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OliH

Mainzer

  • »OliH« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 23. Juni 2016, 09:08

Was hat Las Vegas noch gefehlt?

Richtig, ein Eishockey-Team! 8| Ab der Saison 2017/18 wird Las Vegas ein Team in die NHL schicken. klick Ich hätte ja Basketball oder Football besser gefunden... :whistling:

Uli

FreixeNett

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2

Donnerstag, 23. Juni 2016, 09:32

John Candy kann das Team leider nicht mehr trainieren.
Aber wird bestimmt auch so ganz lustig
Grüßle, Uli
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HOH

Frélsið er yndislegt ég geri það sem ég vil

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3

Donnerstag, 23. Juni 2016, 12:21

Mist, ich war nah dran als ich die Frage gelesen habe. Ich hätte jetzt eine Skihalle wie in Dubai vermutet :8o:
.
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live as if you'll die today"
James Dean

Trailer Island Winter-Tour 2017

Terry

.........

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4

Donnerstag, 23. Juni 2016, 14:57

NFL ist ja auch ein Thema. LV will ja die Oakland Raiders in die Stadt holen.

Mehrere Casinos haben bereits ihre Unterstützung (hauptsächlich finanzieller Art) versprochen :-)

Melli

die NETte Bahntante ;)

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5

Donnerstag, 23. Juni 2016, 19:30

Tja, was soll ich dazu sagen außer das ich jetzt wohl der glücklichste Las Vegas Fan aller Zeiten bin. Seit ich 1997 das erste Mal in Vegas war, habe ich genau darauf gewartet! Nun wird es endlich Wirklichkeit und die Melli wird auch genau dann wieder in Vegas sein wenn die Las Vegas Black Knights (so wahrscheinlich der Name des Teams) im Oktober '18 ihre ersten Spiel in der T-Mobile Arena austragen. Da bereits 14.000 Dauerkarten an den Mann/die Frau gebracht wurden, wird es zwar schwer werden Karten zu bekommen aber ich werde alles daran setzen!! Ich finde es einfach nur grandios und bin mega happy!!! (:tanz:) (:tanz:) (:tanz:)
USA...where my heart belongs! :love:




Otto

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6

Dienstag, 9. Januar 2018, 19:07

Das Eishockey-Wunder von Las Vegas

Nach exakt der Hälfte der Saison ist der Neuling Las Vegas die zweitbeste Equipe der NHL. Die Wettquote auf einen Stanley-Cup-Sieg der Golden Knights lag bei 500:1. Heute liegt sie bei 8:1.

Zitat

Las Vegas ist ein bizarrer Ort, an dem die Verpackung vor dem Inhalt kommt, die grellen Neonlichter der Stadt halten selten, was sie versprechen. Man merkt das, wenn einem im MGM Grand der «grösste Illusionist aller Zeiten» angepriesen wird, dann aber David Copperfield lausige Zaubertricks präsentiert.
Bei der neuesten Attraktion in der Stadt, der NHL-Franchise der Vegas Golden Knights, bestand die Gefahr der mangelnden Substanz ebenfalls. Der Milliardär William Foley kaufte sich mit 500 Millionen Dollar nicht nur eine Lizenz, sondern auch die Skepsis einer ganzen Branche. Und dann fabulierte er davon, innerhalb von sechs Jahren den Stanley-Cup zu gewinnen.

Im Sommer durften sich die Golden Knights in einem Expansion-Draft bei den übrigen 30 NHL-Teams bedienen. Es war eine Art Rampenverkauf für Ausschussware; die besten zehn Spieler der übrigen Team standen für Las Vegas jeweils nicht zur Verfügung. Es kamen: ewige Talente, Desperados. So wie der Schweizer Nationalspieler Luca Sbisa, der in Vancouver unglücklich geworden war. Niemand traute dem Team auch nur die Qualifikation für das Play-off zu. Die Wettquote auf einen Stanley-Cup-Sieg der Golden Knights lag bei 500:1. Heute liegt sie bei 8:1.

Denn nach exakt der Hälfte der Saison ist Las Vegas die zweitbeste Equipe der NHL und gibt sich einer schier endlosen Euphorie hin. Die Golden Knights sind das beste Heimteam der Liga, die einen Steinwurf von den funkelnden Kasinos am Strip entfernte Arena ist stets ausverkauft und zu jener ritterlichen Festung geworden, als die sie die Organisation inszeniert. Der Trainer Gerard Gallant, im Vorjahr bei den Florida Panthers entlassen, sagt: «Bis jetzt läuft es ganz gut.»

Eine Saison für die Geschichte
Das ist eine unverschämte Untertreibung, denn in den letzten sechzig Jahren hat es in den vier grossen US-Profiligen nie ein besseres Expansionsteam gegeben. Nicht ein einziges der 63 Teams gewann im Debüt-Jahr mehr Spiele, als es verlor. Vegas kommt in 41 Partien auf 29 Siege und führt die Western Conference an.
Es ist eine der erstaunlichsten Anomalien der jüngeren NHL-Geschichte, dass die Golden Knights mit so viel Verve gestartet sind. Etliche Experten haben versucht, eine Erklärung zu finden, schlüssig wurden die wenigsten. Ein Grund sind die überragenden Torhüterleistungen: Marc-André Fleury, der frühere Meistergoalie Pittsburghs, hat im Sündenpfuhl Nevadas den Zauber alter Tage wiedergefunden. Von Fleury dachte man, dass er in einem Team voller Namenloser der einzige Star sein würde, doch wie aus dem Nichts brillieren auch andere: Jonathan Marchessault etwa, der Topskorer, der gerade mit einem üppigen neuen Vertrag belohnt wurde.
Es wachsen so viele Profis über sich hinaus bei den Golden Knights, dass sich selbst der Liga-Kommissionär Gary Bettman kürzlich zu einem Erklärungsversuch genötigt sah. Mit von Pathos durchtränkter Stimme sprach er davon, wie Vegas aus dem Terroranschlag vom 1. Oktober im Mandalay-Bay-Hotel Kraft ziehe. Es kann sein, dass ein Funken Wahrheit dabei ist.

Luca Sbisa, der lange Zeit verletzte Zuger Verteidiger, sagt: «Die Gemeinschaft hier ist zusammengerückt. Und unsere Mannschaft ist ein wichtiger Teil davon, sie stiftet der Region Identität.» Es ist ein Aspekt, der oft vergessen geht: Las Vegas besteht nicht nur aus überdrehten Shows, Pokertischen und raffgierigen Aufschneidern am Strip. Das Einzugsgebiet umfasst zwei Millionen Menschen, die froh darüber sind, dass Las Vegas durch die Golden Knights auch mit etwas anderem als Glücksspiel assoziiert wird. Die Profis selber gehen dem Trubel des Strip ohnehin mehrheitlich aus dem Weg. Ein Gros des Teams, auch Sbisa, lebt 25 Autominuten entfernt in Summerlin, einer beschaulichen Kleinstadt, die auch den Trainingskomplex beherbergt. In der Gegend kommt die lokale Verbundenheit der Professionals gut an, sie schafft Nähe.

750 Millionen für eine Lizenz
Generell übertrifft die Organisation alle Erwartungen, und zwar in einem solchen Ausmass, dass der Besitzer Foley sagt, er werde seinen Sechs-Jahre-Plan anpassen, es müsse jetzt alles schneller gehen. Die Hausse der Golden Knights ist auch ein Glücksfall für die NHL. Noch vor fünf Jahren schien die Liga angeschlagen zu sein, nach einem ebenso kostspieligen wie zermürbenden Lock-out und dysfunktionalen, weil defizitären Organisationen in Phoenix, Raleigh oder Florida. Doch die Erträge sprudeln wieder, die Gesamteinnahmen bewegten sich 2016/17 auf einem Rekordhoch von 4,3 Milliarden Dollar – was die NHL dazu bewogen hat, die Summe für eine Lizenzakquise auf 750 Millionen Dollar zu erhöhen. Der nächste Bewerber ist Seattle, die Metropole im Gliedstaat Washington, nach 93 Jahren Abstinenz. Der kometenhafte Aufstieg der Golden Knights hat die Sehnsucht Seattles nach einer Rückkehr nur verstärkt.

Link
USA 1980 - Florida 1989 - Südwesten 2004 - West-Kanada 2005 - Südwesten 2008 - Florida 2009 - Südstaaten 2009
Bei wahrscheinlich USA-Stammtisch Treffen dabei gewesen
Schöne Grüße
Otto

Melli

die NETte Bahntante ;)

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7

Donnerstag, 11. Januar 2018, 15:01

Ja die Vegas Golden Knights machen sich super. Ihr Stammtorhüter Marc André Fleury, genannt Flower, kam ja von meinem Lieblingsteam aus Pittsburgh. Leider hatte ich es im Oktober nicht nach Vegas geschafft aus diversen Gründen aber ich versuche alles es dieses Jahr zu schaffen...
USA...where my heart belongs! :love: