowieso kein Angebot, sich anders fortzubewegen.

Mach Dein Ding und hab Spass dabei. Auch vom Spass darfst Du dann hier gerne berichten. Davon wirst Du nämlich wahrscheinlich mehr als genug haben. Zumindest hoffe ich das für Dich und Deine Tochter.

steffuzius

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35

Samstag, 18. Februar 2017, 14:55

Was die Checkin-Zeiten angeht, würde ich zunächst schauen, was die Buchungs- bzw. Hotelbedingungen vorschreiben. Ankünfte bis 22 oder 23 Uhr dürften meist kein Problem sein, zumindest nicht, wenn man sich nicht grad an den Hotspots befindet bzw. in der Hochsaison. Zur Sicherheit würde ich mir die Telefonnummern schon vorher raus suchen und einfach kurz anrufen, falls es doch mal spät werden könnte. Wenn ich von vornherein weiß, dass ich einen langen Tag habe, würde ich auch einfach eine Mail an das Hotel schicken, mit dem Hinweis auf eine spätere Ankunft.
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)


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Samstag, 18. Februar 2017, 15:12

Hallo zusammen. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, aber ich habe mal ein paar Fragen an den Cop (aber auch an alle anderen) zum Thema Los Angeles. Da LA hier Thema ist, wollte ich keinen neuen thread aufmachen.
Auch haperts an der zitierfunktion , da ich auf dem Tablet tippe. Nun aber zu den Fragen.
Wir sind im Juni auch für zwei Nächte in LA. Lohnt es sich old Pasadena zu besichtigen ? Ist der Angeles Crest Hwy. lohnenswert ?
Wir fahren den PCH von San Diego nach San Francisco. Lohnt es sich daher zum ACH hoch zu fahren? Wo stimmt für die Übernachtungen das Preis- Leistungsverhältnis?

Liebe Grüße Thomas

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Samstag, 18. Februar 2017, 16:28

Ich fragte "Kat", was ihrer Meinung nach in meiner Route fehlt und was zuviel ist.

Das wurde ja schon ausführlich beantwortet: Zu viel L.A. - zu wenig Natur. In Sachen Natur wären in der Gegend Deines Trips unter anderem (nebst den von Dir schon erwähnten Dingen):
  • Trona Pinnacles
  • Alabama Hills
  • Red Rock Canyon (sogar 2 x einmal in Las Vegas, einmal in Kalifornien)
  • Valley of Fire
  • Zion NP
  • Bryce Canyon NP
  • Lake Mead NRA
  • Horseshoe Bend

Die Liste ist natürlich nicht abschliessend und nur grad' so aus dem Handgelenk geschüttelt. Es gibt da noch VIEL mehr zu sehen.

ABER: Dir bedeutet offensichtlich die Stadt mehr als die Naturwunder im Südwesten, deshalb wirst Du vermutilch nicht mehr viele Tipps erhalten.

Meine persönliche Meinung, die aber von vielen hier im Forum geteilt wird: Städte sehen irgendwann mal alle gleich aus, aber die Naturwunder im Südwesten der USA, die sind nun mal einzigartig. (:hutab:)
- Viktor

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Samstag, 18. Februar 2017, 21:14

...Wir sind im Juni auch für zwei Nächte in LA. Lohnt es sich old Pasadena zu besichtigen ? Ist der Angeles Crest Hwy. lohnenswert ? ...


Pasadena ist immer eine gute Wahl. Dafür könnt ihr einen ganzen Tag einplanen. In der Altstadt gibt es viele historische Gebäude, Restaurants, Bars, Theater, Clubs, Galerien und Geschäfte. Weiters gibt's mehrere sehr interessante Museen (u.a. die Huntington Library & Botanical Gardens, das Wrigley Anwesen, das Pasadena Museum of History, etc.), den Rose-Bowl und auch viele sehr nette Wohngebiete mit Häusern und Villen von Anfang des 20. Jahrhunderts.
Die Altstadt kann man gut zu Fuss erwandern. Die historischen Wohngebiete kann man natürlich auch zu Fuss besuchen, aber ein bisschen mit dem Auto durch fahren vermittelt auch schon einen guten Eindruck.
In Pasadena leben viele junge Leute, aber auch Familien und Senioren. Es gibt eine sehr lebhafte Kulturszene mit vielen kleinen Theatern und Clubs. Eaton Canyon ist ein Naherholungsgebiet, das man ebenfalls bereits bei einem Besuch von Pasadena einplanen kann. Was mich immer wieder an Pasadena fasziniert ist, dass man dort nicht das Gefühl hat, im Grossraum LA zu sein. Es gibt viele solche Gegenden in Greater LA, aber Pasadena ist sicher einer der Prominentesten davon.

Der Angeles Crest Highway ist eine sehr schöne Bergstrasse mit allem was dazugehört: Viele Kurven, hohe Berge, tolle Ausblicke, viel Natur, viele Photo-Motive und zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern. Es gibt keinen besseren Ausblick auf das LA Basin als vom Mount Wilson. Daher sollte ein Besuch des Mount Wilson Observatoriums absolute Pflicht sein. Den besten Ausblick hat man natürlich nach Einbruch der Dunkelheit, aber das Observatorium selbst ist dann wohl geschlossen. Die Öffnungszeiten wird's sicher irgendwo auf Google geben. Speziell nach diesem nassen Winter wird es in der Gegend besonders schön sein. Auch während der letzten fünf Jahre Trockenheit gab es in den Bergen noch jede Menge Bäche, verborgene Seen und Wasserfälle. Heuer wird das zweifellos noch um einiges spektakulärer sein. Unterwegs gibt's mehrere Lokale, wo man sich stärken kann. Wrightwood zBsp. ist eine kleine Ortschaft, wo es einige richtig gute Lokale mit hausgemachtem Essen gibt. Die Strasse einfach nur abzufahren, wäre eigentlich schade. Der Angeles National Forrest ist gross und es gibt viel zu entdecken. Man sollte sich auch dafür einen ganzen Tag Zeit nehmen.

Zitat

...Wir fahren den PCH von San Diego nach San Francisco. Lohnt es sich daher zum ACH hoch zu fahren? Wo stimmt für die Übernachtungen das Preis- Leistungsverhältnis?...


Der PCH hat zwischen spätestens Seal Beach und Santa Monica nichts Sehenswertes zu bieten. Huntington Beach ist natürlich nett, aber es würde sich anbieten dass ihr schon in Newport Beach abzweigt und über die 55 zur 91 und weiter zur 15 durchstecht. Über die 15 könnt ihr dann zur 138 und weiter auf den Angeles Crest Highway. Ich würde den Angeles Crest Highway immer in der entgegengesetzten Richtung fahren, aber das macht für euch keinen Sinn, da ihr von Süden kommt.
Die Alternative wäre bestenfalls, via 55 und 5 zur 57 und dann zur 210 zu fahren, um dann zuerst nach Pasadena zu kommen und dann eben den ACH von Ost nach West zu machen, wobei ihr abends noch den Foothoill Blvd. (die historische Route 66) fahren könntet.

Bzgl. Hotels bleiben wir auf unseren Trips meistens in irgendwelchen Ketten-Motels entlang der Freeways - also dort wo auch die Trucker bleiben. Die Zimmer sind dort billig (für gewöhnlich so um die $60). Diese Motels gibt's auch entlang der 210 und anderer Freeways im Grossraum LA. Zweifellos netter und romantischer ist's sicher in irgendwelchen B&B's, wovon es sicher einige entlang der Foothills gibt. Ich habe keine Erfahrungen mit Motels oder anderen Unterkünften in der gefragten Gegend, aber ich sehe beim Vorbeifahren immer die auf Leuchttafeln angepriesenen Zimmerpreise der Ketten-Motels. Und die liegen meist in der genannten Preisregion.

Rentacop

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Samstag, 18. Februar 2017, 22:28

...Ich lasse mir gern helfen, verstehe allerdings die Logik nicht, wenn Ihr einerseits sagt, dass LA ganz schlimm ist, was die Auto-Fahrzeiten, selbst bei kurzen Strecken, betrifft und andererseits so vehement gegen die Metro seid (ich spreche bewusst nicht von Bussen, da die ja in der Regel auch auf der Straße fahren und daher ebenso im Stau stehen würden, wie Autos). Ich habe auch nie behauptet, dass es in LA nichts zu sehen und zu machen gibt (wäre ja auch dann ziemlich blöd von mir, 6 tage dort zu sein, wenn ich dieser Meinung wäre ). Abgesehen davon werde ich sowieso mindestens drei Tage in LA mit Auto sein und kann dann die Orte besuchen, die ich mit der Metro nicht erreiche.


Ich weiss nicht, wo genau du in Santa Monica bleiben möchtest, aber nur zur Veranschaulichung: Vom Santa Monica Pier zur Metro-Station sind es rund 5km Fussmarsch. Ein einzelner Häuser-Block ist in LA eine Quadratmeile - also 1.6 x 1.6 Kilometer. Wenn etwas "A few Blocks down the Street" gelegen ist, dann mach' dich zur Sicherheit auf einen Todesmarsch gefasst. Erstens bedeutet das leicht einmal 5-10km zu Fuss und zweitens macht das niemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Letzteres ist wörtlich zu verstehen, denn auf dem Weg werden euch zahlreiche Leute, oftmals mit Geisteskrankheiten, Suchtproblemen oder beidem begegnen (in der Regel Obdachlose), die euch um Wechselgeld anschnorren und/oder annehmen, dass ihr drogensüchtige Prostituierte seid.
Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=Pn7SO1W6RUI bzw. auch: https://www.youtube.com/watch?v=sJPEd-CBskc

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind hier die Pipelines für Leute die sich kein Auto leisten können und nicht einmal in der Lage sind, sich eines aus Hilfsleistungen zu besorgen. Entlang der Metro-Line Stationen findet man genau solche Leute und wenn man es nicht besser weiss, ist das dann eben der Eindruck den man von der Stadt bekommt: https://www.youtube.com/watch?v=wxKV0wL71DI

...Abgesehen von dieser Frage ging es mir in dem Thread ja hauptsächlich um die geplante Route. Ich fragte "Kat", was ihrer Meinung nach in meiner Route fehlt und was zuviel ist. Ich fragte auch, wie das mit dem Check-In ist, bezüglich der Zeiten...


Check In ist für gewöhnlich ab 15h und Check Out bis 11h vormittags. Manche Hotels bieten einen "Late Checkout" an, aber das muss man im Einzelfall erfragen.

Deine Route beinhaltet die üblichen Punkte und ist - zumindest in der ersten Version - viel Fahrerei. Vieles wird sich nicht ausgehen, bzw. eben nur im Vorbeifahren. Du kannst hier Reiseberichte von teils sehr erfahrenen USA-Reisenden finden, sowie deren neue Reiseplanungen mit "Da wollen wir heuer hin, denn letztes Mal ist sich das doch nicht mehr ausgegangen..."

Zitat

..Auf Anraten einiger von Euch bin ich auch davon ab, von Las Vegas aus einen Tagestripp nach Seliman über die Route 66 zu machen, sondern werde statt dessen von Page kommend eine Nacht in Flagstaff oder Williams verbringen...


Du wirst die Entscheidung, nicht extra von Las Vegas aus nach Seligman zu fahren, nicht bereuen.

ThomasMG

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Sonntag, 19. Februar 2017, 11:33

Hallo.
Vielen Dank für die ausführliche Antwort Rentacop. (:hutab:)

Wir werden nun drei Nächte in Pasadena bleiben. Lt. diversen Buchungsportalen sind selbst in Pasadena einige Motels bezahlbar.
Den ACH haben wir auch im Plan. Wir werden wohl von San Diego aus auf die 15 und dann auf die 138 fahren.

Also nochmals herzlichen Dank und sorry an alccati dass ich deinen thread hier genutzt habe.

Wünsche euch allen einen schönen Restsonntag.
Liebe Grüße Thomas :thumbup: