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Sonntag, 17. November 2019, 20:39

Leon Draisaitl

Der Nowitzki der NHL

Zitat

Leon Draisaitl ist wohl auf dem besten Weg zum deutschen Nowitzki der NHL zu werden. Der 24-Jährige dominiert die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL, gehört zu den besten Angreifern und kann sogar der wertvollste Spieler der Saison werden.

Wenn bei den Heimspielen der Edmonton Oilers das Tor-Horn ertönt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Connor McDavid und Leon Draisaitl etwas damit zu tun haben. So wie vor zwei Tagen. Edmonton besiegt die Colorado Avalanche 6:2.

McDavid ist an allen Treffern beteiligt, Draisaitl hat fünf Tore vorbereitet. McDavid ist 22 Jahre und der Kapitän des Vereins, der einst vor allem durch Wayne Gretzky berühmt wurde.
An McDavids‘ Seite hat sich Leon Draisaitl nicht nur ins Rampenlicht gespielt – der Kölner weist nach einem Viertel der NHL-Vorrunde sogar auch die besseren Statistiken auf. Draisaitl ist ligaweit zweitbester Torschütze und gar Erster bei den Vorlagen und in der Scorerwertung, die sich aus der Addition von Toren und Torvorlagen ergibt. Dennoch gibt sich Draisaitl bescheiden: „Schaue ich mir relativ selten an, um ehrlich zu sein. Ich weiß, wo ich stehe, aber das Wichtigste ist, wo das Team steht – und das gefällt mir, wo wir zur Zeit stehen.“

Saison auf Rekordkurs
Edmonton ist Vierter, die Chance auf eine Playoff-Teilnahme somit realistisch. Und auch wenn Draisaitl nicht gerne über seine Statistik redet, ist sie doch erwähnenswert. Denn 41 Punkte in 21 Saisonspielen hat seit 2002 kein NHL-Spieler mehr erreicht.

„Natürlich freut mich das, ist eine Ehre. Letztes Jahr habe ich mich in diesem Kreis etabliert und natürlich freut mich, dass ich die ersten 20, 21 Spiele jetzt so gestartet habe. Aber, ich weiß trotzdem, dass es eine lange Saison ist und das es Höhen und Tiefen gibt in einer Saison. Ich probier‘, Tag für Tag besser zu werden und der Mannschaft in so vielen Spielen wie möglich zu helfen.“

Bislang galt Marco Sturm als bester deutscher Offensivspieler der NHL. Doch Draisaitl hat viele von Sturms Rekorden längst deutlich übertroffen.

Kritik lässt Draisaitl kalt
Obwohl Draisaitl längst zu den besten Offensivspielern der Liga gehört, sagen Kritiker, dass er vor allem vom Zusammenspiel mit McDavid profitiere. Draisaitl reagiert darauf nur mit einem Schulterzucken. „Das höre ich seit Jahren. Aber, hach, das gehört dazu.
Ich denke, dass wir uns gut neben dem Eis verstehen, dass wir seit Jahren zusammenspielen und uns einfach verstehen. Wir wissen genau, wo wir sind auf dem Eis, was wir spielen wollen, was für ein Eishockey wir spielen wollen und ich glaube, dass wir uns beide gegenseitig genau gleich viel geben und uns gegenseitig helfen.“
Draisaitl ist ein kräftiger Stürmer, der seinen Körper geschickt einsetzt, um den Puck abzuschirmen. McDavid verfügt über eine herausragende Stock- und Schlittschuhtechnik und ist einer der schnellsten Spieler. Zusammen harmonieren beide wie kaum ein anderes NHL-Sturmduo.
„Es macht einfach Spaß mit Leon. Wir kennen uns schon eine ganze Weile, wissen, was der andere denkt. Und er ist einfach ein ganz besonderer Spieler.“

Kandidat für den wertvollsten Spieler der Saison
Bob Stauffer hält Draisaitl sogar für den vielleicht wertvollsten Spieler der bisherigen Saison. Stauffer ist ein bekannter Sportjournalist in Edmonton, hat wochentags die zweistündige Sendung „Oilers now“ – und Draisaitls Entwicklung seitdem er 2014 in die Liga kam, genau verfolgt.
„In den vergangenen zehn Jahren sind 2100 NHL-Spieler gedraftet worden. Es waren einige unglaubliche Spieler dabei – aber nur einer von ihnen hat 50 Tore in einer Saison geschossen. Leon Draisaitl, ein Deutscher – das ist eine ziemlich einzigartige Geschichte.“

Werbefigur des deutschen Eishockeys
Bei den Fans wird Draisaitl immer beliebter. Shawn, Mitte 40, trägt ein Oilers-Trikot des Deutschen mit der Rückennummer 29. Draisaitl, sagt er, sei eine Inspiration. Und wenn Kinder nun an deutsche Eishockeyspieler denken würden, dann eben an Draisaitl, zu dem sie aufschauen.
Mark hat ebenfalls ein Draisaitl-Jersey an. Er freut sich über dessen bislang starke Saison. Draisaitl sei ein großartiger Torjäger und
ein wichtiger Bestandteil des Teams. Und er liebe ihn einfach.
Draisaitl könnte der erste Deutsche werden, der in der NHL Torschützenkönig oder Topscorer wird. Eine verlockende Aussicht, ja. Aber für ihn eher sekundär.
„Es wäre schön, sowas mal zu gewinnen, keine Frage. Ich denke, dass jeder Sportler solche Trophäen oder solche Dinge gerne gewinnen würde – da brauch‘ ich jetzt nicht um den Brei reden. Aber trotzdem geht's mir in erster Linie um das Team, dass wir gewinnen, dass wir in die Playoffs und dass wir ein erfolgreiches Jahr haben.“
Jedes weitere Tor von ihm und jede weitere Vorarbeit bringen ihm beiden Zielen näher.

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Freitag, 22. November 2019, 20:48

Der Nowitzki-Erbe: Luka Doncic macht die ganze NBA verrückt

Zitat

Zugegeben, es ist vulgär und für manche Menschen sicher eine befremdliche Art des Lobes. Aber mehr Ritterschlag geht im Basketball einfach nicht. "Du bist ein böser Motherfucker." Das sagt LeBron James über Luka Doncic. LeBron ist der Typ, der die NBA seit mehr als 15 Jahren mit unglaublichen Statistiken dominiert. Luka, das ist ein 20-jähriger Bursche aus Ljubljana, Slowenien, der Stars wie James allmählich das Zepter aus der Hand reißt - und bei den Dallas Mavericks dabei ist, die riesigen Fußstapfen von Dirk Nowitzki auszufüllen. Schneller, als das irgendwer erwartet hätte.

Dirk Nowitzki: Erwartungen übertroffen
Die Basketball-Welt weiß spätestens seit seiner Premieren-Saison, dass dieser Luka Doncic mit dem orangenen Leder umgehen kann. Mit den Zahlen, die er aktuell auflegt, überrascht er aber die Fachwelt. 29,9 Punkte, 10,6 Rebounds und 9,4 Assists pro Spiel liefert er bislang in dieser Saison ab.
Er ist der zweitjüngste Spieler in der kompletten NBA-Geschichte, der ein Triple-Double (zweistellige Ausbeute in drei Kategorien) mit mindestens 40 Punkten auflegte. Das sind die Werte eines absoluten Spitzenspielers. Und der 20-jährige Bengel ist erst in seinem zweiten NBA-Jahr.
2018 wurde er an dritter Stelle der Talente-Auswahl von den Atlanta Hawks in die Liga geholt und später im Tausch für Trae Young nach Dallas gegeben. "Er hat unsere Erwartungen total übertroffen. Der ist schon so abgezockt, hat kein Loch in seinem Spiel. So was habe ich bei einem 19-Jährigen noch nicht gesehen", sagte Nowitzki schon im vergangenen Jahr, als er noch mit der Teenager-Sensation zusammen auflief.

Ausgebildet bei Real Madrid
Doncic ist kein normaler NBA-Neuling. Zwischen 2012 und 2018 lernte er sein Handwerk bei Real Madrid, einem der besten europäischen Basketball-Clubs. Unter Männern konnte sich der Zögling alle Facetten des Spiels aneignen: Werfen, Dribbeln, Passen. Als Doncic also mit gestandenen Profis spielte, zockten Talente in Übersee gegen andere Teenager, so will es das US-System.
Die gute Ausbildung und harte Arbeit trugen bald Früchte. In der Saison 2017/2018 wurde Doncic zum besten Spieler der Euroleague, das Pendant zur Champions League im Fußball, gekürt. Das Talent wurde dem Jungen, wie man so gerne sagt, in die Wiege gelegt. Papa Sasa war ebenfalls Basketballer und slowenischer Nationalspieler.

Dirks Erbe, aber kein neuer Dirk
Längst wird der Slowene mit der deutschen Legende Nowitzki verglichen. Wie der 'Dunking Deutschman' ist er Europäer und kommt aus einer Stadt, deren Name, wie der von Nowitzkis Heimatort Würzburg, für Amerikaner sicher lustig bis geheimnisvoll klingt - und wie Dirk nennen ihn längst alle beim Vornamen. Doncic ist der neue Star in der Nowitzki-Pilgerstätte, der American-Airlines-Arena. Ein neuer Nowitzki ist er aber nicht.
Doncic ist mit seinen 2,01 Metern eine ganze Ecke kleiner als der Deutsche (2,13 Meter), spielt eine andere Position. Luka ist ein trickreicher Spieler, der seine Gegner mit seinen Finten gerne oberdämlich aussehen lässt. Dirk war ein Riese, der werfen konnte, was andere Riesen einfach nicht konnten. Und als Dirk so alt war wie Luka, konnte er von Statistiken wie denen des Slowenen nur träumen. Auch der eingangs erwähnte LeBron James legte mit 20 Lenzen schlechtere Zahlen auf als Doncic: 27,2 Punkte, 7,4 Rebounds und 7,2 Assists. All das hört sich fabelhaft an. Zu fabelhaft? Sind die Statistiken vielleicht nur ein Zwischenhoch?

Eintagsfliege? Sicher nicht.
Einer, der es wissen muss, ist Mavs-Guard JJ Barrea, der zusammen mit Nowitzki 2011 die einzige Meisterschaft für Dallas holte. "Alles kommt zu ihm", sagt der Mann aus Puerto Rico. "Wir reden darüber, ob er das halten kann und ich sage: 'Wenn jemand diesen Lauf fortsetzen kann, dann er.' Er ist schlau, trifft ziemlich gut, schließt gut ab. Es ist aktuell nicht hart für ihn, das zu tun. Er erzwingt nichts."
Es deutet nicht viel darauf hin, dass die Zahlen einbrechen. Schon in der vergangenen Saison produzierte Luka in 72 Spielen 21,2 Punkte, 7,8 Rebounds und 6,0 Assists pro Spiel.

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Sonntag, 24. November 2019, 21:15

NBA: Liga bespricht wohl weitreichende Regeländerungen - kommt ein Midseason-Turnier?

Zitat

Die NBA ist einem Medienbericht zufolge derzeit in Gesprächen mit der Spielergewerkschaft NBPA und den Medienpartnern, um möglicherweise weitreichende Anpassungen am Spielplan vorzunehmen. So wird offenbar die Möglichkeit besprochen, die reguläre Saison zu verkürzen und dafür ein Midseason-Turnier sowie eine Art Pre-Playoffs einzuführen.

Das berichten Adrian Wojnarowski und Zach Lowe von ESPN. Demnach wird neben den genannten Punkten wohl auch über ein mögliches Reseeding der vier Conference Finalisten in den Playoffs gesprochen. So würde unabhängig der Conference das Team mit der besten Bilanz in der regulären Saison auf das viertbeste Team treffen, um möglichst die beiden besten Teams der Liga in den Finals sehen zu können.

Laut Woj und Lowe sind die Gespräche bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, die NBA hofft offenbar, bereits im April 2020 beim Treffen des Board of Governors über die Regeländerungen abstimmen zu können. Das Ziel sei es, die Anpassungen für die Saison 2021/22, der 75. NBA-Saison, einzuführen.
Den Vorstellungen der NBA zufolge würde dann erstmals ein Midseason-Turnier ausgetragen werden, in dem alle 30 Teams zunächst in einer Gruppenphase und anschließend in einem K.O.-System um einen zweiten Pokal neben der Larry O'Brien-Trophy kämpfen würden.
Durch eine gleichzeitige Verkürzung der regulären Saison werden die meisten Teams dem Vorschlag der NBA zufolge in einer Saison (ohne Playoffs) nur noch 78 oder 79 Spiele absolvieren (aktuell 82 Spiele). Unter Umständen könnten einzelne Franchises höchstens auf 83 Spiele kommen, je nachdem wie weit sie es in dem Midseason-Turnier schaffen und ob sie an den sogenannten Play-In-Spielen zu den Playoffs teilnehmen müssen.
An dieser Art Pre-Playoffs sollen vier Teams pro Conference teilnehmen: Der Siebtplatzierte spielt dabei gegen den Achtplatzierten, der Gewinner ist für die Postseason qualifiziert. Der Verlierer muss in einem Spiel gegen den Gewinner aus der Partie des Neunt- gegen den Zehntplatzierten um den letzten Playoff-Platz kämpfen.

Commissioner Silver Befürworter eines Midseason-Turniers
Diese Play-In-Spiele würden kurz nach dem Ende der regulären Saison stattfinden, als Termin für das Midseason-Turnier wird die Zeit zwischen Ende November (nach Thanksgiving) und Mitte Dezember anvisiert. Die Spieler und Coaches des Siegerteams sollen mit Geldpreisen kompensiert werden.
Commissioner Adam Silver ist laut Woj und Lowe schon seit Jahren bemüht, solch ein Turnier ähnlich eines Pokalwettbewerbs im europäischen Fußball auch in der besten Basketballliga der Welt einzuführen.
Zwar rechne die Liga nicht damit, dass dieses neue Turnier sofort "enthusiastisch" von den Teams und Spielern aufgenommen wird, doch die Hoffnung sei, dass mit der Zeit die Tradition und damit auch das Ansehen des MIdseason-Turniers wächst. Dadurch soll zudem der Wegfall von Einnahmen durch die verkürzte Regular Season ausgeglichen werden.
Die NBA kann diese weitreichenden Regeländerungen und Anpassungen am Spielplan nicht ohne die Zustimmung der NBPA einführen. Nach Informationen der beiden ESPN-Journalisten führen Commissioner Silver und Michele Roberts, die Direktorin der Spielergewerkschaft, schon seit einer Weile entsprechende Gespräche. Offenbar gebe es bisher unter den 30 Teams "keinen wirklichen Widerstand", wie eine anonyme, hochrangige Quelle in dem Bericht zitiert wird.

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Mittwoch, 4. Dezember 2019, 21:25

Die populärsten Sportteams jedes US-Staates – nur ein NHL-Klub schafft's in die Rangliste

Zitat

NFL, NBA, NHL, MLB, MLS und College-Sport – die Konkurrenz im US-Sportmarkt ist riesig. In den meisten Städten und/oder Staaten gibt es gleich mehrere Teams, die um die Aufmerksamkeit des Publikums buhlen. Aber welches Sportteam ist nun das beliebteste im Staat? Dieser Frage ist ein Reddit-User nachgegangen und er hat anhand von «Google Trends»-Daten folgende Karte erstellt: (s. Link!)

Die Analyse zeigt, dass American Football bei den Amerikanern ganz klar am beliebtesten ist. In 21 Staaten steht ein NFL-Team an der Spitze, in 17 weiteren eine College-Football-Mannschaft. Weit abgeschlagen folgen Baseball und Basketball.

Nur gerade in einem Staat ist Eishockey die Nummer 1 – und zwar ausgerechnet im Wüstenstaat Nevada. Dort erfreuen sich die 2017 Vegas Golden Knights der grössten Beliebtheit. Doch schon im nächsten Jahr dürfte sich das ändern: Denn die NFL-Franchise Oakland Raiders zügelt im kommenden Sommer nach Las Vegas und wird im topmodernen Allegiant Stadium die Massen begeistern.

Link mit Übersichtskarte
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Freitag, 6. Dezember 2019, 21:09

NBA
18. Sieg für die Bucks, 18. Pleite für die Warriors

Zitat

Giannis Antetokounmpo bleibt der überragende Akteur in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Er führt die Milwaukee Bucks von Erfolg zu Erfolg. So einen hätten die Golden State Warriors derzeit gerne.

Basketball-Superstar Giannis Antetokounmpo ist mit den Milwaukee Bucks in der NBA weiter nicht zu stoppen. Beim 132:88-Erfolg gegen die New York Knicks, dem zwölften Sieg des Meisters von 1971 in Serie, lieferte der wertvollste Spieler der vergangenen Saison (MVP) mit 29 Punkten und 15 Rebounds bei nur knapp 22 Einsatzminuten erneut eine Galavorstellung ab.
Der "Greek Freak" traf 71,4 Prozent seiner Würfe aus dem Feld, sein älterer Bruder Thanasis steuerte ebenfalls zehn Punkte zu dem Erfolg bei. Mit 18 Siegen bei drei Niederlagen sind die Bucks das bislang stärkste Team der nordamerikanischen Profiliga.
Die bislang erfolgloseste Franchise sind die Golden State Warriors. Der Serienfinalist, der lange auf seine verletzten Starspieler Stephen Curry und Klay Thompson verzichten muss, hat mit der 79:104-Pleite bei den Atlanta Hawks bereits die 18. Saisonniederlage kassiert bei nur vier Siegen. Beste Werfer der Partie waren Atlantas Jungstar Trae Young und Warriors-Profi Eric Paschall mit jeweils 24 Punkten.

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Mittwoch, 11. Dezember 2019, 22:31

NHL: Vier-Punkte-Plan gegen Machtmissbrauch

Zitat

Die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL steht in den Negativ-Schlagzeilen. Es geht um physischen und psychischen Machtmissbrauch von Trainern – und auch um Rassismus. Mit Bill Peters von den Calgary Flames ist ein Trainer zurückgetreten. Nun verlor überraschend Jim Montgomery seinen Posten in Dallas.

Die Spekulationen waren groß, als bekannt wurde, dass sich die Dallas-Stars überraschend von Trainer Jim Montgomery getrennt hatten. Denn sportlich lief es bei den Texanern zuletzt gut. Dallas steht auf einem Playoff-Platz. Schnell war zu hören, dass die Entscheidung keine sportlichen Gründe hatte. Als Manager Jim Nill auf einer eiligst einberufenen Pressekonferenz dann vor die Medien trat, sprach er zwölf Minuten lang – sagte aber wenig Substanzielles. Und der Grund für die Trennung blieb offen.
„Ich wurde am Wochenende über einen Vorfall informiert. Nachdem wir Informationen gesammelt und die Sache untersucht haben, kam heraus, dass es sich um unprofessionelles Verhalten handelte, das nicht mit den Werten unseres Vereins vereinbar ist. Deshalb haben wir Jim Montgomery sofort von seinen Aufgaben entbunden.“
Nill betonte, dass die Trennung nichts mit aktuellen oder ehemaligen Spielern des Vereins zu tun habe. Es ist also davon auszugehen, dass Montgomery Spieler nicht beleidigt, schikaniert oder missbraucht hatte.

Vereine sind verpflichtet, Fehltritte sofort zu melden
Seine Entlassung sei, teilten Experten des kanadischen Senders TSN mit, auch keine Folge des neuen Vier-Punkte-Plans. Diesen hatte die NHL am Montag auf ihrer Vorstandssitzung im Zuge der jüngsten Entwicklungen um den mittlerweile zurückgetretenen Calgary-Flames-Trainer Bill Peters beschlossen.
Peters hatte in der Saison 2009/10 als Trainer des Zweitliga-Teams Rockford IceHogs den in Nigeria geborenen Spieler Akim Aliu rassistisch beleidigt. Für die Liga sei dieser Vorfall überraschend gekommen, sagte NHL-Commissioner Gary Bettman.
Um Rassismus und auch Machtmissbrauch künftig zu verhindern, sind die Vereine nun dazu verpflichtet, Fehltritte sofort der NHL zu melden. Sollte dies nicht erfolgen, so Bettman, drohen harte Sanktionen. Zudem sollen Trainer, Manager sowie deren Assistenten verpflichtet werden, einmal im Jahr an einem Lehrgang teilnehmen, bei dem Experten unter anderem Themen wie Inklusion, Diversität und Menschenführung vermitteln. Und die NHL will eine Hotline einführen, auf der Spieler, Trainer oder Vereinsangehörige anonym Verstöße melden können.
Es tut sich also was. Doch es muss noch mehr kommen. Vor allem in den Nachwuchsligen. Denn dort, betonte Ex-Profi Dan Carcillo gegenüber dem Deutschlandfunk, seien die Missbrauchs-Zahlen um ein Vielfaches höher.

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Sonntag, 15. Dezember 2019, 23:23

Droht Williamson das Saison-Aus?

Zitat

Noch immer warten die Fans auf das Debüt von Zion Williamson in der NBA. Reggie Miller spekuliert nun sogar über das vorzeitige Saison-Aus der Supertalents.
Die Fans in der NBA müssen sich womöglich noch längere Zeit auf das Debüt von Zion Williamson gedulden.
Ursprünglich sollte der diesjährige Nummer-1-Pick des NBA-Drafts nach einer Operation des seitlichen Miniskus im rechten Knie im Dezember seine Premiere im Trikot der New Orleans Pelicans feiern - doch daraus wird offenbar nichts.
"Ich habe keine Ahnung. Ich weiß, dass er jeden Tag hier ist und dass er sich den Hintern abarbeitet. Wir werden mit ihm nichts überstürzen", antwortete Pels-Trainer Alvin Gentry diese Woche, angesprochen darauf, wann der 19-Jährige seine Premier in der NBA geben könnte.

Miller spekuliert über Saison-Aus von Williamson
Williamsons erste Diagnose nach der Operation am 21. Oktober lautete, dass seine Rehabilitierung zwischen sechs und acht Wochen dauern würde. Somit hätte er spätestens in der kommenden Woche seine Premier in der NBA geben sollen.
Allerdings konnte es bislang noch keine Trainingseinheit mit dem Team absolvieren, weshalb NBA-Legende Reggie Miller nun sogar darüber spekulierte, dass Williamson in dieser Saison eventuell gar nicht zum Einsatz kommen könnte.
"Ich habe das schon einmal gesagt. Ich sagte das am 21. November während des Spiels der Pelicans gegen die Suns, nur um von David Griffin, dem Präsidenten der Pels, zur Halbzeit gesagt zu bekommen: 'Nein, nein, nein, Zion wird definitiv im Dezember zurück sein'", schrieb der fünfmalige All-Star auf seinem Twitter-Account.
Auch Gentry hatte zuletzt erklärt, man werde "übervorsichtig" sein. "Wir werden nichts mit ihm überstürzen", erklärte der Headcoach.

Griffin widerspricht: "Gab absolut keinen Rückschlag"
Griffin selbst hatte erst kürzlich bei Fox Sports New Orleans erklärt, es hätte "absolut keinen Rückschlag" gegeben und es würde auch "kein anderer Plan, als ihn so schnell wie möglich wieder auf den Platz zu bringen" existieren. Jedoch machte er auch klar, dass Williamson nach seiner Rückkehr noch keine zwei Nächte hintereinander spielen könne.
Auch Gentry hatte zuletzt erklärt, man werde "übervorsichtig" sein. "Wir werden nichts mit ihm überstürzen", erklärte der Headcoach.
Wie wichtig ein baldiges Debüt des Forwards allerdings für die Pelicans wäre, zeigt ein Blick auf die bisherige Saisonbilanz. Mit lediglich sechs Siegen aus 25 Spielen liegt New Orleans aktuell auf dem vorletzten Platz der Western Conference. Zuletzt setzte es neun Niederlagen in Serie.

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Donnerstag, 26. Dezember 2019, 19:26

Lakers gegen Clippers
Heißes Stadtderby! So lief der NBA-Kracher in Los Angeles

Zitat

Im mit Spannung erwarteten Spiel in der kalifornischen Metropole überragt ein Akteur und wird zum Matchwinner – und eine Krise verschärft sich.

Die Los Angeles Lakers sind in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA an Weihnachten endgültig aus dem Tritt geraten. Das Team um Superstar LeBron James verlor am ersten Feiertag das Stadtduell gegen die L.A. Clippers 106:111 und kassierte damit bereits die vierte Niederlage in Serie. Mit 24 Siegen (7 Niederlagen) führen die Lakers aber noch immer die Western Conference an.
In Los Angeles war Kawhi Leonard, der vor der Saison aus Toronto zu den Clippers gewechselt war, mit 35 Punkten der überragende Spieler. Den Lakers reichte die Leistung des Trios James (23 Punkte), Anthony Davis (24) und Kyle Kuzma (25) nicht zum Sieg im "Battle of Los Angeles". 15 Mal wechselte die Führung, "das haben wir verschenkt", ärgerte sich Davis.

Nächster Sieg für Golden State
In den "Christmas-Games" der NBA erwischte es auch den Spitzenreiter aus dem Osten der Liga, die Milwaukee Bucks. Das 109:121 bei den Philadelphia 76ers war die fünfte Saisonniederlage der Bucks (27 Siege). Die Boston Celtics (21:7) mit dem deutschen Nationalspieler Daniel Theis (13 Punkte) rückten durch das 118:102 beim Champion Toronto Raptors näher an Milwaukee heran.
Den dritten Sieg nacheinander und damit den achten der Saison feierten die Golden State Warriors. Das dominierende Team der vergangenen Jahre, das durch die langwierigen Verletzungen der Stars Stephen Curry und Klay Thompson weit zurückgeworfen wurde, setzte sich gegen die Houston Rockets mit 116:104 durch. "Dieses Spiel hat uns eine Menge bedeutet", sagte Warriors-Coach Steve Kerr.

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Sonntag, 29. Dezember 2019, 20:58

NHL-Star Leon Draisaitl über Vergleiche mit Dirk Nowitzki und die Entwicklung des deutschen Eishockeys

Leon Draisaitl gilt als heißer Anwärter auf die Torjägerkrone in der NHL. In Kanada und den USA wird der deutsche Nationalspieler bereits als "Eis-Nowitzki" gefeiert. In einem Interview hat sich der Profi der Edmonton Oilers nun ausführlich zu seiner Entwicklung geäußert.

Zitat

Der für den kanadischen Klub Edmonton Oilers spielende Eishockey-Star Leon Draisaitl will von einem Vergleich mit Dirk Nowitzki nicht viel wissen. „Das ehrt mich sehr“, sagte der 24 Jahre alte Nationalspieler der Bild am Sonntag: „Mir fehlt im Vergleich zu Dirk Nowitzki noch sehr viel. Besonders der Gewinn des Stanley Cups. Dirk hat sehr, sehr viel erreicht. Da habe ich noch einiges zu tun“, sagte Draisaitl, der aufgrund seiner Leistungen in der NHL immer wieder mit dem ehemaligen NBA-Star der Dallas Mavericks auf eine Stufe gestellt und als „Eis-Nowitzki“ bezeichnet wird.
Ein Blick auf seine bisherige Saisonbilanz offenbart, dass der Sohn des ehemaligen Nationalspielers Peter Draisaitl momentan auf dem besten Weg ist, der Konkurrenz zumindest in seiner Sportart zu enteilen. In seinen bisher 41 Spielen brachte es der gebürtige Kölner auf 61 Scorerpunkte (22 Tore, 39 Vorlagen). Lediglich sein Teamkollege Connor McDavid (63 Scorerpunkte) hat im Verlauf dieser NHL-Spielzeit bis dato besser performt.
Auch wenn für Draisaitl "immer der Erfolg der Mannschaft im Vordergrund steht", macht er keinen Hehl daraus, ab und zu einen Blick auf die Torjägerliste zu werfen. "Wer sagt, das interessiere ihn nicht, der lügt", gibt der Edmonton-Star zu. Die noch bessere Form im Vergleich zum Vorjahr macht der Nationalspieler am seiner Ansicht nach "guten Sommertraining" fest. Er sei seitdem konstanter geworden und habe sich im Defensivbereich verbessert. Dazu hätten auch Extraschichten über das Training hinaus beigetragen.

Draisaitl: "Eishockey hat hier einen noch größeren Stellenwert als Fußball in Deutschland"
Als einer der Top-Torjäger der NHL wird der deutsche Profi in Kanada auf Schritt und Tritt verfolgt. "Eishockey hat hier einen noch größeren Stellenwert als Fußball in Deutschland", weiß Draisaitl, der sich allerdings nicht die Mühe macht, sich die vielen Artikel durchzulesen.
Trotz seiner großen Karriere in Nordamerika hat der Kölner die Entwicklung des deutschen Eishockeys nicht aus den Augen verloren. Diese habe sich laut Draisaitl in letzter Zeit zum Positiven verändert. Allerdings sieht er weiterhin Optimierungsbedarf. "Ich verfolge auch die aktuelle Diskussion um die Reduzierung der Ausländer-Lizenzen in der DEL. Meiner Meinung nach müssen sie reduziert werden. Neun ausländische Profis pro Spiel und Team sind zu viel. Sie nehmen den jungen deutschen Spielern wichtige Eiszeiten weg", argumentiert der 24-Jährige.

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Freitag, 3. Januar 2020, 20:49

Häusliche Gewalt
Baseballliga sperrt Profi der New York Yankees für 81 Spiele

Die Major League Baseball setzt ein Zeichen gegen häusliche Gewalt: Pitcher Domingo German muss rund vier Monate aussetzen. Seine Freundin hatte Vorwürfe gegen den Profi der Yankees erhoben.

Zitat

Pitcher Domingo German von den New York Yankees aus der Major League Baseball (MLB) ist für 81 Spiele gesperrt worden. Der Vorwurf der häuslichen Gewalt gegen den 27-Jährigen wurde laut MLB-Commissioner Rob Manfred bestätigt. German werde laut MLB keine Berufung gegen das Urteil einlegen. Die Baseballsaison umfasst 162 Spiele.

Unterschiedlichen Quellen zufolge habe er seine Freundin im September des vergangenen Jahres auf einer Charity-Gala eines Teamkollegen geschlagen. Laut "New York Times" habe ein Mitglied des Büros des MLB-Commissioners Rob Manfred den Vorfall beobachtet. Eine Strafanzeige gegen German gab es nicht.
Durch das von der MLB verhängte Urteil verpasst der Pitcher die ersten 63 Partien in der Saison 2020 und kann erst wieder im Juni eingesetzt werden. Bereits in den letzten 18 Saisonspielen sowie den Playoffs war er nicht mehr zum Einsatz gekommen.
"Unsere Untersuchung hat ergeben, dass Domingo German gegen unsere Regeln verstoßen hat und dass Disziplinarmaßnahmen nötig sind", erklärte Ligachef Manfred. German soll sich zudem einer nicht näher beschriebenen Behandlung unterziehen.

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Montag, 6. Januar 2020, 21:16

US-Amerikaner schreibt Geschichte
Historisch: Vince Carter seit vier Jahrzehnten in der NBA

Basketballprofi Vince Carter von den Atlanta Hawks hat Geschichte geschrieben. Beim 116:111-Sieg seines Teams am Samstagabend (Ortszeit) gegen die Indiana Pacers kam der 42-Jährige im vierten Jahrzehnt in Folge zum Einsatz - ein einmaliger Rekord in der NBA.

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Als er das Feld betrat, erhoben sich die Zuschauer und applaudierten für ihn. Denn dank seines Einsatzes ist Carter der erste Profi in der NBA-Historie, der in insgesamt vier Jahrzehnten auf dem Feld stand. 1998 war der 1,98 Meter große Basketballprofi von den Toronto Raptors als fünfter Pick gedraftet worden. Seitdem spielt der älteste Spieler der Liga ununterbrochen in der NBA.

Nowitzki war einst sein Teamkollege
2011 wechselte der Olympiasieger von 2000, der unter anderem auch achtmal ins All-Star-Team der NBA gewählt wurde, zum damaligen amtierenden Meister Dallas Mavericks. Dort spielte er drei Jahre lang mit Dirk Nowitzki zusammen. Zum Vergleich: Der mittlerweile 41-jährige Würzburger beendete seine herausragende Karriere im vergangenen April mit "nur" 40 Jahren.
Während seiner mittlerweile 22 (!) Jahre langen Karriere machte sich Carter vor allem durch seine spektakulären Dunks und Sprungaktionen einen Namen. Daher wird er seit seiner Zeit bei den Raptors aus Kanada unter anderem "Air Canada" genannt. Bei den Hawks, bereits sein achtes Team in der Liga, steht er seit 2018 unter Vertrag.

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Freitag, 10. Januar 2020, 22:02

Pekka Rinne schießt das 15. Torwarttor der NHL-Geschichte

"Ich weiß, dass ich das mit ziemlicher Sicherheit nur einmal im Leben schaffe", sagte Goalie Pekka Rinne. Sein Tor für Nashville bleibt in Erinnerung, denn es ist eine echte Rarität.

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Goalie Pekka Rinne zögerte nicht lange, als er den Puck am Schläger hatte. Er wusste ja, dass das Tor der Chicago Blackhawks leer war. Also schoss er einfach mal aus 60 Metern auf das 1,22 Meter hohe und 1,83 Meter breite Tor. Der Puck flog über das Eis, sprang auf, einmal, zweimal, und rutschte dann über die Linie - Treffer!
Die Nashville Predators gewannen durch das Tor ihres Goalies wenige Sekunden vor Schluss 5:2 gegen Chicago. Wichtiger als der erste Sieg in der Regular Season der NHL unter ihrem neuen Trainer John Hynes schien nach der Partie aber Rinnes Eintrag in die Geschichtsbücher.

In der 103-jährigen Historie der NHL schoss Rinne das erst 15. Tor eines Goalies. Er ist der zwölfte Torwart, dem ein Treffer gelang. Das bis dato letzte Torwarttor in der NHL hatte 2013 Mike Smith für die Arizona Coyotes gegen Detroit geschossen.
"Ich weiß, dass ich das mit ziemlicher Sicherheit nur einmal im Leben schaffe, deshalb habe ich es sehr genossen", sagte Rinne nach dem Spiel gegen Chicago: "Es war ein großartiges Gefühl zu sehen, wie der Puck reingeht." Seine Mitspieler fielen ihm gleich um den Hals, als die Torsirene losheulte. "Ich habe einfach meine Hände in die Luft geworfen und versucht, so cool wie möglich auszusehen."
Dass das Tor am Ende für den Sieg nicht nötig gewesen wäre, schien dem Team egal zu sein. Kurz vor Rinnes Treffer hatte Nick Bonino mit dem 4:2 bereits für die Vorentscheidung gesorgt, ebenfalls mit einem Schuss ins leere Tor Chicagos. Die Blackhawks hatten ihren Torwart ausgewechselt, um auf den Ausgleich zu drängen.

Früher stürmten Torhüter noch mit über das Eis
Wenn Torhüter im Eishockey einen Treffer erzielen können, dann am ehesten, wenn der gegnerische Goalie nicht auf dem Eis steht - oder wenn ein gegnerischer Spieler einen Fehler macht. Acht der 15 Torwarttore in der NHL resultierten aus Schüssen, die anderen sieben aus Eigentoren, die aber für die Goalies gewertet wurden.
In den frühen Jahren des Eishockeys stürmten die Torhüter manchmal bei Angriffen ihres Teams sogar noch mit über das Eis. In den 1960er Jahren führte die NHL aber die Regel ein, dass Torhüter die Mittellinie nicht übertreten dürfen. So fiel das erste Torwarttor der Ligageschichte erst 1979, als Rob Ramage von Colorado den Puck ins eigene Tor lenkte. Goalie Billy Smith von den New York Islanders hatte den Puck aber zuvor als letzter Spieler berührt, also wurde ihm das Tor zugesprochen.
Die meisten Torwarttore in der NHL schoss Martin Brodeur. Für die New Jersey Devils traf der Kanadier zwischen 1997 und 2013 insgesamt dreimal.

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Samstag, 11. Januar 2020, 20:55

NBA-Star platzt der Schuh

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Wieder Ärger für Nike: Wesley Matthews von den Milwaukee Bucks wird Opfer eines Schuh-Fehlers - auf einmal zerlegt sich sein Sneaker von selbst.

Das sieht nicht gut aus für Nike...
NBA-Star Wesley Matthews ist beim Duell seiner Milwaukee Bucks gegen die Golden State Warriors (107:98) der Schuh geplatzt.
Als der Forward nach vorne sprintete, verlor er plötzlich das Gleichgewicht und stürzte - weil sich der linke Sneaker in seine Bestandteile auflöste!

Matthews platzt Schuh wie Williamson
Die Sohle an seinem Nike-Schuh platzte auf, die Einlage ging verloren und Matthews lief nur noch auf seiner Socke über das Feld. Immerhin kam der Bucks-Star ohne eine Verletzung davon.
Vor knapp einem Jahr hatte eine ähnliche Situation bei Basketball-Phänomen Zion Williamson für Aufsehen gesorgt.
Im Februar 2019, damals noch am College für die Duke Blue Devils, platzte dem bulligen Big Man ebenfalls der Schuh, Williamson zog sich dabei eine Knieverletzung zu.

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