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WeiZen

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Samstag, 21. Februar 2015, 02:43

Feste Zons - die niederrheinische Antwort auf Rothenburg ob dr Tauber

Von Hitdorf über Zons nach Düsseldorf


Durch eine Wilsbergfolge, eine Krimiserie, die in Münster ihre Handlung hat, bin ich mal auf Zons gestoßen. Mir kam so gar nichts im Film bekannt vor und durch ein Werbeschild kam ich dann da drauf, das die Handlung in Zons spielte. Beim Googeln war klar, da müssen wir mal hin.

Zwischen Köln im Süden und Düsseldorf im Norden erhebt sich die niederrheinische Antwort auf Rothenburg ob der Tauber über das Rheinufer, die Feste Zons. Archäologische Funde deuten auf eine merowingische Gründung Zons hin, aber richtig was los war hier erst, als 1372 der Bischof von Köln den Rheinzoll von Neus nach Zons verlegte. Zum Schutz des Mauthäuschens und des neu geschaffenen Amtes Zons erbaute man eine Stadtmauer, in die südöstliche Ecke die Burg Friedestorm und verlieh dem vorherigen Kaff Zons nun auch noch Stadtrechte. Die Zollfestung Zons war geboren.

Wir waren zweimal dort, auf dem Weg zu einem Forentreffen in Andernach und auf dem Rückweg, und zwar von der Rheinfähre Hitdorf aus, da war auch das sonnigere Wetter. Wir parken das Auto an der Zufahrtsstraße zur Rheinfähre Hitdorf auf der linksrheinischen Seite.

Man hat nun die Qual der Wahl. Der schönere Weg ist rechtsrheinisch. Linksrheinisch kann man vor dem Deich, auf dem Deich, oder hinter dem Deich radeln und da man von oben den besseren Blick hat, fahren wir auf dem Deich talwärts Richtung Zons.














Und dann erhebt sie sich vor uns, die niederrheinische Antwort auf Rothenburg ob der Tauber über den Rhein – Zons.



Beim Rheintor erreichen wir die Stadtmauer.


Rheintor, links Zollhaus, rechts die Kapelle, dahinter der Zoll- oder Petersturm


Von links nach rechts auf dem Bild zu sehen, das Zollhaus, dahinter der Rhein-, Zoll- oder Petersturm, man kann sich wohl nicht einigen, wie man ihn nennen soll, gefolgt von dem Stadttor aus dem Jahr 1388 und der Kapelle „Maria von den Engeln“. Für den Bau der Kapelle wurden 1860 Teile des Rheintors abgebrochen, das ursprünglich mal ein Doppeltor gewesen war.
Im 26m hohen Zollturm wurden die damaligen Mauteinnahmen verwahrt, immerhin 7.000 Gulden jährlich. Das Zollhaus diente später den Franziskanerinnen bzw. später Vinzentinerinnen bis 1960 als "Kloster" und war mit einem Übergang über den Tor mit der Kapelle verbunden.

Wir betreten die Stadt aber erst später, und fahren erst einmal um sie herum. Zons lag einst direkt am Rhein und war landseitig von einem 12m breiten Wallgraben umgeben. An der Rhein- oder Ostmauer entlang gelangt man zum Südtor.


Ostmauer



Ostmauer



Ostmauer



Südtor- Schlosstor und alter Hafen



Südtor



Windmühle am Zwinger



Zwinger



Windmühle am Zwinger



Windmühle am Zwinger



Krötschenturm










Sein Name lautete ursprünglich "Creutzthurm". Der Namenspate dürfte also ein Weg- oder Passiosnskreuz gewesen sein. Somit sind sämtliche Spekulationen auf Kröten im damals Wasserführenden Wallgraben oder Pestkranke, die man im Turm isoliert habe, hinfällig. Der Turm diente als Gefängnis. Die ehemalige Pforte im Turm, diente als Fluchtweg bei Hochwasser!

Umrundet man auf dem Wallgraben Zons, landet man wieder am Rheintor und diesmal schreiten wir auch hindurch.


Zollturm


Der Zollturm von der Stadt aus gesehen, diese Ecke ist die schönste Seite von Zons und den ältesten erhalten gebliebenen Häusern. Die drei Stadtbrände von 1464, 1547 und 1620 überlebten nur wenige Häuser. Die Häuserzeilen hier entstanden nach dem letzen Brand von 1620. Die erhaltenen Brandmauern bezeugen, das die ursprünglichen Häuser höher gewesen seien mussten.



Einige Häuser an dieser Rheinstraße gehörten den Zollbeamten, die zu den Wohlhabendsten der Stadt gehörten.





Diesen Wohlstand kann man noch heute an den Häusern erkennen. Und noch etwas fällt auf, es gibt viele Gaststätten in Zons. Nicht nur wegen dem ab 1900 aufkommenden Fremdenverkehr, sondern auch schon zu Zeiten des Rheinzolls. Es war damals üblich auf die Verzollung einen zu Trinken.



Also wenn schon Autobahnmaut in Deutschland, dann aber bitte mit Zollturm, Zollfestung und Kneipe bei jeder Mautstelle. :rolleyes:







Biegt man direkt am Tor hinter dem Wall nach rechts ab, landet man in der Mauerstraße,




Zollturm aus der Mauerstraße


an deren Ende man vor dem Krötschenturm steht.





Folgt man dieser Straße







und biegt am Ende links ab, auf die Schloss- oder Feldstraße,









landet man auf Höhe der Burg wieder am Rhein. Wir sind auf dem alten Marktplatz oder Schlossplatz. Schauen wir aber erst nach links.
Dort sitzen auf der Stadtmauer, der Rheinmauer, noch zwei Pfefferbüchsen. Die dritte ist beim Rheinhochwasser von 1784 samt Stadtmauer umgefallen. Das letzte Hochwasser von 1926, was letztmalig die Stadt vor dem Bau des Deichs überspülte, ging 1920 sogar über die Stadtmauer. Die Bezeichnung „Pfefferbüchse" ist eine ehemals allgemein gebräuchliche Bezeichnung für Schilderhäuschen auf Stadtmauern. Namensgebend ist jedenfalls nicht eine Ähnlichkeit mit frühen Formen von „Pfefferstreuern". Die südliche „Pfefferbüchse“ diente noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Gefängnis.






Und nun Augen nach rechts, dort beginnt das Burggelände, das heutige Kreiskulturzentrum.










Hier auf dem Schlossplatz hat man beim Buddeln die ältesten Zonsersiedlungsspuren gefunden. Alleine 5 Kirchenbauten wurden entdeckt, die älteste eine kleine Holzkirche aus dem 8. Jhd., gefolgt von einer kleinen Steinkirche, deren Fundamente heute durch rote Pflastersteine verdeutlicht werden. Um 1200 entstand eine romanische Kirche, deren Grundriss durch die helle Pflasterung dargestellt wird.


Torturm oder Schlossturm


Der Turm auf dem Bild ist der Schlossturm. Unten aus Basalt, in der Mitte aus Tuffstein und darüber aus Ziegeln gemauert. An den Ecken hat er bis zum 30-jährigen Krieg vier Erkertürmchen, die man auch Pfefferbüchsen nannte. Unter den Bögen befinden sich Pechnasen aus denen einst heißes Pech auf die Angreifer herabrieselte.


Torturm oder Schlossturm


Durch die kleine Tür rechts kommt man in den Turm und von dort auf den Wehrgang, der um den Südflügel der Burg herumführte.


Torturm oder Schlossturm



Südtor


Das Schlosstor oder Kölntor oder „Unser Lieben-Frau-Tor“ genannt, ist die am besten erhaltene Zonsertoranlage.

Dem Schlosstor gegenüber am anderen Ende des Areals, steht der einst höchste Turm von Zons, der Juddeturm.
Bis zum Bau der Pfarrkirche war es der höchste Turm. Der Name leitet sich wohl ab von der Kölner Patrizierfamilie Judde. Seit der Barockzeit trägt er seinen geschwungenen Turmhelm, und auch hier finden sich unter den Bögen die Pechnasen. Im Keller ist bis heute das Verlies erhalten.


Juddeturm



Juddeturm


Rechts vom Juddeturm ist heute das zugemauerte Stadttor zur Innenstadt. Dies war einst der ursprüngliche Zugang zur Vorburg.


Juddeturm


Und so schaut der Turm samt Mauer der Vorburg von der anderen Seite aus. Hinter mir stand einst das Franziskanerkloster nebst Stiftkirche. 1967 abgerissen und durch eine hässliche, verkommene und versifte Tiefgarage und verkommenes Bürgerhaus ersetzt. Wie kann man nur. Da schüttelt es einen. Auch das Feldtor fiel 1833/41 der Abrissbirne zum Opfer, einst ähnlich imposant wie das Rheintor.

Biegt man vor dem ehemaligen Feldtor nach links in die Mühlenstraße ein, gelangt man, wenig wundersam, zur Mühle.



Der Mühlenverein sagt, der Wachturm der Stadt wurde 1390 schon immer als Mühle und Turm der Stadtmauer erbaut. Mühlen braucht man schließlich immer, belagert wird man ja seltener. Bereits damals soll er nach neusten Erkenntnissen eine drehbare Haube gehabt haben. Es erfolgte im 17. Jhd. ein großer Umbau mit einem zweiten Mahlgang und einem Sackaufzug. 1833 wurde dann die Mühle leicht konisch aufgestockt, das Ziegelmauerwerk im Bild und der "holländische" Balkon versehen (Außenkrühwerk) und aus dem ehemaligen Verlies wurde ein Sacklager. Bis 1907 in Betrieb. Das gesamte Innenleben ist bis heute erhalten geblieben und funktionsfähig, bei den zahlreichen Renovierungen in den letzten 40 Jahren wurden auch wieder die Flügel und die Galerie angebracht. Wirft man Münzen ein, dreht sich die Mühle auch.

Damit wären wir durch. Nehmen wir nun die Fähre nach Düsseldorf, rechtsrheinisch radelt es sich besser.

























Über eine Fahrradbrücke erreicht man den alten Zollhof unter dem Funkturm, den neuen Zollhof oder Düsseldorfer Medienhafen. 1990 wurde ein Wettbewerb für einen Neubau auf dem Gelände ausgeschrieben, den zwar Zaha Hadid gewann, aber nicht gebaut wurde. Gebaut wurden stattdessen nach Entwürfen von Frank Gehry und Beucker, Maschlanka und Partner, die Gehrey Bauten.

Am Landtag vorbei folgen wir den Rhein Richtung Wesel.










Gruß
Ulrich

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Samstag, 21. Februar 2015, 02:45

Rundweg Hitdorf - Zons ca. 30km

Gruß
Ulrich

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203

Samstag, 21. Februar 2015, 02:45

Rundweg Düsseldorf - Zons ca. 62km

Gruß
Ulrich

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204

Samstag, 21. Februar 2015, 11:23

Zons, schon mehrmals mit dem Motorrad über den Rhein, es lohnt sich Zons anzuschauen nur nicht am WE dann ist es voll
Gruss Kalle
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Otto

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Sonntag, 22. Februar 2015, 16:59

:thumbup: Danke für die tollen Eindrücke von Zons und den anderen Orten deiner Radtour.
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Freitag, 27. Februar 2015, 18:03

"111 Orte am Niederrhein die man gesehen haben muss"
Kloster Graefenthal bei Goch (Nr. 16)

Im Kloster Graefenthal bei Goch fanden früher regelmäßig Mittelaltermärkte statt.
Zwischenzeitlich war der Besitzer pleite und der Komplex geschlossen. Mittlerweile hat es einen Besitzerwechsel gegeben, die Gastronomie ist wieder geöffnet und es finden auch wieder Veranstaltungen statt.










Vom Freizeitzentrum "Goch Ness" (Tipp) habe ich kein Bild.
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Donnerstag, 5. März 2015, 18:38

Pilgerwanderung Grefrath


Eine weitere Wanderung aus dem Buch "Erlebniswanderungen zu heimischen Pilgerorten - Niederrhein" ist von/nach Grefrath. Bei schönstem Sommerwetter und zum Glück ein wenig Wind bin ich den etwa 16 km Rundweg in gut 3,5 Stunden gewandert.

Hier ein paar Eindrücke

Start/Ziel ist am Eisstadion in Grefrath


Der neue Eingangsbereich vom Niederrheinischen Freilichtmuseum


Heiligenhäuschen


St.-Matthias-Kapelle in Heitzerend




Stammenmühle


Blick auf Hinsbeck


Kreuzkapelle Hinsbeck




Kirche St. Peter in Hinsbeck


Heilig-Geist-Kapelle zum Steigerhof gehörig




Haus Milbeck


Pfarrkirche St. Laurentius, Grefrath


Blick ins Niederrheinische Freilichtmuseum


Die etwas hügelige Strecke war ganz ok und nicht zu anstrengend. Leider geht man größtenteils auf Asphalt, was bei der Sommerhitze nicht ganz so angenehm war.
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Donnerstag, 5. März 2015, 18:54

und wie geht es jetzt deiner Seele?
Gruss Kalle
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Donnerstag, 5. März 2015, 19:01

und wie geht es jetzt deiner Seele?

Ich bleibe weiterhin Heide.... :D
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Mittwoch, 11. März 2015, 19:14

"111 Orte am Niederrhein die man gesehen haben muss"
Die Donsbrügger Mühle bei Kleve (Nr. 36)

Die Donsbrügger Mühle bei Kleve-Donsbrüggen ist eine sehenswerte Holländermühle. Zum Museum kann ich nichts sagen; es war nie auf, wenn ich dort war.






Der Tipp, der Aussichtsturm auf dem Klever Berg, kann nicht mehr begangen werden.
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Mittwoch, 18. März 2015, 19:15

"111 Orte am Niederrhein die man gesehen haben muss"
Burg Hülchrath in Grevenbroich (Nr. 18)

Burg bzw. Schloss Hülchrath in Grevenbroich-Hülchrath fand ich sehr schön.








Ebenso das Kloster Langwaden in der Nähe von Hülchrath (Tipp).
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Dienstag, 24. März 2015, 18:30

Erlebniswanderung rund um Düsseldorf "Entlang der Erft bei Selikum (Neuss)"

Erlebniswanderung rund um Düsseldorf "Entlang der Erft bei Selikum (Neuss)"

An einem schönen Spätsommertag habe ich diese rund 9 km lange Wanderung in Neuss-Selikum aus dem Buch "Erlebniswanderungen rund um Düsseldorf" gemacht.

Startpunkt war eine Straße in der Nähe des Selikumer Parks.

Ich überquerte die Obererft und musste ernüchternd feststellen, dass durch die Schäden des Sturms zu Pfingsten 2014 der Park immer noch nicht wieder geöffnet bzw. abgesperrt war und dies wohl auch noch eine Weile dauern würde.



Somit bin ich den ersten Teil de Wanderung nach dem gesunden Ortssinn gelaufen und den Kinderbauernhof Neuss habe ich auch so gefunden.






Kapelle auf dem Gelände.





Dadurch dass der Park Selikum abgesperrt war, habe ich die antike Wasserwehr Empellement und das Wildgehege nicht besuchen können.

Immerhin habe ich über einen Umweg die Erft entlang wandern können, und das hat sich an dem schönen Tag auch gelohnt.


Modernes Wasserwehr







Durch den Umweg kam ich auch näher an das Schloss Reuschenberg heran.



Slalomstrecke für Kanuten auf der Erft.



Das Gut Gnadental fand ich recht schön.











Hier noch ein Bild von dem Verkehrspaghettiknoten bei Neuss-Hafen.


Danach kam nichts mehr Interessantes; die kurze Wanderung ist bei schönem Wetter aber durchaus lohnenswert.
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Montag, 30. März 2015, 19:19

"111 Orte am Niederrhein die man gesehen haben muss"
Die Düffel bei Kranenburg (Nr. 53)

Die Düffel bei Kranenburg ist ein Naturschutzgebiet, dass im Winter stark von Gänsen als Winterquartier bevölkert wird.










Tipp: Die ottonische Kirche St. Martin in Zyfflich
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Mittwoch, 8. April 2015, 18:55

"111 Orte am Niederrhein die man gesehen haben muss"
Die Eisenbahnbrücke von Griethausen bei Kleve (Nr. 38)

Die Eisenbahnbrücke von Kleve-Griethausen ist mit etwa 150 Jahren die älteste Eisenbahnbrücke Mitteleuropas.














Den Tipp, einen alten Grabstein in der Kirche in Kleve-Kellen, muss man nicht gesehen haben.
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Dienstag, 14. April 2015, 18:42

Pilgerwanderungen Mönchengladbach

Ich habe mal Bilder von 2 Wanderungen zusammengefasst, die beide als Startpunkt das Schloss Rheydt in Mönchengladbach haben. Beide sind beschrieben in dem Wanderbuch zu Pilgerorten am Niederrhein. Mein Bilderschwerpunkt liegt aber nicht so sehr an den sakralen Sehenswürdigkeiten. Beide Wanderungen an einem Tag zu machen wäre eine recht sportliche Sache, da die erste 10 km und die zweite 20 km lang ist. Zuzüglich der Strecken, die man für Besichtungen noch rumgeht. Ich habe die Wanderungen auch an zwei Tagen gemacht.


Wanderung 1 geht vom Schloss Rheydt Richtung Innenstadt Mönchengladbachs.

Schloss Rheydt


Haus Erholung


Museum Abteiberg


In der Innenstadt von Mönchengladbach


Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt


Münster St. Vitus




Blick auf Münster und Skulpturengarten


Weitere Bilder von Schloss Rheydt






Schloss-Bewohner



Wanderung 2 geht von Schloss Rheydt Richtung Schloss Dyck.
Interessant wurde es erst beim Schloss Dyck.

Das Naturdenkmal Kastanienallee ist auch im Winter eindrucksvoll. Zwar darf es wegen Bruchgefahr weiterhin nicht betreten werde, aber immerhin sollen sich viele Bäume langsam erholen.




Das Schloss Dyck.
Es wurde bei meinem Besuch kein Eintritt verlangt; also bin ich mal wieder rumgegangen.










Nikolauskloster




Kirche




Garten bzw. Friedhof


Mal eins der Wegekreuze


Der historische Ortskern von Liedberg ist sehenswert.




Schlosskirche


Vom Mühlenturm...


...hat man eine schöne Aussicht.




Auch auf Kirche und Schloss.


Schloss Liedberg ist Privatbesitz und wird aufwendig saniert.


Heiligenhäuschen


Zum Abschluss nochmals Schloss Rheydt.



Ich habe es nicht bereut, die beiden Wanderungen gemacht zu haben; allerdings ist die zweite durch die vielen Besichtigungen wie Schloss Dyck oder Liedberg nicht unanstrengend.
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Dienstag, 14. April 2015, 19:09

Der Otto war mal wieder unterwegs. :D Der Niederrhein hat ja einiges zu bieten, schöne Bilder. Im Schloß Liedberg hab ich mal Musik gemacht. Ist lange her. :D

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Dienstag, 14. April 2015, 19:12

(:danke:)
M'gladbach ist auch nicht nur die Borussia.... (:zwinker:)
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Dienstag, 14. April 2015, 19:16

Lädt's Du immer noch bei arcor? Dachte das hätte sich erledigt. :S:
Viele Grüsse .......andie


. . . welcome-ontour

Otto

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Dienstag, 14. April 2015, 19:22

Lädt's Du immer noch bei arcor? Dachte das hätte sich erledigt. :S:

Ich gebe zu, es gibt auch noch ein paar "Altlasten" :zwinker: - solange ich den Speicherplatz habe, nutze ich den auch noch für ein paar Bilder.
Muss nur daran denken, mich regelmässig anzumeldem.

Aber du hast recht, ich habe jetzt webspace bei "One".
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Montag, 20. April 2015, 18:36

Willich-Neersen, Jazz und Handwerk

Unter dem Motto "Jazz und Handwerk" fand am vergangenen Wochenende ein Markt am Schloss in Willich-Neersen statt. Sonntag -Mittag war schönstes Frühlingswetter - also habe ich dem Event mal einen Besuch abgestattet.

Rund um das Schloss Neersen waren Stände aufgebaut





Bei meinem Besuch wurde traditioneller Jazz und Blues gespielt.







Graveur



Schmuckmacher






Korbflechterin



Glasbläser



Münzsäger



Mein Hutmacher war auch dort.


Und so habe ich freundlicherweise eine kostenlose Wartung für meinen Hut bekommen!
Fand ich klasse und die Krempe ist jetzt auch wieder versteift.



Nebenan beim Bonbonhersteller habe ich zwei Tüten mit handgemachten Bonbons erworden.



Auch im Keller des Schlosses waren Aussteller.




Insgesamt fand ich den Markt aber ziemlich "übersichtlich"; für einen kleinen Frühschoppen mit Jazz-Musik ganz nett.
Für mich hat sich eigentlich nur die "Hut-Wartung" gelohnt.
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