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usaletsgo

Manchester Orchestra

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41

Dienstag, 21. August 2018, 11:58

Da die Flüge ja schon gebucht sind (hin Seattle rück Vegas), nehme ich jedenfalls mal an, ist es ein guter Plan (wie von AnnChristin ja schon selbst eingeräumt), zwei Schwerpunkte zu setzen. Nordwesten und Südwesten in der relativen Nähe von Las Vegas.

Natürlich sieht man dann massig Sachen nicht, aber das ist immer so.

Ich fühle mich an meine Südafrika-Planung erinnert. Da werde ich vermutlich auch nur ein Mal hinreisen (weil es so viele andere schöne Ziele gibt) und ich möchte auch möglichst viel sehen und nehme dafür längere Fahrten in Kauf. Völlig normal.

Deshalb mache die Sachen, auf die du dich (zu Recht) freust, und die anderen nimmst du dir vielleicht mal später vor oder auch nicht.
Viele Grüße

Dirk
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Kat

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42

Dienstag, 21. August 2018, 12:14

ass wir an ALLEM vorbeifahren würden. Da frage ich mich: warum schreibst du sowas und was bringt mir jetzt diese Aussage?


Nun, ich schreib das, weil's meine Meinung ist. Ich kann Dir keine Tipps geben, weil Du ja eh schon weißt was Du machen willst. Für mehr ist keine Zeit. Daher passt es doch. :thumbup:
Viele Grüße Kat


Ian

Stammuser

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43

Dienstag, 21. August 2018, 12:44

Liebe Ann Christin,

bitte fass die Kommentare die Du hier bekommst, nicht allzu kritisch auf - keiner will Dir was Böses, letztlich wollen Dir alle nur helfen, eine schöne Route aufzustellen. Zudem bedenke: Wenn man 10 Leute fragt, bekommt man 10 Antworten.
Das Problem ist, dass jeder der hier antwortet schon einmal in der Ecke war und weiß, was ihm/ihr gefällt und wo er/sie die Schwerpunkte setzen würde. Der eine verbringt gerne Wochen in der Wüste, der nächste will lieber Zeit in den Nationalparks und Canyons verbringen und wieder einer ist lieber in der Stadt zum Shoppen oder sonst was. Natürlich kann man an jedem Ort viel mehr Zeit verbringen und viel mehr sehen, als das was man sich vielleicht vorgenommen hat.

Für Dich ist es aber die erste Route und Du solltest hier ein bisschen filtern was Dir wichtig ist und was nicht. Da ist ein guter Mix aus Natur, Stadt, Küste nicht verkehrt. Vielleicht hilft Dir auch mal einen Blick auf die klassischen Routen der verschiedenen Reiseanbieter um Deinen Plan aufzustellen. Da sollten so die bekanntesten Punkte dabei sein. Ich plane gerade zeitgleich eine Reise nach Kanada und stehe vor demselben Problem.

Nun hast Du Dich für eine eher ungewöhnliche Route entschieden mit Start in Seattle und Ende in L.A. - normalerweise würde ich da sagen, klassischer Pazifikküsten Urlaub aber du möchtest auch ein Stück Südwest Loop dabei haben. Ungewöhnlich ja (ich persönlich würde auch eher entweder/oder sagen) aber es ist Deine Entscheidung und sicher unter Abstrichen auch machbar. Da ist die Entscheidung mit dem Inlandsflug sicher nicht verkehrt.

Ob Du da nach LV oder Phoenix fliegst, ist (mal vom finanziellen mit Einwegmiete abgesehen) eine Frage der Zeit und wieviel Zeit du wo verbringen willst. Natürlich bleibt da leider auch einiges auf der Strecke (der Bryce Canyon z.B. wo mir das Herz blutet).
Denkbar wäre LV - Zion - Page (Antelope/Horseshoe Bend) - GC - Kingman (Route 66) - LV - Death Valley - Yosemite - SF - LA aber um es zeitlich machbar hinzubekommen ist es zumeist nur ein Durchfahren der jeweiligen Orte was für einen ersten Eindruck evtl. auch ok ist.
Alternativ PHX - Sedona - GC - Page (Antelope/Horseshoe Bend) - Zion - LV - Death Valley - Yosemite - SF - L.A

Schau Dir die einzelnen Streckenpunkte an, schau Dir Bilder an, überleg Dir wie und wo Du Zeit verbringen willst, was machbar ist und versuch die Strecke zu planen.

Auch wenn da wirklich vieles liegen bleibt, wirst Du trotzdem viel sehen und Deine Eindrücke gewinnen aber eben auch viel fahren (daher würde ich auch zum SUV raten - nicht wegen der Strecke sondern weil Du viel Zeit im Auto verbringen wirst, da ist ein geräumiges Auto etwas von Vorteil - in Seattle brauchts da ja noch keinen so großén Wagen).
Bei einer evtl. weiteren Tour in einigen Jahren (und Du wirst in 3-5 Jahren wirst Du sicher nochmal darüber nachdenken), weißt Du dann besser Bescheid, was Dir vielleicht eher zusagt und wirst dann entsprechend deine Schwerpunkte legen, z.b. auf den Bryce :zwinker:

So eine Planung soll auch Spaß machen und die Vorfreude steigern, insofern sieh es als Herausforderung, Deinen eigenen Weg zu finden.
Viel Spaß noch
ChristIAN

Philli

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44

Dienstag, 21. August 2018, 12:46

Ich habe auch teilweise 2014 fast das Gleiche geschrieben wie du AnnChristinK.


Wir waren frisch verheiratet. 25 und 28 Jahre alt und hatten ein wenig Geld von der Hochzeit drüber. Ich habe sogar zusätzlich mein Auto verkauft um einmal im Leben in die USA fahren zu können. Denn mit dem was ich/wir damals verdient haben(tiefster Osten (:rofl:) ), wusste ich, dass ich dieses Land in den nächsten 10-15 Jahren nicht so schnell wiedersehen werde.


Wir packten unsere Ersttäter-Tour so voll es nur ging und ich stellte Sie hier ins Forum. Wir wollten alles sehen! Von LA-Grand Canyon-Monument Valley-Page-Bryce-Zion-Las Vegas-Death Valley-Yosemite-San Francisco-Highway #1-LA.


Viele Mitglieder (ich erinnere mich nicht mehr an alle, aber auf jeden Fall an Kat) rieten mir, die Tour deutlich zu entspannen! Ich sagte immer: LA – LV – SF ist aber ein absolutes Muss! Die häufigste Antwort war damals: „du bist eh nicht das letzte Mal in den USA!“. Somit schmiss ich SF und die dafür geplanten 5 Tage komplett aus unsere Route. Meine Frau dachte damals sogar über die Scheidung nach (:rofl:) , als ich Ihr sagte, SF werden wir nicht anfahren. Im Nachhinein war Sie soo dankbar das wir einen Rhythmus von 1 Tag fahren 2 Trage an einem Ort bleiben, hatten(meistens zu mindestens). Wir haben so unfassbar viel erlebt und gesehen, und hatten dennoch nur 1-2 Tagesaktivitäten auf unseren Tagesplan. In Summe sind wir ca. 5.500 km in 21 Tagen gefahren. Es vergeht seit dem kaum ein Tag an den ich nicht an diese Tour von damals denke! Und vor allem nicht nur an die großen Must-See’s, sondern irgendwie an die kleinen Alltagsgeschichten. Wie z.Bsp. das Warten vor einem Waschsalon in Lone Pine. Wir saßen bei einem brennenden Sonnenuntergang , mit einem Eis in der Hand auf dem Bürgersteig, während unsere staubigen Klamotten in den riesigen Waschmaschinen ihre Runden drehten und guckten ohne auf die Uhr zu schauen einfach den Leuten zu.


Sei nicht böse, auf die Leute hier. Denn glaub mir, sie wissen von was sie sprechen (:favicon:) !!! Ich war genau wie du und wollte alles sehen. Doch was mir am meisten von unserer ersten Tour im Gedächtnis geblieben ist, sind die Dinge die wir nicht auf unseren Zettel zu stehen gehabt hatten. Entspanne also deine Tour. Und wenn nicht, lass uns dennoch wissen wie dir DEINE Tour im Nachhinein gefallen hat.


Ach ja, wir sind jetzt ,30/33 Jahre und mittlerweile im Arbeitsleben angekommen. Die Bezahlung ist besser geworden und siehe da, wir waren 2017 für 7 Tage in New York und ich plane gerade an unserer zweiten Süd-Westreise irgendwann 2019 oder 2020.


Denn glaub mir, wenn du einmal auf eigener Faust im Südwesten warst, wird es nicht das letzte mal gewesen sein. Auch wenn es Jahre dauern wird. Du wirst wieder hinfahren!
2015 - 21 Tage - Kalifornien-Arizona-Utah-Nevada
2017 - 7 Tage - New York

kwm

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45

Dienstag, 21. August 2018, 14:42

es ist deine Reise
hier im Forum bekommst du Tipps was andere an deiner Stelle machen würden
das kann hilfreich sein oder auch verwirren oder verunsichern, aber du entscheidest und das muss auch so sein

ich habe auch einige meiner Reise-Planungen hier im Forum vorgestellt
habe oft Kritik dazu bekommen aber auch interessante Infos, die ich dann eingebaut habe
dazu ist das Forum m.E. da, nämlich um Informationen zu bekommen
was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen

wir waren dieses Jahr auf einem Teil deiner geplanten Route unterwegs
in entgegengesetzer Richtung, von San Francisco nach Seattle
einen Reisebericht davon findest du hier
kannst mich auch gerne direkt dazu ansprechen wenn du magst

aceman

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46

Dienstag, 21. August 2018, 15:59

Hallo,

auch wenn jetzt im Grunde gar nich mehr klar ist was du eigentlich machen willst, empfehle ich dir mal folgenden Reisebericht zu lesen (Gastschreiber von Thomas Galenbeck - die Tage sind sportlich voll gepackt und dürften deiner Vorstellung von Zeitplanung ziemlich nahe kommen):
http://www.galenbeck.de/Reiseberichte/Fr…2014/index.html

Ich empfehle dir auch den ein oder anderen Bericht von Thomas durchzulesen (super Seite mit ganz vielen Informationen) - transfomiere das gelesene in deinen Stil der Tagesgestaltung und voila du weiß was machbar ist und du hast deinen Urlaub.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »aceman« (21. August 2018, 16:11)


Kat

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47

Dienstag, 21. August 2018, 19:46

Alles gut Leute, wie ich bereits gesagt habe, es ist ihr Urlaub und jeder soll seine Erfahrung selber machen.


ich bin in drei Wochen damals komplett ganz Thailand bereist und letztes Jahr von Johannesburg nach Kapstadt mit dem Auto in der Zeit.


Ich möchte noch was zu diesem Argument sagen:

Vom Norden Thailands bis nach Süden sind es gerade mal 800 km. Von Westen nach Osten 700 km. Johannesburg Kapstadt 1400 km.
Allein Washington und Oregon sind so groß wie Thailand. LA - Vegas - Page - Yosemite ist schon mehr als Deine Strecke Südafrika.

Nur weil Du in jeweils 3 Wochen ohne Probleme Thailand oder Südafrika bereisen konntest, hat allein geografisch nichts mit dem Westen der USA zu tun.
Es mag auf der Karte "klein" aussehen, aber Südafrika und Thailand zusammen passen gerade mal in die westlichen fünf Staaten.

Aber jetzt misch ich mich nicht mehr ein.
Viele Grüße Kat


jewa

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48

Dienstag, 21. August 2018, 23:35

Sag ich doch auch, KAT. Guckt auf'n Globus und nicht auf 'ne Karte ! Das Ding ist rund und lügt nicht - auf Karten sieht das immer irgendwie anders aus.

Aber laßt mal - wenn ich an unsere erste Tour 1997 durch den Südwesten denke - die ging hoch bis zum Yellowstone !! Das war einfach irre viel zu fahren und natürlich viel zu sehen, wir waren von den Eindrücken nach 3 Wochen total durch. Aber rückblickend eine der geilsten Touren überhaupt ....

Heute sehe ich das alles naturgemäß etwas entspannter - weniger ist mehr, und man will ja noch einen Grund haben, nochmal wiederzukommen :thumbsup:

Nur als Beispiel: Wir basteln im Moment an unserer 2019-Tour, die mittlerweile vierte in den Südwesten. Hätten wir das damals schon wissen können, hätte so manche Planung entwas anders ausgesehen.

Grüße Jens
1997-Südwest 1 / 1999-Ostküste / 2001-Texas / 2003-Deep South / 2005-Nordwest+Westkanada / 2007-Südwest 2 / 2009-Ostkanada+Neuengland / 2011-Blue Ridge Parkway / 2013-Florida / 2015-Südwest 3 / 2017-Rockies / 2019-Planung steht...

Thomas

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49

Mittwoch, 22. August 2018, 12:31

Sind im Februar 2018 in 14 Tagen gefahren: LA - Reedsport OR - Grand Teton NP - Denver - LA. Die Kilometer rechne ich lieber nicht nach. Ich habe eh 'ne Meise und brauche das nicht noch in Zahlen bestätigt. :D
Jo unsere Route war bekloppt und wir würden sie nicht noch einmal fahren. Wir waren schon so oft drüben und wollten einfach mal wissen, wie es im Winter in diversen Gegenden ausschaut. Dank dieser Wahnsinnstour haben wir Ideen für weitere "normale" Winterreisen. Machbar ist fast alles, bleibt nur die Frage nach dem Sinn. Ich bin kein Kind von Traurigkeit in Sachen Fahren, aber trotzdem rate ich von Page, Grand Canyon usw bei Start in Seattle ab. Aber am Ende muss dir die Reise gefallen.

AnnChristinK

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50

Mittwoch, 22. August 2018, 13:05

Alles gut Leute, wie ich bereits gesagt habe, es ist ihr Urlaub und jeder soll seine Erfahrung selber machen.


ich bin in drei Wochen damals komplett ganz Thailand bereist und letztes Jahr von Johannesburg nach Kapstadt mit dem Auto in der Zeit.


Ich möchte noch was zu diesem Argument sagen:

Vom Norden Thailands bis nach Süden sind es gerade mal 800 km. Von Westen nach Osten 700 km. Johannesburg Kapstadt 1400 km.
Allein Washington und Oregon sind so groß wie Thailand. LA - Vegas - Page - Yosemite ist schon mehr als Deine Strecke Südafrika.

Nur weil Du in jeweils 3 Wochen ohne Probleme Thailand oder Südafrika bereisen konntest, hat allein geografisch nichts mit dem Westen der USA zu tun.
Es mag auf der Karte "klein" aussehen, aber Südafrika und Thailand zusammen passen gerade mal in die westlichen fünf Staaten.

Aber jetzt misch ich mich nicht mehr ein.
jetzt kommt mein großes ABER:
Einfache Strecke mag das ja so hinkommen mit 1400 km jedoch bin ich von JB zum Krüger gefahren von dort nach Durban und dann nach Kapstadt. Insgesamt hatte ich um die 3000 km auf dem Tacho. Von daher kenne ich mich schon mit längeren Autofahrten aus und auch auf diesem Kontinent siehst du alle paar Stunden eine andere Landschaft. Wer übrigens Hilfe bei der Planung von seiner Südafrikareise benötigt, meldet euch gerne

Ich werde nach meiner Reise einen Erfahrungsbericht mit Fotos hier reinstellen, danke euch erstmal für die auch zum Teil kritischen Antworten / Tipps. Wir freuen uns 8-)
USA 2018: Seattle / Washington / LV / SF / LA

onkelstony

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51

Mittwoch, 22. August 2018, 13:09

Ich werde nach meiner Reise einen Erfahrungsbericht mit Fotos hier reinstellen [...]

Da freu' ich mich drauf! :thumbup:
- Viktor

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Bellagio"o"

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52

Mittwoch, 22. August 2018, 17:24

Hallo Anni,

schön, dass Du den Weg hierher ins Forum gefunden hast :-)

Ich kann absolut verstehen, dass Du so viel wie möglich sehen willst. Man kann sich ja kaum entscheiden, wo man hinfahren will. Weglassen fällt wahnsinnig schwer. Und dann beim ersten mal ist es gleich ganz besonders schwer.

Ich bin der Meinung, dass man Autorundreisen in verschiedenen Ländern/ Kontinenten nur schwer vergleichen kann.

In Australien z.B. bist Du ohne Inlandsflüge fast schon aufgeschmissen. Du kannst zwar ins Red Center fahren, verbringst dann aber mindestens 2 Tage im Auto und die Landschaft ist total öde.
Sowas gibt es zwar auch in den USA (Great Plains), aber der Westen ist komplett anders. Da ist Highlight an Highlight und man kann wunderbare Tagesetappen planen, ohne den ganzen Tag nur aus dem Fenster des Autos zu schauen.

Es ist immer schwer, etwas abstrakt zu erklären, deswegen mache ich es mal konkret.

Ich nehme ein Beispiel. Deine Etappe Las Vegas nach Page über den Grand Canyon South Rim:

Das sind Nettofahrzeit etwas mehr als 7 Std. Vorausgesetzt, Du kommst in keinen Stau und willst nirgends für ein Foto oder zum Schauen anhalten.
Jetzt musst Du aber gerade am South Rim zu jeder Zeit mit langsamen Verkehr rechnen. Dazu willst Du ja auch noch die Aussichtspunkte abfahren und was sehen. Das nimmt mindestens zwei Stunden ein und dann hast Du lediglich die chinesische Variante durchgezogen.

Auf der Route 66 liegt auch der ein oder andere nette Ort. Kingman zum Beispiel. Da gibt es dann auch was zu sehen. Einfach durchheizen wäre ne Todsünde. Die Chinesische Variante dauert hier minimal ne Stunde.

Fassen wir mal kurz zusammen: 10 Stunden haben wir jetzt schon auf der Uhr. Du hast an diesem Tag dann noch nichts gegessen und auch noch nicht getankt. Gehen wir mal davon aus, dass Du es schaffst, Las Vegas um 6 Uhr morgens zu verlassen, dann wärst Du im chinesischen Tiefflug um frühestens 16:00 Uhr in Page, Schlecht ist hier, dass Page in Arizona ist. Und in Arizona läuft zu Deiner Reisezeit die Uhr eine Stunde vor - sprich: Andere Zeitzone. Also ist es hier schon 17:00 Uhr. Doof ist jetzt nur, dass die Indianer um diese Zeit keine Lust mehr haben, Bleichgesichter durch den Antelope Canyon zu scheuchen.

Das Gute an der Sache ist, dass es im Oktober früh dunkel wird, die Amis gerne früh zu Abend essen und Du früh in den Federn liegen kannst, um Dich von dem Tag zu erholen und für den nächsten (noch krasseren Tag) Kraft zu tanken.

Falls Du am Ende des Tages von China die Nase voll hast, kann ich Dir einen guten Japaner in Page empfehlen: http://bluebuddhasushilounge.com/


Ich bin einer derjenigen, die wirklich viele Meilen fressen. Aber am Ende des Tages gibt es wirklich rote Linien, bzw. es gibt Dinge die einfach nur unrealistisch sind.
Als Fazit schließe ich mich aber Thomas an: Es ist Deine Reise, Du entscheidest was gut für Dich ist und China ist schließlich auch ein tolles Land! :-)

PS: Nimm die Kritik konstruktiv. Einfacher wäre es gewesen zu sagen: "Lass die Kleene doch fahren, muss sie selber durch". Aber weil wir ein nettes Forum sind, wollen wir Dich natürlich nicht ins Messer laufen lassen :-)


Oregon 1990, Südwest Sommer 2008, Miami Oktober 2011, Südwest September 2012, Südwest Sommer 2013, Las Vegas Mai 2014, Nordwest Sommer 2015, New York Silvester 2015/2016, Südwest Mai 2016, Nord- & Südwest Oktober 2016, Provence Sommer 2017, Australien Silvester 2017/2018, Südwest Sommer 2018

reizhusten

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53

Mittwoch, 22. August 2018, 18:40

Also... Ich werde im Herbst auch einige Tagesetappen mit >400 km haben. Und ich finde das auch nicht so schlimm, da ich gerade in den USA sehr gerne Auto fahre. Ausserdem gibt es an einigen dieser langen Fahrtage unzerwegs entweder immer wieder Stopps mit kleineren oder größeren Wanderungen oder Viewpoints aller Arten ODER eben auch NICHTS. Will heißen, mal ist der Weg das Ziel und mal ist es eben einfach ein notwendiger Fahrtag, um in diesen Weiten von A nach B zu gelangen. Allerdings ist das auch meine 6te USA Reise und ich picke inzwischen, wie viele andere hier ja auch, bewusst vorallem mir noch unbekannte Orte heraus, Sachen, die auf anderen Reisen aus verschiedenen Gründen nicht geklappt haben usw...

Bei einem ersten Besuch ist aber alles neu. Und zwar scheint es immer so, als müsste man so viel wie möglich in dieser einen Reise sehen, aber das muss nicht unbeding alle Staaten der USA beinhalten :zwinker:

ZB in Utah ist ja die Dichte der Highlights so groß, dass man eben NICHT täglich hunderte von Meilen runter reißen muss und man sieht trotzdem mehr als in den meisten anderen Gegenden - ich lehne mich mal weit aus dem Fenster :8o: - auf der Welt :thumbsup:

Ich bin auch kein Fan von diesem Ausdruck "must-see"... Das ist doch nur Stress-erzeugend :S: sehen muss ich nur, was mich interessiert und was in meiner zur Verfügung stehenden Zeit noch erreichbar ist!

Übrigens habe ich es bisher noch nicht nach SF geschafft oder in den Yellowstone.. Liegt irgendwie immer zu weit weg von den anderen Wunschzielen, aber hey, kommt Zeit, kommt neue Reise (:tongue:)
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54

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 09:43

Hallo an alle :)

wir sind wieder zurück und es war so unglaublich schön. Die Tage waren perfekt für uns, klar gab es mal Orte, an denen locker ein Tag mehr oder weniger gereicht hätten, wie z.B die Städte (LV, LA oder auch SF). Eigentlich hätten wir die total auslassen können, das ist nicht unsers. Wir waren so verliebt in die Natur, sowohl in Seattle (Mt. Rainier war der Wahnsinn) als auch im Zion NP. Der Inlandsflug von Seattle nach Las Vegas war super einkalkuliert, ein großes Danke an die Mithelfenden und die tollen Tipps von euch! Ich werde später noch ein paar Bilder einstellen. Jetzt heißt es erstmal: Arbeiten und den Jetlag so gut wie es geht verkraften :D
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andie

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55

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 11:43

Danke für die Rückmeldung und schön, dass es Euch gefallen hat.
Viele Grüsse .......andie


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onkelstony

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56

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 11:49

(:back:)

Freue mich auf den Bericht. ^^
- Viktor

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Kerstin

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57

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 13:15

Schön, dass es euch gefallen hat und (:back:)
Liebe Grüße
Kerstin



jewa

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Freitag, 26. Oktober 2018, 14:11

Alles ist nun doch gut geworden. Prima!
Freu mich schon auf Dein Feedback …. Was zu lesen an dunklen Herbstabenden … :thumbsup:

Grüße Jens
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