Kurzes Feedback zu unserer Reise:
- ESTA war kein Problem
- beim Hinflug in Denver kurz das Gepräck entgegennehmen und dann wieder einchecken
- beim Rückflug war der erste Flug mit UA von LAS nach SFO, so daß wir in SFO die Koffer vom Gepäckband holen mussten und dann am LH Schalter wieder einchecken mussten 
Sehr gut gefallen hat uns der Arizona Hot Springs Trail südlich des Hoover Damms. Wir haben uns diese Karte zur Orientierung genommen und sind vom Parkplatz aus den White Rock Canyon Trail bis zum Ufer gegangen. Zuerst sind wir zu weit südlich gegangen und standen an einer Stelle, an der es ca. 5m steil herunter ging, ohne sich beim Klettern gut festhalten zu können. Das war uns zu riskant und wir haben etwas weiter nördlich einen weiteren Weg gefunden. Generell kann man sagen, daß es dort mehrere Pfade gibt.
Am Colorado angekommen ist das Ufer eher steinig. Geht man dann Richtung Süden am Ufer entlang, wird es sandiger und schöner. Nach ein wenig klettern erreichten wir das Ende des Hot Spring Canyon Trail "im Süden". Hier sah es so aus wie ein Strand, mit Sand und ein wenig grün.
Von dort aus gingen wir den Trail zurück zum Parkplatz.
Bei diesem Trail gibt es eine Leiter und mehrere Stellen, wo man auch Mitte Oktober nasse Schuhe bekam.
Höhepunkt war eine ca. 5-8m lange Stelle, an der man einen heißen Pool (Tiefe ca. 50-60cm) durchwaten musste.
Im Gegensatz zum Goldstrike Trail auf der anderen Seite des Colorado gibt es beim Arizona Hot Springs/Hot Springs Canyon Trail KEINE Möglichkeit, den Pool zu umgehen, da er eine "Schmalstelle" im Canyon ist.
Wer nicht waten mag, sollte den (nicht so spannenden) White Rock Canyon Trail zurück gehen.
Etwas ungeplant sind wir im Zion den Observation Point Trail bis zum Ende, also ganz oben, gegangen. Es dauerte ca. 3h und dann noch mal 2h, das Ganze wieder runter zu gehen. Als Flachlandtiroler aus dem hohen Norden war das definitiv kräftezehrend für uns.
Der am Vortag gegangene Canyon Overlook Trail war da schon wesentlich angenehmer.
Ein wenig enttäuscht waren wir vom Mary Jane Falls Trail am Mt. Charleston. Der Wasserfall war zwar ganzjährig, aber im Oktober nur ein Rinnsal. Da war am Weeping Rock im Zion ja mehr Wasser 
Im Death Valley hingegen waren wir erfreut, wie leicht der Mushroom Pit am Ende des Artists Drive zu finden war und haben dort schöne Fotos gemacht.
Von den Aussichtspunkten in Vegas haben wir den Peaks Hoa und den Parkplatz unten am Flughafen besucht. Beides sehr schöne Orte.
Am Grand Canyon hatten wir das Glück, dass es an unserem Ankunftstag vormittags geschneit hatte. Wir hatten dann, als wir am späten Nachmittag dort waren, Schnee und Nebel und konnten viele schöne Fotos machen.
Am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang dann auch viele spektakuläre Wolken und später dann fast komplett blauen Himmel, der fast schon langweilig war.
Ein weiteres Highlight war der Lava Tubes Trail im Snow Canyon State Park. Eine sehr große, eine mittlere und eine winzige Höhle zum reinklettern. Der Nachwuchs war begeistert.
Von einem anderen Trail (Hole in the Wall) beim Visitor Center in der Mohave Wüste hingegen waren wir etwas enttäuscht. Er war viel zu kurz und hatte nur zum Ende hin 2 kurze Klettereinlagen mit den besagten Ringen. Da wir aber am Vormittag den Teutonia Peaks Trail im Norden gemacht hatten, war die Anfahrt in die Wüste nicht umsonst. Die Masse der Joshua Trees dort (laut Schild mehr als im Joshua Tree Park selbst) war beeindruckend.
Als wir an einem anderen Abend im "The Park" waren, um Bliss Dance auch bei Nacht zu fotografieren, hatten wir eigentlich Live-Musik und Festival Atmosphäre erwartet. Dummerweise war an dem Abend ein Spiel der Las Vegas Golden Knights (?) und alle saßen dort in Eishockey-T-Shirts herum und feuerten das Team an, welches anscheinend in der benachbarten T-Mobile Arena spielte?! Nicht so unser Ding.
In der Freemont Street war schon alles auf Halloween ausgelegt und auf einer der Showbühnen war eine sehr gute Zombie-Tanztruppe. Sehr professionell und mit guter Musik.
Wir haben Picknick im Floyd Lamb Park im Norden von Vegas gemacht. Ein kleiner See mit Enten und Hasen und anderlei Getier und viel grün/Schilf, wo man sich gar nicht mehr wie in der Wüste vorkam. Trotz des Eintritts ein empfehlenswerter und schöner Ort, um mal 1-2h auszuspannen und nix zu tun.
Im Cathedral Gorge State Park haben wir die von Schlamm gebildete Landschaft genossen und konnten auch in diverse "Arme" an der Seite ein paar Meter hineinklettern. Spannend.
Der Calico Tanks Trail im Red Rock Canyon war zu Beginn nicht so spektakulär, zum Ende hin wurden die Klettereinlagen immer mehr und die Aussicht zum Schluss über Vegas war die Mühen wert.
Den Container Park fanden wir sehr schön, ebenso wie die ganzen Automaten im Pinball Museum. An den Seven Magic Mountains waren wir, im New York New York Achterbahn fahren (also der Nachwuchs, nicht ich), in Nelson, in Oatman (die Esel sind echt niedlich), Motorboot fahren auf dem Lake Mead, usw....
Was wir leider nicht geschafft haben, war ein erneuter Besuch im Valley of Fire, der Magical Forest zu Halloween, ebenso wie der Springs Preserver Park, die Lion Habitat Ranch, der Botanical Catus Garden... und noch so einiges mehr
Nunja, vielleicht ein anderes Mal. Im nächsten Jahr geht es ersteinmal in eine andere Region. Evtl. von Seattle nach Denver oder von Denver aus eine Rundreise "um Denver herum".
Weiß jemand, wo man halbwegs günstige Flüge in den Sommerferien 2019 bekommt? 