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feuerfisch

USA-Freund

  • »feuerfisch« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 1. Januar 2014, 19:25

Westen der USA mit Wohnmobil; wer hat Erfahrungen ????

Hallo zusammen,



wir haben gestern unseren Flug nach Las Vegas gebucht. 3 Wochen werden wir wieder in den USA verbringen :-)

Mit von der Partie ist unsere dann 2 1/2 jährige Tochter. Es ist nicht unser erster Urlaub mit Kind in den Staaten. Dieses Mal überlegen wir allerdings, ob wir einen Teil des Aufenthalts mit Wohnmobil testen sollen.

Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich? Es wird immer wieder vor versteckten Kosten im Zusammenhang mit Wohnmobilen gewarnt. Was ist da dran? Welcher Anbieter ist empfehlenswert?



Ich freue mich über Tipps von euch.



Danke

Carsten

Bärliner

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2

Mittwoch, 1. Januar 2014, 19:57

Hallo,

versteckte Kosten gibt es eigentlich nicht. Es gibt aber Unterschiede zum Mietwagen: Oft ist keine Versicherung ohne Selbstbeteiligung inkl., die Selbstbeteiligung kann je nach Anbieter bis 2000$ gehen. Wenn Du einen Mietwagen wieder abgibst interessiert es eigentlich niemanden wie die Karre aussieht. Du bekommst einen Zettel ausgedruckt, fertig. Bei WoMo wird da schon teilweise sehr genau geguckt. Grad Kratzer auf dem Dach oder an der Seite durch Äste sind sehr schnell passiert und dann wird es teuer. Also besser Versicherung ohne Selbstbeteiligung mit abschließen, ist natürlich teurer, bzw bei der Übernahme wirklich jeden kleinen Kratzer mit ins Protokoll aufnehmen lassen. Es gab damals mal in einem WoMo-Forum einen nachweislichen Beschiss wo ein Steinschlag doppelt abgerechnet wurde. Die User hatten hinterher rausbekommen das die die gleiche Karre hatten, X den Steinschlag bezahlt hat und Y als direkter Nachmieter der Steinschlag dann auch nochmal als "Schaden" abgerechnet wurde, der Steinschlag stand nicht im Übergabeprotokoll. Du mußt zumindest das WoMo innen reinigen, Tanks leeren, machst Du das nicht, wird eine Reinigungspauschale fällig. Ein WoMo ist teurer wie Mietwagen/Motel, zumindest wenn ein Haushalt den allein mietet, wenn man sich die Kosten teilen kann sieht es wieder besser aus.

Die WoMos saufen sehr gut, es gibt nur Benziner, keine Diesel. Man sagt als Faustformel: Zoll des WoMo = Liter/100 Km. Das kommt so pi mal Daumen hin :whistling: Die Campgroundkosten sind teilweise sehr hoch, das ist natürlich abhängig vom Ort und Kompfort. In Las Vegas ist ein Hotel billiger... Man kann natürlich auf staatl. Campgrounds ohne Stromanschluß, Pool usw fahren und spart da natürlich, ist aber auch immer vom Ort abhängig. Wenn Nachts noch 30 Grad sind sollte man schon über Stromanschluß nachdenken damit die Aircon läuft. Die Aircon läuft zwar auch über Generator, Generatorstunden mußt Du aber oft extra zahlen und viele Campgrounds erlauben nur 2 Generatorstunden am Tag, weil die Dinger gut krach machen. Im Sommer heizt sich das WoMo sehr gut auf, sollte man nicht unterschätzen.

Dafür bekommst Du natürlich einige Vorteile, Campen in der Natur, keine Koffer schleppen, Grill am Standplatz usw. Das ist schon deutlich entspannter. Buche das Womo so früh wie möglich, da die Flexraten steigen. Bei Vergleichen der Anbieter auch inkl-Leistungen vergleichen, vor allem Meilenpakete, Versicherung. Du kannst bei allen Anbietern Küchen-Kits und pers. Kits mieten, das ist recht teuer. Wir haben das ganze Zeugs wie Kopfkissen, Töpfe, Besteck usw im WalMart gekauft, das war deutlich preiswerter. Hinterher dann zb auf dem letzten CG verschenken.
Gruß
Carsten

Bei Stammtischtreffen dabei

Kerstin

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3

Donnerstag, 2. Januar 2014, 06:08

Ich kann Carsten nur zustimmen, bis auf den Punkt dass du mit dem WoMo immer teurer kommst als mit Hotels. Wir haben 2010 mit unseren 2 Kids eine Reise 12 Tage Auto (Las Vegas-Kalifornien-Las Vegas ) und danach 10 Tage die NP Zion, Bryce, Grand Canyon, das Monument Valley und Page gemacht, preislich kam es für uns im Durchschnitt aufs gleiche raus, da wir immer gekocht/gegrillt haben und mit dem Auto doch öfter etwas essen waren. Wir hatten das WoMo früh gebucht (El Monte) incl. 1000 freien Meilen.
Kosten beim WoMo:
Fahrzeugmiete
Bereitstellungskosten
Fahrzeug- und pers. Kits (würde ich nicht nehmen sondern im Supermarkt kaufen)
Generator (bei Bedarf wir hatten gerade mal 2 Stunden)
Benzin
Meilen (muss man vorher unbedingt als Paket buchen, da sie sonst zu teuer werden)
Campground
Buchen würde ich über Camperboerse, DerTour/ADAC oder FTI ob man das all incl Paket braucht muss man für sich selbst entscheiden, der Ausschluss der Selbstbeteiligung sollte für mir aber immer mit drin sein.
Unseren Kindern hat es mit dem WoMo übrigens besser gefallen, als mit dem Auto, da du am CG ja mitten in der Natur bist und das Essen auch immer parat war :D .
Für euch würde ich ein kleines WoMo vorschlagen 22-25 Feet, da sollte man aber die Flexpreise zu den etwas größeren vergleichen , die sind manchmal günstiger.
Liebe Grüße
Kerstin


Bei Treffen dabei

.

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4

Donnerstag, 2. Januar 2014, 11:27

Hi

Du hast ja schon etliche Infos bekommen, jetzt gebe ich auch noch meinen Senf dazu.

Im Südwesten war ich bis jetzt 4 Mal, immer mit einem Womo.

Das was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung und Erfahrung.

Ich würde auf jeden Fall über einen deutschen Vermittler buchen. (Versicherung)

Dass ein Womo teurer kommt als ein Mietwagen mit Motel, das sehe ich nicht so.
Es ist abhängig davon, wann und bei welchem Anbieter du buchst. (Frühbucherrabatt, Specials)
Es ist abhängig davon, welchen Womovermieter du buchst. (ElMonte, Cruise America, Moturis, Apollo, RoadBear)
Es ist abhängig vom Reisezeitraum und der Reisedauer.
Es ist abhängig von der Übernachtungslocation. (Privater CG, State Park, National Park, oder BLM Land) Da gibt es riesige Preisspannen.
Man kann übrigens auch in Las Vegas ganz offiziell kostenlos mit einem Womo übernachten, wenn man auf Komfort verzichten kann. Ein paar Casinos bieten Kameraüberwachte Stellplätze für Lau an. (Bsp: Ballys)

Ein teurer Anbieter bedeutet nicht, dass er besser ist.
Ich hatte bis jetzt Womo´s von ElMonte und Moturis; Das im Preissegment deutlich höher angesiedelte Motouris war in keiner Hinsicht besser als ElMonte.

Auch wenn ihr mit einem Kind unterwegs seid, und dementsprechend wahrscheinlich eher kürzere Fahrstrecken haben werdet, empfehle ich euch ein Upgrade auf unlimited Miles.
Oder, wenn ihr einen ganz festen Plan habt was die Strecke betrifft, können sich auch Meilenpakete rechnen.

Ich würde ebenfalls auf Personal und Vehicel Kits verzichten. Selbst kaufen ist wesentlich günstiger.
Ich hatte nur einmal (bei meinem ersten Womo Urlaub) diese Kits gemietet. Das Geschirr hatte schon bessere Zeiten gesehen, die Bettwäsche stank nach Reinigungsmitteln und war Bretthart.
Einkaufen muss man eh, dann kann man die paar Sachen die man wirklich braucht auch gleich mitnehmen.

Mit der Pingeligkeit bei der Übernahme / Abgabe habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Eine übertriebene Suche nach Schäden hat es bei der Abgabe nie gegeben.
Bei der Übernahme werden alle Schäden in einem Protokoll erfasst, das kontrolliert ihr am besten gleich bei der Erstellung. Ich habe das Womo auch immer gleich bei der Vermietstation von allen Seiten fotografiert.
Bei der Abgabe wurde nie das Übernahmeprotokoll zum Abgleich herangezogen. Es gab lediglich eine Sichtprüfung.

Bei weiteren Fragen, einfach fragen. :D
Gruß Elmar

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feuerfisch

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5

Sonntag, 5. Januar 2014, 13:42

Vielen Dank für eure zahlreichen Infos und Erfahrungsberichte. Um ehrlich zu sein, bin ich nun etwas hin-und hergerissen. Wir werden insgesamt 3 Wochen drüben sein und wollten das mit dem Wohnmobil mal für ne Woche probieren.

Habt ihr dann Bettwäsche auch vor Ort gekauft oder mitgenommen?

Ich werde meinem Mann mal die ganzen Infos auch bzgl. den Vermietern weiter geben.

Gibts irgendwo Listen über die bestehenden Campgrounds?

Kerstin

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6

Sonntag, 5. Januar 2014, 14:12

Wir haben die Bettlaken mitgebracht (waren alte die ausrangiert werden sollten) 2 Stepp-Decken haben wir im Walmart gekauft :thumbup: und 2 Schlafsäcke mitgenommen (würde ich aber nicht mehr machen).

Campgrounds findest du zB hier Klick und KLACK

Für gute Tipps rund ums WoMo und Campgrounds schau auch mal hier KLICK

Wir haben das Campen ja auch erst mal angetestet und haben den ersten Teil des Urlaubs im Motel verbracht, den zweiten dann im RV, wir waren alle begeistert vom WoMo, selbst ich die mit Camping in Europa so gar nichts am Hut hat :whistling: in den USA ist das mit dem RV toll!
Liebe Grüße
Kerstin


Bei Treffen dabei

.

TommiMH

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7

Sonntag, 5. Januar 2014, 15:38

Moin,

wir haben nun auch zum zweiten mal ein RV gebucht, für Mai 2014, auch ab Las Vegas.

Wir waren nach dem letzten Urlaub, wo wir zum ersten mal einen RV-Urlaub gemacht haben, so begeistert... das wollen wir öfters machen. Billiger wie Hotel/Mietwagen ist das nicht, wir waren ungefähr auf dem gleichen Level. Dabei gehen wir mit dem Mietwagen halt jeden Abend vernünftig Essen... im RV wird der Grill angeschmissen - dadurch sind wir wohl ungefähr auf den gleichen Gesamtkosten gelandet. Die Tankkosten sind allerdings wirklich happig. Wie oben schon in der Formel genannt, unser 30er-RV hat sich auch wirklich 30 Liter/100km rein gezogen.

Viele gute Tipps hast Du hier bereits bekommen, vielleicht noch ein paar Anmerkungen:

Es ist abhängig vom Reisezeitraum und der Reisedauer.


Achte dabei auch darauf, das die Preisunterschiede bei den RVs von Tag zu Tag stark variieren können. Bei unserer Buchung jetzt war der Unterschied zwischen Montags oder Dienstags anmieten mal schlank 150 EUR. :8o:

Buchen würde ich über Camperboerse, DerTour/ADAC oder FTI ob man das all incl Paket braucht muss man für sich selbst entscheiden, der Ausschluss der Selbstbeteiligung sollte für mir aber immer mit drin sein.


Wir haben beim letzten mal und auch jetzt über FTI ein RV bei Cruise America gebucht. Über diese Firma liest man oft negative Berichte... die wir aber überhaupt nicht bestätigen können. Das RV war in einem sehr guten Zustand, etwa 1 Jahr alt und der Service war auch sehr gut und freundlich. Wir hatten nach ein paar Tagen eine defekten Duschablauf... das wurde uns völlig unkompliziert repariert. Wir buchen dort dann immer das AllInkl-Paket, wegen der unbegrenzten Meilen, der FrühMorgensÜbergabe und dem Hoteltransfer. Das Küchenkit bekommt man dann dabei... naja, die Töpfe und das Geschirr war sauber - konnte man benutzen.

Solltet Ihr auch bei FTI / Cruise America schauen, dann achtet mal auf das Modell E-27 (Intermediate) - das haben die erst seit einem Jahr im Programm, man bekommt also auf jeden Fall ein recht neues RV.

Ich würde ebenfalls auf Personal und Vehicel Kits verzichten. Selbst kaufen ist wesentlich günstiger.


Besonders beim Bettzeug macht das Sinn. Einfach beim unvermeindlichen Walmart-Besuch mit kaufen und gut ist. Kostet weniger als das Zeug von den Vermietern und es ist neu.

LG Thomas



feuerfisch

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8

Montag, 6. Januar 2014, 09:11

Habe ich das nun richtig verstanden, gebucht wird dieses WoMo über nen deutschen Reiseanbieter? Nicht direkt bei El Monte oder so? War grad mal auf deren Seite, da blick ich nicht richtig durch.

Naja, ich sag mal so....ich möchte nicht unbedingt das komplette Bettzeug kaufen müssen vor Ort....was mache ich dann nach 1 oder 2 Wochen damit? 2 Kissen, 2 Zudecken und die Laken und Überzüge dazu werden sicher auch zusammen an die 100 USD kosten.....50 USD werden bei El Monte pro Person für das Bettzeug und Besteck berechnet.



Bislang sind wir nicht immer abends Essen gegangen.....von daher denke ich wirklich, dass es mit dem WoMo deutlich teurer werden wird.....aber Grillen in der Natur hat natürlich seinen Reiz.



Und zum Thema Kindersitz steht bei El Monte mal gar nix.....ist es bei denen nicht üblich, dass Kinder mitreisen????? ?( ?(

Carsten

Bärliner

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9

Montag, 6. Januar 2014, 10:17

Moin,

Mietwagen/WoMo bucht man IMMER über einen deutschen Anbieter, weil ansonsten die Versicherungen nicht inkl. sind die Du dann vor Ort zahlen mußt, was deutlich teurer wird.

Wir brauchten nur ein Kissen für 5$ aus dem WalMart, ansonsten Schlafsack. Was Decken kosten weiß ich nicht, guck mal ob Du bei WalMart online Preise findest. Du mußt dann mal die Nachttemperaturen checken für Deine Reisezeit und Orte. Ohne Stromanschluß hast Du keine Heizung und nachts am Grand Canyon wurde es an die 0 Grad kalt, da reicht ne Decke nicht mehr. Zum Heizen brauchst Du zwar keinen Strom an sich, die Lüfter brauchen diesen aber und wenn Du Pech hast ziehen dir die Lüfter die Batterie leer, ist uns zb. passiert. Du hast zwar noch ne getrennte Starterbatterie damit Du die Karre anbekommst, kalt wird es aber dann trotzdem... Je nach Alter des WoMo kann die Batterie für den Wohnraum also schon gut fertig sein...

Wir haben unser Zeug, auch Töpfe, Restlebensmittel usw am letzten Tag verschenkt :zwinker:
Gruß
Carsten

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feuerfisch

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10

Montag, 6. Januar 2014, 11:20

Ich hab grad mal im Forum www.womo-abenteuer.de gestöbert und bin auf den Vermieter "Road Bear" gestoßen. Leider kenne ich mich überhaupt nicht mit den verschiedenen Modellen und deren Unterschieden aus. Auf was muss man da als Neuling achten? Wieviel Platz braucht man für 2 Erwachsene und 1 Kleinkind?

Über welchen deutschen Anbieter lassen sich Road Bear oder die anderen von euch Genannten (El Monte etc.) buchen?

Carsten

Bärliner

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11

Montag, 6. Januar 2014, 11:39

http://www.camperboerse.de/

Ca 19/21 Fuss ist völlig ok, Du hast bei jedem WoMo eine genaue Beschreibung mit Grafik wie die eingerichtet sind. Road Bear ist recht gut, aber auch teurer. Vergleiche die Angebote mit allen Zusatzleistungen, nicht nur den Mietpreis :zwinker:
Gruß
Carsten

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Minnesota

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12

Montag, 6. Januar 2014, 13:17

Wir haben 2005 als "Erst-Womo-Täter" bei Moturis gebucht, weil die uns als einzigester Anbieter eine Einührung/Erklärung in deutsch angeboten haben und außerdem noch die fast kostenlose Option, 2 Miet-Fahrräder hinten aufzubocken. Das war uns damals offenbar wichtig :-)

Die Einführung in deutsch entpuppte sich als eine in (Switzer)deutsch aufgenommene CD, die wir uns anschauen sollten. Hätten wir vermutlich auch in Englisch kapiert. Und als wir dann noch eine Zusatzfrage hatten, haben sie einen Menschen aus der Werkstatt geholt, der wirklich deutsch sprach - Frage schnell geklärt.
Das mit den Fahrrädern haben wir ein paar mal benutzt, aber letztlich nicht so oft wie vorgestellt.

Wir hatten 22 Fuß vorgesehen und sind bis heute nicht sicher, ob wir wirklich 22 Fuß hatten oder nicht doch 25. Es war jedenfalls riesig vel Platz für 2 Personen sowieso. (Schlafkabine über den Fahrerhaus + eine separate Bettfläche und noch die Möglichkeit, den Tisch umzubauen) Manches bezüglich Ausstattung mieten würden wir heute anders machen, hat aber damals auch nicht so arg geschadet. Abrechnung bei Moturis war unauffällig, kein Streß, keine Schäden + Transfer zum Flughafen.

Du solltest dir bei der Planung im klaren sein, dass man mit so einer Kiste vernünftigerweise nicht die riesengroßen Runden (3000 Meilen und mehr) dreht. Jedenfalls war für uns weniger definitiv mehr, und wir hatten ca. 2300 Meilen in 3 Wochen (ab/bis Vegas).
Und die Tagesplanung ist besser/strategischer zu planen: einmal auf dem CG eingeparkt fährst du dann nicht noch mal schnell zum Supermarkt, weil Vorräte fehlen.

Ich persönlich fand das fahren meistens recht angenehm, auf der Interstate war es mir aber meistens "zu bunt". Wenn da ein LKW sich von hinten ansaugt und vorbei donnert, dann wackelt die ganze Kiste. Ich bin aber meist auch nicht schnell gefahren, das war nicht so meins. Landstraßen und normale HW waren okay. Das fahren und auch das parken war kein Problem, eigentlich nie. Parkplätze sind immer groß genug, weil die Amis mit noch größeren RVs fahren (das geht bei uns als Bus durch).

Wir würde das wieder machen, allerdings hat die besucht Gegend in den letzten Jahren nicht so dafür gepasst. Aber im SW und bei den roten Steinen passt das prima - priceless!!

Kerstin

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13

Montag, 6. Januar 2014, 13:20

http://www.camperboerse.de/

Ca 19/21 Fuss ist völlig ok, Du hast bei jedem WoMo eine genaue Beschreibung mit Grafik wie die eingerichtet sind. Road Bear ist recht gut, aber auch teurer. Vergleiche die Angebote mit allen Zusatzleistungen, nicht nur den Mietpreis


:thumbsup:

Bei welchen deutschen Anbieter du buchst ist eigentlich egal, bei der Camperbörse hat mann einen Großen Vorteil, man kann am Einfachsten innerhalb von 30 Minuten die Preise von 3 Größen und allen Wichtigen Anbietern ausrechnen incl der benötigten Meilen die Bereitstellungskosten musst du bei manchen noch drauf rechnen.
Für uns zu Viert hat übrigens die gesammte Ausstadtung Plus der Ersteinkauf 170,-$ incl Tax gekostet
Das haben wir dafür bekommen, wahrscheinlich ist noch ein ganzer Schwung mehr gekauft worden, da wir nie aus einem Supermarkt kommen und nur das gekauft haben was auf der Liste steht :whistling:
Decken/ Kissen
Pfanne -
2 Töpfe -
Bratwender
Schneebesen
Teller flach, tief
Schüssel
Sieb
Schneidbrett
Messer klein und Groß
Besteck
Besen, Schaufel
Lappen
Spültuch
Handschuhe!!(für Abwasserschlauch)
Eimer (auch als Mülleimer zu verwenden)
Blech/Auflaufform für Backofen
Grillkohle
Grillanzünder
Grillschalen od. Einmalroste
Alufolie
Feuerzeug
Klopapier
Küchenrolle

Salz, Pfeffer, Paprika, Zwiebelpulver
Zucker
Nutella
Kakao
Cornflakes
Müsli
Butter
Brot
ÖL
Essig
Nudeln
Reis
Mehl
Eier
Ketschup
Tomatenmark
2 Milch
Wasser groß zum Kochen
Getränke für 2-3 Tage
Kartoffeln
Salat
Fleisch für 2 Tage
Spülmittel
Tee
Eis
Backpulver - Baking soda
Brühe -stock
Die gekauften Sachen haben wir bei El Monte, an ein Schweizer Ehepaar weitergegeben das gerade ihr WoMo erhalten hat incl. Kits und total entsetzt war wie lumpig die Ausstattung ist die man für 50,-$ pP bekommt. :whistling:
Eine Decke und 2 Kissen haben wir übrigens mit nach Hause genommen die sind immer noch in Gebrauch.
Liebe Grüße
Kerstin


Bei Treffen dabei

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steffuzius

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14

Sonntag, 29. März 2015, 17:51

Auch wenn der Thread schon etwas in die Jahre gekommen ist, greif ich ihn mal auf, da er mir schon einige nützliche Informationen geliefert hat. Nachdem sich gestern ergeben hat, dass wir 2016 nur zu zweit in die Staaten reisen, kam die Idee auf, dies mal per Wohnmobil zu versuchen. Im Moment wägen wir ganz vorsichtig Vor- und Nachteile ab. Noch ist ja reichlich Zeit bis dahin (erster Trend geht zu Mai, als Reisezeit), aber da ich schon gelesen habe, man sollte rechtzeitig buchen, würde mich interessieren, wann denn, in etwa, rechtzeitig wäre. Also ab wann sollten wir uns einig sein, ob WoMo oder nicht bzw. wann beginne ich, Preise zu recherchieren?
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)

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15

Sonntag, 29. März 2015, 18:51

Hi Stefan

Gerade für den Westen halte ich das Womo für Ideal. Der Mai ist eine gute Reisezeit, die große Welle beginnt ab dem Memorial Day. (Letzter Montag im Mai) Zu der Zeit ist es auch schon schön warm.

Die Preise haben ganz schön angezogen, Frühbucherrabatte rentieren sich inzwischen. Ansonsten würde ich die nächsten Monate einfach regelmäßig die Vermieter abklappern, ob sie gerade eine Special am Laufen haben.

Allerspätestens Ende Septempber / Anfang Oktober würde ich mit dem Suchen anfangen.
Gruß Elmar

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chrissy62

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16

Sonntag, 29. März 2015, 23:35

Hi Stefan,

ich bin immer ganz gut mit Flamingo Reisen http://www.usareisen.de/wohnmobil/ gefahren. Die waren immer billiger als wenn ich es selbst versucht hatte.
Und auch sonst ziemlich kompetent
Ansonsten tendieren wir immer wieder zum Womo, die Campgrounds in den Nationalparks und Stateparks sind einfach zu schön, wenn auch manchmal ein bischen primitiv, z.b. der Allerschönste
Squaw Flat im Needles District ist sogar ohne Wasser
Ciao
Chrissy

17

Montag, 30. März 2015, 08:34

... kam die Idee auf, dies mal per Wohnmobil zu versuchen ...

Hallo Stefan,
das ist 'ne gute Idee, das mal auszuprobieren. Besonders wenn Ihr nur zu zweit seid. Wir fahren im übrigen ebenfalls in diesem Mai mit dem WoMo. Übernahme in Denver, Abgabe in Las Vegas. Allerdings haben wir auch noch zwei Kids und die SchwieMu mit an Board (hmm..). Dies wird unsere 3. WoMo-Reise und es wird sicherlich nicht die Letzte sein. Zu zweit reicht Euch eventuell auch ein 22-füßler - oder sogar ein kleinerer Camper?! Der Einzige Nachteil, den ich bei WoMo-Rundfahrten sehe, ist die eingeschränkte Off-Road-Fahigkeit. Einige tolle Locations sind einfach nicht mit dem WoMo zu erreichen. Dafür gibt es aber fantastische Stellplätze und Campgrounds direkt in den Parks. Einen guten Preisvergleich und Überblick kannst Du dir beispielsweise bei camperboerse.de holen. Wir sind bis jetzt immer im Frühjahr unterwegs gewesen und haben im Dezember bzw. Januar gebucht. Es gibt bei allen Anbietern diverse Frühbucherrabatte. Aktiv Angebote einholen und Preise recherchieren lohnt sich wahrscheinlich erst ab Herbst, da dann die Anbieter die neuen Preise und Kontigente vergeben. Ein großer Posten ist auf jeden Fall die Einwegmiete. Es gibt Specials, da ist diese mit inklusive. Ebenso gibt es Pakete mit "unbegrenzten" Meilen. Darauf achten wir immer. Was wir bisher nie gebucht hatten, war die Campingausstattung. Das benötigte Zeugs gibt's für weniger Geld in ausreichender Qualität im nächsten Walmart-Superstore.

Viele Grüße,

Nick (:hutab:)
"Drivin' in the sun ... looking out for #1"

Carsten

Bärliner

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18

Montag, 30. März 2015, 08:52

Gravel geht schon mit den Dingern, HC ist ganz ok :D Aber es klappert wie sau, das Zeugs in den Schränken und es haben viele WoMo hinten einen Aufkleber dran der zum Anscheißen animiert. "Wenn Du das WoMo auf Gravel siehst, ruf 555XX an und sicher Dir XXX § (:kotz:) Mal gucken wann das bei den PKW kommt... :rolleyes: Was das Buchen betrifft: So früh wie möglich, wenn der Flug steht, dann das WoMo. Wir hatten damals im Okt gebucht für Mai und einige Spezials mitgenommen. Wir haben Schlafsäcke gehabt, teilweise wurde es nachts doch schon gut kalt (Grand Canyon zb) und die Batterie hält oft nur wenige Stunden. Den Strom brauchst Du für die Ventilatoren. Beim einem CG mit Stromanschluß ist das kein Thema, gibt es nur nicht überall. Wir hatten damals noch 2x 32 Kg beim Gepäck, mit 23 Kg wären wir wohl nicht klar gekommen. Bei Vergleichsrechnungen ist es natürlich stark abhängig was Du für CG nimmst, der Spritpreis ist ein guter Posten auf de Rechnung, die Karren saufen das was sie lang sind in Litern, ohne die zu treten...
Gruß
Carsten

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steffuzius

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19

Montag, 30. März 2015, 09:22

Danke schon mal an euch für die Rückmeldungen. Wenn ich mit einem halben Jahr Vorlaufzeit noch gute Chancen für einen vernünftigen Preis hab, kommt mir das gelegen, da ich die Flüge bisher auch immer so lange vorher gebucht hatte. Im Moment sammle ich ja erst mal Vor- und Nachteile, um das mit meiner besseren Hälfte mal auszudiskutieren. Die Idee spukt schon etwas länger durch unsere Köpfe. Mut macht mir Kerstins Bemerkung etwas weiter oben, dass sie auch Gefallen am WoMo-Urlaub gefunden hat, obwohl sie Camping nicht mag. Da hab ich auch eine gewisse Abneigung und bin eigentlich deswegen auch beim Wohnmobil etwas skeptisch.
In diesem Sinne
liebe Grüße von Stefan :-)

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20

Montag, 30. März 2015, 14:48

Camping ist nicht gleich Camping. :D

Bei "Ersttätern" höre ich immer den ein oder anderen Zweifel heraus. Ist das Bett bequem? Muss ich frieren / schwitzen? Wie läuft das mit der Toilette / Dusche? usw.usw.
Ich vermisse nichts, absolut nichts im Vergleich mit PKW/Hotel.

Selbst ein Womo Urlaub in Europa ist mit einem USA Urlaub nur schwer zu vergleichen.

Überlegt es euch, probiert es evtl. aus, vielleicht und hoffentlich gefällt es euch.

Solltet ihr Angst haben, dass ihr bei den Locations eingeschränkt seid´s, schau einfach mal auf meine HP. Alle Locations im Westen mit Ausnahme der Trona Pinnacles und dem Racetrack habe ich mit dem Womo besucht. :D
Gruß Elmar

eausmuc.de