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Sonntag, 5. Juli 2020, 20:21

NBA: Liga veröffentlicht Spielplan für die Vorbereitung

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Der Restart nimmt weiter Formen an. Die NBA hat nun einen Spielplan für die Vorbereitungsspiele veröffentlicht. Die Partien werden zwischen dem 22. und 28. Juli stattfinden.
Dabei werden alle 22 Teams je drei Partien absolvieren. Den Auftakt machen die Orlando Magic und die L.A. Clippers, die sich am 22. Juli um 21 Uhr deutscher Zeit messen werden. Am gleichen Tag stehen zudem die Duelle Washington gegen Denver, New Orleans gegen Brooklyn sowie Sacramento gegen Miami auf dem Programm.
Alle Spiele werden in den drei Hallen des ESPN Wide World of Sports Complex ausgetragen. Ob die Partien übertragen werden, ist bislang noch nicht bekannt.
Offiziell startet die Saison dann am 30. Juli, unter anderem mit dem Klassiker zwischen den Lakers und den Clippers.

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Allerdings:
10.000 Neuinfektionen am Tag – und die NBA will trotzdem spielen
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Donnerstag, 9. Juli 2020, 19:15

"Black Lives Matter": MLS-Profis setzen Zeichen gegen Rassismus
Beim Re-Start der Major League Soccer in Orlando demonstrieren US-Fußballprofis für Gleichheit und Menschenrechte. Ob das "Geisterturnier" wirklich wie geplant zu Ende gespielt werden kann, ist indes offen.

Zitat

Es war ein Moment der Solidarität mit unseren Brüdern und Schwestern, die den Kampf für Gleichheit und Menschenrechte führen", sagte Justin Morrow von der Organisation "Black Players for Change" (BPC) beim US-Sportsender "ESPN". Mehr als 100 Schwarze Fußballer der höchsten Spielklasse Major League Soccer (MLS) standen auf dem Spielfeld in Orlando im US-Bundesstaat Florida und reckten ihre rechten Fäuste in den Abendhimmel.Sie trugen dabei schwarze Sportkleidung und schwarze Handschuhe. So wie einst die US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos, die während der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-Stadt bei der Siegerehrung des 200-Meter-Laufs mit dieser politischen Geste für die "Black-Power-Bewegung" Sportgeschichte schrieben hatten.
Die Schiedsrichter und die Spieler von Inter Miami und Orlando City SC knieten am Mittelkreis des Platzes in Orlando - wie im Jahr 2016 der Football-Profi Colin Kaepernick, der damit auf Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze hatte aufmerksam machen wollen und eine ganze Bewegung losgetreten hatte.

"An der Schwelle eines Wandels"
Die Aktion vor dem Eröffnungsspiels des "Geisterturniers" in Orlando, mit dem die MLS ihren Spielbetrieb wieder aufnahm, dauerte acht Minuten und 46 Sekunden. Exakt so lange hatte ein weißer Polizist am 25. Mai diesen Jahres in Minneapolis sein Knie in den Nacken des Schwarzen George Floyd gedrückt. Floyd war im Anschluss im Krankenhaus gestorben, was "Black Lives Matter" zu einer weltweiten Bewegung gemacht hatte.
Die MLS habe eng mit ihnen zusammengearbeitet, um die Aktion vorzubereiten, sagte Justin Morrow, der an der Spitze der "Black Players for Change" steht und für den MLS-Klub Toronto FC spielt. Die Organisation BPC vertritt rund 170 Schwarze MLS-Profis und will ihnen in der Liga eine stärkere Stimme geben. Die MLS müsse jetzt auch "langfristig sicherstellen", dass die Aktion in Orlando "kein Tropfen auf dem heißen Stein" bleibe, sagte Morrow: "Wir stehen an der Schwelle eines Wandels."
Der FC Dallas wurde von dem Turnier vor leeren Rängen bereits ausgeschlossen. Zehn Spieler und ein Betreuer der Mannschaft waren bei der Ankunft in Orlando positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Ausschluss droht auch dem SC Nashville, bei dem es laut Medienberichten insgesamt neun positive Tests gab. MLS-Chef Don Garber zeigte sich optimistisch, das Turnier dennoch wie geplant austragen zu können. "Die Spieler sind sicher in Orlando. Sie befolgen die Regeln, tragen Masken, halten Abstand. Sie führen ein Leben in der Blase", sagte Garber. Die bisher festgestellten Corona-Fälle seien angesichts von mehr als 550 versammelten Fußballern doch "relativ wenig".

Weiterem Team droht Ausschluss
Das Saison-Abschlussturnier bot eine gute Gelegenheit, die Spieler aller 25 teilnehmenden Teams zusammenzubringen. Die Mannschaften wohnen und spielen - wie auch bald die Basketball-Teams der NBA, die vom 30. Juli an ihre Saison zu Ende spielen sollen - auf einem Sportgelände im Vergnügungspark Disney World vor den Toren Orlandos. Das Finale des MLS-Turniers ist für den 11. August angesetzt.

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Sonntag, 12. Juli 2020, 21:31

Das sind die kuriosen Coronaregeln im US-Sport

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Auch in den USA rückt der Beginn des Sports wieder näher. Doch die Hygienevorschriften sind teils seltsam.

Fussball spielen sie bereits. Basketball, Baseball, Football und Eishockey beginnt auch bald wieder. Der Sport in den USA kehrt zu einer neuen Normalität zurück. Diese bringt neue Regeln mit sich, die einen Ausbruch des Coronavirus unter den Sportlern verhindern soll. Einige der Massnahmen sind ziemlich kurios.

Vorsicht auch in den Blasen
Die Basketballliga NBA und die Fussballliga MLS haben sich komplett zurückgezogen. In Disney World in Orlando, Florida, bezogen die beiden Ligen ihre Quartiere. Abgeschottet von der Aussenwelt wollen sie dort die Saison zu Ende spielen. In die Blase kommt nur, wer getestet wurde. In der eigentlich Corona-freien Zone gelten aber trotzdem Hygienevorschriften. So hat beispielsweise jedes NBA-Team seine eigene Etage im Hotel.
Um der Langeweile vorzubeugen stellt die Liga den Spielern Freizeitbeschäftigungen zur Verfügung. Doch auch da gibt es Regeln. Tischtennis darf gespielt werden. Aber nur im Einzel. Beim Doppel besteht die Gefahr, dass sich die negativ getesteten und komplett isolierten Sportler zu nahe kommen.
Für Spieler, die es etwas ruhiger angehen wollen, hat die NBA Spielkarten besorgt. Und das in grossen Mengen. Denn sie sind nur für den einmaligen Gebrauch gedacht. Löst sich die Spielrunde auf, müssen die Karten entsorgt werden.
Auch die Verpflegung der NBA-Stars gab zu reden. Ein Bild Troy Daniels’ von den Denver Nuggets erinnert eher an das Essen in einem Flugzeug als an jenes eine Sportlers. Auf Twitter gab er sich aber optimistisch. «Nach dem Quarantäne-Prozess wird das Essen besser sein», schrieb er. Nach der Ankunft in Disney World dürfen die Spieler ihr Zimmer für 36 Stunden nicht verlassen. Danach haben sie aber Zugang zu verschiedenen Restaurants, schreibt die NBA.

Auch die MLS macht mit beim Erlassen von kuriosen Regeln für ihre isolierten Spieler und Betreuer. So gilt im eigentlich Corona-freien Hotel eine Maskenpflicht. Auch vor und nach dem Spiel müssen Masken getragen werden. Körperkontakt während des Spiels ist aber erlaubt. Zudem bittet die MLS die Spieler, Trainer und Schiedsrichter, während des Spiels «Vorsicht walten zu lassen, wenn sie spucken oder die Nase putzen».

Vollkontaktsport ja, Trikottausch nein
American Football ist ein Vollkontaktsport. 60 Spielminuten wird um jedes Yard gekämpft. Doch sobald der Abpfiff erfolgt ist, müssen die Spieler der NFL wieder sechs Fuss (etwa 180 Zentimeter) Abstand einhalten. Eine Umarmung oder ein Handschlag mit dem Gegner ist nicht erlaubt – aber sich davor zu tacklen ist kein Problem. Auch der Tausch des Trikots ist verboten. Diese Regelung brachte der NFL einigen Spott und Unverständnis ein. Viele Spieler reagierten in den Sozialen Medien auf die neuen Regeln.
Auch die NHL-Teams, die noch im Rennen um den Stanley Cup sind, haben sich in ihre Blase zurückgezogen. In Edmonton und Toronto beziehen die Spieler abgeriegelte Hotels. Nur wer getestet wurde, kommt rein. Spieler, Betreuer, Hotel- und Arenaangestellte werden täglich getestet. Auf dem Eis gelten dann die normalen Hockey-Regeln. Checks, Rudelbildungen und Faustkämpfe wird es also geben. Doch zurück im Hotel müssen die Spieler wieder Masken tragen und Abstand halten. Jeder Spieler hat sein eigenes Zimmer. Der Besuch des Zimmers eines anderen Spielers ist streng verboten.

Reklamieren nur mit Abstand
Auch die Baseballliga MLB startet schon bald wieder – mit angepassten Regeln: Spucken wird nicht mehr erlaubt sein. Das wird vor allem Pitcher vor Probleme stellen, da diese regelmässig spucken, um einen besseren Griff zu haben. Die Liga präsentiert aber eine Lösung dafür: Pitcher dürfen ein nasses Tuch in ihrer Gesässtasche haben und damit die Finger befeuchten. Von dieser Alternative sind nicht alle begeistert. Derek Holland von den Pittsburgh Pirates gibt zu bedenken: «Ich bekomme vermutlich eine Ausschlag an meinem Hintern».
Nicht nur das Spucken müssen sich die Spieler abgewöhnen, sondern auch das Diskutieren mit dem Schiedsrichter. Dieses kann neuerdings nämlich zu einem sofortigen Spielausschluss führen – ausser der Spieler bleibt sechs Fuss vom Unparteiischen entfernt. Denn dann ist ein Ausschluss weiterhin erst nach einer Warnung möglich.

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Sonntag, 19. Juli 2020, 19:36

Kanadas Regierung verweigert Baseball-Team aus Toronto Reisen zu Spielen in der nordamerikanischen Profi-Liga wegen der Lage in den USA.

Zitat

Kanadas Regierung hat die Pläne der Major League Baseball durchkreuzt und den Toronto Blue Jays in der Corona-Krise eine Ausnahmegenehmigung für Heimspiele verweigert. "Im Gegensatz zur Saisonvorbereitung würden Hauptrundenspiele von Spielern und Betreuern der Blue Jays wiederholte Reisen über die Grenze erfordern, ebenso von gegnerischen Teams nach Kanada und zurück. Von besonderer Bedeutung: Die Toronto Blue Jays müssten in Gegenden spielen, wo das Übertragungsrisiko des Virus weiter hoch ist", sagte Kanadas Immigrationsminister Marco Mendicino laut der US-Nachrichtenagentur AP. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass diese Reisen die Gesundheit und Sicherheit von Kanadiern nicht ausreichend schützten.

MLB-Klubs konnten sich nicht auf Modus einigen
Mit monatelanger Verzögerung will die beste Baseball-Liga der Welt am 23. Juli in die Saison starten. In der MLB konnten sich Teambesitzer, Liga und Spieler nicht auf eine Lösung einigen wie im Basketball oder Eishockey und Fußball, wo die Partien an einem oder zwei Orten in einer Anti-Corona-Blase gespielt werden und die Mannschaften von der Außenwelt weitestgehend abgeschottet werden. Stattdessen tragen die MLB-Teams ähnlich wie in der Fußball-Bundesliga ihre Heimspiele in leeren Stadien aus.

Grenze zwischen den USA und Kanada ist noch geschlossen
Die Ausnahmegenehmigung der kanadischen Regierung wäre notwendig, weil die Grenze zwischen den USA und Kanada noch bis mindestens 21. August für nicht zwingend notwendige Reisen geschlossen ist. Wer dennoch nach Kanada einreist, muss 14 Tage in Quarantäne. Welche Folgen das Veto für die MLB-Saison hat, war zunächst unklar.

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Mittwoch, 22. Juli 2020, 21:33

Neuer MLS-Klub präsentiert Name und Logo

Zitat

Ab dem Jahr 2022 darf die Major League Soccer (MLS) ein neues Team begrüßen. Der Klub hat nun seinen offiziellen Namen und das dazugehörige Logo veröffentlicht.

Die Mannschaft aus Charlotte nennt sich Charlotte Football Club oder Charlotte FC. Die Abkürzung ist CLTFC. Als weitere Namen standen All Carolina FC, Carolina Gliders FC, Charlotte Athletic FC, Charlotte Crown FC, Charlotte Monarchs FC und Charlotte Town FC zur Auswahl. Die Vereinsfarben sind Carolina Blau, Schwarz, Silber und Weiß.
Das Wappen ist von der Form einer Münze inspiriert. Es soll den Status als US-Finanzhauptstadt unterstreichen. Charlotte ist Hauptsitz der Bank of America, die größte Bank der USA. Außerdem soll es an die Münzprägung erinnern.
Ins Auge sticht die Krone in der Mitte des Logos. Die Türme repräsentieren jede der vier Bezirke von Uptown Charlotte. Außerdem ist sie eine Anlehnung an den Spitznamen Queen City. 1768 wurde der Ort als Charlotte Town amtlich eingetragen. Der Name kommt von Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, die deutsche Frau des englischen Königs Georg III.

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Sonntag, 26. Juli 2020, 19:32

Wie sich NBA und WNBA mit Black Lives Matter solidarisieren
Die Basketball-Profiligen wollen zu ihrem Start nicht von Polizeigewalt und Rassismus ablenken. Deshalb eröffnen sie Raum zum Protest. Das gefällt nicht allen.

Zitat

Seit mehr als vier Monaten hatte der größte Basketballspieler des Planeten keine Partie mehr bestritten. Und doch ging es am Donnerstagabend in der NBA-Blase von Disney World Orlando keine drei Halbsätze darum, was LeBron James soeben auf dem Feld erlebt hatte, als sich der Superstar nach dem ersten Testspiel seiner Los Angeles Lakers noch den Fragen der Reporterinnen und Reporter stellte. James besaß andere Prioritäten, das hatte er vorher deutlich gemacht: „Ich will das Licht weiterhin auf Gerechtigkeit für Breonna Taylor scheinen lassen“, sagte James. „Wir wollen, dass die Polizisten verhaftet werden, die dieses Verbrechen begangen haben.“
Im März wurde Breonna Taylor, eine 26 Jahre alte schwarze Notfallsanitäterin, unbewaffnet bei einem Polizeieinsatz zu Hause in Kentucky erschossen. Keiner der drei beteiligten Polizisten wurde seither angeklagt. Der Fall ist in den USA ähnlich präsent wie die Tötung von George Floyd.

„Die gleiche Energie auf dem Feld wie für Breonna Taylor“
Die Spielerinnen und Spieler aus den beiden nordamerikanischen Basketball-Profiligen NBA und WNBA haben sich zuletzt stark dafür eingesetzt, dass die drei Polizisten zur Verantwortung gezogen werden. In den vergangenen Tagen haben viele Profis deshalb kaum noch über ihren Sport gesprochen, obwohl an diesem Wochenende die Saison der WNBA startet und am Wochenende darauf auch die Spielzeit in der NBA fortgesetzt wird.
Über zehn Minuten lang spricht James so am Donnerstag nach dem Test gegen die Mavericks in die Mikrofone und Kameras. Dabei geht es beinahe ausschließlich um den Fall Breonna Taylor, um die Black-Lives-Matter-Proteste, um die Situation schwarzer Menschen in den USA.
Und als eine Reporterin dann doch wissen will, wie es sich für sein Team im ersten Spiel vor den leeren Rängen in Orlando angefühlt habe, antwortet James: „Die Energie, die wir auf dem Feld besitzen, ist die gleiche, die wir auch für die Gerechtigkeit für Breonna Taylor und ihre Familie haben.
Als die NBA im Juni ihre Pläne für die Saisonfortsetzung in Florida konkretisierte, befanden sich die USA im Aufruhr. Die Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus beschäftigten das Land. Die Liga – im Kampf um Gleichheit und soziale Gerechtigkeit schon seit Langem eine engagierte Akteurin – hatte die Proteste frühzeitig unterstützt. Profis, Coaches und Klubverantwortliche erhoben ihre Stimme und gingen auch selbst auf die Straße. Sie spürten die Umbruchstimmung, die in der Luft lag
Auch deshalb reagierten sie auf die Pläne zum Re-Start in der NBA teilweise skeptisch: Würde der Sport den wesentlichen Themen nicht die Aufmerksamkeit stehlen? „Wenn wir heute ein Spiel hätten und ihr würdet eine Demonstration verlassen, um es zu schauen – das wäre Ablenkung“, schrieb etwa Lou Williams von den Los Angeles Clippers auf Twitter.
Die NBA bemühte sich um einen sensiblen Umgang mit dem Thema und versprach den Profis auch während der drei Monate in Orlando ausreichend Raum zur Unterstützung der Proteste. In den sozialen Medien gibt es nun etwa eigene Talks, in denen die Spielerinnen und Spieler ihre Meinung äußern können.
Die Berlinerin Satou Sabally, beim Draft der WNBA im April von den Dallas Wings als zweitgrößtes Talent ihres Jahrgangs verpflichtet, sprach dieser Tage etwa in einem Videointerview mit dem früheren NBA-Profi Caron Butler über ihre Erfahrungen: „So wie Covid-19 eine globale Pandemie ist, ist Rassismus ebenfalls eine“, betonte sie.

Auf dem Hallenboden der NBA steht „Black Lives Matter“
Und auch visuell setzen die Ligen Zeichen. Das Parkett, auf dem die NBA-Teams nun ihre Spiele in Disney World austragen, kommt im Vergleich zum Regelbetrieb der Liga nun äußerst schlicht daher: Wo sonst Sponsoren- und Teamlogos kleben, ist diesmal nur das Emblem der NBA zu sehen – und darüber der große Schriftzug: „Black Lives Matter“.
Die Warmup-Shirts tragen dieselbe Aufschrift. Und auf den Trikots setzen die Ligen ein besonderes Zeichen: In der WNBA werden die Spielerinnen die Namen weiblicher Opfer von Polizeigewalt und rassistischer Diskriminierung auf dem Rücken tragen. Etwa den von Breonna Taylor. Die Spieler aus der NBA haben hingegen die Möglichkeit, anstatt ihres Namens eine kurze politische Botschaft auf ihrem Trikot zu platzieren. 29 Vorschläge gibt es, darunter natürlich „Black Lives Matter“, aber etwa auch „I Can’t Breathe“, „Justice“ oder „Peace“.
Die große Mehrheit der Spieler nutzt die Möglichkeit und lässt sich dabei auch nicht von einigen republikanischen Politikerinnen und Politikern irritieren, die zuletzt Stimmung gegen das Vorhaben gemacht haben. Die Senatoren Josh Hawley und Ted Cruz hatten gefordert, auch Botschaften wie „Support Our Troops“ oder – aufgrund der umtriebigen Geschäfte der NBA in China besonders pikant – „Free Hong Kong“ zuzulassen. Und Amtskollegin Kelly Loeffler, auch Mitbesitzerin des WNBA-Teams Atlanta Dream, hatte die Solidarität mit der Black-Lives-Matter-Bewegung verurteilt und stattdessen die amerikanische Flagge auf dem Trikot verlangt.
Dort wird bei den NBA-Spielern nun jedoch sehr häufig „Equality“ zu lesen sein. Für diese Botschaft entschieden sich die meisten Profis. So auch das Team der Dallas Mavericks, bei denen jeder Spieler das Wort in seiner Landessprache auf dem Trikot tragen wird.
„Gleichheit“ fühlte sich für den deutschen Nationalspieler Maximilian Kleber jedoch nicht so treffend an. Auf seinem Shirt wird deshalb nun „Gleichberechtigung“ stehen. Ein episch langer Zungenbrecher also, der alle Klischees der deutschen Sprache so herrlich erfüllt. Kleber kennt die Kniffligkeiten: „Das hat fast nicht aufs Trikot gepasst.“

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Montag, 3. August 2020, 20:41

NBA: Die Toronto Raptors als Dark Horse auf den NBA-Titel? Von (fast) allen unterschätzt

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Die Toronto Raptors haben mit dem Sieg gegen die Los Angeles Lakers bei ihrem Auftakt in Orlando ein Zeichen an die Konkurrenz gesetzt: Der amtierende Champion will wieder ein Wörtchen um den Titel mitreden! Dass es überhaupt so weit gekommen ist, hielten nur die wenigsten für möglich.

"Unterschätze niemals das Herz eines Champions", lautet das vielzitierte Sprichwort, für das man an jedem Stammtisch einen Fünfer ins Phrasenschwein zahlen muss. Dass solche Sprichwörter aber oft ein mehr oder minder großes Fünkchen Wahrheit beinhalten, verdeutlichen die Raptors derzeit eindrucksvoll - auch wenn ihnen das partout (fast) niemand abnehmen möchte.
"Ich glaube nicht, dass uns irgendjemand viel Beachtung schenkt, niemand macht solche Anstalten, aber das ist okay", sagte Head Coach Nick Nurse kurz nach dem Sieg gegen die Lakers und fasste damit die derzeitige Situation der Raptors ziemlich gut zusammen.
Mit dem Abgang eines gewissen Kawhi Leonards im Sommer verflog auch der Hype um den amtierenden Champion. Die beiden Superteams in L.A., die Bucks um MVP Giannis Antetokounmpo oder die Dallas Mavericks mit ihrem aufstrebenden Superstar Luka Doncic rückten auf einmal in den medialen Fokus.
Im Schatten dessen mauserte sich Toronto unbekümmert von Sieg zu Sieg und steht zum Restart auf einmal auf Platz zwei der Eastern Conference, ohne dabei ihre Identität verloren zu haben. Im Gegenteil, die Raptors sind ein Paradebeispiel, wie man auch als Small-Market-Team in der heutigen NBA Erfolg haben kann.

Toronto Raptors: Die Defensive als Schlüssel zum Erfolg
"Offense wins Games, Defense wins Championships." Das Phrasenschwein freut sich erneut, doch die Raptors bestätigen auch dieses Sprichwort. Championship ist natürlich in diesem Fall etwas hochgegriffen, aber die Lakers haben schon einen Vorgeschmack darauf bekommen, zu was Toronto in der Lage sein kann.
Die Raptors hielten LeBron und Co. bei einer katastrophalen Feldwurfquote von 35,4 Prozent und einer Dreierquote von 25 Prozent. Am Ende holte The Six einen starken Sieg, obwohl sie selbst nur 41,7 Prozent aus dem Feld warfen und 14 Turnover produzierten. Das sollte der Liga definitiv zu denken geben.
"'Jeez, wir werfen 30 Prozent aus dem Feld und wir gewinnen'", erinnerte sich Nick Nurse, in einem Timeout gegen die Lakers gesagt zu haben. "Darum sollte es bei einer guten Defensive gehen, dass man solche Momente gut übersteht." Und die gute Defensive gegen die Lakers war alles andere als eine Eintagsfliege. Das zeigen auch die Zahlen.
Mit einem Defensiv-Rating von 104,7 Punkten liegt Toronto ligaweit auf Platz 2 hinter den allmächtigen Bucks und lassen dazu die zweitwenigsten Punkte in der Zone zu (42 pro Spiel, ebenfalls hinter den Bucks).
Das absolute Prunkstück der Defensive ist jedoch die Perimeter-Verteidigung, die Gegner der Raptors treffen im Schnitt 33,6 Prozent ihrer Dreier, das ist der niedrigste Wert aller Teams. Zufall? Wohl kaum! Das Zusammenspiel aus exzellentem Coaching, Einsatz und dem passenden Personal ist hier das Zauberwort.

Toronto Raptors: Pascal Siakam etabliert sich als Starspieler
"Wir lieben es, zu spielen und wir lieben es, uns zu messen. Wir wissen, dass wir schwer zu schlagen sind. Wir wissen das wirklich", fuhr der Coach fort, der einen enormen Anteil an den jüngsten Erfolgen hat.
Nicht nur, dass er Kanada in seiner ersten Saison als Head Coach den Titel schenkte, er schreckt auch nicht vor Herausforderungen zurück. Kaum ein Team hatte in dieser Saison so viele Verletzungssorgen zu verkraften wie die Raptors (Kyle Lowry, Fred VanVleet, Pascal Siakam, Marc Gasol, Serge Ibaka und Norman Powell verpassten alle mindestens 10 Spiele), aber Nurse zauberte jedes Mal eine Lösung aufs Parkett.
Seien es Chris Boucher, Terence Davies oder Patrick McCaw - unter dem 53-Jährigen Coach scheint jeder Spieler seine Rolle zu finden und sich gnadenlos in die Rotationen einzufügen. Die Teamchemie und die Einstellung stimmen einfach in Toronto.
Von Lowry über Ibaka verteidigt jeder Spieler in jeder Defensiv-Possession, als würde es um den Einzug in die Finals gehen. Die Hustle-Stats zeigen das deutlich. Die Raptors sind Top 5 in den Kategorien Steals, Deflections und Loose Balls recovered und haben dazu bei den zweitmeisten Dreiern der Liga eine Hand im Gesicht des Gegners (28,2 pro Spiel).
Dabei haben sie den Vorteil, mit Siakam und O.G. Anunoby zwei der besten Flügelverteidiger der Liga ihr Eigen zu nennen, die beide seit dem Abgang von Kawhi noch einmal einen gewaltigen Sprung gemacht haben.
Vor allem Siakam hat sich mehr und mehr als erste Option in der Offensive etabliert und sein Scoring auf 23,5 Punkte pro Spiel (+6,6 zur Vorsaison) nach oben geschraubt, wodurch er erneut ein realistischer Most-improved-Player-Kandidat ist.
Mit Serge Ibaka und Marc Gasol hat man dazu auf den großen Positionen zwei Spieler, die schon mehrfach in All-Defensive-Teams standen und auch VanVleet und Lowry sind unermüdliche Kämpfer. Das gepaart mit einer tiefen Bank, für die das Wort Defensive ebenfalls kein Fremdwort ist, ergibt eine brandgefährliche Konstellation.

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Dienstag, 4. August 2020, 21:25

US-Baseball versinkt im Corona-Chaos – jetzt droht der MLB der Saisonabbruch

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Die Major League Baseball kommt nicht aus den negativen Corona-Schlagzeilen raus. Bei den St.Louis Cardinals sind mittlerweile sieben Spieler und sechs Mitglieder aus dem Betreuerstab positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach den ersten beiden Infektionen musste die Partie gegen die Milwaukee Brewers verschoben werden, nun fällt auch die Vier-Spiele-Serie der Cardinals gegen die Detroit Tigers vorerst ins Wasser. Am Freitag könnte es mit dem Duell gegen die Chicago Cubs weitergehen, noch befindet sich das Team aber in Milwaukee in Quarantäne.
In der Woche zuvor waren bereits mehrere Spiele der Miami Marlins und der Philadelphia Phillies ausgesetzt worden. In den Reihen des Teams aus Florida hatte es sogar 21 Corona-Fälle gegeben. Die Phillies waren der letzte Gegner der Marlins und meldeten danach Infektionen bei einem Trainer sowie einem Mitarbeiter des Klubs. Der World-Series-Gewinner von 2008 machte danach die Schotten dicht und stellte alle Aktivitäten auf dem Vereinsgelände auf unbestimmte Zeit ein. Nach etwas mehr als einer Woche mussten in der neuen MLB-Saison bereits 21 Spiele verschoben werden.
Gerüchten zufolge könnten sich die betroffenen Team-Mitglieder der Cardinals bei einem Casino-Ausflug in Minnesota angesteckt haben. Davon will Präsident John Mozeliak aber nichts wissen: «Wir haben keinen Grund zur Annahme, dass das wahr ist, und es gibt momentan auch keine Beweise dafür. Aufgrund des Contact Tracing glauben wir momentan, dass der Ausbruch seinen Ursprung in St.Louis hatte. Wenn die Spieler danach in einem Casino gewesen sein sollten, wäre das enttäuschend», erklärte er gegenüber ESPN.
Die MLB hatte am 23. Juli als erste der vier grossen Sportligen in den USA den Spielbetrieb wieder aufgenommen. Anders als in der NHL und der NBA wurde aber auf eine konsequente Abschottung der Teams («Bubble») und eine Reduzierung auf wenige, ausgewählte Spielorte verzichtet. Die MLB richtete sich nach dem Beispiel europäischer Fussball-Ligen und entschied sich, ihr Programm ohne Zuschauer in den regulären Stadien der Klubs, die über das ganze Land verstreut sind, auszutragen.
Nur für die einzige kanadische Mannschaft – die Toronto Blue Jays – wurde eine Speziallösung gefunden. Weil die Grenzen zwischen den USA und dem nördlichen Nachbarn geschlossen sind und für alle Ausnahmefälle eine Reihe von Quarantäneauflagen existieren, wurde das Team kurzerhand nach Buffalo verlegt.

Schutzkonzept hat komplett versagt
Um das Ansteckungsrisiko so tief wie möglich zu halten, hatten die Liga-Verantwortlichen ein 113 Seiten starkes Hygiene-Protokoll erstellt, in dem alle Regularien und Auflagen für das Verhalten der Baseballer festgeschrieben wurden. Das hat offensichtlich nicht wie gewünscht funktioniert. Im Schutzkonzept ging es ausserdem nur darum, einen Corona-Ausbruch zu verhindern. Was zu tun ist, wenn sich jemand infiziert, ist nicht erwähnt. Kein Wunder also, dass die MLB momentan im Chaos versinkt.
Besser läuft es übrigens in der «NHL-Bubble»: Gestern teilten die Liga-Verantwortlichen mit, dass zwischen dem 27. Juli und 1. August alle 7013 Corona-Tests bei den 24 Playoff-Teams negativ waren. Aber zurück zum Baseball: Liga-Boss Rob Manfred, der sich beim verspäteten Saisonbeginn noch sehr optimistisch gezeigt hatte, fürchtet mittlerweile das Schlimmste. Bereits wird offen über einen Saisonabbruch diskutiert. «Die Spieler müssen es besser machen», warnte Manfred gemäss ESPN die Spielergewerkschaft MLBPA, um dann zu beschwichtigen. «Ich bin generell niemand, der aufgibt. Und es gibt noch keinen Grund aufzuhören.»
Eine «Aufgabe» würde die MLB einiges kosten. Bereits jetzt steht fest, dass sich der Gesamtverlust der Liga wegen des Fehlens von Zuschauern auf über vier Milliarden Dollar beläuft. Bei einem Saisonabbruch würden auch noch die Erträge aus den TV-Verträgen wegfallen. Ein Horror-Szenario, das die Verantwortlichen auf jeden Fall verhindern möchten.
Gleichzeit ist das, was gerade in der MLB passiert, auch ein Warnschuss vor den Bug der NFL. Amerikas populärste Sportliga will ab September in ähnlichem Stil starten wie die MLB – mit Heim- und Auswärtsspielen für alle Teams im ganzen Land. Mehr als 40 NFL-Profis haben bereits erklärt, aus Sorge vor dem Virus die Saison auszusetzen, und auch die Superstars äussern langsam ihre Bedenken. «Wenn du siehst, was alles so los ist, macht es keinen Sinn, was wir hier versuchen. Wir sind nicht bereit für eine Football-Saison», erklärte Star-Receiver Odell Beckham Jr. von den Cleveland Browns dem «Wall Street Journal».

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Mittwoch, 5. August 2020, 21:03

Größter NBA-Außenseitersieg seit 1993

Zitat

Kurioses Spiel in der NBA. Den Nets gelingt mit dem Sieg gegen die Bucks der größte Außenseitersieg seit 1993. Die Mavs feiern indes ihren ersten Bubble-Sieg.
Dieser Sieg ist deshalb so besonders, weil es der größte Außenseitersieg seit dem Jahr 1993 ist. Mit 18,5 Punkten hätten die Nets nach Berechnungen der Wettanbieter gegen die Truppe um Superstar Giannis Antetokounmpo verlieren müssen, taten es aber nicht. Das letzte Mal, dass eine Franchise gewann, obwohl vorher eine noch höhere Pleite vorhergesagt wurde, war 1993.

Mit diesem Sieg hätte wohl niemand gerechnet.
Am Dienstagabend haben die Brooklyn Nets in der NBA-Bubble einen außergewöhnlichen Erfolg gefeiert. Gegen die hoch favorisierten Milwaukee Bucks gelang dem Team von Head Coach Jacque Vaughn ein 119:116-Erfolg.
Am 3. April 1993 hätten die Dallas Mavericks gegen die Seattle SuperSonics sogar mit 19,5 Zählern Rückstand verlieren sollen, gewannen schließlich aber mit 109:107. In einer Saison, in dem sie zuvor nur sieben Spiele gewonnen, aber 64 verloren hatte
Topscorer bei den Nets war Timothe Luwawu-Cabarrot mit 26 Punkten, aufseiten der Bucks war der "Greek Freak" mit nur 16 Zählern erfolgreichster Werfer.
Brooklyn musste bei der Partie auf viele Stars verzichten, die Bucks traten dagegen in voller Besetzung an, wobei die Top-Spieler nur knapp die Hälfte der Spielzeit auf dem Parkett standen. (Spielplan der NBA)
Die Bucks stehen mit 54 Siegen bei 14 Niederlagen weiterhin an der Spitze der Eastern Conference, die Brooklyn Nets liegen mit 32 Erfolgen bei 35 Niederlagen auf Rang acht.

Mavs gelingt erster Bubble-Sieg
Einen wichtigen Erfolg feierten unterdessen auch die Dallas Mavericks. Das Team von Trainer Rick Carlisle besiegte die Sacramento Kings mit 114:110 und feierte damit den ersten Sieg seit dem Restart der NBA-Saison.
Die beiden Partien gegen die Rockets und die Phoenix Suns hatten die Mavs zuvor verloren.
Gegen die Kings lag Dallas über weite Strecken der Partie zurück, konnte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit aber heran arbeiten und die Overtime erzwingen. In dieser gelang dann der knappe Erfolg.

Doncic mit Triple-Double
Bester Scorer bei den Mavs war Superstar Luka Doncic, dem mit 34 Punkten, 20 Rebounds und zwölf Assists ein Triple-Double gelang. Der 21-Jährige ist damit der jüngste Spieler in der NBA-Geschichte, dem ein Triple-Double mit mindestens 30 Punkten und 20 Rebounds gelungen ist.
Seine Teamkollegen Tim Hardaway Jr. und Kristaps Porzingis erzielten jeweils 22 Zähler. Der Deutsche Maxi Kleber kam in 30 Minuten Spielzeit auf acht Zähler.
Bei den Kings war De'Aaron Fox mit 28 Punkten bester Werfer.
Die Mavs rangieren in der Western Conference mit 41 Siegen und 29 Niederlagen auf Platz sieben, die Kings haben im Kampf um die Playoffs nur noch theoretische Chancen.

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Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

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