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Freitag, 11. Dezember 2020, 20:23

NHL plant mit weniger Spielen und einer Kanada-Division

Ein konkreter Starttermin für die NHL-Saison 2020/21 lässt weiter auf sich warten. Derweil wurde bekannt, dass mit weniger Spielen und einer Kanada-Division geplant wird.

Zitat

"Es gibt noch ein paar Dinge, die wir klären müssen, bevor wir wieder spielen können", sagte NHL-Commissioner Gary Bettman am Dienstag (Ortszeit) und gab einen Ausblick auf die aktuelle Planung: "Wir werden keine Saison mit 82 Spielen haben, denn wir müssen Bestimmungen an der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten einhalten. Wir können nicht hin und her reisen. Also müssen wir uns neu ausrichten. Wenn alles so bleibt, wie es ist, werden wir wahrscheinlich eine kanadische Division haben und uns in den USA neu sortieren. Wir werden uns darauf fokussieren, mit all diesen Herausforderungen umzugehen."
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist das Infektionsgeschehen in Kanada und den USA unterschiedlich, sodass Reisen über die Grenze nicht erwünscht sind. Entsprechend werden wohl alle sieben Teams aus Kanada zumindest vorher nur untereinander spielen. Dies betrifft die Vancouver Canucks, Calgary Flames, Edmonton Oilers, Winnipeg Jets, Toronto Maple Leafs, Ottawa Senators und Montreal Canadiens.

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Sonntag, 13. Dezember 2020, 20:46

Major League Soccer:
Columbus Crew zum zweiten Mal MLS-Meister

Zitat

Columbus Crew hat zum zweiten Mal die Meisterschaft der Major League Soccer (MLS) gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Caleb Porter setzte sich mit 3:0 (2:0) im MLS-Cup-Finale gegen Titelverteidiger Seattle Sounders durch.
Der Argentinier Lucas Zelarayan avancierte dabei im heimischen Mapfre Stadium vor 1500 Zuschauern mit zwei Treffern und einer Torvorlage zum entscheidenden Spieler. Zelarayan erzielte die Führung per Direktabnahme (25.), legte kurz darauf den Treffer von Derrick Etienne Jr. vor (31.) und besiegelte den Erfolg in der Schlussphase, mitten hinein in eine Druckphase von Seattle, mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel (82.). Im Halbfinale unter der Woche gegen Minnesota United hatten die Sounders einen 0:2-Rückstand in der Schlussviertelstunde noch gedreht. Doch im Finale traf unter anderem Jordan Morris nach einem Freistoß per Kopf nur die Latte (80.).
So kam Seattle nicht erneut zurück und Columbus Crew gewann zum zweiten Mal nach 2008 die Fußball-Meisterschaft in der nordamerikanischen Profi-Liga.

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Sonntag, 20. Dezember 2020, 20:32

NBA: Die Rückkehr der vergessenen Stars

Zitat

In der vergangenen NBA-Saison geraten Steph Curry und Kevin Durant beinahe in Vergessenheit. Nach überstandenen Verletzungen greifen die Superstars wieder an.

"Ich war ängstlich, nervös. Ich habe mir diesen Moment so lange vorgestellt. Es hat sich toll angefühlt, wieder dabei zu sein."
Die Worte, die Kevin Durant wählte, nachdem er zum ersten Mal seit 552 Tagen ein Basketballspiel bestritten hatte, waren vielsagend. Der 32-Jährige hat seinen Sport vermisst.
"Ich habe neun, zehn Monate darüber nachgedacht, wie diese nächste Phase meiner Karriere aussehen würde. Ich war mir vor allem völlig unsicher, als es mit COVID losging. Daher hat sich das heute besonders gut angefühlt."

Durant debütiert für die Nets
Im Preseason-Spiel gegen die Washington Wizards hat der NBA-Superstar nach langer Zeit sein Comeback gegeben, und nicht nur das. Gleichzeitig war die Partie auch sein Debüt für sein neues Team, die Brooklyn Nets.
Seit den NBA-Finals 2019 hat Durant keine NBA-Partie mehr bestritten. Damals hatte er sich in Spiel fünf einen Riss der Achillessehne zugezogen, eine der wohl schwersten möglichen Verletzungen.
Der vorher so omnipräsente Star verschwand für ein Jahr von der Bildfläche, konnte seinem Team nicht helfen.

Curry brach sich die Hand
Und damit war er nicht alleine. Auch einem Ex-Kollegen von Durant ging es ähnlich. Superstar Stephen Curry von den Golden State Warriors teilt eine ähnliche Geschichte.
Weil er sich zu Beginn der vergangenen Saison die Hand brach, absolvierte er nur fünf mickrige Spiele. Nach fünf Finals-Teilnahmen in Folge bedeutete der Ausfall von Curry, kombiniert mit der Verletzung von Klay Thompson, den Titel "schlechteste Mannschaft der NBA". Und das für die erfolgsverwöhnten Dubs.
Noch 2018 waren Durant und Curry auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Beide standen bei den Finals für die Warriors gemeinsam auf dem Parkett. Nach einem Sweep gegen die Cavaliers bejubelten sie den Titel.

Neue NBA-Stars präsent
Nur ein Jahr später ging die Finalserie gegen die Raptors verloren. Durant verletzte sich und wanderte Richtung Brooklyn ab, Curry brach sich zum folgenden Saisonbeginn die Hand. Die einst überall präsenten Superstars und Top-10-Spieler verschwanden beinahe nebenbei von der Bildfläche.
Stattdessen standen Spieler wie Luka Doncic und Giannis Antetokounmpo im Mittelpunkt. Das soll sich in dieser Saison ändern.
Auch wenn Durant und Curry nicht mehr in einem Team spielen, eint beide doch der selbe Wunsch: die sportliche Wiederauferstehung.

Thompson bei Warriors wieder verletzt
Für Curry könnte das Vorhaben deutlich schwieriger werden. Beim Team von Trainer Steve Kerr waren die Ambitionen nach der verkorksten vergangenen Saison groß, doch mit der erneuten Verletzung von Klay Thompson bekam das Team bereits vor Saisonbeginn einen großen Dämpfer verpasst.
Für Curry ändert dies freilich nichts. Er will sich endlich wieder auf dem Basketballfeld beweisen - und das noch lange.
"Ich kann die Zukunft nicht voraussagen, aber ich will so lange es geht spielen. Hoffentlich bin ich dann in der Position zu bestimmen, bei welchem Team ich meine Karriere beenden kann. Ich hoffe, dass ich bis 40 durchhalten kann", sagte der 32-Jährige kürzlich.
Der gleich alte Durant hat im Gegensatz zu seinem Ex-Kollegen bereits für mehrere Teams gespielt. Bei seiner neuen Mannschaft sind die Hoffnungen auf große Erfolge vorprogrammiert. Und das liegt vor allem an Kyrie Irving. Der frühere Celtics-Profi wurde gemeinsam mit Durant als neues Star-Duo verpflichtet, kämpfte im vergangenen Jahr aber ebenfalls mit Verletzungen.

Nash von Durant-Rückkehr begeistert
Aktuell sind beide fit, für Nets-Coach Steve Nash eine große Freude. Vor allem die Rückkehr von Durant ließ den Trainer nach der Partie gegen die Wizards schwärmen.
"Wenn man so eine Verletzung hat, ist es wirklich bemerkenswert zu sehen, auf welchem Level er sich befindet. Es ist unglaublich. Das ist eine Verletzung, die bisher nicht viele Spieler weggesteckt haben. Es ist wunderbar, ihn wieder auf dem Court zu sehen. Ich denke, die Welt hat ihn vermisst - ich jedenfalls."
Nun ist Durant wieder zurück im Geschehen, und will mit Kollege Irving im Osten angreifen. Meister-Kollege Curry versucht im Westen zu beweisen, dass mit ihm wieder zu rechnen ist.
Beginnen können beide Superstars ihren Neustart in der besten Basketball-Liga der Welt gemeinsam. Am 23. Dezember empfangen die Nets die Warriors zum ersten Spiel der Regular Season.

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Dienstag, 22. Dezember 2020, 21:19

NHL komplett neu eingeteilt

Zitat

Der wertvollste Spieler der NHL wird in der beginnenden Saison zunächst ausschließlich in Kanada spielen. Leon Draisaitl müsste mit seinen Edmonton Oilers die dritte Runde der Playoffs erreichen, um überhaupt ein Spiel in den USA zu haben. Die Liga ist wegen Corona komplett durcheinandergewirbelt.

Leon Draisaitls Reiseplan wird übersichtlich. Der Deutsche Stürmer, Topscorer und wertvollster Spieler der Vorsaison, wird mit den Edmonton Oilers nur in Kanada auftreten. Weil die Grenze zu den USA wegen des Coronavirus geschlossen ist, bilden die sieben kanadischen NHL-Teams eine eigene Division. Das werde im Eishockey-Mutterland für reichlich Konkurrenzkampf sorgen, betont der bekannte Journalist Pierre LeBrun:
„Ich weiß nicht, was die Rivalitäten zwischen den kanadischen Teams mehr steigern wird, als diese Einteilung. Die Mannschaften spielen neun oder zehnmal gegeneinander – und stehen sich auch in den ersten beiden Playoff-Runden gegenüber.“

Drei US-amerikanische Divisionen – möglichst regional
Soweit die Theorie. Doch die Praxis sieht derzeit problematisch aus. Wie das kanadische Fernsehen berichtet, weigert sich die Provinz British Columbia, andere NHL-Teams einreisen zu lassen. Dies könnte bedeuten, dass die Vancouver Canucks ihre Heimspiele woanders austragen müssten.
In den USA gibt es drei Divisionen – alle so gut es geht regional aufgeteilt. Um die Reiserei in Coronazeiten einzuschränken, wird es auch hier in der Vorrunde nur Divisions-Duelle geben.

Weniger Spiele in der regulären Saison
Für gewöhnlich umfasst die Vorrunde 82 Spiele pro Team – doch aufgrund des verspäteten Beginns wird es diesmal nur 56 Partien geben. So groß der Wunsch nach Zuschauern ist, das Gros der Vereine wird vorerst ohne sie auskommen müssen. Lediglich in Texas und Florida werden wohl einige Fans erlaubt sein. Die San Jose Sharks indes müssen sich aufgrund der angespannten Corona-Situation in Nordkalifornien im benachbarten Arizona auf die Saison vorbereiten.
Da die Punktrunde der Vorsaison Anfang März abgebrochen werden musste und die Spielzeit im Sommer direkt mit den Playoffs fortgesetzt wurde, verlor die NHL 14 Prozent ihrer Einnahmen. In der neuen Spielzeit drohen aufgrund leerer Arenen noch größere Verluste. Die Liga erhofft sich, zumindest einen geringen Prozentteil durch eine Neuheit ausgleichen zu können. Erstmals wird auf den Helmen Werbung erlaubt sein. Schätzungen zu Folge werden so Einnahmen von 15 Millionen Dollar erwartet.

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Mittwoch, 23. Dezember 2020, 21:13

Ring ohne Feier

Die Los Angeles Lakers wurden vor ihrem NBA-Auftakt mit den traditionellen Meisterringen ausgezeichnet. Doch die L.A. Clippers spielten die Partycrasher. Dennis Schröder überzeugte trotzdem.

Zitat

Die Los Angeles Lakers erhielten vor ihrem Saisonauftakt in der NBA die traditionellen Meisterringe – Grund zum Feiern hatte der Champion der Vorsaison danach aber nicht. Die Lakers haben ihr Auftaktspiel gegen den Stadtrivalen Los Angeles Clippers 109:116 verloren.
Hauptverantwortlich dafür war Clippers-Star Paul George, der 33 Punkte erzielte. Kawhi Leonard kam auf 26 Punkte. Das gesamte Spiel über konnten die Lakers nicht einmal in Führung gehen, bereits nach dem ersten Viertel lagen sie 19:39 hinten. Den Rückstand konnte der Meister, der als Favorit in die Saison geht, zwar zwischenzeitlich auf einen Punkt verkürzen, aber nicht drehen. Superstar LeBron James war mit 22 Punkten bester Lakers-Werfer.
Zugang Dennis Schröder zeigte dennoch ein herausragendes Debüt. Der Spielmacher hatte die meisten Rebounds und Vorlagen aller Lakers-Profis und verbuchte mit 14 Punkten, 12 Rebounds und acht Assists direkt ein Double-Double.
»Dennis ist ein dynamischer Spieler. Er hatte in 27 Minuten beinahe ein Triple-Double«, sagte Lakers-Trainer Frank Vogel, der sichtlich erfreut über Schröders Leistung war. »Er ist ein Gewinner«, sagte Vogel.

Schröder passt zu den Lakers
Dass die Kombination der Lakers mit Schröder passt, hatte sich bereits in den Vorbereitungsspielen auf die ungewöhnliche Saison mit nur 72 Hauptrundenspielen je Team angekündigt. Zum Start ins erste Lakers-Heimspiel im Staples Center 287 Tage seit dem letzten Pflichtspielauftritt dort im März verfestigte sich der Eindruck.
Zum Auftakt ging der erste Saisonpass von NBA-Superstar LeBron James zu Schröder. Und nach mehreren verfehlten Versuchen seiner Kollegen holte die Nummer 17 der Lakers mit einem verwandelten Dreier auch die ersten Zähler für seine neue Mannschaft.
Vor dem Spiel war das Meisterbanner unter die Decke des Staples Centers gezogen worden, die Spieler erhielten ihre mit Diamanten und Amethysten besetzten Meisterringe – vor weiterhin leeren Rängen, aber nicht mehr in der Bubble in Florida, in der die Lakers 73 Tage zuvor ihren 17. Titel perfekt gemacht hatten.

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Mittwoch, 30. Dezember 2020, 19:14

NBA: Bucks-Rekord - aber Giannis taucht ab

Zitat

Mit einer noch nie dagewesenen Dreier-Bilanz deklassieren die Milwaukee Bucks die Miami Heat. Ausgerechnet der Superstar der Bucks tanzt aus der Reihe.
Die Milwaukee Bucks haben schon früh in dieser NBA-Saison einen unglaublichen Rekord aufgestellt.
Im Spiel bei den Miami Heat, immerhin letztjähriger Finalist, gewann das Team um MVP Giannis Antetokounmpo mit 144:97 und verwandelte insgesamt 29 (!) Dreipunktewürfe.
So viele sind einer Franchise in der besten Basketball-Liga der Welt noch nicht gelungen. Bislang hielten die Houston Rockets den Rekord mit 27 verwandelten Würfen aus der Distanz.

Bucks-Coach bedankt sich bei Basketball-Göttern
"An manchen Abenden meinen es die Basketball-Götter wirklich gut mit einem. Das war heute bei uns wohl der Fall", sagte Milwaukees Trainer Mike Budenholzer.
Die meisten Dreier beim höchsten Auswärtssieg in der Bucks-Historie glückten Neuzugang Jrue Holiday mit sechs erfolgreichen Würfen. Es folgten Donte Devincenzo mit fünf und Khris Middleton (4), der mit 25 Punkten auch Topscorer der Partie war.
Insgesamt trafen zwölf von 13 eingesetzten Bucks-Spielern mindestens einen Dreier – auch das ein NBA-Rekord.

Nur der Greek Freak trifft keinen Dreier
Der einzige Spieler, dem dies nicht gelang, war ausgerechnet Superstar Antetokounmpo. The Greek Freek blieb mit nur neun Punkten und sechs Rebounds auch sonst deutlich unter seinen Möglichkeiten.
Erstmals nach 132 Spielen punktete der Grieche nicht zweistellig.
Die Heat, die ohne ihren am Knöchel verletzten Superstar Jimmy Butler auskommen mussten, bezogen die zweithöchste Niederlage ihrer Geschichte.
Nur in ihrer allerersten Saison 1987 verloren die Heat deutlicher. Bei der Pleite gegen die Los Angeles Lakers war ihr heutiger General Manager Pat Riley noch Coach der Lakers um Superstar Magic Johnson.

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Donnerstag, 31. Dezember 2020, 17:42

Nächster NBA-Meilenstein für LeBron James

Zitat

Basketball-Superstar LeBron James hat an seinem 36. Geburtstag den nächsten Meilenstein in der nordamerikanischen Profiliga NBA erreicht.

Beim 121:107-Erfolg der Los Angeles Lakers bei den San Antonio Spurs erzielte James in seinem 1000. Spiel nacheinander mindestens zehn Punkte. James legte gegen die Spurs 26 Punkte auf und war damit der beste Schütze des Meisters.
Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder zeigte ebenfalls eine gute Leistung und kam auf 21 Zähler. Für die Lakers war es der dritte Sieg im fünften Saisonspiel.
Aufseiten der Spurs gab es ein Novum: Nachdem Trainer Gregg Popovich der Halle verwiesen wurde, übernahm mit Rebecca Hammon erstmals eine Frau die Coaching-Geschicke eines NBA-Teams.

Mavericks schwach, Doncic enttäuscht
Den dritten Saisonsieg fuhren auch die Boston Celtics ein. Das Team um Daniel Theis setzte sich daheim mit 126:107 gegen die Memphis Grizzlies durch. Überragender Akteur war Jaylen Brown mit 42 Punkten. Theis war Teil der Startformation und wartete mit zwölf Punkten auf.
Enttäuschend verlief dagegen der Heim-Auftritt der Dallas Mavericks, die mit 99:118 den Charlotte Hornets unterlagen. Entscheidend war das dritte Viertel, in dem die Texaner den Anschluss verloren (12:30).
Leistungsträger Luka Doncic erwischte einen schlechten Tag, verwandelte keinen seiner fünf Dreierversuche und kam nicht über zwölf Punkte hinaus. Maximilian Kleber erzielte ebenfalls zwölf Punkte - allesamt im ersten Viertel.

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Freitag, 8. Januar 2021, 20:37

NBA-Rückkehr nach Seattle? Bürgermeisterin "sehr optimistisch"

Zitat

Die Bürgermeisterin von Seattle, Jenny Durkan, hat mit Commissioner Adam Silver über eine potenzielle Rückkehr der NBA nach Seattle gesprochen. Sie sei "sehr optimistisch", dass die ehemalige Heimat der SuperSonics in Zukunft ein Expansions-Team bekommen wird.

Silver hatte vor wenigen Wochen angemerkt, dass eine Expansion zu einem gewissen Zeitpunkt "unausweichlich" sei, wann genau dieser Zeitpunkt kommt, ließ er aber offen. Wenig später gab es offenbar ein Gespräch zwischen Silver und Durkan, in der die Bürgermeisterin von Seattle dem Wunsch der Stadt nach einem NBA-Team nochmals beteuerte.
"Es sind sehr gute Nachrichten für die Stadt Seattle, dass sie über ein Expansions-Team nachdenken", sagte Durkan gegenüber dem TV-Sender KING5. "Ich war ehrlich zu [Silver]. Er weiß, dass Seattle ganz vorne dabei sein will. Wir sind der Ort, an dem das neue Team sein sollte."
Von 1967 bis 2008 waren in Seattle die SuperSonics beheimatet, bevor die komplette Franchise nach Oklahoma City umzog und in Thunder umbenannt wurde. Die Basketball-Begeisterung in der Westküstenmetropole ließ aber seither nicht nach, Seattle wird schon seit Jahren neben unter anderem Las Vegas als potenzieller Kandidat genannt, wenn es um ein Expansion-Team geht.
Derzeit wird die Climate Pledge Arena in Seattle aufwendig renoviert, dort werden ab der Saison 2021/22 die Seattle Kraken als neuestes Expansion-Team der NHL spielen. Die alte und damals nicht den Standards entsprechende Arena war offiziell einer der Hauptgründe für den Umzug der Franchise.
Bis zu einer Erweiterung der Liga wird es allerdings wohl noch einige Jahre dauern, wie Liga-Offizielle zuletzt durchsickern ließen. Die letzte Expansion erfolgte 2004, als die damaligen Charlotte Bobcats (heute Hornets) in die Association aufgenommen wurden. ESPN spekulierte zuletzt, dass eine neue Besitzer-Gruppe bis zu 2,5 Milliarden Dollar an Expansionsgebühren für ein neues Team hinblättern müsste.

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Montag, 11. Januar 2021, 22:04

Corona-Sorgen in der NBA: Spielabsagen und Kader am Limit

Vor dem Start in die NBA-Spielzeit war die Sorge groß. Am Wochenende zeigt sich, warum: Einige Teams bekommen kaum noch die Mindestzahl von acht einsatzfähigen Basketballern zusammen. An eine Unterbrechung denkt die Liga aber nicht.

Zitat

Das Wochenende war für die NBA ein echter Corona-Stresstest. Am Samstag mussten die bislang so starken Philadelphia 76ers mit dem Minimum an Spielern gegen die Denver Nuggets um Nationalspieler Isaiah Hartenstein antreten und kassierten die dritte Niederlage der Saison. Am Sonntag folgte neben beunruhigenden Meldungen aus Dallas, wo Maxi Kleber nun wie drei Mitspieler auf der Corona-Liste steht, auch die zweite Absage der Saison: Die Partie der Boston Celtics gegen die Miami Heat fand nicht statt.
In US-Medien mehren sich (bislang anonyme) Stimmen, die ihre Sorge zum Ausdruck bringen und eine Pause der Saison thematisieren. Davon will die NBA aber nichts wissen. "Wir haben erwartet, dass es zu Verschiebungen kommen würde und haben die Saison und den Spielplan entsprechend geplant", sagte ein NBA-Sprecher nach Angaben von ESPN. Eine Pause sei nicht geplant.
Wie am 23. Dezember schon die Partie der Houston Rockets gegen die Oklahoma City Thunder konnte die Begegnung der Celtics um Nationalspieler Daniel Theis gegen die Heat nicht stattfinden, weil es weniger als die mindestens acht einsatzfähigen Spieler gab.

Miami hätte in Boston keinen einzigen Spieler einsetzen dürfen
Sah es im Laufe des Tages noch so aus, als seien die Celtics zu dünn besetzt, war am Ende die Situation beim Meisterschaftsfinalisten der vergangenen Saison entscheidend. Die Celtics setzten sieben Profis auf die Liste der Basketballer, die entweder einen positiven Coronatest bekommen haben oder als Kontaktpersonen einer infizierten Person gelten. Minus zweier verletzter Profis blieben bei ihnen genau diese acht Spieler übrig.
Die Heat aber hätten zum Spielbeginn um 19 Uhr Ortszeit überhaupt keinen Profi einsetzen dürfen. Ein unklares Testergebnis zog laut der NBA-Corona-Regeln zwangsläufig eine Kontaktverfolgung im Team nach sich, die in der Kürze der Zeit nach Informationen der US-Nachrichtenagentur AP nicht zu leisten war.
"Wir fangen an zu sehen, dass das, was in unserem Land vor sich geht, die NBA direkt betrifft, weil wir nicht mehr länger im Sicherheitsnetz einer Blase sind", sagte Denver-Nuggets-Trainer Michael Malone. Er muss wegen der Corona-Regeln seit sechs Spielen auf Michael Porter Jr. verzichten, eine Rückkehr ist noch unklar.

Im Gegensatz zum Ende der vergangenen Saison gibt es in der NBA keine abgeschottete Blase mehr. Die Teams trainieren in ihren Städten, die Spieler wohnen in ihren Häusern und Wohnungen mit ihren Familien und es gibt Auswärtsspiele, wenn auch weniger und nicht so verrückt wie zu normalen Zeiten. Das Risiko für Infektionen aber ist dennoch viel größer als im Spätsommer.
Damit einher geht neben dem Gesundheitsrisiko durch das Virus für alle Beteiligten auch ein nicht kalkulierbarer Faktor für die Trainer. Die Washington Wizards etwa erfuhren am Samstag erst kurz vor Spielbeginn, dass der zuletzt überragende Bradley Beal wegen der Gesundheits- und Sicherheitsregeln in der Corona-Krise nicht spielen darf.

Mehr als zehn Prozent der NBA-Profis bereits positiv getestet
Ohne Training ist auch die schnelle Rückkehr für die Profis eine Gefahr. "COVID hat das geschaffen, aber COVID ist nicht die Sorge", sagte 76ers-Trainer Doc Rivers. "Die Sorge sind Verletzungen."
Mit Stand 7. Januar, als die Liga zuletzt Zahlen veröffentlicht hat, haben 63 der etwa 550 Profis in der NBA inzwischen einen positiven Corona-Test gehabt. Das sind mehr als zehn Prozent aller Spieler.

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Mittwoch, 13. Januar 2021, 21:10

Fragen und Antworten zur neuen NHL-Saison

Rund drei Monate später als gewohnt beginnt die neue Saison in der NHL. Eishockey-Topstar Leon Draisaitl und ein Neuling stehen aus deutscher Sicht im Fokus. Die NHL hat ihre Regeln aufgrund der Coronavirus-Pandemie angepasst- doch es bleiben Ungewissheiten.

Zitat

Mit einem Auftritt des deutschen Eishockey-Topstars Leon Draisaitl geht in der deutschen Nacht zum Donnerstag (04.00 Uhr MEZ) die neue Saison in der NHL los.
Die Partie seiner Edmonton Oilers gegen die Vancouver Canucks ist eine von fünf Begegnungen am ersten Tag. Die stärkste Eishockey-Liga der Welt wird wegen der Corona-Pandemie mit einer reduzierten regulären Saison, neuen Divisionen und mit einer Reihe deutscher Hoffnungsträger ausgetragen. Ein Überblick.

Um was geht es für Draisaitl?
Der Kölner prägte die Vorsaison wie kein Deutscher vor ihm. Er wurde sowohl von den Fachjournalisten als auch von den NHL-Profis zum besten Spieler gewählt und war Topscorer. An seine persönlichen Erfolge will der 25-Jährige anknüpfen, vor allem aber will er mit den Edmonton Oilers erfolgreicher sein. «Ich glaube, dass man jedes Jahr die Chance hat oder es anstrebt, den Stanley Cup zu gewinnen. Wir haben dieses Jahr eine gute Chance», sagte er der dpa. Neu an seiner Seite spielt Dominik Kahun. Die Oilers sind für den Ex-Münchner das vierte Team in gut zwei Jahren.

Welche Deutschen sind noch dabei?
Allen voran will Toptalent Tim Stützle gleich in seiner ersten Saison bei den Ottawa Senators den hohen Erwartungen gerecht werden. Der Stürmer wechselte von Mannheim nach Nordamerika, nachdem er an Position drei - so früh wie einst Draisaitl - gedraftet worden war. «Er wird Leute von den Sitzen reißen, das ist nur eine Frage der Zeit. Er muss sich nur an die NHL gewöhnen, wie schnell das ist und wie schnell der Puck den Besitz wechselt», sagte Trainer DJ Smith am Dienstag. Torhüter Philipp Grubauer wird mit den Colorado Avalanche als heißer Titel-Anwärter gehandelt.
Goalie-Kollege Thomas Greiss wechselte von den New York Islanders zu den Detroit Red Wings, Stürmer Tobias Rieder ging von Calgary nach Buffalo. Tom Kühnhackl arbeitet bei den Islanders nach seiner Schulterverletzung am Comeback, verpasst aber in jedem Fall den Saisonauftakt. Nico Sturm will sich bei den Minnesota Wild etablieren, Marc Michaelis kämpft in Vancouver um einen Platz im Team und hofft auf sein NHL-Debüt gegen Draisaitl. Korbinian Holzer hat die NHL dagegen in Richtung der KHL verlassen. Top-Talent Moritz Seider ist von Detroit nach Schweden verliehen.

Wie läuft die Saison ab?
Die Hauptrunde wurde von 82 auf 56 Spiele eingedampft, die Mannschaften wurden in vier neue Divisionen eingeteilt. Die 24 amerikanischen Teams spielen in drei Divisionen, die sieben kanadischen Mannschaften bilden eine vierte. Wegen der Reisebeschränkungen spielen die Divisionen in der Hauptrunde ausschließlich untereinander. Die Mannschaften konnten sich nur in kurzen Trainingscamps auf die Saison vorbereiten, auf Vorbereitungsspiele wurde verzichtet.
«Ich glaube, dass alle ein bisschen Zeit brauchen werden, um wieder richtig in Fahrt zu kommen. Aber das ist das Spannende an der Saison: Dass man diese Zeit halt eigentlich nicht hat», sagte Draisaitl. Die reguläre Saison soll am 8. Mai enden. Auch die Playoffs beginnen dann zunächst noch mit Paarungen in den ersten beiden Runden innerhalb der Divisionen. Im Juli soll der Stanley-Cup-Sieger feststehen. Als Besonderheit sollen Ende Februar zwei Partien unter freiem Himmel am Ufer des Lake Tahoe an der Grenze von Nevada und Kalifornien steigen.

Wird wieder in einer Blase gespielt?
Nein. Anders als im vergangenen Spätsommer, als die Vorsaison in Edmonton und Toronto beendet wurde, ist jetzt jeder für sich selbst verantwortlich - und für die Gesundheit der anderen. «Teams, die gar keine oder nur wenige Covid-Fälle haben werden, können daraus einen Vorteil ziehen», sagte Draisaitl. Getestet wird täglich.

Welchen Folgen haben Corona-Fälle?
In Kanada folgen auf einen positiven Test zwingend 14 Tage Quarantäne. Spieler in den USA brauchen nach einem ersten positiven Test im Abstand von je 24 Stunden zwei negative Test-Ergebnisse. Bei einem zweiten positiven Test gilt der Spieler als bestätigt positiv und muss mindestens zehn Tage lang pausieren. In der ersten Testphase vor dem Start gab es bereits 27 positiv getestete Spieler, 17 davon aus Dallas. Die Dallas Stars können deswegen nicht planmäßig in die Saison starten, die ersten Spiele des Teams wurden verschoben. Weitere Verlegungen dürften kaum zu vermeiden sein.

Wie sieht es mit Zuschauern aus?
Es gelten die lokalen, regionalen und landesweiten Regeln sowie die Vorschriften der NHL. In der Folge können zum Start drei Mannschaften Zuschauer in die Halle lassen. Aber auch bei den Florida Panthers, den Arizona Coyotes und den Dallas Stars ist das nur mit reduzierter Kapazität erlaubt. Titelverteidiger Tampa Bay Lightning dürfte zwar Fans in der Halle haben, verzichtet aber noch auf Unterstützung von den Rängen.

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Freitag, 15. Januar 2021, 21:07

Spektakulärer Tausch in der NBA
James Harden wechselt von den Rockets zu den Nets

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Der unzufriedene James Harden wechselt in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA von den Houston Rockets zum Ligakonkurrenten Brooklyn Nets.

Harden trifft in Brooklyn auf seinen früheren Teamkollegen Kevin Durant und Star-Aufbauspieler Kyrie Irving. Gemeinsam sollen sie eine Achse bilden, die den Nets den Titelgewinn bringt - und das ließ sich die Organisation einiges kosten.
Jarrett Allen und Taurean Prince wechseln nach Cleveland, Caris LeVert und Rodions Kurucs gaben die Nets an Houston ab. LeVert wird allerdings nicht bei den Rockets bleiben, sondern sich den Pacers anschließen, die wiederum Victor Oladipo nach Houston schicken.

Kompliziertes Tauschgeschäft
Zudem überlassen die Nets den Rockets ihr Erstrunden-Wahlrecht im Draft in den Jahren 2022, 2024 und 2026. Und: Brooklyn stimmte zu, dass die Rockets ihren Platz in der Reihenfolge in den Jahren 2021, 2023, 2025 und 2027 mit anderen Teams tauschen dürfen.
Für Harden waren die Nets demnach bereit, sich über Jahre in eine schlechtere Position beim Draft zu bringen. Die Verträge mit Harden, Durant und Irving enden nach der Saison 2022/23, sie können anschließend also gehen.

"Wir sind begeistert"
Die Auswirkungen des Trades dürfte Brooklyn deutlich länger spüren. "Einen Spieler dieses Formats zu bekommen, steigert unsere Chancen, mit den Besten der Liga mitzuhalten", sagte Sean Marks, General Manager bei den Nets: "James ist einer der besten Scorer und Spielmacher in unserem Spiel. Wir sind begeistert, ihn und sein besonderes Talent in Brooklyn zu sehen."
Auf Trainer Steve Nash wartet nun die schwierige Aufgabe, aus starken Einzelkönnern eine Einheit zu formen. "Im Basketball geht es darum, als Team zu funktionieren", sagte Nash.

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Sonntag, 17. Januar 2021, 20:26

Shootingstar Stützle mit Sieg bei NHL-Debüt

Zitat

Das Eishockey-Talent Tim Stützle hat an seinem 19. Geburtstag sein erstes Spiel in der NHL mit den Ottawa Senators gewonnen. Der beste Spieler der vergangenen U20-Weltmeisterschaft spielte etwas mehr als zwölf Minuten und gab einen Schuss ab.

Der deutsche Eishockey-Shootingstar Tim Stützle ist mit einem Sieg in seine NHL-Karriere gestartet. Der ehemalige Mannheimer gewann an seinem 19. Geburtstag mit den Ottawa Senators 5:3 gegen die Toronto Maple Leafs. Stützle, der zuletzt bei der Junioren-WM zum besten Stürmer des Turniers gekürt wurde, kam dabei auf etwas mehr als zwölf Minuten Spielzeit. Er war wie einst Superstar Leon Draisaitl als Nummer drei beim Draft ausgewählt worden.
"Ich denke, er hat gut gespielt. Man kann wirklich sagen, dass er eine Bereicherung sein wird. Nicht nur für unserer Team, sondern für die gesamte Liga", sagte sein Zimmerkollege Brady Tkachuk, der ein Tor erzielte und zwei Vorlagen gab: "Ich denke, jeder sollte sich freuen, er ist ein unglaublicher Spieler."
Einen klaren Erfolg in der nordamerikanischen Profiliga gab es für Torhüter Philipp Grubauer. Mit seinem Klub Colorado Avalanche siegte er 8:0 gegen die St. Louis Blues und parierte dabei alle 21 Schüsse des Gegners. Eine Niederlage kassierte dagegen Tobias Rieder beim 1:2 mit den Buffalo Sabres gegen die Washington Capitals.

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Sonntag, 17. Januar 2021, 23:54

Harden schreibt bei spektakulärem Debüt für die Nets NBA-Geschichte

Ein knapper Sieg fürs Team, ein Triple-Double inklusive 32 Punkten für den Superstar: James Harden hat bei den Brooklyn Nets einen perfekten Einstand hingelegt. Ein Teamkollege traf sogar noch besser.

Zitat

Basketball-Superstar James Harden hat sich bei den Brooklyn Nets in der nordamerikanischen Profiliga NBA spektakulär eingeführt. Bei seinem Debüt nach dem Blockbuster-Deal gelang »The Beard« beim 122:115 gegen Orlando Magic auf Anhieb ein Triple-Double, also zweistelligen Werten in drei Kategorien.
Der 31-Jährige warf in der Nacht auf Sonntag 32 Punkte, gab 14 Assists und holte 12 Rebounds. Ein Triple-Double zum Einstand bei einem Team ist laut NBA erst sieben Spielern gelungen: Russell Westbrook, Elfrid Payton, Lewis Lloyd, John Shumate, Nate Thurmond, Oscar Robertson – und nun auch Harden. 32 Punkte wie Harden hat dabei allerdings keiner der anderen Profis geschafft.
»Das fühlte sich schon sehr gut an. Jetzt müssen wir dranbleiben«, sagte Harden, der in einem komplizierten Mega-Trade von den Houston Rockets gekommen war. Bester Werfer war allerdings sein Teamkollege Kevin Durant mit 42 Punkten.

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Freitag, 22. Januar 2021, 21:36

Weiter im Trump-Modus

Coronavirus? Geschenkt! Joe Biden ist zwar neuer Präsident der USA, der Profisport aber bleibt im Donald-Trump-Modus und erlaubt sogar Zuschauer

Zitat

Aaron Rodgers war „gerührt“, wie der Star-Quarterback der Green Bay Packers zum Besten gab. Erstmals konnte er sein Team aus der National Football-League (NFL) nämlich wieder vor Zuschauern zu einem Sieg im Play-off-Spiel führen – gut, es waren nur knapp 8000 Menschen im Stadion, aber die fühlten sich an wie „80.000“, fand Rodgers.
Auch in drei Klubs der National Hockey-League (NHL) ließen sie mit Saisonbeginn wieder Fans in die Arenen. Und die jubelten auch lautstark, wie die gut 4000 Zuschauer bei den Arizona Coyotes, dann mit zum Teil verrutschter Maske ihren Lieblingen zu.
Das lässt sich als gutes Signal interpretieren: Pünktlich mit der Vereidigung des neuen Präsidenten Joe Biden ist Corona in den USA so gut wie besiegt, der Profisport kehrt zur Normalität zurück. Aber leider ist es nicht so, im Gegenteil.
In der Basketballliga NBA sind schon 16 Spiele seit Saisonstart wegen der Pandemie abgesagt worden. In der Eishockeyliga NHL mussten die Dallas Stars mit Saisonbeginn gleich viermal passen und nun setzen die Carolina Hurricanes bis zum Wochenende erst einmal aus, beim ersten Durchzählen kamen sie auf fünf positive Coronafälle im Team.
Die Öffnung für die Fans in einigen Arenen will so gar nicht mit der Entwicklung des Virus zusammenpassen, vielmehr zeigt der US-Sport wieder einmal seine coole Fratze. Message: Geld ist wichtiger als Gesundheit, die Trumpisierung ist nach wie vor kein Auslaufmodell. Es muss weitergehen.
Sicherlich sind die US-Profiligen professioneller aufgestellt als etwa die Veranstalter bei der aktuellen Handball-WM, bei der dem wütenden Virus nur Hilflosigkeit entgegengesetzt wird. Und sicher ist es trotz allem in Ordnung, dass sie weiterspielen in Nordamerika, doch bitte mit mehr Vorsicht.
Zuschauer müssen nicht sein in der aktuellen Situation. Weder draußen noch in der Halle. Emotionen sind nicht wichtiger als Vorsicht.

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