TV-Tipps für die USA und Kanada

  • Ein paar neuere Dokumentationen (2021) in der arte-Mediathek




    Unbekanntes Kalifornien
    Land der Extreme

    Zitat

    Kalifornien ist ein Land der Extreme. Nirgends sonst auf dem amerikanischen Kontinent gibt es so viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Der Golden State ist zwar allgemein für seine Surfer-Paradiese und den Glanz und Glamour von Hollywood bekannt, doch sein wahrer Reichtum ist … das Wasser!
    Eine Gruppe Grauwale folgt der Meeresströmung des Nordpazifiks bis in den Süden der kalifornischen Küste und macht sich von dort auf eine der längsten Wanderungen der Tierwelt. Früher wurden die Wale fast bis zur kompletten Ausrottung gejagt, heute wachsen ihre Bestände wieder. Die Kalifornischen Seelöwen wiederum folgen den Königslachsen auf ihrem Weg zum Klamath River im äußersten Norden Kaliforniens.
    Vom Klamath River geht es weiter ins Reich der Mammutbäume. Die Baumriesen haben sich an Trockenzeiten angepasst, indem sie das Wasser direkt aus dem Nebel ziehen. Im Fluss am Fuße der Mammutbäume werden kleine Lachse geboren. Später einmal werden sie hierher zurückkehren, um zu sterben – und den Boden zu düngen.
    Das Ökosystem der Sierra Nevada ist aus dem Gleichgewicht. So gibt es heute nur noch 600 der für diese Gegend typischen Dickhornschafe. Biologen versuchen, das Gleichgewicht zwischen ihnen und ihren natürlichen Feinden, den majestätischen Pumas, wiederherzustellen.
    Auf der Spur der Zugvögel geht es in die Wüste, wo Dürre und Salz spektakuläre Landschaften formen. Josuabäume und Wüstendickhornschafe sind es eigentlich gewohnt, in diesen unwirtlichen Gefilden zu überleben. Doch Klimawandel und menschlicher Einfluss haben die Grenzen verschoben.


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    Die schönsten Landschaften der Welt
    Die kanadischen Rocky Mountains

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    Unsere Erde hat unvorstellbar schöne Landschaften. Zu den beeindruckendsten zählen die kanadischen Rocky Mountains. Die Doku nimmt die Zuschauer:innen mit auf eine Reise in die mächtige Weite gewaltiger Bergwelten mit riesigen Eisfeldern und unberührten Seen, in die Heimat einiger der faszinierendsten Wildtiere der Welt.
    Die kanadischen Rocky Mountains zählen zu den schönsten Landschaften der Welt. Die Dokumentation nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in die mächtige Weite gewaltiger Bergwelten mit riesigen Eisfeldern und unberührten Seen, in die Heimat einiger der faszinierendsten Wildtiere der Welt.
    Die drei Gebirgszüge sehen sehr unterschiedlich aus und wandeln über weite Strecken ihr Aussehen: Glatte und runde Felsen wechseln sich ab mit rauen und schroffen Gesteinsformationen. Vor Millionen von Jahren noch Meeresboden, wölbte und faltete enormer Druck ihn zu Bergen, den Rocky Mountains. Und auch Gletscher formten die Bergwelten Kanadas und ließen mit ihren gewaltigen Wassermassen Seen, Flüsse und Höhlen entstehen.
    Dichte Wälder sind Lebensraum für unzählige Wildtierarten: Wölfe, Elche, Pumas, Luchse und sogar Grizzlybären leben als Jäger und Beute im Ökosystem.
    Auch für die Ureinwohner Kanadas waren die Rocky Mountains von großer spiritueller Bedeutung. Hier fanden sie Zuflucht, Nahrung und Medizin. Als die ersten europäischen Siedler kamen, verloren sie Land und Rechte und die Gesellschaft wandelte sich grundlegend.
    Die Dokumentation zeigt eindrucksvoll, wie sich die Landschaft über Millionen von Jahren gewandelt hat. Und lässt staunen, wie sich die Menschen über Jahrtausende die Natur zunutze machten und versuchten, mit technischen Errungenschaften die Bergwelten zu bezwingen. In spektakulären Aufnahmen und erstaunlichen Geschichten macht die Dokumentation erlebbar, was selbst erfahrenen Reisenden sonst verborgen bleibt.


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    Eden auf Erden - Die letzten Paradiese
    Alaska, Amerikas arktische Grenze

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    Im Südosten Alaskas liegt ein von Eis umschlossenes Paradies. Hier finden sich ein extrem artenreicher gemäßigter Regenwald und der weltweit größte Bestand an Grizzlybären. An der Bärenpopulation wird deutlich, wo das Geheimnis dieses Naturreichtums liegt, nämlich in der größten Migrationsbewegung des Planeten: der Lachswanderung.
    Harte Winter und kurze Sommer machen das Überleben in Alaska zu einer Herausforderung, doch auf die eine oder andere Weise ist jedes Lebewesen hier von den Nährstoffen abhängig, die durch die Lachswanderung eingebracht werden. Sogar die riesigen Bäume verdanken ihr Wachstum dem alljährlichen Spektakel.
    In dieser Folge gibt ein Grizzlyweibchen sein Bestes, um seine Jungen großzuziehen. Sobald sie aus dem Winterschlaf erwachen, machen die Mutter und ihre Kinder sich auf den Weg zur Küste, um mit jeder Menge Muscheln ihre gefährlich niedrigen Fettreserven aufzufüllen. Dabei liegen männliche Grizzlybären bereits auf der Lauer, um die Jungtiere rivalisierender Blutlinien gnadenlos aus dem Weg zu räumen. Im Sommer labt sich die Bärenfamilie an den unzähligen Lachsen, die sich in den Flüssen tummeln, doch eine unerfahrene Mutter kann ihr Junges dabei auch schnell in tödliche Wildwasserstromschnellen treiben.
    Ein kleiner Grabkäfer macht seinem Namen alle Ehre und vergräbt die Lachsreste als Dünger im Waldboden. Ein listiger Elch hüllt sich in ein natürliches Parfümkleid, um sich als Alphamännchen auszugeben und so eine Partnerin anzulocken. Zu guter Letzt versammeln sich Weißkopfseeadler zu Tausenden, um in der gefrorenen Landschaft möglichst viel aus einer der letzten Lachswanderungen herauszuholen, während ein Jungtier, dem es am Tag nicht gelingt, seinen Fang zu verteidigen, nachts noch einmal sein Glück versucht. Es braucht die Nahrung für seinen langen Zug nach Süden.


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  • Noch was aus der arte-Mediathek (für Sendungen im TV müsst ihr bei arte gucken...)


    Wilde Wasserwelten im tiefen Süden der USA 2021

    Zitat

    Der im Grenzgebiet zwischen den Bundesstaaten Texas und Louisiana gedrehte Film folgt dem Verlauf des rund 900 Kilometer langen Sabine River. Er dokumentiert die zuweilen überraschenden Verhaltensweisen zahlreicher dort beheimateter Tiere, wie Ameisen, Waschbären, Flusskrebse, Wasserschildkröten, Silberreiher, Pelikane, Fische, und Quallen.
    In Louisiana bilden die sogenannten Bayous ein Netzwerk befahrbarer Wasserarme mit versumpften Ufern, das sich über Tausende von Kilometern erstreckt. Die Gewässer fließen sehr langsam, mit einer kaum merklichen Strömung in Richtung Meer bei Ebbe und flussaufwärts bei Flut. Dieses komplexe Ökosystem beherbergt eine große tierische und pflanzliche Artenvielfalt. Der im Grenzgebiet zwischen den Bundesstaaten Texas und Louisiana gedrehte Film folgt dem Verlauf des rund 900 Kilometer langen Sabine River. Er dokumentiert die zuweilen überraschenden Verhaltensweisen zahlreicher dort beheimateter Tiere, wie Ameisen, Waschbären, Flusskrebse, Wasserschildkröten, Silberreiher, Pelikane, Fische, und Quallen. Hier lebt auch der Mississippi-Alligator, der bis zu zweieinhalb Meter lang wird und 90 Kilogramm auf die Waage bringt. Er steht in der Nahrungskette ganz oben – und wenn er mit einem strahlenden "Lächeln" seine 90 messerscharfen Zähne zeigt, versteht man, warum.


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  • 28.07.2022 / Do / 20:15 - 22:20 / kabel eins


    Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur

    Zitat

    Die Vereinigten Staaten sind das beliebteste Übersee-Reiseziel der Deutschen. Peter Giesel entlarvt vor Ort mit seinem Team die dreistesten Gaunereien. Auf seinem Plan stehen Chicago, Nashville, Memphis und Niagara Falls, wo viele Abzocker unterwegs sind. In Nashville behaupten Verkäufer, echte Cowboystiefel aus den USA anzubieten und in Memphis lockt ein Anbieter mit einer Tour, die sich nicht lohnt.


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  • NDR
    Heute | 20:15 - 21:00 | 45 Min.
    Wyoming – Im einsamen Herzen Amerikas
    D 2022 | Dokumentation


    Zitat

    Der dünn besiedelte Bundesstaat (knapp 600000 Einwohner) im Westen der USA besticht mit seinen Gletscherseen und Geysiren im Grand-Teton und Yellowstone-Nationalpark durch atemberaubende Natur. Dennoch wandern viele Einheimische ab, dafür kommen wohlhabende Großstädter, die sich repräsentative Rückzugsorte schaffen. Auch Urlauber, die das Abenteuer lieben, zieht es hierher. Auf einer Ranch können sie sich im Schnellkurs zu Hilfscowboys ausbilden lassen — mit erstaunlichen Resultaten.


    Link

  • Wer wegen der Kälte und/oder irgendeiner "Rüsselpest" zuhause rumhängt. kann ab 14:05 Uhr in 3sat verschiedene Folgen von "Amerikas Naturwunder" anschauen.
    Jeweils etwa 45 Miniten: Grand Canyon, Yellowstone, Everglades, Olympic NP, Great Smoky Mountains, Nordalaska


    Auch in der Mediathek: Link

  • Heute 19:25 Uhr im ZDF


    New York, New York

    Comeback City - Ein Film von Johannes Hano

    Zitat

    New York – jeder glaubt die Stadt zu kennen und doch kann kein Film oder Roman ihr gerecht werden. Ständig erfindet sie sich neu und arbeitet an ihrem Mythos, die Welthauptstadt zu sein.


    Link zu mehr Infos und zur Mediathek




    Neuer Bericht aus 2022!

  • Heute ARD 20:15 - 21:00 45 Min.

    Wildes Kalifornien

    D 2022 Dokumentation

    Nächste Folge 2 am 16.01. 20:15 Uhr


    Ströme des Lebens

    Folge 1

    In den nährstoffreichen Meeresströmungen vor der Küste Kaliforniens bringen nicht nur Grauwale ihre Jungen zur Welt, auch Seeotter tummeln sich hier. Wolken und Nebel tragen die aufsteigende Feuchtigkeit des Meeres in die Sierra Nevada. Dort regnet sie sich an den Bergen ab oder geht als Schnee im Yosemite-Nationalpark nieder.

    Rick Rosenthal präsentiert eindrucksvoll, wie fein die Mechanismen des Ökosystems aufeinander abgestimmt sind und wie leicht sie aus den Fugen geraten können.

  • "New York, New York" bei 3sat: Wiederholung des Städteporträts im TV und online

    Zitat

    "New York, New York" im TV: Darum geht es in dem Städteporträt


    New York - jeder glaubt, die Stadt zu kennen, und doch kann kein Film oder Roman ihr gerecht werden. Ständig erfindet sie sich neu und arbeitet an ihrem Mythos, die Welthauptstadt zu sein. "New York, New York" ist ein Streifzug durch die Stadt und ihre Geschichte. ZDF-New-York-Korrespondent Johannes Hano trifft auf Menschen, deren Schicksal eng mit dem der Stadt verknüpft ist: Hip-Hop- und Street-Art-Legenden, Drogenhändler, Influencer und Banker. Sie kommen aus Kuba, Deutschland, Taiwan, der Dominikanischen Republik, Harlem, Oregon - und es eint sie etwas, das den Charakter und den Erfolg der Stadt bestimmt: der Wille, es hier zu schaffen, und niemals aufzugeben. Mit der Legalisierung von Marihuana werde New York schon bald auch Welt-Marihuana-Metropole sein, meint der ehemalige Finanzberater und verurteilte Drogenhändler Alex aus Kuba. Und er werde daran seinen Anteil haben. Nirgendwo auf der Welt gebe es mehr Geld und Know-how, um das Geschäft professionell zu organisieren als in New York.

    Produktionsjahr: 2022

    Länge: 40 Minuten


    Link zur Mediathek mit weiteren Infos zur Sendung

  • Heute um 19:30 Uhr auf arte (und in der Mediathek)


    Das Leben der Amish


    Link zur arte Mediathek

  • Zum ersten Mal im Free TV (3Sat)

    Heute | 20:16 - 22:10 | 114 Min.
    JFK Revisited – Die Wahrheit über den Mord an John F. Kennedy

    Zitat

    Zum 60. Mal jährt sich heute der Todestag des 35. US-Präsidenten. Die Schüsse von Dallas hallen bis in die Gegenwart.


    Nach seinem zweifach Oscar-gekürten Film „Tatort Dallas“ (1991) setzte Regisseur Oliver Stone, der nie an die Theorie von Lee Harvey Oswald als Einzeltäter glaubte, seine Recherchen fort. Und bündelte neu freigegebenes Archivmaterial 2021 zur Doku (Free-TV-Premiere). Seine These: „Es war eine sauber ausgeführte verdeckte Exekution, inklusive Vertuschung.“


    Link

  • Heute um 20:15 Uhr im NDR:

    Der Mississippi – Die Seele Amerikas

    Dokumentation von 2023

    Zitat

    Der gigantische, 3778 km lange Strom ist zwar nicht der längste Fluss Nordamerikas, aber er vereint verschiedenste Kulturen und gilt daher als die Seele Amerikas. Originale wie die Delta Hill Riders, ein Trupp Schwarzer Cowboys, eine angehende Voodoo-Priesterin und ein Fotograf, der die Erosion im Delta auf seine Art bekämpft, prägen die Ufer.

    Bereits seit Tausenden von Jahren leben Menschen in den Gebieten rund um den Mississippi. Weiße Siedler verdrängten damals das Volk der Choctaw und siedelten sie in ein Reservat in Oklahoma um. Heute lebt nur noch ein kleiner Teil der Nachfahren dort und bildet den Stamm der Mississippi Band of Choctaw.




    Und um 21:00 Uhr im NDR:

    Wyoming – Im einsamen Herzen Amerikas

    Dokumentation von 2022

    Zitat

    Der dünn besiedelte Bundesstaat (knapp 600000 Einwohner) im Westen der USA besticht mit seinen Gletscherseen und Geysiren im Grand-Teton und Yellowstone-Nationalpark durch atemberaubende Natur.

    Dennoch wandern viele Einheimische ab, dafür kommen wohlhabende Großstädter, die sich repräsentative Rückzugsorte schaffen. Auch Urlauber, die das Abenteuer lieben, zieht es hierher. Auf einer Ranch können sie sich im Schnellkurs zu Hilfscowboys ausbilden lassen — mit erstaunlichen Resultaten.

  • In der Mediathek vom NDR kann man sie sich noch anschauen.

    Auf die Inhalte aus den diversen öffentlich-rechtlichen Mediatheken kann man übrigens auch noch über den Web-Viewer zugreifen: https://mediathekviewweb.de


    Dort kann man übergreifend suchen und dann direkt auf den Beitrag in der Mediathek springen, aber über das Symbol in der Spalte "Video" auch die Datei in unterschiedlichen Qualitäten herunterladen (Mauszeiger über das Symbol und dann rechts-klick auf das Disketten Symbol => Speichern unter) und dann wann auch immer (offline) anschauen, z.B. auf einem langen Flug.

  • Auf die Inhalte aus den diversen öffentlich-rechtlichen Mediatheken kann man übrigens auch noch über den Web-Viewer zugreifen: https://mediathekviewweb.de

    ... und interessant ist noch, dass hier auch Inhalte gefunden werden, die in den Mediatheken selbst nicht verlinkt sind. Gerade wenn die Inhalte schon älter sind, passiert das schon mal.

    In diesem Sinne
    liebe Grüße von Stefan :)

    Wer unsere Reisen nach- und miterleben möchte, ist hier jederzeit willkommen!
    Steffuzius.png
    Bei 31.png kleinen und großen Stammtischtreffen dabei

  • War heute Abend in der ARD:

    Kaktus Hotel

    Zitat

    Im Herzen des amerikanischen Südwestens thront ein bemerkenswertes Wahrzeichen, das eine bunte Vielfalt wilder Besucher anlockt. Wie Luxushotels ziehen die bis zu 200 Jahre alten und bis zu zwölf Meter hohen Saguaro-Kakteen im Nationalpark von Arizona (USA) tierische Gäste an.

    Jeder dieser Gäste hat eigene Überlebensstrategien entwickelt, sei es als kurzzeitiger Tourist oder als Langzeitmieter, der das ganze Jahr über bleibt. Die Bewohner, von wahren Baumeistern bis zu gefiederten Platzhirschen, prägen das Leben im "Kaktus Hotel" auf ihre ganz eigene Art. Der Gilaspecht zum Beispiel baut in die Stämme der Giganten seine Nistplätze. Ist die Brut ausgeflogen, ziehen andere Arten ein.

    Die Kakteen sind auch wertvolle Nahrungsquelle. Ihre Blüten liefern Nektar und Pollen für Fledermäuse. Vögel und Co. ernähren sich von den Früchten.

    Mehrfach ausgezeichnete Doku, darunter der Titel "Bester Naturfilm des Jahres 2023" beim Green Screen Naturfilmfestival und der Preis für den innovativsten Film beim Deutschen Naturfilmfestival.


    Link zur Mediathek


    Ich fand es interessant. :thumbup:

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