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Dienstag, 6. November 2018, 19:03

NBA

Würzburger ist einer der Lichtblicke bei den Mavericks
Dank Nowitzki und neuem Wurf: Kleber überzeugt in Dallas

Zitat

n seinem zweiten Jahr in der NBA scheint Maxi Kleber angekommen in der nordamerikanischen Eliteliga. Zu verdanken hat der Würzburger das viel Arbeit im Sommer - und auch seinem unterfränkischen Landsmann Dirk Nowitzki.

Maxi Kleber fühlt sich bereit für den nächsten Schritt in der besten Liga der Welt. "Natürlich will ich mich in der NBA etablieren", sagt der 26-Jährige selbstbewusst. Nach einem Jahr voll Aufs und Abs ist der Würzburger aktuell einer der wenigen Lichtblicke bei den Dallas Mavericks. Während die Texaner nach einem vermasselten Saisonstart weiter auf das Comeback ihres lange verletzten Altmeisters Dirk Nowitzki warten, überzeugt - neben dem slowenischen Super-Rookie Luka Doncic - auch Kleber.
Der deutsche Nationalspieler scheint seinen Platz beim Champion von 2011 gefunden zu haben. Von der Bank kommt der Flügelspieler zu regelmäßigen Einsätzen, im Schnitt knapp 20 Minuten Spielzeit, 7,4 Punkte und 4,4 Rebounds konnten sich nach neun Partien sehen lassen.

"Ich fühle mich sehr wohl mit meinem neuen Wurf"
Trainer Rick Carlisle lobte zuletzt ausdrücklich Klebers veränderten Wurf von der Dreier-Linie als "big game changer", quasi als großes Plus im Spiel der Mavericks. "Ich fühle mich sehr wohl mit meinem neuen Wurf", erzählt Kleber in einer internationalen Telefonschalte am Montag. "Ich habe viel gemacht in diesem Sommer. Ich weiß, dass ich zuverlässig bin in der Abwehr, das garantiert mir den Einsatz. Ich wollte mein Offensivspiel verbessern, denn das ist der Schlüssel, um noch mehr Minuten zu bekommen." Der ehemalige Bundesliga-Profi traf bislang 50 Prozent der Würfe aus dem Feld und 38 Prozent von außen.
Das soll es freilich nicht gewesen sein in Klebers Entwicklung in Übersee. "Ich weiß, dass ich weiter arbeiten muss, denn Spielzeit in der NBA bekommt man nie garantiert", sagt er. Aber die Abtastphase nach seinem Wechsel von Bayern München zu Dallas im Sommer 2017 ist vorbei. "Die NBA-Erfahrung ist ein wichtiger Faktor", sagt Coach Carlisle über Kleber. "Er gibt uns mehr Variationsmöglichkeiten."

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Freitag, 9. November 2018, 19:07

NBA:

Siebter Streich durch Oklahoma und Dennis Schröder

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Nationalspieler Dennis Schröder hat in der NBA mit Oklahoma City Thunder nach schwierigen ersten Wochen den siebten Sieg in Serie gefeiert. Gegen die als Titelkandidat in die Saison gestarteten Houston Rockets um Schröders Nationalmannschaftskollegen Isaiah Hartenstein gewann OKC 98:90. Die Gastgeber hatten die ersten vier Partien der neuen Spielzeit verloren.
In Abwesenheit des verletzten Spielmachers Russell Westbrook kam Schröder erneut in der Startformation zum Einsatz und verbuchte in 33 Minuten 14 Punkte, sechs Rebounds sowie fünf Assists. Bester Werfer bei Oklahoma war Paul George (20). Rookie Hartenstein blieb in sechs Minuten Einsatzzeit ohne Korberfolg, schnappte sich aber drei Rebounds.

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Die Bulls und Mavericks spielen in dieser Saison wieder nur eine Nebenrolle. ;-(
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Montag, 12. November 2018, 18:20

MLS: Atlanta mit Gressel im Conference-Finale
Atlanta United mit dem deutschen Mittelfeldspieler Julian Gressel hat das Finale der Eastern Conference in der nordamerikanischen MLS erreicht.

Zitat

Atlanta United mit dem deutschen Mittelfeldspieler Julian Gressel hat das Finale der Eastern Conference in der nordamerikanischen Fußball-Profiliga MLS erreicht. Die Franchise aus Georgia setzte sich im Halbfinal-Rückspiel gegen New York City FC mit 3:1 (2:1) durch. Bereits das Hinspiel hatte Atlanta mit 1:0 für sich entschieden.
Im Conference-Finale trifft Atlanta auf die New York Red Bulls, die ein 0:1 aus dem Hinspiel gegen Columbus Crew noch drehten und im heimischen Stadion mit 3:0 (1:0) gewannen.
In der Western Conference bestreiten Sporting Kansas City und die Portland Timbers das Finale. Kansas gewann nach dem 1:1 im Hinspiel das Rückspiel gegen Real Salt Lake mit 4:2 (2:0). Portland setzte sich im Elfmeterschießen beim Vorjahres-Vizemeister Seattle Sounders durch.
Die Conference-Finalspiele werden erneut in Hin- und Rückspiel ausgetragen und finden am 25. und 29. November statt. Die Sieger spielen am 8. Dezember um den MLS Cup.

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Freitag, 23. November 2018, 19:14

NBA: Dennis Schröder überragend! OKC fegt über die Warriors hinweg

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Was für ein Auftritt der OKC Thunder - und was für ein Auftritt von Dennis Schröder! Mit 32 Punkten glänzt der Deutsche beim Blowout-Sieg seines Team in Golden State. Der Meister begibt sich derweil durch die Niederlage auf völlig unbekanntes Terrain.

Golden State Warriors (12-7) - OKC Thunder (11-6) 95:123
Erneut fehlten den Warriors mit Stephen Curry und Draymond Green zwei ihrer wichtigsten Leute, mit einer solchen Demontage war dennoch nicht zu rechnen gewesen - schon gar nicht vor heimischem Publikum. Doch obwohl Kevin Durant und Klay Thompson mit jeweils 27 Punkten gute Spiele machten, hatte Golden State in dieser Partie keine realistische Siegchance. Dafür präsentierte sich OKC zu hungrig, zu vielseitig und zu tief. Was vor allem eine Person verkörperte.
Dennis Schröder machte in Oakland sein bisher wohl bestes Spiel seit dem Wechsel zu den Thunder. Der Braunschweiger traf von draußen fast alles (5/6 3FG), was ihm wiederum auch die Penetration erleichterte - Golden State hatte kein Mittel gegen ihn und musste zusehen, wie Schröder satte 32 Punkte auflegte (dazu 4 Assists). Damit erzielte er im Alleingang mehr Punkte als die gesamte Warriors-Bank und, was wohl noch wichtiger war, er harmonierte phasenweise überragend mit Russell Westbrook.
Der MVP von 2017 hielt sich in dieser Partie als Scorer zurück, zumal der Wurf ohnehin nicht fallen wollte (11 Punkte, 5/15 FG), mit 11 Rebounds und 13 Assists reichte es trotzdem für sein erstes Triple-Double dieser Saison. Und Westbrook war schlichtweg auch nicht als Scorer gefragt, das übernahmen bei den Thunder andere: Paul George kam auf 25 Punkte, Steven Adams lieferte 20 und Jerian Grant 14 Punkte, und dann war da eben Schröder.
Rundum wäre es ein nahezu perfekter Abend für OKC gewesen, wenn es nicht die Schrecksekunde mit Hamidou Diallo gegeben hätte. Beim Kampf um einen Rebound verdrehte sich der Rookie übel das Bein und musste mit einer Trage aus der Halle gebracht werden. Wie das Team jedoch später bekannt gab, gab es bereits Entwarnung: Es handelte sich offenbar nur um eine Stauchung des Knöchels.
Die Warriors kassierten derweil bereits ihre vierte Niederlage am Stück - eine solche Serie gab es in der gesamten Steve Kerr-Ära noch nicht.

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Sonntag, 2. Dezember 2018, 18:11

Zwei deutsche Profis im Finale der MLS

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Die deutschen Fußball-Profis Julian Gressel (24) und Kevin Kratz (31/beide Mittelfeld) stehen mit Atlanta United im Playoff-Finale der nordamerikanischen Profiliga MLS. Atlanta leistete sich im Halbfinal-Rückspiel bei Hauptrundenprimus New York Red Bulls eine 0:1-Niederlage, nachdem das Team aus Georgia im Hinspiel mit 3:0 triumphiert hatte.
Im Endspiel empfängt Atlanta am 8. Dezember die Portland Timbers, die sich nach torlosem Hinspiel mit 3:2 bei Sporting Kansas City durchsetzten.

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Mittwoch, 5. Dezember 2018, 18:02

Seattle bekommt 2021 ein NHL-Team

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Der Name ist noch unklar: Ab der Saison 2021/2022 wird in Seattle Profi-Eishockey gespielt. Die Stadt wird das 32. Team in der NHL stellen. Komplett zufrieden sind die neuen Besitzer jedoch nicht.

Die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL wird auf 32 Teams aufgestockt. Den einstimmigen Beschluss der Klub-Besitzer hat Liga-Boss Gary Bettman bekanntgegeben und verkündet, dass Seattle ab 2021 ein Team in der Liga stellen wird. Mit den Seahawks (Football), den Mariners (Baseball) und dem neuen Eishockey-Team wird Seattle in drei der vier großen amerikanischen Ligen vertreten sein. Die SuperSonics (Basketball) waren 2008 nach Oklahoma abgewandert.

Einen offiziellen Namen gibt es für die neue Franchise bislang nicht. Bekannt wurde nur, dass hinter dem neuen Team eine Investorengruppe namens Seattle Hockey Partners steckt, zu der unter anderem Filmproduzent Jerry Bruckheimer gehört. Der Einstieg soll sie laut Medienberichten 650 Millionen US-Dollar (575 Millionen Euro) gekostet haben. Die Vegas Golden Knights, die sich der Liga 2017 anschlossen, hatten noch 500 Millionen US-Dollar zahlen müssen.
Eine weitere Investition von kolportierten 700 Millionen US-Dollar wird anfallen, um Umbauarbeiten an der städtischen KeyArena vorzunehmen. Planmäßig sollen sie im März 2021 abgeschlossen sein, das Team will ab der Saison 2020/2021 im Ligabetrieb starten. Da die NHL jedoch Zweifel daran hat, dass dieser Zeitplan eingehalten werden kann, besteht sie auf einen Start in der darauffolgenden Saison - zum Ärger der Investoren.

Neben viel Jubel bei den Eishockey-Fans in Seattle hat die Entscheidung auch für Ärger bei anderen Teams gesorgt. Die WNBA-Basketballerinnen von den Seattle Storms werden 2019 wegen der Renovierung aus der KeyArena ausziehen müssen. Die Stadt Houston, die sich ebenfalls innerhalb der kommenden zwei Jahre ein NHL-Team wünschte, bekam nach der Aufstockung auf 32 Teams eine Absage der Liga.
Veränderungen wird der Eintritt des Teams aus Seattle für die Arizona Coyotes mit sich bringen. Durch eine Neustrukturierung der einzelnen Divisionen der NHL wird das Team statt in der Pacific Division bald in der Centreal Division spielen. "Das ergab unter allen Möglichkeiten am meisten Sinn", sagte Bettmann.

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Gestern, 20:21

MLS

Der historische Coup eines unbekannten Deutschen

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Julian Gressel ist in Deutschland nahezu unbekannt. In den USA aber gelang ihm, was noch keinem Deutschen glückte. In der MLS gewann er mit Atlanta den Meistertitel. Es wird als Ende der Folter gefeiert.

Es ist ein großes Wunder, durch das ein kleiner Verein zur Überraschung vieler zum Helden wurde. Und insbesondere ein Deutscher. Atlanta United ist lediglich zwei Jahre nach dem Start des Klubs in der Major League Soccer (MLS) Fußballmeister geworden.
„Für diejenigen, die mit Atlantas Sportgeschichte nicht so vertraut sind, ist Folter wahrscheinlich das beste Wort, um sie zu umschreiben. Ausgerechnet ein Fußballklub liefert nun eine Meisterschaft, die von der Stadt an sich so sehnlichst von den Baseballern der Atlanta Braves oder Basketballern der Hawks erwartet wurde“, kommentierte die Zeitung „USA Today“.
Das ist auch das Verdienst von Julian Gressel, der am 16. Dezember erst 25 Jahre alt wird. Eines Mannes aus Neustadt an der Aisch, einem kleinen Ort in Mittelfranken. In Georgia grassiert jedenfalls längst die „Gresselmania“, sie feiern ihren Deutschen.
Gressel ist bei Atlanta das, was Bastian Schweinsteiger einst beim FC Bayern war: unumstrittener Führungsspieler, aggressiver Zweikämpfer und auf vielen Positionen einsetzbar. Und er hat das erreicht, wovon der in Chicago spielende Schweinsteiger wahrscheinlich träumt: den Titelgewinn in der MLS.
Gressel und der in Eschweiler/Nordrhein-Westfalen geborene Kevin Kratz haben dagegen mit United als erste Deutsche diesen Triumph feiern können. Atlanta setzte sich im Finale 2:0 (1:0) gegen Portland Timbers durch.

„Ich bin in den letzten zwei Jahren eine bessere Person und ein viel besserer Spieler geworden. Wenn ich später mal zurückschaue, waren das vielleicht die beiden wichtigsten Jahre meiner Fußballkarriere“, sagte Mittelfeldspieler Gressel.

Die Tore vor der MLS-Rekordkulisse von 73.019 Zuschauern im Stadion von Atlanta erzielten Rekordtorjäger Josef Martinez (39.) und Franco Escobar (54.). „Das ist für die Stadt, für die Fans. Es war eine außergewöhnliche Stimmung. Es ist unglaublich“, schwärmte Gressel.
„In erster Linie ist es enorm für die Stadt“, sagte United-Torwart Brad Guzan nach dem ersten großen Profisport-Titel für die Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia, seit die Baseballer der Atlanta Braves 1995 die World Series gewannen.

Gressel spielte gegen Portland 90 Minuten durch, Kratz (31) saß die gesamte Spieldauer über auf der Bank. Der Mittelfranke ist der erste Deutsche, der in einem MLS-Meisterschaftsfinale zum Einsatz kam. Der Nachfolger der North American Soccer League (NASL), die Franz Beckenbauer mit New York Cosmos dreimal (1977, 1978, 1980) gewinnen konnte, wurde 1994 erstmals ausgetragen.

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