Beiträge von OWLer

    Ok, war eigentlich klar, das man mit einer Wochenkarte nicht 2 Personen durch ein Drehkreuz bekommt. Hab ich nicht nachgedacht :tksm:

    Ich komme mit meiner Routenplanung nicht weiter. ;(

    Wir haben uns jetzt doch entschieden, Bangor/Acadia wegzulassen und dafür die Niagara Fälle mitzunehmen. Da Ithaca sowieso geplant war, ist der Schlenker in den Westen ja auch nicht mehr soooo weit.

    Von North Conway/White Mountain National Forest wollen wir durch den Green Mountain Forest, Itcaca, die Niagarafälle wieder nach New York. Zeit für diesen Bereich der Reise sind 7 Tage.
    Ich möchte ungern mehr als 4h pro Tag fahren. Möchte aber auch ungern in einer total abgelegenen Gegend übernachten, nur weil sie gerade auf der Strecke liegt.

    Man könnte von Conway über die 112, Richtung Green Mountain NF fahren und dort irgendwo in der Gegend übernachten? Beim GMNF reicht uns durchfahren und gelegentlich kurz aussteigen und etwas rumlaufen.

    Aber wie geht's dann weiter? Erst nach Ithaca, oder erst zu den Niagarafällen und Ithaca auf dem Rückweg nach NY?

    Auf jeden Fall wollten wir möglichst nah an den Fällen übernachten um den Sonnenuntergang/Lightshow dort mitzubekommen. Und in Ithaca ist auch eine Übernachtung geplant.

    Habt ihr eine Idee, wo eine Übernachtung noch Sinn macht, damit die Etappen nicht zu groß sind und wie ich den Teil der Reise gestalten kann?

    Ich zitiere mal aus deinem Reisebericht:

    "Wir haben eine Metro Card (Prepaid). Damit kostet jede Fahrt $2,75 und innerhalb von 2h kann man beliebig oft umsteigen. Und ja, eine Karte reicht für 2 Personen. Nachdem der erste die Schranke passiert hat, gibt er die Karte einfach an den zweiten weiter."

    Ich wollte eine Wochenkarte für 30$ kaufen. Reicht die für meine Tochter und mich? Irgendwo habe ich gelesen, das die Karte für 20min gesperrt ist, wenn man sie einmal an einem Drehkreuz benutzt hat? Weitergeben wäre somit nicht möglich und ich brauche 2 Karten?


    ja, du musst überall durch ein Drehkreuz. Sowohl rein als auch raus.
    Mit Koffer ist das nicht so einfach.
    Aber wenn ihr zu mehreren seit, dann geht das schon.
    Der erste geht durch und nimmt dann die Koffer der anderen (über die Schranke) in Empfang.

    Oha, ich bin allein mit meiner kleinen Tochter unterwegs. Sie kann bestimmt keinen 20kg Koffer über eine Absperrung wuchten oder entgegennehmen :|

    In einem Blog habe ich folgendes gefunden:

    Achtung mit großem Gepäck
    Wenn du mit viel Gepäck unterwegs bist, ist die U-Bahn nicht immer die beste Option. Die meisten Stationen verfügen weder über Fahrstuhl noch über Rolltreppen.
    Es ist außerdem gar nicht so einfach, mit großen Koffern durch die engen Drehkreuze zu kommen.
    Wenn es gar nicht geht, kannst du auch immer den Service- bzw. Emergency-Eingang nutzen. Das gilt auch für Kinderwagen. Dazu musst du in der Regel vor Ort einen Mitarbeiter der Metro ansprechen.

    Sooooo, weiter geht's dann mit der Sommerplanung hier... :D

    Als Provinzstadtbewohner bin ich mit dem New Yorker U-Bahnplan leicht überfordert. :rolleyes:

    Der Plan auf Wikipedia sieht so aus, als ob ich mit der braunen bzw. blauen Linie vom JFK rechts bis nach Brooklyn oder gar Manhatten ohne Umsteigen komme. Wäre das korrekt?

    Wie sieht es generell mit Koffern in der U-Bahn aus? Aus Filmen kenne ich so Drehkreuze an den Stationen. Kommt man da mit einem Koffer durch? Oder ist das alles zu eng? Bleibt dann tatsächlich nur die Alternative eines Taxis für 70-100$? Ich bin immer noch ein wenig unsicher, wie wir am letzten Tag dann vom Hotel zum Flughafen kommen...

    Die "Badeerlaubnis" ändert sich fast täglich. Ein paar Tage vor unserem Besuch waren auch noch "Bakterien" vorhanden und kein Bad erlaubt. An unserem Besuchstag durften wir baden :thumbup:

    Wir hatten so ziemlich das Wetter auf dem Bild der Webseite ganz oben. :P Beim letzten "e" in Höhe 17 Uhr ist ein größerer Stein und auch ein Baum, welcher Schatten spendete. Trotzdem sind wir nach ca. 1h in den "überdachten" Bereich gegangen, weil es einfach zu heiß war...

    Mit "spontan" kommst du da vermutlich nicht weit. Falls ihr schon wisst, wann ihr dort seid, auf jeden Fall reservieren. Die 50 (oder 70) Plätze sind schnell weg... kannst ja mal klicken, was in 3-4 Wochen da noch so frei ist. Ist in der Übersicht leicht erkennbar.

    Reservierung / klick mich

    Der Hamilton Pool geht NUR mit vorheriger Reservierung. In der Zufahrt wird die Reservierung anhand des Namens überprüft, am Eingang selbst knöpfte einem ein anderer Ranger dann noch einmal 10 (oder 11?) Dollar ab, welche man zu den 14$ (?) Reservierungsgebühr noch einmal addieren darf.

    Aber es hat sich sehr gelohnt. Der dortige Nachmittag mit Badesachen, Picknickdecke und "rumgammeln" war einer der schönsten der Reise. ^^

    In Dallas waren auch einige/wenige Toll-Roads, welche man aber leicht umfahren konnte. Nervig ist das echt nur in Houston. :cursing:

    Hallo zusammen,

    folgendes haben wir in den 2 Wochen unternommen:

    - Houston: Water Wall Park am Williams Tower, dann Eclectic Menagerie Skulpturen (war in einem Vorgarten einer Firma, sind wir fast dran vorbei gefahren, nur 5-6 kleinere Skulpturen), dann Sculpture Park (2838 W Bellfort Blvd), der war schon echt nett mit seinen riesigen Metallskulpturen
    - Fahrt nach Brezos Bend State Park, dort 4-5 freilaufende Echsen gesehen. Das war schon spannend und der Park ist herrlich grün mit viel Wasser, im dortigen Nature Center durfte man die kleinen Racker auch streicheln
    - San Antonio: Japanese Tea Garden, Tower of the Americas, River-Walk, San Fernando Cathedral mit Lightshow (es wurde allerorts die "Fiesta" aufgebaut, ein anscheinend 10 Tage langes Osterfest, zu welchem wir aber nicht dort geblieben sind. Es war Gewitter angesagt und so sind wir weiter nach Austin und dann Richtung Westen)
    - über die Pedernales Falls und den Hamilton Pool nach Austin und dort abends zur Congress Avenue Bridge die Fledermäuse starten gesehen
    - in Fredericksburg waren wir im Pioneer Museum, eine Art Gegenstück zum Auswandermuseum in Bremerhaven, dann weiter zu Stonehenge II bei Kerrville, später dann die Caverns of Sonora, die WARM waren und wo man in einer kleinen Truppe von 8 Leuten von einem Guide geführt wurde. War echt schön.
    - von Fort Stockton aus am nächsten Morgen in den Guadelupe Mountains National Park und dort den Smith Trail gegangen. Er fing relativ langweilig an, das mittlere Drittel gefiel uns von der Landschaft her am besten
    - die Carlsbad Caverns waren rieeeesig. Viel größer, als wir uns das vorher vorgestellt haben. Oben im Visitor Center gab es dann noch ein fast maßstabgerechtes Relief/Modell, wo ersichtlich war, wie lang der Abstieg ist. Beeindruckend und total anders als die Sonora Höhle.
    - von Alamogordo aus das New Mexico Museum of Space History besucht und natürlich die White Sands, wie Karibik, bloss ohne Wasser ;)
    - in Santa Fe hat es uns so gar nicht gefallen, viel zu touristisch und überlaufen, das Bandelier National Monument hingegen war wieder ganz nach unserem Geschmack und wir konnten wandern und klettern
    - gigantisch war der Ausblick am White Rock Aussichtspunkt, das hatte ein wenig was vom Grand Canyon
    - über Adrian/Route 66 Midpoint und die Cadillac Ranch nach Amarillo
    - der Palo Duro Canyon war... nunja, nicht so interessant für uns. Eine kleine Wanderung unten reichte uns. Der Ausblick oben im Visitorcenter durch das große Fenster (bzw. vom Parkplatz daneben) ist aber schon nett
    - sehr gut gefallen hat uns der Caprock Canyon State Park mit den Bisons, gleich am Eingang konnten wir schon über ein Dutzend begutachten und auch im Park sahen wir diverse weitere
    - in Fort Worth die Stockyards.. ok, mittags relativ langweilig und das "Viehtreiben" mit den vielleicht 20 Rindern... wie sagte Shakespeare? Viel Lärm um nichts...
    - die Water Gardens haben uns gut gefallen. Ein "Wasserfall" mitten in der Stadt, recht versteckt, man sieht ihn erst, wenn man direkt dort ist... schöne Innenstadtgestaltung
    - in Dallas waren wir im World Aquarium... oha, lieber nicht über Tierschutz nachdenken. Die Gehege/Becken waren teilweise so winzig, so etwas erschreckendes habe ich woanders noch nicht gesehen. Die Touris hat es gefreut, denn dadurch waren alle Tiere nah bei den Besuchern... :rolleyes:
    - am Pioneer Plaza konnte man sogar ne halbe Stunde umsonst parken und die Bronzeskulpturen besichtigen, am JFK Museum durften wir 10$ bezahlen :thumbdown:
    - der Klyde Warren Park war schön geschmückt und ist ebenfalls eine grüne Oase in der Innenstadt
    - zurück in Houston schafften wir nur noch das Space Center und Galveston, wobei der Strand und die Gegend mit den netten Häusern echt ansehnlich waren

    Fazit:
    Fast 2900 Meilen in den 2 Wochen gefahren, mit einem nagelneuen Tuscon, der bei der Übergabe gerade einmal 45 Meilen auf dem Tacho hatte. Das war viel, aber Texas ist riesig 8-)
    Da wir beide das Fahren in den USA aber entspannt finden, für uns kein Problem.
    Teilweise kam man sich von der Landschaft her wie in Deutschland vor, teilweise erinnerte vieles an den Westen.

    Wir hatten eine sehr schöne Zeit und genau so wie vor 2 Jahren hatten wir das Glück, das Unwetter um uns herum waren, aber nie dort, wo wir gerade waren :D

    Richtig unschön war nur eines: Autofahren in Houston. Dort wurden praktisch überall Express-Lanes und Toll-Roads gebaut, damit man für teuer Geld schneller vorankommt. Aus Unkenntnis haben wir die Spur bei der Ankunft bis zum ersten Hotel auch benutzt und für mehrere Abschnitte insg. ca. 5$ bezahlt.
    Die Empfangsdame sagte uns dann: Ebene 1 "pay", ground "free". Wir sind dann nur noch unten gefahren. Hoffentlich setzt sich das nicht auch in DE durch...

    Danke nochmal für eure Tipps und Reiseberichte, die haben uns sehr weitergeholfen!

    Danke schon einmal für eure vielen Tipps.

    Wir starten am Ende wieder vom JFK und müssen da per U-Bahn hin. Allerdings vormittags/mittags und nicht mitten in der Nacht, so dass ich das ganz entspannt sehe.

    Jetzt geht's erst einmal nach Texas. Die New York/New England Tour wird im Mai weiter geplant...

    Und nochmal Danke. Die Bootstour von Manhatten nach Sandy Hook klingt ja nett. Da kann man bestimmt einen halben Tag verbringen und sowohl den Strand/die Natur, als auch die Aussicht auf die Skyline genießen.

    Apropos Aussicht: GIbt es sonst noch schöne Ecken, von wo man eine schöne Aussicht auf besondere Teile der Stadt hat?

    Was auch noch mit einem großen Fragezeichen versehen ist: Die Unterkunft für 2-3 Tage zum Schluss der Rundreise in NY.

    Da wir den Mietwagen diesmal schon vor Reiseende abgeben werden, wäre für die Unterkunft folgendes wichtig:

    - vom Flughafen aus leicht per Öffis erreichbar, nach der Abgabe des Mietwagens.
    - generell gut per Öffis erreichbar. (Taxi/Uber ist nicht unser Ding, lieber Subway/Metro)
    - am letzten Tag müssen wir mit den Koffern wieder zum Flughafen und wollen möglichst auch mit der U-Bahn fahren.
    - Manhatten, Central Park, Zoo sollte in unter einer Stunde erreichbar sein.

    In welchem Stadtteil wäre ein Hotel da bezahlbar?


    Warum nicht? Das wäre doch wunderbar, besonders mit Kindern auf dem Boot "Maid of the Mist"!

    Der Ort ist wie ein Vergnügungspark!

    Die Geschmäcker sind verschieden. Ich hab nachgefragt, meine Tochter möchte auch lieber einen ruhigeren Wasserfall. Und keine Tourimassen und Vergnügungspark-Atmosphäre.

    Hallo zusammen,

    es gibt wieder Vater/Tochter-Zeit. Diesmal mit meiner Kleinen, 2 Wochen in den Sommerferien.

    Da ich einen günstigen Flug nach NY bekommen habe, ist das unser Ausgangspunkt. Am Ankunftstag werden wir aber gleich ein wenig (1 Stunde?) an der Küste entlang Richtung NO zu unserem ersten Hotel fahren. NY Sightseeing ist erst am Ende der Rundreise geplant.
    Ich weiß noch nicht, wie weit wir dann Richtung Boston fahren, Boston selbst interessiert uns eigentlich nicht so, wir wollen in der Zeit lieber Natur/Wasserfälle usw. sehen.

    Weiter im Norden bietet sich dann Green Mountain National Forest/Bennington und der White Mountain National Forest an.

    Eventuell fahren wir sogar bis Bangor/Maine hoch und dem Acadia National Park.

    Es ist nicht geplant, nach Kanada rüber zu fahren, es sei denn, ihr könnt mir da etwas ganz tolles empfehlen. ;)

    Auch die Niagara-Fälle interessieren uns nicht, stattdessen klingt die Fingers (?) Region mt den länglichen Seen und Ithaca sehr interessant.

    Städte wie Pittsburgh, Washington oder Philadelphia sind auch nicht geplant. Wie gesagt, wir wollen Natur.

    Sehr schön wären auch Tiere. Gerne auch außerhalb eines Zoos. Gibt es da in der Region evtl. Parks?

    Ich habe bei OliH schon kurz in einen Bericht (von 2012?) reingeschnuppert und werde mir noch einiges andere durchlesen, aber vielleicht hat ja jetzt schon jemand ein paar schöne Tipps.

    Gebucht ist bis auf den Flug noch nichts.

    Den Mietwagen wollte ich von NY bis NY nehmen und dann 2-3 Tage vor Rückflug am Flughafen zurückgeben und die restlichen Tage per U-Bahn fahren.

    Was wäre in NY auch für ein junges Teenager-Mädchen interessant? Empire State Building? 9-11-Memorial? Fähre zur Statue of Liberty? Ist das nicht alles im Sommer sehr überlaufen?

    Ciao, OWLer

    Warum willst Du den Big Bend NP nicht besuchen, oder habe ich das was überlesen?

    Hab mir schon gedacht, das da nachgefragt wird. :)

    Ich antworte mal ganz ketzerisch: Der interessiert uns diesmal nicht wirklich, da wir ähnliche Landschaften in den letzten 2 Jahren gesehen haben. Und ehrlich gesagt habe ich mir mehrere Berichte durchgelesen und diverse Fotos angeschaut.... hat mich alles nicht vom Hocker gerissen oder in den Zustand versetzt "da müssen wir hin". Die Geschmäcker sind verschieden. 8-)

    Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätte ich eventuell darüber nachgedacht, wenn man denn schon mal in der Gegend ist. Wir haben allerdings nur eine Netto-Zeit von 12 Tagen in den USA, da kann man nicht alles schaffen. Andere Ziele waren uns wichtiger.

    Klar kannst du fragen :)

    Ich reise wieder mit meiner Tochter. Wir sind ein paar Tage in San Antonio und Austin und haben sowohl die Hamilton Pools, als auch Pedernales dort um die Ecke eingeplant, sowie die Fledermausbrücke usw.

    Luckenbach interessiert uns eher weniger, selbst in Fredericksburg werden wir uns höchstens eines der Museen gönnen, da ich meine Tochter nicht unbedingt für amerikanische Geschichte wie z.B. den Bürgerkrieg begeistern kann.

    Boerne und Comfort standen noch nicht auf meiner Liste, ich werde mal sehen, was man dort so machen kann.

    Ja, Richtung Westen wird's sehr dünn. Bei Junction können wir ein wenig im South Llano River State Park spazieren gehen. Fort Lancaster bei Sheffield ist mir etwas zu spartanisch. Nicht unser Geschmack.

    Ich habe die Etappe gewählt, da ich alleiniger Fahrer bin und nicht bis zum Guadalupe Mountains National Park durchfahren will. Da erschien mir Ford Stockton oder Pecos ein guter Zwischenhalt.

    Unterwegs halte ich gerne alle 1-2h an und besichtige etwas, damit wir uns die Beine vertreten können. Vor 2 Jahren sind wir an einem Tag von Phoenix bis San Diego gefahren, das war seeeehr langweilig, und das will ich bei zukünftigen Reisen nicht mehr machen. :)

    OWLer

    Edit: Achja, die warmen Caverns of Sonora hatte ich noch vergessen, die liegen auch auf dem Weg.

    Hallo zusammen,

    wir haben über Ostern eine Tour durch Texas geplant. Da gibt es hier im Forum ja schon einige gute Ideen, was man alles unternehmen kann. Besonders der Bericht von Sylvia und Michael war sehr informativ. Dank schon einmal dafür. :)

    Was mir aktuell noch fehlt: Wir haben eine Tagesreise von Austin nach Ford Stockton und suchen für unterwegs ein paar Stellen, wo wir anhalten können.

    The Preserve/Fredericksburg hat leider an dem Tag geschlossen. Aber bei Stonehenge II planen wir einen Halt. Weiter westlich scheint es nicht ganz so interessante Sachen zu geben.

    War schon jemand in der Gegend und hat einen Tipp, wo man entlang der I-10 einen Stopp einbauen kann?

    Danke, OWLer

    Dank der vielen Tips hier im Forum, wussten wir ja, wo die guten Ecken sind. :D

    Wir sind aber tatsächlich in den 2 Wochen fast genau so viel gefahren, wie letztes Jahr in 3 Wochen. Wobei ich das Fahren in den USA als sehr entspannt wahrnehme, zumindestens außerhalb von Vegas. Und selbst in Vegas war es nur selten zähfließend.

    Kurzes Feedback zu unserer Reise:

    - ESTA war kein Problem
    - beim Hinflug in Denver kurz das Gepräck entgegennehmen und dann wieder einchecken
    - beim Rückflug war der erste Flug mit UA von LAS nach SFO, so daß wir in SFO die Koffer vom Gepäckband holen mussten und dann am LH Schalter wieder einchecken mussten :(

    Sehr gut gefallen hat uns der Arizona Hot Springs Trail südlich des Hoover Damms. Wir haben uns diese Karte zur Orientierung genommen und sind vom Parkplatz aus den White Rock Canyon Trail bis zum Ufer gegangen. Zuerst sind wir zu weit südlich gegangen und standen an einer Stelle, an der es ca. 5m steil herunter ging, ohne sich beim Klettern gut festhalten zu können. Das war uns zu riskant und wir haben etwas weiter nördlich einen weiteren Weg gefunden. Generell kann man sagen, daß es dort mehrere Pfade gibt.
    Am Colorado angekommen ist das Ufer eher steinig. Geht man dann Richtung Süden am Ufer entlang, wird es sandiger und schöner. Nach ein wenig klettern erreichten wir das Ende des Hot Spring Canyon Trail "im Süden". Hier sah es so aus wie ein Strand, mit Sand und ein wenig grün.
    Von dort aus gingen wir den Trail zurück zum Parkplatz.
    Bei diesem Trail gibt es eine Leiter und mehrere Stellen, wo man auch Mitte Oktober nasse Schuhe bekam.
    Höhepunkt war eine ca. 5-8m lange Stelle, an der man einen heißen Pool (Tiefe ca. 50-60cm) durchwaten musste. :D
    Im Gegensatz zum Goldstrike Trail auf der anderen Seite des Colorado gibt es beim Arizona Hot Springs/Hot Springs Canyon Trail KEINE Möglichkeit, den Pool zu umgehen, da er eine "Schmalstelle" im Canyon ist.
    Wer nicht waten mag, sollte den (nicht so spannenden) White Rock Canyon Trail zurück gehen.

    Etwas ungeplant sind wir im Zion den Observation Point Trail bis zum Ende, also ganz oben, gegangen. Es dauerte ca. 3h und dann noch mal 2h, das Ganze wieder runter zu gehen. Als Flachlandtiroler aus dem hohen Norden war das definitiv kräftezehrend für uns. :rolleyes:
    Der am Vortag gegangene Canyon Overlook Trail war da schon wesentlich angenehmer.

    Ein wenig enttäuscht waren wir vom Mary Jane Falls Trail am Mt. Charleston. Der Wasserfall war zwar ganzjährig, aber im Oktober nur ein Rinnsal. Da war am Weeping Rock im Zion ja mehr Wasser :huh:

    Im Death Valley hingegen waren wir erfreut, wie leicht der Mushroom Pit am Ende des Artists Drive zu finden war und haben dort schöne Fotos gemacht.

    Von den Aussichtspunkten in Vegas haben wir den Peaks Hoa und den Parkplatz unten am Flughafen besucht. Beides sehr schöne Orte.

    Am Grand Canyon hatten wir das Glück, dass es an unserem Ankunftstag vormittags geschneit hatte. Wir hatten dann, als wir am späten Nachmittag dort waren, Schnee und Nebel und konnten viele schöne Fotos machen.
    Am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang dann auch viele spektakuläre Wolken und später dann fast komplett blauen Himmel, der fast schon langweilig war.

    Ein weiteres Highlight war der Lava Tubes Trail im Snow Canyon State Park. Eine sehr große, eine mittlere und eine winzige Höhle zum reinklettern. Der Nachwuchs war begeistert.

    Von einem anderen Trail (Hole in the Wall) beim Visitor Center in der Mohave Wüste hingegen waren wir etwas enttäuscht. Er war viel zu kurz und hatte nur zum Ende hin 2 kurze Klettereinlagen mit den besagten Ringen. Da wir aber am Vormittag den Teutonia Peaks Trail im Norden gemacht hatten, war die Anfahrt in die Wüste nicht umsonst. Die Masse der Joshua Trees dort (laut Schild mehr als im Joshua Tree Park selbst) war beeindruckend.

    Als wir an einem anderen Abend im "The Park" waren, um Bliss Dance auch bei Nacht zu fotografieren, hatten wir eigentlich Live-Musik und Festival Atmosphäre erwartet. Dummerweise war an dem Abend ein Spiel der Las Vegas Golden Knights (?) und alle saßen dort in Eishockey-T-Shirts herum und feuerten das Team an, welches anscheinend in der benachbarten T-Mobile Arena spielte?! Nicht so unser Ding.

    In der Freemont Street war schon alles auf Halloween ausgelegt und auf einer der Showbühnen war eine sehr gute Zombie-Tanztruppe. Sehr professionell und mit guter Musik.

    Wir haben Picknick im Floyd Lamb Park im Norden von Vegas gemacht. Ein kleiner See mit Enten und Hasen und anderlei Getier und viel grün/Schilf, wo man sich gar nicht mehr wie in der Wüste vorkam. Trotz des Eintritts ein empfehlenswerter und schöner Ort, um mal 1-2h auszuspannen und nix zu tun.

    Im Cathedral Gorge State Park haben wir die von Schlamm gebildete Landschaft genossen und konnten auch in diverse "Arme" an der Seite ein paar Meter hineinklettern. Spannend.

    Der Calico Tanks Trail im Red Rock Canyon war zu Beginn nicht so spektakulär, zum Ende hin wurden die Klettereinlagen immer mehr und die Aussicht zum Schluss über Vegas war die Mühen wert.

    Den Container Park fanden wir sehr schön, ebenso wie die ganzen Automaten im Pinball Museum. An den Seven Magic Mountains waren wir, im New York New York Achterbahn fahren (also der Nachwuchs, nicht ich), in Nelson, in Oatman (die Esel sind echt niedlich), Motorboot fahren auf dem Lake Mead, usw....

    Was wir leider nicht geschafft haben, war ein erneuter Besuch im Valley of Fire, der Magical Forest zu Halloween, ebenso wie der Springs Preserver Park, die Lion Habitat Ranch, der Botanical Catus Garden... und noch so einiges mehr

    Nunja, vielleicht ein anderes Mal. Im nächsten Jahr geht es ersteinmal in eine andere Region. Evtl. von Seattle nach Denver oder von Denver aus eine Rundreise "um Denver herum".

    Weiß jemand, wo man halbwegs günstige Flüge in den Sommerferien 2019 bekommt? :D

    Danke für eure Infos. Da werden wir ja in Denver ein wenig zu tun haben. Dann vergeht die Wartezeit schneller :)

    Das mit dem "no stopover" werde ich auf dem Rückflug mal vortragen. Vielleicht kommt man meiner Bitte mit den durchreisenden Koffern dann nach. Rucksäcke reichen uns in SFO.