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Otto

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741

Dienstag, 5. Mai 2020, 22:41

Lieblingsplätze zum Endecken am Niederrhein

Das Schloss über der Lohengrinstadt
Schwanenburg in Kleve (Nr. 4)



Burgberg



Schwanenburg









Blick auf Kleve



Sammlung des Klever Heimatmuseums (im Turm) (Tipp).


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742

Mittwoch, 13. Mai 2020, 22:34

Besuch in Bedburg

Wie schon vor ein paar Jahren erwähnt: Bedburg liegt nicht wirklich in der "Region Niederrhein" sondern im Rheinland. Die Grenze zum Rhein-Sieg-Kreis, welcher zum Niederrhein gehört, liegt von der "Innenstadt" von Bedburg-Kater aber nur so 500 m entfernt. Deshalb taucht es in diesem Thread auf. :zwinker:

Grund war diesmal der "Werwolfwanderweg", über den ich in einem neuen Niederrheinbuch was gelesen hatte.


Start des Werwolfwanderweges.


Ausgeschildert war dieser Wanderweg - aber nur ab und zu und teilweise nicht wirklich richtig.
Resultat: ich bin nur ein Stück des wirklichen Wanderweges gegangen, habe die in der Übersicht aufgeführten Punkte und Beschreibungen nur ab und zu gefunden und bin ansonsten eher planlos in der Gegend rumgelaufen.





Burg Kaster





Irgendwann war ich am Kasterer See, allerdings an einer Stelle (ganz im Süden), wo ich es nicht erwartet hatte.



Zwar war da was zum Werwolfwanderweg ausgeschildert. Aber danach nicht so dolle; ich bin dann mit Sicherheit falsch gegangen.



Irgendwann habe ich aufgegeben und bin auf möglichst kürzestem Weg zurück nach Kaster.


Ein paar Bilder von Alt-Kaster.








Auf dem Werwolfwanderweg wäre ich auch am Schloss Bedburg vorbeigekommen. Darum bin ich hingefahren und das hat sich gelohnt.











Im Hintergrund St. Lambertus.


Da bin ich auch noch hin.




Das Schloss fand ich toll. Den Wanderweg sollte man sich knicken.
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743

Donnerstag, 21. Mai 2020, 23:29

Wanderung Kirchheller Heide

Durch die Kirchheller Heide bei Dinslaken am östlichen Rande des Niederrheins.


Los ging es bei Piwy's BarBQ Smokehouse - leider war es an diesem Spätsommertag zwar warm, aber die Sonne zickte rum und kam nur ab und an zum Vorschein.



Cooler Sitzplatz.



Ab in den Wald....


...bis zum Rotbach.


Der Bach schlängelt sich rech idyllisch durch den Wald. Und es herrschte eine himmlische Ruhe.









Nach ein paar Kilometern verließ man den Wald und kam zu einem Bereich, in dem es diverse Möglichkeiten zur Einkehr gab. Ein paar Beispiele:













Weiter ging es Richtung Heidesee.





Der Heidesee ist recht groß.






Teilweise war der beschrieben Weg beschwerlich, denn die Stürme der letzten Jahre haben hier einige Schäden angerichtet. Man ist immer noch dabei, diese zu beseitigen und neu aufzuforsten.





Ein Stück weiter kam man zum "Biotop am Eisbach".


Diese Ecke hat mir bei der Wanderung am besten gefallen.






Das hat mich ein wenig an einen Bereich im Everglades NP erinnert.









Dahinter erreichte man den Heidehof.











Nicht weit weg geht ein "Herrman-Löns-Weg" los - hier ein Denkmal.


Der Heidhofsee.


Die restlichen Kilometer zurück zum Ausgangspunkt waren leider langweilig.
Nach knapp 4 Stunden war ich wieder zurück.
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744

Freitag, 29. Mai 2020, 22:55

Lieblingsplätze zum Endecken am Niederrhein

Antike Küche in einem unverwechselbaren Ambiente
Römische Herberge in Xanten (Nr. 37)



Die Herberge im APX Xanten.











Mich hat die Herberge bei meinen Besuchen nie wirklich interessiert; dafür gibt es im APX vieles anderes zu sehen.











Tipp: es gibt in der Herberge nicht nur römisches Essen.
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745

Freitag, 5. Juni 2020, 23:04

Wanderung in Hamminkeln-Mehrhoog

Die Wanderung ging rund um den kleinen Ortsteil von Hamminkeln. Geparkt habe ich am Bahnhof von Mehrhoog.

Heilig-Kreuz-Kirche



Evangelisches Gemeindezentrum



Heiligenhäuschen



Bahnlinie nach Arnheim.



Der Herbst war da.



Überreste der "Hollands Mühle" auf Privatgelände und kaum zugänglich.



Das "Imhoff-Denkmal" zu Ehren des preußischen Generals Imhoff, der 1758 die Schlacht auf der Mehr'schen Heide gegen die Franzosen gewann.



Das Denkmal für den "Bahnekerl" erinnert an den Bau der Eisenbahnlinie Oberhausen - Arnheim, welche 1856 fertig gestellt wurde und den Ort wachsen ließ.



Der "Sandhase".



"Haus Obberg" - versteckt hinter alten Bäumen und in Privatbesitz.


Nach einer guten Stunde war ich wieder am Ausgangspunkt - bei dieser Wanderung war eher der Weg das Ziel. :zwinker:
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746

Sonntag, 14. Juni 2020, 22:54

Rundgang durch die historische Altstadt von Kempen

Zitat

Altstadtrundgang

Durch Finanzierung des Kempener Werberings wurden 27 herausragende Baudenkmäler in der Kempener Altstadt mit erläuternden Schildern versehen. Durch eine ebenfalls vom Werbering finanzierte Zusatzbeschilderung wurde in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt der Stadt Kempen danach ein "Historischer Stadtrundgang" geschaffen. Dieser bietet insbesondere auswärtigen Besuchern ohne Ortskenntnisse die Möglichkeit, alle beschilderten Gebäude der Kempener Altstadt kennenzulernen.

Der Rundgang ist nachfolgend so abgebildet, wie Sie ihn auch vor Ort wiederfinden werden. Durch Klicken auf die Zahlen gelangen Sie zu Informationen zu den einzelnen Baudenkmälern. Eine Liste der Denkmäler befindet sich unterhalb der Grafik.

Mehr Infos bekommt man hier.


Übersicht - der Rundgang ist hervorragend ausgeschildert!



Kuhtor





Haus Horten



Alte Schulstraße





Tiefstraße





Frauenkloster St. Anna



Das Gartenhaus



Wehrgang und Befestigung



Die Turmmühle





Haus Nievenheim



Der Peterturm





Haus Ludowigs





Haus Hüsken-Weinforth



Haus Schmitz





Das Vatikänchen





St. Mariae Geburt



Löwenapotheke



Haus Moosgasse 7



Haus Acker 1



Et Kemp'sche Huus





Haus Basels



Haus Witthoff-Peerbooms



Haus Hall



Haus Ercklentz



Alte Sparkasse Engerstraße



Kurkölnische Landesburg







Ehemaliges Franziskanerkloster





Haus Franziskus


Bei dem tollen Wetter hat mir der ungefähr zweistündige Rundgang viel Spaß gemacht. Für mich war zwar eigentlich nichts Neues dabei, aber für Auswärtige sehr zu empfehlen.
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747

Sonntag, 21. Juni 2020, 20:16

Lieblingsplätze zum Endecken am Niederrhein

Pilgerweg, Einkaufsstrasse und Volkskultur in der Marienstadt
Hauptstrasse in Kevelaer (Nr. 21)



Kevelaer ist der meistbesuchte Wallfahrtsort in Westeuropa. Bei mehr als 1 Million Pilger jährlich kann man schon mal einen Euro umsetzen. Und das passiert besonders in der Hauptstrasse - die hier anfängt.


Auf Bilder der ganzen Nippesbuden habe ich verzichtet; dafür ein Hinweis auf das in der Hauptstrasse liegende Niederrheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte






Das Ende der Hauptstrasse, welche ein Beweis dafür ist, wie kommerziell Religion sein kann.



Ein paar Eindrücke der wichtigsten Pilgerstätten.

Marienbasilika


Gnadenkapelle


Kerzenkapelle


Sakramentskapelle


Beichtkapelle



Der Tipp geht an das Restaurant "Alt Derp" zu Beginn der Hauptstrasse. Hier kann man seit ein paar Jahren auch hervorragendes "Dry Aged Beef" essen.
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748

Freitag, 3. Juli 2020, 23:17

Wanderung "Schuitwaterpfad" bei Horst, NL

Der "Schuitwaterpfad"ist ein alter Maasarm östlich von Horst, NL nahe der Grenze zu Deutschland. Eigentlich gehört dieses Gebiet zum Routennetz "Stempel der Maas" und nicht zum Nationalpark De Maasduinen. Aber es liegt auch nahe bei diesem Nationalpark - abwechslungsreich mit einem Mix aus nass und trocken. Gutes Schuhwerk ist angesagt!

Meistens ist der Weg gut durch Pfeile und der Angabe von Knotenpunkten zu finden. Aber besser aufpassen, man übersieht schon mal was.


Geparkt habe ich auf dem zugehörigen Parkplatz auf dem Horsterweg in Broekhuizen.
Übersichtskarte.



Zunächst ging es durch den Wald.



Auf dem ersten Stück kann man das Schuitwater nur durch die Bäume sehen.



Wieder trockenes Waldgebiet.



Eigentlich ging es jetzt da weiter.


Aber ich habe die Rindviecher gleich gesehen. Und da auf einem Schild vor diesen gewarnt wurde und man immer mindestens 25 m Platz zu den Tieren lassen sollte, der Pfad aber nahe dran vorbeiführte und ich vor den Hörner doch Respekt hatte - bin ich auf dem Hauptweg geblieben.


Man muss es ja nicht herausfordern...


...und dieses Jungtier ist aus Angst vor mir weggelaufen. Ich weiß nicht, was die Mutter gemacht hätte, wenn ich direkt daran vorbei gewandert wäre - ohne Zaun.....



Weiter ging es durch Dünengebiet.





Wieder am Wald lang.





Auch die Tiere waren in ihrer Koppel.



Sobald man aber durch solche Tore geht, sollte man auf freilaufende Tiere acht geben.



Wieder trockenes Heide- und Waldgebiet.











An dieser Stelle traf man wieder auf den alten Maasarm. Einige Wegstrecken sind mit Bohlen gesichert. Aber Obacht, manchmal fehlt eine Brett!



Nach Regen kann es auf den nächsten Kilometern matschig und glitschig werden!













Man geht eine Zeit auch an diesem kanalartigem Gewässer entlang.




Und überquert es an dieser Brücke







Das letzte Stück ging wieder durch den Wald.


Einen kleinen Schlenker habe ich mir gespart und bin direkt zum Parkplatz. Nach etwa 10 km Marsch in 2 Stunden war ich wieder zurück.

Mir hat die Wanderung durch die abwechslungsreiche frühherbstliche Natur gut gefallen.
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Dienstag, 14. Juli 2020, 21:27

Lieblingsplätze zum Endecken am Niederrhein

Gullivers Grassofa
Grüne Couch in Straelen (Nr. 25)



Die Grüne Couch fand ich jetzt nicht wirklich toll.





Ein paar Eindrücke von Straelen.















Warum das Europäische Übersetzer-Kollegium ein Tipp sein soll, ist mir nicht klar.
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750

Sonntag, 26. Juli 2020, 22:16

Wanderung Naturschutzgebiet Brachter Wald

Das Naturschutzgebiet Brachter Wald liegt in einem ehemaligen Munitionsdepot der britischen Rheinarmee. 1996 wurde das Depot nach dem Kalten Krieg aufgegeben (1991 wurden von hier noch die britischen Truppen im Irak-Krieg mit Munition versorgt) und kam 1998 in eine NRW-Stiftung. Seitdem entwickelt sich hier auf den Flugsandböden eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Mittlerweile kann man das Gebiet (welches weiterhin großräumig eingezäunt ist) betreten, muss aber auf festgelegten Wegen bleiben. Dies fällt aber bei der Größe des Gebietes nicht schwer.

Geparkt habe ich an einem sehr schönen Herbsttag auf einem Wanderparkplatz an der Swalmener Straße bei Brüggen.
Von dort ging es gleich durch ein Eisentor in das Naturschutzgebiet mit dem seltsamen Gefühl, im Knast zu sein (John Carpenter und Snake Plissken lassen grüßen...).



Übersicht über das Naturschutzgebiet.
Die Wege, die man laufen konnte, waren fast immer asphaltiert. Und wo man nicht rein sollte, wurde man darauf aufmerksam gemacht. Nach meiner Beschreibung musste ich erst mal quer durch.



Hier und da gab es Schutzhütten und Infos zu dem entsprechenden Gebiet. Eigentlich überlässt man die Natur sich selber; nur wegen Brandschutz wird hier und da gerodet.



Immer wieder traf man auf Wälle. Und dann weiß man, hier haben sich Munitionsdepots befunden. Fast alle Gebäude und alles andere wurden nach 1996 abgerissen; nur die Straßen blieben erhalten.



Auch solche Reste von Schienen sah man immer wieder; das Gelände war von einem großen Schienennetz durchzogen, um die Munition an- und abfahren zu können.



Die Flächen mit den Erdwällen durchziehen das gesamte Gelände; es war erschreckend, wie viele Depots es gab.



Über eine Bahntrasse ging es erst mal wieder raus aus den Brachter Wald.



Die "Kahlbergsche Heide" - hier ging es fast nur über Sand oder Waldboden. An so einigen Stellen musste man Umwege gehen, das durch die Stürme der letzten Jahre einiges umgefallen war.





Dort hinten sind die Niederlande.





Man konnte einkehren in das "Cafe de Grens"...


...oder dem Restaurant "De Witte Stein".


Der "Weiße Stein" - hier wurde früher Gericht gehalten; und mancher im nahen Galgenvenn hingerichtet.



Zurück in den Brachter Wald...


...und in das Naturschutzgebiet.



Ehemaliger Wachturm - der war aber geschlossen.



Aussichtspunkt Schäferstrauch.


Hier hat man eine gute Übersicht über die Heidelandschaft.





Mal eine "normale" Absperrung.



Ein paar Eindrücke, wie sich die Natur das Gebiet zurückholt.









Ehemalige Zufahrt und Abladeplatz.





Aussichtspunkt Wysohlen.






Hier habe ich eines der Wildpferde entdeckt; das Rotwild war immer schon auf der Flucht, bevor ich es bemerkt habe.

Mittlerweile habe ich erfahren, dass es in dem Gebiet ein großes Problem mit Wildschweinrotten gibt. Man ist froh, dass das Gebiet eingezäunt ist und die meisten Viecher drin bleiben (müssen). Gesehen habe ich kein Schwein.


Noch eines der vielen ehemaligen Depots; soweit ich weiß wurden aber die Atomraketen der Briten in Weeze nicht weit von meinem Zuhause gelagert. :rolleyes:


Das letzte Stück zurück zum Ausgangspunkt war unspektakulär. Nach gut 3 Stunden und etwa 15 km Wanderung war ich wieder am Auto.

Ich fand dies eine schöne Wanderung durch die herbstliche Natur.
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751

Dienstag, 4. August 2020, 22:11

Lieblingsplätze zum Endecken am Niederrhein

Ein Ort mit einer sagenhaften Geschichte
Voerde Cafe Restaurant Zur Arche (Nr. 35)



Zur Arche









Tipp: das STEAG-Kraftwerk nahebei gehört zur Route Industriekultur.
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