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Freitag, 22. März 2019, 21:10

Rekord in der Major League Baseball
Giganten-Vertrag für Baseball-Superstar Mike Trout

Zitat

Ziemlich cool kommt sie daher, die Nummer 27 der Los Angeles Angels. Äußerst konzentriert zermalmt Mike Trout seinen Kaugummi, dann kneift er die Augen zusammen, fängt den kleinen weißen Ball und wirft ihn mit voller Wucht Richtung Base. So sieht es also aus, wenn der künftig bestbezahlte Sportler der Geschichte seiner Arbeit nachgeht.

Umgerechnet 380 Millionen Euro wird der Star aus der Major League Baseball in den nächsten zwölf Jahren kassieren. 31 Millionen Euro pro Jahr sind das. Oder 86.000 Euro pro Tag. Oder 3.600 Euro pro Stunde. Der siebenmalige Allstar verdient damit im Vertragszeitraum doppelt so viel Geld, wie Besitzer Arturo Moreno 2003 für die Übernahme des gesamten Vereins bezahlte - manch einer behauptet, das wäre noch zu wenig für den 27 Jahre alten Center Fielder.

"The Millville Meteor"
Als Free Agent wäre Trout 2020 wegen seines auslaufenden Vertrages einer der begehrtesten Spieler auf dem Markt geworden. Nun kommt die Franchise aus Anaheim nach Informationen des US-Senders ESPN mit dem höchstdotierten Vertrag der Sportgeschichte allen anderen Klubs zuvor.
"Ich weiß nicht, ob es jemals wieder einen Spieler wie Mike Trout geben wird", sagte John Smoltz, seit 2015 immerhin Mitglied der Baseball Hall of Fame und damit ein Mann, dessen Wort Gewicht hat: "Das ist fantastisch. In diesen Zeiten ist es so schwer, mit einem Team in der gesamten Karriere zu spielen. Ich habe den größten Respekt für diesen Jungen." Trout, Spitzname "The Millville Meteor", bleibt damit bei jenem Klub, der ihn im Draft 2009 an 25. Position als Highschool-Baseballer zog und 2011 zu seinem Ligadebüt verhalf.

Beliebt bei den Fans
In den vergangenen Jahren avancierte er zum besten Spieler der Gegenwart. In sieben Saisons für die Kalifornier schlug er 240 Home Runs, erzielte 1187 Hits und hat einen Schlagdurchschnitt von .307 - allesamt Ausnahmewerte für einen Spieler seines Alters über diesen Zeitraum. Was die Fans an ihm schätzen: Der Outfielder kam in seiner Karriere bisher ohne großen Skandal aus. Trout konzentriert sich vor allem darauf, der beste und nicht der berühmteste Baseball-Spieler zu sein.
In Los Angeles und der gesamten Liga gilt er daher als Publikumsliebling, während der Spiele im Angels Stadium scherzt er häufig mit den Zuschauern, schreibt viele Autogramme, engagiert sich sozial.

Kein Titel, nicht mal ein Playoff-Spiel gewonnen
Einzig der Erfolg mit seinem Team blieb bisher aus. Seit Trouts MLB-Debüt spielten die Angels nur 2014 in den Playoffs, gewannen in der Endrunde keine Partie - nur sieben weitere Teams besitzen eine ähnlich schlechte Statistik. Die bisher einzige Meisterschaft geht auf das Jahr 2002 zurück, da war Trout zarte elf Jahre alt.
Rund um den zweimaligen MVP der American League soll in den nächsten Jahren ein konkurrenzfähiges Team aufgebaut werden, das mittelfristig wieder ein ernsthafter Kandidat für die Postseason sein soll. Zudem verspricht sich die Franchise trotz des teuren Deals auch einen finanziellen Mehrwert: Nach Einschätzung von Experten könnte Trout dem Klub bis zum Ende seines Vertrages zu knapp einer Milliarde Dollar, also knapp dem doppelten Wertes des bisherigen Deals, verhelfen.

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Montag, 25. März 2019, 19:10

Im längsten Spiel der NHL-Geschichte fällt das goldene Tor erst um 02.35 Uhr nachts

24. März 1936: Die Detroit Red Wings besiegen die Montreal Maroons im ersten Spiel des Stanley-Cup-Halbfinals erst nach 176 Minuten und 36 Sekunden im neunten Drittel. Das einzige Tor fällt, als der Milchmann in Montreal bereits wieder seine Arbeit aufnimmt.

Zitat

Um 02.35 Uhr fällt die Entscheidung im damals mit 9500 Fans ausverkauften Forum: Modere Fernand «Mud» Bruneteau, 21 Jahre alt, setzt den Puck an Montreals Torhüter Lorne Chabot vorbei zum 1:0 ins Netz. Es ist der Sieg im ersten Halbfinalspiel gegen die Montreal Maroons (nicht die Montreal Canadiens). Die Maroons existierten von 1924 bis 1938 und gewannen zweimal den Stanley Cup (1926 und 1935).

Rekord überboten
Besagte Partie ist in der NHL nach wie vor die längste. Im internationalen Vergleich wurde die Spielzeit aber 2017 überboten – von einem Playoffspiel in Norwegen, das erst in der achten Verlängerung entschieden wurde.

Die längsten Eishockeyspiele der Welt:
1. Storhamar – Sparta, Get-Liga, 2017, 217 Minuten und 14 Sekunden.
2. Detroit Red Wings – Montreal Maroons, NHL, 1936, 176 Minuten und 30 Sekunden.
3. Kölner Haie – Adler Mannheim, Deutschland, 2008, 168 Minuten und 16 Sekunden.
4. Gomel – Junost, Weissrussland, 2015, 165 Minuten und 11 Sekunden.
5. Toronto Maple Leafs – Boston Bruins, NHL, 1933, 164 Minuten und 46 Sekunden.

Detroit gewinnt nach dem historischen 1:0-Sieg die Serie schliesslich locker 3:0. Anschliessend besiegen die «roten Flügel» im Final die Toronto Maple Leafs und holen den ersten Stanley Cup der Klubgeschichte. Zehn weitere werden noch folgen.

Der Schütze und sein Tor
Torschütze «Mud» Bruneteau arbeitet im Sommer 1935 in einer Getreideannahmestelle in Winnipeg. Damals verdienen die NHL-Spieler noch nicht genug zum Leben und müssen nach der Saison einer geregelten Arbeit nachgehen. Er erzielt den Treffer auf Pass von Pete Kelly und 2003 verrät der Passgeber: «Der Torrichter liess die rote Lampe nach dem Treffer nicht aufleuchten.»
Die Legende geht um, er sei wohl eingeschlafen. Die rote Lampe muss allerdings gar nicht aufleuchten: Der Puck bleibt nämlich im Tornetz hängen. Baz O’Meara, der Starschreiber des Montreal-Stars, notiert trocken: «Bruneteau scored just about the time the milkman was starting to steam out on his morning rounds.» Bruneteau trifft also, als sich der Milchmann gerade zu seiner Morgenrunde aufmacht.

92 Paraden – und doch weit weg von der Bestmarke
Detroits Torhüter Normie Smith hält 92 Schüsse. Er erzählt dem Chronisten Brian McFarlane, er habe nach dem Spiel in einer Bar noch einen Drink bestellt und sei dann hingefallen. «Die Leute dachten, ich sei stockbetrunken. Aber ich war einfach so müde, dass mir die Beine wegknickten.»

92 gehaltene Schüsse sind allerdings trotz der Rekord-Arbeitszeit keine Bestmarke. Bostons Torhüter Cecil Thompson stoppt im Playoffspiel gegen die Toronto Maple Leafs in der Nacht vom 3. auf den 4. April 1933 sage und schreibe 113 Schüsse. Der 114. Versuch der Maple Leafs landet nach 164 Minuten und 46 Sekunden zum 1:0 im Netz. Es war das bis zu diesem Zeitpunkt längste Spiel der Geschichte und es ist bis heute das fünftlängste geblieben. Thompson ist auch als erster Torhüter, der in der Schlussphase eines Spiels durch einen sechsten Feldspieler ersetzt wurde, in die Geschichte eingegangen.

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Freitag, 5. April 2019, 18:20

Streit mit den Schiedsrichtern Nach nur 63 Sekunden - NBA-Coach Popovich fliegt aus der Halle

Gregg Popovich ist für seine Wutausbrüche an der Seitenlinie bekannt. Nun hat es die NBA-Trainer-Legende der San Antonio Spurs übertrieben. Die Konsequenz: Ein Rauswurf nach nur 63 Sekunden.

Zitat

Trainerlegende Gregg Popovich hat in der Basketball-Profiliga NBA mit dem schnellsten Rauswurf der Geschichte für einen Negativrekord gesorgt: Der Headcoach der San Antonio Spurs wurde im Spiel bei den Denver Nuggets (85:113) nach nur 63 Sekunden vom Schiedsrichter aus dem Innenraum der Halle verwiesen.
Popovich, der gleichzeitig Nationaltrainer der USA ist, hatte die Referees wegen eines ausgebliebenen Pfiffs heftig beschimpft. Nach dem Spiel wollte der 70-Jährige mit den Journalisten nicht über den Vorfall reden, mischte sich aber in die Presserunde mit Nuggets-Trainer Michael Malone ein.
"Wir reden gerade über einen NBA-Rekord", sagte Malone zu Popovich. Und dieser fragte: "Welcher Rekord, was ist passiert?" Daraufhin Malone: "Jemand wurde nach 63 Sekunden rausgeworfen." Dann wieder Popovich: "Meinst du das ernst? Er muss jemanden geschlagen haben. Wurde heute wirklich jemand geschlagen?"

Alter Rekord stand bei 1:46 Minuten
Laut US-Medien stand der bisherige Rauswurf-Rekord bei 1:46 Minuten. Dieser wurde im Jahr 2012 vom 2015 verstorbenen Flip Saunders aufgestellt, damaliger Trainer der Washington Wizards.
Popovich zählt zu den erfolgreichsten Trainern der NBA-Geschichte. Mit den San Antonio Spurs, die er seit 1996 ununterbrochen trainiert, hat er fünf Meisterschaften gewonnen (1999, 2003, 2005, 2007, 2014). In diesem Jahr wird die Franchise zum 22. Mal in Folge an den Playoffs teilnehmen. Trotz der Abgänge von langjährigen Leistungsträgern wie Tony Parker, Manu Ginobili und Kawhi Leonard liegen die Spurs kurz vor dem Ende der regulären Saison auf Rang acht.
Niemand hat mit einer einzigen Franchise so viele Siege eingefahren wie Popovich (1242). Insgesamt haben in der besten Liga der Welt nur Don Nelson (1335 Siege) und Lenny Wilkens (1322) mehr Partien mit ihren Teams gewonnen.

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Sonntag, 7. April 2019, 20:53

Unaufhaltsam: Tampa Bay Lightning stellt NHL-Rekord ein

Zitat

Tampa Bay Lightning hat am letzten Spieltag der NHL-Hauptrunde seinen 62. Sieg gefeiert und damit den Rekord der Detroit Red Wings aus der Saison 1995/96 eingestellt.

Das Team aus Florida setzte sich am Samstag mit 6:3 (2:0, 0:3, 1:3) bei den Boston Bruins durch und beendete die Regular Season mit beeindruckenden 128 Punkten in 82 Spielen.
Die Punktebestmarke der Montreal Canadiens verpasste Tampa Bay damit um vier Zähler. Der Rekordmeister hatte in der Saison 1976/77 60 von 80 Spielen gewonnen, aber nur acht Niederlagen kassiert. Zum Hintergrund: Damals gab es statt Verlängerungen noch Unentschieden mit einem Punkt für beide Teams.
Lightning-Stürmerstar Nikita Kucherov schraubte seine Saisonbilanz derweil mit einem Tor und einem Assist auf 128 Punkte - der beste Wert eines Scorerkönigs seit der Saison 1995/96, als Pittsburghs Superstar Mario Lemieux auf 161 Punkte kam.



In den Playoffs zum Conference Viertelfinale – Best of 7 – stehen:

Tampa Bay – Columbus
Boston – Toronto
Washington – Carolina
Islanders – Pittsburgh
Calgary – Colorado
San Jose – Las Vegas
Nashville - Dallas
Winnipeg – St. Louis

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Mittwoch, 10. April 2019, 18:08

Nowitzki beendet Basketball-Karriere nach dieser NBA-Saison

Zitat

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki will seine ruhmreiche Karriere nach dieser NBA-Saison beenden. Das kündigte der 40 Jahre alte Profi der Dallas Mavericks am Dienstagabend nach dem letzten Heimspiel gegen die Phoenix Suns in der Arena an.

"Wie ihr euch vielleicht schon gedacht habt, war das mein letztes Heimspiel. Aber ich werde hier bleiben, das ist mein neues Zuhause, mit meiner Frau und meinen Kids. Ich bin ein Texaner geworden, danke euch allen", sagte der Würzburger bei den Feierlichkeiten in der Arena mit Tränen in den Augen.
Die Worte, die gleichzeitig seinen Rücktritt nach 21 NBA-Jahren bei den Dallas Mavericks bedeuteten, kamen dem 40 Jahre alten deutschen Ausnahmespieler nur schwer über die Lippen. "Ich versuche gerade meine Yoga-Atemtechnik, aber offensichtlich klappt das gerade nicht besonders gut", witzelte er, als die ersten Tränen kamen.
In seinem letzten Spiel zeigte Nowitzki noch einmal sein ganzes Können. Beim 120:109 gegen die Phoenix Suns erzielte der 40-Jährige 30 Punkte. Er ist damit der älteste Spieler der Geschichte in der nordamerikanischen Profiliga, der diese 30-Punkte-Marke in der regulären Saison mit 40 oder älter knackte. Zuvor war dies nur viermal Michael Jordan für die Washington Wizards im Jahr 2003 gelungen.

"Größte Statue" für Nowitzki
NBA-Champion 2011, vier Jahre zuvor zum besten NBA-Spieler der Saison gewählt, dazu 14-facher Allstar: Die Liste der Auszeichnungen und Erfolge von Nowitzki sind lang und bleiben immer mit den Dallas Mavericks in Verbundenheit. "Er wird daher die größte Statue aller Zeiten bekommen", kündigte Mavs-Besitzer Mark Cuban bei seiner finalen Lobeshymne an. "Danke, danke, danke, danke. Es wird niemand mehr so sein wie du."
Da Dallas die Playoffs in der nordamerikanischen Profiliga verpasst hat, wird die Partie am Donnerstag (2.00 Uhr/DAZN) bei den San Antonio Spurs der letzte reguläre Auftritt für Nowitzki. Bei einer Lichtershow ging Nowitzki vom Feld, zuvor hatten ihn fünf Legenden um Larry Bird und Landsmann Detlef Schrempf in einer beeindruckenden Abschiedsgala geehrt.
Er wird als der bislang beste deutsche Basketballer in die Geschichte eingehen. Vor acht Jahren führte Nowitzki die Mavs zu seinem ersten und einzigen Titelgewinn in der NBA, wurde 2007 als wertvollster Spieler der Liga ausgezeichnet. In der ewigen Punkte-Bestenliste überholte er gerade erst Legende Wilt Chamberlain und kletterte auf Platz sechs. Auch das Nationalteam prägte Nowitzki jahrelang, gewann WM-Bronze 2002, EM-Silber 2005 und erfüllte sich 2008 in Peking den Traum von einer Teilnahme bei Olympischen Spielen.

Respekt vor Nowitzki - "The German Wunderkind"
Diese Saison machten Nowitzki lange Zeit Fußprobleme nach einer Knöcheloperation im April zu schaffen. Erst Mitte Dezember kehrte er auf das Parkett zurück und wird dabei regelmäßig geschont. Diese Saison kommt Nowitzki regelmäßig als Einwechselspieler von der Bank und erreicht den niedrigsten Punkteschnitt seiner Karriere.
Wie groß bis zuletzt der sportliche Respekt vor dem einstigen German Wunderkind ist, zeigte sich während der Auftritte der Mavs in dieser Saison. Bei Nowitzkis erster Einwechslung erhoben sich die Fans auch in gegnerischen Arenen, feierten jeden erfolgreichen Wurf. Als Doc Rivers, Coach der gegnerischen Los Angeles Clippers, kurz vor Schluss die Partie unterbrach, damit Fans und seine Spieler in einem Gänsehaut-Moment dem blonden Deutschen huldigen konnten, rührte dies viele Zuschauer zu Tränen.

Nowitzki will sich auf Familie konzentrieren
"Es ist schon ein tolles Gefühl, das werde ich niemals vergessen. Das ist emotional", sagte Nowitzki zum Respekt der Fans. "Die Anerkennung ist für mich eine tolle Erfahrung, dass man was geleistet hat über zwei Jahrzehnte." Diese Saison durfte er auf Einladung von NBA-Commissioner Adam Silver auch ehrenhalber zum 14. Mal am Allstar-Spiel der besten und beliebtesten Profis der Liga teilnehmen.
Der Familienvater hatte zuletzt angekündigt, nach der aktiven Laufbahn zunächst einmal keinen fest Job anzustreben. "Ich werde mit den Kids ein bisschen reisen, ein paar Sachen unternehmen, die ich meine ganze Karriere nicht machen durfte", sagte Nowitzki der Deutschen Presse-Agentur in Dallas. "Ich werde mich da auf keinen Fall in eine Entscheidung reinstürzen, sondern die Zeit mit meiner Familie genießen."
Nowitzki hat mit seiner schwedischen Ehefrau Jessica drei Kinder. Die Söhne Max und Morris sowie Tochter Malaika nahmen längst schon großen Raum in seinem Leben ein - nun kann er sich bald noch mehr auf seine Familie konzentrieren.

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Freitag, 12. April 2019, 18:52

Die diesjährigen NBA-Play-offs-Paarungen stehen fest.
Im Conference Viertelfinale (Best of 7) treffen aufeinander:

Western Conference
(1) Golden State Warriors - (8) Los Angeles Clippers
(2) Denver Nuggets - (7) San Antonio Spurs
(3) Portland Trail Blazers - (6) Oklahoma City Thunder
(4) Houston Rockets - (5) Utah Jazz

Eastern Conference
(1) Milwaukee Bucks - (8) Detroit Pistons
(2) Toronto Raptors - (7) Orlando Magic
(3) Philadelphia 76ers - (6) Brooklyn Nets
(4) Boston Celtics - (5) Indiana Pacers
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Mittwoch, 17. April 2019, 18:29

NHL-Wunder perfekt: Columbus "sweept" Tampa

Zitat

Paukenschlag in der National Hockey League: Die Columbus Blue Jackets gewinnen Spiel 4 gegen die Tampa Bay Lightning mit 7:3 und schicken den turmhohen Favoriten damit in die Sommerpause. Ebenfalls einen "Sweep" (4:0-Sieg in der Serie) landeten die New York Islanders nach dem 3:1-Erfolg bei den Pittsburgh Penguins. Der Krimi zwischen den St. Louis Blues und den Winnipeg Jets ging in die Verlängerung. Die Vegas Golden Knights feierten einen Kantersieg gegen die San Jose Sharks.

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Freitag, 19. April 2019, 00:54

Das mit Columbus ist soooo super. Zumal Tampon Bay eines der 2 Teams ist die ich am meisten "dislike", Leider hat es meine Pens auch erwischt aber die waren auch kein haushoher Favorit. Nun drücke ich meinen Vegas Golden Knights die Daumen. :love:
USA...where my heart belongs! :love:




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Montag, 22. April 2019, 19:48

30 Teams als Ziel:
Die MLS will weiter wachsen

Zitat

Die beste Fußball-Liga der USA soll noch größer werden. Teams, die in die Major League Soccer einsteigen wollen, müssen aber kräftig zahlen.
Die nordamerikanische Fußball-Profiliga MLS will im Vorfeld der WM-Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko weiter wachsen. MLS-Chef Don Garber stellte nach einer Versammlung der Teambesitzer in Los Angeles Pläne für eine Expansion auf 30 Mannschaften vor.
In der laufenden Saison spielen 24 Mannschaften um die Meisterschaft, in den kommenden beiden Jahren kommen insgesamt drei weitere Klubs dazu. An der ersten MLS-Spielzeit 1996 nahmen zehn Vereine teil.
Garber bestätigte in Los Angeles bereits laufende Gespräche mit Interessenten aus Sacramento und St. Louis über die Besetzung der Plätze Nummer 28 und 29. Zu Kandidaten für den 30. Startplatz in der Liga machte der Liga-Boss keine Angaben. Garber unterstrich dabei, dass die MLS als Einstiegsgebühr für neue Teams umgerechnet fast 180 Millionen Euro fordert.
Bis 2021 wird die MLS auf 27 Vereine wachsen. In der kommenden Spielzeit geben Inter Miami mit dem englischen Altstar David Beckham in der Besitzerrolle und Nashville SC ihre Debüts. Ein Jahr später steigt Austin FC ein.

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Freitag, 26. April 2019, 16:52

In der NHL sind die Conference Halbfinal-Spiele (Best of 7) los gegangen.
Titelverteidiger Washington sowie Finalist Las Vegas sind schon ausgeschieden.

Boston Bruins - Columbus Blue Jackets 1:0
St. Louis Blues - Dallas Stars 1:0
San Jose Sharks - Colorado Avalanche 0:0
New York Islanders - Carolina Hurricanes 0:0
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Sonntag, 28. April 2019, 20:00

NBA Play-offs - 2018/19
Conference Halbfinale - Best of 7

Toronto Raptors - Philadelphia 76ers 1:0
Milwaukee Bucks - Boston Celtics 0:0
Golden State Warriors - Houston Rockets 0:0
Denver Nuggets - Portland Trail Blazers 0:0
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Dienstag, 7. Mai 2019, 19:59

MLB

Bienenschwarm sorgt für Verschiebung zwischen Cincinnati Reds und San Francisco Giants

Zitat

Das Spiel der Cincinnati Reds gegen die San Francisco Giants begann am Montag mit Verspätung. Der Grund: ein Bienenschwarm versammelte sich kurz vor Spielbeginn nahe dem Spielfeld.

Erst mit 18-minütiger Verspätung konnte die Partie im Great American Ball Park starten. Erst dann bewegte sich der Bienenschwarm vom Backstop - der Bereich hinter der Home Plate - Richtung der obersten Etage der Tribüne.

Für die Giants war es bereits das zweite Mal, dass sie in eine Spielverschiebung aufgrund von Bienen in Cincinnati involviert waren. Im April 1976 flog ein Bienenschwarm im damaligen Riverfront Stadium in den Dugout der Giants und sorgte für eine Verschiebung von 35 Minuten.

Damals gewannen die Reds 11:0, dieses Mal gelang dem Heimteam ein 12:4.
Im Jahr 1987 gab es abermals eine Unterbrechung aufgrund von Bienen im Riverfront Stadium. Im Mai gegen die Philadelphia Phillies wurde Reds-Starter Ted Power sogar in die Hand gestochen.

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Donnerstag, 9. Mai 2019, 18:29

In der NHL sind die Conference Halbfinal-Spiele entschieden.

Boston Bruins - Columbus Blue Jackets 4:2
St. Louis Blues - Dallas Stars 4:3
San Jose Sharks - Colorado Avalanche 4:3
New York Islanders - Carolina Hurricanes 0:4



Somit spielen im Conference Finale (Best of 7)

Boston Bruins - Carolina Hurricanes
San Jose Sharks - St. Louis Blues
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Montag, 13. Mai 2019, 18:15

NBA

Ergebnisse Conference Halbfinale:

Toronto Raptors - Philadelphia 76ers 4:3
Milwaukee Bucks - Boston Celtics 4:1
Golden State Warriors - Houston Rockets 4:2
Denver Nuggets - Portland Trail Blazers 3:4


Somit spielen im Conference Finale - Best of 7:

Milwaukee Bucks - Toronto Raptors
Golden State Warriors - Portland Trail Blazers
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Mittwoch, 15. Mai 2019, 19:30

NBA

Top-Chance auf Zion Williamson :
New Orleans Pelicans gewinnen Draft Lottery

Zitat

Jubel in New Orleans: Die Pelicans haben die Draft Lottery gewonnen und dürfen damit beim NBA Draft 2019 an erster Stelle auswählen. Als heißer Kandidat gilt Zion Williamson. Die Dallas Mavericks hatten hingegen kein Glück.
Die New Orleans Pelicans aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA können sich höchstwahrscheinlich auf die Dienste des Supertalents Zion Williamson (18) freuen. Wie die Draft Lottery in Chicago ergab, dürfen die Pelicans bei der Talenteziehung am 20. Juni in New York an erster Stelle auswählen. Es gilt als sicher, dass Williamson, dem viele eine Karriere als Superstar prophezeien, die Nummer eins des diesjährigen Drafts wird. „Ich war noch nie in New Orleans. Ich werde aber alles geben, für das Team, für welches ich in der Zukunft spielen werden“, sagte Williamson laut „Spox“ kurz nach der Draft Lottery.
Bei der Draft Lottery wird die Reihenfolge des Auswahlverfahrens per zufälliger Ziehung von Zahlenkombinationen festgelegt, die den Klubs zugeordnet sind. Die drei schlechtesten Team der Liga, in der laufenden Saison waren dies die New York Knicks, die Cleveland Cavaliers und die Phoenix Suns, bekommen dabei die größte Chance auf den Nummer-eins-Pick. Die Pelicans hatten als siebtschlechtestes NBA-Team nur eine sechsprozentige Wahrscheinlichkeit auf die Pole Position. Unmittelbar nach ihnen werden die Memphis Grizzlies an zweiter und die Knicks an dritter Stelle aussuchen. Die Lakers und die Cavaliers folgen auf den Plätzen vier und fünf.
Bitter verlief der Abend hingegen für die Dallas Mavericks. Das ehemalige Team von Dirk Nowitzki hat sein Erstrunden-Pick an die Atlanta Hawks verloren. Im Zuge des Trades von Luka Doncic und Trae Young mit den Hawks hätten sie ihren Erstrunden-Pick nur behalten, wenn sie unter den ersten fünf Teams gelandet wären. Doch die Texaner wurden erst an zehnter Stelle gezogen.

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Dienstag, 21. Mai 2019, 19:03

Vierter Sieg gegen Blazers
Golden State steht erneut im NBA-Finale

Zitat

Die Golden State Warriors stehen als erstes Team seit fast 60 Jahren zum fünften Mal nacheinander im Finale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Der Titelverteidiger holte am Montagabend (20.05.2019/Ortszeit) beim 119:117 nach Verlängerung bei den Portland Trail Blazers den vierten Sieg.
Das Team um Superstar Stephen Curry schaffte damit den "Sweep" und entschied die Best-of-Seven-Serie in den Conference Finals auf schnellstem Wege mit 4:0 für sich.

Warriors auf Spuren der Rekord-Celtics
Gegner der Warriors im Kampf um die siebte Meisterschaft der Klubgeschichte sind die Toronto Raptors oder die Milwaukee Bucks. In der Serie steht es 2:1 für Hauptrundensieger Milwaukee. Das Finale beginnt am 30. Mai (Ortszeit). Die Boston Celtics standen von 1957 bis 1966 ununterbrochen im Finale. In den 80er Jahren schaffte es der Rekordmeister viermal nacheinander so weit (1984-1987) wie Golden State und die Cleveland Cavaliers seit 2015. Die Warriors spielen um den ersten NBA-Hattrick seit 2002, damals hatten die Los Angeles Lakers zum dritten Mal nacheinander triumphiert.
"Für uns ist das alles weiter nicht selbstverständlich", sagte Curry nach dem erneuten Finaleinzug bei ESPN. "Wir wissen immer noch, wie schwer es ist, die Spiele auf diesem Level zu Ende zu bringen. Wir wollen soweit kommen, wie es uns möglich ist".

Curry mit erneuter Galavorstellung
Entscheidender Mann beim vierten Spiel in Portland war erneut Stephen Curry. Der Superstar des Teams aus Oakland verbuchte mit 37 Punkten, 13 Rebounds und 11 Assists ein Triple-Double, auch Teamkollege Draymond Green kam in diesen drei Kategorien auf zweistellige Werte (18, 14, 11). Die Gäste lagen im dritten Viertel zwischenzeitlich mit 17 Punkten zurück, drehten aber noch das Spiel.

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Mittwoch, 22. Mai 2019, 20:28

St. Louis steht erstmals nach 49 Jahren wieder im Stanley-Cup-Finale

In der Eishockeyliga NHL haben die St. Louis Blues zum ersten Mal seit 1970 das Endspiel erreicht. Dort trifft das Team aus Missouri auf Boston - und kämpft um seinen ersten Titel.

Zitat

Sie sind eigentlich das Team, das nie den Titel holt. Doch nun können die St. Louis Blues diesen Teil ihrer Geschichte überwinden und erstmals triumphieren.
Zum ersten Mal seit 1970 haben die Blues das Stanley-Cup-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL erreicht. Das Team aus Missouri bezwang in der Nacht die San Jose Sharks in eigener Halle klar 5:1 und entschied die Best-of-Seven-Halbfinalserie 4:2 für sich. Gegner im Kampf um den Titel sind ab Montag wie schon vor 49 Jahren die Boston Bruins.
"Das ist unglaublich. Diese Stadt hat darauf schon so lange gewartet. Jetzt fehlen noch vier Siege. Wir müssen einfach so weiter machen", sagte Angreifer Pat Maroon. David Perron (2.) und Wladimir Tarassenko (17.) sorgten schon im ersten Drittel für eine 2:0-Führung. Dylan Gambrell (27.) brachte San Jose noch einmal heran, doch Brayden Schenn (33.), Tyler Bozak (54.) und Ivan Barbaschew (58.) machten alles klar für die Blues, die in der Serie bereits 1:2 zurückgelegen hatten.
Die Blues spielen seit 1967 in der NHL, warten aber noch immer auf den ersten Meistertitel. Kein anderes Team der Liga hat so viele Begegnungen absolviert, ohne den Stanley Cup gewonnen zu haben.
Zwischen 1968 und 1970 hatte St. Louis dreimal in Folge das Finale erreicht, dort aber jeweils 0:4 verloren. Die letzte Niederlage 1970 gab es gegen die Boston Bruins, die nun erneut der Gegner sind. Boston hatte sich in einer einseitigen Halbfinalserie 4:0 gegen die Carolina Hurricanes durchgesetzt und steht zum 20. Mal im Stanley-Cup-Finale.

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Mittwoch, 12. Juni 2019, 21:18

NBA-Finals: Golden State gewinnt in Toronto
Drama um Durant - doch die Warriors schlagen zurück!
Die Golden State Warriors haben ein deutliches Lebenszeichen gesendet und die Finalserie in Toronto verkürzt - dabei hätte es für Kevin Durant nicht schlimmer laufen können.

Zitat

Er brauchte nur drei Würfe, um allen zu zeigen, warum er so sehr gebraucht wird: Kevin Durant gab in Spiel fünf der NBA-Finals in Toronto sein Comeback nach (angeblich überstandener) Wadenverletzung, versenkte gleich seine ersten drei Dreier und übernahm die Kontrolle für ein in Spiel drei und vier offensiv fast hilfloses Golden State. Die Warriors hatten auf heimischem Parkett ohne Durant keine Mittel gefunden gegen die defensiv bärenstarken Kanadier.
Mit dem zweifachen Finals-MVP zurück in der Starting-Five war klar, dass sich die Raptors nicht mehr nur auf Stephen Curry und Klay Thompson einstellen mussten. Mit etwas weniger Manndeckung gegen sich nutzte Curry deshalb gleich die erste Möglichkeit und eröffnete Spiel fünf von Downtown. Durant steuerte insgesamt elf Punkte, zwei Rebounds und einen Block bei, bis nach zwei Minuten im zweiten Viertel der ganz bittere Rückschlag folgte.
Bei einem Offensivdribbling gegen Serge Ibaka trat der 30-Jährige mit dem rechten (vorher schon verletzten) Bein so unglücklich auf, dass es sich wieder meldete und Durants Gesichtsausdruck sofort verriet, dass es nicht weitergehen würde. Ebenfalls unschön: Als Durant von seinen Teamkollegen hochgeholfen wurde und er sofort humpelte, reagierten große Teile des Publikums mit hämischem Jubel und "Auf Wiedersehen"-Gesten.

Kerr: "Wir sind alle besorgt und denken an Kevin"
Umso bemerkenswerter, dass es die Raptors-Profis selbst waren, die die Fans dazu anhielten, etwas Anstand zu zeigen. Die Folge war doch noch ernst gemeinter Beifall, während Durant von Betreuern gestützt das Parkett verließ und beim Verlassen der Arena "F***" schrie. Die Warriors führten zur Pause mit sechs Punkten (62:56), und Coach Steve Kerr erklärte gegenüber ESPN: "Wir sind alle besorgt und denken an Kevin."
Auch ohne Durant blieb Golden State nach der Pause in der Spur, vor allem, weil der in den Finals alles überragende Kawhi Leonard noch nicht richtig da war - das sollte sich in Viertel vier mal wieder ändern. Der 27-Jährige übernahm die Kontrolle und versenkte mit noch 5:13 Minuten auf der Uhr erst einen Dreier zur Führung, legte eine Minute später gleich den nächsten obendrauf und ließ noch einen Jumper folgen. Plötzlich führte Toronto mit sechs Zählern und war nur noch drei Minuten entfernt vom ersten Meistertitel der Franchise-Geschichte.
Doch dazu sollte es (noch) nicht kommen: Denn mit dem Aus vor Augen zeigten Curry & Co. erneut die Mentalität eines Champions. Erst verkürzte Thompson den Rückstand auf drei Punkte, dann glich Curry mit einem schwierigen Dreier aus. Und nachdem Leonard seinen Versuch auf der Gegenseite an den Ring gesetzt hatte, machte Thompson die Finals mit seinem siebten verwandelten Dreier zum 106:103 wieder spannend. Es waren die Splash Brothers, die in der entscheidenden Phase da waren und zusammen 57 Punkte beisteuerten.

Auch Curry denkt an Durant - Oakland bekommt sein Endspiel
Kyle Lowry brachte Toronto von der Freiwurflinie nochmal zurück und bekam mit ablaufender Uhr sogar die Chance auf den Wurf ins Glück, doch sein Dreier-Versuch landete an der Brettkante - und Golden State durfte den 2:3-Zwischenstand in der Serie feiern. "Es war nicht schön, aber wir haben genug gemacht, um wieder zurückzukommen", berichtete Curry (31 Punkte) nach dem Spiel am ESPN-Mikrofon und sorgte sich sogleich um seinen verletzten Mitspieler: "Wir hoffen, dass er schnell zurückkommt. Es tut mir so leid für ihn."
Wahrscheinlich ist ein abermaliges Comeback eher nicht, eine MRT-Untersuchung soll am Dienstag Klarheit schaffen. Laut Präsident Bob Myers, der unter Tränen die Pressekonferenz nach dem Spiel betrat, handelt es sich um eine Achillessehnenverletzung. Nach ESPN-Informationen gehen die Verantwortlichen des Titelverteidigers sogar von einer gerissenen Achillessehne aus.
Spiel sechs steigt am Donnerstagabend (Ortszeit) in Oakland; es wird das allerletzte Spiel in der Oracle Arena sein. Die Warriors, die dann den Ausgleich anvisieren, ziehen nach der Saison nach San Francisco um.

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Donnerstag, 13. Juni 2019, 22:45

NHL-Meister St. Louis
Cinderella on Ice

Letzter im Januar, Meister im Juni: Die Geschichte der St. Louis Blues ist so beeindruckend wie ungewöhnlich. Und sie zeigt, wie wenig Aussagekraft die Vorrunde in der besten Eishockeyliga der Welt hat.

Zitat

Sie zählten die Sekunden lautstark herunter, nach der Schlusssirene gab es für die Profis der St. Louis Blues kein Halten mehr. Handschuhe und Helme flogen durch die Luft, Ersatzspieler sprangen über die Bande und bildeten zusammen mit ihren Teamkollegen ein riesiges Knäuel aus blau-weißen Trikots, verschwitzten Haaren und Bärten.
Die St. Louis Blues waren durch einen 4:1-Auswärtserfolg bei den Boston Bruins erstmals in ihrer 52-jährigen Geschichte Meister der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL geworden. Und irgendwo ganz unten im Getümmel lag Jordan Binnington, ihr Torwart.
Die Geschichte des 25-Jährigen ist ebenso verrückt wie die des gesamten Vereins in dieser Saison. Die Blues waren schlecht gestartet, Trainer Mike Yeo musste nach nur sieben Siegen in 19 Spielen Mitte November gehen. Sein Assistent, Craig Berube, übernahm. Doch der Abwärtstrend ging weiter. Am 2. Januar war St. Louis ganz unten angekommen, mit 34 Punkten aus 37 Partien Liga-Letzter.
Dann stellte Berube Keeper Binnington ins Tor. Der Schlussmann war zu Saisonbeginn noch die Nummer vier gewesen, hatte erst einen NHL-Kurzeinsatz aus dem Januar 2016 vorzuweisen. Nun parierte er im wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte 32 von 33 Schüssen. "Du musst einfach an dich glauben und hart arbeiten", sagte Bennington, als er den Cup in den Händen hielt.
Die Blues haben mit dem Titelgewinn eine Cinderella-Story gekrönt. Eine dieser "from worst to first"-Geschichten, die sie in den USA so lieben. St. Louis ist Meister geworden, obwohl das Team nach mehr als einem Viertel der Saison noch Schlusslicht war - das hat es laut NHL noch in keiner der vier großen nordamerikanischen Profiligen NFL, NBA, NHL, MLB gegeben.
Die Mannschaft aus dem Bundesstaat Missouri ist ein Beweis dafür, wie wenig Aussagekraft die Vorrunde hat. St. Louis ist als zwölftes der 16 Teams in die Playoffs gestartet - und nun Meister geworden. Die Los Angeles Kings hatten 2012 gar als Nummer 13 den Titel geholt. Seit der Saison 1985/86 erhält das punktbeste Team der NHL-Vorrunde die President Trophy. Nur achtmal konnte diese Mannschaft auch den Stanley Cup des NHL-Meisters in die Höhe recken.

Das Über-Team übersteht die erste Playoff-Runde nicht
In dieser Saison war Tampa Bay Lightning das Über-Team der Vorrunde. Mit 62 Siegen stellte das Team aus Florida den NHL-Rekord der Detroit Red Wings ein. In der ersten Playoff-Runde gelang Tampa gegen die Columbus Blue Jackets erneut Historisches, nur hätten sie auf diesen Rekord sicher gut verzichten können: Als erster President-Trophy-Gewinner verlor der Verein eine Serie 0:4.
Auf die physische Spielweise von Columbus hatte Tampa keine Antwort. Auch Meister Washington Capitals, die Calgary Flames und die Nashville Predators scheiterten zum Auftakt. So war erstmals in der NHL-Playoff-Geschichte keiner der Sieger der vier Devisions in der zweiten Runde.
"In den Playoffs ist der Charakter ganz wichtig. Und der Wille ist mehr gefragt als Technik", sagt Dennis Seidenberg im Gespräch mit dem SPIEGEL. "Wenn du gegen technisch begabte Spieler spielst, sie zerstörst, mögen die das manchmal nicht so sehr." Seidenberg gewann 2011 mit den Boston Bruins den Stanley Cup. Das Team spielte damals ebenso körperbetont, wie die St. Louis Blues in dieser Saison. Und die wiederum hatten die diesjährigen Bruins mit ihrem "heavy game" beeindruckt.
Boston, da stimmten die Experten überein, war insgesamt besser besetzt und galt als Favorit. Dennoch ist mit St. Louis das physischste Team dieser K.o.-Runde Meister geworden. Die Blues haben mit Binnington einen starken Torwart, stellten mit Ryan O'Reilly den wertvollsten Spieler (MVP) dieser Playoffs und verfügen zudem mit Vladimir Tarasenko über einen Topstürmer.
Aber sie haben eben vor allem in der Defensive große und kompromisslose Akteure wie Kapitän Alex Pietrangelo (1,91 Meter) oder Colton Parayko (1,98 Meter). Und Trainer Berube lässt so spielen, wie er es früher selbst bevorzugt hat: unnachgiebig und mit einer Vorliebe für harte Checks. Oder, wie es 100-Kilogramm-Stürmer Patrick Maroon sagt: "Das alte Eishockey ist zurück, zum Teufel mit dem Speed."
Tatsächlich führt der Trend in der Liga seit einigen Jahren weg vom überharten hin zum schnellen Eishockey, bei dem es auf läuferisches und schlittschuhtechnisches Können ankommt - und daher auch kleine, wendige Profis wichtig sind. Es wird interessant sein, wie die anderen Teams auf den Titelgewinn der Blues reagieren.

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Sonntag, 16. Juni 2019, 20:22

Nach Thompson-Schock:
Raptors zum ersten Mal NBA-Champion!

Die Toronto Raptors haben sich bei den Golden State Warriors zum ersten Mal überhaupt zum NBA-Champion gekrönt - und wieder sorgte eine Verletzung für entsetzte Gesichter.

Zitat

Das furiose Ende von furiosen Finals: Nach dem nächsten Kevin-Durant-Schock hatten die Warriors in Spiel fünf erneut die Champion-Mentalität ausgepackt und die Serie zurück nach Oakland verschifft; für das allerletzte Heimspiel in der ehrwürdigen Oracle Arena.
Doch dort, angetrieben vom lautstarken Publikum, entwickelte sich nach etwas mehr als zweieinhalb offenen Vierteln das nächste Verletzungsdrama.
Als wäre es mit Durants Achillessehnenriss in Toronto nicht schon schlimm genug gewesen, wurde das am Mittwochabend fast noch "getoppt" - und aus Warriors-Sicht konnte es nicht bitterer kommen. Nachdem Klay Thompson gegen Ende des dritten Viertels, zu diesem Zeitpunkt hatte er schon 28 Punkte beigesteuert, zum Dunk gegen Torontos Danny Green hochgegangen war, landete er mit dem linken Knie so unglücklich, dass er sich sofort schmerzverzerrt die Hände über den Kopf schlug.

Thompson kehrt unter Jubel für zwei Freiwürfe zurück - danach nicht mehr
Es war schnell erkennbar, dass es für die eine Hälfte der Splash Brothers nicht weitergehen würde. Thompson wurde auf dem Weg in die Kabine von Betreuern gestützt, doch als ihm dort jemand mitteilte, dass er, wenn er die zwei gegen Green herausgeholten Freiwürfe nicht nehmen würde, nicht ins Spiel zurückkommen dürfe, kehrte Thompson, begleitet vom lauten Jubel der Halle, humpelnd zurück, versenkte beide Freiwürfe - und konnte danach nicht mehr weitermachen.
Allem Anschein nach hat sich nach Durant auch der zweite Warrior innerhalb einer Finalserie schwer verletzt. Stephen Curry registrierte es mit minutenlangem, ungläubigen Kopfschütteln.
Genau wie Spiel fünf wurde auch diese Partie nach dem Verletzungsschock noch dramatischer: Nach Thompsons Freiwürfen hatte Golden State noch mit fünf Zählern geführt (85:80), verlor aber auch seine zweitbeste Offensivoption nach Curry - und das machte sich bemerkbar. Toronto wurde immer besser, insbesondere Fred VanVleet (insgesamt 22 Punkte, 5/11 Dreier), und führte zwei Minuten vor Schluss mit sechs Zählern (108:102).

Siakam macht den Deckel drauf - Raptors am Ziel
Ein ganz wichtiger Dreier von Defensiv-Ass Draymond Green brachte den Titelverteidiger in der entscheidenden Phase nochmal zurück - doch es sollte nicht reichen. Pascal Siakam (26 Punkte/10 Rebounds/3 Assists) traf den entscheidenden Layup, von dem sich die Warriors nicht mehr erholten. Curry vergab die letzte Chance, die Serie noch einmal zu verlängern.
Die Raptors gewannen nach dem kleinen Rückschlag in Spiel fünf das dritte Auswärtsspiel in Folge in Oakland und sind damit tatsächlich im Ziel. Auf die erste Finals-Qualifikation der Franchise-Geschichte (seit 1995 in der NBA) folgte der erste Meistertitel überhaupt, Toronto verwandelte sich jenseits der kalifornischen Abendsonne erneut in ein Tollhaus.

Leonard wird zum Finals-MVP ernannt - und lächelt tatsächlich!
Zum Finals-MVP wurde wenig überraschend der in den gesamten Play-offs alles überragende Kawhi Leonard ernannt. "The Claw", die Klaue, steuerte in Spiel sechs 22 Punkte, sechs Rebounds, drei Assists, zwei Steals und einen Block bei - und zeigte beim Überreichen der Trophäe tatsächlich ein Lächeln. Für den 27-Jährigen ist es nach 2014 (mit den San Antonio Spurs) die zweite Auszeichnung zum wichtigsten Spieler der wichtigsten Play-off-Serie im Basketball.

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