Ich muss chrischi Recht geben, teilweise ist die Strecke recht eintönig.
Ich vermute einmal, dass jede Strecke von der Ost zu der Westküste recht eintönig sein kann und die Route 66 nicht da irgendwie eine Ausnahme darstellt.
Die weiten Ebenen ziehen sich ja weit hoch bis über die Grenze und südlich wird es auch nicht gerade "spannender". Ich mag die Landschaft trotzdem.
Wir sind die komplette Route 66 mit Abstechern 2015 mit Harleys gefahren,
Ich überlege gerade ob ich lieber mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit einer Harley unterwegs sein wollte... gewonnen hat der Van.
Egal auf welchem Highway... Amerikanische Vans haben zusätzlich zum Platz noch den Vorteil, dass man darin ständig "seekrank" wird, also das auch auf geraden Strecken.
Mit "seekrank" meine ich nicht die Seekrankheit sondern das Gefühl, dass sich dauernd der Boden irgendwie bewegt, selbst wenn man auf vermeintlich festem Boden steht.
Das muss man den Amerikanischen Autos einfach lassen, so etwas wie ein Fahrwerk, das baut man zwar, aber so wie das schwankt, da wären bei uns dann neue Stoßdämpfer fällig... 
da hat uns die eintönige Landschaft nicht weiter gestört, denn mit Harleys ist der Weg das Ziel.
Der Weg ist immer das Ziel...
Nach zwei Wochen Hawaii ist man froh über jeden Highway in den USA... sogar der "einsamste" Highway 50 ist eine willkommene Abwechslung.
Ich hab den Hwy 50 gemocht... 
Insgesamt waren wir 20 Fahrtage unterwegs, ist bequem zu schaffen.
In 20 Tagen hab ich schon ganz andere Strecken zurück gelegt...
Meine Planung (die sowieso nicht funktionieren wird) wäre nach New York zu fliegen, dann ein paar (vielleicht 2) da "Akklimatisieren" und dann weiter bis zum Anfang der Route 66 und die dann gemütlich bis an die Westküste fahren
(wobei ich die "interessanten" Teile auch schon ziemlich gut kenne)-
Die Ausschilderung ist gar nicht so schlecht, allerdings ist die Original Route 66 in großen Teilstücken jetzt die Service Straße der Interstate und führt parallel dazu.
Die Teilstücke entlang der Interstate kann man sich meiner Meinung ja auch sparen.
Unbedingt notwendig ist aber eine perfekte Vorbereitung,
Ich weiß nicht ob das ideal ist... die Strecke zu kennen ist für mich zwingend notwendig, aber eine perfekte Vorbereitung hört sich so an wie ich die letzten Jahre vor Corona den Urlaub zwangsweise geplant hatte.
Von Anfang bis Ende durch getaktet und alle Unterkünfte vor gebucht also eine "Pauschalreise" nur dass die dann induviduell geplant, gebucht und so durchgezogen wurde.
Manchmal ist man dazu gezwungen, aber letztes Jahr, da war ja wegen Corona alles irgendwie anders und die geplante Reise (Südafrika) fand nicht statt, dafür dann Norwegen mit Planung für die Quarantänezeit.
Danach ging es dann aber los mit Ziel Richtung Norden ohne jede Planung. Das war wieder einmal super. So stelle ich mir die Route 66 auch vor. Einfach fahren und wenn man keine Lust mehr hat oder das Wetter nicht mit machen will,
dann sucht man eben eine Unterkunft.
Silke hatte für die komplette Tour ein Roadbook mit Tagesetappen geschrieben und in Ergänzung dazu die gesamte Tour aufs Navi gespielt.
So einen Aufwand betreibe ich für Afrika oder wenn ich in den USA keine Zeit habe und unbedingt einen Terminplan erfüllen muss.
Im September hätte ich jetzt vermutlich 5 Wochen (wenn denn alle anderen Probleme bis dahin beseitigt wären) und da würde ich fast gar nicht vor planen...
Die Übernachtungen in New York ganz sicher, aber für die Tage danach gar nichts mehr.