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Otto

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Mittwoch, 28. März 2018, 19:34

MLB

Yankees gehen als Topfavorit in die neue Saison
Baseball - ein Japaner elektrisiert die MLB

In Nordamerika beginnt die Baseball-Saison - mit einem 23-jährigen Wunderknaben aus Japan und einer respekteinflößenden Mannschaft aus New York.

Zitat

Alle 30 Klubs der Major League Baseball (MLB) wollten Shohei Ohtani haben. Er kommt aus Japan, ist 23 Jahre alt, und wird von vielen als Nachfolger des legendären George Herman "Babe" Ruth bezeichnet.

Günstiges Talent mit vielen Fähigkeiten
Ohtani kann als Werfer (Pitcher) und Schlagmann eingesetzt werden - er ist also quasi zwei Spieler in einem. Beides hat er bei den Hokkaido Nippon-Ham Fighters aus Sapporo so gut gespielt, dass sie ihn "Japan's Babe Ruth" getauft haben. Nun spielt er für die Los Angeles Angels. Am Sonntag (01.04.2018) gibt er bei den Oakland A's sein Debüt als Pitcher, voraussichtlich zuvor schon als Schlagmann.
Und das Beste: So teuer war Ohtani gar nicht. An die Nippon-Ham Fighters mussten aufgrund der internationalen Regeln für Transfers 20 Millionen Dollar Ablöse bezahlt werden - Ohtani selbst wird bei den eher mittelmäßigen Angels gemäß der Abmachungen "nur" knapp 2,4 Millionen Dollar pro Jahr verdienen.

Spieler müssen Abstriche machen
Ansonsten war der Transfermarkt eher ruhig. Es gab kaum spektakuläre Wechsel - vor allem "free agents", die frei von den Regeln des Tarifvertrags verhandeln konnten, hatten eine harte Zeit.
Für den Pitcher Jake Arrieta (32) etwa verlangte dessen Agent einen Vertrag mit einem Volumen von deutlich mehr als 200 Millionen Dollar für sechs bis sieben Jahre. Schließlich ging er zu den Philadelphia Phillies - 75 Millionen für drei Jahre.

Andere Spieler schlossen kurzfristige, weniger ertragreiche Ein- oder Zweijahresverträge ab. Ein Grund für die Zurückhaltung der Klubs ist die "Luxussteuer". Wer die von der MLB vorgegebene Gehaltsobergrenze eines Jahres (197 Millionen Dollar im Jahr 2018) überschreitet, muss Strafen zahlen - bis zu 50 Prozent der Zusatzausgaben.

New York mit "Murderers Row 2.0"
Die New York Yankees, Rekordmeister und Krösus, zahlten für die Jahre 2003 bis 2017 319 Millionen Dollar Strafe, die Los Angeles Dodgers von 2013 bis 2017 149 Millionen. Wer ein Jahr "sauber" bleibt, wird im Strafmaß zurückgestuft.

Den dicksten Vertrag hat derzeit Giancarlo Stanton, MVP der vergangenen Saison. Bis 2028 stehen ihm jährlich im Schnitt noch 25 Millionen Dollar zu. Weshalb ihn die Miami Marlins loswerden wollten. Er ging zu den New York Yankees, die den 28. Titel wollen. Und die Chancen stehen nicht schlecht. Stanton spielt schließlich zusammen mit Aaron Judge und Gary Sanchez. Die drei werden die "Murderers' Row 2.0" genannt in Anlehnung an jene Yankees, die im Jahr 1927 alles gewannen. Ein Mitglied dieser "Murderers' Row": Babe Ruth.

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Sonntag, 1. April 2018, 15:21

NBA

James knackt Jordan-Rekord - Saison-Aus für Schröder

Zitat

Basketball-Superstar LeBron James hat in der nordamerikanischen Profiliga einen weiteren Rekord der NBA-Ikone Michael Jordan geknackt. Im Schatten des James-Rekordes hatten die deutschen NBA-Profis kaum Grund zur Freude.

Lebron James kam durch seine 27 Zähler beim 107:102 der Cleveland Cavaliers gegen die New Orleans Pelicans im 867. Spiel seit Januar 2007 nacheinander auf eine zweistellige Punktausbeute und zog damit an "Air" Jordan vorbei.
LeBron James schreibt NBA-Geschichte
"Rekorde sind da, um gebrochen zu werden", erklärte der Superstar der Cavaliers. "Es ist zwar nicht so, dass ich unbedingt die Nummer eins in aufeinanderfolgenden Spielen mit mehr als zehn Punkten sein wollte. Aber es ist dennoch unglaublich", sagte der 33-Jährige bei seiner Auszeichnung während einer Spielpause unter den Ovationen der 20.500 Zuschauer.

n seiner langen Karriere hatte James zuletzt vor über elf Jahren in einem Spiel keine zweistellige Punktzahl erreicht. Am 5. Januar 2007 war James gegen die Milwaukee Bucks lediglich auf acht Zähler gekommen.
Für seinen Rekord benötigte James zudem deutlich weniger Zeit als Jordan. Die vorherige Bestmarke hatte Jordan bei den Chicago Bulls in mehr als 15 Jahren von März 1986 bis Dezember 2001 aufgestellt.


Nowitzki und Kleber verlieren knapp
Für die deutschen NBA-Profis läuft es dagegen überhaupt nicht rund. Ex-Meister Dallas Mavericks musste mit Superstar Dirk Nowitzki und Nationalspieler Maximilian Kleber beim 92:93 gegen die Minnesota Timberwolves die zweite Niederlage nacheinander quittieren. Nowitzki blieb dabei mit sieben Punkten noch hinter Klebers Ausbeute von zehn Zählern zurück.
Dennis Schröder fällt wegen einer Verletzung für den Rest der Saison in der nordamerikanischen Profiliga NBA aus. Wie die Atlanta Hawks mitteilten, zog sich der 24-Jährige eine Sprunggelenksverletzung mit einem Knochenmarködem zu und muss mindestens zwei bis vier Wochen pausieren.
Für die am 14. April beginnenden Play-offs hatten sich die Hawks nicht qualifiziert. Mit nur 21 Siegen aus 76 Spielen ist Atlanta das schlechteste Team der Eastern Conference.
Ohne Schröder verlor Atlanta 91:101 gegen die Philadelphia 76ers. Mit nur 21 Siegen aus 76 Spielen ist Atlanta das schlechteste Team der Eastern Conference. Hingegen feierten die Chicago Bulls im zweiten Spiel binnen 24 Stunden ohne Nationalspieler Paul Zipser durch ein 90:82 bei Orlando Magic ihren ersten Sieg nach zuvor sieben Niederlagen in Folge.

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Sonntag, 1. April 2018, 17:24

MLS

Ibrahimovic nach Traumdebüt: "Ich bin noch immer hungrig"

Zitat

Selbst Hollywood hätte das Debüt von Zlatan Ibrahimovic nicht besser inszenieren können. Der schwedische Superstar führte Los Angeles Galaxy mit zwei Treffern innerhalb der letzten 20 Minuten zum Comeback-Sieg gegen den Lokalrivalen Los Angeles FC.
Nicht ganz so erfolgreich, aber immerhin mit dem ersten Punkt, endete der MLS-Spieltag für Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger. Im Fokus der Major League Soccer stand am Wochenende jedoch Ibrahimovic. "Die Fans verlangten etwas, und ich gab ihnen Zlatan", sagte der 36-Jährige nach dem 4:3 (0:2)-Derbysieg mit Galaxy am Samstag (Ortszeit). Die mehr als 27 000 Zuschauer im ausverkauften StubHub Center mussten sich jedoch 71 Minuten lang gedulden, bevor der LA-Neuzugang beim Spielstand von 1:3 den Rasen betrat.
Nur sechs Minuten später zeigte der ehemalige Spieler von Manchester United sein Können. Mit einem fulminanten Schuss aus gut 35 Metern sorgte er für den 3:3-Ausgleich. Damit jedoch nicht genug: In der Nachspielzeit vollendete er die filmreife Aufholjagd seines Teams und erzielte per Kopf den Siegtreffer zum 4:3-Endstand. Die Bilanz des Stürmers bei seinem ersten Auftritt in der nordamerikanischen Profi-Liga: zwei Schüsse, zwei Tore.

"Ich bin noch immer hungrig", sagte der Stürmer nach seinem Traumstart in den USA. "Ich mache einfach weiter." Ibrahimovic hielt dank seiner Tore auch die unglaubliche Serie, für jeden neuen Verein im ersten Spiel getroffen zu haben. "Das ist Weltklasse. Das kannst du nicht trainieren", beschrieb Galaxy-Trainer Sigi Schmid Ibrahimovics Leistung. "Das gibt Selbstvertrauen", sagte Ibrahimovic. "Ich bin einfach froh. Wir helfen einander und ich hoffe, wir können so weiter machen."
Die weiteren Torschützen bei den Gastgebern hießen Sebastian Lletget (61.) und Chris Pontius (73.). Fans und Mitspieler feierten den gelungenen Ibrahimovic-Einstand ausgiebig in der Nachmittagssonne Kaliforniens. Mit sieben Zählern aus vier Spielen liegt Galaxy aktuell auf dem dritten Platz in der Western Conference.
Schweinsteiger holte derweil mit Chicago Fire den ersten Punkt der Saison. Das Spiel gegen die Portland Timbers endete 2:2 (0:1)-Unentschieden. Der 33-jährige Mittelfeldakteur war an beiden Treffern seines Teams beteiligt.
"Wenn du zweimal einen Rückstand aufholen musst, dann geht ein Unentschieden in Ordnung, aber ich bin kein Freund von Unentschieden. Ich will gewinnen", sagte Schweinsteiger, der wegen der Geburt seines Sohnes das vorherige Spiel der Fire verpasst hatte. Mit einem Punkt aus drei Partien bleibt Chicago weiter auf dem letzten Platz im Osten

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Montag, 2. April 2018, 10:55

Ibra ist einfach der Knüller. Menschlich sicher mal ab und an drüber, aber als Fußballer nach Messi und Ronald genial :D

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Mittwoch, 4. April 2018, 18:15

Basketball - College

Wagner verpasst College-Titel mit Michigan Wolverines

Basketball-Talent Moritz Wagner hat den Meister-Titel in der amerikanischen College-Liga NCAA verpasst.

Zitat

Basketball-Talent Moritz Wagner hat den Meister-Titel in der amerikanischen College-Liga NCAA verpasst. Im Finale der „March Madness“ unterlag der 20 Jahre alte Berliner mit den Michigan Wolverines dem Titelfavoriten Villanova Wildcats mit 62:79. Wagner erzielte im vermeintlich letzten Spiel seiner College-Karriere 16 Punkte.
„Die Wildcats sind nicht umsonst das beste College-Team des Landes. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren“, sagte Wagner bei ESPN: „Sie sind nicht leicht zu verteidigen, wenn sie ihre Würfe solide aus jeder Lage treffen.“
Neun der ersten elf Wolverines-Zähler gingen auf das Konto von Wagner, der seiner Mannschaft damit zum besseren Start verhalf. Die Wildcats bewiesen allerdings ihre Stärke jenseits der Drei-Punkte-Linie und führten zur Pause mit 37:28. Angeführt vom überragenden Donte DiVincenzo baute Villanova den Vorsprung im Alamodome in San Antonio weiter aus und feierte am Ende den zweiten Titel innerhalb der letzten drei Jahre.
Mit 31 Punkten erreichte Villanova-Guard DiVincenzo den besten Wert in einem NCAA-Finale seit John Morton 1989, der nach Verlängerung 35 Punkte für Seton Hall erzielt hatte. Wagner, der auch auf sieben Rebounds kam, wurde 70 Sekunden vor Spielende unter dem Beifall der 67.831 Zuschauer vom Feld genommen. Für Villanova ist es der dritte NCAA-Titelgewinn (1985, 2016, 2018) der Geschichte.

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Donnerstag, 5. April 2018, 17:31

NBA - kurz vor den Play Offs

Die Liga ist in Sorge
Warum NBA-Teams absichtlich schlecht spielen

Zitat

In der NBA herrscht ein groteskes Schneckenrennen um die letzten Plätze. So viele schlechte Teams gab es noch nie. Aufgrund des Verdachts, Klubs könnten nicht alles für den Sieg geben, ist die Liga alarmiert. Dirk Nowitzki findet deutliche Worte.

Mit den NBA-Playoffs hat ein deutsches Quartett um Superstar Dirk Nowitzki und Dennis Schröder schon lange nichts mehr zu tun. Doch auch für die abgeschlagenen Teams gibt es im Saison-Schlussspurt noch etwas zu gewinnen: Die Mannschaften mit der schlechtesten Bilanz der Basketball-Profiliga dürfen die begehrtesten Top-Talente verpflichten. In dem System, das eigentlich für Chancengleichheit sorgen soll, ist diese Saison allerdings ein groteskes Schneckenrennen ausgebrochen. Die Liga ist aufgrund des Verdachts absichtlicher Niederlagen alarmiert, es gibt empfindliche Geldstrafen und schon bald eine Regeländerung.

Nowitzki und seine Dallas Mavericks sind diese Saison so schlecht wie noch nie in der Ära des Würzburgers. Mit deutlichen Worten wendet sich der 39-Jährige jedoch gegen den Eindruck, sein Team gebe nicht alles für den Sieg. "Wir wollen hier keine Kultur, die daraus besteht, aufzugeben und nicht hart zu spielen. Das setzt den falschen Ton für die Zukunft", betonte der Teamkollege von Maximilian Kleber. Nowitzki sagte im Fachmagazin "Five": "Du riskierst viele Sachen, wenn du nicht alles gibst und es ist auch ein bisschen peinlich für die Organisation, wenn da fünf Leute nur so halbherzig rumrennen."

Am Mittwoch (Ortszeit) erweckten aber auch die Mavericks einen Tanking-Verdacht. Dirk Nowitzli fehlte bei der 100:105-Niederlage bei den Orlando Magic angeblich verletzt. Bei der Frage nach der Verletzung des Superstars druckste sein Trainer Rick Carlisle nur herum. "Er ist offensichtlich nicht dabei", sagte der Coach der Dallas Mavericks vor dem unrühmlichen 100:105 bei Orlando Magic wenig erhellend. Und fügte dann weitere nebulöse Worte an: "Es wird weitere Informationen geben." Mehr dürfe er aber nicht sagen.

Dass der Power Forward nun zu diesem späten Zeitpunkt der Saison eine Verletzungspause einlegt, verleitet etliche Experten in den USA zu einer alternativen Erklärung: Dallas schone seinen Routinier, weil die Franchise in den verbleibenden Partien ohnehin nicht mehr gewinnen will. Gegen Orlando fehlte gleich die komplette nominelle Starting Five.

Ein Drittel der Teams unter 35 Prozent
Kurz vor Ende der Hauptrunde liegt fast ein Drittel der NBA-Teams bei einer Siegquote von unter 35 Prozent, erstmals in der Liga-Geschichte könnten damit in einer kompletten Saison neun Teams weniger als 29 Siege holen. Die Phoenix Suns verloren diese Spielzeit bereits 15-mal nacheinander, die Memphis Grizzlies beendeten ihre Niederlagenserie erst nach 19 Partien. Auch die Atlanta Hawks um den verletzten Dennis Schröder sind fernab der Playoffs.

m Turbo-Kapitalismus des US-Sports sorgt seit jeher ein geradezu sozialistisch anmutendes Konzept dafür, dass schlechtes Abschneiden auch noch belohnt wird. Die Mannschaft mit den wenigsten Siegen erhält die höchste prozentuale Chance, den ersten Spieler bei der kommenden Draft unter Vertrag zu nehmen.
Mavs-Besitzer Mark Cuban berichtete deshalb, dass er seinen Spielern gesagt habe, dass "verlieren unsere beste Option ist. (NBA-Commissioner) Adam (Silver) würde hassen, dass zu hören, aber wir wollen, dass die Spieler das verstehen." Aufgrund dieses Kommentars wurde Cuban im Februar zu einer Geldbuße von 600 000 US-Dollar (rund 487 000 Euro) verdonnert.

Silver verschickt Memo
Anschließend sah sich NBA-Boss Silver genötigt, ein Memo an alle Teams zu verschicken, dass die Strategie des so genannten Tankings "keinen Platz in unserem Spiel hat. (...) Wir müssen alles in unserer Macht stehende tun, um die tatsächliche und empfundene Integrität des Spiels zu schützen." Zudem warnte die Liga bereits die Chicago Bulls von Nationalspieler Paul Zipser, doch bitte das bestmögliche Team aufs Parkett zu schicken und nicht gesunde Veteranen zu schonen.
Um den Anreiz des Verlierens zu mindern, hat die Liga beschlossen, ab kommender Saison die prozentuale Chance für das schlechteste Team auf den besten Nachwuchsstar deutlich zu senken. "Mal schauen, ob das was bringt", sagte Nowitzki. "Ich hoffe es."
Doch ob das Tanking damit endgültig verbannt wird, bezweifeln auch Experten. Die Philadelphia 76ers hatten diese Strategie zuletzt zur Kunstform erhoben: Über vier Jahre lang war das Team abgrundtief schlecht, gewann 2015/16 nur zehn von 82 Spielen. Dabei sammelten die 76ers jedoch jede Menge junger Top-Talente über die Draft - und liegen diese Saison nun unter den besten vier Mannschaften in der Eastern Conference.

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Montag, 9. April 2018, 17:44

2018 NHL Playoffs Schedule: Predators, Lightning Look to Capitalize on Strong Regular Seasons

Zitat

The NHL playoffs are finally here and the schedule is set.
The chase for the Stanley Cup will commence on Wednesday, April 11 with three series openers. The Pittsburgh Penguins, champions of the past two seasons, host state rivals Philadelphia Flyers and the Vegas Golden Knights play their first playoff game in franchise history.
Thursday, April 12 will see the remaining five series begin, with the Lightning and Predators hoping to live up to their lofty expectations as favorites.


Eastern Conference

Tampa Bay Lightning (A1) vs. New Jersey Devils (WC2)
Boston Bruins (A2) vs. Toronto Maple Leafs (A3)
Washington Capitals (M1) vs. Columbus Blue Jackets (WC1)
Pittsburgh Penguins (M2) vs. Philadelphia Flyers (M3)



Western Conference

Nashville Predators (C1) vs. Colorado Avalanche (WC2)
Winnipeg Jets (C2) vs. Minnesota Wild (C3)
Vegas Golden Knights (P1) vs. Los Angeles Kings (WC1)
Anaheim Ducks (P2) vs. San Jose Sharks (P3)

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Dienstag, 10. April 2018, 15:14

Battle of PA! Let's Go Pens!! #westsidebestside :thumbsup:
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Mittwoch, 11. April 2018, 17:05

Oldie-Rookie
NBA-Märchen: 32-Jähriger bekommt Vertrag für zwei Spiele und feiert Traumdebüt

Es ist die rührendste Geschichte der NBA-Saison: Nach elf Jahren als "Nachwuchsspieler" durfte Andre Ingram zum ersten Mal für die Profis der Los Angeles Lakers ran – und wurde nicht nur zum Matchwinner, sondern über Nacht zur Inspiration für Millionen.

Zitat

Im Staples Center zu Los Angeles wurde schon häufiger Sportgeschichte geschrieben. Aber eine Story wie jene aus der vergangenen Dienstagnacht hat die Heimspielstätte der Los Angeles Lakers auch noch nicht erlebt: Debütant Andre Ingram erlebte ein echtes Basketball-Märchen und brachte seine Mitspieler am Spielfeldrand förmlich zum Ausflippen vor Freude, die Fans feierten ihn frenetisch.
Trotz der 99:105-Niederlage der Lakers gegen die Houston Rockets war Ingram der große Gewinner des Abends. Denn das vorletzte Spiel der laufenden Saison war Ingrams Debüt bei den Profis. Der 32-Jährige hatte vor dem Match völlig überraschend einen Vertrag für zwei Spiele beim 16-maligen NBA-Champion erhalten – nach insgesamt elf Jahren in der D-League, einer Nachwuchsliga, in der die Talente der NBA-Teams Spielpraxis sammeln können.

NBA: Oldie-Rookie Andre Ingram und sein Traum
Der Oldie-Rookie legte bei seinem ersten Einsatz in der besten Basketball-Liga der Welt los wie die Feuerwehr, erzielte elf Punkte in den ersten sechs Minuten. Am Ende kam er auf 19 Punkte in 29 Minuten, vier Dreipunktwürfe und drei Steals inklusive.

Dabei war dieser Traum von der großen NBA-Karriere, realistisch betrachtet, längst ausgeträumt: Das ewige Talent war seit 2012 im Nachwuchsteam der Lakers aktiv, spielte zwischendurch gar in Australien bei den Perth Wildcats. Umso rührender die Reaktionen aus der ganzen Liga zum Traumdebüt des Spätstarters: In den sozialen Medien wird Ingram von den Stars als Inspiration gefeiert. Er sei ein Beispiel für die Kraft der Beharrlichkeit, schreibt zum Beispiel Chris Paul von den Rockets. Jeremy Lin von den Brooklyn Nets zeigt sich ebenfalls bei Twitter von der Ingram-Story begeistert: "Jeder, der seine Basketballträume verfolgt, kann das zu schätzen wissen ... zu gut.".

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Freitag, 13. April 2018, 17:12

Irre Statistiken zum Saisonabschluss
Overtime-Thriller: Wolves beenden 13-jährige Durststrecke!

Alle Entscheidungen sind gefallen: Die Minnesota Timberwolves sind der letzte Play-off-Teilnehmer der NBA und beenden die 13-jährige Durststrecke. Jetzt steht auch fest, wer ab Samstag auf wen trifft.

Zitat

Der letzte Abend der Regular Season hatte es nochmal so richtig in sich: In Philadelphia etwa avancierte Sixers-Rookie Markelle Fultz zum jüngsten Spieler aller Zeiten, der ein Triple Double aufs Parkett brachte (13 Punkte/10 Rebounds/10 Assists). Gegen Milwaukee gelang dem 19-jährigen Guard dieses Kunststück beim 16. Sieg der 76ers in Serie in 25 Minuten Spielzeit.
In Cleveland stand LeBron James bei der Abschlusspleite gegen New York (98:110) zum ersten Mal in seiner langen Karriere in jedem einzelnen Saisonspiel auf dem Parkett - und das mit 33 Jahren!
In Sacramento wurde es völlig skurril: Die Houston Rockets schlossen ihre fantastische Regular Season mit einer wahnsinnigen Statistik ab. Trotz des 83:96 bei den Kings haben die Texaner in dieser Spielzeit mehr Dreier (3.437) als Zweier (3.418) erzielt - das hat es noch nie gegeben.
Und in Minneapolis stand der große Showdown um das letzte zu vergebene Play-off-Ticket auf dem Programm: Die Denver Nuggets (9.) waren bei den Minnesota Timberwolves (8.) zu Gast und die Rechnung ziemlich simpel: Wer gewinnt, ist weiter.
Und es wurde der erwartete Nervenkrimi, es ging sogar in die Overtime. Dort behielten die Hausherren beim 112:106 den kühleren Kopf und haben sich somit zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder für die Play-offs qualifiziert. Dort könnte es jetzt jedoch schwieriger kaum sein, denn die Houston Rockets warten.

Link



Die Begegnungen der Conference Viertelfinale - Best of 7:

Toronto Raptors - Washington Wizards
Boston Celtics - Milwaukee Bucks
Philadelphia 76ers - Miami Heat
Cleveland Cavaliers - Indiana Pacers
Houston Rockets - Minnesota Timberwolves
Golden State Warriors - San Antonio Spurs
Portland Trail Blazers - New Orleans Pelicans
Oklahoma City Thunder - Utah Jazz
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Freitag, 27. April 2018, 18:22

NHL - Playoffs Conference
Ergebnisse Viertelfinale


Eastern Conference

Tampa Bay Lightning (A1) vs. New Jersey Devils (WC2) 4:1
Boston Bruins (A2) vs. Toronto Maple Leafs (A3) 4:3
Washington Capitals (M1) vs. Columbus Blue Jackets (WC1) 4:2
Pittsburgh Penguins (M2) vs. Philadelphia Flyers (M3) 4:2



Western Conference

Nashville Predators (C1) vs. Colorado Avalanche (WC2) 4:2
Winnipeg Jets (C2) vs. Minnesota Wild (C3) 4:1
Vegas Golden Knights (P1) vs. Los Angeles Kings (WC1) 4:0
Anaheim Ducks (P2) vs. San Jose Sharks (P3) 0:4

Link




Die Paarungen des Conference Halbfinale - Best of 7:

Vegas Golden Knights - San Jose Sharks
Nashville Predators - Winnipeg Jets
Washington Capitals - Pittsburgh Penguins
Tampa Bay Lightning - Boston Bruins
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Samstag, 28. April 2018, 12:49

LET'S GO PENS!!!!!!!!!! :thumbup: Das erste Spiel ist nach 2:0 Rückstand schonmal mit 2:3 in der Tasche. :thumbsup:
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Dienstag, 1. Mai 2018, 16:37

NBA

Ergebnisse der Conference Viertelfinale

Toronto Raptors - Washington Wizards 4:2
Boston Celtics - Milwaukee Bucks 4:3
Philadelphia 76ers - Miami Heat 4:1
Cleveland Cavaliers - Indiana Paceres 4:3
Houston Rockets - Minnesota Timberwolves 4:1
Golden State Warriors - San Antonio Spurs 4:1
Portland Trail Blazers - New Orleans Pelicans 0:4
Oklahoma City Thunder - Utah Jazz 2:4



Die Paarungen der Conference Halbfinale - Best of 7
(die ersten Spiele wurden schon ausgetragen)

Golden State Warriors - New Orleans Pelicans 1:0
Houston Rockets - Utah Jazz 1:0
Boston Celtics - Philadelphia 76ers 1:0
Toronto Raptors - Cleveland Cavaliers
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Mittwoch, 23. Mai 2018, 19:45

In der NBA sind die Conference Finals 2018 im Gange und diese sind sehr ausgeglichen:

Houston Rockets - Golden State Warriors 2:2
Boston Celtics - Cleveland Cavaliers 2:2
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Donnerstag, 24. Mai 2018, 18:30

NHL

Um den Stanley Cup 2018 spielen die Washington Capitals, die sich gegen Tampa Bay Lightning mit 4:3 durch gesetzt haben.
Gegner sind sensationell die Vegas Golden Knights. Die neu formierte Mannschaft gewann gegen die Winnipeg Jets 4:1.
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Dienstag, 29. Mai 2018, 18:57

NBA

Das Finale 2018 in der NBA lautet wie im letzten Jahr:

Golden State Warriors - Cleveland Cavaliers

Beide Vereine konnten sich letztendlich 4:3 gegen ihre Konkurrenten durch setzen.
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Freitag, 8. Juni 2018, 15:57

NHL-Finale
Washington Capitals holen erstmals den Stanley Cup

Die Washington Capitals haben in der 44-jährigen Geschichte der NHL erstmals den Stanley Cup gewonnen. Zum ersten Mal geht die höchste Auszeichnung im Klub-Eishockey an einen deutschen Torhüter.

Zitat

Mit einem Jubelschrei nahm zunächst Alex Owetschkin den Stanley Cup entgegen. "Yes, Baby! Wir haben es endlich geschafft", rief der Eishockey-Superstar der Washington Capitals nach dem ersten Titelgewinn im 44. NHL-Jahr.

4:1 in der "best-of-seven"-Serie
Dann stemmte auch Torhüter Philipp Grubauer nach dem spektakulären 4:3-Erfolg am Donnerstag (07.06.2018/Ortszeit) bei den Vegas Golden Knights die knapp 90 Zentimeter große Trophäe in die Luft.

"Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht und den man schon als kleines Kind hat", sagte Grubauer. Mit 4:1 entschieden die Capitals die "best-of-seven"-Serie für sich und beendeten damit auch die märchenhafte, aber ungekrönte Premieren-Saison der Golden Knights.
Der Rosenheimer Goalie ist der vierte deutsche NHL-Profi, der den Stanley Cup gewinnen konnte. Dazu hielt er als erster deutscher Torhüter den begehrtesten Pokal im Eishockey in den Händen. Damit gewann im dritten Jahr in Serie ein deutscher Spieler die Trophäe. Tom Kühnhackl hatte in den vergangenen beiden Jahren mit den Pittsburgh Penguins den Cup geholt.

Vierter deutscher Stanley-Cup-Sieger
Grubauer kam in den Stanley-Cup-Finals nicht zum Einsatz, sein Name wird trotzdem auf den Cup eingraviert. Auch Uwe Krupp (mit Colorado) und Dennis Seidenberg (mit Boston) stehen auf dem 15,5 Kilogramm schweren Silberpokal. Zwar drückte der Rosenheimer in den Play-offs zumeist die Ersatzbank und kam an Stargoalie Braden Holtby nicht vorbei, dennoch hatte er einen wichtigen Anteil am ersten Cupsieg der Caps seit deren Gründung im Jahr 1974. Grubauer zeigte vor allem gegen Ende der Hauptrunde herausragende Leistungen, als sein Konkurrent Holtby schwächelte und zwischenzeitlich den Nummer-Eins-Posten an den Deutschen abgeben musste. Nachdem Washington jedoch die ersten beiden Play-off-Spiele mit Grubauer im Tor verloren hatte, eroberte sich Holtby seinen Platz zurück.

Held des Abends in der US-Glücksspielmetropole war zweifellos der Russe Owetschkin. In seinem 13. NHL-Jahr hat er endlich den langersehnten Stanley-Cup-Titel gewonnen. In den letzten Sekunden des Spiels sprang der Capitals-Kapitän wie ein kleines Kind umher, umarmte jeden Team-Kollegen. "Keiner hat es so verdient wie er", schwärmte Mitspieler Jay Beagle. "Er hat den Unterschied gemacht." Der dreimalige Weltmeister erzielte in den Playoffs dieser Saison insgesamt 15 Tore und kam auf zwölf Assists. "Er ist der Anführer. Die Mannschaft folgt ihm", sagte Torhüter Braden Holtby.

Nicht ohne Grund wurde der 32-Jährige mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet, als bester Spieler der diesjährigen Play-offs. Auch beim entscheidenen 4:3 traf Owetschkin zum zwischenzeitlichen 2:1 (31. Minute). "Wir haben so hart gearbeitet. Wir haben alles dafür getan. Heute wurden wir belohnt", sagte er. Devante Smith-Pelly (50.) und der Däne Lars Eller (53.) sorgten mit ihren Toren im Schlussdrittel für die Entscheidung und für Jubelszenen in Washington. Mehrere zehntausend Eishockey-Fans feierten ihre Capitals, die in den kommenden Tagen auf der Siegesparade den Stanley Cup präsentieren werden.
Traurig schlichen dagegen die Golden Knights vom Eis. Das Expansion-Team aus der Wüste Nevadas hat zwar eine sensationelle Debüt-Saison gespielt, doch den Titel ausgerechnet auf heimischem Eis holte der Gegner. "Ihr wart der beste Neuling der NHL-Geschichte", versuchte NHL-Commissioner Gary Bettman bei der Siegerehrung die Mannschaft aus Las Vegas zu trösten.

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Sonntag, 10. Juni 2018, 17:02

NBA: Golden State Warriors verteidigen Meisterschaft

Zum dritten Mal in vier Jahren sind die Golden State Warriors NBA-Meister geworden. Das Team um Kevin Durant und Stephen Curry ließ den Cleveland Cavaliers keine Chance.

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Die Golden State Warriors haben erneut den Titel in der nordamerikanischen Basketballliga NBA geholt. Mit einem 108:85 (61:52) im vierten Finalspiel bei den Cleveland Cavaliers gewann das Team um die gefeierten Spieler Stephen Curry und Kevin Durant die Best-of-Seven-Serie mit 4:0.
Für die Golden State Warriors ist es die dritte Meisterschaft in den vergangenen vier Jahren. In diesen Jahren spielte das Team immer gegen die Cleveland Cavaliers, die nur 2016 triumphieren konnten.
Wie schon 2017 wurde Durant als wertvollster Spieler (Most Valuable Player) der Finalserie ausgezeichnet. Er war für 43 Punkte im dritten Spiel verantwortlich. In der vierten Finalrunde war Curry der beste Schütze mit 37 Punkten. "Ich bin stolz darauf, ein Teil dieses Teams zu sein", sagte Curry nach dem Sieg.
Die Golden State Warriors dominieren die NBA derzeit. Ein Ende ist nicht in Sicht: Wichtige Spieler wie Durant, Curry oder Draymond Green stehen weiterhin unter Vertrag. Durant bestätigte, in Kürze einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Die Spieler seien unglaublich talentiert, sagte Trainer Steve Kerr. "Sie kämpfen und laufen füreinander. Der dritte Titel ist das Resultat davon."
Als bester Spieler der Cleveland Cavaliers gilt LeBron James. Dieser sagte nach der Finalserie allerdings, die vergangenen drei Spiele mit einer gebrochenen Hand gespielt zu haben. Die Verletzung hatte er sich nach der unglücklichen Niederlage im ersten Finalspiel in Oakland zugezogen, als er aus Frust gegen eine Tafel geschlagen hatte. Dennoch kam er im Schnitt auf 34 Punkte pro Spiel in der Serie. Sein Trainer Tyronn Lue sagte, er habe eine der besten Play-off-Serien aller Zeiten gespielt. "Ich hoffe, dass er bleibt." Noch ist unklar, ob James ein weiteres Jahr für Cleveland spielen wird.

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Dienstag, 12. Juni 2018, 14:15

NHL-Finale
Washington Capitals holen erstmals den Stanley Cup

Die Washington Capitals haben in der 44-jährigen Geschichte der NHL erstmals den Stanley Cup gewonnen. Zum ersten Mal geht die höchste Auszeichnung im Klub-Eishockey an einen deutschen Torhüter.

Zitat

Mit einem Jubelschrei nahm zunächst Alex Owetschkin den Stanley Cup entgegen. "Yes, Baby! Wir haben es endlich geschafft", rief der Eishockey-Superstar der Washington Capitals nach dem ersten Titelgewinn im 44. NHL-Jahr.

4:1 in der "best-of-seven"-Serie
Dann stemmte auch Torhüter Philipp Grubauer nach dem spektakulären 4:3-Erfolg am Donnerstag (07.06.2018/Ortszeit) bei den Vegas Golden Knights die knapp 90 Zentimeter große Trophäe in die Luft.

"Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht und den man schon als kleines Kind hat", sagte Grubauer. Mit 4:1 entschieden die Capitals die "best-of-seven"-Serie für sich und beendeten damit auch die märchenhafte, aber ungekrönte Premieren-Saison der Golden Knights.
Der Rosenheimer Goalie ist der vierte deutsche NHL-Profi, der den Stanley Cup gewinnen konnte. Dazu hielt er als erster deutscher Torhüter den begehrtesten Pokal im Eishockey in den Händen. Damit gewann im dritten Jahr in Serie ein deutscher Spieler die Trophäe. Tom Kühnhackl hatte in den vergangenen beiden Jahren mit den Pittsburgh Penguins den Cup geholt.

Vierter deutscher Stanley-Cup-Sieger
Grubauer kam in den Stanley-Cup-Finals nicht zum Einsatz, sein Name wird trotzdem auf den Cup eingraviert. Auch Uwe Krupp (mit Colorado) und Dennis Seidenberg (mit Boston) stehen auf dem 15,5 Kilogramm schweren Silberpokal. Zwar drückte der Rosenheimer in den Play-offs zumeist die Ersatzbank und kam an Stargoalie Braden Holtby nicht vorbei, dennoch hatte er einen wichtigen Anteil am ersten Cupsieg der Caps seit deren Gründung im Jahr 1974. Grubauer zeigte vor allem gegen Ende der Hauptrunde herausragende Leistungen, als sein Konkurrent Holtby schwächelte und zwischenzeitlich den Nummer-Eins-Posten an den Deutschen abgeben musste. Nachdem Washington jedoch die ersten beiden Play-off-Spiele mit Grubauer im Tor verloren hatte, eroberte sich Holtby seinen Platz zurück.

Held des Abends in der US-Glücksspielmetropole war zweifellos der Russe Owetschkin. In seinem 13. NHL-Jahr hat er endlich den langersehnten Stanley-Cup-Titel gewonnen. In den letzten Sekunden des Spiels sprang der Capitals-Kapitän wie ein kleines Kind umher, umarmte jeden Team-Kollegen. "Keiner hat es so verdient wie er", schwärmte Mitspieler Jay Beagle. "Er hat den Unterschied gemacht." Der dreimalige Weltmeister erzielte in den Playoffs dieser Saison insgesamt 15 Tore und kam auf zwölf Assists. "Er ist der Anführer. Die Mannschaft folgt ihm", sagte Torhüter Braden Holtby.

Nicht ohne Grund wurde der 32-Jährige mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet, als bester Spieler der diesjährigen Play-offs. Auch beim entscheidenen 4:3 traf Owetschkin zum zwischenzeitlichen 2:1 (31. Minute). "Wir haben so hart gearbeitet. Wir haben alles dafür getan. Heute wurden wir belohnt", sagte er. Devante Smith-Pelly (50.) und der Däne Lars Eller (53.) sorgten mit ihren Toren im Schlussdrittel für die Entscheidung und für Jubelszenen in Washington. Mehrere zehntausend Eishockey-Fans feierten ihre Capitals, die in den kommenden Tagen auf der Siegesparade den Stanley Cup präsentieren werden.
Traurig schlichen dagegen die Golden Knights vom Eis. Das Expansion-Team aus der Wüste Nevadas hat zwar eine sensationelle Debüt-Saison gespielt, doch den Titel ausgerechnet auf heimischem Eis holte der Gegner. "Ihr wart der beste Neuling der NHL-Geschichte", versuchte NHL-Commissioner Gary Bettman bei der Siegerehrung die Mannschaft aus Las Vegas zu trösten.

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Ja leider...ich konnte die Spiele in Kanada live am tv verfolgen aber ich war natürlich für Vegas. Die C(r)aps sind für mich das schlimmste Team der Liga. Schön für Grubauer aber ich habe es Ovi nicht gegönnt. Ihn dieser Tage auf Fotos mit dem Stanley Cup zu sehen ist für mich echt nicht ertragbar. Einfach nur furchtbar! Dennoch ein Riesenerfolg für Vegas in ihrer ersten NHL Saison. Ich ziehe meinen imaginären Hut!! (:hutab:)
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Otto

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Freitag, 22. Juni 2018, 16:46

NBA-Draft - Wagner und Bonga zu den Lakers

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In der Draft-Nacht der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA 2018 war einiges los. Die Los Angeles Lakers holten gleich zwei Deutsche, der Nummer eins Pick war der erwartete, und die Dallas Mavericks haben vielleicht ihren nächsten europäischen Superstar verpflichtet.

Obwohl die Phoenix Suns, die Sacramento Kings und die Atlanta Hawks die ersten drei Spieler aus dem Talentepool aussuchen durften, waren es die Dallas Mavericks, die in der Nacht zu Freitag (22.06.2018) einen Großteil der Aufmerksamkeit bekamen.

Doncic als Mavericks-Wunschspieler
Der Grund: Dallas, eigentlich für den fünften "Pick" berechtigt, handelte mit den Hawks einen Deal aus und bekam somit das slowenische Toptalent Doncic (zuletzt Real Madrid) - den absoluten Wunschspieler der "Mavs", der zwischenzeitlich auch als Nummer-1-Pick gehandelt wurde.
Dafür gaben die Mavericks ihren Pick Trae Young an die Hawks ab und schickten außerdem ein zukünftiges Draft-Recht nach Atlanta. Doncic, jüngst Euroleague-Sieger und Final-Four-MVP mit erst 19 Jahren, wurde bereits von Dirk Nowitzki in dessen gewohnt überschwänglicher Art bei Twitter begrüßt.

Wagner schon in der ersten Runde "gepickt"
Aus deutscher Sicht war aber nicht Nowitzkis (und Maxi Klebers) sehr talentierter neuer Teamkollege das Thema des Abends, sondern Moritz Wagner. Der Berliner, der für die Michigan Wolverines eine Wahnsinns-College-Saison gespielt hatte, wurde als 25. schon in der ersten Runde von dem wohl immer noch bekanntesten NBA-Team der Welt ausgewählt: den Los Angeles Lakers.
Auch der zweite von drei Deutschen, Isaac Bonga (zuletzt bei den Frankfurt Skyliners) wurde in der zweiten Runde an 39. Position ebenfalls von den Lakers "gepickt". Richard Freudenberg als dritter Deutscher in der Draft wurde von keinem der Teams ausgewählt.

Bundestrainer Rödl: Wagner und Bonga haben genug Potenzial
Während Wagner (21 Jahre) direkt einen Platz in der NBA haben wird, wird Bonga (18) wohl noch in Europa oder in der G-League aufgebaut. Trotzdem ist seine Wahl an Position 39 ein großer persönlicher Erfolg.
Bundestrainer Hendrik Rödl prognostizierte jedenfalls beiden gewählten Deutschen eine Laufbahn in der stärksten Liga der Welt: "Ich bin überzeugt davon, dass beide das Potenzial haben, sich in den NBA durchzusetzen. Ob das jetzt oder in ein paar Jahren passiert, kann man nur schwer sagen."

Welche Teamkollegen erwarten Wagner?
Wagner, dessen Draft-Position zuvor zwischen Ende der ersten Runde und Mitte der zweiten Runde prognostiziert worden war, hatte Probleme, sein Glück in Worte zu fassen: "Ich zittere, so aufgeregt bin ich."
Lakers-Coach Luke Walton sagte über seinen neuen Spieler, dessen Stärken unter anderem sein für einen großen Spieler extrem guter Wurf und sein generelles Scoring sind: "Uns gefielen seine Fähigkeiten, seine Intelligenz und dass er im College für einen sehr guten Trainer gespielt hat.Wir glauben, dass er unser Team von Anfang an unterstützen kann."
Welche Teamkollegen den nächsten Deutschen in der NBA in Los Angeles erwarten, ist noch offen. Die Lakers gelten auf dem in diesem Sommer großen Spielermarkt der "Free Agents" als Kandidat, um den einen oder anderen Superstar zu verpflichten.

Schröder-Abschied?
Für Dennis Schröder bei den Atlanta Hawks stehen die Zeichen nach dem Draft noch ein wenig mehr auf Abschied. Der 24-Jährige hatte mehrfach angedeutet, in seinem nun anstehenden besten Basketball-Alter nicht unbedingt für ein Team spielen zu wollen, das sich im Neuaufbau befindet. Zudem ist er ein ähnlicher Spielertyp wie Trae Young, der ja nun neu im Roster der Hawks steht

Die ersten beiden Picks sind die erwarteten
Ansonsten verlief der Draft ohne die ganz großen Sensationen. Phoenix entschied sich wie erwartet an erster Stelle für den offensivstarken "Big Man" DeAndre Ayton, der mehrfach mit Philadelphias Center Joel Embiid verglichen wurde (was dieser sich gewohnt großspurig via Twitter verbat). An Platz zwei holten die Sacramento Kings Marvin Bagley III - ebenfalls ein offensivstarker "großer" Spieler.
Die Cleveland Cavaliers waren das einzige Topteam, das unter den ersten acht Positionen wählen durfte. Die Cavaliers sicherten sich Spielmacher Collin Sexton und hoffen weiterhin auf einen Verbleib von Superstar LeBron James. Etwas überraschend war dann noch der tiefe Sturz von Michael Porter Jr. auf Rang 14 (Denver Nuggets).
Aufgrund der gesundheitlichen Bedenken wegen dessen Rückenproblemen fiel der vor seinen Beschwerden als potenzieller Top-Pick gehandelte Forward ziemlich weit. Bleibt er gesund, könnten die Nuggets mit ihm einen tollen Fang gemacht haben.

Mavericks holen sich Antetokounmpo-Bruder
Die Mavericks haben nun neben Seth Curry, dem Bruder von Golden States Stephen Curry, im Griechen Kostas Antetokounmpo einen zweiten Spieler im Kader, dessen Nachname durchaus einen guten (wenn auch schwer aussprechbaren) Klang hat: Bruder Giannis ist einer der Jungstars der Liga und spielt für die Milwaukee Bucks.
Die Bucks holten sich an 17. Stelle übrigens den besten Spieler des College-Finals: Donte DiVincenzo soll etwas mehr Distanz-Shooting in das junge Team bringen.

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