und schon geht es weiter
Tag 5
Beim Frühstück stellt sich schon die Frage wie geht es weiter, die amerikanische Seite der Niagarafälle besuchen oder der anderen Empfehlung folgen und zum Navy Yard in Buffalo fahren.
Nach längerem abwägen bekommen die Niagara Fälle den Zuschlag. Die Kutsche wird standesgemäß auf dem Parkplatz des Stateparks abgestellt.
Jetzt geht es über Goat Island an die Fälle selbst.

auch hier im Park ist noch nicht so viel los, selbst am Weg können noch Tiere beobachtet werden

eine andere Empfehlung von gestern Abend war mit der Maid of the mist zu fahren, also ein Ticket gekauft und an der praktischerweise nicht vorhandenen Schlange angestellt.
Da alle Schiffe Maid of the mist heißen egal ob auf amerikanischer oder auf kanadischer Seite ist die Auswahl des Schiffs somit kein Problem.

Die Fahrt führt sehr nahe an den Wasserfällen vorbei wobei einem die unheimlichen Kräfte die hier wirken umso bewusster werden.
während der Fahrt ist praktisch nicht ans fotografieren zu denken, das Wasser und die Gischt sind praktisch überall, somit ist eine der großen Aufgaben die Kamera trocken zu halten.

trotz des ausgegebenen Regenmantels, bleiben die Hosenbeine auf dem oberen Aussichtsdeck nicht trocken. Damit ist aber immerhin schon der nächste Programmpunkt klar es soll auf den Laufstegen zu Fuß bis an die Amerikanischen Fälle gehen.
Das ganze heißt Caves of the winds trip, jeder Teilnehmer bekommt ein paar Sandalen in Flip Flop Aufmachung und dieses mal einen gelben Umhang anschließend geht es mit einem Aufzug hinunter.
Auf amerikanischer Seite führen jetzt Laufstege bis an die Wasserfälle heran, einige Abschnitte werden auch vom Wasser überspült was allerdings eine recht "erfrischende" Erfahrung ist.
Das Donnern des Wassers kommt einem hier noch deutlich lauter und mächtiger vor als auf dem Schiff. Die Ursprüngliche Tour ging wohl direkt unter die Wasserfälle was aber vor einigen Jahren aufgrund der labilen Abrisskante nicht mehr ging deshalb enden die Laufstege jetzt direkt am Wasserfall.

Nach dieser Tour geht es erst ans Auto um in neue Klamotten zu schlüpfen und die Kamera trocken legen.
Den Rest des Tages verbummle ich im Park, Abends geht es wieder ins Staybridge, es ist wieder die social Hour angesagt und Wäsche waschen.
Tag 6
Am morgen geht es dieses mal erst um 10 Uhr los, ziel ist das am Vortag bereits überlegte Navy Yard.
Die Fahrt geht als erstes nach und durch Downtown Buffalo.



Dann ist das Navy Yard erreicht, ein Museum dass drei ausgemusterte Schiffe ( ein Zerstörer, eine Lenkwaffenfregatte und ein U-Boot ) der amerikanischen Navy umfasst.
Die Schiffe können praktisch komplett besichtigt werden von der Brücke bis zum Maschinenraum, sehr viele Räume sind aufwendig dekoriert.





Es kommt schon ein bedrückendes Gefühl auf, wenn man überlegt wie hier so viele Seeleute auf so engen Raum zusammengelebt haben.
Auf dem U-Boot wird dieses Gefühl noch deutlich stärker, hier ist alles nochmals enger.


In diesem Museum existieren noch viele kleine Ausstellungen zu den verschiedenen Einsätzen an denen die Schiffe teilgenommen haben bzw. über die Kriege die die vereinigten Staaten geführt haben.
Es gibt auch noch ein paar Panzer, ein Patrouillenboot aus Vietnam zu sehen.
Da sich aber auch so langsam der Hunger meldet geht es wieder nach Downtown zur Anchor Bar , dem laut eigener Aussage Geburtsort der Buffalo Wings.

Diese wollen natürlich auch probiert sein.

Es sind vom Geschmack her mit die besten Wings welche ich bisher in den Staaten hatte, nicht zu scharf aber auch nicht zu mild.
Das ganze Lokal ist sehr detailverliebt eingerichtet, so manches entdeckt man erst beim zweiten oder dritten Blick.


Nach dem sehr guten Abendessen geht es wieder auf die Straße, das Ziel ist möglichst weit in Richtung Boston bzw. Philadelphia zu kommen.
Übernachtet wird irgendwo unterwegs in einem Doubletree by Hampton.
7. Tag
Der Tag beginnt wieder mit der Überlegung wo es heute hingeht, Boston wäre die eine Option, allerdings sind nur noch vier Tage im Norden übrig und Philadelphia will auch noch besichtigt werden.
Boston verliert am Ende und wird für eine weitere Tour vorgemerkt somit ist der heutige Tag mehr oder weniger ein Fahretappe in Richtung Philadelphia.
Unterwegs wird ab und zu gestoppt für etwas Shopping
und Sightseeing, Fotos habe ich an diesem tag keine gemacht.
Der Tag endet am Abend in Lanchaster im La Quinta Inn, Abendessen gibt es bei Cici's Pizza vom Buffet.
8.Tag
Morgens werden Flyer aus dem Prospektständer gewälzt, ganz in der nähe ist die Turkey Hill Experience.
Dann ist wieder ein Ziel für den heutigen Tag fest, das Auto wird gepackt und es geht los.
Die Turkey Hill Experience ist ein extrem übertriebenes Indoor Erlebnisland dass sich mit der Eisherstellung beschäftigt, großes Plus an der Sache ist das viele Eissorten kostenlos probiert werden können.
Für Kinder bzw. junggebliebene wie mich gibt es einen Workshop in dem man sein eigenes Eis mit verschiedenen Aromen und Zusätzen kreieren darf.

Im Anschluss geht die Fahrt zurück bis nach Philadelphia in die King of Prussia Mall, hier geht es aber zu wie in einem Taubenschlag nach kurzer Zeit gibt es nur ein Ziel "nichts wie weg hier"
Nach kurzer Zeit ist ein Hotel für die Nacht gefunden und das ganze Gepäck im Zimmer verstaut.
Für den Rest des Tages habe ich noch einen Flyer für die Philly by Night Tour gefunden, also auf ins Auto und ab nach Philly Downtown.
Parken kostet hier im Parkhaus richtig Geld ca. 15$ für die ersten 2h danach 5$ pro Stunde.
Die Tour hat noch nicht begonnen, so bleibt noch etwas Zeit um sich die Stadt zu Fuß anzusehen.


Die Tour selbst wird mit einem Doppelstockbus gefahren, der oben offen ist. Tagsüber fahren diese Busse als Hop on Hop off, für die Tour ist der Bus aber der einzige der fährt deshalb wird nach jedem Stopp ordentlich durchgezählt.



eines der vielen Bildern auf den Fassaden, Philly ist dafür bekannt gemacht wird das ganze wohl um Subventionen
beim Bau bzw. der Renovierung der Häuser zu bekommen.

und noch ein kurioses Gebäude, dieses Bauwerk rühmt sich keine rechten Winkel zu haben, also eine wahre Freude für jeden Innenarchitekt.

Die Tour führt wie wohl auch die Tagestouren an die typischen Hotspots der Stadt, bei einigen ausgesuchten gibt es auch einen Stopp.

hier ist das Wohnhaus in dem die erste amerikanische Flagge genäht wurde

Nach der Tour ging es dann noch auf einen kleinen Streifzug durch Chinatown

Der Abend fand dann noch sein Ende bei Hooters, dass praktischerweise direkt am Hotel lag.
und wieder heißt es
to be continued