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Dienstag, 6. November 2018, 19:03

NBA

Würzburger ist einer der Lichtblicke bei den Mavericks
Dank Nowitzki und neuem Wurf: Kleber überzeugt in Dallas

Zitat

n seinem zweiten Jahr in der NBA scheint Maxi Kleber angekommen in der nordamerikanischen Eliteliga. Zu verdanken hat der Würzburger das viel Arbeit im Sommer - und auch seinem unterfränkischen Landsmann Dirk Nowitzki.

Maxi Kleber fühlt sich bereit für den nächsten Schritt in der besten Liga der Welt. "Natürlich will ich mich in der NBA etablieren", sagt der 26-Jährige selbstbewusst. Nach einem Jahr voll Aufs und Abs ist der Würzburger aktuell einer der wenigen Lichtblicke bei den Dallas Mavericks. Während die Texaner nach einem vermasselten Saisonstart weiter auf das Comeback ihres lange verletzten Altmeisters Dirk Nowitzki warten, überzeugt - neben dem slowenischen Super-Rookie Luka Doncic - auch Kleber.
Der deutsche Nationalspieler scheint seinen Platz beim Champion von 2011 gefunden zu haben. Von der Bank kommt der Flügelspieler zu regelmäßigen Einsätzen, im Schnitt knapp 20 Minuten Spielzeit, 7,4 Punkte und 4,4 Rebounds konnten sich nach neun Partien sehen lassen.

"Ich fühle mich sehr wohl mit meinem neuen Wurf"
Trainer Rick Carlisle lobte zuletzt ausdrücklich Klebers veränderten Wurf von der Dreier-Linie als "big game changer", quasi als großes Plus im Spiel der Mavericks. "Ich fühle mich sehr wohl mit meinem neuen Wurf", erzählt Kleber in einer internationalen Telefonschalte am Montag. "Ich habe viel gemacht in diesem Sommer. Ich weiß, dass ich zuverlässig bin in der Abwehr, das garantiert mir den Einsatz. Ich wollte mein Offensivspiel verbessern, denn das ist der Schlüssel, um noch mehr Minuten zu bekommen." Der ehemalige Bundesliga-Profi traf bislang 50 Prozent der Würfe aus dem Feld und 38 Prozent von außen.
Das soll es freilich nicht gewesen sein in Klebers Entwicklung in Übersee. "Ich weiß, dass ich weiter arbeiten muss, denn Spielzeit in der NBA bekommt man nie garantiert", sagt er. Aber die Abtastphase nach seinem Wechsel von Bayern München zu Dallas im Sommer 2017 ist vorbei. "Die NBA-Erfahrung ist ein wichtiger Faktor", sagt Coach Carlisle über Kleber. "Er gibt uns mehr Variationsmöglichkeiten."

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Freitag, 9. November 2018, 19:07

NBA:

Siebter Streich durch Oklahoma und Dennis Schröder

Zitat

Nationalspieler Dennis Schröder hat in der NBA mit Oklahoma City Thunder nach schwierigen ersten Wochen den siebten Sieg in Serie gefeiert. Gegen die als Titelkandidat in die Saison gestarteten Houston Rockets um Schröders Nationalmannschaftskollegen Isaiah Hartenstein gewann OKC 98:90. Die Gastgeber hatten die ersten vier Partien der neuen Spielzeit verloren.
In Abwesenheit des verletzten Spielmachers Russell Westbrook kam Schröder erneut in der Startformation zum Einsatz und verbuchte in 33 Minuten 14 Punkte, sechs Rebounds sowie fünf Assists. Bester Werfer bei Oklahoma war Paul George (20). Rookie Hartenstein blieb in sechs Minuten Einsatzzeit ohne Korberfolg, schnappte sich aber drei Rebounds.

Link



Die Bulls und Mavericks spielen in dieser Saison wieder nur eine Nebenrolle. ;-(
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Montag, 12. November 2018, 18:20

MLS: Atlanta mit Gressel im Conference-Finale
Atlanta United mit dem deutschen Mittelfeldspieler Julian Gressel hat das Finale der Eastern Conference in der nordamerikanischen MLS erreicht.

Zitat

Atlanta United mit dem deutschen Mittelfeldspieler Julian Gressel hat das Finale der Eastern Conference in der nordamerikanischen Fußball-Profiliga MLS erreicht. Die Franchise aus Georgia setzte sich im Halbfinal-Rückspiel gegen New York City FC mit 3:1 (2:1) durch. Bereits das Hinspiel hatte Atlanta mit 1:0 für sich entschieden.
Im Conference-Finale trifft Atlanta auf die New York Red Bulls, die ein 0:1 aus dem Hinspiel gegen Columbus Crew noch drehten und im heimischen Stadion mit 3:0 (1:0) gewannen.
In der Western Conference bestreiten Sporting Kansas City und die Portland Timbers das Finale. Kansas gewann nach dem 1:1 im Hinspiel das Rückspiel gegen Real Salt Lake mit 4:2 (2:0). Portland setzte sich im Elfmeterschießen beim Vorjahres-Vizemeister Seattle Sounders durch.
Die Conference-Finalspiele werden erneut in Hin- und Rückspiel ausgetragen und finden am 25. und 29. November statt. Die Sieger spielen am 8. Dezember um den MLS Cup.

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Freitag, 23. November 2018, 19:14

NBA: Dennis Schröder überragend! OKC fegt über die Warriors hinweg

Zitat

Was für ein Auftritt der OKC Thunder - und was für ein Auftritt von Dennis Schröder! Mit 32 Punkten glänzt der Deutsche beim Blowout-Sieg seines Team in Golden State. Der Meister begibt sich derweil durch die Niederlage auf völlig unbekanntes Terrain.

Golden State Warriors (12-7) - OKC Thunder (11-6) 95:123
Erneut fehlten den Warriors mit Stephen Curry und Draymond Green zwei ihrer wichtigsten Leute, mit einer solchen Demontage war dennoch nicht zu rechnen gewesen - schon gar nicht vor heimischem Publikum. Doch obwohl Kevin Durant und Klay Thompson mit jeweils 27 Punkten gute Spiele machten, hatte Golden State in dieser Partie keine realistische Siegchance. Dafür präsentierte sich OKC zu hungrig, zu vielseitig und zu tief. Was vor allem eine Person verkörperte.
Dennis Schröder machte in Oakland sein bisher wohl bestes Spiel seit dem Wechsel zu den Thunder. Der Braunschweiger traf von draußen fast alles (5/6 3FG), was ihm wiederum auch die Penetration erleichterte - Golden State hatte kein Mittel gegen ihn und musste zusehen, wie Schröder satte 32 Punkte auflegte (dazu 4 Assists). Damit erzielte er im Alleingang mehr Punkte als die gesamte Warriors-Bank und, was wohl noch wichtiger war, er harmonierte phasenweise überragend mit Russell Westbrook.
Der MVP von 2017 hielt sich in dieser Partie als Scorer zurück, zumal der Wurf ohnehin nicht fallen wollte (11 Punkte, 5/15 FG), mit 11 Rebounds und 13 Assists reichte es trotzdem für sein erstes Triple-Double dieser Saison. Und Westbrook war schlichtweg auch nicht als Scorer gefragt, das übernahmen bei den Thunder andere: Paul George kam auf 25 Punkte, Steven Adams lieferte 20 und Jerian Grant 14 Punkte, und dann war da eben Schröder.
Rundum wäre es ein nahezu perfekter Abend für OKC gewesen, wenn es nicht die Schrecksekunde mit Hamidou Diallo gegeben hätte. Beim Kampf um einen Rebound verdrehte sich der Rookie übel das Bein und musste mit einer Trage aus der Halle gebracht werden. Wie das Team jedoch später bekannt gab, gab es bereits Entwarnung: Es handelte sich offenbar nur um eine Stauchung des Knöchels.
Die Warriors kassierten derweil bereits ihre vierte Niederlage am Stück - eine solche Serie gab es in der gesamten Steve Kerr-Ära noch nicht.

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Sonntag, 2. Dezember 2018, 18:11

Zwei deutsche Profis im Finale der MLS

Zitat

Die deutschen Fußball-Profis Julian Gressel (24) und Kevin Kratz (31/beide Mittelfeld) stehen mit Atlanta United im Playoff-Finale der nordamerikanischen Profiliga MLS. Atlanta leistete sich im Halbfinal-Rückspiel bei Hauptrundenprimus New York Red Bulls eine 0:1-Niederlage, nachdem das Team aus Georgia im Hinspiel mit 3:0 triumphiert hatte.
Im Endspiel empfängt Atlanta am 8. Dezember die Portland Timbers, die sich nach torlosem Hinspiel mit 3:2 bei Sporting Kansas City durchsetzten.

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Mittwoch, 5. Dezember 2018, 18:02

Seattle bekommt 2021 ein NHL-Team

Zitat

Der Name ist noch unklar: Ab der Saison 2021/2022 wird in Seattle Profi-Eishockey gespielt. Die Stadt wird das 32. Team in der NHL stellen. Komplett zufrieden sind die neuen Besitzer jedoch nicht.

Die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL wird auf 32 Teams aufgestockt. Den einstimmigen Beschluss der Klub-Besitzer hat Liga-Boss Gary Bettman bekanntgegeben und verkündet, dass Seattle ab 2021 ein Team in der Liga stellen wird. Mit den Seahawks (Football), den Mariners (Baseball) und dem neuen Eishockey-Team wird Seattle in drei der vier großen amerikanischen Ligen vertreten sein. Die SuperSonics (Basketball) waren 2008 nach Oklahoma abgewandert.

Einen offiziellen Namen gibt es für die neue Franchise bislang nicht. Bekannt wurde nur, dass hinter dem neuen Team eine Investorengruppe namens Seattle Hockey Partners steckt, zu der unter anderem Filmproduzent Jerry Bruckheimer gehört. Der Einstieg soll sie laut Medienberichten 650 Millionen US-Dollar (575 Millionen Euro) gekostet haben. Die Vegas Golden Knights, die sich der Liga 2017 anschlossen, hatten noch 500 Millionen US-Dollar zahlen müssen.
Eine weitere Investition von kolportierten 700 Millionen US-Dollar wird anfallen, um Umbauarbeiten an der städtischen KeyArena vorzunehmen. Planmäßig sollen sie im März 2021 abgeschlossen sein, das Team will ab der Saison 2020/2021 im Ligabetrieb starten. Da die NHL jedoch Zweifel daran hat, dass dieser Zeitplan eingehalten werden kann, besteht sie auf einen Start in der darauffolgenden Saison - zum Ärger der Investoren.

Neben viel Jubel bei den Eishockey-Fans in Seattle hat die Entscheidung auch für Ärger bei anderen Teams gesorgt. Die WNBA-Basketballerinnen von den Seattle Storms werden 2019 wegen der Renovierung aus der KeyArena ausziehen müssen. Die Stadt Houston, die sich ebenfalls innerhalb der kommenden zwei Jahre ein NHL-Team wünschte, bekam nach der Aufstockung auf 32 Teams eine Absage der Liga.
Veränderungen wird der Eintritt des Teams aus Seattle für die Arizona Coyotes mit sich bringen. Durch eine Neustrukturierung der einzelnen Divisionen der NHL wird das Team statt in der Pacific Division bald in der Centreal Division spielen. "Das ergab unter allen Möglichkeiten am meisten Sinn", sagte Bettmann.

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Sonntag, 9. Dezember 2018, 20:21

MLS

Der historische Coup eines unbekannten Deutschen

Zitat

Julian Gressel ist in Deutschland nahezu unbekannt. In den USA aber gelang ihm, was noch keinem Deutschen glückte. In der MLS gewann er mit Atlanta den Meistertitel. Es wird als Ende der Folter gefeiert.

Es ist ein großes Wunder, durch das ein kleiner Verein zur Überraschung vieler zum Helden wurde. Und insbesondere ein Deutscher. Atlanta United ist lediglich zwei Jahre nach dem Start des Klubs in der Major League Soccer (MLS) Fußballmeister geworden.
„Für diejenigen, die mit Atlantas Sportgeschichte nicht so vertraut sind, ist Folter wahrscheinlich das beste Wort, um sie zu umschreiben. Ausgerechnet ein Fußballklub liefert nun eine Meisterschaft, die von der Stadt an sich so sehnlichst von den Baseballern der Atlanta Braves oder Basketballern der Hawks erwartet wurde“, kommentierte die Zeitung „USA Today“.
Das ist auch das Verdienst von Julian Gressel, der am 16. Dezember erst 25 Jahre alt wird. Eines Mannes aus Neustadt an der Aisch, einem kleinen Ort in Mittelfranken. In Georgia grassiert jedenfalls längst die „Gresselmania“, sie feiern ihren Deutschen.
Gressel ist bei Atlanta das, was Bastian Schweinsteiger einst beim FC Bayern war: unumstrittener Führungsspieler, aggressiver Zweikämpfer und auf vielen Positionen einsetzbar. Und er hat das erreicht, wovon der in Chicago spielende Schweinsteiger wahrscheinlich träumt: den Titelgewinn in der MLS.
Gressel und der in Eschweiler/Nordrhein-Westfalen geborene Kevin Kratz haben dagegen mit United als erste Deutsche diesen Triumph feiern können. Atlanta setzte sich im Finale 2:0 (1:0) gegen Portland Timbers durch.

„Ich bin in den letzten zwei Jahren eine bessere Person und ein viel besserer Spieler geworden. Wenn ich später mal zurückschaue, waren das vielleicht die beiden wichtigsten Jahre meiner Fußballkarriere“, sagte Mittelfeldspieler Gressel.

Die Tore vor der MLS-Rekordkulisse von 73.019 Zuschauern im Stadion von Atlanta erzielten Rekordtorjäger Josef Martinez (39.) und Franco Escobar (54.). „Das ist für die Stadt, für die Fans. Es war eine außergewöhnliche Stimmung. Es ist unglaublich“, schwärmte Gressel.
„In erster Linie ist es enorm für die Stadt“, sagte United-Torwart Brad Guzan nach dem ersten großen Profisport-Titel für die Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia, seit die Baseballer der Atlanta Braves 1995 die World Series gewannen.

Gressel spielte gegen Portland 90 Minuten durch, Kratz (31) saß die gesamte Spieldauer über auf der Bank. Der Mittelfranke ist der erste Deutsche, der in einem MLS-Meisterschaftsfinale zum Einsatz kam. Der Nachfolger der North American Soccer League (NASL), die Franz Beckenbauer mit New York Cosmos dreimal (1977, 1978, 1980) gewinnen konnte, wurde 1994 erstmals ausgetragen.

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Freitag, 14. Dezember 2018, 19:52

21 Saisons für ein Team: Nowitzki ist zurück und schreibt Geschichte!

Zitat

Beim Auswärtsspiel in Phoenix war der Moment gekommen: Dirk Nowitzki ist nach achtmonatiger Verletzungspause zurück auf dem NBA-Parkett und hat damit Geschichte geschrieben. Der Würzburger ist nun in 21 Spielzeiten für ein und dasselbe Team aktiv - Rekord! Glücksbringer war der 40-Jährige allerdings nicht gerade.

Sechs Minuten bekam Nowitzki in der ersten Spielhälfte beim Auftritt der Dallas Mavericks in Arizona. Ein unnachahmlicher Fadeaway saß gleich - der Treffer wurde nicht nur von Eigner Mark Cuban an der Seitenlinie gefeiert. Ein Rebound, ein Foul, ein vergebener Dreier, dann war wieder Feierabend für den Routinier, dessen Kurzeinsatz den zuletzt so formstarken Mavs kein Glück brachte.
Denn Dallas (15:12) verlor verdient mit 89:99, lag bis auf einen Zwischenspurt im dritten Viertel (53:56) meist deutlich zurück und kassierte im zwölften Auswärtsspiel die zehnte Niederlage. Die ohne ihren Topscorer Devin Booker angetretenen Suns (5:24) hatten in T.J. Warren (30 Punkte) den Matchwinner in ihren Reihen, Harrison Barnes kam bei schwacher Wurfquote (6 von 15) für die Mavs auf 15 Zähler. Maxi Kleber durfte erst relativ spät mitmischen und verwandelte sämtliche vier Freiwürfe für seine vier Punkte.

"Es ist gut zurück zu sein"
"Es ist gut zurück zu sein", sagte Nowitzki nach dem Spiel. "Ich habe viel Arbeit vor mir in Bezug auf mein Timing und meine Ausdauer." Der 40-Jährige war im April am linken Knöchel operiert worden und konnte aufgrund von Rückschlägen im Heilungsprozess sein Team in den ersten 26 Saisonspielen nur von der Bank aus unterstützen. "In Anbetracht der Umstände spielte er gut", sagte Mavs-Trainer Rick Carlisle. "Es ist eine schwierige Situation für Dirk."
Nowitzki ist nun der erste Spieler in der Geschichte der NBA, der in 21 Spielzeiten für ein und dasselbe Team auf dem Parkett stand - zuvor lag er gleichauf mit Kobe Bryant, der einst 20 Saisons am Stück für die Lakers absolviert hatte.

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Dienstag, 18. Dezember 2018, 19:51

Er lebte den Traum jedes Hockeyfans: 31 NHL-Spiele in 31 Arenen an 31 Tagen

Zitat

Was für ein Trip! Rob Simpson ist einen ganzen Monat auf Achse, jagt von einer Stadt gleich in die nächste. Und am Ende schafft er sein Ziel: Er sieht in 31 Tagen in jedem einzelnen der 31 NHL-Stadien ein Spiel.

Ob Rob Simpson im vergangenen Monat jeden Morgen wusste, wo er gerade aufwachte? Man darf es bezweifeln. Schliesslich war der amerikanische Radiomoderator und Buchautor auf einem sehr ausgedehnten Eishockey-Trip unterwegs.

Simpson plante, innerhalb von 31 Tagen in jedem Stadion der NHL eine Partie zu sehen. Und das schaffte er. In der Nacht auf Montag war der 4:2-Sieg der Buffalo Sabres bei den Boston Bruins das 31. Spiel, das er seit dem 16. November live gesehen hatte.

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Freitag, 21. Dezember 2018, 08:00

In der Tat ein Traum! *seufz*
Er lebte den Traum jedes Hockeyfans: 31 NHL-Spiele in 31 Arenen an 31 Tagen

Zitat

Was für ein Trip! Rob Simpson ist einen ganzen Monat auf Achse, jagt von einer Stadt gleich in die nächste. Und am Ende schafft er sein Ziel: Er sieht in 31 Tagen in jedem einzelnen der 31 NHL-Stadien ein Spiel.

Ob Rob Simpson im vergangenen Monat jeden Morgen wusste, wo er gerade aufwachte? Man darf es bezweifeln. Schliesslich war der amerikanische Radiomoderator und Buchautor auf einem sehr ausgedehnten Eishockey-Trip unterwegs.

Simpson plante, innerhalb von 31 Tagen in jedem Stadion der NHL eine Partie zu sehen. Und das schaffte er. In der Nacht auf Montag war der 4:2-Sieg der Buffalo Sabres bei den Boston Bruins das 31. Spiel, das er seit dem 16. November live gesehen hatte.

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Freitag, 21. Dezember 2018, 18:54

NBA

Houston Rockets stellen neuen Dreier-Rekord auf

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Die Houston Rockets haben gegen die Washington Wizards einen neuen NBA-Rekord aufgestellt. Gegen die Washington Wizards versenkten James Harden und Co. satte 26 Dreier und strichen die Bestmarke der Cleveland Cavaliers aus den Geschichtsbüchern. Houston siegte souverän mit 136:118.

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Sonntag, 23. Dezember 2018, 19:04

Christmas Games in der NBA
Basketball statt Besinnlichkeit

Zitat

Die Christmas Games in der nordamerikanischen Basketballliga NBA gibt es seit 1947. Der 25. Dezember ist für die Liga mittlerweile zum wichtigsten Tag der Saison geworden, denn die Spiele garantieren beste Einschaltquoten, Aufmerksamkeit und satte Werbeeinnahmen.

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Donnerstag, 27. Dezember 2018, 18:46

Deutsche Profis in der NBA
So schlugen sich Dennis Schröder und Co. bei den NBA-Weihnachtsspielen

Zitat

NBA an Weihnachten: Topspiele mit Tradition
Während in Deutschland die Fußball-Bundesliga in den kurzen Winterschlaf verfällt, zelebriert die beste Basketball-Liga der Welt an Weihnachten ihren Sport. Gleiche mehrere Topspiele flimmern am ersten Weihnachtstag über Millionen Bildschirme. Mit dabei waren diesmal auch viele deutsche NBA-Profis. Die Bilanz fällt sehr unterschiedlich aus.

Theis feiert mit Boston Celtics
Nachdem die Geschenke ausgepackt worden sind, sammeln sich Millionen Sportfans vor dem TV, um ihren Idolen zuzuschauen. So bezeichnete zum Beispiel der deutsche Nationalspieler Daniel Theis die Weihnachtsspiele als ein "Privileg". Durch den frühen Beginn konnte der Boston-Profi zudem einen besonderen Zuschauer begrüßen: seine zweijährige Tochter. Zu sehen gab es für sie und die restlichen rund 20.000 Zuschauer einen knappen Sieg im Topspiel gegen Philadelphia. Erst in der Verlängerung siegten Theis und seine Celtics mit 121:114. Theis steuerte sechs Punkte und sieben Rebounds bei.

Feiertagspleite für Schröder und OKC
Bereits zuvor musste sein ehemaliger Teamkollege Dennis Schröder ran. Für seine Oklahoma City Thunder ging es zu den Houston Rockets. Der stark aufspielende Rockets-Aufbau James Harden führte seine Farben mit 41 Punkten zum 113:109-Sieg. Schröder, der erstmals an Weihnachten spielte, gelangen bei der knappen Niederlage zehn Punkte und sechs Vorlagen. OKC steht dennoch weiter auf Rang sechs in der Western Conference. Der 20-jährige Isaiah Hartenstein in Reihen der Rockets wurde in der Partie nicht eingesetzt.

Keine Einsatzzeit für die Hollywood-Neulinge
Als eine der Highlights im Rahmen der "NBA Christmas Games" war die Partie der Los Angeles Lakers gegen die Golden State Warriors angesetzt. Die Lakers um Superstar LeBron James sollten ein Prüfstein für den amtierenden Meister aus Golden State werden. Bei den Lakers stehen auch die beiden deutschen Talente Moritz Wagner und Isaac Bonga im Kader - beim 127:101-Sieg gegen das Spitzenteam aus Kalifornien saßen beide aber nur auf der Bank. Von dort beobachten sie die Schrecksekunde der Partie. James verletzte sich im dritten Viertel an der Leiste. Wie schlimm die Verletzung ist, ist bislang noch unklar.

Was macht Dirk Nowitzki?
Und Dirk Nowitzki? Der beste deutsche Basketballer der Geschichte feierte erst vor Kurzem sein Comeback nach langer Verletzungspause. Es ist die sage und schreibe 21. Saison für den Würzburger - Rekord! Bislang blieben er und die Dallas Mavericks seit seiner Rückkehr aber sieglos. Auch sein deutscher Teamkamerad Maxi Kleber konnte nicht zu Siegen beitragen. Am Weihnachtstag hatten die Texander spielfrei.

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Freitag, 11. Januar 2019, 19:39

NBA

301 Punkte in San Antonio! Aldridge zu gut für OKC

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Ein wilder Ritt in Texas endete mit einem zweifach historischen Ausgang für San Antonio. Für das 154:147 brauchte es auch zwei Verlängerungen.
Was für eine Partie in San Antonio! Ein wildes Hin und Her zwischen den Spurs und OKC mündete erst in einer, dann in zwei Verlängerungen und schließlich in einem Sieg für San Antonio, der viele spezielle Statistiken aufwies.
San Antonio erwischte den deutlich besseren Start und verwandelte die ersten zehn Dreier allesamt - in der ersten Hälfte! Die Treffsicherheit von "Downtown" änderte sich auch nach der Pause nicht, insgesamt versenkte das Team von Coach Gregg Popovich, der durch das 154:147 mit 1222 Karrieresiegen auf Platz drei der All-Time-Liste kletterte, 16 von 19 Dreiern (84,2 Prozent Trefferquote, bester Wert seit 1985).
Im Schlussviertel holte Russell Westbrook OKC zurück in die Partie. Der Guard sollte am Ende des Abends auf absurde 24 Assists kommen (dazu 24 Punkte und 13 Rebounds). Im Zusammenspiel mit Big Man Steven Adams (19 Punkte/7 Rebounds/1 Assist), Paul George (30/8/1) und Jeremy Grant (25/12/1) erzwangen die Thunder die Overtime beim Stand von 130:130.
Auf der Gegenseite bekam das Team um Dennis Schröder (14/2/4) LaMarcus Aldridge nicht in den Griff. Der Forward stellte mit 56 Punkten einen persönlichen Karrierebestwert auf, hinzu kamen neun Rebounds und vier Assists. Am Ende reichte es für die Spurs, weil OKC in OT2 nicht mehr verkürzen konnte. Es war das erste NBA-Spiel mit mindestens 300 Punkten seit dem 7. Dezember 2006 (Brooklyn gegen Phoenix 161:157).

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Freitag, 18. Januar 2019, 21:29

NBA-Spiele bald in Berlin?

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Großartige Neuigkeiten für alle deutschen NBA-Fans! Laut den New York Times plant die NBA künftig zusätzliche reguläre Saisonspiele in Berlin und Paris auszutragen.
Momentan findet jährlich eine Partie pro Saison in London statt. Durch den großen Erfolg – die O2-Arena war bei allen neun Spielen nach bereits wenigen Stunden ausverkauft – will die NBA Global Games in Europa noch weiter expandieren.
„Ich denke, wir werden in Zukunft mehrere Spiele in Europa sehen“, sagte der stellvertretende Commissioner Mark Tatum.“Ob das dann zwei, drei oder mehr Partien sein werden, müssen wir sehen. So lange es wirtschaftlich Sinn macht, sehe ich keine Grenzen.“
Spanien und Italien standen als Spielorte für potenzielle Global Games ebenfalls in der engeren Auswahl, wurden im Endeffekt jedoch aufgrund fehlenden NBA-zulässigen Arenen vorerst ausgeschlossen.
Gestern Nacht trafen die New York Knicks und die Washington Wizards in der O2-Arena in London aufeinander. In einem spektakulären Spiel siegten die Wizards, durch einen Game-Winner in letzter Sekunde, am Ende mit 101:100. Auch an diesem Abend waren alle 19.000 Sitzplätze, trotz der beiden in dieser Saison unattraktiven Franchises, restlos ausverkauft.
Insgesamt fanden in Deutschland bereits drei NBA-Vorbereitungsspiele statt. Zuletzt im Jahr 2008 in Berlin, als die Washington Wizards den Charlotte Hornets unterlagen. Zwei Jahre zuvor siegten Allen „The Answer“ Iverson und seine Philadelphia 76ers gegen die Phoenix Suns in Köln. Und 1996 spielte Detlef Schrempf für die Seattle SuperSonics in Berlin. Mit 98-95 unterlag Seattle den Indiana Pacers.

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Freitag, 25. Januar 2019, 18:42

NHL-Allstar-Game - Große Ehre für Leon Draisaitl

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uf das Flugticket nach San Jose hatte Leon Draisaitl im Stillen gehofft. "Ich habe mir den Termin freigehalten", sagte der 23-Jährige kurz nach seiner Wahl zum NHL-Allstar und war einfach nur glücklich.
Als erst vierter deutscher Eishockeyspieler nimmt der Stürmer der Edmonton Oilers an dem prestigeträchtigen Showevent teil - Draisaitl ist ziemlich schnell im Kreis der ganz Großen angekommen. "Das ganze Wochenende wird aufregend. Es ist cool, mit den besten Spielern der Welt zusammen zu sein", sagte Draisaitl.

Frust nach 26. Pleitenserie
Der Kölner tritt am Samstag (26.01.2019) für die Pacific Division an, sein Teamkapitän ist Connor McDavid - wie im Klub. Doch diesmal wird das gemeinsame Skaten mehr Spaß machen als im Alltag. Edmonton steckt mal wieder in der Krise.
Nach dem letzten Spiel vor der Ligapause, gegen die Detroit Red Wings setzte es die dritte Pleite in Serie, die Oilers feuerten die Kanadier General Manager Peter Chiarelli. Im November hatte Edmonton bereits Headcoach Todd McLellan durch Ken Hitchcock ersetzt, die Maßnahme brachte aber nur einen kurzen Aufschwung - die Playoffs sind in Gefahr.
Die Reise nach Kalifornien ist also eine willkommene Abwechslung. Draisaitl teilt die Kabine mit Profis wie Marc-Andre Fleury, Joe Pavelski oder John Gaudreau, "Johnny Hockey" genannt. Beim Blick auf die Namen bekommt der deutsche Nationalspieler große Augen: "Wenn man sich die Liste anschaut, diese Jungs sind alle so gut", sagt Draisaitl, "vielleicht kann ich etwas mitnehmen."

"Elite der Elite"
Dass er als Allstar in die Fußstapfen der beiden ehemaligen Bundestrainer Uwe Krupp (1991) und Marco Sturm (1999) sowie Olaf Kölzig (1998 und 2000) tritt, hat Draisaitl den Fans zu verdanken. Nachdem die Kader fast komplett waren, rief die Liga die Wahl des "Last Man" aus, des letzten Mannes. Jeder Klub stellte einen Kandidaten, Draisaitl bekam in der Pacific-Staffel den Zuschlag. Für den langjährigen NHL-Profi Marcel Goc ist die Auszeichnung gar nicht hoch genug zu bewerten. "Wenn du dort antreten darfst, dann gehörst du zur Elite der Elite und es ist ein besonderer persönlicher Erfolg", schrieb der Mannheimer in seiner Kolumne bei "nhl.com".

Draisaitl spielt die bislang beste Saison seiner Karriere. Mit 27 Toren ist er schon nach 50 von 82 Hauptrundenspielen kurz davor, seine bisherige Bestmarke aus der Saison 2016/17 zu egalisieren (29). Bei den Scorerpunkten fehlen bei 61 noch 16 bis zum Topwert (77), auch das wird er wohl übertreffen. Läuft es so weiter wie bisher, knackt Draisaitl sogar die 100.
Trikot aus Plastikmüll

Erst am 2. Februar steht das nächste Ligaspiel an, vorher streift Draisaitl sein erstes Allstar-Trikot über - hergestellt übrigens aus Plastikmüll aus dem Ozean. Beim Allstar-Spiel, das gar kein einziges Spiel mehr ist, sondern als Turnier ausgetragen wird, tritt Draisaitl mit seinem Team gegen die Central Division an.
Der Sieger trifft im Endspiel auf den Gewinner des zweiten Halbfinales (Metropolitan vs Atlantic). Gespielt wird wieder Drei gegen Drei, Draisaitl ist ein "großer Fan" des Formats. Wie es am Ende ausgeht, spielt keine Rolle. Dabei sein ist alles, das weiß Draisaitl: "Es ist eine riesige Ehre und ein großer Erfolg für mich."

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Mittwoch, 6. Februar 2019, 18:19

Extraeinladung von der NBA Nowitzki darf noch mal zum Allstar-Wochenende
Mit 40 Jahren wurde Nowitzki in die Auswahl der besten NBA-Spieler berufen. Die Nominierung soll seine besonderen Verdienste für den Basketball würdigen. Ein Indiz für ein nahendes Karriereende.

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Dirk Nowitzki wird zum 14. Mal am Allstar-Spiel der nordamerikanischen Profi-Basketballliga NBA teilnehmen, obwohl er bei den Dallas Mavericks nur noch Ergänzungsspieler ist. Das Showevent findet am 17. Februar in Charlotte statt. Der 40-Jährige Power Forward und Dwyane Wade bekamen von NBA-Chef Adam Silver eine Sondereinladung.
Nowitzki und Wade verkörperten das Beste aus der NBA, sagte Silver: "bemerkenswerte Fähigkeiten, Fleiß und Professionalität." Mit der Berufung würden ihre "außergewöhnlichen Verdienste als ikonische NBA-Champions und beliebte Botschafter" gewürdigt werden.
Der 36-jährige Wade hatte bereits vor der Saison das Ende seiner Profi-Karriere angekündigt. Nowitzki äußerte sich dahingehend noch nicht in aller Klarheit. Mark Cuban, der Besitzer der Mavericks, sagte jedoch zuletzt dem Radiosender "105.3 The Fan" gegenüber, die aktuelle Saison fühle sich "wie eine Abschiedstour" an. Die Extraeinladung gemeinsam mit dem aufhörenden Wade könnte ein weiterer Hinweis auf Nowitzkis Karriereende sein.

Nowitzki als Coach
Außerdem wird Nowitzki zwei weitere Funktionen beim Allstar-Wochenende übernehmen. Zum einen wird er am 15. Februar als Ehrentrainer das "Team World" bei der Partie der besten Jungprofis gegen das "Team U.S." anführen. Unter seiner Fittiche wird dabei auch sein 19-jähriger Mannschaftskamerad Luka Donic sein, dem gegenüber Nowitzki schon den strengen Coach mimte.
Zum anderen wird Dirk Nowitzki zum sechsten Mal am Dreierwettbewerb am 16. Februar teilnehmen, den er 2006 schon einmal gewinnen konnte. Dabei hat er mit Spielern wie Devin Booker von den Phoenix Suns, der vergangenes Jahr gewann, und Superstar Stephen Curry von den Golden State Warriors starke Konkurrenz.

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Dienstag, 19. Februar 2019, 18:40

NBA-All-Star-Game in Charlotte: Durant wird MVP
Nowitzki trifft alles - Team LeBron macht 178 Punkte
Bestnoten für Dirk Nowitzki bei seinem 14. und wahrscheinlich letzten Auftritt beim All-Star-Game der NBA. Der Würzburger bekam vier Spielminuten Einsatzzeit in Charlotte und nutzte dies mit drei verwandelten Dreiern optimal aus. Team LeBron gewann das bunte Treiben gegen Team Giannis nach anfänglichem Rückstand noch mit 178:164, MVP wurde Kevin Durant von den Golden State Warriors.

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Nowitzki zählte zu den Verlierern, war aber einer der Gewinner in Charlotte. Das Publikum feierte den neben Dwyane Wade (37, Miami Heat) eingeladenen NBA-Routinier bei seinem Kurzeinsatz. Der 40-Jährige verwandelte alle drei Versuche "from Downtown" und genoss den kurzen Auftritt sichtlich.
"Es war großartig. Ich wollte nur ein paar Minuten spielen und einen Dreier treffen. Und genau das ist passiert", sagte Deutschlands Basketball-Ikone. "Es war eine Ehre noch einmal mit den Jungs spielen zu dürfen und insgesamt ein großartiges Wochenende für mich." Nowitzki hatte beim Rising-Stars-Spiel als Trainer mitgewirkt und war auch beim Dreierwettbewerb am Start. Angesichts des vollen Terminplans am Wochenende habe er sich gefühlt wie "ein Hühnchen, das mit abgeschnittenem Kopf herumläuft", scherzte der Würzburger durchaus ergriffen: "Ich glaube, ich werde es erst richtig begreifen, wenn alles vorbei ist."
Kevin Durant von Champion Golden State wurde zum MVP gekürt. Der 30-Jährige war mit 31 Zählern der erfolgreichste Punktesammler im siegreichen Team LeBron, das insgesamt 91 Dreierversuche abfeuerte. Topscorer der Partie war der Kapitän und Namensgeber der gegnerischen Auswahl - Giannis Antetokounmpo. Der griechische Jungstar erzielte 38 Punkte und holte elf Rebounds.
Für das Team von Lakers-Superstar LeBron James war es der zweite Sieg in Folge. Im dritten Abschnitt noch hatten "King" & Co. mit 20 Punkten in Rückstand gelegen. Im vergangenen Jahr hatte sich Team LeBron mit 148:145 gegen die Auswahl von Warriors-Spielmacher Stephen Curry durchgesetzt.

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Dienstag, 26. Februar 2019, 19:32

NBA-Auswärtsspiel in Los Angeles Gegnerischer Trainer nimmt Auszeit - um Nowitzki feiern zu lassen
Für Dirk Nowitzki wird allmählich jedes NBA-Match zu einem Heimspiel. Nun wurde der Dallas-Star bei den Los Angeles Clippers bejubelt - auch dank einer Geste des gegnerischen Coaches.

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Die lange NBA-Karriere von Dirk Nowitzki ist um eine Episode reicher. Wenige Sekunden vor dem Ende des Spiels seiner Dallas Mavericks bei den Los Angeles Clippers (112:121) nahm der gegnerische Trainer eine Auszeit - um den Superstar zu würdigen. Doc Rivers griff zum Hallenmikro, zeigte auf den 40-Jährigen und sagte: "Dirk Nowitzki, einer der Größten aller Zeiten."
Die Fans erhoben sich im Staples Center von den Sitzen und applaudierten dem 14-maligen Allstar, auch die Gegenspieler klatschten. Nowitzki, der als vierter Profi der NBA-Geschichte sein 1500. Spiel absolvierte, bedankte sich und zeigte den Daumen. Kurz danach wurde die Partie fortgesetzt.
"Ich wusste nicht, was los war. Am Anfang dachte ich: Warum nimmt er jetzt noch eine Auszeit?", sagte Nowitzki: "Ich habe nicht viel verstanden. Aber das hat mich wirklich berührt. Es war sehr emotional." Auch in Boston, New York und Indiana war Nowitzki zuletzt von den Zuschauern gefeiert worden.

Dallas hat kaum noch Chancen auf den Einzug in die Playoffs
"Die Reaktionen der Fans in manchen Hallen sind unglaublich", sagte der Routinier, der seine Karriere möglicherweise in diesem Jahr beenden wird. Ein offizielles Statement steht weiter aus. Nowitzki ist in Dallas seit 1999 unter Vertrag.
Sportlich war der Abend dagegen eine Enttäuschung. Bei den Clippers kassierten die Mavericks ihre fünfte Pleite in Serie, Dallas liegt im Westen auf dem 13. Platz. Mit 26 Siegen und 34 Niederlagen ist der Rückstand zum letzten Playoff-Platz deutlich, dort stehen aktuell die San Antonio Spurs (33:29).
Nowitzki kam in Los Angeles auf zwölf Punkte und fünf Rebounds. Jungstar Luka Doncic, der zuletzt wegen Knöchelproblemen gefehlt hatte, gelang mit 28 Punkten, zehn Rebounds und zehn Assists sein viertes Triple-Double für die Mavericks.

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Donnerstag, 28. Februar 2019, 18:57

Saisonstart in der MLS
Weltmeister, Meister und ein "Fußballgott" - die Deutschen in der MLS

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Die amerikanische Major League Soccer (MLS) startet am Samstag (02.03.2019) in die neue Saison. Neben Superstars wie Zlatan Ibrahimovic oder Wayne Rooney sind auch einige Deutsche am Start - mit unterschiedlichen Rollen und Ambitionen.

Bastian Schweinsteiger (34, Mittelfeld, Chicago Fire): Bastian Schweinsteiger, Weltmeister von 2014, ist der unumstrittene Star bei Chicago Fire. Der Routinier spielt seit 2017 für den Klub und erreichte in seiner ersten Saison dort die Play-offs um die Meisterschaft. In der vergangenen Spielzeit, in der Schweinsteiger teilweise auch in der Defensive eingesetzt wurde, reichte es nicht für die Teilnahme an der Endrunde. Das soll im möglichen letzten Karrierejahr des 121-fachen Nationalspielers noch einmal anders werden.

Julian Gressel (25, Mittelfeld, Atlanta United): Mit Atlanta United hat Julian Gressel in der abgelaufenen Spielzeit die Meisterschaft geholt - als absoluter Leistungsträger im Mittelfeld. 14 Vorlagen gab Gressel im Laufe der Saison und absolvierte 40 von 41 Spielen seines Teams - dabei immer in der Startelf. Atlanta hat in Miguel Almirón (in die Premier League nach Newcastle) einen seiner Stars verloren, Gressel dürfte also noch wichtiger werden bei der "Mission Titelverteidigung". Bevor Gressel in die USA aufs College wechselte, von wo ihn Atlanta schließlich im Jahr 2017 verpflichtete, spielte er in Deutschland in der Bayernliga.

Fabian Herbers (25, Angriff, Chicago Fire): Fabian Herbers hat seit seinem MLS-Debüt 2016 für Philadelphia Union insgesamt 53 Ligaspiele gemacht, vier Tore erzielt und neun weitere vorbereitet. Zwischenzeitlich war er an "Farmteam" Bethlehem Steel ausgeliehen. Inzwischen ist Herbers zu Chicago Fire gewechselt und spielt nun an Schweinsteigers Seite in der "Windy City", wo er "konstante Torgefahr" ausstrahlen soll. Der gebürtige Ahauser ist in Deutschland ziemlich populär und hat bei seinen Fans den Beinamen "Fußballgott". Der Grund: Herbers ist erklärter Publikumsliebling des erfolgreichen Podcasts "Gemischtes Hack".

Florian Jungwirth (32, Abwehr, San Jose Earthquakes): Florian Jungwirth brachte es für den SV Darmstadt auf insgesamt 35 Bundesligaspiele (dazu 109 Zweitligapartien für Darmstadt, Dresden und Bochum), ehe es ihn über den großen Teich zog. Der U19-Europameister von 2008 ist zuletzt nach gutem Einstieg bei den "Quakes" ein wenig durch ein Tief gegangen: San José war in der abgelaufenen Spielzeit das schlechteste Team der MLS. Nun werden die Karten auch für Jungwirth aber neu gemischt: In Matías Almeyda hat ein neuer Coach übernommen und soll die Mannschaft, die sich unter anderem mit dem Ex-Bremer Francois Affolter verstärkt hat, wieder weiter nach oben führen.

Marc Rzatkowski (28, Mittelfeld, NY Red Bulls): Marc Rzatkowski hat es 2016 nach drei guten Jahren beim FC St. Pauli zunächst zu RB Salzburg gezogen. Dort fasste er aber nie so richtig Fuß und war ab 2018 Teil des "Bruderklubs" New York Red Bulls. Dort lief es besser für den Mittelfeldmann, der zwar kein immer gesetzter Stammspieler, aber doch ein wichtiger Teil des Kaders ist. Im Play-off-Halbfinale war gegen den späteren Champion Atlanta 2018 Schluss, obwohl New York zuvor das beste Team der Regular Season war. In dieser Spielzeit soll es noch eine Runde weiter gehen. Im ersten Spiel der CONCACAF-Champions-League lief es schon mal ganz gut: Der dominikanische Vertreter Atletico Pantoja wurde mit 2:0 besiegt, Rzatkowski spielte durch.

Kevin Kratz (32, Mittelfeld, Atlanta United): Auch Kratz wurde mit Atlanta Meister, kam in den meisten Partien zum Einsatz, war aber fast immer Einwechselspieler. In den Play-offs blieb der Mann aus Eschweiler zumeist draußen. Auch in dieser Saison dürfte der verlässliche und erfahrene Mittelfeldspieler eine ähnliche Rolle übernehmen wie in der verganngenen Spielzeit. 2013 spielte Kratz übrigens in der Bundesliga 14 Mal für Eintracht Braunschweig und erzielte einen Treffer. In der MLS steht er seit seinem Debüt im April 2017 bei 47 Partien, drei Toren und einer Vorlage.

Kai Wagner (22, Abwehr, Philadelphia Union): Kai Wagner absolvierte für die Würzburger Kickers in der aktuellen Drittligasaison 13 Spiele auf der linken Seite. Gegen Ende der Hinserie verlor Wagner dort seinen Stammplatz - und Philadelphia schlug zu. Mit Talent Matthew Real und dem 34-Jährigen Fabinho hat er auf seiner Seite durchaus Konkurrenz, dürfte beim Play-off-Teilnehmer der Vorsaison aber durchaus Einsatzchancen haben.

Gordon Wild (23, Angriff, Atlanta United), Lennart Hein (24, Abwehr, Portland Timbers), Janos Löbe (23, Mittelfeld, NY Red Bulls), Ben Lundt (23, Torwart, FC Cincinatti): Hein, Löbe und Lundt wurden im diesjährigen Draft ausgewählt und haben noch kein Ligaspiel in der MLS absolviert. Lundt wurde auch zunächst zu Zweitligist Louisville verliehen und wird daher wohl in dieser Saison noch gar nicht für Cincinatti auf dem Feld stehen. Wild kehrt gerade von einer Leihe aus Charleston zurück zum Meister und wartet noch auf seinen ersten MLS-Einsatz. Für Löbe und Hein sind Einsätze in ihrer Premierensaison durchaus möglich.

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